Appetizer: Tomaten-Käse-Blätterteig mit Dijon Senf

Einfach und schnell zubereitet – einfach köstlich! Heute stelle ich euch einen, bei uns seit Jahren bewährten Klassiker der Appetizer vor. Tomaten-Käse-Blätterteig mit Dijon Senf.

Zutaten
Blätterteig
Dijon Senf
Crème fraîche (optional bei Kindern)
junger Gouda
mittelgroße Tomaten
frischer Rosmarin
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Während der Grill bei ca. 200° C den Pizzastein aufheizt, den Blätterteig ausrollen und großzügig mit Dijon Senf bestreichen. Da Kinder meist nicht so gerne Senf mögen, ggf. einen Teilbereich stattdessen mit Crème fraîche bestreichen. Damit der Blätterteig später besser von der Pizzaschaufel rutscht, zuvor mit Hartweizengrieß bestreuen.

Die gesamte Fläche grob mit Scheiben vom jungen Gouda belegen.

In regelmäßigen Abständen Tomatenscheiben verteilen.

Sparsam mit Meersalz und frischgemahlenem schwarzen Pfeffer würzen und mit Rosmarin belegen.

Nun auf den für ca. 15 Minuten vorgeheizten Pizzastein legen und den Deckel schließen.

Nach ca. 12 – 15 Minuten sollte der Blätterteig aufgegangen und die Tomaten weich geworden sein.

Mit einem Pizzaroller einzelne Stückchen schneiden und den Gästen auf einem kleinen Teller servieren.

Alternativ kann der Blätterteig auch schon im Rohzustand in kleine Stückchen geteilt und belegt werden. So erhält man schlussendlich Teilchen in Größe für typisches Fingerfood.

Dieses Rezept ist zwar unwahrscheinlich simpel aber gerade durch den würzigen Dijon Senf geschmacklich der absolute Knaller. – Probiert es aus!

Gewinnspiel: 10 x das Buch „Let it smoke“

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Teilnahmeschluss ist der 06.08.2017. Der/die Gewinner/in wird am 07.08.2017 unter allen Teilnehmern ermittelt und umgehend benachrichtigt.
Teilnahmeberechtigt sind alle Personen ab 18 Jahren. Dieses Gewinnspiel steht in keiner Weise in Verbindung zu Facebook und wird nicht von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Hier geht es zur Buch-Vorstellung: Let it smoke!: Die Welt der Raucharomen für jeden Grill

Buchvorstellung: Let it smoke! – Die Welt der Raucharomen für jeden Grill

Das Buch „Let it smoke!: Die Welt der Raucharomen für jeden Grill“ von Ted Aschenbrandt ist am 12. Mai 2017 im Heel Verlag erschienen.

Schall und Rauch oder Buchempfehlung? Wir haben uns das Buch für euch angesehen!

Erster Eindruck

Das Buch hat einen festen matten Einband, der beim ersten Durchblättern sofort angenehm in der Hand liegt. Beim Blick ins Buch fallen sofort die großen Rezeptfotos auf. Jedes Rezept hat ein Foto! Klar strukturierte Rezepte und tolle Farben sorgen dafür, dass man sich auf Anhieb zurechtfindet! Es finden sich nicht nur Schwein- und Rind-, sondern auch Fisch- und Gemüserezepte in diesem Buch. – Rauch überall!

Die Botschaft

Beim Smoken wird gezielt Rauch eingesetzt, um dem Lebensmittel eine ganz besondere Geschmacksnote zu geben. Cool, wenn man dafür einen echten Smoker besitzt! Aber nicht jeder hat dafür den Platz oder die Mittel. In diesem Buch zeigt euch Ted Aschenbrandt, wie man mit Hilfe von diversen Holzarten und Methoden auf seinem eigenen „normalen“ Grill, ein Raucharoma zaubern kann.

Aufbau des Buches

Das Buch gliedert sich in zwei große Teile: Auf den ersten 53 Seiten startet als erstes die Theorie. Hier werden Holzarten und deren Anwendung ausführlich beschrieben. Für Gas-, Kohle- und Elektrogrill werden Anleitungen gegeben, wie man smokt.

Auf den weiteren gut 200 Seiten gibt es Rezepte aus allen Kategorien. Den Anfang macht ab Seite 54 die Rubrik „Schwein“, gefolgt von „Rind und Lamm“, „Geflügel“ und „Fisch“. Aber auch Gemüse und Früchte können mit einem angenehmen Raucharoma versehen werden. In den Kapiteln „Snacks und Sides“, „Suppen, Gemüse, Salate“ und „Dessert“ gibt es zahlreiche Ideen dafür.

Inhalt des Buches

Wichtig beim Smoken ist selbstverständlich, dass man weiß, wie man den Rauch gezielt einsetzt. So werden erst einmal die Holzarten und deren Raucheigenschaften vorgestellt. Für die unterschiedlichen Grills gibt es verschiedene Ausführungen wie z.B. Pellets, Chips, Woodwraps, Räucherbretter und vieles mehr. Hört sich erst einmal nach ganz schön viel Theorie an. Aber viele Fotos von den unterschiedlichen Produkten/Ausführungen, machen auch einen Einsteiger fit! Auf Seite 29 geht es um die Grundsatzfrage „Wässern oder nicht“, gefolgt von vielen Produkten, die Raucharoma an das Gargut weitergeben können, in Form von Gewürzen, Saucen oder „Liquid Smoke“.

Ab Seite 36 geht es in die Anwendung: Die verschiedenen Vorgehensweisen bei Gas-/Elektrogrill oder Kohlegrill werden ausführlich beschrieben und wieder mit reichlich Fotos versehen. Den Abschluss bildet das Zubehör wie z. B. Smokeboxen oder Pipes.

Mit soviel Hintergrundwissen ausgestattet, geht es ab Seite 54 mit den Rezepten weiter. Den Anfang macht das Kapitel „Schwein“. Alle Varianten vom beliebten Schweinefleisch werden hier erklärt: Pulled Pork, Spareribs, Schweinebauch und auch das Filet. Jedes Rezept hat ein Foto, eine Zutatenliste mit Personenangabe und eine kurze knackige Beschreibung. Die Holzart ist des Weiteren immer mit angegeben, damit man auch den richtigen Rauchgeschmack trifft.

Ab Seite 84 folgen das Kapitel „Rind und Lamm“: Brisket und Picanha mit Whiskeybutter machen Lust, den Grill sofort in Betrieb zu nehmen! Bei der gefüllten Lammkeule wird sogar als Erstes nur der Knoblauch mit Rauch gegart. Später wird er als Füllung für das Lamm genutzt!


