bigBBQ-Triple-Burger 2018 mit Süßkartoffel Pommes

Jedes Jahr erneut, stellen wir euch an dieser Stelle den von uns kreierten und favorisierten Burger des jeweiligen Jahres vor. Dieser Burger besteht aus Einzelzutaten, die uns im Laufe der letzten Monate ganz besonders gut geschmeckt haben und die unseres Erachtens perfekt zusammenpassen.

Neben den wahnsinnig leckeren Stauferico-Burger-Patties mit Brioche-Buns von yourbeef.de, sind wir riesige Fans des Tomaten-Paprika-Relishs und der Knoblauchmayonnaise. Und klar… Bacon geht immer!

Selbstverständlich kann der von uns zusammengebaute bigBBQ-Triple-Burger 2018 auch als Single-Burger mit nur einem Patty zubereitet werden. – Schließlich verändert sich am Geschmack dadurch nichts.

Zutaten
Stauferico-Burger-Patties mit Brioche-Buns (yourbeef.de)
Cheddar
Bacon-Scheiben
Pimientos de Padrón (o. Bratpaprika)
Blattsalat

für die Knoblauchmayonnaise
1 kleine Tasse Mayonnaise
2 fein geschnittene Knoblauchzehen
1 EL Olivenöl
Meersalz nach Geschmack
0,25 TL Kurkuma
1 TL hellen Balsamicoessig
1 TL Saft einer Orange

für die Tomaten-Paprika-Relish
8 Tomaten
1 gewürfelte grüne Paprikaschote (nicht auf dem Bild)
3 EL brauner Zucker
3 EL Ahornsirup
4 EL Olivenöl
1 fein gewürfelte Zwiebel
3 fein geschnittene Knoblauchzehen
1 fein geschnittene Chilischote
1 kräftigen Schuss Essig

für die Süßkartoffel Pommes
3 große Süßkartoffeln
100 g Speisestärke
100 g Rapsöl
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Tomaten-Paprika-Relish

Die Tomaten zwei Minuten lang in heißes Wasser tauchen, um anschließend die Haut besser abziehen zu können.

Das Olivenöl in einem Topf erhitzen und anschließend die fein gewürfelte Zwiebel und die 3 fein geschnittenen Knoblauchzehen darin dünsten. Unter ständigem Rühren später auch die gewürfelte grüne Paprikaschote und die fein geschnittene Chilischote hinzufügen.

Wir erledigen das sehr gerne in unsere Kenwood Cooking Chef Gourmet, da sie das Kochen und das Rühren für uns übernimmt.

Wenn die Paprika angefangen hat weich zu werden, die Tomaten hinzufügen. Sobald es kocht, den Zucker zugeben und so lange weiterrühren, bis er geschmolzen ist. Nun noch einige Minuten weiter köcheln und zum Schluss den Ahornsirup und den Essig hinzufügen.

Knoblauchmayonnaise

Die o. a. Zutaten sorgfältig verrühren und anschließend ggf. mit Meersalz nachwürzen.

Süßkartoffel Pommes

Die Süßkartoffeln schälen, mit einem sehr scharfen Messer in gleich große Streifen schneiden und anschließend für ca. 1 Stunde in eine Wasserschale legen. Dabei wird den Kartoffel-Streifen die Stärke entzogen.

Die Kartoffel-Streifen nach dem Wässern sorgfältig mit einem Küchentuch abtrocknen und anschließend mit Speisestärke bestäuben. Das gelingt am besten in einem Gefrierbeutel.

Die Kartoffel-Streifen unter Zugabe von Rapsöl bei ca. 200°C auf einer Plancha oder auf dem Backblech garen, dabei gelegentlich wenden.

Nach ca. 45 Minuten sind die Süßkartoffel Pommes fertig. Von außen super-knusprig und von innen schön weich.

Grillen des Bacons, der Patties und der Pimientos de Padróns

Während die Bacon-Scheiben in einer gusseisernen Pfanne knusprig gegrillt werden, die Patties auflegen und unter direkter hoher Hitze grillen, ganz zum Schluss jeweils den Cheddar auf die Patties legen und zum Schmelzen bringen.

Später auch die Pimientos de Padróns auflegen und ebenfalls kurz unter direkter hoher Hitze angrillen.

