American Flanksteak mit Olivenkruste

Zutaten
1 Flanksteak (z. B. von Gourmetfleisch.de)
4 Toastbrotscheiben
100 g Butter
0,5 TL Meersalz
7 in Scheiben geschnittene schwarze Oliven
Olivenöl
Murray River Salt Flakes
Lieblings-Pfeffer (z. B. Ankerkraut Steakpfeffer Hamburg)
3 EL schwarze Oliventapenade*

*für die schwarze Oliventapenade
100 g schwarze Oliven
30 g eingelegte Sardellenfilets
25 g Kapern
1 Knoblauchzehe
30 ml Olivenöl

Ausgangsprodukt ist dieses wunderschöne American Flanksteak von Gourmetfleisch.de mit einem Gewicht von ca. 800 g. Da ein Flanksteak in der Regel sehr mager ist, verzichte ich immer gänzlich darauf, das Fett vom Fleisch herunterzuschneiden.

Zubereitung der Oliventapenade

Mit einem Stabmixer alle o. a. Zutaten für die Oliventapenade in einem hohen Gefäß zerkleinern und anschließend so viel Olivenöl hinzufügen, bis eine streichfähige Masse entsteht. Die Reste der Oliventapenade schmeckt übrigens sehr gut als Brotaufstrich auf deftige Stullen!

Zubereitung der Olivenkruste

Die Rinde von den Toastbrotscheiben befreien und in Würfel schneiden.

Die Toastbrotwürfel, die in Scheiben geschnittenen schwarzen Oliven, die weiche Butter, das Meersalz und 3 EL der Oliventapenade in einer Schüssel mit einem Löffel zu einer glatten Masse verstreichen.

Die Masse für die Olivenkruste in einen Gefrierbeutel geben, von den Proportionen her ähnlich formen wie das Flanksteak und anschließend für ca. 20 Minuten in den Gefrierschrank legen.

Nachdem der Grill für hohe direkte Hitze vorbereitet wurde, wird das Flanksteak von einer Seite mit Murray River Saltflakes gewürzt.

Nun wird die salzbedeckte Seite des Flanksteaks auf den heißen gusseisernen Rost gelegt und ca. 3 – 4 Minuten lang scharf angegrillt. Anschließend wird der Vorgang mit der anderen Seite des Fleisches wiederholt.

Zum Garziehen wird das Flanksteak in den indirekten Bereich des Grills gelegt, einseitig mit deinem Lieblings-Pfeffer gewürzt und mit der leicht angefrorenen Masse für die Olivenkruste bedeckt.

Sobald das Fleisch eine Kerntemperatur von 54 °C erreicht hat, wird es vom Grillrost genommen und nach einer Ruhephase von ca. 5 Minuten in schmale Tranchen geschnitten.

Wie man auf dem obigen Bild sehr gut erkennen kann, ist das Toastbrot sehr schön aufgegangen und das Fleisch so sehr saftig, wie ich es erwartete. – So mag ich es persönlich am allerliebsten! Diejenigen, die eine deutlich härtere Kruste bevorzugen, sollten die Temperatur Ihres Grills kurz vor dem Finish (ab ca. 50 °C Kerntemperatur) noch einmal deutlich erhöhen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit.

Cuttworxs Pyrolith Messerblock

Bei mir sind die Zeiten schon längst vorbei, in denen ich meine Messer in der Küchenschublade zwischen anderen kleinen Küchenutensilien aufbewahrte und dabei zusah, wie sie mit der Zeit immer stumpfer wurden.
Heutzutage verwende ich hochwertige Messer, deren Schärfe ich meist durch eigenhändiges Schleifen im Griff behalte und die ich schonend und griffbereit an einer Messerleiste aufbewahre.
Da ich meine Messer jedoch an zwei Orten – in der Küche und in der Grill-Remise – nutze, musste ich diese zur jeweiligen Grill- oder Koch-Session immer an den jeweiligen Ort transportieren, dessen Lauferei sich auf Dauer als recht umständlich erwies.

Die Aufgabe

Neben einer Messertasche, zeichnete sich nach einigen Überlegungen die Anschaffung eines Messerblocks ab. Nach meinen Anforderungen sollte der Messerblock mindestens 5 – 6 Messer halten können, nicht all zu groß – sprich platzsparend – sein und dabei optisch stets eine gute Figur machen.

Farblich wollte ich mich dabei nicht festlegen, denn unsere derzeitige Küche hat einen komplett anderen Stil und eine andere Farbe als die Grill-Remise. Des Weiteren werden wir in den nächsten Jahren sicherlich einmal unsere jetzige Küche gegen eine neue, farblich noch Unbekannte austauschen. Auch nach dieser Komplett-Umstellung, soll der neue Messerblock optisch immer noch mit der neuen Küche harmonieren.

In einem Satz verpackt: Ich suche für meine hochwertigen Messer eine sichere, flexible und griffbereite Aufbewahrungslösung mit Pfiff und einzigartigem zeitlosen Design.

Die Lösung

Seit einiger Zeit macht u. a. in der Grill- und BBQ-Szene ein neues Unternehmen auf sich aufmerksam, welches mit sehr innovativen Schneidbrettern für Furore sorgte. – Die Rede ist von Carsten Schneiders Cuttworxs.

Nach den überzeugenden Schneidbrettern, ist Cuttworxs neuester Streich der Messerblock namens Pyrolith. Der Phantasiename Pyrolith setzt sich aus den Wörtern Pyrolyse = „die thermo-chemische Spaltung organischer Verbindungen“, und Monolith = „einheitlicher Stein“ bzw. monolithisch = „aus einem Guss“ zusammen.

Wie ist der Pyrolith Messerblock aufgebaut?

