133,33 Tage Dry Aged Rumpsteak mit Tornado Potatoes

Mit voller Vorfreude treten wir der heutigen Vergrillung entgegen.

– Unser erstes 133,33 Tage Dry Aged Rumpsteak
– Unser erstes (in heimischen Gefilden) gegrilltes Steak vom Weber PULSE 2000
– Unsere ersten selbstgemachten Tornado Potatoes

Zutaten
1 x 133,33 Tage Dry Aged Red Heifer Rumpsteak (eatventure.de)
4 große festkochende Kartoffeln
5 EL geschmolzene Butter
10 EL fein geriebenen Parmesan
1/2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1/2 TL Knoblauchpulver
1/2 TL Paprikapulver
1/2 TL Salz
1 kl. Strauch Petersilie

Tornado Potatoes

Jeweils einen dicken Schaschlik-Spieß längs durch die Kartoffeln schieben und mit einem sehr scharfen und dünnwandigen Messer spiralförmig bis auf den Spieß einschneiden.

Die einzelnen Scheiben auf den Spieß ganz vorsichtig auseinanderziehen.

Die gesamte Kartoffel gleichmäßig mit geschmolzener Butter übergießen.

Die Kartoffeln mit einer Mischung aus 10 EL fein geriebenen Parmesan, 1/2 TL frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer, 1/2 TL Knoblauchpulver, 1/2 TL Paprikapulver und 1/2 TL Salz bestreuen. Dabei darauf achten, dass die Mischung auch alle Zwischenräume erreicht.

Die Tornado Potatoes bei ca. 180 – 200°C für ca. 45 Minuten im Grill garen.

133,33 Tage Dry Aged Red Heifer Rumpsteak

Damit auf dem Steak eine durchgehende Kruste erzeugt werden kann, wird das Rumpsteak zu unserer Abwechslung auf der neuen Grillplatte des Weber PULSE 2000 gegrillt.

Ohne Hinzugabe von Butter, Öl o. ä., wird als Erstes die Fettseite des Rumpsteaks auf die heiße Grillplatte gelegt.

Sobald ausreichend Fett geschmolzen ist, wird das Steak im eigenen Fett gegrillt.

Bei dickeren Steaks empfiehlt es sich, das Fleisch zum Nachgaren in den indirekten Bereich des Grills zu verlagern und die Gartemperatur auf ca. 140°C herunterzuregeln. Bei weniger dicken Steaks genügt es, wenn das Fleisch in regelmäßigen Abständen auf der Grillplatte gewendet wird.

Wie so oft in unseren Steak-Berichten empfehlen wir eine Kerntemperatur von ca. 52°C.

Beim Tranchieren des 133,33 Tage Dry Aged Red Heifer Rumpsteaks schwebt ein vielversprechender intensiver Fleischgeruch in der Luft, der einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt.

Um den intensiven Fleischgeschmack des 133,33 Tage Dry Aged Red Heifer Rumpsteaks zu genießen, sollte das Steak ohne Pfeffer, allerhöchstens mit ein wenig Salzflocken genossen werden. Die Tornado Potatoes sollten auf dem Teller mit fein gehackter Petersilie bestreut und mit einem Dip nach Wahl serviert werden.

Fazit

Der Weber PULSE 2000 macht einfach riesig Spaß und besitzt mit seinen 2.200 Watt mehr als ausreichend Power! Die Weber Grillplatte ist ein sehr sinnvolles Zubehör. – In späteren Berichten werden wir noch viel intensiver auf die einzelnen PULSE-Komponenten und -Zubehör eingehen.

Die Tornado Potatoes waren sehr kross und geschmackvoll. Sie stellen eine sehr tolle Beilage dar, die wir in zukünftigen Grill-Sessions sicherlich noch öfter zubereiten werden. Auf alle Fälle sollten die Tornado Potatoes jedoch nachgesalzen werden!

Zum 133,33 Tage Dry Aged Red Heifer Rumpsteak muss nicht viel gesagt werden. Der Geschmack ist definitiv intensiver als bei einem in der Standard-Zeit gereiften Steak, weshalb wir als Fleisch-Fans das länger gereifte Steak auf alle Fälle vorziehen. Sehr positiv überrascht sind wir des Weiteren über die extreme Saftigkeit des Fleisches!

