Big Green Egg Large – Die Auspackzeremonie!

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Das war wieder einer dieser besonderen Tage, die ich nie in meinem Leben vergessen werde. Der Tag, an dem ich mein Big Green Egg aufbaute!
Schon im Jahre 2006 begann ich mit einem Weber One Touch Premium 57 cm Kugelgrill zu grillen. Jahr für Jahr entwickelte ich mich weiter, sodass sukzessive immer mehr Grills hinzukamen und teilweise immer wieder ausgetauscht wurden. Dabei stand in erster Linie die Liebe zur Holzkohle permanent im Vordergrund.
Im Jahre 2011, bei der Grill-Weltmeisterschaft in Gronau, sichtete ich das erste Mal bewusst einen sogenannten Keramikgrill. Dieser Grill, mit seiner dicken Wandung, hatte mich seitdem in den Bann gezogen. Er verspricht das Grillen, Kochen, Garen, Dörren, Räuchern, Backen, u.v.m.! Spätestens im April 2012, dem Monat der deutschen TV-Erstausstrahlung „BBQ Pitmasters – Die Grillmeister“ war mir jedoch eines klar. Wenn ich mir irgendwann einmal einen Keramikgrill zulegen sollte, müsse es dieses grüne Ei sein, mit dem „Lee Ann Whippen“ vom Team „Wood Chicks BBQ“ grillt – ein Big Green Egg!
Das Big Green Egg gibt es in 6 verschiedenen Größen.
– Mini (ø 25 cm)
– Small (ø 33 cm)
– Medium (ø 38 cm)
– Large (ø 46 cm)
– XLarge (ø 61 cm)
– XXLarge (ø 74 cm)
Ich entschied mich für das Big Green Egg Large, mit einem Grillrost-Durchmesser von 46 cm und einem Gewicht von 73 kg (ohne Nest und Ablagen). Zu dem Egg bestellte ich noch einige Zubehörteile, zu denen ich jedoch später komme.

Der von Big Green Egg Deutschland gelieferte Keramikgrill wurde auf eine Palette gesetzt und sehr gut in Folie verschnürt. Leider kam ich an diesem Abend erst sehr spät nach Hause, sodass ich mich mit dem Aufbau noch eine Nacht gedulden musste.

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Am nächsten Tag wurden die einzelnen Kartons auf die Terrasse getragen. Ich „kümmerte“ mich zu allererst um diese beiden Kartons.

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In dem Karton, mit der Bezeichnung „EGG Assembly Kit“, befanden sich folgende Einzelteile. Der Griff, das Deckelscharnier, viele Schrauben und Muttern, das Thermometer, selbstklebendes Dichtband für die Abluft, Abluftventil oben…

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…sowie der Kohlerost,…

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…der Edelstahlrost,…

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…und die zwei Ringe, die zusammen mit dem Deckelscharnier das Oberteil (Deckel) auf das Unterteil vereinten.

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Des Weiteren enthielt der Karton eine sehr gut bebilderte Aufbauanleitung.

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Nach dieser Aufbauanleitung war der Zusammenbau der „Haltevorrichtung“ nicht mehr schwer.

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Nach dem genauen Studieren der Anleitung, entschied ich mich dafür, zuerst das optionale Nest (Grillwagen/-Gestell) zusammenzubauen. In diesem flachen Karton befanden sich die nötigen Teile.

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Der Zusammenbau war innerhalb von ein paar Minuten erledigt. Das Nest stand sehr stabil und beinhaltete 2 Feststellbremsen.

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Dann öffnete ich den größten Karton und entnahm erst einmal das ganze Verpackungsmaterial.

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In dem darin befindlichen kleinen Karton befand sich die Keramikkappe. Durch das Aufsetzen der Keramikkappe kann kein Wasser in das Egg gelangen, während es draußen bei nicht Nutzung im Regen steht.

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Damit ich besser an das Egg herankam, habe ich die vordere Kartonwand aufgeschnitten und aufgeklappt.

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Zuerst entnahm ich den Deckel…

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…und sichtete das untere, vormontierte Lüftungsgitter (Zuluftventil).

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Anschließend setzte ich das Unterteil in das Nest.

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Nun wurde der Doppelring samt Deckelscharnier und der Deckel aufgesetzt. Zwischen dem Ober- und dem Unterteil fungierten vier rote Kunststoffkeile als Abstandshalter. Sobald alle Elemente an ihrem vorgesehenen Platz positioniert waren, konnten alle Schrauben angezogen werden.

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Als Nächstes öffnete ich das Egg und setzte die Brennkammer, auch Feuerbox genannt, ein.

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Darauf positionierte ich den Feuerring…

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…und schlussendlich den Edelstahlrost. Nachdem ich das Thermometer installierte, musste nur noch das Abluftventil aufgesetzt werden.

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Nun sollten die in diesem Karton befindlichen optionalen Egg Mates (Seitentische) angebracht werden.

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Da die beiden Seitentisch vormontiert waren, mussten sie lediglich angeschraubt werden. Fertig ist das Big Green Egg Large! Sieht es nicht toll aus?! :-)

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Zum indirekten Grillen erwarb ich noch den optionalen ConvEGGtor. Dieser kann auch um 180 Grad gewendet werden und dient dann z. B. als Ablage für einen Pizzastein.

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Für tolle Brandings auf Steaks & Co. erwarb ich den optionalen Gussgrillrost.

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Selbstverständlich zögerte ich nicht lange und musste das Egg auf der Stelle in Betrieb nehmen. Dazu entzündete ich einige große Stücke Holzkohle…

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…und öffnete das Zu- und Abluftventil vollständig. Innerhalb weniger Minuten stieg die Temperatur auf über 350 Grad.

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Das erste Stück Fleisch welches den Gussgrillrost berührte, sollte dieses tolle 350 g schwere US-Roastbeef sein.

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Es wurde zuvor beidseitig großzügig mit Ankerkraut Sel Gris bestreut.

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Gegrillt wurde es beidseitig mit jeweils zweimal 90 Sekunden (10.00 Uhr u. 02.00 Uhr Stellung), sodass eine tolle Kruste entstand. Während der einzelnen Drehungen, wurden immer wieder der Deckel des Eggs geschlossen.

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Anschließend wurde das Egg kurzerhand von direkte Hitze, mit Zuhilfenahme des ConvEGGtors, auf indirekte Hitze umgebaut. Das Steak konnte nun bei einer Gartemperatur von ca. 150 Grad in aller Ruhe bis zu einer Kerntemperatur von 55 Grad garen.

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Beim Anschnitt knisterte es quasi und man spürte die tolle krosse Kruste des Steaks durch das Messer – die Kruste war der absolute Hammer!

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Gewürzt wurde dezent mit Ankerkraut 9 Pfeffer Symphonie. Wie bereits erwähnt, diesen tollen Tag werde ich in meinem ganzen Leben nicht mehr vergessen! Freut euch demnächst auf viele tolle Gerichte vom Big Green Egg.

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