Der Zusammenbau bigBBQ-Triple-Burger 2018

Der Zusammenbau des Burgers startet von unten nach oben beschrieben wie folgt:

– Bun Unterseite
– Blattsalat
– Knoblauchmayonnaise
– Patty mit Cheddar
– Tomaten-Paprika-Relish
– Bacon
– Knoblauchmayonnaise
– Patty mit Cheddar
– Tomaten-Paprika-Relish
– Bacon
– Knoblauchmayonnaise
– Patty mit Cheddar
– Tomaten-Paprika-Relish
– Pimientos de Padróns
– Bun Deckel

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Dry Aged Steak Burger Deluxe mit Biru Wagyu Markknochen

Zu Knochenmark habe ich meine eigenen Kindheitserinnerungen: Ich sehe noch heute meinen Opa förmlich vor mir, wie er nach dem Verzehr der Rindfleischsuppe die dicken Rinderknochen aufsuchte und die beiden Enden x-mal sehr laut auf den Küchentisch klopfte und mit einem Messer versuchte auch das allerletzte bisschen Mark aus den Knochen zu fummeln. Dieses wertvoll erbeutete Knochenmark aß sehr gerne mit einer dicken Scheibe Brot. Wenn er an einem erfolgsversprechenden Tag einmal sehr viel Knochenmark fand, mischte er es hingegen in einen Natur-Quark mit dicken Nudeln und genoss es umso mehr.

Die von meinem Opa präferierte Kombination Mark/Quark nahm ich als Inspiration, ebenfalls ein Rezept mit Knochenmark zu kreieren. Dabei ersetzte ich Quark durch Joghurt und vermische ihn mit Gurken und Zwiebeln. Da ich das Knochenmark als Burger-Topping verwenden wollte und es sehr kräftig im Geschmack ist, fand ich mit dem Apfel einen süßen sehr geeigneten Gegenspieler.

Herausgekommen ist dieses geniale Rezept mit den folgenden beiden Hauptdarstellern:

– Entrecôte-Abschnitte von einer meiner Fleisch-Reifungen (ca. 7 kg Bone-In Entrecôte von eatventure.de)
Dry Aged Biru Wagyu Bone Marrow Markknochen – einen längst aufgeschnittenen Rinderknochen (eatventure.de)

Zutaten
Dry Aged Biru Wagyu Bone Marrow Markknochen (eatventure.de)
1 Entrecôte o. Steak-Abschnitte
Burger-Buns (z. B. Curry-Buns v. eatventure.de)
1 frische Gurke
1 rote Zwiebel
1 bunter Apfel
Joghurt Natur
Hochwertiger Pfeffer (z. B. Ankerkraut Steakpfeffer Hamburg)
Fleur De Sel (z. B. Ankerkraut Fleur De Sel)

Den Markknochen erst kurz vor dem Vergrillen aus dem Kühlschrank nehmen, da dass in ihm enthaltene Fett sehr schnell schmilzt.

Die Entrecôte-Abschnitte oder alternativ das Steak mit einem sehr scharfen Messer in kleine Würfel mit einer Kantenlänge von ca. 5 mm schneiden.

Aus dem kleingeschnittenen Fleisch einen oder ggf. mehrere Patties formen.

Die frische Gurke, die rote Zwiebel und den Apfel ebenfalls in kleine Würfel schneiden, sowie den Joghurt, das Salz und den Pfeffer bereitstellen.

Den Grill, in unserem Fall der Weber PULSE 2000 mit der Weber Grillplatte, vorheizen und bei mittlerer Temperatur das Patty grillen. Kurz vor dem Erreichen der Ziel-Kerntemperatur den Knochen mit der Mark-Seite nach unten auflegen.

Das Steak-Patty auf die Unterseite des Curry-Buns legen und mit Fleur De Sel und hochwertigen Pfeffer würzen.

Als quasi „Kleber“ ein bis zwei Esslöffel Joghurt auftragen und anschließend die Würfel der Gurken, Zwiebeln und Äpfel auflegen.

Als Burger-Topping das Knochenmark auflegen und mit dem Deckel des Burger-Buns verschließen.

Es ist wirklich unglaublich, wie sehr lecker dieser Burger ist, weshalb ich ihn ganz selbstbewusst den „Dry Aged Steak Burger Deluxe“ taufte.

Jedes einzelne kleine Fleischwürfelchen war überaus saftig und der Fleischgeschmack wurde durch das Knochenmark maximiert.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit! – Garantiert!

Die Fette Kuh in Köln

Auf Einladung von „Die Fette Kuh“, trafen sich vorgestern mehrere Grill- u. Food-Blogger sowie Fotografen zu einem kleinen Come Together in die Kölner Südstadt. Folgende Namen waren u. a. anwesend:

Bacon Bakery
BBQlicate
bigBBQ.de
Don Caruso BBQ
Fleischbotschafter
Jay´s Aviation Photography
JPS Foodlove
Missy´s Kitchen
Tobias Oehlke
Wissen schmeckt

Da ich 200 km von Köln entfernt wohne, habe ich es zuvor leider erst ein einziges Mal in den Kult-Imbiss geschafft. Ich kann mich noch ganz genau an meinen ersten Besuch erinnern: Damals aß ich einen Cheeseburger mit extra Bacon und als Beilage Fritten, welche einen positiv bleibenden Eindruck hinterließen.

