Bau der bigBBQ Grill-Remise

Kennt ihr das? Ihr möchtet dann grillen, wenn ihr(!) Lust dazu habt und nicht wie es euch das Wetter vorschreibt!? OK, ich muß zugeben, dass ich mich noch nie habe vom Wetter beeinflussen lassen. Eher würde ich mir eine Regenjacke und Gummistiefel anziehen, als auf das Grillen am wohlverdienten Wochenende zu verzichten. Schaut mal hier…

Ich muss allerdings zugeben, dass ich die Situationen schlechten Wetters nicht unbedingt herbeisehne. – Wer tut das auch schon gerne?

Immer wieder hatte ich mir aus diesem Grund gedacht, dass über kurz oder lang eine Grillüberdachung gebaut werden müsste. Zu diesem Thema gibt es natürlich unendlich viele Überlegungen, Möglichkeiten und Lösungen.

– „echte“ fest installierte Outdoor-Küche ohne Überdachung?
– Outdoorküche mit Sonnensegel?
– kleines Gartenhäuschen mit Dachüberstand?
– extra-Raum für Grills oder nachts zurück in die Garage stellen?
– mit oder ohne Rauchabzug?
– mit oder ohne integrierte Sitzecke?
– ausschließlich als Grillhütte verwendbar?
– auch als Partyraum nutzbar?
– Strom, Wasser, Gas, Satellitenfernsehen?
usw.

In der Zeit vieler ausgiebiger Überlegungen besuchte ich im September 2016 die spoga in Köln. Dort lernte ich die Firma steda kennen, die über ihren Online-Auftritt www.steda-online.de deutschlandweit bekannt und anerkannt ist für Gartenhäuser von klein bis sehr groß, Terrassenüberdachungen aller Arten, Carports u.v.m.

Auf dem Messestand von steda verliebte ich mich in eine wunderschöne Remise. Eine Remise ist ein Bauwerk, welches u. a. für Fahrzeuge oder Geräte aus der Land- und Forstwirtschaft errichtet wurde. Als ich den Herren von steda von meinem Vorhaben, die Remise als Grillunterstand zu verwenden, erzählte, boten sie mir ihre vollste Unterstützung an. Was genau daraus geworden ist, zeige ich euch in diesem, nun folgenden großzügig bebilderten Bericht.

Zuallererst musste für die Grill-Remise der geeignete Ort auf unserem Grundstück gefunden werden. Wir wählten dazu den hinteren Bereich des Gartens aus. Wir dachten uns, wenn man aus dem Wohnzimmerfenster schaut, wird man die Grill-Remise nicht sehen können und hat weiterhin freie Sicht auf den Garten. Schaut man später hingegen aus der Grill-Remise, sieht man das Haus nicht und man erhält ebenfalls freie Sicht auf den kompletten Garten.

Auf dem folgenden Bild ist zu erkennen, wie wir mit rosa-farbenden Seil den Bereich für die Remise provisorisch kennzeichneten. 6,48 m breit, 3,50 m tief und 3,03 m hoch. Unser Sohn verließ mit sechs Jahren jüngst das Sandkastenalter, sodass der Sandkasten ersatzlos abgerissen werden konnte. Die Schaukel hingegen wollten wir später an einer anderen Stelle im Garten wieder aufbauen. Der Kaninchenauslauf sollte genau dort stehen bleiben, weil hinter den Koniferen der Nachtstall steht. Mittlerweile war schon Oktober, weshalb der Spielrasen vom Sommer schon ein wenig mitgenommen aussah.

Nachdem alle zuvor beschriebenen Objekte aus dem Weg geräumt wurden, hatten wir die ersten Löcher für die Punktfundamente gegraben. Diese maßen 50 x 50 cm und eine frostsichere Tiefe von 80 cm. Anschließend markierten wir informativ ganz grob den Bereich der Pflasterung.