Weiter geht es im Buch ab Seite 102 mit Geflügel. Ganze Hähnchen werden hier genauso geräuchert wie die coolen Chicken Bombs – Fingerfood welches verspricht vorzüglich zu schmecken!

Der geräucherte Fisch folgt ab Seite 114. Der Klassiker Räucherlachs wird ebenso vorgestellt wie ganze geräucherte Fische. Sehr schön finde ich, dass das eher selten angewandte Räuchern mit Woodwraps auf Seite 126 ff. so detailliert in einer ausführlichen Bildstrecke gezeigt wird. – Damit gelingt auch einem Einsteiger der Fisch!

Natürlich lassen sich auch die Beilagen und Snacks räuchern. Wie das funktioniert wird ab Seite 132 gezeigt. Geräucherte Nüsse und Käse eignen sich hervorragend auf dem Grillbuffet als Knabberei. Geräucherter Kartoffelstampf hört sich nach einem völlig neuen Geschmackserlebnis an!

Dass sogar Suppen, Gemüse und Salate geräuchert werden können, erfährt man ab Seite 180. Bevor z. B. die Zutaten für die Salate auf klassische Art miteinander vermengt werden, wird der Spargel geräuchert. So entsteht ein Brotsalat mit geräuchertem Spargel. Nach diesem Prinzip wird auch der Kürbis vorab geräuchert, bevor er zur Kürbissuppe werden darf!

Den Abschluss bildet das Kapitel „Dessert“ ab Seite 196. Geräuchertes Pfefferminzeis und geräuchertes Popcorn sind auch für mich Neuland! Hier kommt so einiges mit auf meine To-Grill-Liste!

Zu guter Letzt folgt auf den Seiten 206 und 207 die Danksagungen an verschiedene Firmen für ihre Unterstützung.

Let it smoke! – Die Welt der Raucharomen für jeden Grill

Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
Verlag: HEEL Verlag
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 12. Mai 2017
ISBN-10: 3958434207
ISBN-13: 978-3958434202
Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 2,2 x 26,1 cm
Preis 29,95 €

Fazit

Smoken ist ein relativ komplexes Thema! Abhängig vom eigenen Grill und dem Grillgut ergeben sich die unterschiedlichsten Arten zu smoken. Mit Chunks, mit Pellets oder doch im Woodwraps? – Und welches Holz nehme ich denn bitte wofür? Ich finde „Let it smoke!“ ist sowohl für den Einsteiger als auch für den fortgeschrittenen Smoke-Begeisterten ein tolles Buch, um sich im Rauch-Dschungel zurecht zu finden oder neue Inspirationen zu finden. Sehr schön werden im Theorieteil die unterschiedlichen Smoke-Methoden mit vielen Bildern vorgestellt. Der Rezeptteil deckt neben den Klassikern wie geräuchertes Schwein, Rind und Fisch auch noch eher ungewöhnliche Rauchrezepte ab: Pfirsiche wären mir spontan beim Thema Räuchern nicht eingefallen!
Beim Buch Let it smoke! zeigen meine beiden Daumen ganz eindeutig nach oben! Die tollen und leckeren Resultate aus diesem Buch sind es auf jeden Fall wert, dass man sich mit dem Thema Smoken zukünftig noch intensiver beschäftigen sollte!

Hier könnt ihr das Buch versandkostenfrei bei Amazon bestellen.

Steak mit Chimichurri in der Schnellvariante

Generell ziehe ich frisch zubereitete Speisen mit frischen Zutaten wie z. B. Kräuter aus dem eigenen Kräuterbeet vor. – Die Grundvoraussetzung für ein gutes Chimichurri, welches ich euch schon vor einiger Zeit in diesem Rezept präsentierte.

Wenn es jedoch einmal schnell gehen muss und einem die Lust auf ein tolles Steak mit der leckeren argentinischen Sauce überkommt, überlegt man es sich oft zweimal, ob dieser „Aufwand“ jetzt noch zeitlich drinsitzt. – Alternativ wird dann meist wieder ganz klassisch und puristisch mit Salz und Pfeffer gewürzt. Aus diesem Grund hatte es mich schon immer einmal interessiert, wie eine Kräuter-Trockenmischung, die lediglich mit Olivenöl angerührt wird, schmecken könnte.

Zutaten
700 g Steak (z. B. Côte de Boeuf von eatventure)
Ankerkraut Chimichurri
gutes Olivenöl
Meersalz

In einem kleinen Schälchen 2 – 3 EL Chimichurri-Mischung mit gutem Olivenöl verrühren und ggf. mit Meersalz würzen.

Das Chimichurri in den Kühlschrank stellen, damit die getrockneten Kräuter noch etwas aufweichen.

Das bereits eine Stunde zuvor aus dem Kühlschrank geholte, auf Zimmertemperatur gebrachte Côte de Boeuf großzügig mit Murray River Saltflakes bestreuen.

Das Steak im Beefer (XL) entweder pro Seite für jeweils ca. 45 Sekunden beefen und anschließend im unteren Bereich für etwas längere Zeit garziehen lassen oder pro Seite für jeweils 70 Sekunden beefen und im unteren Bereich etwas kürzere Zeit nachziehen lassen. Ich entschied mich dieses Mal für letztere Methode.

Das medium-rare zubereitete Steak in Tranchen schneiden und anschließend mit Chimichurri beträufeln.

Fazit
Vergleicht man beide Varianten direkt miteinander, vermisst man bei der Mischung mit den trockenen Gewürzen ganz klar die Zitrusfrische und die Intensität von frischer Petersilie.
Das bedeutet allerdings keinesfalls, dass die frische Variante besser schmeckt als die Version mit den getrockneten Zutaten. Ganz im Gegenteil, beide Varianten hatten während der Verkostung im Kreise der Familie ihre Fans. Einzig und allein fiel allen „Probanden“ auf, dass die getrockneten Gewürze im Olivenöl nicht vollständig aufgeweicht waren. Sobald die Zeit im Kühlschrank allerdings verlängert wird, werden die Gewürze auch noch ein wenig weicher.
Zusammengefasst stelle ich also vor allen Dingen den zeitlichen Vorteil fest, dass das Chimichurri aus der Trocken-Mischung in Windeseile mit Olivenöl vermischt ist und wie die frische Variante perfekt zu einem guten Steak passt.
Apropos Steak: Das 700 g schwere Côte de Boeuf (Hefter) von eatventure.de hat selbstverständlich dazu beigetragen, dass dieses kleine Essen zu einer Geschmacksexplosion wurde.
Ich werde Gewürz-, Fleisch- und Zubereitungsmäßig garantiert zum Wiederholungstäter!