Beim gegenwärtigen Besuch stand auf dem Plan, dass Martin Block (Küchenchef) und Walter Schnerring (Inhaber) die Gäste, entgegen dem Standard-Repertoire, quer durch das Angebot von „Die Fette Kuh“ führen sollte.

Als Begrüßungsgetränk wurde uns ein sehr erfrischender Gin Tonic gereicht. Der „Gin de Cologne“ wird erst seit 2017 in Köln-Ehrenfeld gebrannt und besticht mit seinen insgesamt 12 Botanicals u. a. durch Zitronen, Orangen und Limetten sowie Lavendel- und Hibiskusblüten. – Sehr zu empfehlen!

Nun folgten, mit einigen Tellern handgeschnitten Fritten, die sagenumwobenen hausgemachten Saucen, die da wären:

„Fat Cow“ Sauce
BBQ-Sauce
Nachbrenner Hot Sauce
Chili Ketchup
Chipotle Chili Mayo
Mayo,
Trüffel Mayo
Curry Mayo
Aioli
Salbei Tomate Mayo

Übrigens, für nur einem Euro extra erhaltet ihr jeweils zwei dieser zusätzlichen hausgemachten Saucen. Ich empfehle euch auf alle Fälle ein paar dieser Saucen zu testen – ich finde alle mehr als genial!

Wo ich schon einmal dabei bin Tipps zu verteilen: Der Montag und Dienstag soll für Kurzentschlossene der perfekte Tag sein „Die Fette Kuh“ zu besuchen. An den anderen verbleibenden Tagen ist es schon bald an der Tagesordnung, dass ihr einige Zeit auf einen freien Platz warten müsst. – Nur gut so, denn die vielen Gäste zeugen für die exzellente Qualität der stets frischen Zutaten!

Zu den Fritten reichte uns Martin das, zusammen mit Freigeist Bierkultur entwickelte Avocado Ale, welches wir standesgemäß aus ausgehöhlten Avocados tranken. Eine mega coole Idee, die ich zuvor noch nie gesehen hatte.

Apropos Bier – „Die Fette Kuh“ bietet in vielen Geschmacksrichtungen auch seine eigenen Gerstensäfte an.

Nun war es an der Zeit, dass wir den ersten Burger zu uns nehmen durften. Es handelte sich um einen Cheeseburger, mit dem der Kult-Imbiss auf die hohe Fleisch-Qualität seiner Patties hinwies.

Ich muss zugeben, dass ich mir zuvor noch nie einen Burger mit der Garstufe medium-rare bestellt hatte. – Aus den Geschmackserlebnis resultierend, bestelle ich mein Patty fortan nur noch so!

Ach ja, der Käse ist immer frei wählbar: Cheddar, Gruyere o. Büffelmozzarella.

Ein kurzer Rückblick zur Erklärung: Wer es bis dato noch nicht mitbekommen hat, Anfang März besuchte ich mit einigen Bloggern das im spanischen Baskenland gelegene San Sebastián, dem Ort, aus dem die besten Steaks der Welt stammen.

Martin und Walter erwarben damals aus der Fabrik Txogitxu einen wunderschönen Rinderrücken, welchen sie zu Burger-Patties verarbeiten wollten. Soviel vorab, das war ein sehr guter Plan, denn genau einer dieser Burger wurde uns Fleisch-Fans angeboten und ließ die Genießer am langen Tisch erst einmal vor Begeisterung verstummen!

Damit sich niemand wundert: Jeder der Burger wurde an dem Abend geviertelt, damit man sich an ihm nicht satt essen konnte.

Da uns im Land der besten Steaks der nur sehr kurz angegrillte Tatar geschmacklich so sehr flashte, überraschte uns Martin mit einem Solchen. Später aßen wir ihn mit dem hauseigenen „Die Fette Kuh“ Burger Pfeffer.

Der nagelneue Burger Pfeffer wurde in mühsamer Arbeit zusammen mit Ankerkraut entwickelt und enthält sechs verschiede Pfeffer-Sorten: schwarzer Pfeffer, weißer Pfeffer, Tellicherry Pfeffer, grüner Pfeffer, Roter Kompott und Cayennepfeffer.

