Wildburger Deluxe mit Blauschimmelkäse, Preiselbeeren u. Zwiebelrelish

Die Zeiten, in denen man Wildfleisch nur zur jeweiligen Wildzeit erwarb und meist auch nur dann verspeiste, sind schon längst vorbei. Gerade Wildschwein-Patties sind ganzjährig weiterhin voll im Trend. Dieses Rezept verwandelt die einzelnen Zutaten zu einem absoluten Premium Burger. – Deshalb nenne ich diesen Burger auch ganz zurecht „Wildburger Deluxe“, denn er schmeckt einfach fantastisch.

Zutaten
Wildschwein Burger Patties á 180 g (z. B. von eatventure)
ca. 50 – 70 g Blauschimmelkäse/Burger
Lollo Rosso
Rucola
Preiselbeeren aus dem Glas
Chillischoten, mittelscharf

Burger-Buns (Curry-Buns vorgebacken von z. B. eatventure)
…oder nach diesem Rezept.

für das Zwiebelrelish
5 mittelgroße Zwiebeln
Olivenöl
3 EL Zucker
2 EL Balsamico
1 EL Grafschafter Sirup
Zimt
Ingwer

für die Sauce
1 Tasse Mayonnaise
1 kleine sehr fein geschnittene Zwiebel
1,5 TL Zwiebelpulver
0,25 TL Knoblauchpulver
Etwas Saft von einer Zitrone oder Limette

Die Zwiebeln in Ringe schneiden, die restlichen Zutaten für das Zwiebelrelish bereitstellen, den Grill starten und aufheizen.

Die geölten Zwiebeln in einem Gemüsekorb aus Edelstahl unter direkter Hitze glasig grillen, mit Zucker karamellisieren lassen…

…mit Balsamico ablöschen, Grafschafter Sirup hinzufügen und mit jeweils einer Prise Zimt und Ingwer abschmecken.

Das Zwiebelrelish zur Seite stellen und den Grill auf hohe Temperatur aufheizen.

Die Patties auf den sehr heißen gusseisernen Rost legen und nach ca. 2 – 3 Minuten ein einziges Mal wenden.

Nachdem die zweite Seite des Patties ebenfalls Röstaromen angenommen hat, mit Blauschimmelkäse belegen und in die indirekte Zone legen.

Ganz zum Schluss die Burger-Buns aufschneiden und die jeweiligen Hälften mit der Schnittseite in Richtung Rost aufknuspern.

Der Wildburger Deluxe wird in folgender Reihenfolge belegt (von unten nach oben).

– Untere Bun-Hälfte großzügig mit Sauce bestreichen
– 1 großes Blatt Lollo Rosso
– 5 Blätter Rucola
– Wildschwein-Pattie mit zerlaufenden Blauschimmelkäse
– Streifen von Chillischoten (Anzahl je nach gewünschter Schärfe)
– 1 – 2 EL Preiselbeeren
– Zwiebelrelish

Ich denke, dass Ergebnis kann sich doch mehr als sehen lassen, oder?

Es ist einfach unglaublich, wie stimmig die ausgewählten Zutaten sind und miteinander harmonieren. Neben dem saftigen Fleisch des Wildschweins, überraschte des Weiteren der vorgebackene Curry-Bun, ebenfalls von eatventure, mehr als positiv.

Eine wirklich sagenhafte Kombination die es wert ist, einmal nachgegrillt zu werden!

Viel Spaß und garantiert guten Appetit.

Buchvorstellung: Die Feuerplatte: Bauanleitung · Funktion · Rezepte

Das Buch „Feuerplatte: Bauanleitung · Funktion · Rezepte“ erscheint am 16. März 2017 im HEEL Verlag.

Wieder einmal hatte bigBBQ.de die Gelegenheit, sich das Buch vor der offiziellen Veröffentlichung schon einmal detailliert anzuschauen.

Zum Autor

Udo Eckert ist ein ambitionierter Hobbykoch, der sich als Autor und Regisseur von kulinarischen TV-Serien und Buchreihen einen Namen gemacht hat. Mit diesem Buch möchte er die in Deutschland noch relativ unbekannte Feuerplatte bekannt machen.

Unterstützt wird er vom „Griller“ Jens Hörschelmann. Jens Hörschelman ist selbstständiger Unternehmer und besitzt als Grill- und BBQ-Lehrer eine mobile Grillschule. Bei vielen nationalen und internationalen Grill-Wettbewerben und -Meisterschaften errang er diverse Siege und Meisterehren.

Erster Eindruck

Beim Durchblättern fällt sofort auf, dass es sich hier nicht nur um ein Rezeptbuch für die Feuerplatte handelt, sondern auch, dass das dazu notwendige Know-How und vieles mehr vermittelt wird. Knapp ein Drittel des Buches ist dem Bau und der Theorie zum richtigen Grillen mit der Feuerplatte gewidmet. Danach folgen Seiten mit unzähligen Rezepten aus allen kulinarischen Bereichen. Vor allem der Eigenbau einer Feuerplatte lässt mich gleich auf den ersten Seiten verweilen.

Die Botschaft

Udo Eckert stellt die Feuerplatte in Anwendung und Eigenbau vor. Ausführlich wird erklärt, wie die zahlreichen Rezepte auf der Feuerplatte zubereitet werden. Bitte keine vormarinierten Steaks und verbrannte Würste mehr! Grillen ist vielmehr ein Zusammenspiel von gesunden und variantenreichen Lebensmitteln, verbunden mit Geselligkeit. Sehr stark finde ich, dass auf den Fotos echte Lebensmittel gezeigt werden und keine bearbeiteten gepimpten Lebensmittel, damit es besser auf dem Foto rüberkommen würde.

Aufbau des Buches

Das Buch gliedert sich in die zwei großen Bereiche Feuerplatte und Rezepte.

