Spoga Impressionen 2016, Grill Neuigkeiten 2017

Die Messe Spoga+Gafa in Köln öffnet Jahr für Jahr seine Pforten und steht bei jedem Gartenfan hoch im Kurs. Auch für Grill-Fans ist die Messe DIE Top-Adresse, um sich über die kommenden Grill-Trends zu informieren. Letztes Jahr war ich das allererste Mal auf dieser Messe und war nicht nur über die Hülle und Fülle von Grillherstellern und deren neuen Produkte begeistert, sondern auch von vielen anderen Herstellern aus dem Outdoor-Bereich, die nicht direkt etwas mit grillen zutun haben. Des Weiteren wollte ich auch dieses Jahr wieder alte Bekannte treffen und mir mit ihnen ein paar neue Inspirationen verschaffen. Meine Freude an dem Messebesuch teilte ich dieses Jahr mit meiner Frau Nicole.

Wie bereits letztes Jahr war mein erstes Ziel der Stand von Weber. Auch in diesem Jahr war das Veröffentlichen von Weber-Fotos verboten. Letztes Jahr beschloss ich aus diesem Grund auf Detailfotos zu verzichten und zeigte die Neuigkeiten aus der Ferne. Dieses Jahr wurde den interessierten Fotografen/Bloggern so sehr eingebläut, keine Fotos ohne Genehmigung zu zeigen, dass ich diesem Wunsch nahezu vollständig folge leiste.

Trotzdem möchte ich euch erzählen was zu sehen war. Auch dieses Jahr war der Weber-Stand wieder unfassbar groß und unwahrscheinlich gut besucht! Im vorderen Bereich waren die aktuellen Produkte mit den jeweiligen Präsentationsflächen für den Einzelhandel zu sehen.

Weber Kettle Plus

Nach dem Info-Stand konnte der erste neue Grill begutachtet werden. Es war der Weber Kettle Plus mit einem Grillrost-Durchmesser von 47 cm. Was sofort auffiel waren seine roten Endkappen für das Standbein und die Räder. Des Weiteren war der Hebel zur Regulierung der Belüftung mit einem roten Griff ausgestattet und das Deckelthermometer mit einem roten Ziffernblatt versehen. Zudem besaß er die vom Mastertouch bekannte Kunststoff-Schutzverkleidung der Endlüftung, sowie den Kunststoff-Griff mit zwei integrierten Besteckhaltern. Was mir ebenfalls auffiel, war der Deckelhalter, der vertiefte Ascheauffangbehälter und der Kohlerost mit engeren Streben. Die roten Elemente sollen eine jüngere Käuferschicht ansprechen.

Weber Summit Charcoal Holzkohlegrill

Weiter ging es mit dem Weber Summit Charcoal Holzkohlegrill, der bereits Anfang April 2016 von mir vorgestellt wurde. Da es kein Geheimnis mehr ist, erlaube ich mir aus diesem Grund einfach mal ein interessantes Foto des Querschnittes zu zeigen.

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Erstmals für mich, war auch der Weber Summit Charcoal als „Grilling Center“ zu sehen.

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Auf diesen Grills zeigte kein geringerer als Weber Grillmeister Bart Mus sein können und zauberte die ein oder andere Leckerei vom Grillrost.

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Weber GBS WOK

In einem der beiden Grills befand sich ein neuer GBS-Einsatz. Bei dem neuen Zubehörteil handelt es sich um den neuen 2017er Weber GBS WOK mit Deckel und Steamer-Einsatz.

Nun folgten viele kleine Stände. Auf einem Stand wurde die neue Putzmittel-Serie gezeigt. Auf einem anderen Stand die neue Winter-Kollektion mit einem zur Weihnachtszeit passenden neuen kupferfarbenen Weber Mastertouch GBS 57 cm. Weitere Stände zeigten die neuen Bluetooth-Thermometer „iGrill“ und „iGrill mini“.

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Weiter ging es mit einem Buch „Webers American BBQ“, einer neuen Keramik-Serie mit kleinen und großen Schüsseln, Untersetzern u.v.m. und einem neuen Holztisch für Kugelgrills.

Den Gang im Weber-Bereich beendeten wir mit einem kleinen Snack. Am späteren Abend wurde schlußendlich die neue Genesis-Serie vorgestellt.