Kommen wir zum Burger der Woche: Ein 200 g schweres Luma Beef Patty im Sesam-Brioche-Bun u. a. mit Tomatenmarmelade, roten Zwiebeln und Romanasalat. Der absolute Knaller, von dem ich am liebsten mehr als ein Viertel gegessen hätte, jedoch aus „Platzgründen“ nicht mehr konnte!

Übrigens, alle Patties (Standard-Gewichte) lassen sich auch verdoppeln:
120 g verdoppelt auf 240 g für 2,50 EUR extra oder 200 g verdoppelt auf 400 g für 3,50 EUR extra.
Für die Vegetarier gibt es jeden Burger als Veggie-Variante.

Zeit für ein Bier: Dieses Mal das wiederrum von Martin mitentwickelte Sweet Potato Ale. – Ich fand es so süffig-mild, dass es nicht bei einer einzigen Flasche blieb.

Als Martin zu etwas späterer Stunde zwei Dino-Steaks präsentierte, fielen fast allen Gästen die Augen raus! Zwei Txogitxu Txuletóns (Kotelett), hierzulande als Oma Kuh (8 – 20 Jahre alt) bekannt.

Die Vergrillung ging relativ schnell vonstatten, da die empfohlene Kerntemperatur bei nur 42°C – max. 45°C liegt.

Das Ergebnis konnte sich nicht nur sehen sondern auch schmecken lassen. – Sehr sogar! Der absolute Knaller!

Immer wieder wurde zwischendurch der neue Burger Pfeffer hinzugezogen. Auf nachfolgendem Bild auf einem Stück Txogitxu Txuletón.

Verrückt (der Körperfülle wegen) aber wahr! – Ganz zum Schluss wurden wir noch einmal mit Chilli-Cheese Fritten beglückt. Die Fritten wurden zusammen mit Chilli con Carne, mit Cheddar überbacken und mit Sour Cream & Chiliketchup übergossen. Ich musste sie probieren und fand sie ebenfalls Klasse!

Ein wahnsinnig geglückter Abend ging zu Ende, an dem sich gewiss alle Gäste gerne wieder zurück erinnern werden. Ich für meine Person assoziiere ab sofort mit Köln „Die Fette Kuh“ und danach den Kölner Dom und werde fortan öfter als Gast dort anzutreffen sein.

Vielen Dank an Martin und Walter für das tolle Erlebnis! Ihr seid tolle Gastgeber!

Luma Aged USA Wagyu Burger mit Rotkohl im Laugenbrötchen

In Anlehnung an dem „Saupreiß“ des Burger Unsers (unsere Rezension…) stelle ich euch heute den „Luma Aged Laugen-Burger mit Rotkohl“ vor. Soviel vorweg. – Er schmeckt absolut fantastisch und muss von jedem Burger-Fan einmal nachgegrillt und gekostet werden.

Zutaten
Laugen-Brötchen
Patties (Luma Aged USA Wagyu Beef)
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Meersalz
Dijon-Senf
Radieschen
Kresse
Cheddar (Scheiben)

für den Rotkohl
1/4 frischer Rotkohl
1 EL brauner Zucker
1 TL Honig
1 Prise gemahlener Piment
2 Lorbeerblätter
1 angedrückte Knoblauchzehe
1 Msp. Chilli
1 Prise Meersalz
300 ml heller Balsamessig
50 ml Apfelsaft
Zesten einer 1/2 Orange
1 Spritzer Zitronensaft
Rapsöl

Damit der Rotkohl lange durchziehen kann, ihn am besten am Vortag zubereiten.

In einem Topf den braunen Zucker zusammen mit dem Honig karamellisieren, anschließend Meersalz, Chilli, Piment, Lorbeerblätter und Knoblauch hinzufügen und mit dem Balsamessig und Apfelsaft ablöschen. So lange köcheln lassen, bis der Sud etwa auf die Hälfte reduziert ist. Während des Köchelns den Rotkohl in feine Streifen schneiden. Orangenzesten, Zitronensaft und Rapsöl zum Sud geben, abschmecken und anschließend durch ein feines Sieb passieren. Die Flüssigkeit über den Rotkohl gießen und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

Ganz besonders freuen wir uns auf die Luma Aged USA Wagyu Beef Patties.

Die Patties werden im Beefer XL zubereitet. Erst bei niedriger Temperatur im unteren Bereich schonend erwärmen…

…und anschließend im oberen Bereich knusprig beefen. – Besser geht es meines Erachtens nicht.

Zu guter Letzt mit jeweils einer Scheibe Cheddar belegen und zerlaufen lassen.

Die untere Laugenbrötchen-Hälfte großzügig mit Dijon-Senf bestreichen, das Patty drauflegen, mit Radieschen-Scheiben, Rotkohl und Kresse belegen.