Auf den ersten knapp 50 Seiten wird alles rund um die Feuerplatte erklärt und gezeigt. Eine ausführliche Bauanleitung sowie der richtige Umgang mit der Feuerplatte wird mit vielen Fotos erklärt. Auch die Themen Holz und Anfeuern werden bedacht.

Ab Seite 50 gibt es dann die Rezepte, die alle auch bereits auf der Feuerplatte vom Autorenteam getestet wurden. Den Anfang machen die Vorspeisen, gefolgt von den Hauptgerichten mit Rind, Schwein Geflügel und Fisch & Meeresfrüchte. Ab Seite 138 geht es dann um die Beilagen, gefolgt von den Desserts ab Seite 154.

Den Abschluss bilden ab Site 174 dann noch die Vorstellung vom Autor und dem „Griller“ und der Danksagung.

Inhalt des Buches

Nach dem Vorwort wird auf den ersten Seiten das Grillen im Zeitwandel gezeigt. Im ersten Teil folgt eine ausführliche Bauanleitung für eine Feuerplatte. Zusammenbau und Materialbeschaffung werden genauso gut erklärt wie die unterschiedlichen Temperaturzonen. Auch auf die Wahl des Holzes und die richtige Anfeuerung wird eingegangen. Brennt erst einmal das Feuer, gibt es noch Tipps zum Grillwerkzeug und Grillgut. Obwohl ich natürlich schon die Feuerplatte kannte, waren hier meine Vorkenntnisse eher gering. Aber dieser erste Teil informiert auch einen unerfahrenen Feuerplatten-Griller ziemlich gut, so dass ein Eigenbau mit diesem Buch problemlos möglich ist! Durch die unterschiedlichen Temperaturzonen ist direktes und indirektes Grillen möglich und bei der Wahl der Lebensmittel gibt es keine Grenzen, Warenkunde inklusive!

So gut informiert gelangt man dann zum Rezeptteil. Die Rezepte sind reichlich bebildert und haben neben einem sinnigen Namen auch die Angaben für die Anzahl der Portionen, die Vorbereitungszeit und die Grillzeit. Die Beschreibung dazu ist kurz und gut formuliert. Das Beste ist jedoch für mich die Timeline: Ein kleiner Infokasten, in dem sehr anschaulich gezeigt wird, wann etwas für wie lange in welcher Temperaturzone gegrillt wird. Für jeden Anfänger mit der Feuerplatte ist das eine super Hilfe!
Bei den Vorspeisen findet man diverses gegrilltes Gemüse, Jakobsmuscheln und Grillkäse.

Bei den Hauptgerichten bleibt kein Wunsch offen: Das Kapitel Rind bietet vom Roastbeef in Honig-Pfeffer-Kruste, Rinderfilet bis hin zum T-Bone-Steak mit Rosmarin und Salz & Pfeffer viele Varianten. Weiter geht es im Kapitel Schwein mit dem Schweinefilet, aber auch mit Nackensteaks in eigener Biermarinade. Im Kapitel Geflügel werden Puten zum Poulet Saltimbocca und Enten zur Barbecue-Ente mit Orangen.

Bei den Fischen & Meeresfrüchten werden Miesmuscheln auf die Feuerplatte gelegt und ganze Fische und Medaillons vom Thunfisch gegrillt.
Im Kapitel Beilagen geht es natürlich weiter mit Gegrilltem: Kartoffeln, Gnocchi und Kräuterseitlinge, um nur einige zu nennen.

Im Kapitel Desserts findet man schöne neue Ideen wie zum Beispiel karamellisierte Apfelringe, Traubenspieße und Pancakes im Tortenring zubereitet werden.

Feuerplatte: Bauanleitung · Funktion · Rezepte

Gebundene Ausgabe (Hardcover): 176 Seiten
Verlag: HEEL Verlag
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 16. März 2017
ISBN-10: 3958434835
ISBN-13: 978-3958434837
Preis: 24,99 €

Fazit

Ich auch!!! – Klar kannte ich die Feuerplatte schon, es hat mich aber noch nie so richtig gereizt. Aber bei der Bauanleitung kribbelten mir die Finger, so gerne wäre ich gleich angefangen. Feuerplatten sind noch nicht so bekannt im Bau und Umgang. Aber dieses Buch ist ein tolles Werk für jeden, der sich selber gerne eine Feuerplatte bauen möchte. Tipps zur Materialbeschaffung und Kosten werden genauso erwähnt wie eine ausführliche Anleitung zum richtigen Umgang und Grillen mit der Feuerplatte. Der Rezeptteil hat natürlich tolle Rezepte und Fotos, von denen man viele gerne sofort nachgrillen möchte. Aber die Timeline macht dieses Buch zu einer super Anleitung zum richtigen Grillen mit der Feuerplatte! Jedem, der gedanklich mit der Feuerplatte spielt oder Lust auf etwas Neuem hat, kann ich das Buch sehr empfehlen.

Hier könnt ihr das Buch versandkostenfrei bei Amazon vorbestellen.

Stauferico Burger mit Bacon Jam u. Kartoffelnest

Ganz selbstbewusst(!) – dass Wichtigste zuerst: „Diesen Burger müsst ihr unbedingt nachgrillen, denn er schmeckt fantastisch!!!“

Bei der Kreation dieses Burgers habe ich bewusst auf Ketchup oder Barbecue-Sauce und übermäßig viel Salat und Gemüse verzichtet. Anstelle Patties typischerweise aus Rindfleisch zu formen, verwendete ich ausschließlich das Fleisch des Stauferico Schweins von yourbeef.de. Verfeinert wurde das Prachtexemplar mit einem krossem Kartoffelnest, Bacon Jam und einfacher Mayonnaise.

