Räuchern mit dem Outdoorchef Ascona 570 Gasgrill

Wie ihr bereits wisst, besitze ich seit ca. 6 Wochen einen neuen Gasgrill, den Outdoorchef Ascona 570 G. Hier könnt ihr euch noch einmal mein Unboxing anschauen. Der Ascona erledigte ohne wenn und aber während meiner vielen letzten Grill-Sessions tadellos seine Arbeit. Hätte ich einen Wunsch offen, so fiebere ich danach, dass ich mit dem Ascona auch räuchern kann, sprich: Den typischen BBQ-Rauch an Spareribs, Beef Brisket, Pulled Pork u. v. m. bekäme.

Ich stellte mir in den letzten Wochen also immer wieder die Aufgabe, einen Weg zu finden, dem Ascona das Rauchen beizubringen. Dazu testete* ich diverse Möglichkeiten wie Alufolie-Päckchen in allen erdenklichen Größen und Formen, Teesieb/-Filter/-Kugel aus Edelstahl, einen Sparbrand, eine Smokerbox, sowie eine Smoker Pipe. Mit den jeweiligen Ergebnissen war ich nie hundertprozentig zufrieden, denn die Rauchentwicklung trat mal eher oder später ein. Mal rauchte es unkontrolliert stark, mal sehr schwach bis gar nicht, es ging beim Sparbrand die Kerze aus und diverse Konstruktionen waren einfach zu sperrig.

Dann entdeckte ich den Axtschlag Smoker Cup!

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Der Axtschlag Smoker Cup besteht aus extra starkem Edelstahl (1,2 mm Materialstärke), besitzt eine Maße von ca. ø 88 x 79 mm und ist für die Verwendung im Holzkohle- und Gasgrill bestimmt. An den Seiten zieren den Cup drei Ausstanzungen in Form von Äxten. Der Deckel lässt sich spielend leicht mit einer kleinen Drehung öffnen und schließen.

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Ich befüllte den Cup mit Axtschlag Sawdust Cherry Wood (Räuchermehl Kirsche).

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Als Platz für den Cup sah ich das Zentrum des inneren kleinen Ringbrenners vor.

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Der Cup passt genau auf der inneren Bördelung des Ringbrenners.

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Leider kann nun der kleinere Trichter, der den kleinen Ringbrenner abdeckt, nicht mehr eingeklemmt werden. Der größere Trichter, für den großen Ringbrenner, lässt sich hingegen ohne Probleme einsetzen.

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Zum Schutz des kleinen Ringbrenners, wird nun eine Edelstahl-Schale in den Trichter gestellt. Je nach Aufgabenstellung bzw. Grill-Job, kann die Schale später mit Wasser, Bier, Wein o. ä. gefüllt werden.

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Nun wird ganz normal der Grillrost in den Grill eingesetzt und der innere Ringbrenner gezündet.

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Während das Grillgut aufgelegt wird, fängt es schon nach ca. 3 – 4 Minuten an zu rauchen.

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Nun heisst es den Deckel zu schließen und den Rauchaustritt zu kontrollieren.

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Die Rauchmenge im Grillkessel lässt sich übrigens durch einen Alufolie-Streifen „steuern“. Er wird auf einer Seite der Entlüftung eingefädelt. Nun entweicht der Rauch, je nachdem wie weit man den Streifen mit dem Finger in den Kessel reindrückt.

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Nach langen ca. 40 Minuten ist der komplett gefüllter Smoker Cup aufgebraucht. Dieser lässt sich sehr leicht wieder mit neuem Räuchermehl befüllen. Der sehr heiße Deckel sollte am Besten nur mit einer Grillzange abgenommen werden.

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Nach ca. 3 Stunden ist die erste Phase der 3-2-1 Spareribs vorüber. Durch die rötliche Färbung des Fleisches lässt sich schon mit bloßem Auge erkennen, dass der Rauch sein Ziel auf keinen Fall verfehlt hat. Eine Schritt- für Schritt-Anleitung für 3-2-1 Spareribs erhaltet ihr übrigens hier.

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Nun folgt die zweite Phase…

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…und schlussendlich die letzte Phase.

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Es erwarten euch leckere Spareribs mit einem tollen Rauchring.

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Nun ist es geschafft! Der Outdoorchef Ascona 570 G lässt sich durch Zuhilfenahme des Axtschlag Smoker Cups zu einem echten BBQ-Grill erweitern. Der Rauch des Cups entsteht kontrolliert nach ca. 3 – 4 Minuten und endet erst nach ca. 40 Minuten. Durch die Edelstahl-Schale wird der kleinere Ringbrenner vor herunterlaufenden Fett geschützt, der Grill bleibt nach der Verwendung so sauber wie vorher.

Ich gebe dem Axtschlag Smoker Cup eine ausdrückliche Kaufempfehlung und werde ihn die nächsten Male auch in anderen Gas- und Holzkohle-Grills testen. Bis bald!

