Dry Aged Steak Burger Deluxe mit Biru Wagyu Markknochen

Zu Knochenmark habe ich meine eigenen Kindheitserinnerungen: Ich sehe noch heute meinen Opa förmlich vor mir, wie er nach dem Verzehr der Rindfleischsuppe die dicken Rinderknochen aufsuchte und die beiden Enden x-mal sehr laut auf den Küchentisch klopfte und mit einem Messer versuchte auch das allerletzte bisschen Mark aus den Knochen zu fummeln. Dieses wertvoll erbeutete Knochenmark aß sehr gerne mit einer dicken Scheibe Brot. Wenn er an einem erfolgsversprechenden Tag einmal sehr viel Knochenmark fand, mischte er es hingegen in einen Natur-Quark mit dicken Nudeln und genoss es umso mehr.

Die von meinem Opa präferierte Kombination Mark/Quark nahm ich als Inspiration, ebenfalls ein Rezept mit Knochenmark zu kreieren. Dabei ersetzte ich Quark durch Joghurt und vermische ihn mit Gurken und Zwiebeln. Da ich das Knochenmark als Burger-Topping verwenden wollte und es sehr kräftig im Geschmack ist, fand ich mit dem Apfel einen süßen sehr geeigneten Gegenspieler.

Herausgekommen ist dieses geniale Rezept mit den folgenden beiden Hauptdarstellern:

– Entrecôte-Abschnitte von einer meiner Fleisch-Reifungen (ca. 7 kg Bone-In Entrecôte von eatventure.de)
Dry Aged Biru Wagyu Bone Marrow Markknochen – einen längst aufgeschnittenen Rinderknochen (eatventure.de)

Zutaten
Dry Aged Biru Wagyu Bone Marrow Markknochen (eatventure.de)
1 Entrecôte o. Steak-Abschnitte
Burger-Buns (z. B. Curry-Buns v. eatventure.de)
1 frische Gurke
1 rote Zwiebel
1 bunter Apfel
Joghurt Natur
Hochwertiger Pfeffer (z. B. Ankerkraut Steakpfeffer Hamburg)
Fleur De Sel (z. B. Ankerkraut Fleur De Sel)

Den Markknochen erst kurz vor dem Vergrillen aus dem Kühlschrank nehmen, da dass in ihm enthaltene Fett sehr schnell schmilzt.

Die Entrecôte-Abschnitte oder alternativ das Steak mit einem sehr scharfen Messer in kleine Würfel mit einer Kantenlänge von ca. 5 mm schneiden.

Aus dem kleingeschnittenen Fleisch einen oder ggf. mehrere Patties formen.

Die frische Gurke, die rote Zwiebel und den Apfel ebenfalls in kleine Würfel schneiden, sowie den Joghurt, das Salz und den Pfeffer bereitstellen.

Den Grill, in unserem Fall der Weber PULSE 2000 mit der Weber Grillplatte, vorheizen und bei mittlerer Temperatur das Patty grillen. Kurz vor dem Erreichen der Ziel-Kerntemperatur den Knochen mit der Mark-Seite nach unten auflegen.

Das Steak-Patty auf die Unterseite des Curry-Buns legen und mit Fleur De Sel und hochwertigen Pfeffer würzen.

Als quasi „Kleber“ ein bis zwei Esslöffel Joghurt auftragen und anschließend die Würfel der Gurken, Zwiebeln und Äpfel auflegen.

Als Burger-Topping das Knochenmark auflegen und mit dem Deckel des Burger-Buns verschließen.

Es ist wirklich unglaublich, wie sehr lecker dieser Burger ist, weshalb ich ihn ganz selbstbewusst den „Dry Aged Steak Burger Deluxe“ taufte.

Jedes einzelne kleine Fleischwürfelchen war überaus saftig und der Fleischgeschmack wurde durch das Knochenmark maximiert.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit! – Garantiert!

Gewinnspiel: 3 x Gourmetpaket „BBQ“ von Gourmetfleisch.de

Durch die Unterstützung von Gourmetfleisch.de, könnt ihr jeweils eines von drei(!) Gourmetpaketen „BBQ“ im Wert von 300,– EUR gewinnen.

Die BBQ-Gourmetpakete enthalten folgende Spezialitäten (8 Steaks):
– American Beef Nackensteak, 2 x 450 g
– Black Angus Entrecôte, 2 x 250 g
– Simmentaler Steakhüfte, 2 x 250 g
– Black Angus Roastbeef, 2 x 250 g

Gourmetfleisch.de beschreibt die Gourmetpakete wie folgt:

Für versierte und angehende Grillmeister!
Hier ist alles drin: Provenienz, Aufzucht, Haltung, Zuschnitt! Die globale Mischung macht’s! 450 g-starke Männerportionen aus dem Nacken des American Beef, Black Angus Entrecote mit smartem Fettrand, irisches Entrecote mit charmantem Fettauge und rare, superschlanke Simmentaler Steakhüfte aus dem Bayernland. Jedes ein Fleischgedicht für sich. Gemeinsam eine kleine Offenbarung. Wann haben Sie schon einmal ein Mahl in andächtigem Schweigen verbracht? Ausprobieren und leise schmatzend schwelgen. Nicht länger abwarten…

Mit Facebook:
Schritt 1:
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Das war schon alles – und mit ein wenig Glück wird dir eines von drei(!) Gourmetpaketen „BBQ“ im Wert von 300,– EUR von Gourmetfleisch.de nach Hause geschickt! Viel Glück!

Teilnahmeschluss ist der 30.04.2018. Der/die Gewinner/in wird am 01.05.2017 unter allen Teilnehmern ermittelt und umgehend benachrichtigt.
Teilnahmeberechtigt sind alle Personen ab 18 Jahren. Dieses Gewinnspiel steht in keiner Weise in Verbindung zu Facebook und wird nicht von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.

133,33 Tage Dry Aged Rumpsteak mit Tornado Potatoes

Mit voller Vorfreude treten wir der heutigen Vergrillung entgegen.

– Unser erstes 133,33 Tage Dry Aged Rumpsteak
– Unser erstes (in heimischen Gefilden) gegrilltes Steak vom Weber PULSE 2000
– Unsere ersten selbstgemachten Tornado Potatoes

Zutaten
1 x 133,33 Tage Dry Aged Red Heifer Rumpsteak (eatventure.de)
4 große festkochende Kartoffeln
5 EL geschmolzene Butter
10 EL fein geriebenen Parmesan
1/2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1/2 TL Knoblauchpulver
1/2 TL Paprikapulver
1/2 TL Salz
1 kl. Strauch Petersilie

Tornado Potatoes

Jeweils einen dicken Schaschlik-Spieß längs durch die Kartoffeln schieben und mit einem sehr scharfen und dünnwandigen Messer spiralförmig bis auf den Spieß einschneiden.

Die einzelnen Scheiben auf den Spieß ganz vorsichtig auseinanderziehen.

Die gesamte Kartoffel gleichmäßig mit geschmolzener Butter übergießen.

Die Kartoffeln mit einer Mischung aus 10 EL fein geriebenen Parmesan, 1/2 TL frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer, 1/2 TL Knoblauchpulver, 1/2 TL Paprikapulver und 1/2 TL Salz bestreuen. Dabei darauf achten, dass die Mischung auch alle Zwischenräume erreicht.

Die Tornado Potatoes bei ca. 180 – 200°C für ca. 45 Minuten im Grill garen.

