Chimichurri an Angus Tri Tip Steak

Oft schreibe ich in meinen Berichten, dass ein leckeres Rindersteak auch perfekt zu einem tollen Chimichurri passt. Einige Leser hatten mich darauf aufmerksam gemacht, dass ich bisher noch keinen detaillierten Bericht über die Zubereitung eines Chimichurris geschrieben habe. Ihr hattet Recht… – Das hole ich hiermit nach!

Chimichurri ist eine grüne relativ scharfe Sauce, die in der argentinischen Küche, sowie in Uruguay und in anderen lateinamerikanischen Ländern sehr beliebt ist. In erster Linie wird in ihr gegrilltes Rindfleisch gedippt. Man kann Chimichurri jedoch auch zum Marinieren von Fisch oder Hühnchen verwenden, wie es oft im asiatischen Raum gemacht wird.

Zutaten
200 g Tri Tip Steak von z. B. Adla Gourmet

für das Chimichurri
2 Bund/Pflanzen Petersilie
1 Limette o. halbe Zitrone
1 Schalotte
2 Knoblauchzehen
1 frische Chili u./o. Chilipulver
grobes Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Olivenöl
Thymian frisch o. getrocknet
Oregano  frisch o. getrocknet
1 bis 2 Lorbeerblätter (Optional)

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Als erstes werden die Knoblauchzehen, die Schalotte und die Petersilie klein geschnitten. Falls frisch, müssen die Blätter des Thymians zuvor gezupft werden.

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Nun wird der Knoblauch, die Schalotte und der Thymian im Mörser zerrieben.

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Nun wird die Petersilie hinzugefügt, ebenfalls gemörsert und anschließend der Saft einer halben Zitrone oder noch besser einer Limette ausgepresst und weiter zerrieben.

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Nun wird so lange mit Olivenöl aufgefüllt, bis eine dickflüssige Masse entsteht.

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Zum Schluss wird mit frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer, Meersalz, Chilipulver und Oregano gewürzt. Wer es gerne frisch und scharf mag, sollte noch eine in kleine Würfel geschnittene Chili hinzufügen. Zum Intensivieren des Geschmacks 1 bis 2 Lorbeerblätter in das Schälchen legen und 2 Stunden ziehen lassen. Vor dem Anrichten und Verzehr die Lorbeerblätter wieder entfernen.

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Während das Chimichurri zieht, den Grill oder wie in diesem Fall den Beefer vorheizen.

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Das Adla Gourmet Angus Tri Tip Steak von einer Seite mit Knuspersalz bestreuen, 45 – 60 Sekunden beefen und anschließend mit der anderen Seite genauso verfahren.

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Nachdem beide Seiten gebeeft wurden, die Heizleistung des Beefers reduzieren und das Fleisch kurz nachgaren lassen. Das Steak in Tranchen schneiden und großzügig mit Chimichurri versehen.

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Ein Traum wird war. – Immer wieder! Diese Kombination von einem leckeren Steak, Chimichurri und selbst gebackenen Country Potatoes ist der absolute Hammer. Ich habe es schon oft gesagt aber DAS(!) müsst ihr nachmachen!

Zur Anleitung für die Country Potatoes…

Skirt Steak mit Pfeffersauce

Ihr denkt, der Aufwand nur für euch selbst zu grillen lohnt sich nicht? Das sehe ich anders! Ich möchte euch dieses Mal zeigen, wie ihr in wenigen Minuten, ohne viel Tamtam eine vollständige Mahlzeit zubereitet.

Hauptdarsteller ist ein Angus Skirt Steak von ADLA GOURMET. Das Skirt Steak wird in Deutschland auch Kronfleisch oder Saumfleisch genannt und wird aus dem Zwerchfell des Rinds gewonnen. Das geschmacksintensive Fleisch erinnert wegen den groben Fasern sehr stark an das Flanksteak, wird am Besten über sehr hoher Hitze gegrillt und später quer der Faser in dünne Scheiben geschnitten.