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Outdoorchef

Mittlerweile war es 11.00 Uhr und wir hatten einen Termin bei meinem Kooperationspartner Outdoorchef. Ganz gespannt war ich auf die neue Gasgrill-Serie „Dualchef“, welche es ab 2017 in 6 unterschiedlichen Varianten geben wird.

Wie bereits letztes Jahr, war Dominique Müller so freundlich und zeigte uns mit sehr viel Geduld alle Neuigkeiten.

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Nach einem kleinen Snack, konnte es so richtig losgehen.

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Angefangen mit dem Dualchef 315 G im geschlossenen und offenen Zustand.

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Die Brenner sind komplett neu entwickelt worden.

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Die neuen Brenner werden mit einer gelochten Edelstahl-Platte abgedeckt, sodass kein heruntertropfendes Fett in die Flammen gelangt.

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Auffällig auf dem oberen Bild sollte die senkrecht stehende Edelstahl-Platte sein. Diese macht aus einem einzigen großen Garraum zwei kleinere Garräume. Somit können in den jeweiligen Bereichen auch unterschiedliche Temperaturen gefahren werden wie z. B. ein Steak auf der linken Seite mit hoher Temperatur scharf angrillen und auf der rechten Seite schonend bei niedriger Temperatur nachziehen lassen. – Deshalb auch die zwei separaten Thermometer auf dem Deckel. Die gusseisernen Grillroste gehören zum Lieferumfang dazu. Laut Outdoorchef sind Low & Slow-Temperaturen von nur 60 °C und Maximal-Temperaturen von bis zu 400 °C möglich.

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Sehr hübsch – Wie im oberen Bild zu erkennen ist, sind die Drehknöpfe außen herum rot beleuchtet.

Im rechten 2/3tel des Garraumes kann eine Rotisserie eingehängt werden. Ein Backburner würde laut Dominique sehr viel Energie verbrauchen. – Um diese zu sparen, wird die von den unten liegenden Brennern erzeugte Hitze durch eine spezielle Edelstahlplatte konzentriert punktuell auf den Drehspieß abgegeben. Der „Warmhalterost“ kann zum Garen von z. B. Baguettes weiter verwendet werden und auch der linke Bereich kann wieder unabhängig vom anderen Bereich mit einer anderen Temperatur betrieben werden.

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Schon gleich zu Beginn der Einführung der neuen Dualchef-Serie ist reichlich Zubehör vorhanden.

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Den Dualchef wird es sowohl mit als auch ohne Seitenkocher geben, sowie auch mit 3 oder 4 Hauptbrenner und mit Edelstahl- oder schwarzer Optik.

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Übrigens, die Türen schließen wie bei einer modernen Küchentür mit einem kleinen Schups quasi von selbst und beinhalten innenliegend mehrere Besteckhaken.

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Im Innern des Modells mit 4 Hauptbrennern befindet sich ein Einsatz zur Lagerung der vielen Zubehörteile.

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Zusammengefasst muss ich sagen, dass mich die neue Dualchef-Serie von Outdoorchef mehr als gefallen hat!

Anschließend zeigte mir Dominique noch einige weitere Neuigkeiten wie z. B der Wagen für den erfolgreichen Minichef.

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Interessant fand ich auch die neuen Räuchereinsätze für die Gasgrills.

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Neben neuen Abdeckhauben mit sehr hohem UV-Schutz komplettierte Outdoorchef sein 2017er Programm u. a. mit neuen Grillbesteck, Bürsten & Co.

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So langsam füllten sich gegen kurz nach 12.00 Uhr alle Hallen, sodass wir einen Bekannten nach dem anderen sahen und tolle Gespräche führten. Nachfolgend zeige ich euch noch einige Impressionen.

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Sehr interessant fand ich auch einen neuen Grillrost von Broil King. Er besteht aus gegossenem Edelstahl und soll die Vorteile eines gusseisernen Rostes und dem eines Edelstahlrostes vereinen.

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Auch bigBBQ.de denkt schon an 2017, weshalb wir uns diverse Grillhütten anschauten. Die nachfolgende Remise der Firma Woodworld gefiel uns ganz besonders.