133,33 Tage Dry Aged Red Heifer Rumpsteak

Damit auf dem Steak eine durchgehende Kruste erzeugt werden kann, wird das Rumpsteak zu unserer Abwechslung auf der neuen Grillplatte des Weber PULSE 2000 gegrillt.

Ohne Hinzugabe von Butter, Öl o. ä., wird als Erstes die Fettseite des Rumpsteaks auf die heiße Grillplatte gelegt.

Sobald ausreichend Fett geschmolzen ist, wird das Steak im eigenen Fett gegrillt.

Bei dickeren Steaks empfiehlt es sich, das Fleisch zum Nachgaren in den indirekten Bereich des Grills zu verlagern und die Gartemperatur auf ca. 140°C herunterzuregeln. Bei weniger dicken Steaks genügt es, wenn das Fleisch in regelmäßigen Abständen auf der Grillplatte gewendet wird.

Wie so oft in unseren Steak-Berichten empfehlen wir eine Kerntemperatur von ca. 52°C.

Beim Tranchieren des 133,33 Tage Dry Aged Red Heifer Rumpsteaks schwebt ein vielversprechender intensiver Fleischgeruch in der Luft, der einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt.

Um den intensiven Fleischgeschmack des 133,33 Tage Dry Aged Red Heifer Rumpsteaks zu genießen, sollte das Steak ohne Pfeffer, allerhöchstens mit ein wenig Salzflocken genossen werden. Die Tornado Potatoes sollten auf dem Teller mit fein gehackter Petersilie bestreut und mit einem Dip nach Wahl serviert werden.

Fazit

Der Weber PULSE 2000 macht einfach riesig Spaß und besitzt mit seinen 2.200 Watt mehr als ausreichend Power! Die Weber Grillplatte ist ein sehr sinnvolles Zubehör. – In späteren Berichten werden wir noch viel intensiver auf die einzelnen PULSE-Komponenten und -Zubehör eingehen.

Die Tornado Potatoes waren sehr kross und geschmackvoll. Sie stellen eine sehr tolle Beilage dar, die wir in zukünftigen Grill-Sessions sicherlich noch öfter zubereiten werden. Auf alle Fälle sollten die Tornado Potatoes jedoch nachgesalzen werden!

Zum 133,33 Tage Dry Aged Red Heifer Rumpsteak muss nicht viel gesagt werden. Der Geschmack ist definitiv intensiver als bei einem in der Standard-Zeit gereiften Steak, weshalb wir als Fleisch-Fans das länger gereifte Steak auf alle Fälle vorziehen. Sehr positiv überrascht sind wir des Weiteren über die extreme Saftigkeit des Fleisches!

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Leogard Santa Maria Aufsatz für den Kugelgrill

Abwechslung ist wichtig und Zubehör für Kugelgrills kann man nicht genug haben! Wie oft schon hatten wir beim x-ten Kugelgrill-Gadget gedacht, nun ist doch fast alles bereits erfunden worden. – Weit gefehlt, denn immer wieder lassen sich pfiffige Köpfe etwas Neues einfallen, um uns Grillern die Freizeit mit neuem Zubehör zu versüßen.

Das hatten sich auch Tom und Robert Schmid aus Ottendorf-Okrilla gedacht. Die beiden Brüder sind begeisterte Griller und Hobby-Köche, große Freunde vom urigen Holzfeuer und absolute Fans vom Santa Maria Style.

Als Tom und Robert mich auf den Santa Maria Style ansprachen musste ich zugegebenermaßen erst einmal recherchieren was damit gemeint ist.

Ich fasse es mal so zusammen: „Grillgut im aromatischen Rauch eines Holzfeuers über offener Flamme zubereiten und dabei den Abstand des Grillrostes dynamisch den gegebenen Anforderungen anpassen.“ Des Weiteren fand ich heraus, dass die aus Kalifornien (Santa Maria Valley / Central Coast) aus der Mitte des 19. Jahrhunderts stammende Art des Grillens sehr viel Spaß bereiten und für Geselligkeit unter den Gästen sorgen soll.

Tom und Robert möchten diese Art des Grillens für Jedermann nach Deutschland holen, feilten aus diesem Grund monatelang an dem Leogard Santa Maria Aufsatz und möchten das Projekt über ein Crowdfunding finanzieren. Die ersten 100 Aufsätze sollen für einen Preis von 199 EUR verkauft werden.

Schaut euch folgendes Video an, damit ihr euch einen kleinen Vorgeschmack holen könnt.

Alle weiteren Infos bekommt ihr hier…

Wir von bigBBQ.de waren so neugierig, dass wir uns einen Prototypen des Leogard Santa Maria Aufsatzes einmal genauer anschauten.

Lieferumfang

Der Leogard Santa Maria Aufsatz wird in einem großen und sehr flachen Paket versendet. Der zweiteilige Aufsatz wurde vollständig aus Edelstahl gefertigt und für den Versand durch zwei Kabelbinder fixiert.

Unser Prototyp wurde fertig montiert angeliefert, beim Serienmodell werden sehr wahrscheinlich ein paar kleine Montageschritte notwendig sein. Der erste Teil des Aufsatzes bildet der eckige „Aufzug“ (rechts im Folgebild), hingegen der zweite runde Teil als Grillrost-Träger (Grillrost nicht im Lieferumfang) dient. Beide Teile sind durch ein Stahlseil miteinander verbunden.

Soweit wir das als Nicht-Metaller beurteilen können, ist die Verarbeitung der Teile sehr gut. Alle Teile sind sauber verschweißt und entgratet.

Montage an den Kugelgrill

Zunächst werden die beiden Flügelmuttern der Grillkesselwand-Halterung gelöst.

Nun wird die Halterung an den Grillkessel geschraubt. Das geschieht ohne Werkzeug und ohne die Gefahr, die Emaille zu beschädigen.

Für die gegenüberliegende Griffseite werden ebenfalls zwei Flügelmuttern gelöst.

Das Gegenstück der Halterung, mit den integrierten Schrauben, wird von unten in die dafür vorgesehenen Löcher des Aufsatzes gesteckt und mit den Flügelmuttern fixiert.

Nun muss nur noch der vorhandene Grillrost auf den Grillrost-Ring gelegt werden.

Die komplette Montage des Leogard Santa Maria Aufsatz ist in weniger als 3 Minuten erledigt.

Die Funktionsweise

Der Grillrost wird durch Drehen der obenliegenden Kurbel an einem Stahlseil heraufgezogen und hinabgelassen. Das Stahlseil windet sich dabei um die Kurbelachse. Wie alle übrigen Teile ist auch die Kurbel aus Edelstahl, wird im Betrieb jedoch nicht heiß.

Damit der Grillrost nicht hin und her schaukelt oder kippt, wird der Grillrost-Ring in zwei sich gegenüberliegenden Kanälen geführt.

Die Regulierung der Grillrost-Höhe dient sekundär dem Entzünden und dem Nachlegen des Holzes, sowie primär der variablen Hitzezuführung, die von unten auf das Grillgut wirkt.

Der Belastungstest

Um herauszufinden wie belastbar das System ist, beschwerten wir den Grillrost mit ca. 2,8 kg schweren Steinen.

Ab ca. drei Steinen, was einem Gewicht von über 8 kg entspricht, fing der Grillrost an sich langsam selbst nach unten zu bewegen. – Die erreichte Belastbarkeit des Aufsatzes sollte also auch für sehr großes und schweres Fleisch mehr als ausreichend sein.