Zutaten
ca. 200 g Angus Skirt Steak
ADLA GOURMET Knuspersalz
Rapsöl
4 Kartoffeln
eine in kleine Würfel geschnittene Zwiebel
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
für die Sauce
3 EL ADLA GOURMET Tasmanischer Pfeffer
2 EL Sherry
100 ml Sahne
1 TL Tomatenmark

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Während die Briketts im Grill vorglühen, die Kartoffeln in dünne Scheiben schneiden.
Als Brat-Behältnis nehme ich sehr gerne die fast 2 kg schwere Outdoorchef Aromapfanne aus Gusseisen mit einem Durchmesser von ca. 23 cm. Darin werden die Bratkartoffeln mit ein wenig Rapsöl immer richtig schön kross, ohne das etwas an der Pfanne haftet.

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Sobald die Briketts durchgeglüht sind, die gusseiserne Pfanne zuerst über direkter Hitze stellen, die Bratkartoffeln anbraten und anschließend in den indirekten Bereich rüberziehen. Erst später die in kleinen Würfeln geschnittenen Zwiebeln hinzufügen.
Währenddessen das Skirt Steak mit Knuspersalz bestreuen…

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…und unter hoher Hitze direkt von jeder Seite ca. 90 – 120 Sekunden scharf angrillen und dann zum Nachgaren in den indirekten Bereich legen.

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In der Zwischenzeit über direkter Hitze einen Topf erwärmen und 2 EL Tasmanischen Pfeffer, 2 EL Sherry, 1 TL Tomatenmark und 100 ml Sahne unter ständigen Rühren erwärmen und ggf. mit frisch gemahlenen groben schwarzen Pfeffer nachwürzen. – Fertig ist die Pfeffer-Sauce.

Nun kann das Steak tranchiert…

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…und die weiteren Zutaten angerichtet werden.

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Das geschmacksintensive Skirt Steak war innen sehr saftig. Ihr solltet mit dem intensiveren Knuspersalz etwas sparsamer umgehen als ihr es von den allseits bekannten Murray River Salt Flakes gewohnt seid, dann verleiht es eurem Steak eine super krosse Kruste.
Durch die Zugabe des flüssigen Tasmanischen Pfeffers, war die Pfeffer-Sauce der absolute Oberknaller. Obwohl ich mein Steak am Liebsten nur mit Salz und Pfeffer esse, war es eine gelungene Abwechslung.

Ein absolutes Traumessen für eine Person in kürzester Zeit zubereitet. – DAS(!) lohnt sich immer! ;-)

Dry Aged Angus Chuck Roll Bone-in mit Schalotten-Balsamico-Sauce

Zutaten
Dry Aged Angus Chuck Roll Bone-in (ca. 1 kg)
250 g Schalotten
1 EL Zucker
1 TL Butter
300 ml Portwein
80 ml Rinderfond (braune Sauce)
60 ml Aceto Balsamico di Modena
Murray River Saltflakes
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 – 2 EL Olivenöl
3 – 4 Zweige Thymian
1 kleine Knoblauchzehe

Das Chuck Roll Bone-in beschreibt ein Steak, welches aus dem Rindernacken inklusive dem Rückenknochen geschnitten wurde. Man könnte auch auf gut Deutsch Nackensteak sagen. Bei ADLA-Gourmet wird es ganze 6 Wochen gereift (Dry Aged). Es besitzt eine relativ gute Marmorierung, ist jedoch keineswegs so zart wie z. B. ein Ribeye (Entrecôte) oder Roastbeef, jedoch sehr intensiv im Geschmack.

Zu dem Steak plane ich eine tolle Schalotten-Balsamico-Sauce, welche schon im Vorfeld der Vergrillung sehr gut vorbereitet werden kann.

Die wichtigsten Zutaten im Überblick.

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Die tolle Marmorierung des Steaks.

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Schalotten-Balsamico-Sauce

Die Schalotten schälen und je nach Größe in jeweils 4 – 6 Spalten schneiden.

Einen Topf erhitzen und darin den Zucker hellbraun karamellisieren.

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Anschließend die Schalottenspalten mit der Butter hinzufügen und dabei 2 – 3 Minuten lang ständig umrühren.

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Nun den Portwein, guten Aceto Balsamico und den Rinderfond angießen und ca. 40 – 50 Minuten lang köcheln lassen. Zum Schluss mit frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer und Meersalz würzen.