Damit der starke Regen, welcher zu der Zeit tagelang herrschte, nicht die Löcher mit Wasser volllaufen ließ und die Wände ggf. zum Einsturz brachten, wurden diese mit Planen abgedeckt.

Die Löcher sollten mit Beton gefüllt werden, in denen jeweils ein Pfostenanker eingebracht werden sollte. Zum eigenen besseren Verständnis erstellte ich diese Zeichnung.

Den fertigen Beton ließen wir uns von einer Firma anliefern. Der Betonmischer war an einem langen Rohr angeschlossen, welches von der Straßenseite aus durch die Hecke geschoben wurde. Somit hatten wir den fertigen Beton an Ort und Stelle. Nachdem der Beton 2 Tage lang trocknete, wurden die sechs Pfosten in die Pfostenanker gesetzt.

Für den nächsten Tag mussten zuvor alle Akkus für unsere Akku-Bohrer geladen werden, denn es gab viel zu schrauben.

Die senkrechten Pfosten haben ein Kantenmaß von 16 x 16 cm. Die Längsstreben sogar ein Kantenmaß von 16 x 20 cm. Da mussten natürlich alle helfenden Hände mit anpacken!

Schon wenige Zeit später stand das fertige Gerüst.

Noch am selben Tag wurden die Dachlatten angeschraubt und wie es sich gehört der Richtbaum gesetzt.

Erst eine Woche später (Anfang November) wurde das Dach gedeckt.

Da die Tage immer kürzer wurden, entstanden viele der nun folgenden Bilder im dunkeln. Übrigens, für den gesamten Bau der Remise nahm ich keinen einzigen Tag Urlaub. Alle Arbeiten fanden immer nur sehr spät nach Feierabend oder am Wochenende statt.

An diesem Abend wurden die Kabel für Strom und Satelliten-Fernsehen aus der Garage in die Grill-Remise verlegt. Zum reibungslosen Internet-Empfang installierten wir in der Garage einen zusätzlichen WLAN-Repeater.

An den beiden hinteren äußeren Stellen und in der Mitte der Remise installierten wir jeweils große Verteilerdosen und jeweils mindestens 2 Steckdosen.

Eine weitere Woche später bereiteten wir die Wände vor…

…welche abends gesägt und angeschraubt wurden.

Kleiner Zwischenstand. Das Dach ist drauf, zwei Seitenwände sind angeschraubt und Strom hatten wir auch schon.

Von außen sah die Verschalung wie folgt aus.

Als Nächstes planten wir die Verlegung der Terrassenplatten. Wir entschieden uns für eine graue Keramikplatte (60 x 60 cm) in einer Stärke von 2 cm. Da die Keramikplatten im Bereich der Grills aller Voraussicht nach sowieso mit Fett beschmutzt werden würden, erwarben wir B-Ware für einen relativ schmalen Kurs.

Als Unterbau für die Keramikplatten sollten ca. 30 – 40 cm hoch gelber Sand und ca. 15 – 20 cm hoch HKS-Schotter herhalten. Dazu mussten erst einmal ca. 15 – 20 Kubikmeter schwarze Erde herausgeschaufelt werden. Dazu ließen wir einen kleinen Radlader durch unseren Wall fahren. Achtet einmal auf die beiden rechten Rhododendron-Pflanzen und die dahinter liegende Ilex-Hecke…

…und da war es auch schon passiert. – Man konnte überhaupt nicht so schnell schauen, da war die schwarze Erde mit dem kleinen Radlader herausgefahren und mit einem Traktor nebst Anhänger abtransportiert worden.

Hereingefahren werden mussten hingegen diese 15 Kubikmeter gelben Sand, von einem ganzen Zug.

Noch ist nicht viel gelber Sand eingefahren, doch wenige Zeit später war der kleine Radlader auch schon fertig.

Nun musste die gesamte Fläche nur noch mit einem Rüttler verdichtet werden.