Der Praxistest

Für den Praxistest wollten wir gerne unterschiedlichste Waren vergrillen. Gourmetfleisch.de war so freundlich und stellte uns u. a. folgendes Grillgut zur Verfügung:

Bison-Patties mit Sesam-Burger-Buns
US Flanksteak
Dry Aged Galizien Entrecôte
Iberico St. Louis Style Ribs
Duroc Käsegriller

Zum Befeuern verwendeten wir handelsübliches Eichen- und Buchen-Holz (unterer Ablagerost).

Das Entzünden der Holzscheite funktionierte auf Anhieb. Wie wir bereits in diversen Artikeln beschrieben hatten, werden drei Anzündwürfel auf zwei sich parallel gegenüberliegenden Holzscheiten gelegt. Anschließend werden 2 x 2 weitere Scheite, jeweils um 180 Grad gedreht, aufgelegt.

Sobald die sechs 6 Holzscheite so gut wie durchgeglüht sind, werden zwei weitere Scheite an der Kesselwand gelegt. So erhält man 3 Temperaturzonen:

– Sehr hohe direkte Hitze durch zwei lodernde Holzscheite an der Kesselwand
– Hohe bis mittlere direkte Hitze durch sechs durchgeglühte Holzscheite in der Kesselmitte
– Indirekte Hitze durch Strahlungswärme an der gegenüberliegenden Kesselwand

Alternativ kann auch die gesamte Grillfläche befeuert und durch das Variieren der Grillrost-Höhe die Hitzestrahlung auf das Grillgut bestimmt werden. – Die eigentliche Art des Santa Maria Styles.

Als Erstes wurden neben den Duroc Käsegrillern die von uns mit Kräutern der Provence gewürzten Iberico Spareribs in den lodernden Flammen kurz angegrillt. Damit die Spareribs in Ruhe gewendet und anschließend umplatziert werden konnten, kann mit Hilfe der Kurbel der Grillrost spielend einfach hochgedreht werden. Das sieht dann in etwa so aus: bigBBQ.de-Instagram-Link

Die Duroc Käsegriller konnten sich sehen lassen! Weder waren sie zu hell noch waren sie verbrannt.

Einige der Gäste wünschten sich anstelle einer Bratwurst eine Currywurst. Voila…!

Auf folgendem Bild sind sehr schön die unterschiedlichen Temperaturbereiche ersichtlich. Von rechts oben nach links unten wird es in diversen Abstufungen immer heißer.

Während die Iberica Spareribs bei mittlerer Hitze nachgarten, wurden die Bison-Patties gegrillt.

Die Patties wurden auf den Punkt genau gegrillt und in der Kinder-Variante mit Salat, Gurken, Tomaten, Ketchup und Mayonnaise im Sesam-Bun serviert.

Es wird Zeit für ein leckeres Steak. – Der Grillrost war mittlerweile so heiß, dass das Galizien Entrecôte nicht länger als zweimal für ca. 30 Sekunden je Seite gegrillt werden durfte.

Anschließend wurde das Steak zum Nachgaren in den mittleren Bereich in mittlerer Höhe versetzt.

Übrigens: Die Kurbel des Leogard Santa Maria Aufsatzes ist ein magischer Anziehungspunkt für Kinder (unter Aufsicht!!!). O-Ton unseres Sohnes: „Papa! Das ist jetzt unser allerbester Grill!“

Das inzwischen fertig gegarte Galizien Entrecôte sah nicht nur gut aus, es schmeckte auch vorzüglich!

Zu guter Letzt wurde noch ein US Flanksteak aufgelegt, welches wir zuvor zum Schutz vor dem Hochbiegen mit einem scharfen Messer in Routenform anritzten.

Unter fachmännischer Unterstützung unseres Sohnes wurde auch dieses Steak vorbildlich vergrillt und anschließend genossen. Eine wahre Gaumenfreude!

Fazit

Das scheinbar unendlich große Einsatzgebiet des Kugelgrills wird durch den Leogard Santa Maria Aufsatz erneut ausgedehnt. Die Erweiterung ist in unter 3 Minuten montiert, sodass der Grillspaß umgehend starten kann.

Das echte „Feuer machen“ und „Nachjustieren“ mit Holzscheiten bereitet jedem eingefleischten Griller mit Sicherheit sehr viel Freude.

Der Leogard Santa Maria Aufsatz ist sehr stabil gebaut. Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei regelmäßigen Einsätzen irgendetwas kaputt gehen wird. Die „Hebe- und Senk-Funktion“ funktioniert tadellos, dennoch wäre es von Vorteil, wenn der Grillrost aus ästhetischen Gründen weniger schräg hängen würde. – Dem guten Grillergebnis tut das selbstverständlich keinen Abbruch!

Apropos gutes Grillergebnis: Selbstverständlich bekommt man ein mindestens gleich so gutes Ergebnis auch mit einem Kugelgrill ohne einem Leogard Santa Maria Aufsatz hin. Trotzdem macht das Grillen mit dem höhenverstellbaren Aufsatz riesigen Spaß und sorgt für hohe Flexibilität. – So sehen es auch die Gäste: Das Grillen im sogenannten Santa Maria Style zieht stets die Gäste mit neugierigen Blicken an, lässt sie lange an dem Grill verweilen und sorgt somit für Geselligkeit.

Weitere Infos zum Leogard Santa Maria Aufsatz und dem Crowdfunding-Projekt findet ihr hier(!) und auf diesen(!) Seiten.

Für diejenigen, die bereits viele Kugelgrill-Gadgets ihr Eigen nennen und auf Ausschau nach Neuem sind, ist der Leogard Santa Maria Aufsatz ein tolles Nice-to-have-Zubehör.

Achtung: Nach unseren Erfahrungen schadet das Heizen mit Holz und den damit verbundenen hohen Temperaturen der Emaille des Weber Kugelgrills ohne Deckel nichts. Verwendung trotzdem auf eigene Gefahr!

Flat Iron Steak mit Pastinaken-Spaghetti

Habt ihr schon einmal Pastinaken gegessen? Ich persönlich kenne sie nur von früher in Verbindung mit Baby-Nahrung von meinen Kindern in der Geschmacksrichtung „Pastinaken-Kartoffel“ oder so ähnlich. Trotzdem hat mich schon immer einmal interessiert, welche leckeren Gerichte man mit Pastinaken so zaubern kann? Ich hatte Glück und bin fündig geworden…

Zutaten
1 kg Pastinaken
600 g Flat Iron Steak o. ä. (z. B. von yourbeef.de)
200 g rote Cocktailtomaten
5 Zweige Thymian
1 Stückchen Butter
Ankerkraut Fleur de Sel Kräuter
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
75 ml Orangensaft
Zucker
2 EL Ahornsirup
1 Schuss Balsamico-Creme

Basis ist dieses tolle 613 g schwere Flat Iron Steak von yourbeef.de. Es sollte ca. zwei Stunden vor der Vergrillung Raumtemperatur annehmen.

Die „Schale“ der Pastinaken mit einem Sparschäler entfernen.

Mit einem Julienneschneider oder wie in unserem Fall mit dem Lurch Spiralschneider die Pastinaken in Form von Spaghetti schneiden.