Tomaten-Oliven-Fladen

Habt ihr Lust auf ein ganz besonderes Fladenbrot, welches garantiert die Blicke eurer Gäste auf sich zieht? Nach der Zubereitung dieses Rezepts, erwartet euch ein sehr saftiges Fladenbrot mit einer tollen Färbung, gefüllt mit Oliven und Sonnenblumenkernen und als i-Tüpfelchen für das Auge und dem mediterranen Geschmack Kirschtomaten.

Zutaten
500 g Mehl
1 Würfel frische Hefe
200 ml lauwarme Milch
1 TL Zucker
50 g Sonnenblumenkerne
50 g Oliven
100 g getrocknete, klein geschnittene Tomaten in Öl
3 EL Tomatenmark
500 g Kirschtomaten (an der Rispe)
1 – 2 TL grobes Salz (z. B. Ankerkraut Schwarzes Hawaiisalz)
1 Ei
Salz

Zum Backen verwendete ich dieses Mal den Traeger Pro Series 22, den ich mit einem Pizzastein bestückte und 20 Minuten zuvor auf eine Temperatur von 190° C vorheizte. Neben Ribs, Pulled Pork oder Brisket, erledigt der Pelletgrill bei mir mittlerweile auch die Beilagen wie große Pilzpfannen, Country-Potatoes u.v.m. und läuft mittlerweile auf fast jeder Grill-Party!

Die zerbröckelte Hefe mit dem Zucker und der Milch vermengen. Die Hälfte des Mehls hinzufügen und zu einem geschmeidigen Teig verrühren. Die in einer Pfanne o. ä. gold-braun angerösteten Sonnenblumenkerne, die klein geschnittenen getrockneten Tomaten mit etwas Tomatenöl (ca. 70 ml), die geviertelten Oliven, das Tomatenmark und eine Prise Salz zu dem Teig geben, verkneten und dabei nach und nach das restliche Mehl hinzufügen. Den Teig für ca. 60 Minuten an einem warmen Ort verwahren.

Nachdem der Teig gegangen ist, noch einmal durchkneten und zu einem großen oder zwei kleinen Fladenbrote ausrollen. Vorsichtig die gesamte Rispe mit den Kirschtomaten, sowie das grobe Salz in den Teig drücken und ca. 40 Minuten lang auf dem Pizzastein bei einer Gartemperatur von ca. 180 – 190° C backen.

Nach der Backzeit solltet ihr den Klopftest machen. Klopft man auf die Unterseite des Fladens, sollte er sich hohl anhören, andernfalls ganz einfach weitere 10 Minuten weiter backen. – Unsere beiden Fladenbrote sind fertig!

Nun sollte man die Fladen noch ein wenig abkühlen lassen. – Voilà, ein Hingucker auf jeder Grillparty!

Beim Aufschneiden sieht und spürt man sogleich, wie sehr saftig das Tomaten-Oliven-Fladen ist.

Viel Spaß beim Nachbacken auf euren Grills daheim und lasst es euch schmecken!

#TagDesGrillens bei Die Kohle-Manufaktur

Als ich vor einiger Zeit von Die Kohle-Manufaktur aus Köln die Einladung zum #tagdesgrillens bekam, wurde mir erst so richtig bewusst, dass ich diesen Tag in Deutschland noch nie zuvor explizit gefeiert hatte. – Das liegt daran, dass es diesen Tag in Deutschland zuvor noch nicht gegeben hat bzw. das dieser bestimmte Tag von niemanden zuvor bestimmt wurde. Ganz anders in anderen Ländern wie z. B. in Südafrika am 24.09. eines jeden Jahres, an dem der National Braai Day gefeiert wird. Nur gut, dass auch mein Heimatland, dank der Kohle-Manufaktur, jetzt auch einen solchen Tag bestimmt hat – nämlich der 8.7.!

Da am 8.7. in Deutschland bereits zahlreiche Grill-Veranstaltungen stattfanden, verschob der Gastgeber das Event um einen Tag nach hinten, welches ganz besondere Vorteile mit sich brachte. Der Sonntag ist bekanntlich im Allgemeinen ein Familientag, weshalb Die Kohle-Manufaktur ausdrücklich auch die gesamte Familie mit einlud. Die kleinen Kids wurden während der gesamten Zeit der Veranstaltung mit Spielchen wie z. B. Dosenwerfen, Seifenblasen pusten, Mini-Tennis, Schminken u.v.m. bespaßt.

Die Location konnte sich wirklich sehen lassen. – Ein rustikal-urbaner Kölner Hinterhof mit Charme begeisterte die angereisten Gäste.

Apropos Gäste, u. a. konnte ich folgende Personen begrüßen, die es sich an den tollen Tischen, bestehend aus z. B. Werkbänken oder Bänken aus Turngeräten gut gehen ließen:

Grill-Insidern ist sicherlich spätestens auf dem letzten Bild ein bekanntes Gesicht aufgefallen. – Genau, es ist Camillo Tomanek von Don Caruso BBQ, unser heutiger Grillmeister und Entertainer.

Camilo zauberte uns Anfangs einen Appetizer in Form einer leckeren Currywurst-Variante und schmackhaften Baguettes mit Kräuterbutter.

Gegrillt wurde auf einem Weber Mastertouch GBS, einem Weber One Touch Original und zwei Höfats Cones.

Zwischen den einzelnen Gängen konnte man sich an mehreren Stellen über die Briketts und der Brennpaste der Kohle-Manufaktur informieren.

Auch der quasi Erfinder der Briketts Frank Stormanns war mit an Bord und plauderte gerne über die Besonderheiten der Rezeptur.

Zurück zum Grillen und dem Start der vielen Fleischgänge. Die Steaks des aus dem spanischen Baskenland stammenden TXOGITXUs sahen vorzüglich aus und schmeckten sehr gut.

Auch die Tomahawk-Steaks vom Kalb versprachen ein Festmahl zu werden.

Zwischen und während der einzelnen Gänge wurde viel gefachsimpelt.

Selbstverständlich wurde man während der gesamten Veranstaltung mit reichlich Getränken versorgt. Allen voran das Bier hatte stets die Ideal-Temperatur.