Anschließend wurde der kleine Wall wieder angehäuft und die Pflanzen wieder eingesetzt. Es sah fast so aus, als sei nichts gewesen.

Mittlerweile ist schon Ende November. Einer der Abende wurde dazu genutzt, die Dachrinnen zu installieren. Anstelle sie zu verlöten, wurden diese mit einem Spezialkleber für Dachrinnen verklebt. – Eine einfache und saubere Angelegenheit!

Am nächsten Morgen wurden 8 Tonnen HKS-Spotter angeliefert.

Der erste Schotter wurde noch am selben Abend verteilt. Des Weiteren wurde ein ca. 20 cm breites und ca. 30 cm tiefes Fundament zwischen dem vorderen rechten und mittleren Pfosten gegossen. Dieses Fundament garantiert später eine ebene Fläche für die rollenden Glastüren im rechten Bereich.

Eine Woche später (Anfang Dezember) wurden die ersten Keramikplatten verlegt.

Die äußeren Bereiche wurden jeweils mit 20 cm hohen Rasenkantensteine eingefasst. Vor lauter Vorfreude, durfte mein zu der Zeit nagelneuer Weber Summit Charcoal schonmal Probe stehen.

Wieder eine Woche später beendeten wir erfolgreich das Verlegen der Keramikplatten.

An diesem besonderen Tag durfte nun endlich auch der Megamaster Braai 1200 auf den für ihn vorgesehenen Platz umziehen.

Wieder eine Woche später (Mitte Dezember) klebten wir die Laufleiste für die gläsernen Rolltüren mit einem Spezialkleber auf die Keramikfliesen und schraubten die seitlichen und oben liegenden Führungen in das Holz.

Nun ist auch schon deutlich zu erkennen, dass der rechte Bereich zum Sitzen vorgesehen ist.

Die sehr schweren Glasrolltüren laufen wirklich sehr leicht auf der Laufleiste und bieten einen angenehmen Windschutz ohne Licht zu nehmen.

Für den danebenliegenden Bereich ließen wir uns etwas anderes einfallen. Da der Grillbereich aller Voraussicht nach gerade im Sommer sowieso immer offen sein wird, ließen wir aus LKW-Plane und dicker Folie eine sogenannte Flexiwand fertigen. Die Flexiwand ist mit Ovalösen am Holz befestigt und lässt sich ganz schnell wieder entfernen. Des Weiteren kann sie im Gesamten hochgerollt werden oder nur im mittleren Drittel. Die drei Drittel sind mit einem sehr stabilen Reißverschluss miteinander verbunden.

Gesagt, getan. – So sieht die fertige Flexiwand von innen aus…

…und so sieht sie von außen aus. Wie euch vielleicht aufgefallen ist, haben wir auf den vorderen ca. 3 Meter, vor den Keramikplatten, Rollrasen verlegt. Es war gar nicht so einfach, in der ersten kalten Januar-Woche Rollrasen zu erwerben. Die Grenznähe sei Dank, haben es uns die Holländer den Wunsch ermöglicht.

2 Tage später fing es dann aber auch schon an zu schneien und der Winter kehrte erst so richtig ein.

Da mittlerweile alle groben Aufgaben erledigt waren, kümmerten wir uns um die erste Einrichtung. Diese Kombination aus Teak-Holz-Tisch (240 x 100 cm) und Rattan-Sesseln gefiel uns sehr.

Nun war endlich die Zeit eingebrochen, sich Gedanken über die kleinen, feinen Dinge zu machen. Diese Leiste ist wie gemacht für ein Gewürzregal.

Mittlerweile Anfang Februar, setzten wir noch einige übrig gebliebene Keramikplatten von unserer Hauptterrasse am Haus bis hin zur neuen Grill-Remise direkt in den Rasen.