Eine absolut perfekte Kombination: Auf dem Beefer XL zubereitete Luma Aged USA Wagyu Beef Patties (danke an Klaus Breinig) mit Rotkohl, Radieschen und Kresse im Laugenbrötchen.

Ein wahrer Genuss! – Viel Spaß beim Nachgrillen!

Cola Fleisch Brötchen

Heute stelle ich euch einen Dutch Oven Klassiker vor, der neben Schichtfleisch, trotz der simplen Zubereitung, eine echte geschmackliche Wucht ist! Solltet ihr keinen Dutch Oven besitzen und auch noch nicht in den Genuss von Cola Fleisch gekommen sein, ist das(!) allein schon ein Grund dafür, sich einen Dutch Oven anzuschaffen!

Zutaten
1,5 – 2 kg Rind (z. B. Tafelspitz o. ein anderes Schmorstück)
450 ml BBQ-Sauce nach Wahl
5 mittelgroße Zwiebeln
1 Glas Sauerkirschen
1 Liter Cola
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Meersalz

Da bei diesem tollen Rezept kaum Vorbereitungsarbeiten zu verrichten sind, werden zunächst ca. 18 Briketts in einem Anzündkamin durchgeglüht. Die Anzahl der Briketts variiert, je nachdem wie groß euer Dutch Oven ist. Ich verwende für dieses Gericht einen Petromax Feuertopf ft6, welcher sich von der Größe zu beurteilen als echter Allrounder darstellt.

Zum scharfen Anbraten, stellt man den Dutch Oven über die Briketts und verschafft dem Fleisch, in meinem Fall ein kleines Stück Tafelspitz, ein paar Röstaromen.

In der Zwischenzeit werden die Zwiebeln in Würfel geschnitten.

Nach dem Anbraten wird das Fleisch im Dutch Oven beidseitig mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und Meersalz gewürzt und folgende Zutaten hinzugefügt: Gewürfelte Zwiebeln, Sauerkirschen mit der Hälfte des Saftes, BBQ-Sauce und die Cola.

Nachdem der Inhalt des Topfes umgerührt wurde, wird der Deckel aufgelegt. Nun werden 12 Briketts auf den Deckel gelegt, hingegen die restlichen 6 Briketts den Topf von unten heizen.

Ja nach Ausgangsgewicht ist das Fleisch nach ca. 2,5 – 3 Stunden so zart, dass man es wie ein Pulled Pork auseinanderziehen kann.

Jetzt kann das Fleisch gepulled werden. Ich verwende dazu gerne die Moesta-BBQ Meat Claws.

Nun werden die Cola Fleisch Brötchen belegt. Auf den unteren Hälften der Burger-Brötchen kommt zunächst Coleslaw (Rezept hier), dann folgt das Cola Fleisch und zu guter Letzt 4 – 5 EL der Cola-BBQ-Sauce, mit den leckeren Kirschen und den Zwiebeln. Deckel drauf, reinbeißen und genießen!

Fertig sind die sehr einfach zubereiteten aber umso geschmackvolleren Cola Fleisch Brötchen.

Selbstverständlich könnt ihr das Cola Fleisch, zusammen mit etwas mehr Sauce, wie eine Bolognese oder ein Chili mit Nudeln oder Reis essen.
Viel Spaß beim „Nachdopfen“ und einen guten Appetit!

Stauferico Burger mit Bacon Jam u. Kartoffelnest

Ganz selbstbewusst(!) – dass Wichtigste zuerst: „Diesen Burger müsst ihr unbedingt nachgrillen, denn er schmeckt fantastisch!!!“

Bei der Kreation dieses Burgers habe ich bewusst auf Ketchup oder Barbecue-Sauce und übermäßig viel Salat und Gemüse verzichtet. Anstelle Patties typischerweise aus Rindfleisch zu formen, verwendete ich ausschließlich das Fleisch des Stauferico Schweins von yourbeef.de. Verfeinert wurde das Prachtexemplar mit einem krossem Kartoffelnest, Bacon Jam und einfacher Mayonnaise.

Zutaten
weiche Buns (nach diesem Rezept)
Bacon Jam (nach diesem Rezept)
Kartoffelnester (nach diesem Rezept)
Stauferico Pattes

Cheddar (Käse)
Salat (z. B. Lollo rosso)
Mayonnaise
frisch gemahlenen sehr groben bunten Pfeffer (z. B. Ankerkraut Bunter Pfeffer)

Zuallererst werden die super-weichen, bereits dutzende Male erfolgreich gebackenen, Burger-Buns nach diesem Rezept gebacken.

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Fall ihr keinen Bacon Jam mehr im Kühlschrank stehen haben solltet, verwendet bitte dieses Rezept.