Zutaten
weiche Buns (nach diesem Rezept)
Bacon Jam (nach diesem Rezept)
Kartoffelnester (nach diesem Rezept)
Stauferico Pattes

Cheddar (Käse)
Salat (z. B. Lollo rosso)
Mayonnaise
frisch gemahlenen sehr groben bunten Pfeffer (z. B. Ankerkraut Bunter Pfeffer)

Zuallererst werden die super-weichen, bereits dutzende Male erfolgreich gebackenen, Burger-Buns nach diesem Rezept gebacken.

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Fall ihr keinen Bacon Jam mehr im Kühlschrank stehen haben solltet, verwendet bitte dieses Rezept.

Die Kartoffelnester bratet ihr anschließend nach diesem Rezept.

Die Patties werden auf dem sehr heißen, gusseisernen Grillrost unter direkter Hitze mit geschlossenem Deckel von einer Seite scharf angegrillt. Nach dem Umdrehen, werden die Patties jeweils mit einer Scheibe Cheddar belegt. Sobald der Cheddar vollständig zerlaufen ist, sollte das Fleisch-Innere die Ziel-Kerntemperatur von ca. 55 – 60 °C erreicht haben. Falls die Zeit nicht ausreichte, den Patty noch einige Zeit in der indirekten Zone eures Grills nachziehen lassen.

Der Zusammenbau des Stauferico Burgers mit Bacon Jam u. Kartoffelnest von unten nach oben.

  1. Bun-Boden sparsam mit Bacon Jam einstreichen
  2. Salatblatt
  3. Patty mit zerlaufendem Cheddar
  4. frisch gemahlenen sehr groben bunten Pfeffer
  5. Mayonnaise
  6. Kartoffelnest
  7. Bun-Deckel großzügig mit Bacon Jam einstreichen

Voilà – hier ist er! Der fantastische Stauferico Burger mit Bacon Jam u. Kartoffelnest!

Guten Appetit!

Bacon Jam (Bacon Marmelade) mit Whisky

Für die meisten von euch längst ein alter Hut. – Bacon Jam! Doch jedes Jahr kommen neue Grill-Begeisterte Leser dazu und haben von der wertvollen gold-gelben Masse noch nie etwas gehört. Bacon Jam besitzt eine marmeladen-artige Konsistenz und schmeckt einerseits süß-sauer, andererseits salzig-scharf und sehr würzig. Die beiden Hauptkomponenten sind Bacon und Zwiebeln.

Bacon Jam ist das ideale Topping für Burger und schmeckt u. a. auch auf Sandwiches, Baguettes, im Salat, zwischen dem Hawaii-Toast, auf dem Frühstücksei u.v.m.

Zutaten
750 g Bacon am Stück oder in dicke Scheiben geschnitten
1 große Gemüsezwiebel
250 g Schalotten
250 g rote Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
110 g brauner Zucker
2 EL Ketchup o. Barbecue-Sauce
0,5 TL grober Pfeffer (z. B. Ankerkraut Pfeffer Symphonie)
0,25 TL Cayenne-Pfeffer
1 TL geräuchertes Paprikapulver
80 ml Aceto Balsamico
150 ml Whisky
100 ml Ahornsirup

Den Bacon am Stück erst in dicke Scheiben und anschließend in ca. 2 cm dicke Stückchen schneiden.

Den gewürfelten Bacon in einer gusseisernen Pfanne bei mittlerer Temperatur auslassen.

Sobald das Fett ausgelassen ist und anfängt zu schäumen, ist der Bacon knusprig.

Der Bacon durch Zuhilfenahme eines Siebes vom Fett trennen. Achtung, die Pfanne ist sehr heiß. Unbedingt Handschuhe tragen!

Die Zwiebeln, Schalotten und Knoblauchzehen grob klein schneiden…

…und in der gusseisernen Pfanne für ca. 8 Minuten glasig dünsten.

Nun kommen die restlichen Zutaten dazu. Erst die flüssigen Zutaten wie Aceto Balsamico, Ahornsirup, Whisky und Ketchup o. Barbecue-Sauce und zum Schluss das Paprikapulver der grobe Pfeffer und der Cayenne-Pfeffer.

Nun wird noch einmal abgeschmeckt und ggf. nachgewürzt, bevor schlussendlich der Bacon wieder hinzugefügt wird.

So lange einkochen, bis eine marmeladen-artige Konsistenz entsteht, die anschließend in ausgekochte Einmachgläser gefüllt werden kann.

Aus der o. a. Zutaten-Menge entsteht etwas mehr als 500 ml Bacon Jam, die im Kühlschrank einige Wochen lang gelagert werden kann. Im Kühlschrank wird die Bacon Jam relativ fest, kann jedoch für einige wenige Sekunden lang in die Mikrowelle gestellt werden und ist anschließend wieder streichfähig.

Viel Spaß beim Nachkochen. Ihr werdet es auf keinen Fall bereuen und werdet garantiert zum Wiederholungstäter! Hier ein Beispiel-Burger mit Bacon Jam als Topping.

Cherry Cheese Bacon Burger

Für einen wirklich guten Burger bedarf es u. a. einer richtig guten BBQ-Sauce. Die Cherry-BBQ-Sauce des Cherry Cheese Bacon Burgers ist eine solche Sauce, die ich euch gerne vorstellen möchte.
Zum Grillen des Cherry Cheese Bacon Burgers sind mehrere Pfannen/Gefäße von Vorteil, die zeitweise gleichzeitig auf den Grillrost stehen sollten. Durch das große Platzangebot klappt die Zubereitung mit Pfännchen & Co. im Megamaster Braai 1200 besonders gut, in dem durch geeignete Positionierung der Kohlen mehrere Temperaturzonen, ähnlich wie auf einem Herd, eingerichtet werden können.