*Sicherheitshinweis
Mit Gas „spielt“ man nicht! Seit vorsichtig! Ergänzt euren Gasgrill nur dann mit diesem Zubehör, wenn ihr keinerlei Sicherheits- oder Gesundheitsbedenken habt. Der Autor übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Autor, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden sind grundsätzlich ausgeschlossen.

Gegrillte Ananas-Mango-Spieße mit Dip

Zutaten
1 Ananas
1 – 2 reife Mangos
1 Bio-Limette
300 g Joghurt Natur
4 EL Karamellsirup*
1 EL brauner Zucker
3 EL Rum
2 – 4 TL Puderzucker
*für den Karamellsirup
150 g brauner Zucker
250 ml Wasser

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Herstellung Karamellsirup

In einem Topf bei mittlerer Temperatur den braunen Zucker unter rühren auflösen und anschließend vorsichtig (es kann spritzen) das Wasser hinzufügen. Auch wenn sich nun Klumpen bilden, einfach fleißig weiterrühren, nach einigen wenigen Minuten wird sich auch das letzte Klümpchen aufgelöst haben. Nun den Sirup etwas abkühlen lassen, dann in ein Glas oder in eine kleine Flasche abfüllen (s. o. Bild, ganz rechts).

Den Joghurt mit ca. 4 EL Karamellsirup verrühren, für jeden Gast ggf. in ein kleines Gläschen füllen und erst einmal in den Kühlschrank stellen.

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Den Strunk der Ananas herausdrehen, schälen, längst vierteln, aus den einzelnen Vierteln den harten Teil herausschneiden und dann quer in ca. 2 cm dicke Stücke schneiden. Die Mangos schälen, vom Stein lösen und ebenfalls in ca. 2 cm dicke Stücke schneiden. Abwechselnd die Ananas- und die Mango-Stücke auf Doppelspieße stecken.
Zum Herstellen der Marinade etwa 1 EL Limettenabrieb, 6 EL Limettensaft, 1 EL braunen Zucker und 3 EL Rum verrühren und die Fruchtspieße damit rundherum bestreichen.

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Den Grill auf ca. 230 Grad Celsius indirekte Hitze vorheizen. Kurz vor dem Auflegen der Spieße, selbige mit Puderzucker bestäuben.

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Die Spieße mit der bestäubten Fläche nach unten, direkt auf den gusseisernen Rost legen. Solange grillen, bis der Puderzucker karamellisiert – das dauert ca. 2 – 3 Minuten.

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Während die Spieße noch auf dem Rost liegen, die andere Seite ebenfalls mit Puderzucker bestäuben, wenden und weitere 2 – 3 Minuten grillen.

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Die gegrillten Ananas-Mango-Spieße sollten mit der Joghurtsauce angerichtet und sofort serviert werden.

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Dieses Dessert schmeckt wahnsinnig frisch! Die Früchte bleiben saftig und erhalten eine schöne karamellisierte Kruste. Der ebenfalls frische Joghurt mit der dezenten Karamell-Note ist die perfekte Begleitung!
Dieses Rezept müsst ihr wieder einmal unbedingt nachgrillen.

Sommerlicher Steak-Salat mit Austernpilze

Zutaten
1 Rindersteak (z. B. Entrecôte, Roastbeef oder Flanksteak)
Erdnussöl

Gewürzmischung
1 TL Knoblauchgranulat
1 TL Zwiebelpulver
1 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 TL Koriander
1 TL grobes Meersalz
1 TL Kräutermix

Salat
250 g Austernpilze
1 – 2 Orangen
1/2 Kopfsalat
2 Frühlingszwiebeln

Dressing
1,5 EL Zucker
2 EL Reisweinessig
2 EL Sojasauce
1 EL geröstete Sesamöl
1 TL frisch geriebener Ingwer
1 TL geröstete Sesamsamen

Heute war mit 39 Grad Celsius im Schatten der bisher heißeste Tag des Jahres. Trotzdem hatte ich mir im Vorfeld ganz fest vorgenommen, meinen neuen „zwei in eins“ gusseisernen Rost von Outdoorchef zu testen. Der Rost verfügt auf einer Seite über breite Streben, die das perfekte Grillmuster (Branding) erzeugen. Die andere Seite verfügt über eine Grillplatte, welche beidseitig einsetzbar ist. Die gerippte Vorderseite eignet sich perfekt für Frikadellen, Meeresfrüchte, Gemüse u.v.m. Die Rückseite der Grillplatte ist hingegen glatt. Auf ihr gelingen Pancakes, Crêpes, Spiegeleier u.v.m. Der Rost besitzt einen Durchmesser von 54 cm und passt somit nicht nur auf Grills von Outdoorchef, sondern auch auf Grills der Marken Napoleon und Weber – egal ob Holzkohle- oder Gasgrill.

Zuerst bereitete ich einige Frikadellen für die Kinder vor und machte mich zwischenzeitlich an die Vorbereitung des Sommerlichen Steak-Salats.

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Zubereitung des Sommerlichen Steak-Salats mit Austernpilze

Die Austernpilze beidseitig mit Erdnussöl einpinseln und anschließend bei indirekter, mittlerer Hitze grillen.