Während auf dem Grill das Steak mit hoher Temperatur von beiden Seiten für jeweils ca. 2 x 90 Sekunden gegrillte wird –in unserem Fall der Schickling Edelstahl PremioGas XL (hier im Praxistest) –  kann auch schon die mit zerlassener Butter aufgesetzte gusseiserne Pfanne mit Cocktailtomaten gefüllt werden.

Während das Steck auf dem praktischen Ablagerost des Grills auf eine Kerntemperatur von ca. 52°C gart, können nun die Pastinaken-Spaghetti hinzugefügt und ca. 4 Minuten später die restlichen Zutaten wie Thymianblätter, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, Orangensaft, eine Prise Zucker, Ahornsirup und ein Schuss Balsamico-Creme hinzugefügt werden.

Nachdem die Pastinaken-Spaghetti weicher geworden aber immer noch bissfest geblieben sind, können sie zusammen mit dem Steak serviert werden.

Das Steak mit einem scharfen Messer, wir nutzen das Nesmuk Exklusiv C90, tranchieren und anschließend mit dem Ankerkraut Fleur de Sel Kräuter würzen.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachgrillen!

San Sebastián Food-Tour – Die Txogitxu Reise, Teil 3

…Fortsetzung von Teil 2.

Nach Imanols Führung bei Txogitxu waren wir natürlich erst einmal alle sehr geflashed und hätten am liebsten umgehend den Grill angeworfen. – Verrückterweise muss das auch Imanols Plan gewesen sein, denn nach dem Besuch lud er uns in den Social Club „El Sauce“ ein, dem er angehört, um mit uns zusammen zu kochen und zu speisen.

Social Club „El Sauce“

Ein Social Club ist vergleichbar mit einem Männer Kochclub. Es gibt eine relativ große Küche und viele Sitzgelegenheiten, ähnlich wie in einer Gastwirtschaft. Zu Stoßzeiten treffen sich mehrere Gruppen. Eine einzige Person kocht jeweils für seine Gruppenmitglieder und verwöhnt sie mit seinen Kochkünsten. Wenn alle gegessen und getrunken haben wird ein Körbchen rumgereicht. Anschließend legt jedes Mitglied so viel Geld in das Körbchen, wie er es für angemessen hält.

„Unser“ Social Club hat genau 150 (Vereins-)Mitglieder, die sich in einem großen Schaukasten verewigt haben.

Parallel zu uns war auch noch eine weitere Gruppe anwesend, von der ein Herr im gestandenen Alter für seine lustige Gruppe kochte.

Da der sehr große Gasherd viele Kochstationen besaß, die rundherum von allen Seiten bedient werden konnten, stand man sich in der Küche „normalerweise“ nicht im Gehege. – Bis wir Blogger kamen, denn jeder wollte aufregende Bilder und Videos von tollem Fleisch & Co. erhaschen.

Apropos Fleisch: Klar, dass sich Imanol nicht lumpen ließ und kiloweise leckeres Txogitxu zur Verfügung stellte.

Was wir dort alles so gegessen und getrunken haben bekomme ich gar nicht mehr so genau zusammen. – Viel zu schön war die Atmosphäre, in geselliger Runde bei feinstem Wein zusammensitzend und in einer regelmäßigen Taktung mit neuen Delikatessen verwöhnt zu werden. – Da hatte man zeitweise die Kamera und das Smartphone vergessen und genoss stattdessen z. B. frittierte Würstchen.

Unfassbar lecker war auch folgendes Tatar. Anstelle es zu Wolfen, wurde es mit einem scharfen Messer mühevoll klein geschnitten und mit den Händen geformt.

Anschließend wurde das Tatar von beiden Seiten scharf angebraten und großzügig gesalzen.

Schlussendlich wurde es mit frischen Zwiebeln, sowie mit Salat und Olivenöl serviert. Freunde – das(!!!) war der absolute Knaller und wird zu Hause auf alle Fälle einmal nachgegrillt.

Zwischenzeitlich wurden immer mal wieder Txogitxu Txuletons zubereitet.

Zuerst wurde das Steak auf den Knochen gestellt, damit das Fleisch auch dort Wärme annehmen konnte.

Anschließend wurde das Fleisch gebraten/gegrillt, bis eine Kerntemperatur von ca. 42 – 45°C erreicht wurde. – Genauso wie ich es bereits im 2. Teil (Cider House ZAPIAIN) beschrieben hatte.

Besonders positiv stimmte mich das Ergebnis von dem Fleisch der Oberschale.

Nie hätte ich gedacht, dass das Fleisch so sehr zart und schmackhaft wäre!

Wer mich fragt, wie ich den Geruch und den Geschmack von Txogitxu beschreiben würde, antworte ich folgendes: Der Geruch erinnert meines Erachtens stark an Weide, Gras, Heu, Milch und Thymian. Auf der Zunge verspüre ich eine leicht rahmige Note von Buttermilch. Das Fleisch ist per se gut im Biss, dabei jedoch alles andere als zäh! Es erfolgt die Offenbarung beim Kauen – eine sehr lange und intensive Geschmacksexplosion! Erst das Fett macht Txogitxu zu dem, was es ist. Also schneidet das Fett auf gar keinen Fall ab oder kommt auf die Idee es zu stutzen!

Traditionelle Pintxos

Nach dem Besuch im Social Club besuchten wir am späteren Abend noch die ein oder andere Pintxo Bar und vertrauten dabei den Empfehlungen unseres Guides Tim.

Nachfolgend eine Bildauswahl sehr leckerer Pintxos die wir alle probierten.

Der Christian von Küchenjunge.de ist in einem seiner Berichte detaillierter auf das Thema Pitxo-Bars eingegangen, weshalb ich euch seinen tollen Bericht auf alle Fälle ans Herz lege.

Chill out time

Nach den vielen Erlebnissen musste zwischenzeitlich auch einmal ausgespannt werden. Dazu nutzten wir die eine oder andere Gelegenheit und trafen uns z. B. auf der Dachterrasse unseres Hotels…

Am frühen Morgen bei bestem Wetter am Strand zum Frühstücken…

Nachts in den Kneipen…

Oder in der „freien Zeit“ wieder einmal auf dem Weg in die Stadt um ein leckeres Gläschen Wein zu trinken…

Oder um ganz einfach an den tollen Stränden der wunderschönen Buchten auszuruhen…

…aber dann folgte auch meist schon wieder das nächste Spektakel. ;-)

13 + 1 Gänge Menü im A Fuego Negro

Neben den traditionellen Pintxos lernten wir im A Fuego Negro auch die moderneren Pintxo-Varianten kennen, die in Richtung Molekularküche gingen.

Ich drücke es mal so aus: Hier war alles fetziger, cooler, moderner und anders. Die Telleruntersetzer waren im Schallplatten-Look, die Tisch-Deko bestand aus Musikkassetten.

Die Wände wurden größtenteils mit Musikplakaten tapeziert…

…und an den Wänden hingen diverse verrückte Puppen.

Uns erwartete an diesem Abend, neben sehr gutem Wein, ein 13-Gänge Menü welches interessanter nicht mehr sein konnte. Des Weiteren gesellte sich zu den 13 Pintxos noch ein Kobe-Mini-Burger.

Dieser (positiv) verrückte Abend rundete unsere San Sebastián Food-Tour noch einmal richtig ab und trug u. a. dazu bei, dass wir diese spannende Reise nie wieder vergessen und immer in allerbester Erinnerung behalten werden.

