Tomahawk-Steak mit Pfifferling-Speck-Rahmsauce u. Süßkartoffel-Röstis

Heute zeige ich euch das Rezept einer wahnsinnig leckeren Kombination. Ein 6 Wochen Dry Aged Red Heifer Tomahawk-Steak mit einer hocharomatischen Pfifferling-Speck-Rahmsauce und krossen Süßkartoffel-Röstis.

Zutaten
ca. 500 g Steak (z. B. Red Heifer Tomahawk von eatventure)
Murray River Salt Flakes

für die Pfifferling-Speck-Rahmsauce
3 EL Butter zum Braten
200 g Pfifferlinge
125 g Schinkenspeck
1 kleine Zwiebel
1 kräftiger Schuss Weißwein
125 ml Sahne
75 ml Milch
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Meersalz
3 TL frisch gehackte Petersilie

für die Süßkartoffel-Röstis
3 EL Butter zum Braten
500 g Kartoffeln
2 EL Mehl
5 EL Milch
2 Eier

Hauptdarsteller ist dieses 6 Wochen Dry Aged Red Heifer Tomahawk von eatventure.

Zubereitung der Pfifferling-Speck-Rahmsauce

Die Pfifferlinge mit einem Pinsel vorsichtig putzen.

Etwas Butter in eine gusseiserne Pfanne stark erhitzen und die Pfifferlinge gold-braun braten.

Die Pfifferlinge aus der Pfanne nehmen und stattdessen eine fein gewürfelte Zwiebel und den Schinkenspeck kross braten.

Mit Weißwein ablöschen, die Pfifferlinge zurück in die Pfanne geben, die Sahne hinzufügen und anschließend alles zusammen kurz aufkochen.

Erst zum Schluss mit etwas frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und frisch gehackter Petersilie würzen und ggf. ein wenig Meersalz hinzufügen.

Zubereitung der Süßkartoffel-Röstis

Die Süßkartoffeln schälen und anschließend reiben. Ich mache das unter Zuhilfenahme einer Kitchenaid mit Gemüseschneider-Aufsatz.

Die geriebenen Süßkartoffeln auf ein sauberes Küchentuch geben…

…und anschließend die überschüssige Flüssigkeit auspressen.

Die geriebenen Süßkartoffeln zusammen mit den Eiern, dem Mehl und der Milch vermengen.

Die Röstis in einer gusseisernen oder noch besser geschmiedeten Pfanne knusprig braten.

Zubereitung des Steaks

Nun kommt es zum unaufwändigsten Teil des Rezepts. Während der Grill für direkte hohe Hitze oder wie in unserem Fall der Beefer XL aufheizt, wird das Steak lediglich mit Murray River Salt Flakes bestreut.

Anschließend jeweils 45 – 60 Sekunden lang von jeder Seite grillen bzw. beefen.

Je nach Stärke des Steaks, ggf. im indirekten Bereich des Grills bzw. in der unteren Schale des Beefer XL bis zu einer Kerntemperatur von ca. 54° C nachgaren.

Fertig ist die perfekte Kombination aus einem 6 Wochen Dry Aged Tomahawk-Steak mit einer Pfifferling-Speck-Rahmsauce und krossen Süßkartoffel-Röstis.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachgrillen!

Steak mit Chimichurri in der Schnellvariante

Generell ziehe ich frisch zubereitete Speisen mit frischen Zutaten wie z. B. Kräuter aus dem eigenen Kräuterbeet vor. – Die Grundvoraussetzung für ein gutes Chimichurri, welches ich euch schon vor einiger Zeit in diesem Rezept präsentierte.

Wenn es jedoch einmal schnell gehen muss und einem die Lust auf ein tolles Steak mit der leckeren argentinischen Sauce überkommt, überlegt man es sich oft zweimal, ob dieser „Aufwand“ jetzt noch zeitlich drinsitzt. – Alternativ wird dann meist wieder ganz klassisch und puristisch mit Salz und Pfeffer gewürzt. Aus diesem Grund hatte es mich schon immer einmal interessiert, wie eine Kräuter-Trockenmischung, die lediglich mit Olivenöl angerührt wird, schmecken könnte.

Zutaten
700 g Steak (z. B. Côte de Boeuf von eatventure)
Ankerkraut Chimichurri
gutes Olivenöl
Meersalz

In einem kleinen Schälchen 2 – 3 EL Chimichurri-Mischung mit gutem Olivenöl verrühren und ggf. mit Meersalz würzen.

Das Chimichurri in den Kühlschrank stellen, damit die getrockneten Kräuter noch etwas aufweichen.

Das bereits eine Stunde zuvor aus dem Kühlschrank geholte, auf Zimmertemperatur gebrachte Côte de Boeuf großzügig mit Murray River Saltflakes bestreuen.

Das Steak im Beefer (XL) entweder pro Seite für jeweils ca. 45 Sekunden beefen und anschließend im unteren Bereich für etwas längere Zeit garziehen lassen oder pro Seite für jeweils 70 Sekunden beefen und im unteren Bereich etwas kürzere Zeit nachziehen lassen. Ich entschied mich dieses Mal für letztere Methode.