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Nach ca. 3 Minuten einmal wenden und die andere Seite weitere 3 Minuten grillen.

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Sobald die Austernpilze eine dezente Bräunung bekommen haben, müssen sie vom Grillrost genommen werden. In der Zwischenzeit waren auch schon die Frikadellen fertig gegart, sodass die Grillplatte mit dem mitgelieferten Heber entfernt werden konnte.

Nun wird der Grill auf volle Leistung hochgefahren. Bei den hohen Außentemperaturen dauerte der Vorgang nur wenige Minuten. Positiv ist anzumerken, dass der gusseiserne Grillrost trotz indirektem Setup (allerdings beide Gaskreisläufe auf Maximum) ungewöhnlich schnell die hohe Temperatur erreichte.

Das 300 g schwere Entrecôte wird nun für jeweils 90 Sekunden auf der 10 Uhr- und 2 Uhr-Stellung gegrillt.

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Danach wird der Vorgang mit der anderen Seite wiederholt und ggf. die Seiten noch einmal scharf angegrillt.

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Nun habe ich den normalen, emaillierten Rost auf den vorhandenen Rost gelegt. Das Steak wurde zum Garziehen bei einer Gartemperatur von ca. 100 Grad auf den Grillrost gesetzt…

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…und großzügig von allen Seiten mit der o. a. Gewürzmischung bestreut.

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Nach ca. 15 Minuten wurde die angestrebte Kerntemperatur von ca. 54 Grad erreicht, sodass das Steak nun zum 5 minütigen Ruhen vom Grill genommen werden sollte.

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Das Steak garte sehr wahrscheinlich noch 3 – 4 Grad nach, sodass sich nach dem Aufschneiden ein zarter rosa-farbener Kern zeigte.

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Das Anrichten des Sommerlichen Steak-Salats ist sehr einfach. Als Erstes werden die mit Wasser gereinigten Blätter des Kopfsalats auf dem Teller drapiert. Nun folgen 3 – 4 Tranchen des Steaks, die gegrillten Austernpilze und die Orangenfilets. Ganz zum Schluss wird das o. a. Dressing darüber geträufelt und die Frühlingszwiebeln hinzugegeben.

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Fertig ist der Sommerliche Steak-Salat mit Austernpilze. Ein Hochgenuss – nicht nur bei hohen sommerlichen Aussentemperaturen!

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Outdoorchef Ascona 570 G Schwarz 2015

Auf der Suche nach dem „für mich(!)“ idealen Gasgrill bin ich fündig geworden.
Die Wahl fiel ganz klar auf den „Outdoorchef Ascona 570 G Schwarz 2015“, der all meinen Ansprüchen gerecht wird.
An dem neuen Gasgrill hatte ich zuvor folgende Bedingungen gestellt.

– Platzsparend
– Nicht zu kleine / nicht zu übertrieben große Grillfläche
– Wendig
– Große, stabile Räder, auch zum Befahren von Rasen
– Integrierter Gasflaschenhalter
– Integrierter Deckelhalter / -Scharnier
– Gutes Preis- / Leistungsverhälnis
– Die nötige Power für Steaks u. Pizza
– Gartemperaturen (+/- 110 Gras Celsius) für Low & Slow
– Große indirekt Zone
– Großes Zubehörprogramm

Der fertig aufgebaute Grill weist ein Gewicht von 29,7 kg auf, sodass der Karton recht schwer ist und am Besten zu Zweit getragen werden sollte.

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Nach dem Öffnen des Kartons stösst man als Erstes auf eine Mappe. Diese Mappe beinhaltet die Aufbau- und Bedienungsanleitung sowie einige Grillgericht-Inspirationen.

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Zur besseren Übersicht habe ich alle im Karton befindlichen Teile ausgepackt und übersichtlich aufgestellt.

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Die fünf kleineren Kartons (rechts im oberen Bild) beinhalten folgende Kleinteile.

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Lobend möchte ich erwähnen, dass alle Kleinteile wie z. B. Batterie, Schrauben, Muttern usw., in einer Blisterverpackung verschweißt sind. Jedes dieser Teile wurde mit einer in der Aufbauanleitung korrespondierenden Nummer versehen. Ein Verwechseln der Schrauben ist nahezu ausgeschlossen. Der Aufbau war in einer Zeit von unter 60 Minuten erledigt.
Der Outdoorchef Ascona unter der optional erhältlichen Abdeckhaube…

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…sowie enthüllt, mit installierter 5 kg Gasflasche.

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Das Gestell des Kugelgrills besteht aus Verstrebungen mit einem Durchmesser von 35 mm und ist dadurch überaus stabil.

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Die Reifen besitzen einen Durchmesser von 200 mm, eine Breite von 55 mm und sind aus Vollgummi. Mit ihnen fährt es sich ruhig, sicher und mühelos über Pflastersteine, Schotter und Rasen.

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Zum Ausgleich von Bodenunebenheiten verfügt der Ascona über zwei höhenverstellbare Füße. Mit ihnen können Höhenunterschiede von ca. 20 mm ausgeglichen werden.