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Da uns noch ein etwas längerer Heimweg bevorstand, mussten wir leider schon gegen 16.30 Uhr unter leichtem Zeitdruck die tolle Messe verlassen. Neben Weber, Outdoorchef, Broil King, Woodworld u.v.m. besuchten wir zwischendurch noch viele weitere Firmen wie BBQ-Scout, Greek Fire, Axtschlag usw.

Mit vielen neuen Ideen im Kopf freuen wir uns jetzt schon auf die Grillsaison 2017 und planen für die Spoga+Gafa 2017 gewiss mehr Zeit ein!

Griechische Hähnchen-Pita

4 in Streifen geschnittene Kikok Hähnchenbrustfilets
2 grob in Scheiben geschnittene rote Zwiebeln
6 Pitafladen

für die Marinade
70 ml natives Olivenöl extra
Saft von einer Zitrone
1 EL Oregano, getrocknet
1 Messerspitze Chiliflocken
2 TL fein gehackter Knoblauch
1 TL Salz
0,5 TL frische gemahlener schwarzer Pfeffer
0,25 TL Paprikapulver

für die Zaziki-Sauce
300 g fein gewürfelte reife Tomaten
100 g fein gewürfelte Salatgurke
375 g Griechischer Joghurt
2 EL fein gehackte Minzblätter
2 EL Olivenöl
Saft von einer halben Zitrone
0,75 TL grobes Meersalz
0,5 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Diese Griechischen Hähnchen-Pita machen die ganze Familie süchtig. Wir fanden vor allem die Zaziki-Sauce so lecker, dass wir das gesamte Gericht am Folgetag noch einmal grillten. Des Weiteren freute ich mich darauf, endlich meinen neuen Holzkohle-Kugelgrill Outdoorchef Kensington auszuprobieren. Das Unboxing und die Funktionen konntet ihr bereits hier nachlesen.

Alle Zutaten für die Marinade in einer Schüssel verrühren und anschließend die in Streifen geschnittene Kikok Hähnchenbrustfilets für ca. 30 Minuten einlegen. Wundert euch bitte nicht, dass das Hähnchenfleisch danach etwas hell geworden ist. – Das ist ganz normal, da die Säure des Zitronensaftes das Fleisch quasi vorgart. Während der Grill vorheizt, die Hähnchenfleischstreifen auf Doppelspieße aufziehen.

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Die Spieße und die Zwiebelscheiben über die direkte Hitze legen.

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Sobald die Fleischspieße ausreichend Röstaromen angenommen haben, die Spieße umdrehen.

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Hat auch die andere Seite der Fleischspieße Röstaromen gebildet, wird der gesamt Grillrost, inklusive Trichter, um 180 Grad in Kreisrichtung gedreht. Das Fleisch liegt nun automatisch im indirekten Bereich und kann bei geschlossenem Deckel nachgegart werden. Währenddessen können nun die Pita-Taschen zum Aufwäremen auf die andere Hälfte des Grillrostes gelegt werden.

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Sobald die Pita-Taschen Farbe angenommen haben, die Zwiebelringe weich sind und das Hähnchenfleisch fertig gegart ist, die Zwiebeln und das Fleisch zerkleinern.

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Jetzt werden die Pita-Taschen aufgeschnitten und von innen mit etwas Zaziki-Sauce bestrichen. Anschließend großzügig mit Fleisch und Zwiebeln füllen und oben drauf mit einem kräftigen Schlag Zaziki-Sauce versehen.

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Einfach genial diese Griechische Hähnchen-Pita! Nächstes Mal werde ich allerdings die Pita-Taschen selber backen, da mir die fertig gekauften Taschen etwas zu trocken sind.

Viel Spaß beim Nachgrillen und guten Appetit!

LotusGrill Testbericht (Sponsored Post)

Kennt ihr den LotusGrill und wisst zu was er alles fähig ist?
Vor einigen Tagen bot sich mir die Gelegenheit, den populären Tischgrill über Rauchfreier-Grill.de etwas näher unter die Lupe zu nehmen. Der in vielen Farben erhältliche 3,7 kg leichte Grill wird in einer farblich abgestimmten Nylon-Tragetasche geliefert.