Zwischenzeitlich kümmerten wir uns auch um die Beleuchtung. Wir wählten 8 stufenlos dimmbare LED-Leuchten mit einem angenehm warmen Licht von 2700 Kelvin und setzten diese ganz oben in den Giebel. Durch geschickte Ausrichtung, werfen diese tolle Schatten in die Grill-Remise.

Zwischendurch nutzten wir bereits regelmäßig unsere neue Grill-Remise. Da teilweise noch Minus-Temperaturen herrschten, grillten wir im Eingangsbereich, zwischen der teils aufgerollten Flexiwand. Zu unserer Sicherheit installierten wir noch einen Kohlenmonoxidwarnmelder (CO-Warner.

Für den Ess-Bereich installierten wir zwei unwahrscheinlich tolle Industrie-Lampen. Ein holländischer Antik-Händler bereitete diese ca. 50 Jahre alten Exemplare wieder auf und lackierte sie von innen und außen neu.

Anfang März wurden noch ein paar Blumen-Kübel hinzugefügt. Auch der neue Rollrasen hatte den Winter sehr gut überstanden.

Wenige Tage später fing auch beim „Otto-Normalverbraucher“ so langsam die Grill-Saison an, weshalb wir zusammen mit der Firma steda, vor unserer Grill-Remise einen Info-Spot für den Original steda-Stier-Burger drehten.

Wie auf dem folgendem Bild zu erkennen ist, wurde auch schon der Fernseher installiert. Die nun folgenden Tage werden immer länger und wärmer, weshalb unsere Familie immer öfter in der Grill-Remise verweilt.

Ich hoffe, dass ich euch einen kleinen Einblick in den wirklich sehr einfachen Aufbau einer Grill-Remise zeigen konnte. Die Remise ist mittlerweile zu einem Magnet in unserem Garten geworden. Egal ob zu den Essenszeiten oder Zwischendurch, hier in der Remise trifft sich die ganze Familie und manchmal auch der ein oder andere Nachbar, Bekannte und liebe Freund.

Habt auch ihr Interesse an einen Grill-Unterstand, egal in welcher Größe? Dann schaut doch unbedingt einmal auf den Webseiten von steda vorbei und zögert nicht, dem sehr kompetenten Team eure persönliche Anfrage zu senden.

Da wir schon wieder weitere Ideen zum Ausbau und zur Einrichtung der Grill-Remise haben, melden wir uns demnächst mit einem Update zurück. Schaut also gerne immer mal wieder in diesen Beitrag rein.

Off-Topic: Naturkühlschrank für Getränke


Heute einmal eine kleine Bastelanleitung fern ab vom Thema BBQ und Grillen. Obwohl, Grillen und Bier gehören doch irgendwie zusammen, oder? Und schmeckt ein wohltemperiertes Bier nicht immer noch am allerbesten? – Na also, dann zeige ich euch heute, wie ihr euch mit wenig finanziellen Einsatz selbst einen Naturkühlschrank basteln könnt.

Hier erst einmal ein Video, wie es Abends nach einem anstrengenden Grilltag bei bigBBQ.de manchmal zugeht. ;-)

Zunächst müsst ihr euch einen geeigneten Ort aussuchen. Ich entschied mich für ein „Versteck“ hinter einem kleinen Buchsbaum, von der Terrasse aus uneinsehbar.

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Um den Deckel noch unauffälliger erscheinen zu lassen, könnt ihr ihn in Naturfarbe lackieren oder einen Blumentopf draufsetzen.

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Hier noch einmal im Detail. In das im Boden eingegrabene 200 mm x 1.100 mm Rohr wird das 160 mm x 1.080 mm Rohr eingesetzt.

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An dem Griff lässt sich das Rohr mit den 12 x 0,33 ml Flaschen hochziehen.

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Die einzelnen Flaschen können spielend einfach entnommen werden und sind stets wohltemperiert.

