Outdoorchef Plancha Grillplatte

Heute stelle ich euch ein Zubehörteil für meinen Gasgrill Outdoorchef Ascona 570 G vor, welches ich über die Zeit hinweg sehr schätzen gelernt habe und nicht mehr missen möchte. Die Rede ist von der Outdoorchef Plancha Grillplatte.

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Die Plancha ist aus Edelstahl gefertigt und wiegt ca. 3,7 kg. Sie ist durch ihre X-Strebung auf der Unterseite unwahrscheinlich stabil verschweißt und dadurch quasi unkaputtbar.

Die Installation ist kinderleicht. Die Plancha wird direkt auf die drei Positionierungs-Hilfen des umgestülpten Easy Flip Trichters (direktes Grillen, auch Vulkanstellung genannt) gestellt. Die Plancha ist kompatibel zu Outdoorchef Gasgrills der Größen 480 mm und 570 mm. Zum Lieferumfang gehört des Weiteren ein Edelstahlwender.

Damit Öl und Fett sich nicht auf einer Seite sammelt, sollte die Plancha vor Benutzung waagerecht ausgerichtet werden. Ich verwende dazu gerne eine 1 EUR Mini-Wasserwaage.

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Nun wird die Plancha für 3 – 5 Minuten auf mittlerer Gasflamme vorgeheizt, dann kann es auch schon losgehen.

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Ideal für ein Frühstück im Freien.

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Durch die Flexibilität der Plancha und des Gasgrill an sich, können, während der Tisch gedeckt wird, im Vorfeld die Brötchen auf einem Pizzastein gebacken werden.

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Dazu passen ideal Spiegeleier mit kross gebratenem Bacon.

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Voilà.

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Auch Rührei gelingt im Handumdrehen.

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Überschüssiges Fett oder Essensreste können ganz einfach in die großzügige Fettwanne befördert werden.

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Wer zum Frühstück lieber etwas Süßes mag, dem kann ich Pancakes mit Blaubeeren und Puderzucker oder Ahornsirup ans Herz legen.

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Auch herzhafte Mittagsmenüs sind mit der Plancha problemlos möglich, wie z. B. Gegrillter Grüner Spargel mit Erdbeeren oder Filetmedaillons im Speckmantel.

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Die Plancha ist also ideal für Kurzgebratenes wie z.B. Fisch, Meeresfrüchte, kleine Fleischstücke, Gemüse, Obst, Bratkartoffeln, Pfannkuchen, Crêpes, Spiegeleier, Nürnberger Rostbratwürstchen u.v.m.

Wenn man von etwas zurückgebliebener Patina absieht, ist die Reinigung schnell erledigt und alles andere als aufwendig.

Zahlen, Daten, Fakten
Maße in cm: B 34.8 x T 41.0 x H 8.2 / 10.0
Gewicht: 3,7 kg
Für Outdoorchef Gasgrills mit 480 mm und 570 mm Durchmesser
Trichterposition: direkt
Lieferumfang: Edelstahlwender, Anleitung/Rezeptheft
Preis: ca. 100 EUR

Die Outdoorchef Plancha Grillplatte gehört für mich zu einem gelungenen Outdoor-Frühstück einfach mit dazu!

Scharfe Buffalo-Hot-Dogs

Heute habe ich es mir mal ganz einfach gemacht und ein Gericht aus dem Buch Weber’s Hot Dogs nachgegrillt. Diese Hot Dogs mit Blauschimmelkäse und scharfer Sauce hatten mich schon immer gereizt.

Zutaten
für das Sellerie-Gurken-Relish
4 EL fein gewürfelte Schalotten
1 EL Weißweinessig
4 Stangen Stangensellerie, in Würfel geschnitten
1 kl. Bio-Salatgurke, in Würfel geschnitten
2 EL Olivenöl
1 EL Mayonaise
1 EL fein gehackte Dillspitzen
0,5 TL grobes Meersalz
0,25 TL frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
0,25 TL Selleriesalz

für die Hot Sauce Spezial
Hot Sauce Spezial
20 g Butter
50 ml Chili-Sauce
40 ml Ketchup
110 ml Wasser
40 ml Apfelessig
0,25 TL Cayennepfeffer
0,5 EL Zucker
0,5 TL Salz
2 TL Paprikapulver rosenscharf
1 TL Zwiebelpulver
1 TL Knoblauchpulver

5 Krakauer
5 Hot Dog Brötchen
150 g Blauschimmelkäse, zerbröckelt

Das Sellerie-Gurken-Relish

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Die fein gewürfelten Schalotten mit dem Essig vermischen und ca. 20 min. ziehen lassen.
Die Stangensellerie-Würfel in ein Sieb geben und langsam mit kochendem Wasser übergießen. Dadurch werden die Bitterstoffe vom Sellerie heruntergespült.
Alle weiteren o. a. Zutaten für das Relish hinzufügen, gut vermischen und im Kühlschrank ziehen lassen.