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Flat Iron Steak mit Pastinaken-Spaghetti

Habt ihr schon einmal Pastinaken gegessen? Ich persönlich kenne sie nur von früher in Verbindung mit Baby-Nahrung von meinen Kindern in der Geschmacksrichtung „Pastinaken-Kartoffel“ oder so ähnlich. Trotzdem hat mich schon immer einmal interessiert, welche leckeren Gerichte man mit Pastinaken so zaubern kann? Ich hatte Glück und bin fündig geworden…

Zutaten
1 kg Pastinaken
600 g Flat Iron Steak o. ä. (z. B. von yourbeef.de)
200 g rote Cocktailtomaten
5 Zweige Thymian
1 Stückchen Butter
Ankerkraut Fleur de Sel Kräuter
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
75 ml Orangensaft
Zucker
2 EL Ahornsirup
1 Schuss Balsamico-Creme

Basis ist dieses tolle 613 g schwere Flat Iron Steak von yourbeef.de. Es sollte ca. zwei Stunden vor der Vergrillung Raumtemperatur annehmen.

Die „Schale“ der Pastinaken mit einem Sparschäler entfernen.

Mit einem Julienneschneider oder wie in unserem Fall mit dem Lurch Spiralschneider die Pastinaken in Form von Spaghetti schneiden.

Während auf dem Grill das Steak mit hoher Temperatur von beiden Seiten für jeweils ca. 2 x 90 Sekunden gegrillte wird –in unserem Fall der Schickling Edelstahl PremioGas XL (hier im Praxistest) –  kann auch schon die mit zerlassener Butter aufgesetzte gusseiserne Pfanne mit Cocktailtomaten gefüllt werden.

Während das Steck auf dem praktischen Ablagerost des Grills auf eine Kerntemperatur von ca. 52°C gart, können nun die Pastinaken-Spaghetti hinzugefügt und ca. 4 Minuten später die restlichen Zutaten wie Thymianblätter, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, Orangensaft, eine Prise Zucker, Ahornsirup und ein Schuss Balsamico-Creme hinzugefügt werden.

Nachdem die Pastinaken-Spaghetti weicher geworden aber immer noch bissfest geblieben sind, können sie zusammen mit dem Steak serviert werden.

Das Steak mit einem scharfen Messer, wir nutzen das Nesmuk Exklusiv C90, tranchieren und anschließend mit dem Ankerkraut Fleur de Sel Kräuter würzen.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachgrillen!

Shio Aged Ribeye Steak im Geschmackstest

In meiner mittlerweile doch schon recht langen Zeit als passionierter Griller habe ich bereits so manch besonderes Stück Fleisch essen dürfen. Dabei ging es sehr oft nicht nur um die Fleisch-Qualität als solches, welche aus der Rasse des Tiers, seines Geschlechts, seiner Aufzucht, seines Alters u. v. m. resultierte sondern auch sehr oft um die jeweils verwendete Reifemethode. Ich darf auf keinen Fall behaupten, dass ich alle Reifemethoden kenne und auch schon probiert habe aber neben dem Wet Aged sind mir heutzutage u. a. das klassische Dry Aged, Smoked Aged, Asche Aged, Aqua Aged, Luma Aged, Reifung im Rindertalk u. v. m. bekannt. Schon oft habe ich mir die Frage gestellt: „Was soll jetzt noch folgen?“

Diese Frage stellte sich seit langer Zeit auch schon David Schrand, Inhaber des Online Genusshandels eatventure und entwickelte während seiner 12-monatigen Erprobungszeit mit dem Shio Aging ein eigenes Reifeverfahren. Fleisch, welches durch dieses neue Reifeverfahren veredelt wurde, verkauft eatventure bereits seit ca. Ende 2017. Leider bot sich mir bisher nie die Möglichkeit ein Shio Aged Beef zu kosten, was sich ab dem heutigen Tag endlich ändern wird.

Was steckt hinter Shio Aged?

Das japanische Wort Shio bedeutet in die deutsche Sprache übersetzt „Salz“.