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Währenddessen den gusseisernen Rost auflegen und den Grill auf maximale Temperatur aufheizen.

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Das Steak großzügig mit Murray River Saltflakes bestreuen.

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Das Fleisch jeweils von beiden Seiten 90 Sekunden lang auf der 10 Uhr- und 2 Uhr-Stellung grillen.

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Übrigens, der Rost lässt sich wunderbar von beiden Seiten verwenden. In diesem Fall verwendete ich die Seite mit den breiteren Streben, um ein maximales Branding auf dem Steak zu erreichen.

Nun den normalen, emaillierten Rost auf den vorhandenen gusseisernen Rost legen und das Steak zum Garziehen auf den normalen Grillrost setzen. – Dadurch wird der gusseiserne Rost keine hohe Hitze mehr an das Steak abgeben und schonend bei einer Gartemperatur von ca. 150 Grad nachgaren. Des Weiteren wurde das Fleisch mit einigen Zweigen Thymian und einer klein geschnittenen Knoblauchzehe belegt, sowie mit 1 – 2 EL Olivenöl beträufelt.

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Beim Erreichen der gewünschten Kerntemperatur von exakt 55 Grad Celsius wurde angeschnitten…

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…und zusammen mit der Schalotten-Balsamico-Sauce und Knödeln serviert.

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Wer auf etwas durchwachseneres Fleisch steht, sollte das unwahrscheinlich aromatische Dry Aged Angus Chuck Roll Bone-in ruhig einmal probieren. Die Schalotten-Balsamico-Sauce ist unwahrscheinlich ausgewogen und passt ausgezeichnet zum Fleisch und der Beilage. Gegessen wurde das Gericht zudem noch mit Rotkohl. Alles zusammen ein absoluter Traum!

Gewinnspiel: 4. Advent 2015

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Durch die Unterstützung meiner Kooperationspartner 2015 könnt ihr diese Woche, zum 4. Advent, jeweils folgende Preise gewinnen.

38°grad: 38°grad Pesto-Collection bestehend aus: Basilikum Pesto, Kürbiskern-Chili Pesto, Orientalisches Pesto, Tomaten-Paprika Pesto, Walnuss-Haselnuss Pesto
38°grad: 38°grad Kochbuch
38°grad: 38°grad Gourmet-Kochkurs (z. B. Steaks & Co.) für zwei Personen im Wert von 200 EUR. Auswahl Kursprogramm…
Beefer: Latzschürze verstellbar schwarz
Outdoorchef:
 Rib Rack aus Edelstahl

Gewinnspielzeit abgelaufen, Siegerin/Sieger ermittelt!

Die Glücksfee durfte die/den Siegerin/Sieger aus den vielen Kommentaren über diesen Blog und der bigBBQ-Fanseite auswählen.
Gewonnen haben folgende Personen und wurden bereits über ihren Gewinn informiert. Herzlichen Glückwunsch!
Peter H. (38°grad: 38°grad Pesto-Collection bestehend aus: Basilikum Pesto, Kürbiskern-Chili Pesto, Orientalisches Pesto, Tomaten-Paprika Pesto, Walnuss-Haselnuss Pesto)
Monika D. P. (38°grad: 38°grad Kochbuch)
Franziska B. (38°grad: 38°grad Gourmet-Kochkurs (z. B. Steaks & Co.) für zwei Personen im Wert von 200 EUR)
Lars M. (Beefer: Latzschürze verstellbar schwarz)
Gerd S. (Outdoorchef: Rib Rack aus Edelstahl)
Vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

Gewinne in nur 2 Schritten!

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Das war schon alles – und mit ein wenig Glück werden dir die Preise direkt vom Hersteller nach Hause geschickt! Viel Glück!

Teilnahmeschluss ist der 26.12.2015. Die Gewinner/innen werden am 27.12.2015 unter allen Teilnehmer/innen ermittelt und umgehend benachrichtigt.
Teilnahmeberechtigt sind alle Personen ab 18 Jahren. Dieses Gewinnspiel steht in keiner Weise in Verbindung zu Facebook und wird nicht von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Einen riesigen Dank an euch, liebe Leser, für eure Treue und an meine Kooperationspartner 2015:
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Gewinnspiel: 3. Advent 2015

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Durch die Unterstützung meiner Kooperationspartner 2015 könnt ihr diese Woche, zum 3. Advent, jeweils folgende Preise gewinnen.