Neben meinen Blogger-Freunden gebührt unserem Gastgeber Bernhard Möllers GmbH aus Köln und Txogitxu meinem allergrößten Dank.

Allen Anderen sei empfohlen: Donostia San Sebastián ist eine Reise wert und Txogitxu muss ein jeder einmal genossen haben! Probiert es aus!

San Sebastián Food-Tour – Die Txogitxu Reise, Teil 2

…Fortsetzung von Teil 1.

Nach unserem Besuch im Don Serapio ging es zurück ins Hotel. Einige von uns legten sich kurz aufs Ohr, andere trafen sich an der Hotel-Bar auf ein leckeres Bierchen und wieder andere telefonierten mit ihren Familien in Deutschland.

Cider House ZAPIAIN

Am Abend wurden wir mit dem Bus zum Cider House ZAPIAIN gebracht.

Imanol Jaca erklärte uns, dass dieses Haus für ca. 4 Wochen im Jahr seine Pforten öffnet und in der Region die Nummer 1 im Bereich Apfelwein sei.

Während dieser Zeit treffen sich u. a. viele Kochclubs (Social Clubs), um den jungen Apfelwein zu verköstigen und schließlich ihren Jahresbedarf zu bestellen.

Der Apfelwein gärt je nach Sorte u. a. in alten Eichenfässern. Es ist wirklich sehr beeindruckend zu sehen, wie die riesigen Fässer in einer sehr langen Halle aneinandergereiht liegen.

Den ganzen langen Abend lang stand ein Mitarbeiter des ZAPIAIN in dem langen Gang und schenkte den Gästen den erfrischend fruchtigen und süffigen Apfelwein aus den unterschiedlichen Fässern aus. Dabei entfernte er jeweils für kurze Zeit einen kleinen langgezogenen Gummi-Korken, sodass die Gäste ihre Gläser in den Strahl halten konnten und sie damit füllten.

Währenddessen standen in einem großen Vorraum die vielen Gruppen gesellig an Ihren Stehtischen, tranken ihren Apfelwein und aßen von einem mehrgängigen Menü, welches jedoch an diesem Abend „angeblich“ Nebensache gewesen sei. – Nicht für uns! – Denn zum Essen und Genießen waren wir doch schließlich erschienen und freuten uns aus diesem Grund bereits auf das noch folgende Mahl.

Auch an diesem Abend ging es für uns u. a. wieder um Txogitxu, weshalb der Grillmeister bereits dabei war seinen riesigen Grill mit Holzkohle zu befeuern.

Ein neugieriger Blick in die Küche verriet uns, das es Fleisch-technisch um meterweise dieser schönen Stücke Txogitxu Txuleton gehen wird. Laut Imanol „nur“ Cider House Qualität aber ich kann schon jetzt verraten, es schmeckte wahnsinnig gut!

Bevor wir jedoch in den Genuss des leckeren Fleisches kamen, wurden uns Omeletts mit Zwiebelfüllung gereicht. Wie sollte es anders sein? – Es war das beste Omelett meines Lebens!

Sehr erwähnenswert war auch der Bacalao (Kabeljau). Festes Fleisch, welches sehr saftig war. Eine absolute Delikatesse!

Nun endlich wurden unsere langersehnten Txuletons (Koteletts) aufgelegt.

Die Vergrillung in Deutschland wäre ungefähr so: Von beiden Seiten jeweils in der 10.00 Uhr- und 2.00 Uhr-Position für ca. 90 Sekunden unter maximaler Temperatur angrillen und anschließend im indirekten Bereich bei niedrigerer Garraumtemperatur bis zu einer Kerntemperatur von ca. 54°C gar ziehen lassen.

Nicht mit Txogitxu in San Sebastián! Hier wird das Steak unter permanenter direkter Hitze auf den Mega-heißen Grill gelegt und wiederholt durch Zuhilfenahme einer Fleischgabel schonungslos in das Fleisch gestochen und dabei gewendet. Diese Prozedur wird so lange wiederholt, bis das Fleisch eine Kerntemperatur von ca. 42 – 45°C erreicht hat. Ihr habt richtig gelesen, im Baskenland wird das Fleisch der Oma Kuh rare gegessen, was dann ungefähr so aussieht.

Und die Basken haben Recht! So gegrillt ist das Fleisch sehr zart, saftig und von Natur aus geschmacklich äußerst intensiv! – Ein Gedicht!

Später am Abend wurde auch der Raum mit den jüngsten Apfelweinen geöffnet und Selbiger verköstigt. Dabei erzählte uns der Chef des ZAPIAIN alle Zahlen, Daten und Fakten seines Unternehmens.

Im Laufe des Abends wurden noch weitere Leckereien wie Käse und Walnüsse gereicht.

Zum Ende des Abends, als bereits einige Gäste die Lokalität verlassen hatten, lud uns der Chef auf eine ganz persönliche und heimliche Verkostung seiner hochprozentigen Spirituosen wie z. B. dem weißen und bernsteinfarbigen Sagardoz ein.

Neben dem Txogitxu Txuleton war diese geheime Degustation hinter verschlossenen Türen mein absolutes Highlight des Tages!

Man kann sich bestimmt vorstellen, wie sehr gut wir nach diesem perfekten Abend schlafen konnten!

Die Markthallen von San Sebastián

Am nächsten Morgen ging es in die Markthallen von San Sebastián. Dort erwartete uns eine Vielfalt diverser frischer Waren wie selbstverständlich Fleisch in Hülle und Fülle.

Noch beeindruckender fand ich jedoch die Auswahl von frischem Fisch. Für mich als Angler eine wahre Augenweide!

Aber auch der in Salz getrocknete Bacalao und somit haltbar gemachter Fisch beeindruckte mich sehr. Beim Anblick der Stücke konnte man sich kaum vorstellen, dass diese später in der Pfanne zubereitet noch schmecken könnten. Doch weit gefehlt, genau diesen Fisch aßen wir am Vorabend im Cider House ZAPIAIN und genossen es sehr.

Der getrocknete Fisch wird übrigens vor dem Braten in Wasser eingelegt, damit er sich wieder mit Flüssigkeit vollsaugen kann. Bei der Trocknung werden dem Fisch keinerlei Mineralstoffe entzogen und auch der Geschmack bleibt völlig enthalten!

Ich gebe zu, etwas erschreckt war ich beim Anblick der Glasaale. Nicht über den Preis von 620 EUR/kg, sondern eher darüber, dass die vom Aussterben bedrohte Baby-Aale überhaupt angeboten werden dürfen.

Wie konnte es in der Tapas-Hauptstadt anders sein, machten wir auf dem Markt wiederholt Bekanntschaft mit „Pintxos“, der baskischen Antwort auf die spanischen Tapas. Diese kleinen filigranen Häppchen werden sehr mühsam zubereitet und sind jedes Einzelne für sich ein kleines Kunstwerk.

Beim Anblick dieser Köstlichkeiten kann man sich kaum entscheiden, welches man als Erstes und welches als Nächstes essen möchte.

Ich entschied mich mit einigen anderen meiner Begleiter an diesem Morgen für ein Champagner-Frühstück. Dieses bestand aus einem Glas Champagner, einer Tasse Kaffee, einem Glas Orangensaft, einem Omelett und einem Brot mit Schinken für sage und schreibe nur 11 EUR!

Txogitxu Fabrik

Am späten Vormittag erreichten wir die Fabrik Txogitxu.