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Nachdem ich den Karton auspackte, erwartete mich eine zur zuvor gewählten Grillfarbe passende Nylon-Tragetasche. Wie man an dem Ring über dem Reißverschluss erkennen kann, wählte ich die Grillfarbe Anthrazitgrau.

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Alle Farben im Überblick:
– Anthrazitgrau
– Maisgelb
– Limettengrün
– Pflaumenlila
– Mandarinenorange
– Feuerrot
– Weiß
– Edelstahl

In dem Deckel der Tasche befindet sich gut verstaut und griffbereit die 60-seitige, in 11 Sprachen (u. a. DEU, ENG, FRA, NED usw.) geschriebene Bedienungsanleitung.

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Folgende Teile gehören bei jedem LotusGrill mit zum Lieferumfang:
– Betriebsbereiter Grill
– Transporttasche
– Gebrauchsanweisung
– 4 x Mignon Batterien

Damit ich sofort loslegen konnte, wurden dem von mir getesteten Grill noch folgende Teile optional beigelegt (Spezialset „Grillhaube“):
– Brennpaste
– Grillzange (farblich passend)
– Buchenholzkohle
– Grillhaube

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Zuerst muss der Grill auf dem Kopf gestellt werden, um auf der Unterseite werkzeuglos das Batteriefach zu öffnen. Das Fach kann anschließend mit den vier Mignon Batterien bestückt werden.

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Die Funktion des Ventilators wird durch Drehen des Knopfes und anschließendem blauen Lichtkranz quittiert.

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Bevor ich den nun einsatzbereiten anthrazitgrau-farbenden LotusGrill einweihe, werde ich zuvor die einzelnen Teile beschreiben. Der aus Edelstahl bestehende Grillrost hat einen Durchmesser von 32 cm und wird durch eine ca. 3 cm hohe „Reling“ begrenzt. Diese soll u. a. verhindern, das Würstchen vom Rost runterrollen und die Haube tragen.

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Der Grillrost wird durch zwei gegenüberliegende Verriegelungsschnallen aus Edelstahl mit der Grill-Außenhülle fixiert.

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Nun ist der, ebenfalls aus Edelstahl gefertigte, Holzkohlebehälter (bestehend aus Anzündschale, Holzkohlebehälter u. Deckel) frei zugänglich.

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Schlussendlich kann die Edelstahl-Innenschale ggf. zur Reinigung entnommen werden.

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Die Aufgabe

Nachdem alles wieder zusammengebaut war, sollte nun der Praxistest beginnen. Die Außentemperaturen lagen bei ca. 3 Grad Celsius – fast schon ein echtes Wintergrillen. ;-)
Da ich schon im Vorfeld felsenfest davon überzeugt war, dass der LotusGrill kurzgegrilltes Fleisch und Gemüse wie Auberginen, Zucchini, Würstchen, Nackensteak & Co. mit Bravour meistert, endschied ich mich für ein 1,8 kg schweres Kikok-Hähnchen. Für derlei große Grillteile ist selbstverständlich ein Deckel bzw. Haube notwendig, welches (wie bereits erwähnt) dem Spezialset „Grillhaube“ beiliegt. Die Haube ist für einen Preis von 49,99 EUR auch separat zu beziehen und nur in der neutralen Farbe Grau erhältlich. Die Haube passt haargenau auf die „Reling“ des Grillrostes.

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Die Vergrillung

Als Erstes wurde der Holzkohlebehälter mit der mitgelieferten Buchenholzkohle befüllt. Selbstverständlich kann auch jede andere Kohle oder Briketts verwendet werden.

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Nun wurde etwas Brennpaste auf die Anzündschale aufgetragen und anschließend mit einem Stabfeuerzeug angezündet.

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Nachdem der Holzkohlebehälter auf die Anzündschale gesetzt und der Regler für die Belüftung auf Maximum eingestellt wurde, war die Kohle nach noch nicht einmal vier Minuten vollständig durchgeglüht.

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Nun setzte ich das mit Hähnchen-Spezial-Gewürzsalz bestreute Kikok-Hähnchen auf den Hähnchenhalter und stelle den Lüftungsregler auf ca. 60 Prozent Leistung.

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Zur Entlüftung wurde der Deckel der Haube leicht geöffnet.