Die Kartoffelnester bratet ihr anschließend nach diesem Rezept.

Die Patties werden auf dem sehr heißen, gusseisernen Grillrost unter direkter Hitze mit geschlossenem Deckel von einer Seite scharf angegrillt. Nach dem Umdrehen, werden die Patties jeweils mit einer Scheibe Cheddar belegt. Sobald der Cheddar vollständig zerlaufen ist, sollte das Fleisch-Innere die Ziel-Kerntemperatur von ca. 55 – 60 °C erreicht haben. Falls die Zeit nicht ausreichte, den Patty noch einige Zeit in der indirekten Zone eures Grills nachziehen lassen.

Der Zusammenbau des Stauferico Burgers mit Bacon Jam u. Kartoffelnest von unten nach oben.

  1. Bun-Boden sparsam mit Bacon Jam einstreichen
  2. Salatblatt
  3. Patty mit zerlaufendem Cheddar
  4. frisch gemahlenen sehr groben bunten Pfeffer
  5. Mayonnaise
  6. Kartoffelnest
  7. Bun-Deckel großzügig mit Bacon Jam einstreichen

Voilà – hier ist er! Der fantastische Stauferico Burger mit Bacon Jam u. Kartoffelnest!

Guten Appetit!

Cherry Cheese Bacon Burger

Für einen wirklich guten Burger bedarf es u. a. einer richtig guten BBQ-Sauce. Die Cherry-BBQ-Sauce des Cherry Cheese Bacon Burgers ist eine solche Sauce, die ich euch gerne vorstellen möchte.
Zum Grillen des Cherry Cheese Bacon Burgers sind mehrere Pfannen/Gefäße von Vorteil, die zeitweise gleichzeitig auf den Grillrost stehen sollten. Durch das große Platzangebot klappt die Zubereitung mit Pfännchen & Co. im Megamaster Braai 1200 besonders gut, in dem durch geeignete Positionierung der Kohlen mehrere Temperaturzonen, ähnlich wie auf einem Herd, eingerichtet werden können.

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Zutaten
Feldsalat
Gehacktes vom Rind (gewürzt mit S & P & Worcestersauce)
Baconstreifen
Cheddarkäse
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

für die karamellisierten Zwiebeln
3 große in Ringe geschnittene Zwiebeln
Butter
2 – 3 EL Zucker
3 EL Balsamico
Meersalz

für die Cherry-BBQ-Sauce
abgetropfte entkernte Süßkirschen aus dem Glas
2 – 3 EL Ketchup
100 g Honig
80 ml Kirschsaft
Saft von 1 Limette
Zesten einer halben Limette
1 EL Worcestersauce
2 EL brauner Zucker (ggf. mehr)
1 EL Apfelessig
1 – 2 TL Chiliflocken
0,5 TL Meersalz
1 EL Paprikapulver

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Zubereitung Cherry-BBQ-Sauce
Alle o. a. Zutaten ca. 30 Minuten lang in einem Topf einkochen. Mit einem Pürierstab zerkleinern und anschließend mit Chiliflocken, braunen Zucker und Meersalz abschmecken.

Zubereitung Bacon
In einer Eisen– oder gusseisernen Pfanne die Baconstreifen legen, das Fett auslassen und kross braten. – Auf Butter oder Öl kann gänzlich verzichtet werden. Alternativ die Baconscheiben auf den Grillrost legen, häufig wenden und kross grillen.

Zubereitung der karamellisierten Zwiebeln
Die zuvor in Ringe geschnittenen Zwiebeln mit einem Stückchen Butter in eine Eisen- oder gusseisernen Pfanne glasig dünsten und anschließend entnehmen.
2 – 3 EL Zucker in die Pfanne geben, karamellisieren lassen, mit Balsamico ablöschen und anschließend einkochen.

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In der Zwischenzeit können die Patties auf den heißen Grillrost gelegt werden. In letzter Zeit habe ich mir angewöhnt, die Patties direkt aus dem Gefrierschrank/Burgerpresse, gefroren auf den Grillrost zu legen und zu grillen. – Der Vorteil liegt auf der Hand, die Patties sind sehr viel formstabiler als im aufgetauten Zustand.

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Nun, nachdem alle Zutaten gegrillt wurden, folgt der Zusammenbau.
von unten nach oben
– Feldsalat auf die Bun-Unterseite
– Cherry-BBQ-Sauce
– Pattie gewürzt mit Meersalz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
– Karamellisierte Zwiebeln
– Bacon
– Cheddarkäse (ggf. schon im Grill auf den heißen Pattie legen und zerlaufen lassen)
– ein weiteres Mal ein wenig Cherry-BBQ-Sauce
– Bun-Oberseite

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Guten Appetit!