Immer wieder wurden kleine Köstlichkeiten vergrillt, wie z. B. das folgende Secreto (auch geheimes Schweinefilet genannt) oder das mit Edelschimmelpilz besprüht und gereifte Luma Pork.

Wie bereits zuvor von Camillo angekündigt, sollten sich die Gäste noch ein wenig Platz für das Dessert lassen. Es gab Vanilleeis mit einem gegrillten und gefüllten Pfirsich.

Zum Schluss wurden mit einer Drohne noch ein paar Abschieds-Gruppen-Fotos geschossen.

Ein gelungener 1. #tagdesgrillens neigt sich dem Ende zu.

Selbst ich, der schon seit vielen Jahren Verfechter einer anderen Brikett-Marke ist, konnte bei der Kohle-Manufaktur noch einige Informationen rund um die „schwarzen Eier“ dazulernen.

Vielen Dank für das tolle Familiengrillfest in dieser stilvollen Umgebung, dem fachmännischen Grillmeister und der Mitgebseltüte, über die ich mich zu Hause sehr gefreut habe.

Weber Grill Junkies – 1. Treffen in Kassel

Letzten Samstag (8.7.2017) traf ich mich mit vielen Grill-Verrückten im Weber Original Store & Grill Academy in Kassel.

Store-Betreiber Klaus Breinig und Weber Grill Junkies Admin Andreas Berschl hatten die Wochen und Tage zuvor allerhand zutun, damit das erste Offline-Treffen der Facebook-Gruppe „Weber Grill Junkies Deutschland“ ein wahrer Erfolg wird. – Soviel vorab: Das ist den beiden Jungs wirklich mehr als gelungen!

Was macht eigentlich die Facebook-Gruppe „Weber Grill Junkies Deutschland“?

Für Nicht-Facebook-Mitglieder:
In Facebook hat jedes Mitglied die Möglichkeit, sich unendlich vielen Gruppen anzuschließen. Das bedeutet, finde ich das Thema „Bier“ toll, schließe ich mich z. B. der Gruppe „Bier-Trinker Norddeutschland“ an, informiere mich über die tollsten Biere, die neuesten Trends usw.
Auch für Weber-Fans, die es einmal werden wollen oder einmal waren, gibt es eine spezielle Gruppe. Die „Weber Grill Junkies Deutschland“ zählen mit mehr als 10.000 Mitgliedern zurzeit zur wahrscheinlich größten deutschsprachigen Weber-Facebook-Gruppe.
Da man sich nach der langen Zeit, seit der Entstehung der Gruppe, „virtuell“ immer besser kennengelernt hat, wollte man das auch einmal im wahren Leben vollbringen. – Deshalb das Treffen.

Wer war alles da?

Alle Teilnehmer namentlich aufzuzählen würde sicherlich den Rahmen dieses Artikels sprengen. Jedoch habe ich für euch einige Selfies von der ein oder anderen Persönlichkeit erstellt. Vielleicht erkennt ihr ja den ein oder anderen wieder?

Wer war noch da bzw. wer war Sponsor?

Oh Gott! – Die Liste ist sehr sehr lang. Hier noch einige Namen, die ich Teils von den einschlägigen Informationsquellen erfuhr: yourbeef · Luma Delikatessen · Jordan Olivenöl · Dirty Harry · Nicky Hupertz · Wilder Heinrich · lockergrillen.de · Fieldfare Gin · Gutmann Hefeweizen · Metro u.v.m.

Andreas Berschl informierte mich zwischenzeitlich darüber, dass weit über 500 Besucher gezählt wurden. – Ein riesiger Erfolg der Veranstaltung!

Einige Impressionen

Offizieller Start war am Samstag um 10.00 Uhr.

Anhand der zwei riesigen Weber-Grills und den aufblasbaren Grillsäcken konnte das Ziel des heutigen Tages kaum verfehlt werden.

Hier mussten Marco und ich den Flo erst einmal aufhalten um zu schauen, welch tolles Fleisch er auf dem Schneidbrett mit sich herum führte. Es könnte Luma-Beef gewesen sein!?

Die kleine Brennerei mit dem Label Fieldfare verwöhnte die Besucher mit leckerem Gin Tonic.

Marco und Kevin bei der Arbeit. – …oder am Posen. ;-)

Auch Flo war in seinem Element. – Fleisch!

An dieser Station wurden das Fleisch für die Burger Patties gewolft.

Nicky Hupertz führte mit den Besuchern den ganzen Tag lang ein Wurst-Tastings durch. – Große Auswahl und tolle Geschmäcker!

Hier wurde für die Einsteiger präsentiert, wie das perfekte Steak gegrillt wird.

…danach wurde das Grillgut, wie immer, an das Publikum ausgegeben und war binnen Sekunden verspeist.

Andy am Werk.

Flo am referieren.

Die Besucher waren über den ganzen Tag lang weit verstreut im ganzen Store zu finden. – Überall gab es etwas zu entdecken.

Store-Chef Klaus erklärte umfänglich, wie Gemüse gegrillt wird. Ich bin mir sicher, dass die meisten Zuschauer überhaupt nicht genau wussten ob das vermittelte Wissen Ironie war oder nicht. – Total witziger Vortrag! :-)

Mittlerweile waren die Spareribs gar und wurden aus dem 57er Weber Smokey Mountain geholt.

Hier braute Kevin sein eigenes „Süppchen“. Hat aber später, wie alles, super geschmeckt!

Die Short Ribs aus dem Weber Summit Charcoal mussten noch ein wenig weiter garen.

Zwischenzeitlich wurden Zucchinis mit Fleisch gefüllt.

Überall wo man hinsah lag Fleisch herum und wartete auf seine Vergrillung.

Traumhafte Fleischstücke waren anzutreffen.

Sieht lecker aus – war es auch. Nur leider wieder viel zu schnell verteilt und nach einigen Sekunden nicht mehr verfügbar.

Eis mit heißen Erdbeeren. – Mega!

Fleisch wo das Auge hinsah.

Hier bereitete ich zusammen mit Tobias unsere beiden Tafelspitz zu.

Auf den Slidern fehlte nur noch eine leckere BBQ-Sauce, dann konnten auch diese an die Besucher ausgegeben werden.

Andy kümmerte sich zwischenzeitlich um etwas Obst zum Nachtisch.

Ein Tafelspitz, welches soeben gemobbt wird.

Zwischendurch erblickte ich dieses tolle T-Shirt. Ein echter Hingucker für jeden Grill-Fan!

Überall wurde probiert und genossen.