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Hier die Einkaufsliste aller benötigten Teile:

  • 1 x KG Rohr NW 200 á 1.00 mtr.
  • 1 x KG Rohr NW 150 á 1.00 mtr.
  • 1 x KG Muffenstopfen NW 200
  • 1 x KG Muffenstopfen NW 150
  • 1 x KG Kappe für Spitzende NW 200
  • 1 x Gewindestange 12 mm x 1.00 mtr
  • 8 x Sechskantmuttern M 12 verz.
  • 1 Holzplatte 25 mm, ca. 200 mm x 500 mm

Der Preis aller Teile liegt bei ca. unter 30,00 EUR.

Aus der Holzplatte werden mit einer Stichsäge 3 Scheiben mit einem Durchmesser von exakt 150 mm gesägt und anschließend mit einem 14er Holzbohrer im Zentrum ein Loch gebohrt.

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Nun wird das Rohr mit einer Flex nach folgenden Maßen geschnitten und anschließend scharfe Kanten mit einer Feile und Schmirgelpapier glatt bearbeitet.

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Der Zusammenbau erklärt sich quasi von selbst. Die einzelnen Böden werden von oben durch eine Mutter gekontert…

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…und liegen von unten auf jeweils eine Unterlegscheibe (aus der Grabbelkiste) und einer weiteren Mutter.

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Ganz oben muss zum Schluss noch ein Griff montiert werden. Da könnt ihr eurer Phantasie freien Lauf lassen.

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Viel Spaß beim Nachbasteln!

Pimp my Weber Smokey Mountain Cooker 57, Teil 1 und 2

1. Pimp „Transporthilfe“
Der Weber Smokey Mountain Cooker 57 (kurz WSM) hat ein Leergewicht von ca. 30 kg. Hinzu kommt der Inhalt einer vollen Gießkanne Wasser, 5 kg Briketts und das Grillgut. Somit kommen wir locker auf ein Gewicht von ca. 50 kg aufwärts – die sich im Betrieb nicht mehr so schnell bewegen lassen.
Daher ist es naheliegend, dass sich viele WSM-Besitzer eine Transporthilfe wünschen, die Weber jedoch nicht vorgesehen hat.

Materialliste
1 x Siebdruckplatte Birke 770 mm x 770 mm x 18 mm
3 x Inbusschraube M10 x 35 mm
3 x Hutmutter
3 x Unterlegscheibe
3 x Lenkrollen 75 x 25, feststellbar

Bevor ich mir die Siebdruckplatte zulegte, erstellte ich mir eine Größen-Schablone und ermittelte einen Durchmesser von 770 mm.

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Ich schlug einen Nagel ins Zentrum der Platte und befestigte an ihm ein Tau, am anderen Ende einen Bleistift und zeichnete einen Kreis.

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Der Rand des ausgesägten Kreises schliff ich mit einem Deltaschleifer. Auf dem ausgesägten Kreis stellte ich das Unterteil des WSM, zeichnete 3 Löcher an, bohrte sie und installierte die Rollen. Die etwas zu langen Schrauben kürzte ich mit einem Trennschleifer und zog danach die Hutschrauben an.
Mit dem Restholz baute ich mir 3 kleine Arretierungshilfen und fixierte diese mit jeweils einer Schraube.

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Nun kann der WSM bequem von seinem Stellplatz zu seinem Einsatzort geschoben werden, auch über Rasen!
Durch die feststellbaren Bremsen steht er auf dem Unterbau genauso fest und sicher wie auf seinen eigenen Beinen.

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2. Pimp „Thermometer-Kabeldurchführung“
Der WSM hat speziell gebördelte Kanten am Deckelrand, damit kein Rauch und keine Wärme entweicht. Leider ist es relativ unsicher, die Kabel der Messfühler eines Thermometers zwischen dem Deckel und dem Deckelrand zu legen, da ein Kabelbruch droht. Eine Lösung musste her.