Bei der neuen Reifemethode Shio Aged durchläuft das Fleisch in besonderen Reifeschränken innerhalb von 8 Wochen wechselnde Stufen von Temperatur und Luftfeuchtigkeit und wird dabei regelmäßig mit einer Salzsole besprüht. Das dabei verwendete Bad Essener Urmeersalz wird aus einer flüssigen, mineralstoffreichen und übersättigten Urmeer-Salzsole aus ca. 800 m tiefe gewonnen, welches seit Millionen von Jahren von Umwelteinflüssen, zwischen den dichten Gesteinsschichten, unberührt blieb. Laut dem Salzproduzenten würde die pur verkostete Salzsole wie eine Gemüsebrühe schmecken.

Beim Besprühen der Salzsole muss peinlichst genau darauf geachtet werden, dass das Fleisch weder zu trocken noch zu naß wird.

Durch das Shio Aging würden sich laut David Schrand die Fehlgeschmäcker, wie z. B. herbe oder erdige Noten verringern und das Fleisch seinen urtypischen Geschmack behalten.

Genauso wie beim Dry Aging Verfahren, werden nach dem Reifen die trockenen Ränder abgeschnitten.

Das Shio Aged Red Heifer Auslese Ribeye Steak

Zum Test stellte uns eatventure ein Shio Aged Red Heifer Auslese Ribeye Steak zur Verfügung. Red Heifer Steaks der eatventure Auslese sind deutlich stärker marmoriert als die normalen Red Heifer Steaks. Unter der u. a. besonders gebührenden Beachtung der Marmorierung tragen nur etwa 10 % der Red Heifer Rinder das Qualitätssiegel „Auslese“.

Fleisch von eatventure wird generell schockgefrostet ausgeliefert. Das gefrorene Fleisch wurde von mir über Nacht schonend im Kühlschrank aufgetaut.

Das 432 g schwere, 8 Wochen Shio Aged Ribeye Steak macht optisch schon einmal einen sehr guten Eindruck! Dieses durfte mit einem Küchentuch abgedeckt für ca. 2 Stunden Raumtemperatur annehmen.

Die Vergrillung

Damit es jeder Grill-Fan zu Hause nachmachen kann, verwendete ich bei der Zubereitung des Steaks absichtlich keinen Beefer, keine gusseiserne oder geschmiedete Pfanne, nicht das Sous-Vide Verfahren o. ä., sondern garte das Fleisch unverfälscht auf dem gusseisernen Rost eines Gasgrills.

Nachdem der gusseiserne Rost des Weber Genesis II LX S-44o GBS mit maximaler Temperatur aufgeheizt wurde, legte ich das Steak für ca. 90 sec. auf die 10.00 Uhr-Stellung und anschließend für ca. 90 sec. auf die 2.00 Uhr-Stellung. Durch dieses etablierte und von vielen Grillern praktizierte Vorgehen kann ein schönes Branding-Muster in Rauten-Form entstehen. Um das Steak später geschmacklich unverfälscht beurteilen zu können, verzichtete ich beim Grillen auf jegliche Zusätze wie Öl oder Salz, geschweige denn Pfeffer.

Nachdem ich mit der anderen Seite des Steaks ebenso verfuhr, stellte ich die Fettseiten noch einmal für kurze Zeit auf den heißen Rost und knusperte sie damit an.

Nach dem scharfen Angrillen verringerte ich die Gartemperatur auf ca. 150°C und legte das Steak auf den Ablagerost. Dort weilte es so lange, bis eine Kerntemperatur von 52°C erreicht war.

Beim Aufschneiden viel auf, dass im Gegensatz zum „normalem“ 4 Wochen gereiften Dry Aged Steak, beim Shio Aged Steak weniger Fleischsaft austrat.

Die Verkostung

Nun ging es an die Verkostung, auf die ich mich schon den ganzen Tag lang gefreut habe. Wie beim „normalen“ Dry Aged Steak, bestach auch das Shio Aged Steak durch ein leicht buttriges und nussiges Aroma.

Beim der Verkostung viel auf, dass das Mundgefühl durch die, nennen wir es Spritzigkeit, ein leicht angenehmeres war. Am auffälligsten war jedoch, dass das Fleisch keine zusätzliche Würzung in Form von Salz oder Pfeffer benötigte und somit geschmacklich „von Natur aus“ stimmig war.