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Zutaten
Feldsalat
Gehacktes vom Rind (gewürzt mit S & P & Worcestersauce)
Baconstreifen
Cheddarkäse
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

für die karamellisierten Zwiebeln
3 große in Ringe geschnittene Zwiebeln
Butter
2 – 3 EL Zucker
3 EL Balsamico
Meersalz

für die Cherry-BBQ-Sauce
abgetropfte entkernte Süßkirschen aus dem Glas
2 – 3 EL Ketchup
100 g Honig
80 ml Kirschsaft
Saft von 1 Limette
Zesten einer halben Limette
1 EL Worcestersauce
2 EL brauner Zucker (ggf. mehr)
1 EL Apfelessig
1 – 2 TL Chiliflocken
0,5 TL Meersalz
1 EL Paprikapulver

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Zubereitung Cherry-BBQ-Sauce
Alle o. a. Zutaten ca. 30 Minuten lang in einem Topf einkochen. Mit einem Pürierstab zerkleinern und anschließend mit Chiliflocken, braunen Zucker und Meersalz abschmecken.

Zubereitung Bacon
In einer Eisen– oder gusseisernen Pfanne die Baconstreifen legen, das Fett auslassen und kross braten. – Auf Butter oder Öl kann gänzlich verzichtet werden. Alternativ die Baconscheiben auf den Grillrost legen, häufig wenden und kross grillen.

Zubereitung der karamellisierten Zwiebeln
Die zuvor in Ringe geschnittenen Zwiebeln mit einem Stückchen Butter in eine Eisen- oder gusseisernen Pfanne glasig dünsten und anschließend entnehmen.
2 – 3 EL Zucker in die Pfanne geben, karamellisieren lassen, mit Balsamico ablöschen und anschließend einkochen.

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In der Zwischenzeit können die Patties auf den heißen Grillrost gelegt werden. In letzter Zeit habe ich mir angewöhnt, die Patties direkt aus dem Gefrierschrank/Burgerpresse, gefroren auf den Grillrost zu legen und zu grillen. – Der Vorteil liegt auf der Hand, die Patties sind sehr viel formstabiler als im aufgetauten Zustand.

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Nun, nachdem alle Zutaten gegrillt wurden, folgt der Zusammenbau.
von unten nach oben
– Feldsalat auf die Bun-Unterseite
– Cherry-BBQ-Sauce
– Pattie gewürzt mit Meersalz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
– Karamellisierte Zwiebeln
– Bacon
– Cheddarkäse (ggf. schon im Grill auf den heißen Pattie legen und zerlaufen lassen)
– ein weiteres Mal ein wenig Cherry-BBQ-Sauce
– Bun-Oberseite

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Guten Appetit!

Selbstverständlich könnt ihr eure Buns auch selber backen. Eine sehr gute Anleitung für super-weiche und leckere Buns habe ich euch hier zur Verfügung gestellt.

Moesta-BBQ Burgerpresse im Praxistest

Immer wieder erreichen mich Leserfragen, welche Burgerpresse wohl die Beste sei.
Die Auswahl an Burgerpressen ist in den letzten Jahren so sehr angestiegen, dass man die Frage nach der Besten Burgerpresse nicht pauschal mit einer einzigen Produktempfehlung beantworten kann. Seit dem Herbst letzten Jahres verweise ich jedoch immer wieder auf die „etwas andere“ Moesta-BBQ Burgerpresse, die sich in monatelangen Praxiseinsätzen bewährt hat und mir rundum gut gefällt.

Was an dieser Burgerpresse so anders ist und was mir daran so besonders gefällt, möchte ich euch gerne zeigen.

Die Moesta-BBQ Burgerpresse wird in einem sehr stabilen Karton geliefert, in dem man sie nach dem Gebrauch auch sehr gut wieder verstauen kann.

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Die Burgerpresse ist 2-teilig und besteht aus schwarzem Silikon mit sehr angenehmer, hochwertig anmutender Haptik. Der Deckel der Burgerpresse wird durch das Moesta-BBQ-Logo verziert, hingegen die Rückseite Informationen in Form von Piktogrammen bereithält, die da wären:

– bis -40 Grad einfrierbar
– für die Spülmaschinen geeignet
– für den Backofen geeignet
– für die Mikrowelle geeignet
– nicht für den Grill geeeignet

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Die Burgerpresse hat eine Kantenlänge von 30 x 30 cm, ist ca. 2,8 cm hoch und besitzt vier Vertiefungen zum gleichzeitigen Formen von vier Burger-Patties.

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Laut Herstellerangaben können in der Burgerpresse Patties mit Gewichten zwischen 170 und 250 g geformt werden. Dazu müssen nicht zwangsläufig alle Patties die gleiche Größe besitzen. Ich forme sie am Liebsten mit einem Gewicht von 200 g.

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Nun wird das gewolfte und ggf. gewogene Fleisch ganz einfach in die Mulden des Bodens der Burgerpresse gelegt und anschließend mit dem Deckel verschlossen.

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Damit die Patties schön gleichmäßig geformt werden, wird mit ein wenig Gefühl, durch Zuhilfenahme der Finger oder dem Handballen, ausreichend Druck auf die vier Erhebungen der Burgerpresse ausgeübt.

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Nach dem Anheben des Deckels oder des Bodens erwarten euch wohlgeformte Patties mit einem Durchmesser von exakt 12,5 cm, einer Höhe von 16 mm (+/- 2 mm) und jeweils einer kleinen Vertiefung in der Mitte. Diese Vertiefung dient dazu, dass das Pattie sich durch eventuelle Hitze-Spannungen auf dem heißen Rost nicht verzieht und sich somit an den Seiten nicht hochbiegt.

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Die Patties können entweder sofort vergrillt oder für einen späteren Verzehr eingefroren werden. Praktisch ist, sie mit einem Vakuumierer einzeln in Folie einzuschweißen oder sie zusammen mit der Burgerpresse einzufrieren. Beim Entnehmen der Patties klebt das Fleisch übrigens kein bisschen am Silikon.

