Stauferico Burger mit Bacon Jam u. Kartoffelnest

Ganz selbstbewusst(!) – dass Wichtigste zuerst: „Diesen Burger müsst ihr unbedingt nachgrillen, denn er schmeckt fantastisch!!!“

Bei der Kreation dieses Burgers habe ich bewusst auf Ketchup oder Barbecue-Sauce und übermäßig viel Salat und Gemüse verzichtet. Anstelle Patties typischerweise aus Rindfleisch zu formen, verwendete ich ausschließlich das Fleisch des Stauferico Schweins von yourbeef.de. Verfeinert wurde das Prachtexemplar mit einem krossem Kartoffelnest, Bacon Jam und einfacher Mayonnaise.

Zutaten
weiche Buns (nach diesem Rezept)
Bacon Jam (nach diesem Rezept)
Kartoffelnester (nach diesem Rezept)
Stauferico Pattes

Cheddar (Käse)
Salat (z. B. Lollo rosso)
Mayonnaise
frisch gemahlenen sehr groben bunten Pfeffer (z. B. Ankerkraut Bunter Pfeffer)

Zuallererst werden die super-weichen, bereits dutzende Male erfolgreich gebackenen, Burger-Buns nach diesem Rezept gebacken.

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Fall ihr keinen Bacon Jam mehr im Kühlschrank stehen haben solltet, verwendet bitte dieses Rezept.

Die Kartoffelnester bratet ihr anschließend nach diesem Rezept.

Die Patties werden auf dem sehr heißen, gusseisernen Grillrost unter direkter Hitze mit geschlossenem Deckel von einer Seite scharf angegrillt. Nach dem Umdrehen, werden die Patties jeweils mit einer Scheibe Cheddar belegt. Sobald der Cheddar vollständig zerlaufen ist, sollte das Fleisch-Innere die Ziel-Kerntemperatur von ca. 55 – 60 °C erreicht haben. Falls die Zeit nicht ausreichte, den Patty noch einige Zeit in der indirekten Zone eures Grills nachziehen lassen.

Der Zusammenbau des Stauferico Burgers mit Bacon Jam u. Kartoffelnest von unten nach oben.

  1. Bun-Boden sparsam mit Bacon Jam einstreichen
  2. Salatblatt
  3. Patty mit zerlaufendem Cheddar
  4. frisch gemahlenen sehr groben bunten Pfeffer
  5. Mayonnaise
  6. Kartoffelnest
  7. Bun-Deckel großzügig mit Bacon Jam einstreichen

Voilà – hier ist er! Der fantastische Stauferico Burger mit Bacon Jam u. Kartoffelnest!

Guten Appetit!

Cherry Cheese Bacon Burger

Für einen wirklich guten Burger bedarf es u. a. einer richtig guten BBQ-Sauce. Die Cherry-BBQ-Sauce des Cherry Cheese Bacon Burgers ist eine solche Sauce, die ich euch gerne vorstellen möchte.
Zum Grillen des Cherry Cheese Bacon Burgers sind mehrere Pfannen/Gefäße von Vorteil, die zeitweise gleichzeitig auf den Grillrost stehen sollten. Durch das große Platzangebot klappt die Zubereitung mit Pfännchen & Co. im Megamaster Braai 1200 besonders gut, in dem durch geeignete Positionierung der Kohlen mehrere Temperaturzonen, ähnlich wie auf einem Herd, eingerichtet werden können.

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Zutaten
Feldsalat
Gehacktes vom Rind (gewürzt mit S & P & Worcestersauce)
Baconstreifen
Cheddarkäse
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

für die karamellisierten Zwiebeln
3 große in Ringe geschnittene Zwiebeln
Butter
2 – 3 EL Zucker
3 EL Balsamico
Meersalz

für die Cherry-BBQ-Sauce
abgetropfte entkernte Süßkirschen aus dem Glas
2 – 3 EL Ketchup
100 g Honig
80 ml Kirschsaft
Saft von 1 Limette
Zesten einer halben Limette
1 EL Worcestersauce
2 EL brauner Zucker (ggf. mehr)
1 EL Apfelessig
1 – 2 TL Chiliflocken
0,5 TL Meersalz
1 EL Paprikapulver

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Zubereitung Cherry-BBQ-Sauce
Alle o. a. Zutaten ca. 30 Minuten lang in einem Topf einkochen. Mit einem Pürierstab zerkleinern und anschließend mit Chiliflocken, braunen Zucker und Meersalz abschmecken.