Es kommt nicht von ungefähr, dass der Pyrolith eine Struktur trägt, die verbranntem Holz sehr ähnelt.
Um diese einzigartige Struktur zu erhalten, wird ein Holzblock aus einem europäischen Nadelholz über offener Flamme von allen Seiten so lange sehr stark erhitzt, bis die gewünschte Struktur zum Vorschein kommt. Da jeder Holzblock sein eigenes natürliches Aussehen mit z. B. Verästlungen usw. besitzt, gleicht selbstverständlich kein Pyrolith Messerblock dem anderen.

Um den Holzblock zu stabilisieren und auszuhärten, wird unter Vakuum-Bedingungen Epoxidharz aufgebracht. Je nach Lichteinstrahlung changieren die Farben zwischen schwarz-hellgrau und dunkelgrau-blau.

Damit die einzelnen Messer überhaupt an dem Messerblock haften können, werden in sorgfältiger Handarbeit kleine, sehr starke Neodym-Magnete in das Holz eingebracht.

An 2 sich gegenüberliegenden Seiten zählt man jeweils 4 Magnete für 2 Messer und an den beiden anderen sich gegenüberliegenden Seiten zählt man jeweils 5 Magnete für ebenfalls 2 Messer. Jedoch dürfen 2 von den Messern auch sehr kurze Klingen besitzen, ohne dass ein Messer rutscht.

Der 8 mm starke, wasserstrahlgeschnittene Fuß aus Edelstahl besitzt die gleiche Breite und Tiefe wie der Messerblock. 4 Antirutschnoppen unter der Edelstahlplatte schützen den Messerblock vor versehentlichem Verrutschen.

Damit der Pyrolith Messerblock stufenlos 360° um seine eigene Achse gedreht werden kann, wurde eine Gewindestange in den Edelstahlfuß geschraubt, welche in das dazu korrespondierende Aluminiumlager des Holzblocks gesteckt wird.

Zahlen, Daten und Fakten

– platzsparende Aufbewahrung der hochwertigen Messer
– Aufnahmevermögen von 8 Messer
– starke Neodym-Magnete für große schwere und auch sehr kleine Klingen
– sicher im Stand durch Antirutschnoppen
– Einhand-Bedienung, somit immer griffbereit
– Eyecatcher – individuelles Aussehen durch eine einzigartige Struktur
– Naturprodukt

Maße: 120 x 120 x 300 mm
Gewicht: ca. 3 kg

Der Pyrolith Messerblock von Cuttworxs ist über die Website von Cuttworxs zu erwerben.
Individuelle Größen können beim Hersteller angefragt werden.

Fazit

Nach nun mehr als 3 Wochen erfreue ich mich immer noch tagtäglich an meinen neuen Messerblock. Der Pyrolith sieht so mega-mäßig aus und zieht die Blicke so sehr auf sich, das ihn bei mir zu Hause bis jetzt jeder Gast sofort erblickte und anfassen wollte.
Die Magnete halten die Messer stets sicher, sodass keines herunterrutscht. Ohne dass ein Messer zerkratzt, können diese einhändig vom Messerblock entnommen werden.
Alle Materialien sind sehr hochwertig verarbeitet. Das unter Vakuum-Bedingungen eingebrachte Epoxidharz gibt dem verbrannten Holzblock eine sehr hohe Stabilität.

Beide Daumen hoch für den Cuttworxs Pyrolith Messerblock!

Um den Stolz über meinen neuen Messerblock noch deutlicher zum Ausdruck zu bringen, habe ich ihn an schönen Orten meiner Region fotografiert. Viel Spaß beim Betrachten der Fotografien!

Gewinnspiel: 10 x das Buch „Pull it!“

Durch die Unterstützung vom HEEL Verlag, könnt ihr jeweils eines von 10 Büchern Pull it!: Schwein, Rind, Lamm, Fisch, Wild, Geflügel gewinnen.

Gewinne in nur 2 Schritten!

Mit Facebook:
Schritt 1:
 Klicke „Gefällt mir“ auf der Fanseite vom HEEL Verlag
Schritt 2: Schreibe einen Kommentar in diesen Beitrag, warum du diesen Preis gewinnen möchtest.
Wenn du möchtest, kannst du diesen Beitrag teilen.

oder…

Ohne Facebook:
Schritt 1: Abonniere den Newsletter vom HEEL Verlag (ganz oben).
Schritt 2: Schreibe ins Kommentar-Feld dieses Beitrags, warum du diesen Preis gewinnen möchtest.

Das war schon alles – und mit ein wenig Glück wird dir eines von 10 Büchern Pull it!: Schwein, Rind, Lamm, Fisch, Wild, Geflügel nach Hause geschickt! Viel Glück!

Teilnahmeschluss ist der 31.05.2017. Der/die Gewinner/in wird am 01.06.2017 unter allen Teilnehmern ermittelt und umgehend benachrichtigt.
Teilnahmeberechtigt sind alle Personen ab 18 Jahren. Dieses Gewinnspiel steht in keiner Weise in Verbindung zu Facebook und wird nicht von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Hier geht es zur Buch-Vorstellung: Pull it!: Schwein, Rind, Lamm, Fisch, Wild, Geflügel

Buchvorstellung: Pull it!: Schwein, Rind, Lamm, Fisch, Wild, Geflügel

Das Buch „Pull it!: Schwein, Rind, Lamm, Fisch, Wild, Geflügel“ ist am 17. April 2017 im HEEL Verlag erschienen.

Top oder flop? bigBBQ.de hat sich für euch das druckfrische Buch angesehen.

Erster Eindruck

Das Buch fällt gleich beim ersten in die Hand nehmen auf: Auffällige geriffelte Oberfläche mit einem Hardcover-Einband. Das Buch wirkt, wie fast alle Bücher aus dem Heel Verlag, sehr wertig. Beim Durchblättern gibt es jede Menge ganzseitige Fotos und die dazu korrespondierenden schwarz gestalteten Seiten mit weißer Schrift für die Rezepte. Markante Doppelseiten in schwarz leiten die jeweiligen Kapitel ein. Haptik und Layout stechen positiv hervor.