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Je nach Bedarf können nun die Patties ganz praktisch aus der Form entnommen werden.

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Die Reinigung der Moesta-BBQ Burgerpresse gestaltet sich als sehr einfach. Mit einem Spritzer Geschirrspülmittel und Leitungswasser, ist die Presse in Windeseile wieder sauber und einsatzbereit. Selbstverständlich kann die Silikonform auch in die Spülmaschine gegeben werden.
Zum Trocken zieht das schwarze Silikon bei der Verwendung eines Trockentuches für meinen Geschmack leider ein bisschen zu viel Staub und Textil-Härchen an. Viel einfacher ist es, den Deckel und den Boden nach der Reinigung im feuchten Zustand für kurze Zeit an den Fliesenspiegel über der Küchenzeile anzulehnen.

Zahlen, Daten, Fakten:
Maße der Burgerpresse: 30 cm x 30 cm x 2,8 cm
Pattie-Durchmesser 12,5 cm (4 x)
Pattie-Höhe 16 mm (+/- 2 mm)
Pattie-Gewichte: 170 – 250 g
Temperaturbeständigkeit: -40°C bis 230°C
Lebensmittelechtheit: ja
Geeignet für: Backofen, Mikrowelle, Spülmaschine, Gefrierschrank/-fach
Preis: 29,99 EUR

Doppelter Daumen hoch für die innovative und sehr flexible Vierfach-Burgerpresse von Moesta-BBQ.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Patties formen und Burger bauen.

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Buchvorstellung: Vegan Grillen – Genial gut!

Das Buch Vegan Grillen – Genial gut! erscheint am 31. Januar 2017 im HEEL Verlag.

bigBBQ.de hatte die Gelegenheit es sich im Vorfeld schon einmal detailliert anzuschauen.

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Zum Autor

Matthias Kristiansson ist in Schweden der bekannteste Publizist mit dem Themenschwerpunkt vegane Küche. Neben mehreren Back- und Kochbüchern, ist er der Herausgeber der größten schwedischen Kochzeitschrift für die vegane Küche namens Vego.

Erster Eindruck

Wäre beim ersten Durchblättern des Buches der Titel nicht bekannt, dann würde man denken: Cool, ein neues Grillbuch mit lauter Rezepten vom Hot Dog bis hin zum Burger und ahnt im Vorfeld rein nichts vom Fleischverzicht und sonstigen nicht-veganen Zutaten.

Hungrig machende starke Fotos mit kurzen knackigen Anleitungen. Nichts erinnert an all die Vorurteile von veganem Essen wie einseitig, langweilig oder geschmacksneutral. Die Bilder vom Dallas-Burger und dem Mango-Coleslow machen auf jeden Fall schon auf dem ersten Blick Appetit! Ein toller erster Eindruck, bei dem man am liebsten gleich losgrillen möchte.

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Die Botschaft

Veganes Essen ist mit Sicherheit eine Lebenseinstellung – muss es aber nicht unbedingt sein! Genauso wie man mit Fleisch- und Fischsorten experimentiert, kann man das auch mit vegetarischem oder veganem Essen machen. Wer bei diesem Buch nur an gegrilltes Gemüse in Öl denkt liegt komplett daneben. Das Buch bietet spannende und interessante Gerichte, die alles andere als langweilig sind. – Und mit diesen Gerichten liegt man beim nächsten Grill- und BBQ-Abend nicht nur bei Vegetariern und Veganern geschmacklich ganz weit vorne!

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Aufbau des Buches

Als Einstieg wird auf den ersten der insgesamt 128 Seiten ein wenig Warenkunde vermittelt: Veganes „Fleisch“ wie Seitan und Tofu werden vorgestellt.

Dann folgen die 5 Kapitel:
– Vom Grill
– Beilagen
– Saucen, Dips & Marinaden
– Snacks & Drinks
– Desserts

So kann je nach Bedarf ein Grillabend komplett vegan gestaltet oder nur durch einzelne Gerichte vegan ergänzt werden.

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Inhalt des Buches

Ein Blick auf den Zutatenlisten zeigt, dass es sowohl Rezepte mit klassischen als auch mit typisch veganen Zutaten gibt. Bei den gegrillten Fladenrollen mit Kartoffeln, Avocados und Zwiebeln zum Beispiel, sind einzig Käse und Jogurt als milchfreie Variante ungewöhnlich. Beim Rote-Beete-Burger hingegen kommen nicht einmal vegane Varianten zum Einsatz. Hier sorgen Walnüsse und Bohnen für ein neues Geschmackserlebnis. Die Klassiker wie Tofuwurst und Seitan werden aber genauso in Szene gesetzt wie reine Gemüserezepte.

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Die Rezepte sind sehr übersichtlich in Zutatenlisten und Zubereitungsmethoden gegliedert. Sehr schön ist auch, dass jedes Rezept ein Foto hat. Die Rezepte sind entweder mit dem Symbol „GF“ für glutenfrei gekennzeichnet oder beinhalten eine Fußnote die beschreibt, wie man sie abwandeln muss, dass sie glutenfrei werden.

Im Kapitel „Grillen“ werden viele Fleischgerichte als vegane Varianten angeboten, zum Beispiel das Holzfällersteak als Seitan-Variante. Schließlich kann man den Geschmack von Tierprodukten mögen, aber trotzdem bewusst darauf als Zutat verzichten wollen! Ebenso werden hier Alternativen zur Frikadelle, dem Burger und zu Hot Dogs geboten.

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Im Kapitel „Beilagen“ steht das Gemüse ganz im Mittelpunkt – mal verarbeitet zu klassischem Kartoffelsalat, mal zu Buns, aber auch zu gegrillter Aubergine mit Tahinipaste.