Die Hot Sauce Spezial

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Die Butter in einem Topf erhitzen, den Zucker hinzufügen, leicht karamellisieren lassen, mit Apfelessig löschen, die restlichen o. a. Zutaten für die Sauce hinzufügen und einmal kräftig aufkochen lassen.

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Würste grillen und der Zusammenbau

Die Krakauer je nach Vorlieben einschneiden und über direkter mittlere Hitze grillen.

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Kurz vor Vollendung der Würste die Innenseiten der Hotdog-Brötchen anrösten.

Das Hot Dog Brötchen aufklappen, Relish hinzufügen, die Wurst reinlegen, Hot Sauce Spezial und Blauschimmelkäse hinzufügen und einfach nur den herzhaft-frischen Geschmack genießen.

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Die Kombination aus herzhafter Krakauer und Blauschimmelkäse, sowie frischem Sellerie-Gurken-Relish mit scharfer Sauce ist geschmacklich der absolute Knaller und lässt sich unwahrscheinlich gut, vor Eintreffen der Gäste, vorbereiten.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit. Es lohnt sich!

Der bigBBQ-Burger 2016

Zutaten
selbstgebackene Buns nach diesem Rezept
helle Sauce nach diesem Rezept
BBQ-Sauce nach diesem Rezept
für die Patties
1 kg Tafelspitz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Meersalz
zum Belegen
Cheddar-Käse
Tomaten
Feldsalat
Peperoni
mittelgroße Zwiebeln
Olivenöl
Mehl
3 Eier
Paniermehl
Fett/Öl (ggf. Fritteuse)

Ich war in letzter Zeit immer wieder in richtig guten Burger-Restaurants unterwegs und hatte oft miterlebt, wie man in den häufig so groß wie Hochhäuser gebauten Burgern nicht mehr so ohne weiteres reinbeißen kann, ohne sich vorher den Kiefer auszurenken. Geschmacklich waren die meisten Burger für mich jedes Mal wieder ein kulinarisches Erlebnis. Des Weiteren fand ich es spannend herauszufinden, welche Zutaten die einzelnen Burger beinhalteten.
In sehr vielen Burgern entdeckte ich neben einem saftigen Pattie, Cheddar-Käse, frittiertes Gemüse und mindestens zwei Saucen. Sofort hatte ich Lust, ebenfalls solch einen Mega-Burger nachzubauen. Letzten Sonntag bot es sich zeitlich bei mir an…

Die super-weichen Buns habe ich nach diesem Rezept gemacht.

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Das Gehackte wolfte ich selbst in meiner Kitchen Aid. Als Fleisch wählte ich ein Tafelspitz.

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Da das Fleisch des Tafelspitzes an sich sehr mager ist, ließ ich den Fettdeckel dran und wolfte ihn einfach mit. Zuvor schnitt ich das Fleisch in kleine, Gulasch-große Stücke.

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Ich verwendete die grobe Scheibe des Fleischwolfaufsatzes und wolfte das Fleisch nur ein einziges Mal. Danach stellte ich das Gehackte in den Kühlschrank

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Nun entkernte ich die Peperonis und schnitt Zwiebelringe.

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Während die Fritteuse auf niedrige bis mittlere Temperatur vorheizte, pinselte ich die Peperonis und die Zwiebelringe zuerst mit etwas Olivenöl ein und wälzte sie anschließend zuerst in Mehl, dann in Ei und zum Schluss in Paniermehl. Falls euch die Panadenmenge nicht ausreichen sollte, müsst ihr sie noch einmal in Ei und Paniermehl wälzen.

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Nun werden die Peperonis und die Zwiebelringe frittiert und anschließend warm gehalten.

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Während der Grill mit maximaler Temperatur den gusseisernen Rost aufheizt, wird das Gehackte mit frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer und Meersalz gewürzt.