Mannomann, auch der Rehrücken konnte sich mehr als sehen und schmecken lassen!

Nun wurden auch die Shortribs aufgeschnitten. Zusammen mit den Luma Delikatessen mein absoluter Favorit!

Das Luma Fleisch wurde mit dieser geheimen Gewürzmischung verspeist. Solltet ihr dieses Glas mal irgendwo herumstehen sehen, kauft es oder nehmt es sofort mit. Es ist Gold wert!

…ich war mal wieder bei den Shortribs. ;-)

Mittlerweile waren auch die beiden Tafelspitz fertig gegart.

Ein absoluter Hochgenuss!

Luma Schwein! Der helle Wahnsinn!!!

…und wieder lecker Fleisch. – Überall!!! – …und kostenlos für Jedermann! – Einfach verrückt!

Neben dem Eis, wurde für die kleinen Besucher auch Popcorn „gegrillt“.

Ein kleines Stückchen Bauch vom Luma gereiften Schweinebauch.

Unglaublich, wie Schwein schmecken kann. – Nur gut, dass ich an diesem Tag dabei war und nun mitreden kann.

Zur späteren Stunde wurde es immer lustiger. – Ich weiß auch nicht warum!? ;-)

Für die ganz hungrigen unter uns war auch ganz zum Schluss noch etwas dabei. – Aber irgendwann waren auch die satt ohne Ende!

Nun begann der gemütliche Teil des Abends bzw. der Nacht.

Bei bestem Wetter kamen draußen auf der Grill-Terrasse viele interessante Gespräche zustande.

Fazit

Wenn das kein gelungen Tag war, dann weiß ich es auch nicht. Klaus und Andy haben ganz große Arbeit geleistet und ein riesiges Fest auf die Beine gestellt. Ich habe niemanden kennengelernt, der nicht auch begeistert von diesem Tag gewesen ist.
Super-interessante Gäste und Besucher, schmackhaftes Essen, leckere Getränke, tolle Gespräche, super Location, bombastische Gastgeber. – Ich hoffe sehr, dass es eine Wiederholung geben wird. – Ich bin definitiv wieder mit dabei!

Beefer XL Unboxing und Inbetriebnahme

Ich bin mir ganz sicher! – Die Suche nach dem perfekten Steak und der perfekten Zubereitungsmethode wird nie enden!

Zumindest was das Thema Zubereitungsmethode und Komfort angeht, bin ich seit heute wieder einen großen Schritt weitergekommen. Ich stelle euch den Beefer XL mit all seinen Vorzügen vor!

Einige von euch können sich doch ganz bestimmt noch an das Unboxing meines Beefer One aus dem Juli 2015 erinnern. Seitdem hat die 800° C-Maschine schon etliche Kilogramm feinstes Fleisch gebeeft. Leider kam ich in Vergangenheit bei der ein oder anderen Veranstaltung mit 15+ Personen fast an die Grenzen des Gerätes, denn schließlich können in der Regel immer nur ein großes oder zwei kleine Steaks auf einmal zubereitet werden.

Dieses (kleine) Luxusproblem hat natürlich auch die Beefer Grillgeräte GmbH erkannt und entwickelte aus diesem Grund den Beefer XL.

Der Beefer XL wird fertig montiert in einem sehr stabilen Karton geliefert. Dieser bringt in etwa 40 kg auf die Waage.

Im Innern des Kartons ist alles sehr gut verpackt.

Nachdem die beweglichen Teile aus dem Karton entnommen wurden, gelangt man an den Beefer XL. Dieser lässt sich zu dritt, unter Zuhilfenahme der beigelegten Hebegurte, sehr einfach aus dem Karton heben.

Die erste Person ans eine Ende, die zweite Person ans andere Ende, beide heben gleichzeitig und die dritte Person hält währenddessen den Karton fest.

Zur besseren Veranschaulichung zeige ich alle mitgelieferten Teile auf einem Bild.

Der mitgelieferte Gasschlauch besitzt eine Länge von 1 m. Der passende Druckminderer wird selbstverständlich mitgeliefert.

Die Maße der Gastronormschale 2/3, die u. a. zur Aufnahme des herunterlaufenden Fettes dient, lautet 34 x 26,5 cm bei einer Höhe von 20 mm.

Der Beefer-Grillrostträger kann zur einfachen Reinigung einhändig entnommen werden.

Der Beefer-Grillrost hat das Format 34 x 26,5 cm bei einer Stärke von 3 mm Edelstahl und beinhaltet drei Aussparungen für die Grillrostgriffe. Je nach Anzahl und Schwere der Steaks werden entweder einhändig die mittlere Aussparung oder beidhändig die beiden äußeren Aussparungen verwendet.

Die beiden Beefer-Grillrostgriffe sind mit 3 mm Stärke ebenfalls sehr stabil und besitzen als Gimmick jeweils einen Kronenkorken-Heber.

Ganz zum Schluss noch die Batterie für die elektrische Zündeinheit und der obligatorische Beefer-Grillhandschuh.

Des Weiteren noch eine sehr detaillierte Bedienungsanleitung.

Nun müssen nur noch die richtigen Teile an den richtigen Orten installiert werden.

Das Batteriefach für die elektronische Zündeinheit befindet sich im entsprechenden Knopf. Dieser wird ganz einfach herausgedreht.

So lange der Beefer XL noch leer ist, schaue ich mir den Innenraum etwas genauer an. Ich bin wirklich sehr begeistert darüber, dass der Innenraum des Beefers komplett verschweißt ist. Aus diesem Grund können keine Flüssigkeiten wie Fett und Bratensäfte in das Gehäuse gelangen.

Zur Höhenverstellung wird beim Beefer XL der große Höhenverstellungsgriff betätigt. – Zuvor drückt der Daumen der rechten Hand den hervorstehenden Knopf für die Entriegelung in Richtung des Gerätes rein.

Alle Teile sind perfekt entgratet und wirken so stabil, als seien sie für die Ewigkeit konzipiert worden.

Griff nach oben verursacht das Anheben des Grillrostes…

…im Umkehrschuss verursacht das Herabsinken des Griffs das Herunterlassen des Grillrostes.

Nun wird der Beefer-Grillrost und die Gastronormschale eingesetzt.

Die Gastronormschale steht beabsichtigt etwas hervor, damit keine Flüssigkeiten zwischen Gerät und Geräte-Frontplatte gelangen.

Die Auf- und Ab-Bewegungen gehen verzögerungsfrei und unwahrscheinlich schnell von der Hand. Eine wirklich super Lösung!