Die Botschaft

Pulled Pork ist in aller Munde: Selbst beim Discounter um die Ecke gibt es fertige Pulled-Pork-Boxen zum Aufwärmen. In diesem Buch wird sehr ausführlich beschrieben, wie man Pulled Pork selber zubereiten kann. Und da das Buch „Pull it!“ heißt, geht es natürlich nicht nur um die sehr bekannte Variante mit Schweinefleisch, sondern um jegliches „pullen“. Rind, Lamm, Fisch, Wild, Geflügel und sogar Gemüse werden gepulled!

Aufbau des Buches

Das Buch teilt sich in die zwei Bereiche Wissen und Rezepte auf.
Da ein Garvorgang bis zu 20 Stunden dauern kann, wird im ersten Teil „Wissen“ der Griller erst einmal mit den einzelnen Garphasen, der Einwirkung von Rauch und dem Aufbau eines Pulled-Pork-Burgers vertraut gemacht. Sehr ausführlich wird das Garen auf den unterschiedlichen Grills erklärt.

Im zweiten Teil werden viele Rezepte zum Thema Schwein, Rind, Lamm, Geflügel, Wild, Fisch und Gemüse vorgestellt. Anleitungen für Buns und Brötchen sorgen für Abwechslung auf dem Teller. Den Abschluss bilden die Rezepte zum Thema Saucen, Rubs und Beilagen.

Inhalt des Buches

Das Buch startet mit dem Vorwort von Carsten Bothe, in dem er den Grillbegeisterten mitnehmen möchte, das Thema „pullen“ kennen zu lernen: Es gibt nicht nur das eine ultimative Rezept, sondern unzählige Möglichkeiten.

Auf Seite 10/11 wird der „American „Way of Eating“ erklärt. Pulled-Pork ist schließlich ein Klassiker beim BBQ – der Inbegriff der Südstaaten-Küche.

Ab Seite 12 wird konkretisiert, was beim Garen mit dem Fleisch genau passiert. Low and Slow bedeutet, langsames Garen bei niedrigen Temperaturen. Die Plateau-Phase wird erklärt, die auch mit der Grund dafür ist, das die genaue Gardauer leider nicht exakt kalkulierbar ist. Dieses komplexe Thema wird sehr anschaulich erklärt und gibt gerade auch dem Anfänger gute Basics.

In „Anatomie eines Pulled-Pork-Burgers“ folgt ab Seite 16 der praktische Zusammenbau eines Pulled-Pork-Burgers. Sobald das Fleisch fertig gegart ist, stellt sich die Frage, wie baut man sich einen Burger zusammen? Und natürlich wird das eigentliche Pullen – also das Zerkleinern des Fleisches – erklärt.
Ein wichtiger Schritt beim Garen ist das Räuchern. Schließlich ist Rauch ein wichtiger geschmacklicher Bestandteil vom Pulled Pork! Diesem Thema widmen sich die Seiten 18 bis 21.

Vom Smoker über Kugelgrill, Keramikgrill, Gasgrill, Dutch Oven, Watersmoker, Sous Vide bis hin zum Backofen werden auf den Seiten 22 bis 35 jegliche Hardware vorgestellt und hinsichtlich der Anwendung erklärt.

Im zweiten Teil des Buches werden die Rezepte nach Art der Lebensmittel eingeteilt. Super ist hier, dass jedes Kapitel mit der Vorstellung des jeweiligen Lebensmittels und mit einem entsprechendem klassischen Grundrezept beginnt. Darauf folgen viele leckere Varianten.

Die Rezepte beginnen mit dem Kapitel Schweinefleisch ab Seite 38: Der allseits bekannte Klassiker Pulled Pork ist das Grundrezept, dass mit ansehnlichen, großen Fotos erklärt wird. Die Zutatenliste ist schön übersichtlich auf der linken Textseite positioniert. Weitere Zutaten für den Zusammenbau des fertigen – meist – Burgers sind extra ausgewiesen. Auffallend ist bei diesem Buch jedoch, dass die jeweiligen Beschreibungen ziemlich lang und ausführlich sind. Das erklärt sich natürlich nicht durch die komplizierte Zubereitung der Speisen, sondern durch die lange Gardauer und das Verhalten von Fleisch, Fisch & Co. Anstelle des amerikanischen Pulled Porks folgen dann Rezepte für Varianten mit z. B. griechischem oder winterlichem Touch: Mega Idee mit Grünkohl!

Ab Seite 61 wird dann Ring gepulled: Neben dem Grundrezept mit BBQ-Rub folgen dann viele weitere Ideen: Beef mit Shrimps oder Beef in der Pastete als Vorspeise auf Seite 72!

An Lammfleisch denkt man nicht sofort beim Thema Pullen, da es ja eher mager ist. Aber auch hier findet der Lamm-Liebhaber Möglichkeiten das Fleisch entsprechend zu garen: Lamm mit Knoblauch und Ouzo oder orientalisch mit Granatapfel und Jogurth-Sauce. Immer wieder werden bei den Rezepten Hinweise zur Verwendung der jeweiligen Hardware gegeben. So eignet sich beim Lamm vor allem der Dutch Oven, um ein optimales Garergebnis zu erhalten.

Beim Thema Geflügel ab Seite 86 eignet sich ebenfalls der Dutch Oven sehr gut, um ein Pulled-Chicken-Burger zu erhalten. Mediterran wird das Hühnchen mit Tomate und Mozarella. Selbst für Ente und Gans findet sich ein Pull-Rezept!

