Flammlachs vom Weber Fireplace (Finnhandel)

Zutaten
1 – 1,5 kg Lachsfilet
grobes Meersalz
Wacholderbeeren
Senfkörner
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
für die Dill-Sauce
Joghurt
frischer oder gefrorener Dill
Zitronensaft
Pfeffer
Salz

Besitzt ihr einen Weber Fireplace oder eine andere Feuerschale?
Letzte Woche erreichte mich ein Testpaket mit einem 2er Set Flammlachs-Bretter von der Firma Finnhandel.

Finnhandel verspricht 10-jährige Erfahrung und Kompetenz im Bereich finnischer Artikel wie z. B. Grill-Zubehör, Gartenschaukeln, Finnmesser aber auch größerer Projekte wie Saunen, Badefässer und Kotas. Mit gutem Kontakt zu finnischen Partnern verwirklicht Finnhandel viele Kundenwünsche und bringt finnische Produkte zu fairen Preisen auf den deutschen Markt.
Eines dieser Produkte sind Flammlachsbretter zur Zubereitung einer leckeren finnischen Fischspezialität – den am offenen Feuer gegarten Flammlachs.

Die aus massiver finnischer Birke gefertigten Flammlachs-Bretter werden vor dem ersten Einsatz mit handelsüblichen Speiseöl eingerieben und dadurch versiegelt.

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Das Lachsfilet kann anschließend mit Hilfe der Edelstahl-Gräte einfach und sicher auf das Brett fixiert werden. Nun sollte das Filet, ca. 2 – 3 Stunden vor der eigentlichen Zubereitung, mit grobem Meersalz eingerieben werden.

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Zum Entfachen des Feuers sollten 2 Buchen-Holzscheite nebeneinander gelegt werden. In dem Spalt der beiden Holzscheite werden 3 handelsübliche Grill-Anzünder gelegt und entzündet.

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Je nach Dicke der Holzscheite werden anschließend 2 – 4 weitere Ebenen geschichtet.

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Nach wenigen Minuten sind die Anzünder abgebrannt und das Feuer lodert lichterloh. Nun sollte (je nach Geschmack) das grobe Meersalz heruntergeputzt werden.

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Jetzt werden die Wacholderbeeren in das Lachsfilet hineingedrückt, die Senfkörner hingegen nur ganz leicht angepresst. Nun fehlt nur noch etwas frisch gemahlener schwarzer Pfeffer.

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Den Ring des Weber Fireplace aufsetzen und anschließend den mitgelieferten Edelstahl-Halter einhängen.

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Das mit dem Lachsfilet vorbereitete Birkenbrett in den Edelstahl-Halter stecken und ggf. den gewünschten Winkel, durch Zuhilfenahme der seitlich angebrachten Flügelschrauben, anpassen.

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Da es zur Zeit der „Vergrillung“ sehr windig war und die Flammen oftmals unkontrolliert umherschlugen, musste ich den Winkel der Bretter sehr oft korrigieren. Zur schnelleren Verstellung befestigte ich einen Draht an das obere Ende der Edelstahl-Gräte und fixierte die gegenüberliegende Seite des Drahtes an den Ring des Fireplace. Somit konnte ich mit einem Handgriff den geforderten Winkel einstellen.

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Damit auch der obere, dünnere Bereich des Lachsfilets genug Rauch und Hitze bekam, positionierte ich zum Ende der Session die glühenden Holzscheite weiter nach aussen und neigte das Brett noch extremer.

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Das Ergebnis (1,1 kg Lachsfilet) konnte sich nach ca. 1 Stunde sehen lassen.

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Als Beilage dienten Kartoffeln und die in der Zutatenliste aufgeführte Dill-Sauce, welche unwahrscheinlich gut dazu passte. Der Flammlachs bestach durch die krosse Kruste und dem saftigen Fleisch mit dezenter Buchenholz-Note.

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Leute – das hat nichts mehr mit grillen zu tun. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie viel Spaß mir die Geschichte bereitete. Schön, dass wir uns erst am Anfang der „Schönwetter-Zeit“ befinden. – Die Aktion wird dieses Jahr garantiert noch einige Male wiederholt! Es war wirklich unwahrscheinlich köstlich und wird von mir ausdrücklich zur Nachahmung empfohlen!

