Pork Belly Burnt Ends

Zutaten
1 kg Schweinebauch
BBQ-Rub (z. B. bigBBQ Spice)
BBQ-Sauce (z. B. BBQ-King BBQ Sauce)
Honig
Butter

Pork Belly Burnt Ends sind nach wie vor in aller Munde. Verrückterweise blieben uns die kleinen, in Würfelform geschnittenen Fleischhäppchen mit süßer karamellisierter Kruste und zartem, saftigem und gesmoktem Schweinefleisch bislang verwehrt. – Bis heute, denn nun haben wir sie auch zubereitet und sind vollends begeistert!

Die Schwarte vom Schweinbauch trennen und darauf achten, dass ein wenig Fett stehen bleibt. Am Besten geht das mit einem sehr langen Messer. Wir verwenden dazu die Giesser Premium Cut Serie.

Die Rippenknochen und Knorpel aus dem Fleisch lösen.

Den Schweinebauch in ca. 2 – 3 cm breite Streifen schneiden.

Nun die Streifen in 2 – 3 cm breite Würfel schneiden.

Die Schweinebauchwürfel großzügig mit BBQ-Rub bestreuen…

…und anschließend gleichmäßig in das Fleisch einmassieren. Idealerweise über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.

Die einzelnen Würfel 2 Stunden lang indirekt bei ca. 120°C garen.

Wir verwenden dazu den Weber Summit Charcoal und geben zur Rauchentwicklung zwei bis drei große Stücke Axtschlag Whiskey Chunks auf die glühenden Greek Fire Briketts.

Nach der 2-stündigen Rauchphase werden die Würfel in eine feuerfeste Form gegeben und großzügig mit Honig und Butter bedeckt.

Die feuerfeste Form wird sorgfältig mit Alufolie verschlossen und verweilt weitere 1,5 Stunden auf dem Grill.

Durch den karamellisierten Honig haben die kleinen Pork Bellys bereits Glanz angenommen und sind nach wie vor sehr saftig. Wer es nicht mehr aushält, kann nun bereits zugreifen.

Wir ziehen es jedoch vor, die kleinen Würfelchen mit leckerer BBQ-Sauce zu veredeln. Dazu wird das Fleisch in eurer Lieblings-BBQ-Sauce gewälzt und kommt für die letzte halbe Stunde auf den Grill.

Das war auch schon alles! Sehr einfach in der Zubereitung, jedoch etwas zeitaufwendig. – Zeit, die man jedoch auf jeden Fall einmal investieren sollte, denn der Geschmack ist einfach einzigartig und schmeckt garantiert Jung und Alt!

Guten Appetit und viel Spaß bei Nachgrillen!

Bärlauchbutter

Zutaten
250 g sehr weiche Butter
1 TL Salz
2 EL Zitronensaft
100 g Bärlauch

Wie in jedem Jahr, fängt bei uns im Norden Anfang März die Bärlauchzeit an. Jedes Jahr nehme ich mir vor, besonders große Vorräte der köstlichen Bärlauchbutter einzufrieren. Doch wie groß ich die Mengen auch gestalte, sind sie nach gefühlten wenigen Tagen bis Wochen schon verzehrt. Damit möchte ich ausdrücken, wie sehr lecker doch die Bärlauchbutter ist!

Der Bärlauch lässt sich auf unterschiedliche Arten beschaffen. Entweder baut man ihn im eigenen Garten an oder man kauft ihn in Supermärkten oder beim Gemüsehändler. Des Weiteren kann man den Bärlauch auch im Wald pflücken – diese Art und Weise der Beschaffung präferiere ich Jahr für Jahr.

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Viele unerfahrene Sammler haben Angst vor der Verwechslung mit dem Maiglöckchen oder der Herbstzeitlosen. Nachfolgend einige Erkennungszeichen des Bärlauchs:

  • Bärlauch riecht nach Knoblauch (das Maiglöckchen und die Herbstzeitlosen riechen nicht); einfach ein Stück vom Blatt zwischen den Fingern zerreiben, es sollte sofort der typische Knoblauch-Geruch auftreten
  • Die Bärlauch-Blätter wachsen einzeln am Stil (Maiglöckchen-Blätter in 2er-Gruppen am selben Stil; bei Herbstzeitlosen alle Blätter aus dem selben Stil)

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Auch wenn ihr euch sicher seid, ein Bärlauch-Feld entdeckt zu haben, müsst ihr vorsichtig sein! Auch Maiglöckchen können mitten in einem Bärlauch-Feld wachsen. Ausserdem spriessen Maiglöckchen zwar etwas später als der Bärlauch, der Hauptwachstumsschub beider Pflanzen ist jedoch fast zeitgleich.
Eines kann ich euch jedoch versprechen, es ist tausendmal einfacher ein Bärlauch-Blatt zu identifizieren, als sich in der Pilz-Kunde sicher zu fühlen. Trotzdem rate ich jedem, der Bärlauch ohne Risiko genießen möchte, ihn lieber beim Gemüsehändler zu kaufen.

Zurück zum völlig einfachen Bärlauchbutter-Rezept.
Die Stile des Bärlauchs entfernen. Den Bärlauch gründlich unter frischem Wasser waschen und grob hacken. Alle o. a. Zutaten mit dem Pürierstab zerkleinern und vermengen.

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Anschließend mit Hilfe von Gefrierbeuteln, Frischhaltefolie, Förmchen o. ä. in Form bringen und ggf. einfrieren.

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Selbstverständlich schmeckt Bärlauch auch auf Flammkuchen, Pizza, als Auberginen-Bärlauch-Schiffchen, schmackhaftes Pesto u.v.m. Probiert es aus! Übrigens – Bärlauch schmeckt zwar nach Knoblauch, man riecht jedoch nach dem Verzehr nicht danach! ;-)