Beim Kapitel Wild ab Seite 102 kommen Wildschwein, Reh und Hirsch auf den Grill: Reh im Sandwich hört sich sehr vielversprechend an.
Als Fisch eignen sich vor allem fette Sorten wie Lachs und Makrele: Und einen Pulled-Salmon-Burger habe ich sogar schon in Hamburg bei einer großen Fast-Food-Kette auf der Speisekarte gesehen. Auf Seite 118 gibt es dann die Selbst-Bau-Anleitung!

Warum nicht auch mal Gemüse versuchen? Schließlich hat man ja immer mal wieder Vegetarier zu Gast und eigentlich grille ich nach dem Motto „Alles mal probieren“. Der Pulled-Weißkohl-Burger ist schon reserviert für meine Frau – die vor allem auf Gemüse steht!

Im Kapitel Buns & Brötchen werden diverse Rezepte vorgestellt, die in Kombination mit den Rezepten aus dem Kapitel Saucen, Rubs und Beilagen immer wieder für andere Variationen bei den Rezepten sorgen.

Pull it!: Schwein, Rind, Lamm, Fisch, Wild, Geflügel

Gebundene Ausgabe (Hardcover): 160 Seiten
Verlag: HEEL Verlag
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 17. April 2017
ISBN-10: 3958434886
ISBN-13: 978-3958434882
Größe und/oder Gewicht: 21,3 x 2 x 25,9 cm
Preis: 19,99 €

Fazit

Wir lieben Pulled Pork! Und mit diesem Buch wird es nie langweilig auf dem Grill. Klar, wir haben unser Lieblingsgewürz, aber auf Dauer ist das sehr einseitig! Ihr findet hier viele Ideen für neue Geschmackserlebnisse. Außerdem muss es ja nicht immer nur Schweinefleisch sein. Wildfleisch und Hühnchen ist bei uns schon notiert auf unserer to-do-Liste! Und wer sich sonst noch nicht an das zeitintensive Pullen herangetraut hat, der erhält hier detaillierte Anleitungen und immer wieder Querverweise auf die Nutzung von anderen Grills. Das Buch ist absolut empfehlenswert für Anfänger und für Alle, die auch mal was anders als den Klassiker Pulled Pork auf den Grill zubereiten möchten!

Hier könnt ihr das Buch versandkostenfrei bei Amazon bestellen.

Bacon Wrapped Schweinefilet mit Gorgonzola-Kräuter-Füllung u. Whisky

Zutaten
1 – 2 Schweinefilets
1 Päckchen Gorgonzola
ca. 20 Scheiben Bacon
BBQ-Rub (z. B. bigBBQ-Spice)
1 Bund Estragon
1 Bund Petersilie
Whisky
Planken aus einem Whisky-Fass

Krosser Bacon mit dezenter Rauchnote von außen und saftiges Schweinefilet mit einer sehr schmackhaften Füllung von innen. – Dieses Rezept könnte ich wirklich jede Woche essen! Wer es nicht kennt, sollte es unbedingt einmal nachgrillen. Die Zutaten sind zu jeder Jahreszeit erhältlich, finanziell durchaus erschwinglich und die Zubereitungszeit ist angenehm kurz.

Das Schweinefilet auf einen Bacon-Teppich oder -Netz auslegen, je nach Vorlieben ggf. in der Mitte teilen und längst ca. 2 – 3 cm tiefe Taschen einschneiden. Diese Taschen mit Gorgonzola, frisch gehacktem Estragon und Petersilie füllen und einen guten Schuss Whiskey hinzufügen.

Anschließend das Fleisch ringsherum großzügig mit BBQ-Rub bestreuen. Ich verwende dazu den bigBBQ-Spice, denn er beinhaltet die nötige Würzung, die exakt zu diesem Gericht passt. Alternativ kann jedoch auch ein anderer BBQ-Rub verwendet werden.

Mit dem Bacon das Schweinefilet gut verschließen und anschließend auf eine Whisky-Planke positionieren. Den Grill, in meinem Fall den Traeger Pro Series 22, auf ca. 200 °C Gartemperatur einregeln und das Fleisch im indirekten Bereich bis zu einer Kerntemperatur von ca. 60 °C garen.

Nun kann das schmackhafte Bacon Wrapped Schweinefilet mit Gorgonzola-Kräuter-Füllung u. Whisky angeschnitten werden.

Weil das Fleisch so sehr saftig ist und so toll aussieht, nachfolgend noch eine Detail-Aufnahme.

Ob (Brat-)Kartoffeln, Kroketten, Country-Potatoes, Reis, Baguette oder sonst etwas – für die Wahl der Beilage sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Ich entschied mich für Blätterteig-Sticks mit Sesam und Kartoffelcreme-Dipp.

Probiert es aus und grillt es nach! – Guten Appetit!

DoggieRoast – der HotDog Röster u.v.m. im Praxistest

Kennt ihr das Problem? Man legt die Grillwurst in das Hotdog-Brötchen, gibt Ketchup, Mayonnaise oder sonstige Saucen hinzu, und kaum macht man den ersten Bissen, triefen auch schon so sehr die flüssigen Zutaten aus dem Hotdog-Brötchen heraus, dass man sich beschmiert, nur weil das Brötchen vollkommen aufgeweicht ist.
Gegen solch ein Malheur und für viele andere Zusatzfunktionen vertreibt Moesta-BBQ in Kooperation mit KlausGrillt und Westwood-BBQ den DoggieRoast.

Der DoggieRoast ist 180 mm breit, 70 mm hoch, aus ca. 1 mm starkem und ca. 290 g schweren Edelstahl gefertigt und wird einzeln oder vergünstigt im 2er-Set verkauft.