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Die Patties formte ich wohlbesonnen ganz locker mit der Hand, damit sie später nicht zu fest werden. Für den Original bigBBQ-Burger 2016 verwendete ich ein Pattie von ca. 250 g, für die anderen Familienmitglieder mit „normalen“ Hunger hingegen solche von ca. 125 g.

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Zuerst wurde das Fleisch bei hoher Temperatur scharf angegrillt und später bei mittlerer Gartemperatur bis zu einer Kerntemperatur von ca. 55 Grad Celsius schonend gar gezogen. Zwischenzeitlich wurde der Bacon gegrillt. Kurz vor dem Erreichen der angestrebten Kerntemperatur, legte ich eine Scheibe Cheddakäse auf die Patties.

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Nun konnte der Burger gebaut werden. Von unten nach oben verwendete ich folgende Zutaten.
Bun-Boden belegen mit frischem Feldsalat…

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…dann die selbstgemachte BBQ-Sauce…

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…das Pattie…

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…die selbstgemachte helle Sauce…

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…die frittierten Zwiebelringe…

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…die Tomaten…

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…die frittierte Peperoni…

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…der Bacon…

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…und ganz zum Schluss der Bun-Deckel. Um die Standfestigkeit zu garantieren, stach ich von oben nach unten einen Schaschlikspieß durch den kompletten Turm.
Herausgekommen ist einer dieser Prachtexemplare.

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Fazit
Ich hatte mir im Vorfeld nie erträumen lassen, wie perfekt die gewählten Zutaten harmonieren. Das Zusammenspiel der beiden Saucen mit dem saftigen Fleisch und den frittierten Gemüse ist der Knaller! Für alle, die bis heute noch nie selbst ihr Gehacktes gewolft haben, sollten das unbedingt einmal ausprobieren. – Der Geschmack ist definitiv um Längen besser!
Selbstverständlich ist dieser Burger nicht zum „in die Hand nehmen“ und muss daher mit Messer und Gabel gegessen werden. Er ist so unwahrscheinlich lecker, dass ich ihn den „bigBBQ-Burger 2016“ nenne.
Übrigens: Das Gemüse könnt ihr schon Stunden vorher frittieren und später zum Aufwärmen einfach noch einmal kurz auf euren Grillrost legen. So bleibt mehr Zeit für eure Gäste.
Also, worauf wartet ihr? – Ran an den Grill und den „bigBBQ-Burger 2016“ nachgrillen. Es lohnt sich!

In Heu gegartes Dry Aged Bone-in Ribeye vom Schwein

Zutaten
1 – 2 Schweinenackenkoteletts
(z. B. Dry Aged Lipstyle Strohschwein Ribeye Bone-in von ADLA-Gourmet)
für die Fruit-Style-Sauce
1 Glas o. frische Aprikosenhälften
1 EL Puderzucker
etwas Öl
1 kleines Stück frischen Ingwer
2 TL Tomatenketchup
5 EL Aprikosensaft
5 EL Schlagsahne
Salz und Pfeffer

Ein besonderes Stück Fleisch gebührt einer besonderen Zubereitung. Lipstyle ist eine Marke von ADLA-Gourmet und beschreibt ein drei Wochen gereiftes Fleisch mit sehr guter Marmorierung von regionalen Schweinen, die auf Stroh gehalten wurden.

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Als ich das Wort Stroh hörte, kam mir umgehend die Idee, das Fleisch im Heu zu garen. Die Firma Axtschlag hat für genau diesen Zweck die sogenannte Aromatic Herbs Heu Garschale für Fleisch im Angebot. Die mehrfach verwendbare flache, aus Zedernholz bestehende Kiste, beinhaltet ein Heubett mit diversen Kräuter und Blüten, die das Fleisch auf eine ganz besondere Art und Weise aromatisiert.

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Das gekühlte ungewürzte Fleisch mit einer Sonde zur Kerntemperaturmessung versehen und anschließend in das Heubett legen. In der Holzkiste befinden sich ausreichend Heu und Kräuter für zwei Grill-Sessions, sodass die andere Hälfte für ein nächstes Mal in einem Gefrierbeutel zur Seite gelegt werden sollte. Gut zu wissen, dass Axtschlag auch Nachfüllpacks anbietet. Die Holzkiste in den für indirekte Hitze vorbereiteten Grill stellen und bei einer Temperatur von ca. 160 – 180 Grad bei geschlossenem Deckel garen. Ihr könnt euch bestimmt vorstellen, wie sehr die gesamte Nachbarschaft nach Heu und Kräutern duftete!