Dips und Saucen sind das i-Tüpfelchen bei jedem Grillabend. Auch hier gibt es leckere Rezepte wie die Heidelbeer-Salsa oder die geröstete Paprikasauce. Mit den vier leckeren Marinaden Harissa, Sesam-Knoblauch, Orangen-Ingwer und Cajun lässt sich jeder Tofu zudem lecker einlegen!

Für den gemütlichen Teil des Abends sorgen frittierte Kräuter, Knoblauchbrot und leckere Drinks für die Abwechslung. Allein Cashew-Käse macht mich mehr als neugierig!

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Zum Abschluss gibt es als Highlight noch ein veganes Dessert: Es werden Pfirsiche, Äpfel und Bananen gegrillt, ergänzt durch Parfait, Ricotta und Karamellsauce. Alles natürlich milchfrei!

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Als optisches lustiges Highlight gibt es eine Salami – bestehend aus veganer Schokolade und veganem Butterkeks.

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Vegan Grillen – Genial gut!

Gebundene Ausgabe (Hardcover): 128 Seiten
Verlag: HEEL Verlag
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 31.01.2017
ISBN-10: 3958434177
ISBN-13: 978-3958434172
Preis: 16,99 €

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Fazit

Langeweile auf dem veganen Grill gibt es mit diesem Buch keineswegs mehr! Ein kleines, feines Grill-Buch nicht nur für Veganer, sondern auch für diejenigen Griller, die offen für neue Geschmackserlebnisse sind oder ganz einfach den Vegan-Fans unter ihren Gästen beeindrucken möchten.
Ein Blick auf die Zutatenlisten zeigt ganz deutlich, dass man zur Umsetzung der Rezepte nicht Unmengen von Zutaten benötigt und sich somit nicht in Unkosten stürzen muss. Die Anforderungen an den Griller sind jedoch relativ gering, sodass es auch so gut wie jedem Grill-Anfänger gelingen wird, diese Rezepte erfolgreich umzusetzen.
Das Buch „Vegan Grillen: Genial gut!“ ist das erste Grillbuch seiner Art, welches die vegane
Sparte meiner Grillbüchersammlung besetzt und diese dadurch erheblich aufwertet.

Hier könnt ihr das Buch versandkostenfrei bei Amazon vorbestellen.

Noch besser! – Hier könnt ihr eines von 15 Büchern Vegan Grillen – Genial gut! gewinnen… Viel Glück!

EM Slider für die Halbzeitpause

Ihr wollt eure Gäste bei der Fußball Europameisterschaft 2016 in der Halbzeitpause begrillen, aber selbst das Spiel nicht verpassen? Mit ein paar Vorbereitungen wird euch das gewiss gelingen. Mit folgendem Rezept hinterlasst ihr garantiert bleibenden Eindruck bei euren Gästen!

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Zutaten
für die kleinen Buns (ca. 30 Stk.)
3 x 300 g Mehl (Type 550)
3 x 1/4 Würfel frische Hefe
3 x 1 TL Salz
3 x 0,5 EL Zucker
3 x 60 g weiche Margarine
3 x 100 ml lauwarme Milch
3 x 85 ml lauwarmes Wasser
1 Ei (nicht in den Teig)
Sesamsamen
Lebensmittelfarbe (schwarz/rot/gold)

für die helle Special Sauce
1 kleine Zwiebel, sehr fein geschnitten
1 Tasse Mayonnaise
1,5 TL Zwiebelpulver
0,25 TL Knoblauchpulver
Saft von eingelegten Gurken

2 kg gehacktes vom Rind
3 EL Worcester Sauce
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
gemahlenen Meersalz
1 Schale gemischter Salat
1 – 2 Gurken
7 große Tomaten
Ketchup
Zwiebelringe (optional)
Cheddar-Käse (optional)

Vorbereitungen am Vormittag – Buns backen

Am Morgen des Spieltags sollte der Teig für die Buns geknetet werden.
Dazu die Hefe und die Lebensmittelfarbe in die o. a. flüssigen Zutaten auflösen, die festen Zutaten hinzufügen, 5 min. durchkneten und anschließend mit einem Tuch abgedeckt eine Stunde lang gehen lassen.

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Den Teig nach dem Gehen jeweils noch einmal durchkneten, einzelne Teiglinge abtrennen, schleifen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und abgedeckt eine weitere Stunde gehen lassen.
Nun die einzelnen Teiglinge mit einer Mischung, bestehend aus einem Ei, 1 EL Wasser und 1 EL Milch bestreichen und mit Sesamsamen bestreuen. Anschließend im Backofen bei 200 °C Ober- u. Unterhitze für ca. 18 – 20 min. backen, dann die „Klopfprobe“ machen, sprich, sie sollten sich hohl anhören, dann sind sie genau richtig.

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Eine ausführliche Anleitung für die Zubereitung der super weichen und leckeren Buns findet ihr hier.

Übrigens, die Teigmenge ergibt ca. 10 schwarz/rot/goldene EM Slider mit doppelt Fleisch und 20 kleine Slider in unterschiedlichen Farben mit einfach Fleisch.

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Special Sauce anrühren

Damit die helle Special Sauce im Kühlschrank einige Stunden lang durchziehen kann, sollte diese ebenfalls schon vormittags angerührt werden.
Dazu einfach die o. a. Zutaten verrühren und anschließend mit frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer, Meersalz und Gurkensaft abschmecken und in den Kühlschrank stellen.

Vorbereitungen kurz vor dem Spiel

Damit es in der Halbzeitpause schnell geht, müssen vor dem Spiel die Gurken und Tomaten in dünne Scheiben geschnitten, und die restlichen Zutaten bereitgestellt werden. Des Weiteren wird das Gehackte mit Worcester Sauce, frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer und Meersalz gewürzt und frei Hand kleine Patties von 50 – 60 g geformt.