Dort führte uns Imanol Jaca durch seine heiligen Fleischhallen. Beim Betreten der Hallen roch alles sehr angenehm nach Metzgerei.

Viele Fleisch-Kenner schwören drauf und sind der Meinung, dass Txogitxu das Beste Fleisch der Welt sei.

Wie bereits in den vorherigen Teilen unserer Food-Tour-Serie angedeutet, steckt hinter dem Firmennamen Txogitxu (ausgesprochen: Tschotschitschu) eine Großmetzgerei aus San Sebastián mit dem Gründer Imanol Jaca.

Aus langer Tradition werden im Baskenland alte Milchkühe sehr lange am Leben gehalten. Sie werfen jährlich ein Kalb und standen ihr Leben lang auf der Weide. Erst ca. 17 Jahre alte Kühe und einige weitere ausschlaggebende Punkte sind für Imanol Jaca von Bedeutung, dass er einer Milchkuh die höchste Qualitätsstufe zuweist. Wider Erwarten reifen hier die Kühe höchstens 14 Tage.

Übrigens, kommen die Kühe nicht zwangsläufig alle aus dem Baskenland. Viele Kühe werden aus dem gesamten spanischen Raum, sowie aus Portugal, Deutschland und einigen weiteren Ländern importiert.

Erst als Imanol Jaca begann das Fleisch ins Ausland zu exportieren wurden Gourmets in aller Welt aufmerksam auf das wohlmöglich beste Fleisch der Welt. Seitdem ist der Hype nicht mehr zu stoppen, sodass Txogitxu stetig expandiert und zurzeit dabei ist eine neue Fabrik zu bauen.

Unterschiedliche Mitarbeiter verrichteten an diversen Stationen ihre Arbeiten.

Überall sah man die imposanten Rinderhälften hängen, die getrennt ihres Alters und ihrer Güte aufgehängt wurden.

Im Gegensatz zum in ZAPIAIN gegessenen Fleisch mit Cider House Qualität, sahen wir sehr viele Rücken mit der Güteklasse PREMIUM (rechts im obigen Bild).

Des Weiteren sahen wir Rücken anderer Güteklassen.

Es war sehr beeindruckend, die vielen alten Milchkühe mit ihrer charakterisierenden gelben Fettauflage zu sehen!

In folgenden Kartonagen werden die einzelnen Cuts der Kühe aber auch halbe Rücken verschickt.

Während dieser Führung ging Imanol Jaca auf unsere Fragen ein und erklärte alles sehr anschaulich.

Lest in Teil 3 unserer San Sebastián Food-Tour, was uns an diesem Tag noch alles so erwartete!

San Sebastián Food-Tour – Die Txogitxu Reise, Teil 1

Ich bin immer noch mehr als beeindruckt über die vor einigen Tagen stattgefundene kulinarische Reise nach Spanien und möchte euch, nachdem ich so langsam meine Gedanken wieder geordnet habe, unbedingt an meine Freude teilhaben.

Sicherlich haben schon einige unserer Facebook- und Instagram-Abonnenten oder unserer App-Leser unter dem Hashtag „sansebastianfoodtour“ die vielen Bilder und Videos gesehen. – Nachfolgend nehme ich euch noch einmal gesammelt mit auf unsere Tour und berichte etwas detaillierter über das Erlebte.

Ziel unserer Reise war die Stadt Donostia San Sebastián im spanischen Baskenland. Die Stadt mit ca. 186.000 Einwohnern liegt an einer wunderschönen Bucht im Norden Spaniens, unweit der französischen Grenze.

Neben uns waren folgende Blogger und Genuss-Nomaden mit an Bord:

Martin von Bacon Bakery
Camillo von Don Caruso BBQ
Walter von Die Fette Kuh
Thomas von Fleisch Botschafter
Christian von Küchenjunge
Stefan von Poggegrillt

Gastgeber war die Bernhard Möllers GmbH aus Köln, u. a. Fleisch-Importeur vom berühmten Txogitxu – sozusagen dem Hauptdarsteller unserer Food-Tour.

Die Anreise

Zum gemeinsamen Flug trafen wir uns am Tag des geplanten Abflugs früh morgens am Düsseldorfer Flughafen. Die immense Vorfreude stand jedem einzelnen Teilnehmer quasi ins Gesicht geschrieben. Schließlich ist eine solche Tour alles andere als alltäglich!

Nachdem wir unsere Koffer abgegeben, eingecheckt und unser Gate aufgesucht hatten, hätte es zeitlich umgehend losgehen müssen. Dabei liegt die Betonung auf „hätte müssen“, denn leider wurde unser Flug kurzfristig gestrichen. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, mit welch ungläubigen, enttäuschten und teils empörten Gesichtern wir zurück zum Schalter gingen um weitere Details des Flugausfalls zu erfahren.

Unfassbar aber wahr! – Grund des Flugausfalls war ein erstmals nach 30 Jahren auftretender Schneefall in der Region rund um den Zielflughafen Bilbao, der verkehrstechnisch alles zum Erliegen brachte.

Nach einigem Hin und Her stand fest, dass die nächste Maschine erst am nächsten Tag fliegen würde und wir in dem sehr nahegelegenen Maritim Hotel (direkter Zugang zu Flughafen) untergebracht werden. – Sozusagen Glück im Unglück.

Check: Zimmer und Bett ok…

…Bad ok…

…Wellness- und Fitness-Bereich vorhanden…

…und obendrein kostenloses Mittagessen, Abendessen und Frühstück.

Nachdem wir uns auf unseren Zimmern kurz frisch gemacht haben, fuhren wir kurzerhand mit dem Taxi in die Düsseldorfer Altstadt.

In der Düsseldorfer Altstadt

Erste Station war die Brauerei und Wirtschaft „Im Füchschen“, eine uralte rustikale Kneipe. Spätestens nach dem ersten „Füchschen Alt“ stand uns das Grinsen wieder in den Gesichtern.

Später ging es dann in die Uerige Hausbrauerei, ebenfalls eine Wirtschaft mit exzellentem Bier, in der ein humorvoller Angestellter mit lockeren Sprüchen auf der Zunge, frisch gebratene Frikadellen und Mettbrötchen verkaufte.

Auf dem Weg zur x-ten Kneipe kamen wir bei Et Kabüffke Killepitschstube vorbei, an dem wir unbedingt einen Killepitsch tranken mussten. Einfach zu urig, wie der Kräuterlikör aus dem Fenster heraus auf der Straße verkauft wird.

Einige viele Kneipen später landeten wir in der HOLY CRAFT Beer Bar und tranken das ein oder andere leckere Craftbier.

Das nächste kulinarische Highlight folgte umgehend: Chicken Wings im japanischen Restaurant Chimac Plus. Chicken Wings klingen vielleicht einfach, schmecken aber einfach Mega! Best Wings ever!

Der Flug und die Unterkunft

Am nächsten Tag das gleiche Spiel: Koffer abgeben, einchecken, Gate aufsuchen und nun der ganz große Unterschied zum Vortag – Abflug und auf ins Land bzw. in die Stadt der weltbesten Steaks, was von uns überprüft werden sollte!

Nach einer nicht ganz 2-stündigen Flugzeit erreichten wir unseren Zielflughafen Bilbao und wurden anschließend mit dem Bus zu unserem Hotel gebracht. – Keine Spur mehr von Schnee!