Die primäre Funktion des DoggieRoasts besteht darin, ein Hotdogbrötchen von innen zu rösten und von außen zu erwärmen, es somit aufzufrischen. Durch die Röstung von innen können sehr viel weniger flüssige Zutaten wie Ketchup oder Mayonnaise in das Hotdogbrötchen einziehen und es matschig werden lassen. Selbst ein 1 – 3 Tage altes Hotdogbrötchen kann durch den DoggieRoast aufgefrischt werden, wird angenehm warm und bleibt länger formstabil.

Die Vorgehensweise ist so einfach wie genial. – Während der Grill mit hoher Temperatur vorgeheizt wird, werden die DoggieRoasts von Anfang an über die direkte Hitze auf den Grillrost platziert und dabei mit aufgeheizt. Sobald der Grill auf die gewünschte Gartemperatur eingeregelt wurde, können auch schon die Würstchen aufgelegt und gegrillt werden.

Kurz bevor die Würstchen fertig gegrillt sind, werden die Hotdogbrötchen zu zweidrittel auf der Längsseite aufgeschnitten und anschließend für ca. 2 – 3 Minuten auf die DoggieRoasts gesetzt. Solltet ihr sehr frische Hotdogbrötchen verwenden ist es ratsam, die DoggieRoasts zuvor mit Öl oder Trennspray einzubrennen, damit sie nicht am Metall haften bleiben.

Je nachdem wie intensiv die gewünschte Bräunung ausfallen soll, wird die Röstzeit variiert.

Übrigens, wenn ihr ein tolles Rezept für super-weiche Hamburger- und Hotdog-Brötchen sucht, kann ich euch dieses Rezept ans Herz legen. Im Gegensatz zu den geschliffenen Hamburger-Buns, werden die Teiglinge für die Hotdog-Brötchen einfach länglich gerollt.

Zum Füllen der Hotdogbrötchen bereitete ich ein tolles Gurken-Relish, bestehend aus folgenden Zutaten zu:

Zutaten

1 Salatgurke
1 feingewürfelte rote Zwiebel
3 EL fein gehackten frischen Koriander
2 frisch gepresste Limetten
1 EL Honig
Meersalz
frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer

Des Weiteren:
eingelegte geviertelte Gurken
eingelegte Peperoni
Tomatenscheiben
feingewürfelte Zwiebeln
grüner Kräutersenf

Genügend feuchte Zutaten also, um das mit dem DoggieRoast geröstete Hotdogbrötchen zu füllen und die Formstabilität zu prüfen. Sieht dieser Hotdog nicht zum Anbeißen aus? – …und selbst nach mehreren Minuten saugte sich das Hotdogbrötchen immer noch nicht mit Flüssigkeit voll.

Kommen wir zu einem weiteren Einsatzzweck. Jeder DoggieRoast besitzt an einer Seite 2 Nasen zum Einhängen in die dazu korrespondierenden Löcher eines weiteren DoggieRoasts.

Sobald dieses „verkettete“ Duo um 180 Grad gewendet wird, entstehen zwei V-förmige Einbuchtungen zur Aufnahme von jeweils einem Hotdogbrötchen. Zur besseren Veranschaulichung setzte ich zwei Hotdogbrötchen in die Einbuchtungen. Der DoggieRoast fungiert somit quasi als dritte Hand, sodass man zwei freie Hände zum Füllen beibehält. Des Weiteren können in den Einbuchtungen platzierte Hotdogbrötchen z. B. perfekt mit Käse überbacken werden.

Ein DoggieRoast hat auch noch eine weitere Funktion. Die beiden Löcher in den Wänden dienen zur Aufnahme des Temperaturfühlers eines Thermometers. Dadurch kann ganz bequem auf Rosthöhe die Gartemperatur gemessen werden.

Damit nicht genug! Paarweise aufgestellte DoggieRoasts eignen sich auch sehr gut zur Aufnahme von Spießen.

Idealerweise passen türkische Kebab-Spieße haargenau in die dafür vorgesehenen Aussparungen, sodass sie sich exakt in 90 Grad-Schritten drehen lassen.

Des Weiteren lassen sich auf DoggieRoasts auch sehr gut Portionsforellen, Doraden o. a. ganze Fische setzen. Der Vorteil liegt bei einem „stehenden“ Fisch auf der Hand, denn die Fischhaut kann nicht mehr auf dem Grillrost kleben bleiben.

Zusammengefasst alle Zahlen und Daten

Maße:
Breite: 180 mm; Höhe: 70 mm; Fußmaß: ca. 65 mm
Material: ca. 1 mm Edelstahl
Gewicht: ca. 290 g
Funktionen:
– Röstet das Hotdogbrötchen von innen
– Frischt das Hotdogbrötchen auf
– Überbackt den Käse im Hotdogbrötchen
– Halterung für Temperaturfühler zur Messung auf Rosthöhe
– In der Länge variabler Spießhalter
– Halter für ganze Fische
Preis:
DoggieRoast einzeln: 15,90 EUR
DoggieRoast 2er-Set: 26,90 EUR

Fazit

Der aus ca. 1 mm starkem Edelstahl gefertigte DoggieRoast lässt sich nicht mal so eben verbiegen. Er ist unverwüstlich, hält ein Leben lang und sieht optisch sehr gut aus. Neben seiner primären Aufgabe das Hotdogbrötchen von innen zu rösten, bietet der DoggieRoast noch viele weitere Funktionen. Die gesamte Funktionsvielfalt bietet der DoggieRoast aber erst im Pärchen, weshalb er neben dem Einzelverkauf auch paarweise zu erwerben ist. Der DoggieRoast wird von mir in die Kategorie Nice-to-Have eingestuft. Ist man jedoch erst einmal Besitzer dieses kleinen Helfers, möchte man ihn auf keinen Fall mehr missen. – Ich für meine Person gebe meine DoggieRoasts jedenfalls nicht mehr wieder her. ;-)

Gewinnspiel: 3 x BBQ-Gourmetpaket von Gourmetfleisch.de

Durch die Unterstützung von Gourmetfleisch.de, könnt ihr jeweils eines von drei(!) BBQ-Gourmetpaketen im Wert von 300,– EUR gewinnen.