Das Grillen

20 min. vor der Halbzeitpause sollte der Grill vorgeheizt werden. Nach 15 min. Vorheizzeit, also 5 min. vor der Halbzeitpause, werden die Patties aufgelegt. Je nach Wunsch der Gäste können des Weiteren noch Zwiebelringe angebraten werden.

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Nach ca. 5 min. haben die Fleischstücke auf der ersten Seite ausreichend Röstaromen erhalten und werden nun ein einziges Mal gewendet. Nach weiteren 3 – 5 Minuten, während die ersten Gäste schon ihre Buns aufgeschnitten und belegt haben, können die heißen, saftigen Patties gereicht werden.

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Voilà – fertig ist der EM Slider für die Halbzeitpause.

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Je nach Vorlieben der Gäste, können die Slider mit gebratenen oder gerösteten Zwiebeln, sowie Cheddar-Käse o. ä. belegt werden. Wie so oft sind der Phantasie wieder einmal keine Grenzen gesetzt.

Viel Erfolg beim Nachgrillen, einen guten Appetit und viel Spaß bei der Fußball Europameisterschaft 2016!

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Der perfekte weiche Burger Bun mit Geling-Garantie

Zutaten
für ca. 12 weiche Buns normaler Größe
600 g Mehl (Type 550)
1/2 Würfel frische Hefe
2 TL Salz
1 EL Zucker
120 g weiche Margarine
200 ml lauwarme Milch
170 ml lauwarmes Wasser
1 Ei (nicht in den Teig)
ggf. Sesam- o. Wasabi-Sesam-Samen

In einer Schüssel den Zucker und die Hefe in der lauwarmen Milch und dem Wasser auflösen, die restlichen o. a. Bun-Zutaten (bis auf das Ei) hinzufügen und anschließend mit der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen, elastischen Teig kneten. Da der Teig anfangs sehr feucht ist, mindestens 5 Minuten kneten.

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Ein Tuch über die Schüssel legen und den Teig 60 Minuten gehen lassen.

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Den Teig noch einmal mit der Hand durchkneten, zu 12 kleinen oder 8 großen Kugeln formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und 10 Minuten ruhen lassen.

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Die Kugeln etwas flach drücken und weitere 60 Minuten gehen lassen.

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Während der Backofen auf 200 Grad Celsius Ober- u. Unterhitze vorheizt, die Buns mit einer Flüssigkeit, bestehend aus 2 EL Milch, 2 EL Wasser und einem Ei einpinseln.

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Je nach Vorlieben, die Buns mit Sesam- oder Wasabi-Sesam-Samen bestreuen.

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Die Buns ca. 18 – 20 Minuten lang backen und anschließend die „Klopfprobe“ machen, sprich, sie sollten sich hohl anhören, dann sind sie genau richtig.
Fertig sind die unkomplizierten, sehr weichen und leckeren Buns.

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Burger Unser – die Bibel der Burgerrezepte

Das Buch Burger Unser ist am 18.03.2016 im Callwey Verlag erschienen.

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Zum Autorenteam

Das Buch wurde gleich von einem 6-köpfigen Team kreiert: Kopf der Bande ist Hubertus Tzschirner. Der gelernte Koch und Caterer hat bereits mehrere Publikationen veröffentlicht und präsentiert sich mit seiner innovativen Küche weltweit auf Messen, Kochkursen und Caterings. Nicolas Lecloux ist der Marketingchef von „true fruits“, ist jedoch privat immer auf der Suche nach dem perfekten Burger. Mit Dr. Thomas Vilgis, diplomiert und promoviert in Physik, wurde ein Experte in Sachen der Naturwissenschaft des Kochens sowie der Physik und Chemie von Lebensmitteln gefunden. Mit Nils Jorra hat man einen weiteren Fleischkenner ins Boot geholt. Nach Jahren in der Sternegastronomie liegt sein Fokus auf artgerechter Haltung und verantwortungsvollem Fleischkonsum. Der mehrfache Grillmeister Florian Knecht ist der Experte für das Thema Gadgets, Grillen und Gartentechniken. Der sechste im Bunde ist der Foodfotograf Daniel Esswein, der sich für die atemberaubende Bilder verantwortlich zeigt.

Erster Eindruck

Dieses Buch macht wirklich etwas her! Albrecht Dürers betenden Hände auf dem sehr starken Hardcover mit Prägung der Lettern des Buchtitels. Wie in einem Gebetbuch, besitzt das Burger Unser drei Lesebändchen aus Stoff in den Farben silber, gold und schwarz. Beim groben Durchblättern des dicken, 288 Seiten starken und 1.855 g schweren Buches läuft einem fast das Wasser aus dem Mund. Die Fotografien sind exzellent und die Texte sehr detailliert. Man hat bei dem riesigen Umfang des Buches das Gefühl, hier kann nichts mehr fehlen!

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Die Botschaft

Das Buch verspricht ein komplettes Standardwerk über Burger zu sein. Auf den insgesamt 288 Seiten wird ausführlich die Zubereitung der Buns, Patties, Soßen und Beilagen erklärt und mit sehr aufwendigen Fotos bebildert. Dabei richtet sich die Zielgruppe sowohl an den absoluten Anfänger „Wie brate ich ein Patty?“ als auch an den Profi, der schon fast alles gesehen hat: Patty aus 100% Rib Short Rib! Im letzten Teil werden dann die einzelnen Zutaten zu kreativen Burgerrezepten mit klangvollen Namen wie „From Dusk till Burn“ kombiniert. Alternativen zu den Rezepten werden immer wieder vorgeschlagen und selbst vegetarische, vegane und süße Burger bleiben nicht außen vor.