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Sobald das Fleisch eine Kerntemperatur von 52 Grad Celsius erreicht hat, die Holzkiste vom Grill nehmen und den Grill auf direkte hohe Hitze umbauen.

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Ich konnte den Umbau und auch das Aufheizen des Grills umgehen, indem ich eine gusseiserne Platte verwendete, die sich vom Grill-Session-Anfang an in dem Grill befand und ausreichend Hitze gespeichert hatte. Auf diese Weise verpasste ich dem Fleisch im Nachhinein rundherum einige Röstaromen. – Das Fleisch wurde quasi rückwärts gegart.

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Nun durfte endlich angeschnitten und genossen werden. Bei der Geschmacksprobe stellte ich fest, dass die von mir gewählte Garmethode ein Volltreffer war. Das extrem zarte und saftige Fleisch wurde durch eine bis dahin mir unbekannte dezente Geschmacksnote unterstrichen, die dem Heu und den Kräutern zugute geschrieben werden muss. Wer das jemals probiert hat, wird garantiert zum Wiederholungstäter!

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Angerichtet wurde das Fleisch zudem mit Kartoffelstampf, Sauerkraut und einer Fruit-Style-Sauce mit Aprikosen.
Die Sauce ist recht einfach in der Zubereitung und sehr schnell erledigt. Dazu werden die o. a. Aprikosenhälften mit Puderzucker bestäubt und anschließend auf dem Grillrost erhitzt.

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Währenddessen den Ingwer schälen, in feine Streifen schneiden und in einem Topf mit etwas Öl anschwitzen. Den Tomatenketchup hinzugeben, erhitzen, mit dem Aprikosensaft ablöschen, mit der Sahne verfeinern, mit Salz und Pfeffer abschmecken und schlussendlich die Aprikosenhälften hinzufügen.

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Es bereitet mir immer wieder eine riesengroße Freude, zu entdecken, wie lecker Schweinefleisch sein kann und welch ausgefallene Garmethoden es noch zu entdecken gibt!
Ich hoffe, dass ich euch mit meinem Beitrag etwas inspirieren konnte. Probiert doch beim nächsten Mal auch die Heuschale oder Dry Aged Pork aus – oder vielleicht sogar beides!? Ihr werdet überrascht sein!

Räuchern mit dem Outdoorchef Ascona 570 Gasgrill

Wie ihr bereits wisst, besitze ich seit ca. 6 Wochen einen neuen Gasgrill, den Outdoorchef Ascona 570 G. Hier könnt ihr euch noch einmal mein Unboxing anschauen. Der Ascona erledigte ohne wenn und aber während meiner vielen letzten Grill-Sessions tadellos seine Arbeit. Hätte ich einen Wunsch offen, so fiebere ich danach, dass ich mit dem Ascona auch räuchern kann, sprich: Den typischen BBQ-Rauch an Spareribs, Beef Brisket, Pulled Pork u. v. m. bekäme.

Ich stellte mir in den letzten Wochen also immer wieder die Aufgabe, einen Weg zu finden, dem Ascona das Rauchen beizubringen. Dazu testete* ich diverse Möglichkeiten wie Alufolie-Päckchen in allen erdenklichen Größen und Formen, Teesieb/-Filter/-Kugel aus Edelstahl, einen Sparbrand, eine Smokerbox, sowie eine Smoker Pipe. Mit den jeweiligen Ergebnissen war ich nie hundertprozentig zufrieden, denn die Rauchentwicklung trat mal eher oder später ein. Mal rauchte es unkontrolliert stark, mal sehr schwach bis gar nicht, es ging beim Sparbrand die Kerze aus und diverse Konstruktionen waren einfach zu sperrig.

Dann entdeckte ich den Axtschlag Smoker Cup!

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Der Axtschlag Smoker Cup besteht aus extra starkem Edelstahl (1,2 mm Materialstärke), besitzt eine Maße von ca. ø 88 x 79 mm und ist für die Verwendung im Holzkohle- und Gasgrill bestimmt. An den Seiten zieren den Cup drei Ausstanzungen in Form von Äxten. Der Deckel lässt sich spielend leicht mit einer kleinen Drehung öffnen und schließen.

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Ich befüllte den Cup mit Axtschlag Sawdust Cherry Wood (Räuchermehl Kirsche).