Die BBQ-Gourmetpakete enthalten folgende Spezialitäten:

1 Paket Extrawurst (5 Würstchen)
2 x BBQ Spare Ribs mariniert
5 x American Nackensteak à 450g
5 Liter Gourmetfleisch-Partyfass

Gewinnspielzeit abgelaufen, Siegerin/Sieger ermittelt!

Die Glücksfee durfte die/den Siegerin/Sieger aus weit über 1.000(!) Kommentaren über diesen Blog und der bigBBQ-Fanseite auswählen.
Gewonnen haben folgende Personen und wurden bereits über ihren Gewinn, eines von 3 x BBQ-Gourmetpaket von Gourmetfleisch.de im Wert von 300,– EUR, informiert. Herzlichen Glückwunsch!
Vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

Sabrina B.
Marcella O.
Daniel W.

Gewinne in nur 2 Schritten!

Mit Facebook:
Schritt 1:
 Klicke „Gefällt mir“ auf der Fanseite von bigBBQ.de
Schritt 2: Schreibe einen Kommentar in diesen Beitrag, warum du diesen Preis gewinnen möchtest.
Wenn du möchtest, kannst du diesen Beitrag teilen.

oder…

Ohne Facebook:
Schritt 1: Abonniere den Newsletter von bigBBQ.de (ganz unten).
Schritt 2: Schreibe ins Kommentar-Feld dieses Beitrags, warum du diesen Preis gewinnen möchtest.

Das war schon alles – und mit ein wenig Glück wird dir eines von drei(!) BBQ-Gourmetpaketen im Wert von 300,– EUR von Gourmetfleisch.de nach Hause geschickt! Viel Glück!

Teilnahmeschluss ist der 14.05.2017. Der/die Gewinner/in wird am 15.05.2017 unter allen Teilnehmern ermittelt und umgehend benachrichtigt.
Teilnahmeberechtigt sind alle Personen ab 18 Jahren. Dieses Gewinnspiel steht in keiner Weise in Verbindung zu Facebook und wird nicht von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Spargel im Sesam-Blätterteig-Mantel

Das nun folgende Rezept ist mein absolutes Spargel-Lieblingsrezept. Es ist unwahrscheinlich einfach in der Zubereitung und geschmacklich der absolute Hammer! Selbst kalt, gedippt mit etwas Kartoffelcreme oder Tzatziki, schmeckt der grüne Spargel im Sesam-Blätterteig-Mantel einfach Mega!

Zutaten
1 Bund grüner Spargel
1 Rolle frischer Blätterteig
Sesamsamen
Saft von einer halben Zitrone
1 Eigelb
Meersalz
Zucker

Den grünen Spargel unter fließendem Wasser waschen und anschließend das holzige Ende mit einem scharfen Messer abschneiden.

Jeweils eine Prise Meersalz und Zucker, sowie den Saft einer halben Zitrone in kochendes Wasser geben. Nun den grünen Spargel für genau 4 Minuten darin blanchieren, anschließend unter fließendem Wasser abschrecken und trocken tupfen.

Den Blätterteig in etwa 2 cm schmale Streifen schneiden und spiralförmig um den grünen Spargel schlängeln.
Das Eiweiß mit einem Silikonpinsel auf den Blätterteig pinseln und anschließend in Sesamsamen wälzen.

Auf den vorgeheizten Pizzastein des auf ca. 200 °C eingeregelten Grill für ca. 16 – 18 Minuten garen. Sobald der Blätterteig aufgegangen ist und etwas Farbe angenommen hat, ist der grüne Spargel im Sesam-Blätterteig-Mantel fertig.

Probiert es einfach mal aus, denn es geht einfach und schnell und schmeckt umwerfend!

Guten Appetit!

HORL Rollschleifer zum Schärfen eurer Messer

Einige von euch wissen ja bereits, dass ich ein großer Fan von guten Messern bin und es mir die Messer der Firma Nesmuk angetan haben. Sehr luxuriös, dass ich mich bei diesen Messern nicht um das Schleifen kümmern muss, denn beim Kauf erwirbt man des Weiteren eine lebenslange Schleifgarantie gleich mit dazu.

Doch was ist mit den vielen anderen Messern in unserem Haushalt? – Ausgerechnet die Messer, mit denen mehrmals täglich schonungslos umgegangen wird, müssen sehr viel öfter nachgeschliffen werden. Wenn selbst der Wetzstab aus Keramik oder mit Diamantbeschichtung nicht mehr weiterhilft, ist oft der Wasserschleifstein die letzte Rettung, welcher relativ viel Arbeit und Schmutz verursacht. Leider können auch einige Grill- und Küchenfreunde weder mit einem Wetzstab, noch mit einem Wasserschleifstein korrekt umgehen.

Vor Kurzem ereilte mich die Anfrage, ob ich nicht mal Interesse hätte, einen Rollschleifer auszuprobieren. Da bigBBQ.de immer ein offenes Ohr für Neuigkeiten rund um Grill, Grill-Tools u. ä. hat, schaute ich mir dieses für mich neuartige Gerät einmal etwas genauer an.

Der HORL Rollschleifer wird wie ein Schmuckstück in einem sehr schönen, unwahrscheinlich stabilen Karton geliefert. Das nur bei geeigneter Lichteinstrahlung sichtbare, mit partiellem UV-Lack aufgedruckte HORL-Logo ziert sehr dezent diesen Karton.

Den Rollschleifer gibt es in den Holz-Ausführungen Kirschbaum und in der von mir gewählten Ausführung Nussbaum.