Fern

Mediterrane Mini-Pizza vom Buchenfeuer

Zutaten
500 g Pizzateig
Olivenöl
500 g Cocktailtomaten
1 Schälchen getrocknete Tomaten in Öl, klein geschnitten
Fleur de Sel
schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
2 x italienischer Burrata
1 TL Chiliflocken
100 g Parmesan, grob gerieben
Basilikumblätter
der Teig (oder nach Wahl)

Es gibt Menschen, die lieben ihre Pizza mit dickem Boden, sprich amerikanisch. Andere hingegen mögen ihre Pizza dick belegt mit Salami, Kochschinken, Pilzen und ähnlichem. Andere Varianten könnten vegetarisch, scharf, fruchtig, herzhaft bis süß, mit oder ohne Käse u.v.m. sein – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Heute stelle ich euch vor, wie meine perfekte Pizza aussieht.
– hauchdünner Teig
– krosser Boden der kleine Blasen wirft, jedoch nicht zu hart und trocken ist
– fruchtig-frisch
– Geschmack mit dem gewissen Etwas
– leichte Schärfe

Grundvoraussetzung für einen krossen Boden und durchgegarten, leicht gebräunten Belag, ist u. a. sehr hohe Hitze. Dazu zündete ich zwei, zu Dreiviertel mit Briketts gefüllte, Anzündkamine und zusätzlich einige Scheite Buchenholz im Fireplace.

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Wichtig ist für mich den Kompromiss zu schließen, zwischen ultra-hoher Hitze (welche die Rollen vom Deckelhalter zum Schmelzen bringen könnten) und zu schwacher Hitze (welche nicht genügend Oberhitze erzeugt).
Ich habe mit folgendem Setup die allerbesten Ergebnisse erzielt, hatte noch nie Hardware-Defekte und messe Temperaturen zwischen 350 – 400 Grad.

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Nun noch einige glühende Scheite Buchenholz dazu und alles relativ weit in den hinteren Bereich des Grills anordnen. Hohe Hitze an den Seiten, Höllenhitze in der Mitte (fern von den Deckelhalter-Rollen, jedoch nicht direkt unter dem Pizzastein).

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Schlussendlich den Pizzastein in den vorderen Bereich platziert, diesen ca. 20 Minuten vorheizen, anschließend weiteres Holz nachlegen und stets den Deckel geschlossen halten.
Eine Alternative wäre die Verwendung eines Pizzarings von z. B. Moesta-BBQ oder eines Pizzaaufsatzes von Weber.

Während der Pizzastein aufheizt, sollte der ausgerollte Pizzateig in kleine Stücke geschnitten und noch einmal ganz dünn ausrollt werden.
Alle Zutaten zum Belegen zurechtlegen. Übrigens! Burrata ist ein aus Kuhmilch bestehendes kleines Säckchen in der Form von Mozzarella.

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Im Innern erwartet euch eine Füllung aus italienischer Frischkäsecreme, bestehend aus Sahne und Butter, mit unbehandelten Mozzarella-Stückchen. Die Füllung zergeht auf der Zunge, der Geschmack ist einfach der Knaller!

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Zurück zum dünn ausgerollten Teig, der nun mit etwas Olivenöl benetzt und anschließend mit dem gezupften Burrata, den geviertelten Cocktailtomaten, den getrockneten Tomaten und den grob geriebenen Parmesan belegt wird. Es folgt etwas Fleur de Sel, frisch gemahlener Pfeffer und einige, wenige Chiliflocken.

Die frisch belegte Pizza kommt nun auf den heißen Stein und verweilt dort, selbstverständlich bei geschlossenem Deckel, ca. 4 bis 7 Minuten.

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Nachdem die Pizza fertig gegart ist, belegt man sie mit einigen gezupften Basilikumblättern.

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Auch von unten ist die Pizza perfekt gebräunt!

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Ich bin begeistert! Guten Appetit!