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Als Platz für den Cup sah ich das Zentrum des inneren kleinen Ringbrenners vor.

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Der Cup passt genau auf der inneren Bördelung des Ringbrenners.

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Leider kann nun der kleinere Trichter, der den kleinen Ringbrenner abdeckt, nicht mehr eingeklemmt werden. Der größere Trichter, für den großen Ringbrenner, lässt sich hingegen ohne Probleme einsetzen.

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Zum Schutz des kleinen Ringbrenners, wird nun eine Edelstahl-Schale in den Trichter gestellt. Je nach Aufgabenstellung bzw. Grill-Job, kann die Schale später mit Wasser, Bier, Wein o. ä. gefüllt werden.

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Nun wird ganz normal der Grillrost in den Grill eingesetzt und der innere Ringbrenner gezündet.

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Während das Grillgut aufgelegt wird, fängt es schon nach ca. 3 – 4 Minuten an zu rauchen.

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Nun heisst es den Deckel zu schließen und den Rauchaustritt zu kontrollieren.

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Die Rauchmenge im Grillkessel lässt sich übrigens durch einen Alufolie-Streifen „steuern“. Er wird auf einer Seite der Entlüftung eingefädelt. Nun entweicht der Rauch, je nachdem wie weit man den Streifen mit dem Finger in den Kessel reindrückt.

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Nach langen ca. 40 Minuten ist der komplett gefüllter Smoker Cup aufgebraucht. Dieser lässt sich sehr leicht wieder mit neuem Räuchermehl befüllen. Der sehr heiße Deckel sollte am Besten nur mit einer Grillzange abgenommen werden.

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Nach ca. 3 Stunden ist die erste Phase der 3-2-1 Spareribs vorüber. Durch die rötliche Färbung des Fleisches lässt sich schon mit bloßem Auge erkennen, dass der Rauch sein Ziel auf keinen Fall verfehlt hat. Eine Schritt- für Schritt-Anleitung für 3-2-1 Spareribs erhaltet ihr übrigens hier.

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Nun folgt die zweite Phase…

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…und schlussendlich die letzte Phase.

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Es erwarten euch leckere Spareribs mit einem tollen Rauchring.

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Nun ist es geschafft! Der Outdoorchef Ascona 570 G lässt sich durch Zuhilfenahme des Axtschlag Smoker Cups zu einem echten BBQ-Grill erweitern. Der Rauch des Cups entsteht kontrolliert nach ca. 3 – 4 Minuten und endet erst nach ca. 40 Minuten. Durch die Edelstahl-Schale wird der kleinere Ringbrenner vor herunterlaufenden Fett geschützt, der Grill bleibt nach der Verwendung so sauber wie vorher.

Ich gebe dem Axtschlag Smoker Cup eine ausdrückliche Kaufempfehlung und werde ihn die nächsten Male auch in anderen Gas- und Holzkohle-Grills testen. Bis bald!

*Sicherheitshinweis
Mit Gas „spielt“ man nicht! Seit vorsichtig! Ergänzt euren Gasgrill nur dann mit diesem Zubehör, wenn ihr keinerlei Sicherheits- oder Gesundheitsbedenken habt. Der Autor übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Autor, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden sind grundsätzlich ausgeschlossen.

Sommerlicher Steak-Salat mit Austernpilze

Zutaten
1 Rindersteak (z. B. Entrecôte, Roastbeef oder Flanksteak)
Erdnussöl

Gewürzmischung
1 TL Knoblauchgranulat
1 TL Zwiebelpulver
1 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 TL Koriander
1 TL grobes Meersalz
1 TL Kräutermix

Salat
250 g Austernpilze
1 – 2 Orangen
1/2 Kopfsalat
2 Frühlingszwiebeln

Dressing
1,5 EL Zucker
2 EL Reisweinessig
2 EL Sojasauce
1 EL geröstete Sesamöl
1 TL frisch geriebener Ingwer
1 TL geröstete Sesamsamen

Heute war mit 39 Grad Celsius im Schatten der bisher heißeste Tag des Jahres. Trotzdem hatte ich mir im Vorfeld ganz fest vorgenommen, meinen neuen „zwei in eins“ gusseisernen Rost von Outdoorchef zu testen. Der Rost verfügt auf einer Seite über breite Streben, die das perfekte Grillmuster (Branding) erzeugen. Die andere Seite verfügt über eine Grillplatte, welche beidseitig einsetzbar ist. Die gerippte Vorderseite eignet sich perfekt für Frikadellen, Meeresfrüchte, Gemüse u.v.m. Die Rückseite der Grillplatte ist hingegen glatt. Auf ihr gelingen Pancakes, Crêpes, Spiegeleier u.v.m. Der Rost besitzt einen Durchmesser von 54 cm und passt somit nicht nur auf Grills von Outdoorchef, sondern auch auf Grills der Marken Napoleon und Weber – egal ob Holzkohle- oder Gasgrill.