Die Diamant beschichtete Schleifseite, bestehend aus abtragsfreudiger D35 Körnung, soll laut Herstellerangaben ohne Vorbereitungen hervorragende Schärfergebnisse und eine hohe Schnitthaltigkeit der Messer garantieren. Ich habe mir die Bezeichnung D35 so erklären lassen, dass die aussagt, dass das Diamantkorn ein 35 tausendstel Millimeter groß ist und in etwa einer 420er Schleifsteinkörnung entspricht.

Die gerillte Edelstahl-Abziehseite wird über die Schneide abgezogen und entfernt anschließend den Grat.

Das Messer wird zum Schärfen mit dem Rücken auf den Tisch gelegt und in einem Winkel von 15 bis max. 20 Grad gehalten.

Anschließend wird der Rollschleifer am Holz festgehalten und mit der Diamant beschichteten Seite einige Male an die Schneide dranhergerollt.

Zur einfacheren Einhaltung des geeigneten Winkels, bietet HORL optional auch eine passende Schleiflehre. Diese ist aus massiven Buchenholz gefertigt, schwarz gebeizt und steht sicher auf vier untergeschraubten Gummifüßchen. An ihrer Schräge halten sehr starke Neodym-Magnete die Klinge im 15 Grad Winkel.

Ich habe beim ersten Test das Messer intuitiv von jeder Seite jeweils 10 Mal hin und her gezogen und anschließend den Vorgang mit der Polierseite 5 Mal wiederholt. Was soll ich sagen? – Es ist kaum zu glauben! – Das Messer war fast so scharf, als wäre es frisch über den Wasserstein gezogen. Ich testete die Schärfe, indem ich mir bei einem Streich über den Unterarm einige Haare abrasierte.

Auch Keramikmesser lassen sich damit schleifen…

…sowie auch normale günstige Messer aus der Grabbelkiste & Co.

Leider ist die Schleiflehre nicht für sehr schmale Messer, wie z. B. einem Schälmesser geeignet, aber mit einem geübten Blick kann auch freihand der korrekte Winkel eingehalten werden, sodass die Klinge anschließend wieder mühelos durch Tomaten fahren kann. Übrigens, ein Vorteil für das Schleifen freihand (also ohne Schleiflehre) ist, dass man den Winkel selbst bestimmen kann. So lässt sich z. B. ein Knochenmesser mit einem stumpferen Winkel für eine stabilere Klinge und ein Gemüsemesser in einem spitzeren Winkel für eine schärfere Schneide schleifen.

Hier noch einmal alle Zahlen und Daten auf einen Blick

Maße: 6 x 9 cm
Oben: Diamant beschichtete Schleifseite mit D35 Körnung
Unten: Gerillte Edelstahl-Abziehseite
Holz: Kirschbaum o. Nussbaum
Gewicht: ca. 617 g
Mechanik: Die beiden Metalloberflächen werden durch eingelassene Gummiringe über den Tisch gerollt, das Holz liegt starr in der Hand
Preise:
Kirschholz: 69,00 EUR (Amazon)
Nussbaum: 74,00 EUR (HORL Website)
Schleiflehre: 29,00 EUR (HORL Website)

Zur besseren Erklärung der Funktion, zeige ich euch hier noch einmal ein Video des Herstellers.

Fazit

Der kleine Test hat gezeigt, dass der Rollschleifer einfach und intuitiv zu benutzen ist und jeder(!), ohne Vorbereitung, schnell zu einem sehr guten Schleifergebnis gelangt. Ich empfehle den HORL Rollschleifer aus eigener Überzeugung uneingeschränkt weiter!

Grillrost und Plancha für die Weber Q-Serie von Grillrost.com im Test

Verchromte Standard-Grillroste nutzen sich in der Regel sehr schnell ab und auch gusseiserne Grillroste sind nicht zwangsläufig für die Ewigkeit bestimmt. So erging es vor Kurzem auch meinem Vater, dem beim Säubern seines Weber Q 2200 eine Hälfte des gusseisernen Grillrostes versehentlich aus der Hand rutschte und folglich auf den Terrassenplatten in mehrere Teile zersprang. Nach seinem Hilferuf dachte ich natürlich sofort an die Firma Grillrost.com, mit deren Dienste ich in jüngster Vergangenheit schon mehrfach die allerbesten Erfahrungen sammeln konnte. Erinnert ihr euch z. B. noch an den Zusatz-Grillrost für mein Big Green Egg oder an die Grillplatte (Plancha) für den Weber Spirit?

Gesagt, getan – empfingen wir schon 2 Tage nach Bestellung unseren nigelnagelneuen 2-geteilten Grillrost und die gleichzeitig mitbestellte Grillplatte (Plancha). Alle Elemente bestehen aus 4 mm starkem 100% Edelstahl V2A.

Der Grillrost besitzt die Grundmaße von 545 mm x 390 mm und ist für alle Weber-Grills der Q 2-Reihe geeignet, die da wären: Q 200, Q 220, Q 240 und Q 260 (inkl. mitgeliefertem Adapter) sowie Q 2000, Q 2200 und Q 2400 (ohne Adapter).

Selbstverständlich bietet Grillrost.com auch Edelstahl-Grillroste und Grillplatten für die Q 1- und Q 3-Reihe an, wie z. B. Q 100, Q 120, Q 140, Q 1000, Q 1200 und Q 1400 sowie Q 300, Q 320, Q 3000, Q 3100 und Q 3200.

Die Verarbeitung ist wie immer mehr als vorbildlich. – Scharfe Kanten sucht man vergebens.

Der neue Grillrost passt wie eine Eins in den Weber Q 2200 und sieht dabei auch noch richtig hübsch aus. Damit heruntertropfendes Fett auf keinen Fall in Flammen aufgeht, decken die breiteren, nicht ausgelaserten Streben des Grillrostes das darunterliegende, im Kreis angeordnete Gas-Brennerrohr ab.