Zum Herausheben der gebeeften Steaks, wird der Beefer-Grillrost ganz einfach mit den eingehängten Grillrostgriffen entnommen.

Der 1 m lange Gasschlauch wird an der Geräterückseite aufgeschraubt. Dieser befindet sich, im Gegensatz zum Beefer One, an der unteren Seite des Gerätes, sodass die Länge des Gasschlauches ausreichen würde, um die Gasflasche auch auf dem Fußboden zu stellen.

Auf der anderen Seite des Schlauches wird der Druckminderer geschraubt, der wiederum auf die Gasflasche geschraubt wird.

Im Gegensatz zum Edelstahl-Korpus des Beefer XL Chefs, besitzt der Beefer XL einen Korpus aus schwarz lackiertem Stahl.

Apropos Beefer XL Chef: So heißt die Gastro-Version des Beefer XLs. Neben des Edelstahl-Korpus, besitzt dieser u. a. zwei getrennt regelbare Brenner, automatischer Fettablauf durch abschüssigen Boden und entspricht vor allem der DIN EN 203-1:2014-07 / Großküchengeräte für gasförmige Brennstoffe, kann somit auch Indoor verwendet werden.

Weiter im Beefer XL-Text: Die Gerätefront ist leicht gewölbt und schmiegt sich trotz der Stärke des Edelstahls dem Gehäuse an. Ich finde den Beefer XL optisch unwahrscheinlich gut gelungen!

Zwischendurch noch einmal ein Bild, wie hübsch sich der Beefer XL mit einem Gesamtgewicht von 34 kg vor meiner Grill-Remise macht. Ein stabiler Tisch ist natürlich von Vorteil!

Zum Größenvergleich: Beefer One und Beefer XL.

Übrigens, selbstverständlich gibt es für den Beefer XL schon eine passende, optional zu erwerbende Abdeckhaube.

Inbetriebnahme

Zum Zünden des Beefer XLs wird zuvor das Ventil der Gasflasche geöffnet. Dann stellt man den Einstellknopf zur Gaszufuhr auf die kleine Flamme, drückt den Knopf hinunter und lässt ihn gedrückt…

…während gleichzeitig mit der anderen Hand der elektrische Zündknopf betätigt wird.

Sobald sich das Gas entzündet hat, kann der Zündknopf losgelassen werden, während der Einstellknopf für die Gaszufuhr noch weitere 5 – 10 Sekunden festgehalten werden sollte. Nach dieser kurzen Prozedur kann die Gaszufuhr auf die große Flamme gestellt werden.

Auf folgendem Bild sind die beiden elektrischen Zünder sehr gut zu erkennen. Des Weiteren befindet sich neben dem rechten Zünder die Zündsicherung. Sie gewährleistet, dass nur dann Gas strömen kann, wenn auch gezündet wurde.

Damit Produktionsrückstände wie z. B. Fette verbrannt werden, lasse ich den Beefer XL 15 Minuten lang auf maximale Temperatur laufen.

Obwohl es mittlerweile schon sehr spät ist, möchte ich trotz Dämmerung selbstverständlich noch ein leckeres Steak in den Beefer XL zubereiten. Dazu schob ich ein Sous-Vide gegartes Rumpsteak in den Beefer XL, welches zuvor lediglich mit Salzflocken bestreut wurde.

Innerhalb von ca. 30 – 40 Sekunden war die erste Seite des Steaks schön kross.
Dann wurde der Grillrost runter bewegt, das Steak gewendet und mit der anderen Seite ebenfalls so verfahren.

Nebenbei grillte ich auf einem anderen Grill noch ein wenig Salat…

…und genoss anschließend alles zusammen.

Wie man auf dem oberen Bild erkennen kann, war es mittlerweile schon dunkel und der Regen hatte eingesetzt. Trotzdem war das medium gebeefte Steak mit seiner wahnsinnig krossen Kruste ein wahres Geschmackserlebnis!

Die spätere Reinigung des Garraumes erwies sich als einfach und ging sehr schnell vonstatten. Alle Teile wurden in der Spülmaschine gereinigt und der Innenraum mit einem nassen Lappen ausgewischt. – Nicht zu vergleichen mit der Reinigung meines Beefer Ones, dessen Teile sehr viel schwerer zu erreichen sind!

Alle Zahlen auf einem Blick

BEEFER XL
Preis:
1.399,00 EUR inkl. MwSt.
zzgl. Versandkosten innerhalb Deutschlands von voraussichtlich 49,90 EUR

Lieferumfang:
Beefer XL inkl. Schlauch (1 m), Druckminderer, großer Grillrost, zwei Griffe, Gastroschale 2/3 GN, Batterie

vollverschweißter Innenraum, einfach zu reinigen, werkzeugfrei herausnehmbarer Rostträger
elektrische Zündung
DIN EN 498:2012-04 / Grillgeräte zur Verwendung im Freien
Temperatur am Brenner >800°C
Kategorie: I 3 B/P
Gasart: Propan / Butan
Druck: 50 mbar
Nennlast: 7,0 KW
Verbrauch: 0,51 Kg/h
Garraumgröße: 2/3 GN (320 x 350mm)
Propan/Butan
2 Brenner, zusammen regelbar
weit über 800 Grad Temperatur
Edelstahl mit schwarzen Außenseiten, lasergeschnittenes Logo
Bedienelemente an der Front, Gasventil an der Seite
Einhandhöhenverstellung, jederzeit einfach und nahezu stufenlos zu justieren
schwer belastbarer Grillrost für große Fleischstücke oder Pizzastein; mittig mit einem oder seitlich mit beiden Griffen zu bedienen, weit und kippsicher herausziehbar durch seitliche Führung

Abmessungen:
B 650 mm | H 470 mm | T 485 mm
Gewicht: 34 kg

Freut euch demnächst auf viele leckere Steaks, Fische, Pizzen, Desserts u.v.m.
Ich kann es kauf erwarten, den Beefer XL das nächste Mal zu nutzen!

HelloFresh-Grillbox 2017 im Test

Ich habe für euch letztes Wochenende eine HelloFresh Grillbox testen lassen. Normalerweise mache ich ja eigentlich alles selber: Rezepte einfallen lassen, einkaufen, grillen und essen. – Aber wenn es einmal stressig wird und man keine Lust oder Zeit hat sich um alles zu kümmern, ist so eine komplette Grillbox doch etwas Feines! Und natürlich gibt es auch viele Grillbegeisterte, die noch nicht so versiert in puncto Vorbereitung und Grillen sind. Warum also nicht mal gucken, was eine Grillbox so alles kann?