Zubereitung Bacon
In einer Eisen– oder gusseisernen Pfanne die Baconstreifen legen, das Fett auslassen und kross braten. – Auf Butter oder Öl kann gänzlich verzichtet werden. Alternativ die Baconscheiben auf den Grillrost legen, häufig wenden und kross grillen.

Zubereitung der karamellisierten Zwiebeln
Die zuvor in Ringe geschnittenen Zwiebeln mit einem Stückchen Butter in eine Eisen- oder gusseisernen Pfanne glasig dünsten und anschließend entnehmen.
2 – 3 EL Zucker in die Pfanne geben, karamellisieren lassen, mit Balsamico ablöschen und anschließend einkochen.

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In der Zwischenzeit können die Patties auf den heißen Grillrost gelegt werden. In letzter Zeit habe ich mir angewöhnt, die Patties direkt aus dem Gefrierschrank/Burgerpresse, gefroren auf den Grillrost zu legen und zu grillen. – Der Vorteil liegt auf der Hand, die Patties sind sehr viel formstabiler als im aufgetauten Zustand.

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Nun, nachdem alle Zutaten gegrillt wurden, folgt der Zusammenbau.
von unten nach oben
– Feldsalat auf die Bun-Unterseite
– Cherry-BBQ-Sauce
– Pattie gewürzt mit Meersalz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
– Karamellisierte Zwiebeln
– Bacon
– Cheddarkäse (ggf. schon im Grill auf den heißen Pattie legen und zerlaufen lassen)
– ein weiteres Mal ein wenig Cherry-BBQ-Sauce
– Bun-Oberseite

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Guten Appetit!

Selbstverständlich könnt ihr eure Buns auch selber backen. Eine sehr gute Anleitung für super-weiche und leckere Buns habe ich euch hier zur Verfügung gestellt.

Moesta-BBQ Burger-Ring Erfahrungsbericht

Nach den allseits bekannten Burgerpressen werden langsam aber sicher die Burger-Ringe immer beliebter. Das hat Moesta-BBQ ebenfalls längst erkannt und verkauft seit dieser Woche für einen Stückpreis von 6,90 EUR den Moesta-BBQ Burger-Ring.

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Der Burger-Ring ist aus Edelstahl gefertigt und misst einen Durchmesser von 10 cm und eine Höhe von 6 cm. Auf einer Seite prangt das Moesta-BBQ-Logo, auf der anderen Seite der Schriftzug „Burger-Ring“. Er ist sehr sauber verarbeitet und bietet keine scharfen Kanten. Der Sinn des Burger-Rings ist es, perfekt geformte Burger-Buns mit einem Durchmesser von 10 cm zu formen.

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Der Durchmesser von 10 cm wurde aus dem Grund gewählt, weil ein Burger-Pattie aus einer handelsüblichen Burger-Presse meist 11,5 cm misst. Während des Grillens schrumpft das Pattie meist um 1 – 1,5 cm, sodass schlussendlich Bun und Pattie einen einheitlichen Durchmesser besitzen und den Grundstein für einen tollen Burger legen.

Zum Test habe ich mein Standard-Burger-Bun-Rezept genommen. Leider hatte ich mich ein wenig mit den Aufgehen der Buns verschätzt, weshalb sie deutlich aus dem Ring herausschauten.

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Nach dem Backen blieb die Höhe exakt so erhalten. Man hätte locker Triple- oder Quadruple-Buns daraus schneiden können.
Später nahm ich nur die Hälfte des Teigs – daraus entpuppte sich die ideale Menge. Aus dem o. a. Rezept können also 12 normale Buns gepacken werden.

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Der spätere Abwasch gestaltet sich als sehr einfach. Man sollte die Burger-Ringe nach Benutzung kurz in Wasser einweichen lassen, dann lassen sich die Backreste ganz einfach von den Ringen abwischen.

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Der spätere Burger sah tatsächlich sehr ansehnlich aus. Das Pattie schaute keinen Millimeter raus.

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Ich muss zugeben, dass die Burger-Ringe schon eine sehr große Hilfe sind. Sie verleihen dem perfekten Bun die perfekte Größe. Man muss die Burger-Ringe keines Falls besitzen aber sie sind schon ein tolles Nice-to-Have!
Übrigens, solltet ihr ein 6er-Set für 34,90 EUR erwerben, bekommt ihr quasi sechs Stück für den Preis von fünf einzelnen Burger-Ringen.

Viel Spaß beim Burger bauen!