Tomahawk Steak gegrillt mit Avocado und Tomaten-Salsa

Der lang überstehende Knochen, der charakteristisch für ein Tomahawk Steak ist, zieht nicht nur die neugierigen Blicke der Gäste auf sich. Auch für uns ist das Tomahawk Steak immer noch etwas ganz besonderes. – Gerade dann, wenn es vom Irischen Ochsen stammt, denn das Fleisch schmeckt einfach himmlisch und ist immer sehr saftig!

Des Weiteren freuen wir uns darauf, erneut den Weber PULSE 2000 in Betrieb zu nehmen. Vorausgesetzt, dass eine Steckdose ist in der Nähe ist, ist der neue Elektrogrill von Weber sofort betriebsbereit und unseres Erachtens die Steak-Maschine schlechthin.

Zutaten
1,2 kg Tomahawk Steak vom Irischen Ochsen (Gourmetfleisch.de)
2 – 3 reife Avocados
5 mittelgroße gewürfelte Tomaten
1 fein gewürfelte rote Zwiebel
1 klein geschnittene Knoblauchzehe
10 – 15 fein gehackte Zweige Petersilie
3 EL gutes Olivenöl
1 – 2 Limetten
1 fein geschnittene rote Chilli
1 EL brauner Zucker
Hochwertiger Pfeffer (z. B. Ankerkraut Steakpfeffer Hamburg)
Fleur De Sel (z. B. Ankerkraut Fleur De Sel)

Hauptdarsteller ist in diesem Rezept selbstverständlich dieses 1,2 kg schwere Tomahawk Steak vom Irischen Ochsen. Um Raumtemperatur anzunehmen, sollte das Fleisch bereits ca. 2 Stunden vor der Vergrillung aus dem Kühlschrank genommen und mit einem Küchentuch abgedeckt werden.

Die Tomaten-Petersilien-Salsa ist sehr schnell zubereitet. Dazu werden die Tomaten in Würfel mit einer Kantenlänge von ca. 5 mm geschnitten, sowie die rote Zwiebel, die Knoblauchzehe, die Chili und die abgezupften Petersilien-Stiele klein geschnitten. Nun wird der Saft der Limetten und das Olivenöl hinzugegeben und anschließend mit hochwertigem Pfeffer, Fleur De Sel und braunem Zucker gewürzt. Bis zum Servieren in den Kühlschrank stellen und ziehen lassen.

Das Steak für ca. 60 – 90 Sekunden in der 10.00 Uhr-Stellung auf die auf maximale Temperatur vorgeheizten Hälfte des gusseisernen Grillrosts legen.

Anschließend das Steak auf die 2.00 Uhr-Stellung drehen und weitere 60 – 90 Sekunden scharf angrillen, so entsteht das beliebte Rautenmuster. Mit der anderen Seite des Tomahawk Steaks gleichermaßen verfahren.

Klar, dass man zum Wenden keine Grillzange benötigt. – Dazu dient der lange Knochen (zum Instagram-Post…).

Die Temperatur des Grills auf ca. 140 – 150°C herunterregeln, das Steak zum Nachgaren in den indirekten Bereich legen und zur Temperaturüberwachung mit einem Temperaturfühler versehen, der am integrierten iGrill angeschlossen wird.

Sobald die Kerntemperatur von 52°C erreicht wurde, sollte das Steak vom Grill genommen werden und bis zum Anschnitt weitere 5 Minuten ruhen.

Während der Ruhezeit des Steaks werden die halbierten Avocados mit der Schnittfläche nach unten für ca. 5 Minuten auf den heißen Grillrost gelegt.

Nun wird das Tomahawk Steak aufgeschnitten. Das Fleisch vom Irischen Ochsen ist unglaublich saftig, die Kruste sehr gelungen!

Kurz vor dem Servieren der Tranchen werden die Avocado-Hälften mit der Tomaten-Petersilien-Salsa gefüllt.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Dry Aged Wagyu Burger Avocado-Bacon XXL

Zutaten
Patties selbstgemacht
(oder z. B. ADLA-Gourmet Dry Aged Tajima Wagyu)
6 – 8 Scheiben Bacon
Feldsalat
Tomate
Gurke
Aioli
Curry-Ketchup

Buns (nach diesem Rezept)

für die Avocado Creme
2 reife Avocados
1 Zwiebel
2 EL Naturjoghurt
2 Knoblauchzehen
2 EL frischen Zitronen- o. Limettensaft
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

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Zubereitung der Avocado Creme

Die Avocados schälen, den Stein entfernen und zusammen mit den in Würfel geschnittenen Knoblauch, der Zwiebel und dem Naturjoghurt pürieren.
Nun mit den frischen Zitronen- o. Limettensaft, dem Meersalz und dem frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer abschmecken.
Die Avocado Creme mindestens eine Stunde lang im Kühlschrank ziehen lassen.

Beefen und Belegen

Den Bacon in einem flachen Gastro-Behälter mit Olivenöl, im mittleren Bereich des Beefers kross grillen.

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Die Patties (zusammen 350 g) im obersten Bereich des Beefers, jeweils für ca. 45 – 60 Sekunden beefen.

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Da ich im Vorfeld große Buns backte, diese in drei Teile aufschneiden, um beide Patties unter zu bekommen.
Ich belegte den Burger, von unten nach oben betrachtet, mit folgenden Zutaten:
– Unterteil des Buns
– Feldsalat
– Avocado Creme
– erstes Pattie
– Aioli
– Mittelteil des Buns
– Bacon
– Avocado Creme
– zweites Pattie
– Tomaten
– Gurken
– Curry-Sauce
– Oberteil des Buns
…und schon ist er fertig – der Dry Aged Wagyu Burger Avocado-Bacon XXL – für den etwas größeren Hunger.

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Fazit
Die Zusammenstellung der Zutaten war geschmacklich sehr gelungen und das Fleisch mega-saftig! Sehr interessant auch, die leichte schärfe der Wasabi-Sesam-Samen. Sie hatten im Backofen jedoch leider ihre leuchtende Farbe verloren, jedoch nicht ihre Schärfe. Rundum ein tolles Geschmackserlebnis, bei dem man schnell zum Wiederholungstäter werden kann.