Selbstverständlich könnt ihr eure Buns auch selber backen. Eine sehr gute Anleitung für super-weiche und leckere Buns habe ich euch hier zur Verfügung gestellt.

EM Slider für die Halbzeitpause

Ihr wollt eure Gäste bei der Fußball Europameisterschaft 2016 in der Halbzeitpause begrillen, aber selbst das Spiel nicht verpassen? Mit ein paar Vorbereitungen wird euch das gewiss gelingen. Mit folgendem Rezept hinterlasst ihr garantiert bleibenden Eindruck bei euren Gästen!

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Zutaten
für die kleinen Buns (ca. 30 Stk.)
3 x 300 g Mehl (Type 550)
3 x 1/4 Würfel frische Hefe
3 x 1 TL Salz
3 x 0,5 EL Zucker
3 x 60 g weiche Margarine
3 x 100 ml lauwarme Milch
3 x 85 ml lauwarmes Wasser
1 Ei (nicht in den Teig)
Sesamsamen
Lebensmittelfarbe (schwarz/rot/gold)

für die helle Special Sauce
1 kleine Zwiebel, sehr fein geschnitten
1 Tasse Mayonnaise
1,5 TL Zwiebelpulver
0,25 TL Knoblauchpulver
Saft von eingelegten Gurken

2 kg gehacktes vom Rind
3 EL Worcester Sauce
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
gemahlenen Meersalz
1 Schale gemischter Salat
1 – 2 Gurken
7 große Tomaten
Ketchup
Zwiebelringe (optional)
Cheddar-Käse (optional)

Vorbereitungen am Vormittag – Buns backen

Am Morgen des Spieltags sollte der Teig für die Buns geknetet werden.
Dazu die Hefe und die Lebensmittelfarbe in die o. a. flüssigen Zutaten auflösen, die festen Zutaten hinzufügen, 5 min. durchkneten und anschließend mit einem Tuch abgedeckt eine Stunde lang gehen lassen.

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Den Teig nach dem Gehen jeweils noch einmal durchkneten, einzelne Teiglinge abtrennen, schleifen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und abgedeckt eine weitere Stunde gehen lassen.
Nun die einzelnen Teiglinge mit einer Mischung, bestehend aus einem Ei, 1 EL Wasser und 1 EL Milch bestreichen und mit Sesamsamen bestreuen. Anschließend im Backofen bei 200 °C Ober- u. Unterhitze für ca. 18 – 20 min. backen, dann die „Klopfprobe“ machen, sprich, sie sollten sich hohl anhören, dann sind sie genau richtig.

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Eine ausführliche Anleitung für die Zubereitung der super weichen und leckeren Buns findet ihr hier.

Übrigens, die Teigmenge ergibt ca. 10 schwarz/rot/goldene EM Slider mit doppelt Fleisch und 20 kleine Slider in unterschiedlichen Farben mit einfach Fleisch.

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Special Sauce anrühren

Damit die helle Special Sauce im Kühlschrank einige Stunden lang durchziehen kann, sollte diese ebenfalls schon vormittags angerührt werden.
Dazu einfach die o. a. Zutaten verrühren und anschließend mit frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer, Meersalz und Gurkensaft abschmecken und in den Kühlschrank stellen.

Vorbereitungen kurz vor dem Spiel

Damit es in der Halbzeitpause schnell geht, müssen vor dem Spiel die Gurken und Tomaten in dünne Scheiben geschnitten, und die restlichen Zutaten bereitgestellt werden. Des Weiteren wird das Gehackte mit Worcester Sauce, frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer und Meersalz gewürzt und frei Hand kleine Patties von 50 – 60 g geformt.

Das Grillen

20 min. vor der Halbzeitpause sollte der Grill vorgeheizt werden. Nach 15 min. Vorheizzeit, also 5 min. vor der Halbzeitpause, werden die Patties aufgelegt. Je nach Wunsch der Gäste können des Weiteren noch Zwiebelringe angebraten werden.

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Nach ca. 5 min. haben die Fleischstücke auf der ersten Seite ausreichend Röstaromen erhalten und werden nun ein einziges Mal gewendet. Nach weiteren 3 – 5 Minuten, während die ersten Gäste schon ihre Buns aufgeschnitten und belegt haben, können die heißen, saftigen Patties gereicht werden.

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Voilà – fertig ist der EM Slider für die Halbzeitpause.

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Je nach Vorlieben der Gäste, können die Slider mit gebratenen oder gerösteten Zwiebeln, sowie Cheddar-Käse o. ä. belegt werden. Wie so oft sind der Phantasie wieder einmal keine Grenzen gesetzt.