Da ich durch meine jahrelange Grillerei zu den eher erfahrenen Grillern zähle und meine Sichtweise aus diesem Grund nicht repräsentativ für die Allgemeinheit ist, wollte ich die Grillbox dieses Mal von ganz normalen Grillern testen lassen. Somit habe ich die Grillbox an meine Eltern schicken lassen. Während der Vorbereitungen und des Grillens habe ich mich auch bis auf das Fotografieren vollkommen zurückgehalten – ehrlich!

Die vier unterschiedlichen Grillboxen genauer betrachtet

Bei HelloFresh könnt ihr ganz einfach per Internet eure Kochboxen bestellen. Dabei wählt ihr zwischen den Größen für zwei oder vier Personen, zwischen der Häufigkeit der Lieferung von drei oder fünf Mahlzeiten pro Woche sowie zwischen jeweils wöchentlich acht kreative Rezepten. Selbstverständlich werden rechtzeitig angekündigte Pausenwünsche berücksichtigt.

Während der Grillsaison bietet HelloFresh des Weiteren vier verschiedene Grillboxen zur Auswahl:

  • American Beef Burger (Vorspeise: Gegrillte Salatherzen mit Avocado, Mais und Hartkäse; Hauptspeise und Beilage: American Beef Burger aus 100% Rindfleisch mit Bacon und Kräuter-Aioli; Nachspeise: Schoko-Bohnen-Brownie mit gegrillter Nektarine und Vanillecreme)
  • Saftiges Prime-Cut Steak (Vorspeise: Gegrillter Caprese-Salat mit Büffelmozzarella; Hauptspeise und Beilage: Saftiges Prime-Cut Steak mit gegrilltem Kartoffelsalat und Pancetta; Nachspeise: Gefüllte Nektarine mit Ahornsirup und Ziegenfrischkäse)
  • Klassisches Schweinefilet (Vorspeise: Bunt gefüllte Portobello-Pilze mit Weintrauben-Chili-Chutney; Hauptspeise und Beilage: Klassisches Schweinefilet in gegrilltem Bacon-Mantel mit Gemüsespießen; Nachspeise: Fruchtig-süßer Obst-Crumble mit Vanillesoße)
  • Zartes Lachsfilet (Vorspeise: Würzige Auberginenröllchen mit Hasselback-Tomaten; Hauptspeise und Beilage: Zartes Lachsfilet mit fluffigem Spitzpaprika-Couscous-Salat; Nachspeise: Gegrillte Ananas mit erfrischendem Kokos-Joghurt und knusprigem Honig-Granola)

Bestellung auslösen

Als Erstes wählt man zwischen den vier inspirierenden 3-Gänge-Grillmenüs. Dann entscheidet man sich für die Boxgröße:

  • Grillbox nach Wahl für zwei Personen: 44,99 EUR
  • Grillbox nach Wahl für vier Personen: 65,99 EUR

Anschließend wählt man nur noch das Wunschdatum für die einmalige Lieferung aus.

Die Bestellung der Grillbox muss spätestens bis Montag stattfinden, um sie am Freitag derselben Woche geliefert zu bekommen. – Somit entschied ich mich am Sonntag-Abend für die Grillbox „Klassisches Schweinefilet“.

Achung! Die einzige Voraussetzung bei der Zubereitung der Menüs ist laut HelloFresh, dass der Grill bei euch zu Hause einen Deckel besitzen muss, damit unterschiedliche Temperaturzonen realisierbar sind und die Speisen von allen Seiten, ähnlich wie in einem Backofen, gegart werden können.

Die Lieferung

Pünktlich um 10.00 Uhr kam die bestellte Grillbox „Klassisches Schweinefilet“ am Freitag bei meinen Eltern an.

Der Boxinhalt

Die Zutaten für vier Personen waren sehr gut in einzelne Täschchen verpackt. Die schnell verderbaren Waren wie z. B. Fleisch, waren in einer eigens dafür vorgesehenen Kühltasche, bestehend aus Wolle oder Kühlakkus verpackt.

Sichtung der Waren

Als Erstes verschafften sich die Tester, zu denen sich auch meine 15-jährige Tochter und mein 6-jähriger Sohn dazu gesellten, einen groben Überblick der Waren.

Alle Zutaten waren von sehr hoher Qualität!

Alle benötigten Waren wurden korrekt dosiert in kleine Tütchen und Behältnissen verpackt.

Vorbereitung der Speisen

Nachdem sich die Tester einen genauen Waren-Überblick verschafft hatten, studierten sie die Rezepte der mitgelieferten ausführlichen Broschüre.

Neben einer Gesamtübersicht der einzelnen Gänge…

…beinhaltete die Broschüre Schritt für Schritt Anleitungen der einzelnen Rezepte, Nährwert-Tabellen sowie Tipps und Tricks zum Grillen.

Als Erstes wurden die Portobello Pilze mit Olivenöl eingerieben und die Füllung, bestehend aus Hirtenkäse, Tomatenwürfel, Limettensaft und einigen Gewürzen, verrührt. Zeitgleich wurde das Weintrauben-Chili-Chutney zubereitet.

Nun wurden die Zutaten für die Gemüsespieße, bestehend aus Zucchini, Aubergine, Paprika und Zwiebeln kleingeschnitten, mariniert und einige Zeit später auf den zuvor in Wasser eingeweichten Holzspieße gesteckt.

Nachdem von der Frau des Hauses das Schweinefilet pariert, mit Ahornsirup beträufelt und grobem Senf bestrichen und in Bacon eingewickelt wurde…

…kümmerte sich die Enkelin um den Teig, die Sauce und die Füllung des Obst-Crumbles.

Nach ca. 120 Minuten waren alle Vorbereitungen getroffen.

Das Grillen

Gegrillt wurde auf einem Weber Gasgrill Q 2200 Stand mit einem speziellen Weber Hitzeschild und Grillrost zum indirekten Grillen.

Zunächst kamen die Portobello Pilze auf dem Grill und wurden einige Minuten lang indirekt gegart.

Nun wurden die Pilze mit der Hirtenkäse-Tomaten-Creme gefüllt und anschließend zu Ende gegrillt.

Angerichtet wurde die tolle Vorspeise mit dem Weintrauben-Chili-Chutney.

In der Zwischenzeit wurden die Schweinefilets aufgelegt.