Ankerkraut: 3er Set Streuer: Cherry Chipotle, Pit Powder, Pull that Piggy
Axtschlag: Aromatic Box for Bread – Brotgarschale
Moesta-BBQ:
 Smokin‘ PizzaRing (47, 50 oder 57 cm), bestehend aus Edelstahl Smokin‘ PizzaRing, Pizzabande, Pizzablech, Pizzastein, Pizzaschieber und Pizzacut
Outdoorchef: Grillkochbuch „GRILLCHEF 4-SEASONS“ und Grillschürze

Gewinnspielzeit abgelaufen, Siegerin/Sieger ermittelt!

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Peter L. (Ankerkraut: 3er Set Streuer: Cherry Chipotle, Pit Powder, Pull that Piggy)
Heiko H. (Axtschlag: Aromatic Box for Bread – Brotgarschale)
Daniel B. (Moesta-BBQ: Smokin‘ PizzaRing (47, 50 oder 57 cm), bestehend aus Edelstahl Smokin‘ PizzaRing, Pizzabande, Pizzablech, Pizzastein, Pizzaschieber und Pizzacut)
Kathrin P. (Outdoorchef: Grillkochbuch „GRILLCHEF 4-SEASONS“ und Grillschürze)
Vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

Gewinne in nur 2 Schritten!

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Teilnahmeschluss ist der 19.12.2015. Die Gewinner/innen werden am 20.12.2015 unter allen Teilnehmer/innen ermittelt und umgehend benachrichtigt.
Teilnahmeberechtigt sind alle Personen ab 18 Jahren. Dieses Gewinnspiel steht in keiner Weise in Verbindung zu Facebook und wird nicht von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.

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Dry Aged Wagyu Burger Avocado-Bacon XXL

Zutaten
Patties selbstgemacht
(oder z. B. ADLA-Gourmet Dry Aged Tajima Wagyu)
6 – 8 Scheiben Bacon
Feldsalat
Tomate
Gurke
Aioli
Curry-Ketchup

Buns (nach diesem Rezept)

für die Avocado Creme
2 reife Avocados
1 Zwiebel
2 EL Naturjoghurt
2 Knoblauchzehen
2 EL frischen Zitronen- o. Limettensaft
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

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Zubereitung der Avocado Creme

Die Avocados schälen, den Stein entfernen und zusammen mit den in Würfel geschnittenen Knoblauch, der Zwiebel und dem Naturjoghurt pürieren.
Nun mit den frischen Zitronen- o. Limettensaft, dem Meersalz und dem frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer abschmecken.
Die Avocado Creme mindestens eine Stunde lang im Kühlschrank ziehen lassen.

Beefen und Belegen

Den Bacon in einem flachen Gastro-Behälter mit Olivenöl, im mittleren Bereich des Beefers kross grillen.

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Die Patties (zusammen 350 g) im obersten Bereich des Beefers, jeweils für ca. 45 – 60 Sekunden beefen.

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Da ich im Vorfeld große Buns backte, diese in drei Teile aufschneiden, um beide Patties unter zu bekommen.
Ich belegte den Burger, von unten nach oben betrachtet, mit folgenden Zutaten:
– Unterteil des Buns
– Feldsalat
– Avocado Creme
– erstes Pattie
– Aioli
– Mittelteil des Buns
– Bacon
– Avocado Creme
– zweites Pattie
– Tomaten
– Gurken
– Curry-Sauce
– Oberteil des Buns
…und schon ist er fertig – der Dry Aged Wagyu Burger Avocado-Bacon XXL – für den etwas größeren Hunger.

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Fazit
Die Zusammenstellung der Zutaten war geschmacklich sehr gelungen und das Fleisch mega-saftig! Sehr interessant auch, die leichte schärfe der Wasabi-Sesam-Samen. Sie hatten im Backofen jedoch leider ihre leuchtende Farbe verloren, jedoch nicht ihre Schärfe. Rundum ein tolles Geschmackserlebnis, bei dem man schnell zum Wiederholungstäter werden kann.