Viel Erfolg beim Nachgrillen, einen guten Appetit und viel Spaß bei der Fußball Europameisterschaft 2016!

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Der perfekte weiche Burger Bun mit Geling-Garantie

Zutaten
für ca. 12 weiche Buns normaler Größe
600 g Mehl (Type 550)
1/2 Würfel frische Hefe
2 TL Salz
1 EL Zucker
120 g weiche Margarine
200 ml lauwarme Milch
170 ml lauwarmes Wasser
1 Ei (nicht in den Teig)
ggf. Sesam- o. Wasabi-Sesam-Samen

In einer Schüssel den Zucker und die Hefe in der lauwarmen Milch und dem Wasser auflösen, die restlichen o. a. Bun-Zutaten (bis auf das Ei) hinzufügen und anschließend mit der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen, elastischen Teig kneten. Da der Teig anfangs sehr feucht ist, mindestens 5 Minuten kneten.

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Ein Tuch über die Schüssel legen und den Teig 60 Minuten gehen lassen.

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Den Teig noch einmal mit der Hand durchkneten, zu 12 kleinen oder 8 großen Kugeln formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und 10 Minuten ruhen lassen.

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Die Kugeln etwas flach drücken und weitere 60 Minuten gehen lassen.

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Während der Backofen auf 200 Grad Celsius Ober- u. Unterhitze vorheizt, die Buns mit einer Flüssigkeit, bestehend aus 2 EL Milch, 2 EL Wasser und einem Ei einpinseln.

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Je nach Vorlieben, die Buns mit Sesam- oder Wasabi-Sesam-Samen bestreuen.

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Die Buns ca. 18 – 20 Minuten lang backen und anschließend die „Klopfprobe“ machen, sprich, sie sollten sich hohl anhören, dann sind sie genau richtig.
Fertig sind die unkomplizierten, sehr weichen und leckeren Buns.

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Moesta-BBQ Burger-Ring Erfahrungsbericht

Nach den allseits bekannten Burgerpressen werden langsam aber sicher die Burger-Ringe immer beliebter. Das hat Moesta-BBQ ebenfalls längst erkannt und verkauft seit dieser Woche für einen Stückpreis von 6,90 EUR den Moesta-BBQ Burger-Ring.

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Der Burger-Ring ist aus Edelstahl gefertigt und misst einen Durchmesser von 10 cm und eine Höhe von 6 cm. Auf einer Seite prangt das Moesta-BBQ-Logo, auf der anderen Seite der Schriftzug „Burger-Ring“. Er ist sehr sauber verarbeitet und bietet keine scharfen Kanten. Der Sinn des Burger-Rings ist es, perfekt geformte Burger-Buns mit einem Durchmesser von 10 cm zu formen.

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Der Durchmesser von 10 cm wurde aus dem Grund gewählt, weil ein Burger-Pattie aus einer handelsüblichen Burger-Presse meist 11,5 cm misst. Während des Grillens schrumpft das Pattie meist um 1 – 1,5 cm, sodass schlussendlich Bun und Pattie einen einheitlichen Durchmesser besitzen und den Grundstein für einen tollen Burger legen.

Zum Test habe ich mein Standard-Burger-Bun-Rezept genommen. Leider hatte ich mich ein wenig mit den Aufgehen der Buns verschätzt, weshalb sie deutlich aus dem Ring herausschauten.

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Nach dem Backen blieb die Höhe exakt so erhalten. Man hätte locker Triple- oder Quadruple-Buns daraus schneiden können.
Später nahm ich nur die Hälfte des Teigs – daraus entpuppte sich die ideale Menge. Aus dem o. a. Rezept können also 12 normale Buns gepacken werden.

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Der spätere Abwasch gestaltet sich als sehr einfach. Man sollte die Burger-Ringe nach Benutzung kurz in Wasser einweichen lassen, dann lassen sich die Backreste ganz einfach von den Ringen abwischen.

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Der spätere Burger sah tatsächlich sehr ansehnlich aus. Das Pattie schaute keinen Millimeter raus.

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Ich muss zugeben, dass die Burger-Ringe schon eine sehr große Hilfe sind. Sie verleihen dem perfekten Bun die perfekte Größe. Man muss die Burger-Ringe keines Falls besitzen aber sie sind schon ein tolles Nice-to-Have!
Übrigens, solltet ihr ein 6er-Set für 34,90 EUR erwerben, bekommt ihr quasi sechs Stück für den Preis von fünf einzelnen Burger-Ringen.

Viel Spaß beim Burger bauen!

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