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Das Deckelthermometer zeigte eine Temperatur von ca. 125 Grad Celsius an. Da ich jedoch eine Gartemperatur von ca. 160 – 180 Grad Celsius anstrebte, stellte ich den Lüftungsregler wieder auf Maximum ein. Leider blieb die Temperatur bei ca. 130 Grad Celsius, die Buchenholzkohle jedoch verbrannte nach ca. 35 Minuten vollständig.

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Mir blieb nichts anderes übrig als mit feuerfesten Handschuhen die Verriegelungsschnallen zu lösen und den Grillrost mit samt des Hähnchens und der Haube von der Grillschale zu heben. Auf der noch glühenden Restkohle stellte ich stehend vier größere Holzkohlebriketts (Greek Fire) und setzte anschließend wieder die ganze Apparatur auf.

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Die Temperatur stieg sehr schnell wieder auf ca. 125 Grad Celsius. Da das Hähnchen schon ein wenig Farbe angenommen hatte, stellte ich die Exaktheit des Deckel-Thermometers in Frage und kontrollierte die Gartemperatur mit einem elektronischen Thermometer. Das elektronische Thermometer zeigte eine ca. 35 Grad Celsius höhere Temperatur an, weshalb auch zu erklären war, dass das Hähnchen schon Farbe angenommen hatte.

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Die Temperatur konnte über den verbleibenden Zeitraum von ca. 80 Minuten mit 75-prozentiger Lüfterleistung exakt gehalten werden.

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Das Ergebnis

Nach insgesamt ca. 120 Minuten sprang der roter „Nippel“ des in der Hähnchenbrust befindlichen Einwegthermometers raus und signalisierte das fertig gegarte Kikok-Hähnchen.

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Insgesamt vier Erwachsene konnten sich an dem von außen kross-gebräunten und innen saftigen Premium-Hähnchen mit Country Potatoes und Sour Cream satt essen.

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Selbstverständlich hätte auch noch ein sehr viel größeres Exemplar unter der Haube Platz gefunden, was das weiter oben abgebildete Haubenbild beweist.

Die Reinigung des Grills ging anschließend unwahrscheinlich schnell vonstatten. Die Innenschale wurde lediglich mit Spülmittel und Wasser ausgewischt, der Grillrost mit einem Edelstahl-Schwamm gereinigt. Danach sah alles wieder picobello aus.

Obwohl der Grill nun wieder so schön sauber war, reizte es mich unbedingt noch abends ein leckeres Entrecote zu grillen.
Nach der gleichen Prozedur wie oben beschrieben, konnte ich nach ca. 4 Minuten das dünne 180 g Rindersteak auflegen und es von beiden Seiten, jeweils 90 Sekunden lang auf der 10 Uhr- und 2 Uhr-Stellung grillen.

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Die Temperatur lag im Zentrum des Grillrostes (ca. 3 Grad Celsius Außentemperatur) bei ca. 290 Grad Celsius (der Emissionsgrad wurde zuvor manuell korrekt bestimmt).

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Nach dem scharfen Angrillen legte ich das Steak für ca. sieben Minuten an den Rand des Grills und lies es nachgaren bis zu einer Kerntemperatur von ca. 54 Grad Celsius. Das Ergebnis war wie erwartet perfekt – außen kross mit vielen Röstaromen und innen herrlich saftig – medium bis medium-rare.

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Das Fazit

Der LotusGrill überzeugt in Farbe, Leistung und Größe. Es ist garantiert für jeden Grill-Fan die passende Farbe mit dabei. Er kann problemlos auf einen Glas- oder Kunststofftisch im Garten gestellt werden, da die Außen- von der Innenhülle getrennt ist und somit relativ kühl bleibt. Das Transport- und Lagermaß ist sehr gering. Der LotusGrill bereitet genauso Steak-Freunden große Freude, wie Experimentierfreudigen- und Gelegenheits-Grillern. Erst die Grill-Haube ermöglicht dem ambitionierten Griller mehr zu grillen als ein einfaches Nackensteak oder ein Würstchen.
Wie mein Erfahrungsbericht zeigt, muss niemand mehr Angst vor großen Grill-Teilen auf kleinen Tischgrills haben, denn sie gelingen mit dem LotusGrill garantiert. Selbst die sehr nah über dem Grillrost hängenden Beine des Hähnchens waren weder verbrannt noch trocken.
Einzig und allein das Deckel-Thermometer der Haube verrichtete seinen Dienst nicht so, wie man es von einem guten Thermometer erwartet.
Für etwas größere Familien gibt es übrigens auch eine große Variante des Grills mit einem Grillrost-Durchmesser von 40,5 cm – der sogenannte LotusGrill XL. Auch das Zubehör-Programm – von der Teppanyakiplatte bis zum Pizzastein – kann sich sehen lassen.
Schaut euch die tollen Angebote von Rauchfreier-Grill.de unbedingt einmal genauer an!