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Auf der unteren Holzablage findet eine 5 kg Gasflasche ihren Platz. Die Flasche wird mit dem mitgelieferten Gurt an einer Metallverstrebung des Gestells befestigt. Beim Transport erfährt die Gasflasche stets festen Halt. Die optionale Gasflaschenhülle (passend für 5 kg und(!) 11 kg) wertet den Grill auch optisch noch einmal zusätzlich auf.

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Vor dem Bedienpult ist eine kleinere Ablagefläche vorhanden. Diese sieht auf dem ersten Blick recht klein aus, bietet jedoch selbst zwei Esstellern mit Grillgut eine feste Standfläche.

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Der Deckel mit integriertem Thermometer…

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…ist durch ein Scharnier fest mit dem Kessel verbunden.

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Im Kessel befinden sich zwei getrennt regelbare Ringbrenner. Der innere verspricht Temperaturen von + / – 100 Grad Celsius, der äußere hingegen Temperaturen von über 180 Grad Celsius.

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Der kleinere Regler steht für den kleineren Ringbrenner und der größere Regler für den größeren Ringbrenner. Verwechselungen werden dadurch quasi ausgeschlossen.

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Die beiden Brenner werden während des Betriebs durch zwei Trichter abgedeckt.

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Durch das sogenannte Easy Flip Trichtersystem kann der komplette Grillrost zu 100 Prozent zum indirekten Garen verwendet werden.

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Herunter tropfendes Fett fließt durch eine kleine Öffnung in den Fettauffangbehälter.

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Durch das Umstülpen des oberen, großen Trichters, wird der Grill in die Vulkanstellung gebracht.

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Dadurch kann in der Mitte des Rostes mit hoher Hitze „direkt“ gegrillt werden (z. B. Steaks o. ä.). Im äußeren Bereich kann zur gleichen Zeit weiter indirekt gegart werden (z. B. Gemüse o. ä.).

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Der Grillrost vom Ascona weist einen Durchmesser von ca. 54 cm auf. Eventuell vorhandenes Weber 57er Kugelgrill Zubehör kann somit einfach weiterverwendet werden. Die Arbeitshöhe von ca. 86 cm ist ideal. Die Brennerleistung liegt laut Herstellerangaben bei 9.7 kW (kl. Brenner 1.2 kW; gr. Brenner 8.5 kW).

Das Zubehörprogramm von Outdoorchef kann sich sehen lassen. Durch die große Zubehör-Auswahl, vom gusseisernen Rost mit oder ohne Griddle, über Grillschalen in praktischer Halbmond-Form, bis hin zu einer Plancha, wird so schnell keine Langeweile aufkommen.

Ich freue mich schon jetzt auf den ersten Praxis-Test und werde zeitnah davon berichten. Bis bald!

Die Firma Outdoorchef ist ab sofort Partner von bigBBQ.de

Grillseminar Steak (Santos Grills)

…oder täglich grüßt das Murmeltier.
So manch kulinarischem Gaumenfreund führt der Weg immer wieder zu seinem Lieblings-Italiener. Ein anderer liebt den Besuch beim Chinesischen Restaurant seines Vertrauens und lässt sich dort bekochen. Ich hingegen ziehe bei meinen Köln-Aufenthalten eher den Besuch eines Grill-Seminars vor. Dort kann ich kurzfristig entscheiden mich „begrillen“ zu lassen oder selbst „anzupacken“.

Nach den überaus erfolgreichen Seminaren „Fisch“, “Wald & Wild“ und „Smoker“, sollte sich dieses Mal das Steak-Seminar in die Reihe gliedern. Was so ein Rinder-Steak für Glücksmomente in mir auslösen kann, konnte ich bei Santos Grills in Köln wieder einmal am eigenen Leib verspüren – aber seht selbst.

Folgende Teilstücke wurden am heutigen Abend verköstigt.
Teres Major
Nacken
Roastbeef
Schaufelstück
T-Bone (Dry Aged)
Hüfte

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Des Weiteren stand ein Appetizer in Form eines Flammkuchens bereit, diverse Beilagen (Salat, Gemüse-Spieße, Würzkartoffeln) und ein Dessert – gegrilltes Eis!

Flammkuchen

Zuerst wurde der Flammkuchenteig mit Schmand bestrichen…

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…es folgten Zwiebeln, gewürfelter Schinken, eine Prise Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer.

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Die Flammkuchen kamen auf den heißen Pizzastein, der zuvor unter sehr hoher Hitze vorgeheizt wurde.

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Nach gerade einmal 5 Minuten konnten die krossen Flammkuchen angeschnitten und verzehrt werden. Hmmmh, lecker – so kann es weiter gehen!

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Während diverse Teilstücke pariert wurden (hier wurde z. B. der Fettdeckel des Roastbeefs entfernt)…

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…bereitete ein weiteres Team die Würzkartoffeln vor, die in einem luftdicht verpackten Schlauch (aus Alufolie „gebastelt“) auf dem Grill garten.

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Der große Steak-Vergleich

Nun galt es 4 verschiedene Steak-Sorten zu vergleichen.