Gewinnspiel: 2. Advent 2015

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Durch die Unterstützung meiner Kooperationspartner 2015 könnt ihr diese Woche, zum 2. Advent, jeweils folgende Preise gewinnen.

Moesta-BBQ: Moesta-BBQ Grill-Tool-Set, bestehend aus Pulled Pork Krallen, Pizzacut und Premium Grillbürste
Outdoorchef: Grillkochbuch „GRILLCHEF 4-SEASONS“ und Grillschürze
Outdoorchef: Rib Rack aus Edelstahl
Outdoorchef: 100 Euro Gutschein für ein Grillseminar bei den Outdoorchef Genussakademien
yourbeef.de: 30 Euro Fleischgutschein

Gewinnspielzeit abgelaufen, Siegerin/Sieger ermittelt!

Die Glücksfee durfte die/den Siegerin/Sieger aus den vielen Kommentaren über diesen Blog und der bigBBQ-Fanseite auswählen.
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Gregor K. (Moesta-BBQ: Moesta-BBQ Grill-Tool-Set, bestehend aus Pulled Pork Krallen, Pizzacut und Premium Grillbürste)
Yve E. (Outdoorchef: Grillkochbuch „GRILLCHEF 4-SEASONS“ und Grillschürze)
Gerlinde Z. (Outdoorchef: Rib Rack aus Edelstahl)
Alexandra W. (100 Euro Gutschein für ein Grillseminar bei den Outdoorchef Genussakademien)
Dommi N. (yourbeef.de: 30 Euro Fleischgutschein)
Vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

Gewinne in nur 2 Schritten!

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Teilnahmeschluss ist der 12.12.2015. Die Gewinner/innen werden am 13.12.2015 unter allen Teilnehmer/innen ermittelt und umgehend benachrichtigt.
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New York Cut Rib-Steak mit Rosenkohl aus dem Wok

Zutaten (für 2 Personen)
600 g Steak
500 g Rosenkohl
50 – 75 g Schinkenwürfel
Murray River Saltflakes
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
eine Prise Muskat

Vor kurzem nahm ich an einem sehr interessanten Kochkurs teil, bei dem u. a. Rosenkohl nach einer mir zuvor völlig unbekannten Methode zubereitet wurde. Der Show-Koch Steve Bormann von 38°grad versprach, dass der Rosenkohl selbst den Gästen schmecken würde, die ihn in bisher gemieden hatten. Soviel vorweg – er hatte Recht! Schaut euch die einfache Zubereitung einmal an.

Die Zutatenliste ist recht übersichtlich. Als Hauptspeise wählte ich ein 600 g Dry Aged Red Heifer New York Cut Rib-Steak von ADLA-Gourmet.

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Doch bevor das Steak gegrillt wird, muss der Rosenkohl vorbereitet werden. Während die Briketts durchglühen, mit einem Schälmesser den Strunk des Rosenkohls abschneiden, die äußeren unschönen 2 – 3 Blätter entfernen und anschließend die darunterliegenden schönen Blätter „ernten“ und in einer Schüssel sammeln.

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Überschüssiges Fett vom Steak entfernen und aufbewahren.

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Die durchgeglühten Briketts in den Moesta WOK´N BBQ füllen, Grill Grates auflegen und aufheizen lassen. Das Steak großzügig mit Murray River Saltflakes bestreuen.

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Das Fleisch jeweils von beiden Seiten 90 Sekunden lang auf der 10 Uhr- und 2 Uhr-Stellung grillen, anschließend bei einer Gartemperatur von ca. 150 Grad Celsius in einem anderen Grill, Backofen oder in Alufolie eingewickelt neben dem Wok garziehen lassen, bis eine Kerntemperatur von ca. 53 Grad Celsius erreicht ist. Anschließend ggf. warmhalten.

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Die Grill Grates vorsichtig mit feuerfesten Handschuhen zur Seite legen. Das abgeschnittene überschüssige Fett vom Steak langsam (im oberen Bereich des Woks) auslaufen lassen…

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…dann die Schinkenwürfel dazugeben und anbräunen.