Grill Briketts 2016 im Test – welche ist die Beste?

Anfang 2016 startet Weber mit ganz neuen Briketts. In der Presseinformation liest sich das wie folgt (Text gekürzt): „Die Brikett-Revolution – Weber-Stephen revolutioniert den Grillmarkt: mit den neuen Weber Briketts. Die brandheißen Innovationen für Holzkohlegrills setzen neue Maßstäbe in puncto Qualität, Komfort sowie Brenndauer – und garantieren so perfekte Grillergebnisse.“ Weiter heißt es: „Die neuen Briketts sind in nur 20 Minuten einsatzbereit und geben die Temperatur noch gleichmäßiger über einen langen Zeitraum hinweg ab. Das Geheimnis ihrer höheren Leistungsstärke: Das charakteristische, einzigartige Design, das eine verbesserte Luftzirkulation, ein schnelleres Anzünden und ein optimales Durchglühen ermöglicht. Darüber hinaus besitzen die Weber Briketts im Vergleich zu herkömmlichen Produkten eine höhere Dichte, da sie unter höherem Druck gepresst werden.“

So die Theorie – kommen wir zum Praxistest. Weber war so freundlich und ließ mir schon Mitte Dezember 2015 einen 8 kg Sack Weber Briketts 2016 zu Testzwecken zukommen.

Zu allererst war mir die neue Verpackung aufgefallen. Auf ihr steht: „Reißfester und witterungsbeständiger Beutel“. Diesem Verpackungshinweis kann ich nur 100-prozentig zustimmen. Die neue Verpackung hat eine extreme Zug- und Reißfestigkeit!

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Doch wie steht es mit der Witterungsbeständigkeit? Hierzu goss ich das gesamte Wasser einer prall gefüllten Gießkanne auf die Verpackung, insbesondere in dem Bereich der wiederverschließbaren Öffnung. Ergebnis: Das Wasser perlte unweigerlich von der Verpackung, der Inhalt blieb 100-prozentig trocken.

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Nun inspizierte ich etwas genauer den wiederverschließbaren Beutel. Das Symbol auf der linken Seite symbolisiert einen Zip-Verschluss. Diesen suchte ich allerdings vergeblich. Stattdessen fand ich einen Druckverschluss vor, wie man ihn bereits von diversen Kunststoff-Beuteln kennt.

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Nach dem Verschließen ließ ich wiederholt etwas Wasser über den Druckverschluss laufen und konnte erneut die Wasserundurchlässigkeit bestätigen.

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Die zu 100 Prozent aus natürlichen Rohstoffen bestehenden Briketts werden in Europa hergestellt und sind zu folgenden Verpackungseinheiten und Preisen zu erwerben:

Weber Brikett, 2 kg: 4,99 EUR (2,50 EUR/kg)
Weber Brikett, 4 kg: 8,99 EUR (2,25 EUR/kg)
Weber Brikett, 8 kg: 15,99 EUR (2,00 EUR/kg)

Brikett-Test Nummer 1 – Weber 2016

Zum jeweiligen Vergleichstest wog ich jeweils 2 x ca. 1.000 g Briketts ab.

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Die aus exakt 48 Briketts bestehenden zwei Kilogramm Brennstoff waren sehr einheitlich geformt. Charakteristisch für die Weber Briketts sind die beiden Vertiefungen, die sich jeweils auf den Seiten befinden. Laut Weber dienen die Vertiefungen der „verbesserten Luftzirkulation, schnellerem Anzünden und ein optimalen Durchglühen.“

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Zwei Kilogramm füllen nicht ganz den großen Weber Anzündkamin.