Roastbeef und Teres Major

Wir starteten mit der Vergrillung des Roastbeefs…

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…und parallel dazu dem Teres Major.

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Viele Hände kontrollierten den Garpunkt. Gewünscht war von allen Teilnehmern „Medium“.

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Nachdem die beiden Steak-Sorten angeschnitten wurden, konnte jeder den Unterschied zwischen dem Roastbeef und dem Teres Major erleben. Meines Erachtens war das Teres Major zwar zart wie ein Filet, jedoch punktete das Roastbeef durch mehr Geschmack. Gewürzt wurde nur mit Fleur De Sel.

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Nacken

Nun folgte die Zubereitung des Nacken, auch Westernsteak genannt.

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Ich muss zugeben, dass ich zuvor noch nie Rinder-Nacken gegessen habe. Warum? Weil ich dieses recht durchwachsene Stück nicht viel zugetraut hatte. Nur zu gut, dass ich heute eines Besseren belehrt wurde. Es schmeckte einfach vorzüglich! Das hätte ich nicht erwartet! Nur kauen musste man selbstverständlich etwas intensiver als bei den beiden zuvor getesteten Steaks.

Schaufelstück

Das Schaufelstück war für mich die Überraschung des Abends. Es war saftig, zart und sehr geschmacksintensiv – einfach perfekt!

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Geräucherte Rinderhüfte mit einem frischen Salat

Während die Rinderhüften gegart und mit Räucherchips veredelt wurden…

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…bereiteten die Seminarteilnehmer einen frischen Salat mit Sardellenpaste, Karpern u. v. m. vor.

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Als die gewünschte Kerntemperatur von ca. 54 Grad erreicht war, wurde angeschnitten und serviert.

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Wow! Der Salat schmeckte überraschend gut und passte perfekt zum Fleisch!

T-Bone-Steaks (Dry Aged) mit gegrilltem Gemüse und Würzkartoffeln

Zuerst wurden die riesigen T-Bone-Steaks von jeder Seite mit extrem hoher Temperatur angegrillt.

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Währenddessen wurde das Gemüse für die Spieße vorbereitet und ebenfalls gegrillt.

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Die T-Bone-Steaks mussten noch ein wenig in der indirekten Zone garen, um die gewünschte Kerntemperatur von ca. 54 Grad zu erreichen.

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Die Würzkartoffel waren inzwischen fertig gegart.

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Nun sind auch die T-Bones soweit und dem Anschnitt steht nichts mehr im Wege.

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Serviert wurden die Tranchen mit Würzkartoffeln und gegrilltem Gemüse, welches zum Schluss mit einem würzigen Dressing übergossen wurde. Wie zu erwarten ein Genuss par excellence.

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Gegrilltes Eis

Zum Beginn des Seminars wurden Äpfel geschält, entkernt in Scheiben geschnitten und mariniert.

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Die Apfelscheiben wurden auf Törtchenböden gelegt, mit einer riesigen Vanilleeiskugel versehen und mit Eischnee verpackt.

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Nun ging es für wenige Minuten in den vorgeheizten Grill.

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Guten Appetit! Ein wirklich sehr leckeres Dessert!

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Wenn´s am schönsten ist…
Ein toller Abend geht vorüber. Die von Santos Grills zur Verfügung gestellten hochwertigen Schürzen und Rezepte durften zum Ende der Veranstaltung wie immer mit nach Hause genommen werden.
Die vielen Stunden vergingen wie im Flug und ich habe viele interessante Menschen kennen gelernt und bin überaus zufrieden nach Hause gefahren. Bis zum nächsten Mal!

Grillseminar Fisch (Santos Grills)

Endlich war es soweit! Nach dem überaus erfolgreichen Grillseminar Wald und Wild, welches ich im Oktober 2013 bei Santos Grills in Köln besuchte, bot sich meiner Frau und mir wiederholt die Möglichkeit, an einem weiteren Event von Europas größtem Grillfachhandel teilzunehmen.
Dieses Mal sollte es allerdings nicht darum gehen feinstes Fleisch auf dem Grill zu garen, sondern um die teils filigrane Zubereitung von Fisch und Seafood und deren Veredelung durch Kräuter und Gewürze. Wie ihr in meiner Artikel-Kategorie Fisch immer wieder lesen könnt, interessiert mich das Thema Fisch ausserordentlich. Ich war sehr gespannt, was mich an diesem Tag erwartet.

Santos Grills ist nicht „nur“ die Top-Adresse in Köln und Umgebung! – Das Einzugsgebiet von Santos Grills ist riesig und lädt Grill- und BBQ-Interessierte aus allen Teilen Deutschlands zu sich ein. Das verwundert keineswegs, denn Santos Grills bietet auf 1.200 qm in mehreren nostalgisch geprägten Fabrikhallen all das, was das Grillerherz höher schlagen lässt.
Übrigens, beim Kauf eines Gasgrills, lädt euch Santos Grills ab einer Anreise von 100 km (einfache Strecke) zu einem Restaurant-Essen für 2 Personen ein. Zudem erhaltet ihr ab einem Gasgrill-Kaufpreis von 300 EUR ein 4-teiliges Zubehör-Set im Wert von 100 EUR. Wer mehr von Santos Grills erfahren möchte, sollte sich unbedingt noch einmal meinen Bericht Wald und Wild durchlesen oder einfach nur von den schönen Bildern beeindrucken lassen.