Etwas später wurden die Gemüsespieße und die Kartoffelscheiben aufgelegt.

Serviert wurde die Hauptspeise mit dem aufgeschnittenen Schweinefilet.

Zu guter Letzt kam der fruchtig-süße Obst-Crumble auf dem Grill und wurde anschließend mit Vanillesauce übergossen.

Fazit

Mit der HelloFresh Grillbox erhält man wirklich ein komplettes 3-Gänge-Grillmenü, welches sich ideal zur Begrillung eurer Gäste eignet. Geschmacklich kam alles super an! Toll fanden meine Tester, dass das Schweinefilet, welches in abgewandelter Form schon jeder schon kannte, zum Beispiel mit körnigem Senf und Ahornsirup auf eine gänzlich neue Art zubereitet wurde.

Pilze und Weintrauben? So hätte selbst meine sehr kocherfahrene Mutter die Vorspeise nie zusammengestellt. Und Kuchen vom Grill wäre bei ihr auch eher im Backofen gelandet als in dem Grill. Viele neue Inspirationen also und das bei äußerst guter Qualität der Lebensmittel.

Die Zubereitung der Speisen war dann eher aufwendig – schließlich geht es bei den Grillboxen nicht um das banale Abgrillen von vorgefertigten Produkten, sondern um die eigene Zubereitung von hochwertigen Lebensmitteln. Die Anleitungen waren sehr gut erklärt und mit passenden Bildern versehen, sodass alles auf Anhieb klappte. Zudem hatte die Box alles dabei, was man für das Menü benötigte, einzig Backpapier, Olivenöl, Zucker, Butter, Salz und Pfeffer mussten aus dem eigenen Vorrat gestellt werden.

Die Garzeit für das Schweinefilet war mit 30 Minuten ebenfalls korrekt angegeben. Ich hatte die Kerntemperatur (65 °C) interessehalber mit einem Thermometer überprüft.

Wer schnell, günstig und langweilig möchte, der geht bestenfalls lieber zum Schlachter und kauft sich dort mariniertes Fleisch. Wer aber Lust auf Grillen mit Pfiff hat und sich den ganzen Vorlauf sparen möchte, für den lohnt sich die Grillbox auf alle Fälle! – Ganz klar beide Daumen hoch und eine deutliche Kaufempfehlung!

Übrigens(!), für diejenigen, die auch einmal eine Grillbox von HelloFresh ausprobieren möchten, habe ich einen Gutscheincode der lautet: HELLOGRILLBOX (Wert: 10 EUR, gültig in DE, für Neu- und Bestandskunden, alle Gutscheineinlöser nehmen an dem großen HelloFresh Gewinnspiel (Teilnahmebedingungen) teil.

Und zwei noch weitere interessante Infos ganz zum Schluss: Schaut ab Freitag gerne einmal bei meinem Freund bbqlicate.de vorbei, denn er hat eine weitere höchstinteressante Grillbox von HelloFresh getestet. Und ab Sonntag(!) solltet ihr spätestens wieder zurück zu bigBBQ.de kommen, denn dort wird eine Grillbox nach Wahl für 4 Personen verlost!

Wildburger Deluxe mit Blauschimmelkäse, Preiselbeeren u. Zwiebelrelish

Die Zeiten, in denen man Wildfleisch nur zur jeweiligen Wildzeit erwarb und meist auch nur dann verspeiste, sind schon längst vorbei. Gerade Wildschwein-Patties sind ganzjährig weiterhin voll im Trend. Dieses Rezept verwandelt die einzelnen Zutaten zu einem absoluten Premium Burger. – Deshalb nenne ich diesen Burger auch ganz zurecht „Wildburger Deluxe“, denn er schmeckt einfach fantastisch.

Zutaten
Wildschwein Burger Patties á 180 g (z. B. von eatventure)
ca. 50 – 70 g Blauschimmelkäse/Burger
Lollo Rosso
Rucola
Preiselbeeren aus dem Glas
Chillischoten, mittelscharf

Burger-Buns (Curry-Buns vorgebacken von z. B. eatventure)
…oder nach diesem Rezept.

für das Zwiebelrelish
5 mittelgroße Zwiebeln
Olivenöl
3 EL Zucker
2 EL Balsamico
1 EL Grafschafter Sirup
Zimt
Ingwer

für die Sauce
1 Tasse Mayonnaise
1 kleine sehr fein geschnittene Zwiebel
1,5 TL Zwiebelpulver
0,25 TL Knoblauchpulver
Etwas Saft von einer Zitrone oder Limette

Die Zwiebeln in Ringe schneiden, die restlichen Zutaten für das Zwiebelrelish bereitstellen, den Grill starten und aufheizen.

Die geölten Zwiebeln in einem Gemüsekorb aus Edelstahl unter direkter Hitze glasig grillen, mit Zucker karamellisieren lassen…

…mit Balsamico ablöschen, Grafschafter Sirup hinzufügen und mit jeweils einer Prise Zimt und Ingwer abschmecken.

Das Zwiebelrelish zur Seite stellen und den Grill auf hohe Temperatur aufheizen.

Die Patties auf den sehr heißen gusseisernen Rost legen und nach ca. 2 – 3 Minuten ein einziges Mal wenden.

Nachdem die zweite Seite des Patties ebenfalls Röstaromen angenommen hat, mit Blauschimmelkäse belegen und in die indirekte Zone legen.

Ganz zum Schluss die Burger-Buns aufschneiden und die jeweiligen Hälften mit der Schnittseite in Richtung Rost aufknuspern.

Der Wildburger Deluxe wird in folgender Reihenfolge belegt (von unten nach oben).

– Untere Bun-Hälfte großzügig mit Sauce bestreichen
– 1 großes Blatt Lollo Rosso
– 5 Blätter Rucola
– Wildschwein-Pattie mit zerlaufenden Blauschimmelkäse
– Streifen von Chillischoten (Anzahl je nach gewünschter Schärfe)
– 1 – 2 EL Preiselbeeren
– Zwiebelrelish

Ich denke, dass Ergebnis kann sich doch mehr als sehen lassen, oder?

Es ist einfach unglaublich, wie stimmig die ausgewählten Zutaten sind und miteinander harmonieren. Neben dem saftigen Fleisch des Wildschweins, überraschte des Weiteren der vorgebackene Curry-Bun, ebenfalls von eatventure, mehr als positiv.

Eine wirklich sagenhafte Kombination die es wert ist, einmal nachgegrillt zu werden!

Viel Spaß und garantiert guten Appetit.