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Zum Zünden legte ich jeweils zwei Natur-Feueranzünder, bestehend aus in Wachs getränkter Holzwolle, unter den Anzündkamin. Diese Anzünder haben den wesentlichen Vorteil, von sich aus nicht zu qualmen.

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Nach ca. 30 Minuten bildete sich eine durchgehende weiße Ascheschicht auf den obersten Briketts. Zeit, die durchgeglühten Weber Briketts in die zum Kreis geformten, an der Innenwand des Grills gestellten Holzkohlekörbe des Weber Mastertouch 57 cm umzukippen.

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Die Messsonde zur Messung der Gartemperatur (Thermometer Maverick ET 732) wurde in Grillrost-Höhe (indirekt) auf der gegenüberliegenden Seite der Holzkohlekörbe befestigt.

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Der Deckel wurde exakt so aufgelegt, dass sich das Deckelthermometer links oberhalb der Messsonde und der Luftauslass rechts oberhalb der Messsonde befinden. Die Außentemperatur betrug bei diesem und den drei weiteren Tests (weiter unten) 4 Grad Celsius (+-1). Die Luftzufuhr (unten) und der Luftauslass (oben) standen jeweils komplett offen.

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Die erste Messung folgte jeweils nach fünf Minuten, jede folgende Messung nach weiteren 10 Minuten. Nach 265 Minuten zeichnete sich folgende Kurve ab. Die maximale Temperatur lag kurze Zeit bei 250 Grad und sank anschließend im 10 Minuten-Takt um ca. 15 Grad Celsius und später um 10 Grad Celsius. Es ließe sich also mit den Weber Briketts 2016 ca. 105 Minuten lang mit über 200 Grad Celsius grillen.

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Nachdem der Grill vollständig abgekühlt war, fegte ich den Grillkessel aus, wog den Ascheauffangbehälter und ermittelte ein Gewicht von 812 g.

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Anschließend entsorgte ich die Asche und wog erneut den leeren Ascheauffangbehälter.

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Die Weber Briketts 2016 ließen Asche im Gewicht von 298 g zurück.

Brikett-Test Nummer 2 – Greek Fire

Zum Vergleich der ersten Messreihe ließ ich meine Standard-Briketts von Greek Fire antreten. Ein ausführlicher Bericht, in dem alle Eckdaten genannt werden, ist hier nachzulesen.

Der Preis der Greek Fire Briketts liegt zur Zeit bei ca. 20 EURO für 10 kg (2,00 EUR/kg).

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Die zum Teil sehr langen Briketts teilte ich auf eine mehr oder weniger einheitliche Größe…

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…und wog, wie im ersten Test, ebenfalls jeweils 2 x ca. 1.000 g ab.

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Zwei Kilogramm Greek Fire Briketts (43 Stücke) in Reih und Glied.

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Die Greek Fire Briketts nahmen im Anzündkamin in etwa den gleichen Platz ein wie die Weber Briketts.

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Auch die Briketts von Greek Fire benötigten ca. 30 Minuten, bis jedes einzelne Stück durchgeglüht und mit einer gleichmäßigen Ascheschicht versehen war.

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Ich zeichnete nach dem o. g. Vorgehen folgende Daten auf. Es fiel sofort auf, dass die Briketts von Greek Fire (schwarze Linie) in den ersten 60 Minuten durchgängig um ca. 35 Grad Celsius heißer waren und sich die Temperatur von über 200 Grad Celsius ca. 30 Minuten länger hielt. Des Weiteren konnte beobachtet werden, dass die Temperatur ab unter 150 Grad Celsius weniger stark abfiel.

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Nachdem der Grill wieder vollständig abgekühlt war, fegte ich erneut den Grillkessel aus, wog den Ascheauffangbehälter und ermittelte ein Gewicht von 682 g.

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Die Briketts von Greek Fire ließen somit Asche im Gewicht von nur 168 g (Weber: 298 g) zurück.

Brikett-Test Nummer 3 – ALDI

Als Alternative testete ich die Discounter-Briketts von ALDI. Der Preis liegt zur Zeit bei ca. 2 EUR (0,67 EUR/kg). Somit bekommt man für den Preis der Weber oder Greek Fire Briketts die dreifache Menge Brennstoff!

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Wieder wurden 2 x ca. 1.000 g Briketts abgewogen.

