BraaiTour Tag 8

Donnerstag, der 15.9.2016: Das heutige Frühstück war wieder einmal ausgezeichnet. Es gab Bratwürstchen in einem weichen Brötchen mit fruchtiger Tomatensauce.

img_3459

In der vorherigen Nacht hatten wir das erste Mal Kontakt mit einer großen Spinne. In dem Moment als ich zu Bett gehen wollte und mein Zimmer im Chalet betrat, hing eine solche Spinne über meinem Bett an der Wand. Sofort posaunte ich mit lauter Stimme meine Entdeckung, sodass sich Klaus umgehend darum „kümmern“ wollte. Seine Worte waren beim Anblick der Spinne jedoch alles andere als vielversprechend: „Alter – da bin ich raus. Solche Exemplare kenne ich nur aus der Zoohandlung“. Nachdem wir allesamt einen Masterplan schmiedeten, in welcher Weise wir die Spinne aus dem Zimmer bekommen, folgten Taten, nach denen wir schlußendlich wieder ins Bett kriechen konnten. Gott sei Dank hatte Marco in seinem Zimmer ein Hochbett, welches ich anschließend aufsuchte, um nicht mehr in meinem Zimmer schlafen zu müssen. :-)

Nun ging es mit dem Auto über die Autobahn von „Plettenberg Bay a Forever Resort“ am „Keurboomsrivier“ ca. 230 km weiter zum Campingplatz „The Willows“ am „Marine Drive Port Elizabeth“.

Heutige erste Zwischenstation war „Monkeyland“ in Plettenberg. Monkeyland ist quasi eine Auffangstation für ausgesetzte Affen. Die Affen können sich hier richtig wohlfühlen, denn auf der 12 Hektar großen Anlage gibt es ausreichend Platz für ca. 600 Affen (11 Arten). Unsere Guides Majo und Steve sind deutsche Volontäre und zeigten uns die Anlage mit viel Geduld.

Hier ein kleines Totenkopfäffchen wie aus den Pippi Langstrumpf-Filmen.

img_3478

Und hier Bilder von King Julien (Lemuren) aus dem Film Madagascar.

img_3481

img_3490

Laut den Guides gibt es hier die längste Hängebrücke Südafrikas mit einer Länge von 128 m.

img_3493

img_3501

Der Rundgang hatte uns sehr viel Spaß bereitet. Beim Rausgehen hörten wir die Chefin des Parks zu Gästen sagen: „Einer der wichtigsten Regeln ist es, immer schön auf seine Brille aufzupassen.“ Kaum hatte sie diesen Satz ausgesprochen, saß auch schon ein Affe mit genau ihrer Brille hoch oben auf einem Haus. :-)

img_3505

Weiter ging es zur nächsten Zwischenstation. Dabei handelte es sich um eine riesige Brücke, von der Waghalsige aus über 200 m Höhe mit einem Bungee-Seil sprangen. Total verrückt! Wir vier verzichteten gerne auf diese „Mutprobe“.

img_3509

Nun endlich erreichten wir unser heutiges Endziel „The Willows“ am „Marine Drive Port Elizabeth“.

img_3522

Die Location, direkt am Indischen Ozean, war wieder einmal perfekt ausgewählt worden.

img_3525

img_3517

img_3521

img_9338

img_9339

img_9341

Unser heutiges Chalet bestand aus einer Hausscheibe. Nicht unweit davon entfernt, gab es jedoch noch viel ansehnlichere Unterkünfte direkt am Wasser, die allerdings alle ausgebucht waren.

img_3529

img_9297

Das heutige Braai-Motto war, dass sich jeweils zwei Team zusammentun sollten, um ein gemeinsames Essen zu grillen. Auf dem Weg zum anderen Team sahen wir auf dem Rasen, direkt am Meer, viele neugierige Marder.

img_9295

Angekommen beim anderen Team, bereiteten wir „Ribeye-Steaks mit Putu Pap und Tomaten Relish“ am Braai zu. Als Vorspeise gab es gegrillte Garnelen mit Knoblauch und Olivenöl.

img_9309

img_9307

img_9327

img_9322

img_9332

Später am Abend trafen sich wieder alle Teams zusammen zum geselligen Abend. Auch an diesem Abend spielte wieder die tolle 2-köpfige Band vom letzten Sonntag. Einfach Spitze!

img_9999xx

Um 3.00 Uhr in der Früh stellte ich mit Erstaunen fest, dass dies auch meine aller längste Party-Nacht in Südafrika war. Ein Mega-Abend!

Bis Morgen in aller Frische! ;-)

PS:
Leider konnte dieser und folgender Bericht nicht zeitnah erscheinen, da an diesem Abend (während des Grillens) das Handy-Glas und -Display brachen.

aaa_iphone_tot

BraaiTour Tag 8
5 (100%) 4 votes
Posted in Allgemein and tagged , , , .

2 Comments

  1. Hallo Oliver
    habe deine Berichte mit Interesse gelesen.Wie man auf den Bildern sieht,wird mit einfachsten Geräten gegrillt.Handelt es sich um ausgediente LKW Felgen? Könnte man sich als DO Stadion nachbauen.

    Gruß aus Osnabrück
    Otto
    (Jetzt muss ich meiner Frau erstmal die Geschichte mit der „kleinen“Spinne erzählen :) )

    • Hallo Otto!
      Tatsächlich wird in Afrika mit den einfachsten Mitteln gegrillt. Das Wort Braai ist Afrikaans und bedeutet in der deutschen Sprache nichts anderes als Grill.
      Die Idee mit der DO-Station finde ich sehr cool!
      Viele Grüße,
      Olly

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.