Das medium-rare zubereitete Steak in Tranchen schneiden und anschließend mit Chimichurri beträufeln.

Fazit
Vergleicht man beide Varianten direkt miteinander, vermisst man bei der Mischung mit den trockenen Gewürzen ganz klar die Zitrusfrische und die Intensität von frischer Petersilie.
Das bedeutet allerdings keinesfalls, dass die frische Variante besser schmeckt als die Version mit den getrockneten Zutaten. Ganz im Gegenteil, beide Varianten hatten während der Verkostung im Kreise der Familie ihre Fans. Einzig und allein fiel allen „Probanden“ auf, dass die getrockneten Gewürze im Olivenöl nicht vollständig aufgeweicht waren. Sobald die Zeit im Kühlschrank allerdings verlängert wird, werden die Gewürze auch noch ein wenig weicher.
Zusammengefasst stelle ich also vor allen Dingen den zeitlichen Vorteil fest, dass das Chimichurri aus der Trocken-Mischung in Windeseile mit Olivenöl vermischt ist und wie die frische Variante perfekt zu einem guten Steak passt.
Apropos Steak: Das 700 g schwere Côte de Boeuf (Hefter) von eatventure.de hat selbstverständlich dazu beigetragen, dass dieses kleine Essen zu einer Geschmacksexplosion wurde.
Ich werde Gewürz-, Fleisch- und Zubereitungsmäßig garantiert zum Wiederholungstäter!

Wildburger Deluxe mit Blauschimmelkäse, Preiselbeeren u. Zwiebelrelish

Die Zeiten, in denen man Wildfleisch nur zur jeweiligen Wildzeit erwarb und meist auch nur dann verspeiste, sind schon längst vorbei. Gerade Wildschwein-Patties sind ganzjährig weiterhin voll im Trend. Dieses Rezept verwandelt die einzelnen Zutaten zu einem absoluten Premium Burger. – Deshalb nenne ich diesen Burger auch ganz zurecht „Wildburger Deluxe“, denn er schmeckt einfach fantastisch.

Zutaten
Wildschwein Burger Patties á 180 g (z. B. von eatventure)
ca. 50 – 70 g Blauschimmelkäse/Burger
Lollo Rosso
Rucola
Preiselbeeren aus dem Glas
Chillischoten, mittelscharf

Burger-Buns (Curry-Buns vorgebacken von z. B. eatventure)
…oder nach diesem Rezept.

für das Zwiebelrelish
5 mittelgroße Zwiebeln
Olivenöl
3 EL Zucker
2 EL Balsamico
1 EL Grafschafter Sirup
Zimt
Ingwer

für die Sauce
1 Tasse Mayonnaise
1 kleine sehr fein geschnittene Zwiebel
1,5 TL Zwiebelpulver
0,25 TL Knoblauchpulver
Etwas Saft von einer Zitrone oder Limette

Die Zwiebeln in Ringe schneiden, die restlichen Zutaten für das Zwiebelrelish bereitstellen, den Grill starten und aufheizen.

Die geölten Zwiebeln in einem Gemüsekorb aus Edelstahl unter direkter Hitze glasig grillen, mit Zucker karamellisieren lassen…

…mit Balsamico ablöschen, Grafschafter Sirup hinzufügen und mit jeweils einer Prise Zimt und Ingwer abschmecken.

Das Zwiebelrelish zur Seite stellen und den Grill auf hohe Temperatur aufheizen.

Die Patties auf den sehr heißen gusseisernen Rost legen und nach ca. 2 – 3 Minuten ein einziges Mal wenden.

Nachdem die zweite Seite des Patties ebenfalls Röstaromen angenommen hat, mit Blauschimmelkäse belegen und in die indirekte Zone legen.

Ganz zum Schluss die Burger-Buns aufschneiden und die jeweiligen Hälften mit der Schnittseite in Richtung Rost aufknuspern.

Der Wildburger Deluxe wird in folgender Reihenfolge belegt (von unten nach oben).

– Untere Bun-Hälfte großzügig mit Sauce bestreichen
– 1 großes Blatt Lollo Rosso
– 5 Blätter Rucola
– Wildschwein-Pattie mit zerlaufenden Blauschimmelkäse
– Streifen von Chillischoten (Anzahl je nach gewünschter Schärfe)
– 1 – 2 EL Preiselbeeren
– Zwiebelrelish

Ich denke, dass Ergebnis kann sich doch mehr als sehen lassen, oder?

Es ist einfach unglaublich, wie stimmig die ausgewählten Zutaten sind und miteinander harmonieren. Neben dem saftigen Fleisch des Wildschweins, überraschte des Weiteren der vorgebackene Curry-Bun, ebenfalls von eatventure, mehr als positiv.

Eine wirklich sagenhafte Kombination die es wert ist, einmal nachgegrillt zu werden!

Viel Spaß und garantiert guten Appetit.