BraaiTour Tag 4

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Sonntag, der 11.9.2016: Die Nacht im Zelt am Cape Agulus war sehr sehr windig. Wir hatten Angst, dass unsere Zelte wegfliegen, sodass wir sicherheitshalber noch einmal alle Heringe und Seile nachspannten. Aus Marcos Zelt hatte sich trotz aller Vorsichtsmaßnahmen eine Zeltstange durch die Zeltwand geschoben und hinterließ ein Loch. Des Weiteren ging auch noch der Reisverschluss seines Zeltes kaputt, sodass die ganze Nacht lang die Eingangstür mehr als hörbar flatterte und ihn vom Schlaf abhielt. Diesmal konnte ich persönlich jedoch schlafen wie ein Stein, was wahrscheinlich auch ein wenig mit dem leicht erhöhten Durst des Vorabends zutun hatte. ;-) Am Morgen weckte uns gegen kurz vor 7.00 Uhr die mitgereiste südafrikanische Band mit ihrer coolen Musik.

Zum Frühstück gab es aus einem Stockbrot-ähnlichen Teig gebackene leckere Brötchen vom Braai mit Käse und/oder Aprikosen-Marmelade. – Sehr lecker!

Dazu genoss ich einen sogenannten „Jan Braai Regmaker 2016“, bestehend aus einem mega-starken Kaffee mit einem ordentlichen Schuss Kondensmilch und normaler Milch. Ich muss wirklich zugeben, dass er mich tatsächlich mehr als wach machte und dazu noch sehr gut schmeckte.

Aus den Duschen des Hygienebereichs kam angenehm heißes Wasser und spätestens nach einer frischen Nassrasur fühlte ich mich wieder so fit wie ein Turnschuh. Das war auch nötig, denn nach Markus, der das Auto am Vortag fuhr, war ich heute dran. Das eigentliche Führen des Autos (Lenkrad auf der rechten Seite) bereitete mir keine großen Probleme. An der Fahrt auf der linken Spur muss ich mich hingegen immer noch gewöhnen. Gerade beim Abbiegen auf großen Kreuzungen sollte man jedoch gehörig aufpassen, versehentlich nicht auf die Spur des entgegenkommenden Verkehrs zu gelangen.

Eine gefühlte halbe Stunde nach Abfahrt trafen sich alle Teams gemeinsam auf einem Rastplatz. Dort baute jedes Team seinen eigenen Braai auf und grillte eine Wurstschnecke und toastete seine Brötchen. Sozusagen ein zweites Frühstück – (natürlich) wieder einmal vom Braai.

Später ging es weiter zu unserem zweiten Zwischenstopp. Es war ein Museum für alte südafrikanische Handwerkskunst wie z. B. Brotbacken u.v.m. vor einer sehr beeindruckenden Berg-Kulisse.

Eine Frauengruppe war so freundlich und bereitete für Jan Braai und allen anderen Teilnehmern ein paar leckere leichte Pfannkuchen zu. Sie schmeckten mit Zimt und Zucker bestreut wie ein Zwischending aus Pancakes und Crêpes.

Insgesamt waren wir heute nur schlanke 130 km unterwegs, bis wir zu unserem heutigen Endziel, dem „Kam’Bati River Resort“ gelangten. Dieser Zeltplatz liegt direkt am Fluss und ist durch seine gehobene Ausstattung sehr attraktiv. Ich zeige euch einfach mal ein paar Bilder dazu wie schön es hier ist.

Nachdem wir wie am Vortag unsere Zelte aufgebaut hatten, bereiteten wir das Abendessen zu. Unsere Aufgabe war es mit einem Potjie Pot (ähnlich eines Dutch Ovens) und unserem eigenen Braai ein „Chilli Con Carne served with Eureka Roosterkoek“ zuzubereiten.

Später bereiteten wir aus den Resten noch eine mit Chilli Con Carne belegte Pizza und Chilli-Bällchen zu. Interessant fanden wir, dass die Südafrikaner ihr Chilli Con Carne anstelle mit Kidneybohnen mit Kichererbsen zubereiten. Mir hat die südafrikanische Art definitiv besser geschmeckt!

Mittlerweile haben wir uns schon richtig daran gewöhnt, dass überall wo wir sind auch die südafrikanische Marimba-Gruppe auftritt. Etwas später am Abend trat sogar noch eine richtig gute Rockband auf, die für ordentlich Stimmung sorgte.

Dieser Abend endete für uns ausnahmsweise einmal etwas früher, da wir noch müde vom Vorabend waren.

Ach, eines noch wonach mich viele Leser gefragt hatten ist das Thema gefährliche Tiere, stechende Insekten und die Kriminalität. Obwohl ich immer sehr anfällig dafür bin, hat mich bis dato weder ein Insekt gestochen, noch habe ich gefährliche Tiere wie Skorpione, Großspinnen, Schlangen u.v.m. gesehen. In Sachen Kriminalität versuchen wir der Gefahrt schon im Vorfeld aus dem Weg zu gehen, indem wir in verdächtigen Ecken unser Auto von innen verschließen, nicht aussteigen und zügig weiterfahren. Wir hoffen, dass alles so bleibt! :-)
Bis Morgen! :-)

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