Kurzer Check des 4 Sterne-Hotels Zenit: Zimmer, Bett und Bad ok…

…und das dort ausgeschenkte Bier schmeckte ebenfalls vorzüglich!

An der Hotelbar ließ sich bereits erahnen, was uns an den folgenden Tagen fast überall über den Weg laufen wird: „Tapas“ oder wie sie hier im Baskenland genannt werden: „Pintxos“, dazu aber später mehr.

Don Serapio von Imanol Jaca

Unser erster Anlaufpunkt war das Don Serapio von Imanol Jaca. Imanol Jaca ist der Gründer von der Großmetzgerei Txogitxu. Txogitxu ist Fleisch von bis zu 17 Jahre alten Milchkühen. Jetzt wird der ein oder andere Leser sicherlich denken: „Das Fleisch einer so alten Kuh muss doch zäh wie Leder sein!“ – Weit gefehlt: Dieses Fleisch schmeckt mehr als ausgezeichnet und ist unter der Berücksichtigung des empfohlenen Gargrades von ca. 42 – 45°C sehr zart und besonders saftig.

Das Don Serapio liegt an einer sehr befahrenen Straße in San Sebastián.

An der Außentheke können leckere Kleinigkeiten „to go“ gekauft werden. Ich erwarb als Erstes ein großzügig mit Olivenöl bestrichenes Baguette mit Serrano Schinken. – Einfach köstlich!

Betritt man das Geschäft, stößt man unweigerlich auf das Hinweisschild von Txogitxu und sieht einige vielversprechende Stücke, die einem das Wasser im Munde zerlaufen lassen.

Um sich ein Bild über die Preisstruktur des Fleisches zu machen: Txogitxu ist selbst hier in San Sebastián nicht besonders günstig.

Trotzdem ist das Don Serapio sehr gut besucht, weil die Spanier ganz einfach viel mehr Wert auf hochwertige Waren legen als wir Deutsche.

Im Don Serapio gibt es selbstverständlich noch viele andere Köstlichkeiten wie gute Weine…

…Schinken…

…Rindfleisch, Schweinefleisch, Käse usw.

Sehr interessant fand ich z. B., dass die bei uns erhältlichen Spareribs im Don Serapio u. a. lägst-geschnitten verkauft werden.

Dann auf einmal kam Imanol Jaca persönlich „um die Ecke“: Recht bescheiden gekleidet, einen Rucksack auf den Rücken geschnallt, so stand er vor uns. Um ehrlich zu sein, hatte ich mir den Geschäftsführer von Txogitxu ein wenig anders vorgestellt, weshalb ich den vorerst unscheinbaren Mann im ersten Augenblick völlig übersah. Doch so viel vorab – Imanol ist ein verdammt netter und cooler Typ, der wie ich finde, mehr als auf dem Teppich geblieben ist.

Nach der freundlichen Begrüßung brachte Imanol die eine oder andere Leckerei mit nach draußen an die Stehtische. Von Rotwein und verschiedenen Käsesorten über Schinken und süße Leckereien war so gut wie alles dabei, was uns Genießern das Herz höher schlagen ließ. Nebenbei: Es herrschten angenehme 18°C Außentemperatur!

Zwischenzeitlich beantwortete Imanol den interessierten Gästen geduldig alle ihre Fragen.

Lest in Teil 2 unserer San Sebastián Food-Tour, was uns an diesem Tag noch alles so erwartete!

Produktvorstellung: Weber Pulse 2000 Elektrogrill Unboxing

Uns ist aufgefallen, dass der amerikanische Grillhersteller Weber den einen oder anderen Messe-Besucher auf der spoga 2017 so richtig überrascht hat. Wir von bigBBQ.de wurden ebenfalls überrascht, denn den plötzlich vorherrschenden Hype um den neuen Elektrogrill konnten wir als Holzkohle- und Gas-Fan vorerst gar nicht so richtig verstehen. – Vorerst(!), bis uns die vielen einzelnen Features der neuen Weber Pulse Serie ausführlich erklärt wurden (Bericht: spoga 2017) und wir uns im Januar 2018 schlussendlich selbst von den Vorzügen des Smartgrills in diversen Praxiseinsätzen überzeugen konnten (Event-Bericht: Am Puls(e) der Zeit).

Wichtige Fakten kurz angerissen

Im Gegensatz zu den bereits auf dem Markt verfügbaren Grills der Q-Elektro-Serie 1400 und 2400, verfügt die Weber Pulse-Serie über ein integriertes iGrill-Thermometer. Sobald die gewünschte Gartemperatur im Grill erreicht wurde, hält der Pulse diese mit Hilfe des integrierten Thermometers, ganz egal wie sich die äußeren Einflüsse wie z. B. die Außentemperatur verändern.

Es ist möglich, zwei (Pulse 1000) respektive vier (Pulse 2000) Temperaturfühler über das integrierte iGrill per Smartphone oder Tablet zu überwachen und sich auf Wunsch über zuvor ggf. definierte Temperaturwerte informieren zu lassen.

Ein weiteres Highlight ist im Vergleich zum Pulse 1000, nur dem Pulse 2000 vorbehalten. – Die Möglichkeit des indirekten Grillens, durch den Einsatz von zwei getrennt voneinander regelbaren Heizschleifen.

Nicht zu vergessen und ebenfalls erwähnenswert ist das zum Verkaufsstart bereits verfügbare Zubehörprogramm, welches von Grillsteinen, über Grillplatten, bis hin zu Drehspießen und Abdeckhauben einige interessante Zubehör-Teile bietet.

Die Grills der Pulse-Serie sind platzsparend und bieten mit 1.800 Watt (Pulse 1000) bzw. 2.200 Watt (Pulse 2000) mehr als ausreichend Leistung. In Gegenden, in denen das Grillen mit Holzkohle oder Gas verboten ist, bieten die beiden neuen Elektrogrills Grillbegeisterten eine ernst zu nehmende Alternative.

Spätestens nachdem wir die Pulse-Serie auf dem Weber-Event: „Am Puls(e) der Zeit“ auf Herz und Nieren prüfen konnten, sind wir von den beiden neuen Smartgrills absolut überzeugt und möchten fortan öfter und detaillierter darüber berichten.

Starten werden wir mit dem heutigen Bericht des „Unboxings“ vom Weber Pulse 2000 mit Rollwagen und werden die Bericht-Serie peu à peu erweitern und zu einem geeigneten Zeitpunkt in einem bigBBQ-Spezial zusammenfassen.

Aufbau des Weber Pulse 2000 mit Rollwagen

Der Grill wird inklusive Rollwagen in einem äußerst stabilen Karton geliefert.

Folgende Einzelteile werden durch Zuhilfenahme der sehr guten Aufbauanleitung und des mitgelieferten Werkzeugs montiert.

Zum Zusammenbau sind nur relativ wenige Schrauben, Unterlegscheiben, Muttern und Splinte vonnöten, welche ausnahmslos dem Rollwagen angehören.

Zunächst werden die beiden Beine mit den Reifen an den Tisch geschraubt.

Anschließend folgt die Montage der nächsten beiden Standfüße, die allesamt durch das untere Ablagegitter an maximaler Stabilität gewinnen.

Der Ablagetisch wird in die zuvor montierte Halterung eingehängt. Der komplette Rollwagen ist mit wenigen Handgriffen sehr schnell zusammengebaut und hinterlässt einen sehr stabilen Eindruck!