Nun zur Grillplatte (Plancha) im Format von 272 mm x 390 mm, die genauso wie der Grillrost einen sehr hochwertigen Eindruck vermittelt. Übrigens, bei dieser Grillplatte wird anstelle des abgebildeten Grillrostschabers ein spezielles Edelstahl Reinigungsvlies mitgeliefert.

Auch die Grillplatte (Plancha) ist wie nicht anders zu erwarten 1A verarbeitet.

Die Grillplatte wird zur Verwendung ganz einfach gegen eine Hälfte des Grillrostes getauscht. Dabei ist es völlig egal, ab man sie auf die rechte oder linke Seite legt.

Selbstverständlich kann bei Vorhandensein des intakten Original-Grillrosts, lediglich die Grillplatte ohne Edelstahl-Grillrost erworben werden.

Nun genug der Theorie. Der neue Grillrost und die Grillplatte ist ja schließlich nicht nur zum schönen Ansehen gedacht. Gestartet wird mit einem leckeren Grillwürstchen. Dazu legen wir die Würste auf den nicht eingefetteten Grillrost und stellen den Gasregler auf 1/3 Leistung.

Das mehrmalige Wenden der Würstchen bereitete keinerlei Schwierigkeiten. – Nichts verbrannte und nichts klebte am Grillrost fest. Einige Minuten später freuten wir uns über einheitlich wohlgebräunte Grillwürste.

Wenig später starteten wir einen kleinen Zwischengang. Jakobsmuscheln von der Grillplatte mit einem aufgebackenem Kräuter-Baguette. Zu beachten ist, dass die Grillplatte schon bei sehr wenig Gaszufuhr unwahrscheinlich heiß wird. Aus den mittlerweile langzeitigen Erfahrungen wissen wir zu empfehlen, dass eine Leistung von 1/4 bis maximal 1/2 für die meisten Speisen ausreichend ist. Wenn ihr euch jetzt fragt, was man mit einer solchen Grillplatte sonst noch alles so vergrillen kann, habe ich ein paar Beispiele für euch:

– Meeresfrüchte – vor allem kleine Teile wie z. B. Schrimps
– Kleines, filigranes Gemüse wie z. B. Erbsenschoten, Pilze in Scheiben, grüner Spargel
– Bacon und dünn geschnittene edle Fleischtranchen (Kobe usw.)
– Pfannkuchen, Arme Ritte, Crêpes, Pan Cakes, Omeletts
– Spiegelei, Rührei
u.v.m.

Das Säubern der Grillplatte erledigen wir am Liebsten mit einer Maurerkelle oder einem Spachtel.

Nun kommen wir zu einer Disziplin, vor der sich viele Grillerinnen und Griller fürchten. – Das Grillen von ganzen Fischen vor der Angst, dass sich beim Wenden die Haut vom Fleisch löst, auf dem Grillrost verbrennt und der Fisch schlussendlich unansehnlich auf dem Teller des Gastes liegt.

Die Leistung des Grills wurde zum Grillen der drei Doraden auf die niedrigste Position gestellt. Das Deckelthermometer zeigte während der Zeit, bei einer Außentemperatur von ca. 13 °C, eine Gartemperatur von ca. 160 °C an.

Nach ca. 9 Minuten wurden die Doraden einmal gewendet.

Wie man auf dem obigen Bild erkennt, ließen sich die Fische ganz einfach mit der Grillzange wenden, ohne das die Haut am Grillrost klebte.
Weitere 6 Minuten später war eine Kerntemperatur von ca. 62 – 65 °C erreicht. – Einfach perfekt!

Während die von innen sehr saftigen und von außen krossen Doraden verspeist wurden, legten wir auch schon einen weiteren Gang auf die Grillplatte und auf den Grillrost. Grüner Spargel mit Bacon von der Plancha.

Eine sehr einfache aber sagenhaft leckere Beilage. Das Grillgut wird dazu auf die nicht eingefettete Grillplatte gelegt.

Hauptspeise waren Minutensteaks, gewürzt mit etwas Olivenöl und Kräuterbutter-Gewürz.

Für diejenigen, die bis dato immer noch nicht satt gegessen hatten, gab es zu weiterem Fleisch Pimientos de Padrón vom Grillrost und Kartoffelnester von der Grillplatte.

Nach der Grill-Session wird der Grillrost am Besten mit einer handelsüblichen Grillbürste gereinigt. Wer den Grillrost und die Grillplatte wieder richtig glänzend sehen möchte, verwendet ein paar Tropfen Spülmittel auf einem Topfschwämmchen mit etwas Wasser.

Preise

Edelstahl Grillrost für Weber Q 1-Serie: 99,00 EUR
Edelstahl Grillrost für Weber Q 2-Serie: 124,00 EUR
Edelstahl Grillrost für Weber Q 3-Serie: 159,00 EUR
Edelstahl Grillplatte für Weber Q 1-Serie: 49,00 EUR
Edelstahl Grillplatte für Weber Q 2-Serie: 59,00 EUR
Edelstahl Grillplatte für Weber Q 3-Serie: 69,00 EUR
Weitere Grillroste z. B. für Weber Go-Anywhere u.v.m. hier…

Fazit

Die Material-Stärke von 4 mm ist mehr als ausreichend dafür, dass sich das Material des Grillrosts und der Grillplatte nicht verziehen kann und unter normalen Umständen ein Leben lang hält. Gerade in der Kombination mit der Grillplatte, eröffnet der Grillrost aus Edelstahl völlig neue Möglichkeiten. Der Grillrost und die Grillplatte (Plancha) von Grillrost.com überzeugen auf ganzer Linie.