Fazit

Das Shio Aged Ribeye ist meines Erachtens noch ein wenig saftiger als ein vergleichbares Dry Aged Ribeye und verliert bereits beim Aufschneiden weniger Fleischsaft. Das leicht buttrige und nussige Aroma erinnert sofort an ein Dry Aged Steak, jedoch ist das Gesamtaroma so sehr stimmig, dass nach meiner Meinung weder zusätzliches Salz noch Pfeffer notwendig wären. Das laut Herstellerangaben jedoch die Krustenbildung besser sei, konnte ich bei der Zubereitung auf einem gusseisernen Rost nicht feststellen.

Selbstverständlich hat ein länger und aufwändiger gereiftes Stück Fleisch auch einen höheren Preis.

SHIO AGED RED HEIFER® AUSLESE RIBEYE STEAK , 8 WOCHEN SHIO AGED: 82,12 € / kg
RED HEIFER® RIBEYE STEAK, 6 WOCHEN DRY AGED: 53,60€ / kg

Direkt verglichen mit einem Dry Aged Steak gleicher Qualität, würde ich mit Stand heute dem Shio Aged Steak den Vortritt lassen.

Übrigens, mittlerweile bietet eatventure das Shio Aged Verfahren auch für Schweinefleisch an!

Döner Kebab von der Rotisserie

Vor einiger Zeit haben wir das erste Mal Döner auf der Moesta-BBQ Rotisserie unseres Grills zubereitet. Das hat uns so gut geschmeckt, dass wir das schon einige Male wiederholt haben. Unser Favorit ist mittlerweile das Ankerkraut Döner Gewürz, welches die gesamte Zubereitungszeit auf ein Minimum reduziert und Mega gut schmeckt!

Zutaten
1,5 kg Kalbsfleisch (optional auch Lammfleisch)
gutes Olivenöl (z. B. Jordan Olivenöl)
Ankerkraut Döner Gewürz
Tzatziki
Krautsalat
frische gewürfelte Tomaten
frische gewürfelte Gurken
1 große Gemüsezwiebel

Das Kalbsfleisch mit einem scharfen Messer in sehr dünne Scheiben schneiden.

Ungefähr 5 EL Döner Gewürz mit 5 – 7 EL Olivenöl vermischen.

Das Fleisch gleichmäßig mit der Marinade vermengen und idealerweise für mindestens zwei Stunden im Kühlschrank einwirken lassen.

Die große Gemüsezwiebel in der Mitte teilen und als „Stopper“ auf dem Spieß verwenden. Nun die einzelnen Scheiben auf den Drehspieß stecken.

Den Grill mit der Moesta-BBQ-Rotisserie auf ca. 200 °C indirekte Hitze einregeln, den Fleischspieß einhängen und anschließend mit geschlossenem Deckel solange garen, bis die äußerste Schicht goldbraun gegrillt ist.

Nun wird die äußerste Schicht ganz dünn mit einem scharfen Messer abgeschnitten.

Je dünner abgeschnitten wird, desto knuspriger wird der Döner! Wir präferieren eine Mittelstufe und freuen uns über saftigeres Fleisch.

Nun wird das Fladenbrot in 4 – 6 gleich große „Tortenstückchen“ geteilt und anschließend mit Krautsalat, Kalbsfleisch, Tzatziki, Tomaten und Gurken gefüllt.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachgrillen!

Link zu Moesta

Gin Tonic Striploin Steak

Heute zeigen wir euch etwas, was es nach unseren Internet-Recherchen in dieser Art wahrscheinlich noch nie oder erst sehr selten gegeben hat. – Ein für 80 min. in 52 °C warmen Gin Tonic gegartes Striploin Steak, welches auf dem Beefer XL vollendet wurde.

Wenn ihr nun denkt, dass ist doch Quatsch, dann müssen wir euch gleich von Anfang an diesen Zahn ziehen. – Dieses Steak ist der absolute Hammer! Es ist geschmacklich der Knüller schlechthin! – Und so wird es gemacht…

Zutaten
300 g Dry Aged Striploin Steak (yourbeef.de)
300 ml Gin (Fieldfare Diemel Dry Gin)
1.000 ml Fever-Tree Indian Tonic Water
1 Bio-Orange
Ankerkraut Rosa Pfeffer

Als Fleisch wählten wir ein 300 g schweres, wunderschönes Dry Aged Striploin Steak von yourbeef.de. Wenn es um Gin geht, präferieren wir selbstverständlich unseren Lieblings-Gin: Fieldfare Diemel Dry Gin aus dem nördlichsten Zipfel von Hessen. Diesen stellten wir schon einmal hier vor.