Zuerst bereitete ich einige Frikadellen für die Kinder vor und machte mich zwischenzeitlich an die Vorbereitung des Sommerlichen Steak-Salats.

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Zubereitung des Sommerlichen Steak-Salats mit Austernpilze

Die Austernpilze beidseitig mit Erdnussöl einpinseln und anschließend bei indirekter, mittlerer Hitze grillen.

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Nach ca. 3 Minuten einmal wenden und die andere Seite weitere 3 Minuten grillen.

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Sobald die Austernpilze eine dezente Bräunung bekommen haben, müssen sie vom Grillrost genommen werden. In der Zwischenzeit waren auch schon die Frikadellen fertig gegart, sodass die Grillplatte mit dem mitgelieferten Heber entfernt werden konnte.

Nun wird der Grill auf volle Leistung hochgefahren. Bei den hohen Außentemperaturen dauerte der Vorgang nur wenige Minuten. Positiv ist anzumerken, dass der gusseiserne Grillrost trotz indirektem Setup (allerdings beide Gaskreisläufe auf Maximum) ungewöhnlich schnell die hohe Temperatur erreichte.

Das 300 g schwere Entrecôte wird nun für jeweils 90 Sekunden auf der 10 Uhr- und 2 Uhr-Stellung gegrillt.

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Danach wird der Vorgang mit der anderen Seite wiederholt und ggf. die Seiten noch einmal scharf angegrillt.

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Nun habe ich den normalen, emaillierten Rost auf den vorhandenen Rost gelegt. Das Steak wurde zum Garziehen bei einer Gartemperatur von ca. 100 Grad auf den Grillrost gesetzt…

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…und großzügig von allen Seiten mit der o. a. Gewürzmischung bestreut.

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Nach ca. 15 Minuten wurde die angestrebte Kerntemperatur von ca. 54 Grad erreicht, sodass das Steak nun zum 5 minütigen Ruhen vom Grill genommen werden sollte.

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Das Steak garte sehr wahrscheinlich noch 3 – 4 Grad nach, sodass sich nach dem Aufschneiden ein zarter rosa-farbener Kern zeigte.

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Das Anrichten des Sommerlichen Steak-Salats ist sehr einfach. Als Erstes werden die mit Wasser gereinigten Blätter des Kopfsalats auf dem Teller drapiert. Nun folgen 3 – 4 Tranchen des Steaks, die gegrillten Austernpilze und die Orangenfilets. Ganz zum Schluss wird das o. a. Dressing darüber geträufelt und die Frühlingszwiebeln hinzugegeben.

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Fertig ist der Sommerliche Steak-Salat mit Austernpilze. Ein Hochgenuss – nicht nur bei hohen sommerlichen Aussentemperaturen!

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Outdoorchef Ascona 570 G Schwarz 2015

Auf der Suche nach dem „für mich(!)“ idealen Gasgrill bin ich fündig geworden.
Die Wahl fiel ganz klar auf den „Outdoorchef Ascona 570 G Schwarz 2015“, der all meinen Ansprüchen gerecht wird.
An dem neuen Gasgrill hatte ich zuvor folgende Bedingungen gestellt.

– Platzsparend
– Nicht zu kleine / nicht zu übertrieben große Grillfläche
– Wendig
– Große, stabile Räder, auch zum Befahren von Rasen
– Integrierter Gasflaschenhalter
– Integrierter Deckelhalter / -Scharnier
– Gutes Preis- / Leistungsverhälnis
– Die nötige Power für Steaks u. Pizza
– Gartemperaturen (+/- 110 Gras Celsius) für Low & Slow
– Große indirekt Zone
– Großes Zubehörprogramm

Der fertig aufgebaute Grill weist ein Gewicht von 29,7 kg auf, sodass der Karton recht schwer ist und am Besten zu Zweit getragen werden sollte.