Materialliste
1 x Edelstahl-Schraube M10 x 25 mm
1 x Unterlegscheibe

Durch die Edelstahl-Schraube wird zentriert, längst ein Loch mit einem Durchmesser von 6,5 mm gebohrt. Durch dieses Loch können die beiden Temperaturfühler des Maverick ET-732 geführt werden.

Danach wird eine der 4 Grillrost-Halterungen (am besten hinten-rechts) abgeschraubt und das bestehende obere Loch mit einem Durchmesser von ca. 6 mm auf 10 mm aufgebohrt, ebenso der Grillrost-Halter. Anschließend wird das Loch mit Ofenlack versiegelt und mit einem Gasbrenner gehärtet.

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Nun können die Temperaturfühler einzeln von aussen nach innen eingeführt werden und quetschen nicht mehr zwischen Deckel und Deckelrand.

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Bei Nichtbenutzung der Kabeldurchführung kann das Loch durch eine weitere Schraube oder durch Alufolie verschlossen werden.

Mini WSM Bauprojekt

Gestern Abend eine Bohrschablone entworfen.

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Das ist der Alu-Kochtopf von der Metro.

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Die Bohrlöcher mit einem Edding übertragen und mit einem 5er Bohrer vorgebohrt.

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Mit einem Stufenbohrer und Bohröl die Löcher auf ca. 25 – 30 mm aufgebohrt.

 

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Grob abgefeilt sieht es schon ganz nett aus.

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3 untere Schrauben zur Stabilisierung Grillkessel–Stacker (Topf).

3 weitere Schrauben für den mittleren Grillrost (EINSATZ DES WEBER SEAR GRATE GRILLROST von meinem 57er OTP).

Die 3 letzten Schrauben für den Standard-Grillrost des Smokey Joe.

 

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..und drauf den Topf auf den Kessel.

Nahansicht der Stabilisierungs-Schrauben.

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Der Diffuser (Keramik-Blumentopf-Untersetzer) steht auf den gelochten Boden. Diesen werde ich später mit Wasser oder Sand füllen und höhenverstellbar machen, indem ich 4 Schrauben von unten reinschraubte.

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Die erste Ebene ist fertig.

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Die zweite Ebene ebenso.

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Da fehlt nur noch der Deckel mit Thermometer und Hitzeschutz für die obere Lüftung.

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Kleine Modifikation für die untere Lüftung.

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Bisherige Kosten:

Topf (Metro) 24,99 EUR, Keramik-Untersetzer (Bauhaus) 4,50 EUR, Thermometer (ebay) 10 EUR, Hitzeschutz von einem alten Grill. Alles Andere hatte ich im Schuppen rum liegen.

Mein Logo-Entwurf ist fertig, die bestellten Auspuff-Farben wurden geliefert.

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Hier die rote Farbe über ebay gekauft für 3,90 EUR + 3,90 EUR Versand.

Ich habe 4 Lagen drauf gesprüht.

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Hier das Zwischenergebnis.

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Nun den restlichen Bereich abgeklebt.

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Das Skalpell hatte ich mir mit 2 dünnen Alu-Leisten und 2 Schrauben selber gebaut, die Klinge hatte ich noch rumliegen.

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So sah es nach dem „cut“ aus.

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Alles vorbereitet für den letzten „Anstrich“.

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Die schwarze Farbe war etwas teurer und über Amazon bestellt worden. 7,50 EUR + 3,99 EUR Versand.

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Nachdem ich die „Matrize“ vorsichtig abzog, kam das Ergebnis zum Vorschein.

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Deckel drauf und fertig ist er!

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Nun brannte ich die Farbe noch einmal unter hoher Temperatur ein. Ein voller AZK brachte fast 300 Grad und brannte mehrere Stunden mit voll geöffneten Fans.

Kosten gesamt inkl. Thermometer, Farbe, Innenleben usw.: 58,78 EUR

Und Spaß hat´s gemacht!!!