Nun wird 1 Liter Tonic Water und 0,3 Liter Gin mit ein paar Perlen rosa Pfeffer und einigen Orangenzesten in einem Topf verrührt. Den Topf auf das Caso Design TC 2100 Thermo Control stellen, den Temperaturfühler in das Wasser eintauchen und eine Gartemperatur von 52 °C einstellen.

Nun badet das Steak für ca. 80 min. im puren Gin Tonic. Der große Vorteil vom Caso Design TC 2100 Thermo Control ist, dass er wie beim Sous Vide Garer die voreingestellte Temperatur hält – und das auch schon bei sehr geringer Menge Flüssigkeit!

Wer ihn noch nicht kennt, der Caso Design TC 2100 Thermo Control ist für einen Anschaffungspreis von unter(!) 100 Euro übrigens ein echter Allrounder. – Ein Induktionskochfeld für das gradgenaues Braten und Kochen, SousVide, Warmhalten u.v.m. Ein detaillierter Test-Bericht folgt!

Nach spätestens 80 min. hatte unser Steak die vorgegebene Kerntemperatur von 52 °C erreicht und wird nun, ohne Salz und Pfeffer, im Beefer XL vollendet.

Voila, fertig ist das ist Gin Tonic gebadete Striploin Steak.

Ihr werdet es kaum glauben aber ein solch saftiges, fast spritziges Steak, habe ich selten gegessen. Der Gin Tonic kommt geschmacklich unbeschreiblich intensiv rüber und passt durch seine leichte Süße unwahrscheinlich gut zum Striploin Steak.

Ich habe es schon sehr oft geschrieben aber DAS(!) müsst(!) ihr unbedingt einmal nachgrillen. Es schmeckt einfach grandios!

Guten Appetit!

Smoke Aged Rumpsteak mit Mango-Chili-Sauce u. Zitronen-Drillinge

Zutaten
Smoke Aged Red Heifer Rumpsteak (6 Wochen)
für die Mango-Chili-Sauce
1/2 Mango
5 EL Limettensaft
5 EL Olivenöl
1 kl. Zwiebel o. Schalotte
1/2 rote Chili
1 TL brauner Zucker
2 Zweige frischen Koriander
4 Zweige frische Petersilie
schwarzes Hawaiisalz
gemahlener Pfeffer

für die Zitronen-Drillinge
500 g kleine Kartoffeln
2 EL Butter
6 Zweige frische Petersilie
Saft einer Bio-Zitrone
Abrieb einer Bio-Zitrone
1 EL Ras el Hanout
Meersalz

Die Mango schälen, den Kern entfernen und anschließend das Fruchtfleisch würfeln. Die kleine Zwiebel und die Chili sehr fein würfeln. Den Koriander und die Petersilie hacken und zusammen mit dem Limettensaft und dem Olivenöl verrühren. Nun mit dem Hawaiisalz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

Die frische Petersilie fein hacken und anschließend mit dem Ras el Hanout und dem Abrieb einer Bio-Zitrone in einer Schale vermischen. In einer weiteren Schale den Saft der Bio-Zitrone mit der Butter vermischen.

Während die Briketts im Anzündkamin vorglühen, die Kartoffeln in Salzwasser bissfest kochen und anschließend nach dem Abkühlen halbieren.
Die halbierten Kartoffeln, mit der Schnittfläche nach unten, in der Zitronensaft-Butter-Mischung durch Zuhilfenahme einer gusseisernen Pfanne braten, bis sie Farbe angenommen haben.

Die Schnittfläche der gebratenen Kartoffeln mit der Petersilien-Mischung bestreuen.

Das mindestens 2 Stunden zuvor aus dem Kühlschrank entnommene und auf Zimmertemperatur gebrachte Smoke Aged Rumpsteak zum „Grillen“, „Beefen“ oder „Greeken“ bereitlegen.