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Nach dem Öffnen des Kartons stösst man als Erstes auf eine Mappe. Diese Mappe beinhaltet die Aufbau- und Bedienungsanleitung sowie einige Grillgericht-Inspirationen.

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Zur besseren Übersicht habe ich alle im Karton befindlichen Teile ausgepackt und übersichtlich aufgestellt.

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Die fünf kleineren Kartons (rechts im oberen Bild) beinhalten folgende Kleinteile.

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Lobend möchte ich erwähnen, dass alle Kleinteile wie z. B. Batterie, Schrauben, Muttern usw., in einer Blisterverpackung verschweißt sind. Jedes dieser Teile wurde mit einer in der Aufbauanleitung korrespondierenden Nummer versehen. Ein Verwechseln der Schrauben ist nahezu ausgeschlossen. Der Aufbau war in einer Zeit von unter 60 Minuten erledigt.
Der Outdoorchef Ascona unter der optional erhältlichen Abdeckhaube…

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…sowie enthüllt, mit installierter 5 kg Gasflasche.

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Das Gestell des Kugelgrills besteht aus Verstrebungen mit einem Durchmesser von 35 mm und ist dadurch überaus stabil.

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Die Reifen besitzen einen Durchmesser von 200 mm, eine Breite von 55 mm und sind aus Vollgummi. Mit ihnen fährt es sich ruhig, sicher und mühelos über Pflastersteine, Schotter und Rasen.

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Zum Ausgleich von Bodenunebenheiten verfügt der Ascona über zwei höhenverstellbare Füße. Mit ihnen können Höhenunterschiede von ca. 20 mm ausgeglichen werden.

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Auf der unteren Holzablage findet eine 5 kg Gasflasche ihren Platz. Die Flasche wird mit dem mitgelieferten Gurt an einer Metallverstrebung des Gestells befestigt. Beim Transport erfährt die Gasflasche stets festen Halt. Die optionale Gasflaschenhülle (passend für 5 kg und(!) 11 kg) wertet den Grill auch optisch noch einmal zusätzlich auf.

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Vor dem Bedienpult ist eine kleinere Ablagefläche vorhanden. Diese sieht auf dem ersten Blick recht klein aus, bietet jedoch selbst zwei Esstellern mit Grillgut eine feste Standfläche.

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Der Deckel mit integriertem Thermometer…

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…ist durch ein Scharnier fest mit dem Kessel verbunden.

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Im Kessel befinden sich zwei getrennt regelbare Ringbrenner. Der innere verspricht Temperaturen von + / – 100 Grad Celsius, der äußere hingegen Temperaturen von über 180 Grad Celsius.

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Der kleinere Regler steht für den kleineren Ringbrenner und der größere Regler für den größeren Ringbrenner. Verwechselungen werden dadurch quasi ausgeschlossen.

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Die beiden Brenner werden während des Betriebs durch zwei Trichter abgedeckt.

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Durch das sogenannte Easy Flip Trichtersystem kann der komplette Grillrost zu 100 Prozent zum indirekten Garen verwendet werden.

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Herunter tropfendes Fett fließt durch eine kleine Öffnung in den Fettauffangbehälter.

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Durch das Umstülpen des oberen, großen Trichters, wird der Grill in die Vulkanstellung gebracht.

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Dadurch kann in der Mitte des Rostes mit hoher Hitze „direkt“ gegrillt werden (z. B. Steaks o. ä.). Im äußeren Bereich kann zur gleichen Zeit weiter indirekt gegart werden (z. B. Gemüse o. ä.).

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Der Grillrost vom Ascona weist einen Durchmesser von ca. 54 cm auf. Eventuell vorhandenes Weber 57er Kugelgrill Zubehör kann somit einfach weiterverwendet werden. Die Arbeitshöhe von ca. 86 cm ist ideal. Die Brennerleistung liegt laut Herstellerangaben bei 9.7 kW (kl. Brenner 1.2 kW; gr. Brenner 8.5 kW).

Das Zubehörprogramm von Outdoorchef kann sich sehen lassen. Durch die große Zubehör-Auswahl, vom gusseisernen Rost mit oder ohne Griddle, über Grillschalen in praktischer Halbmond-Form, bis hin zu einer Plancha, wird so schnell keine Langeweile aufkommen.

Ich freue mich schon jetzt auf den ersten Praxis-Test und werde zeitnah davon berichten. Bis bald!

Die Firma Outdoorchef ist ab sofort Partner von bigBBQ.de