Unboxing Outdoorchef Kensington 570 C

Vor einem Jahr erwarb ich meinen ersten Grill von Outdoorchef, den Ascona 570 G. Der Gasgrill entpuppte sich für mich und meine Grillvorlieben als ideal. Wie ihr in meinen vielen vergangenen Artikeln lesen konntet, grillte ich mit ihm 2015 / 2016 unzählige Male und erfreute mich immer wieder aufs Neue. Nach und Nach erwarb ich immer mehr Original-Zubehörteile, wie die Plancha, Gusseisenrost, Seitentisch u.v.m. und wurde zu einem echten Outdoorchef-Fan.

Da mich die Verarbeitung und das Trichtersystem so sehr überzeugten, hielt 2016 nun ein weiterer Grill von Outdoorchef Einzug in meinen Grillfuhrpark, der ca. 299 EUR kostende Holzkohlegrill „Outdoorchef Kensington 570 C“.

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Der 18,9 kg schwere Kensington 570 C wird, wie von Outdoorchef gewohnt, in einem sehr gut verpackten Karton geliefert. Nach dem Öffnen des Kartons wird man wie gewohnt mit der „Welcome-Broschüre“ begrüßt. In ihr befindet sich die in 23 Sprachen verfasste Bedienungsanleitung, die sehr gut bebilderte Aufbauanleitung und die obligatorische „Login Card“zur Grill-Registrierung.

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Perfekt verpackt – da rutscht nichts hin oder her.

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Zur besseren Übersicht habe ich erst einmal alle Teile sortiert.

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Auf folgendem Bild ist deutlich, wie sehr stabil die Beine und Bein-Verbindungsstücke gefertigt sind.

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Jede einzelne Schraube, Mutter und Unterlegscheibe ist in einer Blisterverpackung, mit einer in der Aufbauanleitung korrespondierenden Nummer versehen. Ein Verwechseln der Schrauben ist nahezu ausgeschlossen.

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Zur besseren Kontrolle stimmen die Farben der kleinen runden Etiketten von Bein und Bein-Verbindungsstück ebenfalls überein.

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Nach gut einer Stunde ist der Grill vollständig zusammengeschraubt.

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Der mitgelieferte Besteckhalter wird einfach an den Grill-Kessel eingehängt.

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Der untere Belüftungshebel befindet sich über der ausreichend großen Aschenschale.

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Die beiden Räder sind aus Kunststoff gefertigt und jeweils mit einer großen Metall-Mutter an der Achse befestigt.

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Der stabile Griff, das hochwertige Outdoorchef-Emblem und das sehr gut ablesbare Thermometer hinterlassen einen hochwertigen Eindruck.

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Die obere Entlüftung ist leichtgängig und exakt arretierbar.

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Der Outdoorchef Kensington 570 C ist innerhalb des Grillkessels wie folgt aufgebaut.
Über der Belüftung wird der Anzündrost gelegt. Wie der Name andeutet, wird auf ihm der Anzünder gelegt.

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Darüber wird der aus Edelstahl gefertigte Kohlenrost gelegt. Er fasst die Kohle / Briketts.

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Nun folgt inmitten des Kohlenrosts die Fettauffangschale, die nicht nur zum Auffangen des Fettes gedacht ist, sondern auch mit Flüssigkeiten wie Wasser, Bier, Wein o. ä. gefüllt werden kann, um das Grillgut vor dem Austrocknen zu schützen.

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Darauf wird der Trichter gesetzt.

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Schaut euch im oberen Bild einmal ganz genau den Trichter an. Er enthält zwei kleine sich gegenüber stehende Löcher, in denen jeweils ein Stift des Grillrosts versenkt wird.

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Würde man den Grillrost drehen, so dreht sich auch der darunter liegende Trichter mit (dazu später mehr).
Wie schon beim Ascona 570 G bekannt, ist das Deckelscharnier des Kensington 570 C oftmals ein Segen.

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Viele kennen sicherlich noch meinen „Seitentisch L“ aus Eucalyptus vom Gasgrill. Dieser wurde 2016 neu aufgelegt und wird optional unter der Bezeichnung „Bambus-Seitentisch 570“ vertrieben. Wie der Name es schon verrät, verfügt er neuerdings über kreuzverleimte Bambus-Schichten und einen eingepassten Silikonstreifen, der verhindert, dass etwas vom Seitentisch rutscht.

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Ebenfalls optional ist zum Grill eine passende Abdeckhaube erhältlich.

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Damit ihr euch das Trichtersystem „Easy Slide“ besser vorstellen könnt, möchte ich es euch noch einmal im Detail vorstellen.
Zuerst werden geeignete Anzünder auf den Anzündrost gelegt und anschließend mit einem Feuerzeug entzündet.

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Nun wird der Kohlenrost aufgesetzt und die Kohle (Greek Fire o. ä. Briketts / Kohle) gehäuft. Die untere Belüftung und die obere Entlüftung wird zu 100 Prozent geöffnet, der Deckel bleibt geschlossen. Durch die extrem große Öffnung der Entlüfung ergibt sich wie bei der Verwendung eines Anzündkamins ein perfekter Kaminofeneffekt.

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Nach ca. 20 Minuten herrschen im Grill schon nahezu 350 Grad Celsius, sodass die Be- und Entlüftung weiter geschlossen werden können.

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Die Briketts sind zwar noch nicht vollständig mit einer weißen Ascheschicht bedeckt, jedoch können sie schon beruhigt in einer Hälfte des Kohlerosts verteilt werden.

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Nun wird, wie bereits weiter oben beschrieben, die Fettauffangschale, der Trichter und der Grillrost eingesetzt.

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Wie man im oberen Bild erkennt, kann man auf einer Seite direkt grillen und auf der anderen Seite indirekt. Möchte man den Grill in Windeseile auf 100 Prozent indirektes Grillen umbauen, so muss lediglich der Grillrost um 180 Grad gedreht werden. Der Trichter wird dabei mitgedreht, verdeckt vollständig die Briketts und garantiert indirektes Grillen auf der gesamten Fläche des Rosts.

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Ich hoffe, dass ich euch ein weiteres Mal die Vorteile des Trichtersystems nahebringen konnte. Ihr werdet den Outdoorchef Kensington 570 C bei vielen weiteren Vergrillungen 2016 sehen. Ich freue mich schon auf die ersten Einsätze.

Nachtrag
Den Outdoorchef Kensington 570 C gibt es seit einiger Zeit auch als Chef Edition 2016. Den Testbericht dazu könnt ihr hier nachlesen.

Unboxing Outdoorchef Kensington 570 C
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4 Comments

  1. Danke Olly für diese informative Rückmeldung.
    Für mich ist von Interesse, dass ich diese „konventionelle“ Methode nutzten kann, falls ich mit dem Trichter nicht parat komme.

    Ich bin jedenfalls überzeugt und habe eben die Chef-Edition bestellt.
    Nochmals besten Dank

    Gruß
    Reiner

  2. Super Vorstellung, gefällt mir sehr gut. Bin gerade auf der Suche nach einem neuen Kugelgrill. Dies könnte er sein!

    Mich würde interessieren, ob mann den Grill auch herkömmlich mit 2 Kohlekörben nutzen kann.

    • Hallo Reiner,
      ich hatte das gerade eben mal ausprobiert.
      Kensington mit Holzkohlekorb
      Würde gehen, macht mit dem Trichter-System meines Erachtens jedoch nur wenig Sinn.
      Viele Grüße,
      Olly

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