Wir hatten bereits vorab entschieden, unser Rumpsteak in dem Greeker zu garen. Eine ausführliche Produktvorstellung zum Greeker findet ihr hier…

Eine sehr perfekte Kombination: Smoke Aged Rumpsteak mit Mango-Chili-Sauce u. Zitronen-Kartoffeln.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachgrillen.

Chili con Carne aus dem Feuertopf (Dutch Oven)

Wir haben es in den letzten Wochen schon öfter geschrieben. – Die dunkle und kalte Jahreszeit ist Dutch Oven/Feuertopf-Zeit, in der wir unsere Kochaktivitäten immer öfter von der Küche in die Grillremise verlagern. Das ist nicht nur praktisch, weil z. B. Essensgerüche das Haus nicht stundenlang dominieren, sondern es macht mit dem optimalen Outdoor-Gerätschaften auch unwahrscheinlich viel Spaß!

Das nachfolgende Chili con Carne Rezept kochen wir sehr oft, da nur sehr wenige Vorbereitungen notwendig sind und man trotzdem mit einem sehr köstlichen familientauglichen Gericht belohnt wird.

Zutaten
1.000 g Rinderhackfleisch
3 große Dosen ganze Tomaten
2 kleine Dosen Kidneybohnen
2 mittelgroße gewürfelte Zwiebel
1 kleingehackte Knoblauchzehe
1 TL pulverisierter Kreuzkümmel
3 TL Chilipulver
2 – 3 kleine geschnittene Chilischoten (rot/grün)
1/2 – 1 kleingeschnittene Habanero
1 Zimtstange
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Während die Briketts aus einem kleinen vollen Anzündkamin durchgeglüht sind und der Feuertopf von unten vorgeheizt wird…

…das o. a. Gemüse klein schneiden. Zum Schutz vor den scharfen Chilischoten und der Habanero, empfehlen wir die Benutzung von Einweghandschuhen.

In den Feuertopf ein wenig Rapsöl erhitzen und die Zwiebeln kurz anschwitzen. Die kleingeschnittenen Chilischoten, die Habanero und die gehackte Knoblauchzehe hinzufügen und ebenfalls erhitzen.

Den pulverisierten Kreuzkümmel und das Chilipulver hinzufügen und unter gelegentlichem Rühren weiter erhitzen.

Das Rindergehackte hinzufügen, gleichmäßig anbraten und anschließend mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und Meersalz würzen.

Die ganzen Dosen-Tomaten und die Zimtstange hinzufügen, anschließend mit geschlossenem Deckel 1,5 Stunden lang köcheln lassen. Je nach Brikett-Größe ca. 8 –10 Briketts unter dem Topf und 3 – 5 Briketts auf den Deckel legen. Während dieser Zeit im Abstand von ca. 20 Minuten umrühren.

Nach 1,5 Stunden die Kidneybohnen hinzufügen und weitere 30 Minuten köcheln lassen.

Fertig ist das tolle schmackhafte Chili con Carne aus dem Feuertopf (Dutch Oven). Wer möchte, kann die einzelnen Portionen mit einem Häubchen Crème fraîche und gehackter Petersilie verfeinern.

Viel Spaß beim Nachkochen! – „DOpfen“ macht einfach nur Spaß!

Bacon wrapped Kalbskarree von der Rotisserie

Ein mit Bacon umwickeltes Kalbskarree von der Rotisserie ist nicht nur eine Augenweide bei euren Gästen, sondern verzückt auch deren Gaumen. Dazu frische Pfifferlinge und Champignons mit guten jungen Kartoffeln. – Ein Festessen! – So wird´s gemacht…

Zutaten
ca. 2,5 kg Kalbskarree
ca. 20 Streifen Bacon
Meersalz (o. Ankerkraut Sel Gris)
Pfeffer (z. B. Ankerkraut Pfeffer Synphonie)
frischer Thymian
frischer Rosmarin
500 g Pfifferlinge
500 g Champignons
1 gr. Zwiebel
2 – 3 Knoblauchzehen

Aus den Bacon-Streifen ein Bacon-Netz in der Breite des Kalbskarrees „weben“. Auf der oberen Seite die Streifen überstehen lassen. – Sie dienen später zum „ankleben“. Für diejenigen, die zuvor noch kein Bacon-Netz gewebt haben, können sich an diese Anleitung halten

Das Kalbskarree großzügig beidseitig mit Meersalz (o. Sel Gries) und frisch gemahlenen Pfeffer würzen und den frischen Thymian und Rosmarin hinzufügen. Anschließend in das Bacon-Netz wickeln.