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Nun die Rosenkohlblätter hinzufügen, unter ständigen Rühren ebenfalls leicht anbräunen und mit frisch gemahlenen Pfeffer sowie einer Prise Muskat würzen.

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Fertig sind das perfekte Steak und der dazu perfekt zubereitete Rosenkohl bzw. die Rosenkohlblätter.

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Genau auf dem Punkt gegartes Dry Aged Beef mit einer Kerntemperatur von 53 Grad Celsius – das genügt.

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Wie man auf dem folgenden Bild sehr schön erkennt, besitzt das Steak reichliche Röstaromen.

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Wie euch wahrscheinlich bei der Zubereitung der Rosenkohlblätter aufgefallen ist, wurde von mir gänzlich auf Salz verzichtet. Das liegt daran, dass die Schinkenwürfel schon reichlich Salz beinhalten.

Fazit
Wie zu erwarten, war das Fleisch von ADLA-Gourmet wieder aller erste Sahne. 600 g ist die ideale Fleischmenge für 2 Personen. Der Rosenkohl ist die perfekte Ergänzung zu diesem schönen Stück Fleisch. Er ist kein bisschen bitter, wie man ihn bei konventionellen Garmethoden kennt. Ich muss zugeben, dass das ernten der einzelnen guten Blätter etwas fummelig ist aber das tolle Ergebnis entschädigt für die Arbeit.
Also, worauf wartet ihr? – Kauft euch ein Päckchen Rosenkohl und probiert das unbedingt auch einmal aus. Selbstverständlich klappt das auch in einem normalen Kochtopf, macht jedoch nicht so viel Spaß. ;-)

Gewinnspiel: 1. Advent 2015

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Durch die Unterstützung meiner Kooperationspartner 2015 könnt ihr diese Woche, zum 1. Advent, jeweils folgende Preise gewinnen.

ADLA-Gourmet: Fleischgutschein über 30 Euro
Ankerkraut: 3er Set Streuer: Cherry Chipotle, Pit Powder, Pull that Piggy
Axtschlag: Aromatic Box for Bread – Brotgarschale
Greek Fire: 10 kg Greek Fire Briketts
Moesta-BBQ: Moesta-BBQ Grill-Tool-Set, bestehend aus Pulled Pork Krallen, Pizzacut und Premium Grillbürste
Outdoorchef: Grillkochbuch „GRILLCHEF 4-SEASONS“ und Grillschürze

Gewinnspielzeit abgelaufen, Siegerin/Sieger ermittelt!

Die Glücksfee durfte die/den Siegerin/Sieger aus den vielen Kommentaren über diesen Blog und der bigBBQ-Fanseite auswählen.
Gewonnen haben folgende Personen und wurden bereits über ihren Gewinn informiert. Herzlichen Glückwunsch!
Thomas O. (ADLA-Gourmet: Fleischgutschein über 30 Euro)
Rosemarie T. (Ankerkraut: 3er Set Streuer: Cherry Chipotle, Pit Powder, Pull that Piggy)
Stephan R. (Axtschlag: Aromatic Box for Bread – Brotgarschale)
Benedict B. (Greek Fire: 10 kg Greek Fire Briketts)
Kathrin S. (Moesta-BBQ: Moesta-BBQ Grill-Tool-Set, bestehend aus Pulled Pork Krallen, Pizzacut und Premium Grillbürste)
Jack M. (Outdoorchef: Grillkochbuch „GRILLCHEF 4-SEASONS“ und Grillschürze)
Vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

Gewinne in nur 2 Schritten!

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Teilnahmeschluss ist der 5.12.2015. Die Gewinner/innen werden am 6.12.2015 unter allen Teilnehmer/innen ermittelt und umgehend benachrichtigt.
Teilnahmeberechtigt sind alle Personen ab 18 Jahren. Dieses Gewinnspiel steht in keiner Weise in Verbindung zu Facebook und wird nicht von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.