Der Pulse 2000 wird ohne zusätzlicher Verschraubung auf den Rollwagen gestellt und steht durch sein Eigengewicht sehr stabil und sicher.

Nun werden die zweigeteilten porzellanemaillierten Gussroste aufgelegt.

Die beiden Heizschleifen werden nicht sonderlich vor herunterlaufenden Fetten und Bratensäften geschützt.

Zu guter Letzt wird werkzeuglos die Elektronik in den Grill gesetzt…

…und die Fettauffangschale in die dafür vorgesehene Halterung geschoben.

Beim Pulse 2000 werden standardmäßig gleich zwei Temperaturfühler mitgeliefert. Einem sofortigen Einsatz steht nichts im Wege.

Damit der Weber Pulse 2000 mit Rollwagen bei gutem Wetter auch außerhalb unserer Grill-Remise betrieben werden kann, haben wir kurzerhand eine wetterfeste Doppelsteckdose für den Außenbereich installiert. – Eine Steckdose für den Grill, die andere Steckdose für den Betrieb des Motors eines Drehspießes.

Praktisch – Am Rollwagen befinden sich im vorderen Bereich drei Haken für Grillbesteck.

Der Ablagetisch kann zur platzsparenden Aufbewahrung ausgehängt und um 90° gedreht wieder eingehängt werden.

Damit das Stromkabel nicht irgendwo herumbaumelt, kann dieses um eine dafür vorgesehene Halterung gewickelt werden.

Alternativ kann der Pulse 2000 selbstverständlich auch ohne Rollwagen, auf einem ganz normalen stabilen Tisch betrieben werden.

Auf gar keinen Fall sollte die Box in der die Elektronik verpackt wurde entsorgt werden! Sie dient auch zu einem späteren Zeitpunkt, dann wenn der Grill wohlmöglich bei nicht Verwendung im Freien steht und Feuchtigkeit ausgesetzt ist, zur Aufbewahrung der Elektronik-Einheit.

Zur Entnahme wird die Elektronik-Einheit werkzeuglos und ohne eine Schraube zu lösen einfach aus ihrer Halterung gezogen.

Gut zu erkennen: Unter der Digitalanzeige befinden sich die vier Buchsen für die Temperaturfühler, ganz rechts der Hauptschalter.

Zur gründlichen Reinigung kann das Heiz-Modul durch das Lösen einer großen Schraube von innen aus dem Grillkessel entnommen werden.

Anschließend kann der gesamte Metall-Einsatz entnommen und zur Reinigung ggf. in die Spülmaschine gestellt werden.

Zahlen, Daten und Fakten (laut Herstellerangaben)

Deckel offen und Seitentische ausgeklappt: 
146 cm (H) x 112 cm (B) x 76 cm (T)
Deckel geschlossen und Seitentische ausgeklappt: 
107 cm (H) x 112 cm (B) x 65 cm (T)
Breite des Wagens mit heruntergeklapptem Tisch: 90 cm
Gesamter Grillbereich: 
49 x 39 cm

Leistung: 
2200 W / 230 V


– 2 Fleischtemperaturfühler mitgeliefert
– Anschlüsse für 4 Messfühler
– Grillroste aus porzellanemailliertem Gusseisen
– Deckel und Gehäuse aus Aluminiumguss
– integrierte iGrill-Technologie / zur Nutzung mit der kostenlosen Weber iGrill App
– 
2-Zonen-Grillsystem (Möglichkeit des indirekten Grillens)
– 
Fettablauf- und Auffangsystem
– Auskleidung und Frontpanel herausnehmbar
– Power-Knopf mit eingebautem Sicherheitsmechanismus
– Integrierte Halterung zur sicheren Kabelaufhängung
– 
Elektronische Temperaturregulierung
– Digital-Thermometer mit LED-Display
– Abnehmbarer, integrierter Seitentisch aus Edelstahl
– Rollwagen mit freizugänglichem Stauraum
– Von vorne zugängliche Fettauffangschale mit Tropfschale
– Deckelgriff aus Edelstahl
– Deckelverkleidung aus Aluminium
– 
Vorheiz-Anzeige

Preise

PULSE 1000: 699 EUR
PULSE 2000: 849 EUR
PULSE 1000 mit Stand: 849 EUR
PULSE 2000 mit Rollwagen: 999 EUR
Drehspieß: 199,99 EUR
Grillplatte: 59,99 EUR
Grillstein Rund, Ø 26 cm: 39,99 EUR
Premium-Abdeckhaube (Pulse 1000 mit Stand): 69,99 EUR
Premium-Abdeckhaube (1000/2000 mit Rollwagen): 79,99 EUR
Premium-Abdeckhaube (Pulse 1000): 29,99 EUR
Premium-Abdeckhaube (Pulse 2000): 34,99 EUR

Weitere Infos

Wie eingehend erwähnt, finden wir die neuen Elektrogrills von Weber so interessant, dass wir in vielen noch folgenden Berichten auf die einzelnen Features der Pulse-Serie eingehen werden. Besucht also immer mal wieder unseren Blog oder noch besser, abonniert unseren Facebook- und Instagram-Auftritt, um stets über alle Neuigkeiten informiert zu werden.

Gefüllter Spießbraten vom Grill – Rollbraten von der Rotisserie

Zutaten
1,5 – 2,5 kg Schweinenacken
1 klein geschnittene Knoblauchzehe
2 Pflanzen frischer Spinat
1 Paprika
5 EL Senf
1 Zwiebel
4 Scheiben gekochter Schinken
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Olivenöl

Die Knoblauchzehe, die Zwiebel, die Paprika und den Kochschinken würfeln und die Blätter des Spinats von den Stielen zupfen.

In einer Pfanne mit ein wenig Olivenöl den Knoblauch, die Zwiebeln und die Paprika anschwitzen und anschließend die Spinatblätter hinzufügen.

Nun geht es darum, den Schweinenacken längst „spiralförmig“ aufzuschneiden bzw. dabei quasi abzurollen. Alternativ kann auch eine Schweineschulter verwendet werden, die jedoch weniger saftig sein wird.

Den „aufgeklappten“ Nacken kräftig mit Meersalz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer würzen, anschließend den Senf auftragen.

Nachdem der Senf gleichmäßig verstrichen wurde, den Inhalt der Pfanne und die Kochschinkenwürfel verteilen.

Den Nacken stramm zusammenrollen und mit Küchengarn festzurren.

Den Rollbraten auf den Spieß stecken und mit den beiden Spießgabeln fixieren. Den Grill mit der Moesta-BBQ-Rotisserie auf ca. 200°C indirekte Hitze einregeln, den Fleischspieß einhängen und anschließend mit geschlossenem Deckel solange garen, bis eine Kerntemperatur von ca. 75°C erreicht wurde.

Bei uns erreichte der 2,5 kg schwere Schweinenacken nach ca. 2,5 Stunden die gewünschte Kerntemperatur. Falls das Fleisch während der Garzeit von außen zu dunkel wird, einfach mit einer Lage Alu-Folie umwickeln und weitergaren.

Fertig ist der gefüllte Spießbraten bzw. Rollbraten vom Grill.

Von außen super-kross und von innen schön saftig und herrlich aromatisch.

Alternativ kann der Rollbraten selbstverständlich auch mit Bacon, Pilzen, Feta, Oliven getrockneten Tomaten u.v.m. gefüllt werden.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Link zu Moesta