Während die Briketts (z. B. Greek Fire) in einem kleinen Anzündkamin zum Glühen gebracht werden…

…den Spiess längst durch das Fleisch schieben, mit den beiden Krallen fixieren…

…und anschließend mit Küchengarn zu einem Paket verschnüren.

Die durchgeglühten Briketts auf die beiden sich gegenüberliegenden, an den Kesselwänden positionierten Holzkohlekörbe füllen, den Grill auf ca. 150°C einregeln und anschließend den Spiess einhängen.

Zur Kontrolle der Kerntemperatur den Temperaturfühler in das Fleisch stecken. Mit der Rotisserie von Moesta-BBQ geht das ganz einfach. – Damit das Kabel des Fühlers beim Drehen des Thermometers sich nicht im Garraum verheddert, kann man das Kabel problemlos durch die Spießführung durchführen.

Nun lässt man das Kalbskarre bei geschlossenem Deckel ca. 90 Minuten drehen, bis die Kerntemperatur von ca. 58°C erreicht wurde. In diesen ca, 1,5 Stunden kann der Bacon das Kalbskarree vor dem Austrocknen schützen und ausreichend Fett auslassen, sodass er schön knusprig wird.

Während der Garzeit die Pilze putzen, vierteln und zusammen mit der klein geschnittenen Zwiebel und den Knoblauchzehen in einer gusseisernen Pfanne mit etwas Butter braten und anschließend mit Salz und Pfeffer würzen und ggf. einige Kräuter hinzufügen.

Nachdem das Küchengarn entfernt wurde, kann angeschnitten werden. Von innen durchgehend(!) super saftig und von aussen eine tolle Bacon-Kruste!

Je nach Geschmack sollte nun noch einmal mit Sel Gries und Pfeffer nachgewürzt werden.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachgrillen!

Tomahawk-Steak mit Pfifferling-Speck-Rahmsauce u. Süßkartoffel-Röstis

Heute zeige ich euch das Rezept einer wahnsinnig leckeren Kombination. Ein 6 Wochen Dry Aged Red Heifer Tomahawk-Steak mit einer hocharomatischen Pfifferling-Speck-Rahmsauce und krossen Süßkartoffel-Röstis.

Zutaten
ca. 500 g Steak (z. B. Red Heifer Tomahawk von eatventure)
Murray River Salt Flakes

für die Pfifferling-Speck-Rahmsauce
3 EL Butter zum Braten
200 g Pfifferlinge
125 g Schinkenspeck
1 kleine Zwiebel
1 kräftiger Schuss Weißwein
125 ml Sahne
75 ml Milch
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Meersalz
3 TL frisch gehackte Petersilie

für die Süßkartoffel-Röstis
3 EL Butter zum Braten
500 g Kartoffeln
2 EL Mehl
5 EL Milch
2 Eier

Hauptdarsteller ist dieses 6 Wochen Dry Aged Red Heifer Tomahawk von eatventure.

Zubereitung der Pfifferling-Speck-Rahmsauce

Die Pfifferlinge mit einem Pinsel vorsichtig putzen.

Etwas Butter in eine gusseiserne Pfanne stark erhitzen und die Pfifferlinge gold-braun braten.

Die Pfifferlinge aus der Pfanne nehmen und stattdessen eine fein gewürfelte Zwiebel und den Schinkenspeck kross braten.

Mit Weißwein ablöschen, die Pfifferlinge zurück in die Pfanne geben, die Sahne hinzufügen und anschließend alles zusammen kurz aufkochen.

Erst zum Schluss mit etwas frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und frisch gehackter Petersilie würzen und ggf. ein wenig Meersalz hinzufügen.

Zubereitung der Süßkartoffel-Röstis

Die Süßkartoffeln schälen und anschließend reiben. Ich mache das unter Zuhilfenahme einer Kitchenaid mit Gemüseschneider-Aufsatz.