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In Heu gegartes Dry Aged Bone-in Ribeye vom Schwein

Zutaten
1 – 2 Schweinenackenkoteletts
(z. B. Dry Aged Lipstyle Strohschwein Ribeye Bone-in von ADLA-Gourmet)
für die Fruit-Style-Sauce
1 Glas o. frische Aprikosenhälften
1 EL Puderzucker
etwas Öl
1 kleines Stück frischen Ingwer
2 TL Tomatenketchup
5 EL Aprikosensaft
5 EL Schlagsahne
Salz und Pfeffer

Ein besonderes Stück Fleisch gebührt einer besonderen Zubereitung. Lipstyle ist eine Marke von ADLA-Gourmet und beschreibt ein drei Wochen gereiftes Fleisch mit sehr guter Marmorierung von regionalen Schweinen, die auf Stroh gehalten wurden.

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Als ich das Wort Stroh hörte, kam mir umgehend die Idee, das Fleisch im Heu zu garen. Die Firma Axtschlag hat für genau diesen Zweck die sogenannte Aromatic Herbs Heu Garschale für Fleisch im Angebot. Die mehrfach verwendbare flache, aus Zedernholz bestehende Kiste, beinhaltet ein Heubett mit diversen Kräuter und Blüten, die das Fleisch auf eine ganz besondere Art und Weise aromatisiert.

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Das gekühlte ungewürzte Fleisch mit einer Sonde zur Kerntemperaturmessung versehen und anschließend in das Heubett legen. In der Holzkiste befinden sich ausreichend Heu und Kräuter für zwei Grill-Sessions, sodass die andere Hälfte für ein nächstes Mal in einem Gefrierbeutel zur Seite gelegt werden sollte. Gut zu wissen, dass Axtschlag auch Nachfüllpacks anbietet. Die Holzkiste in den für indirekte Hitze vorbereiteten Grill stellen und bei einer Temperatur von ca. 160 – 180 Grad bei geschlossenem Deckel garen. Ihr könnt euch bestimmt vorstellen, wie sehr die gesamte Nachbarschaft nach Heu und Kräutern duftete!

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Sobald das Fleisch eine Kerntemperatur von 52 Grad Celsius erreicht hat, die Holzkiste vom Grill nehmen und den Grill auf direkte hohe Hitze umbauen.

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Ich konnte den Umbau und auch das Aufheizen des Grills umgehen, indem ich eine gusseiserne Platte verwendete, die sich vom Grill-Session-Anfang an in dem Grill befand und ausreichend Hitze gespeichert hatte. Auf diese Weise verpasste ich dem Fleisch im Nachhinein rundherum einige Röstaromen. – Das Fleisch wurde quasi rückwärts gegart.

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Nun durfte endlich angeschnitten und genossen werden. Bei der Geschmacksprobe stellte ich fest, dass die von mir gewählte Garmethode ein Volltreffer war. Das extrem zarte und saftige Fleisch wurde durch eine bis dahin mir unbekannte dezente Geschmacksnote unterstrichen, die dem Heu und den Kräutern zugute geschrieben werden muss. Wer das jemals probiert hat, wird garantiert zum Wiederholungstäter!

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Angerichtet wurde das Fleisch zudem mit Kartoffelstampf, Sauerkraut und einer Fruit-Style-Sauce mit Aprikosen.
Die Sauce ist recht einfach in der Zubereitung und sehr schnell erledigt. Dazu werden die o. a. Aprikosenhälften mit Puderzucker bestäubt und anschließend auf dem Grillrost erhitzt.

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Währenddessen den Ingwer schälen, in feine Streifen schneiden und in einem Topf mit etwas Öl anschwitzen. Den Tomatenketchup hinzugeben, erhitzen, mit dem Aprikosensaft ablöschen, mit der Sahne verfeinern, mit Salz und Pfeffer abschmecken und schlussendlich die Aprikosenhälften hinzufügen.

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Es bereitet mir immer wieder eine riesengroße Freude, zu entdecken, wie lecker Schweinefleisch sein kann und welch ausgefallene Garmethoden es noch zu entdecken gibt!
Ich hoffe, dass ich euch mit meinem Beitrag etwas inspirieren konnte. Probiert doch beim nächsten Mal auch die Heuschale oder Dry Aged Pork aus – oder vielleicht sogar beides!? Ihr werdet überrascht sein!