Grillseminar Fisch

Pünktlich zum Seminar-Beginn begrüßte uns kein geringerer als der gelernte Koch und leidenschaftliche Griller Patrick Schmiedel. Mit seiner über 20-jährigen Gastronomieerfahrung und seiner Liebe zu Kräutern und Gewürzen, durfte der Hobbywinzer die 19 Teilnehmer durch den Abend begleiten.

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Patrick informierte die Teilnehmer mit Witz und Charme über den geplanten Seminarablauf und führte detailliert durch eine äußerst interessante Fisch-Warenkunde. Währenddessen wurden 2-Personen-Gruppen gebildet, die die einzelnen Gerichte zubereiten durften.

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Auf geht´s zur Vorbereitung der ersten Speisen.
Um Jakobsmuschel-Fleisch in der eigenen Muschel grillen zu können, mussten zuerst einmal die Kräuter gerebelt werden.

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Anschließend wurde das Jakobsmuschel-Fleisch mit den restlichen Zutaten gewürzt und in die eigene Muschel gesetzt.

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Ein anderes Team kümmerte sich zwischenzeitlich um die Zubereitung von zwei weiteren Speisen.
Ein Duett aus Lachs und Heilbutt von der Zedernholzplanke. Die zur Verfügung gestellten Zutaten konnten frischer nicht sein.

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Während die Grills aufheizten, wurden die vorbereiteten Muscheln und Zedernplanken von der Küche in den Grill- und Speiseraum gebracht.

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Es entfaltete sich in der Luft der angenehme Duft von Zedernholz, gepaart mit frisch gegrilltem Fisch. Es war sehr interessant im direkten Vergleich die beiden Fisch-Arten zu kosten. Zuerst der Lachs von der Zedernholzplanke…

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…anschließend der Heilbutt…

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…und nicht zu vergessen das Jakobsmuschel-Fleisch, gegrillt in der eigenen Muschel. Ein echter Hingucker und geschmacklich sagenhaft lecker!

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Die Seminar-Teilnehmer hatten die freie Wahl, ob sie ihre Speisen als Fingerfood zu sich nahmen oder die Speisen von einem Teller mit Messer und Gabel an der langen Tafel dinierten.

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Zwischendurch wurde auf Wunsch immer wieder Wein, Sekt, Bier, Kaffee oder sonstige Kaltgetränke von der überaus freundlichen Servicekraft gereicht. Als Beilage diente ein aussergewöhnlich leckerer Salat (später mehr dazu) und Baguette.

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Nachdem der erste Appetit befriedigt wurde, durfte auch schon die nächste Beilage für die folgenden Gänge vorbereitet werden.
Grüner Spargel mit Bacon von der Plancha. Weltklasse!

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Nun haltet euch fest! – Denn jetzt kommt die absolute Geschmacksexplosion des Abends! Basis dessen war dieses tolle Stück Thunfisch, welches in ca. 6 cm dicke Steaks geschnitten wurde…

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Steak vom Thunfisch mit Wasabi Sesam.
Die medium-rare gegrillten Thunfisch-Steaks wurden in mundgerechte Würfel geschnitten, mit Soja-Sauce übergossen und mit gerösteten Wasabi Sesam bestreut.
Könnt ihr euch vorstellen, wie das geschmeckt hat? 1 – 2 Sekunden scharf, danach war die Schärfe plötzlich restlos verschwunden und der Thunfischgeschmack kam durch – dieser war butter-zart und köstlich aromatisch. Danach die einzelnen Sesamsamen… Hammer!!!

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Nun durften die Fische zubereitet werden, die im Ganzen gegrillt werden sollten.
Im Ganzen gegrillte Dorade und Lachsforelle.
Ausgangsmaterial waren diese tollen Produkte…

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…gewürzt mit Kräutern und Zitrone…

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…und vorbereitet, um stehend auf dem Grillrost platziert zu werden.

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Damit die Fische nicht umfallen, haben die Seminar-Teilnehmer folgenden einfachen Trick gelernt. Die Fische wurden auf halbierte Kartoffeln drapiert. Eine super Idee!

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Selbstverständlich wurde unter fachkundiger Aufsicht gezeigt, wie man einen ganzen Fisch filetiert.

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Als Beilage gab es den oben erwähnten Kräutersalat mit geräuchertem Forellenfilet, Nordseekrabben und frischen Erdbeeren. Die Zusammenstellung der Zutaten war einfach nur Spitze! Hier in Vorbereitung…

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Bevor wir zum Nachtisch übergingen, wurden zum Abschluss noch Steaks vom Schwertfisch gegrillt…

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…und mit einem ganz besonderen Fischgewürz verfeinert. Das Fischgewürz ist eine Eigenkreation vom Seminarleiter Patrick Schmiedel, welches im Santos Grills Grill-Shop käuflich zu erwerben ist. Soviel vorweg – es lohnt sich!