Die geriebenen Süßkartoffeln auf ein sauberes Küchentuch geben…

…und anschließend die überschüssige Flüssigkeit auspressen.

Die geriebenen Süßkartoffeln zusammen mit den Eiern, dem Mehl und der Milch vermengen.

Die Röstis in einer gusseisernen oder noch besser geschmiedeten Pfanne knusprig braten.

Zubereitung des Steaks

Nun kommt es zum unaufwändigsten Teil des Rezepts. Während der Grill für direkte hohe Hitze oder wie in unserem Fall der Beefer XL aufheizt, wird das Steak lediglich mit Murray River Salt Flakes bestreut.

Anschließend jeweils 45 – 60 Sekunden lang von jeder Seite grillen bzw. beefen.

Je nach Stärke des Steaks, ggf. im indirekten Bereich des Grills bzw. in der unteren Schale des Beefer XL bis zu einer Kerntemperatur von ca. 54° C nachgaren.

Fertig ist die perfekte Kombination aus einem 6 Wochen Dry Aged Tomahawk-Steak mit einer Pfifferling-Speck-Rahmsauce und krossen Süßkartoffel-Röstis.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachgrillen!

Cola Fleisch Brötchen

Heute stelle ich euch einen Dutch Oven Klassiker vor, der neben Schichtfleisch, trotz der simplen Zubereitung, eine echte geschmackliche Wucht ist! Solltet ihr keinen Dutch Oven besitzen und auch noch nicht in den Genuss von Cola Fleisch gekommen sein, ist das(!) allein schon ein Grund dafür, sich einen Dutch Oven anzuschaffen!

Zutaten
1,5 – 2 kg Rind (z. B. Tafelspitz o. ein anderes Schmorstück)
450 ml BBQ-Sauce nach Wahl
5 mittelgroße Zwiebeln
1 Glas Sauerkirschen
1 Liter Cola
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Meersalz

Da bei diesem tollen Rezept kaum Vorbereitungsarbeiten zu verrichten sind, werden zunächst ca. 18 Briketts in einem Anzündkamin durchgeglüht. Die Anzahl der Briketts variiert, je nachdem wie groß euer Dutch Oven ist. Ich verwende für dieses Gericht einen Petromax Feuertopf ft6, welcher sich von der Größe zu beurteilen als echter Allrounder darstellt.

Zum scharfen Anbraten, stellt man den Dutch Oven über die Briketts und verschafft dem Fleisch, in meinem Fall ein kleines Stück Tafelspitz, ein paar Röstaromen.

In der Zwischenzeit werden die Zwiebeln in Würfel geschnitten.

Nach dem Anbraten wird das Fleisch im Dutch Oven beidseitig mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und Meersalz gewürzt und folgende Zutaten hinzugefügt: Gewürfelte Zwiebeln, Sauerkirschen mit der Hälfte des Saftes, BBQ-Sauce und die Cola.

Nachdem der Inhalt des Topfes umgerührt wurde, wird der Deckel aufgelegt. Nun werden 12 Briketts auf den Deckel gelegt, hingegen die restlichen 6 Briketts den Topf von unten heizen.

Ja nach Ausgangsgewicht ist das Fleisch nach ca. 2,5 – 3 Stunden so zart, dass man es wie ein Pulled Pork auseinanderziehen kann.

Jetzt kann das Fleisch gepulled werden. Ich verwende dazu gerne die Moesta-BBQ Meat Claws.

Nun werden die Cola Fleisch Brötchen belegt. Auf den unteren Hälften der Burger-Brötchen kommt zunächst Coleslaw (Rezept hier), dann folgt das Cola Fleisch und zu guter Letzt 4 – 5 EL der Cola-BBQ-Sauce, mit den leckeren Kirschen und den Zwiebeln. Deckel drauf, reinbeißen und genießen!

Fertig sind die sehr einfach zubereiteten aber umso geschmackvolleren Cola Fleisch Brötchen.

Selbstverständlich könnt ihr das Cola Fleisch, zusammen mit etwas mehr Sauce, wie eine Bolognese oder ein Chili mit Nudeln oder Reis essen.
Viel Spaß beim „Nachdopfen“ und einen guten Appetit!