Aufbau des Buches

In sechs Kapiteln werden die einzelnen Bestandteile und Kreationen eines Burgers vorgestellt.

Den Anfang macht der Bun auf ca. 25 Seiten: Neben der reich bebilderten Bun-Herstellung gibt es viele Rezeptklassiker sowie neue Ideen wie vegane oder süße Buns.

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Danach folgt auf 8 Seiten das Kapitel Fleisch: Hier wird das Augenmerk auf die Qualität gelegt und nicht auf den Preis. Ausführliche Warenkunde und einfache Erklärung machen Lust auf die Herstellung von eigenen Patties.

Im Kapitel Patties werden auf rund 13 Seiten verschiedene Methoden zum Garen / Grillen des Patties gezeigt und Rezeptalternativen zum Rind vorgestellt.

Auf den nächsten 13 Seiten werden ausführlich die Soßen vorgestellt. Angefangen von den Klassikern Ketchup und Mayo bis hin zu Exoten wie Marsala-Kokos-Ketchup.

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Wer bei Beilagen nur an Fritten denkt, wird auf den nächsten 17 Seiten überrascht sein. Neben den klassichen Kartoffeln Varianten wie Pommes Frites und Kartoffelecken gibt es viele Ideen für eingelegtes, gegrilltes, gebackenes und rohes Gemüse.

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Nachdem Grundwissen folgt dann ab Seite 106 das größte Kapitel mit den Burgerrezepten. Hier werden alle Geschmäcker bedient: Von fleischig, vegetarisch/vegan bis hin zu süß, vom Klassiker Cheesburger bis zum Burger aus Tafelspitz mit Trüffelmayonnaise. Auf den rund 160 Seiten werden unzählige Rezepte mit Alternativen und Ideen vorgestellt.

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Zum Schluss werden auf knapp 20 Seiten im Anhang noch Grundrezepte und wichtige Begriffe im Glossar erklärt. Die besten Burgerläden werden nach Städten sortiert vorgestellt.

Inhalt des Buches

Das Autorenteam fängt für den Leser quasi bei Null an: Wie macht man Buns? Was für Fleischstücke gibt es? Gibt es Soßen außer Ketchup und Mayo? Wer jetzt denkt, dies sei ein Buch für Anfänger irrt gewaltig! Zu einem guten Burger gehören gute Zutaten und so wird alles genau erklärt. Die Seiten „Wissen statt Glaube“ erklären in den jeweiligen Kapiteln Fachwissen, bei dem auch der Profi noch lernen kann. Allein die Seiten zum Thema Fleisch erklären sehr gut, was beim Wolfen und Kuttern passiert. Die Texte sind leicht verständlich geschrieben, Fachbegriffe werden gut erklärt. Die Texte werden mit sehr guten Bildern ergänzt, bei denen man schon beim Blättern am liebsten den Grill anschmeißen würde!

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Vor dem großen Kapitel mit den Burgerkreationen gibt es noch die 10 Burger-Gebote: Hat man einmal einen echt guten Burger gegessen, kann man hier nur immer wieder zustimmend nicken! Vergleicht mal ein Bun aus dem Supermarkt mit einem selbst hergestellten! – Dann könnt ihr nur zustimmen beim „Backt eure Buns selbst“!

Im Kapitel Burger wird man sehr gut durch das Rezept geführt. Die einzelnen Bestandteile werden kurz und knackig erklärt. Das Anrichten wird noch mal gesondert erklärt. Beim „Tipp“ gibt es gute Anregungen für die verwendeten Lebensmittel oder auch mal Alternativen für diese. Der Infokasten „Von uns empfohlen“ vermittelt eine Übersicht über die die passende Patty-Zubereitung, -grammatur, Topping und Beilagen. Aber das Auge bleibt definitiv auf den Burgerbildern hängen: Jeder Burger scheint einzigartig zu sein. Man sieht zwar Patties und Käse, aber die Bunvariationen und die schier unendlichen Soßen und Gemüsebeilagen machen echt Lust, Seite für Seite nach zu grillen.

Burger Unser

Gebundene Ausgabe (Hardcover): 288 Seiten
Verlag: Georg D.W. Callwey
Sprache: Deutsch
Größe: 25,8 x 2,7 x 28,7 cm
Erscheinungsdatum: 18. März 2016
ISBN-10: 3766722018
ISBN-13: 978-3766722010
Preis: 39,95 €

Fazit

So viele Seiten für ein Burgerbuch? Ja – definitv! Dem Anfänger werden hier ziemlich gelingsicher und reich bebildert die einfachsten Techniken wie Bun backen und Patty garen erklärt. Dem fortgeschrittenen Griller werden die Techniken detaillierter erklärt und mit Halbwissen aufgeräumt. Bei den vielen Burgerrezepten stellt man schnell fest, dass es unzählige Varianten mit Bun, Patty, Soße und Beilage gibt. Der „Ick bin kein Berliner“-Burger kommt auf jeden Fall mit einer neuen Idee für ein Dessert (!) um die Ecke.
Sehr gut gelöst finde ich, dass jedes Burgerbild gleich eine kleine Legende hat. So weiß man sofort, aus was der Burger besteht und wie schwer er zuzubereiten ist. Der Sauereifaktor ist jedoch eher individuell zu bewerten!
Ich bin mir sicher, dass dieses Buch sowohl dem Anfänger wie auch dem Profi sehr viele neue Grillerfahrungen und Geschmackserlebnisse bereiten wird. Ich habe nach dem Lesen des Buches viele neue Anregungen bekommen und freue mich auf meine nächsten Burger!

Noch etwas! Das Buch hat nicht nur einen eigenen Instagram Kanal und eine Facebookseite, sondern sogar einen eigenen Trailer. – Schaut euch den mal an!

Ihr könnt das Buch versandkostenfrei bei Amazon bestellen.