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Wer bis dahin noch nicht satt war, konnte das Seminar mit einer Schoko-Banane mit Sabayone und Vanilleeis ausklingen lassen. Damit die Banane nicht zu süß schmeckte, wurde Schokolade mit einem Kakaogehalt von 70 Prozent verwendet.

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Als Finish wurden die Bananen mit Cointreau übergossen…

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…und mit Sabayone und Vanilleeis serviert. Ein toller Abschluss!

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Die von Santos Grills zur Verfügung gestellten hochwertigen Schürzen und Rezepte durften zum Ende der Veranstaltung wie immer mit nach Hause genommen werden.

Der Kurs ist gewiss nicht nur für Fisch-Einsteiger. Auch Fortgeschrittene kommen mit absoluter Sicherheit auf ihre Kosten! Besonders toll waren die vielen Tipps und Tricks des erfahrenen Grillmeister Patrick Schmiedel, der die Teilnehmer immer wieder mit seinem Wissen beeindruckte. Nicht all zu oft wird einem die Möglichkeit geboten, so viele verschiedene Fisch-Arten und -Gerichte zu kosten.
Dieses, von Santos Grills veranstaltete Grillseminar, ist nun schon mein zweites, jedoch ganz bestimmt nicht mein letztes. Wartet ab, ich werde bald wieder berichten.

Türkische Hähnchenspieße

Zutaten
(aus Weber´s Chicken)
4 Kikok Hähnchenbrustfilets

für das Würzöl
1 TL Senfpulver
1 TL Knoblauchgranulat
1 TL grobes Meersalz
0,5 TL gemahlene Kreuzkümmelsamen
0,5 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
60 ml Olivenöl

für die Sauce
1,5 eingelegte geröstete rote Paprikaschoten (aus dem Glas)
60 g Walnusskerne, geröstet
125 ml Olivenöl
25 g Semmelbrösel
2 EL Aceto Balsamico
0,5 TL gemahlene Kreuzkümmelsamen
0,25 TL grobes Meersalz
0,25 TL frisch gemahlender schwarzer Pfeffer

Die festen Zutaten für das Würzöl vermengen und anschließend das Öl unterrühren.

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Die Kikok Hähnchenbrustfilets längst halbieren und anschließend in 3 cm breite Stücke schneiden. Die kleinen Hähnchenstücke gleichmäßig mit dem Würzöl vermengen…

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…auf die Doppelspieße verteilen und zum Durchziehen für ca. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

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In der Zwischenzeit können die Zutaten für die Sauce in ein hohes Gefäß gefüllt und mit einem Küchenstab püriert werden.
Die Farbe der Sauce wird durch den roten Aceto Balsamico bestimmt.

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Da es am Tag der Zubereitung schnell gehen musste, verwendete ich wieder einmal den Gasgrill Weber Q 120. Nun kamen die Spieße auf den ca. 220 Grad vorgeheizten Rost und grillten bei geschlossenem Deckel für nicht ganz 10 Minuten.

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Danach wurden sie das erste und einzige Mal gewendet und verweilten noch weitere ca. 6 – 7 Minuten. auf dem Grill.

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Als sich das Fleisch fest anfühlte machte ich eine Kerntemperatur-Messung mit dem Einstichthermometer und ermittelte die gewünschten 85 Grad.

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Uns erwarteten saftige Stücke vom Kikok Hähnchenbrustfilet mit tollen Röstaromen. Die Sauce passte 100-prozentig zum zarten Fleisch und war wirklich unwahrscheinlich lecker.

Grillseminar Wald und Wild (Santos Grills)

Könnt ihr euch noch an meinem Geflügel- u. Spareribs-Halter – Produkttest (Santos Grills) aus dem Sommer erinnern? Schon damals imponierte mir, dass das Unternehmen Santos Grills aus Köln neben dem Verkauf von Markengrills und -Zubehör von namhaften Herstellern wie Weber, Napoleon, Big Green Egg, Monolith oder Joe’s BBQ Smoker‎ (um nur einige zu nennen), seine eigene Produktlinie von Gasgrills aller Größen bis hin zu einem riesigen Zubehör-Programm unter dem Label Santos anbietet. Vor Kurzem bot sich nun endlich mal die Möglichkeit, den Showroom zu „besichtigen“.

Auf 1.200 qm bietet Santos Grills in mehreren nostalgisch geprägten Fabrikhallen all das, was das Grillerherz höher schlagen lässt. Leider lassen sich solche Eindrücke nicht in Bildern festhalten, so etwas muss man selbst erleben! Bitte plant mindestens einen halben Tag Zeit ein, die benötigt ihr, um wirklich alles zu sehen – so groß ist die Auswahl! Falls euer Partner sich nicht all zu sehr für Grillen interessiert, kann er/sie in der Zwischenzeit sich die vielen schönen Wohn-Accessoires anschauen und sich an der Bar diverse Kaffee-Köstlichkeiten anbieten lassen. Selbst an die Kleinen wurde gedacht, überall wurden Lollys und andere Süssigkeiten ausgelegt. Des Weiteren dürfen sich die Kleinen in der Spielecke austoben.

Die Santos Grills Grill-Akademie rundet das riesige Grill-Programm ab und bietet dem Besucher rund 400 Seminare pro Jahr. An einem solchen Grill-Seminar durfte ich spontan mit meiner Frau teilnehmen und möchte euch einige Impressionen zeigen.

Grillseminar Wald & Wild

Das um 17.00 Uhr beginnende Abend-Grill-Seminar fand im Ladenlokal angrenzendem gläsernen Wintergarten statt.

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Zur Auswahl standen den 18 Teilnehmern an diesem Abend 3 Gasgrills mit ordentlich Power!

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Vom Wintergarten ging es über eine Treppe direkt in die Küche, in der alle Vorbereitungen getätigt wurden.

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Die Teilnehmer durften sich in kleine Gruppen aufteilen und bekamen unter Anleitung des Kochs, viele Tipps und Tricks von der Warenkunde über die Zubereitung der Speisen bis hin zum eigentlichen Grillen. Es war zwischendurch immer genügend Zeit, dem Koch und den anderen Seminar-Teilnehmern über die Schulter zu schauen und viele interessante Gespräche zu führen.

Zum Anfang wurde ein Appetizer auf dem Pizzastein zubereitet.

Flammkuchen mit Feldsalat u. Preiselbeeren

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Später folgte auf Zedernholz-Planke gegartes Fingerfood.

Wildlachs in Rote Bete Saft mit Kaffeesalz u. Fenchel

02_Wildlachs

Zwischendurch wurde auf Wunsch immer wieder Wein, Sekt, Bier, Kaffee oder sonstige Kaltgetränke von der freundlichen Servicekraft gereicht.

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Nun folgten die Vorbereitungen für den nächsten Gang.
Wild-Burger mit violetten Senf u. Kräutersaitlinge
Meine Frau Nicole wolfte für die Burger-Pattis mit einer KitchenAid Wild-Kaninchen- und Hirsch-Rücken zu Hack.

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Nun wurde die Burger-Straße aufgebaut und jeder Teilnehmer konnte sich seinen eigenen Wild-Burger zusammen bauen.

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03c_Burger

03d_Burger

Nun ging es Schlag auf Schlag.

Steak vom Wildschwein mit Birnen-Walnuss-Salat

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04c_Wildschwein

Bandiertes Wild-Kaninchen mit Salbei
u. gegrilltem Kürbis mit Chili u. Zimt

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Hirschrücken-Braten
mit Gratin von Süßkartoffeln u. Kokos

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Zum Abschluss gab es als Dessert warmes Gebäck.

Blätterteig-Mohnschnecke mit Datteln/Preiselbeeren

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Die von Santos Grills zur Verfügung gestellten hochwertigen Schürzen und Rezepte durften am Ende der Veranstaltung mit nach Hause genommen werden.

Zusammengefasst möchte ich wirklich ausdrücklich sagen, dass es mehr als ein rundum gelungener Abend gewesen ist.

Die 5 1/2 Stunden vergingen wie im Flug, wir haben interessante Menschen kennen gelernt, hatten viel über Wild gelernt und sind überaus zufrieden mit einem leicht überfüllten Magen nach Hause gefahren.
Da meine Frau und ich bisher noch keine großen Erfahrungen mit Wild hatten, war es speziell für uns eine tolle Erfahrung die vielen Köstlichkeiten in Hülle und Fülle zu geniessen.

Ich empfehle dieses Grill-Seminar auch all jene, die nicht so gerne in der Küche „schnibbeln“ und bis heute nichts mit grillen zu tun hatten.
Ein Grill-Seminar ist auch ideal als Geschenk!

Weber Grillseminar in Hamburg: Flammkuchen, Sandwich mit Räucherlachs, Camembert & Feigen, Gemüsepasta aus dem Grill Wok, Beer Can Chicken als Fingerfood, Nackenbraten mit Knoblauch-Kräuter-Barbecue-Rub, Wok-Gemüse vom Grill, Rosmarin-Drillinge, Lorbeer-Drillinge auf der Salzkruste, Aprikosenkuchen mit gerösteten Mandelscheiben und Vanillesahne-Schaumsauce

Menü
– Flammkuchen
– Sandwich mit Räucherlachs, Camembert & Feigen
– Gemüsepasta aus dem Grill Wok
– Beer Can Chicken als Fingerfood
– Nackenbraten mit Knoblauch-Kräuter-Barbecue-Rub
– Wok-Gemüse vom Grill
– Rosmarin-Drillinge
– Lorbeer-Drillinge auf der Salzkruste
– Aprikosenkuchen mit gerösteten Mandelscheiben und Vanillesahne-Schaumsauce

Die Rezepte möchte ich hier aus Copyright-Gründen sicherheitshalber nicht veröffentlichen. Falls Interesse besteht, kann ich sie auf Wunsch per E-Mail versenden.

Nachfolgend ein paar Impressionen.

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