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Ausgelegt verteilten sich die zwei Kilogramm ALDI-Briketts auf 80 einzelne, ungleichmäßig große Stücke (Weber: 48 Stücke).

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Das Volumen der ALDI Briketts war hingegen wieder in etwa gleich gegenüber den Weber und Greek Fire Briketts.

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Die ALDI Briketts benötigten zum Durchglühen fünf Minuten weniger (25 Minuten), qualmten und rochen hingegen extrem.

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Folgende Werte wurden beim 3. Brikett-Test festgehalten. Die ALDI-Briketts entwickelten erst einige Minuten später ihre maximale Hitze und hielten diese über einen Zeitraum von ca. 45 Minuten recht gleichmäßig. In den ersten 105 Minuten überboten sie sogar die Maximal-Temperatur der Weber Briketts und lagen in dieser Zeit stets im Temperaturbereich über 200 Grad Celsius.

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Nachdem der Grill wieder vollständig abgekühlt war, fegte ich wiederholt den Grillkessel aus, wog den Ascheauffangbehälter und ermittelte ein Gewicht von 899 g.

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Die ALDI-Briketts hinterließen Asche mit einem Gewicht von sage und schreibe 385 g (Greek Fire: 168 g; Weber: 298 g) zurück.

Brikett-Test Nummer 4 – ProFagus GRILLIS

Der Vierte im Bunde ist die Firma ProFagus mit den Briketts „GRILLIS“.

Der Preis der ProFagus GRILLIS Buchenholz-Briketts liegt zur Zeit bei durchschnittlich ca. 2,00 EUR/kg, in Verpackungseinheiten zu 3 kg, 5 kg oder 10 kg.

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Wieder wurden 2 x ca. 1.000 g abgewogen.

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Die zwei Kilogramm proFagus Grillis bestanden aus 68 einzelnen Stücke.

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Im Anzündkamin nahmen sie, wie die anderen Briketts der vorherigen Testreihen, ein ähnliches Volumen ein.

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Durchgeglüht und mit einer gleichmäßigen Ascheschicht überzogen waren sie nach ca. 30 Minuten startklar.

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Die grüne Kurve spiegelt die Messreihe der Grillis wieder. Diese hielten ca. 45 Minuten lang die hohe Temperatur von ca. 260 Grad Celsius. Erst dann sank die Temperatur 50 Minuten lang ähnlich den Greek Fire Briketts und passte sich anschließend den Temperaturen der Weber Briketts an. Ab 130 Grad Celsius sank die Temperatur hingegen wieder weniger schnell.

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Nachdem der Grill wieder vollständig abgekühlt war, fegte ich zum letzten Mal den Grillkessel aus, wog den Ascheauffangbehälter und ermittelte ein Gewicht von 603 g.

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Die Grillis von proFagus ließen am wenigsten Rückstände zurück. Die Asche hatte ein Gewicht von nur 89 g (Weber: 298 g; Greek Fire: 168 g; ALDI 385 g).

Einen hab´ich noch!
Brikett-Test Nummer 5 – Weber 2016 vs. Greek Fire auf dem Dutch Oven

Zum Test legte ich jeweils ca. 420 g Briketts auf den kalten Deckel meines Dutch Ovens. Die Außentemperatur lag ebenfalls wieder bei 4 Grad Celsius (+-1). Links die neuen Weber Briketts 2016 und rechts die Greek Fire Briketts.

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Nach exakt 90 Minuten hatten die Weber Briketts sichtlich Federn gelassen. Sie waren innerhalb der 90 Minuten extrem geschrumpft. Die Greek Fire Briketts hingegen strahlten noch eine sehr hohe Hitze ab (Hand-Probe).

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Nach 140 Minuten sichtete ich erneut die Briketts, nahm die einzelnen Stücke jeweils zwischen die Grillzange und schüttelte überschüssige Asche runter.

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Während die Weber Briketts kaum noch zu sehen waren, glühten die Greek Fire Briketts nach 140 Minuten immer noch vor sich hin und gaben ordentlich Hitze ab.

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Nach fast 210 Minuten (3,5 Stunden!) lösten sich jedoch auch diese Briketts langsam aber sicher auf.

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Fazit
Die neue Verpackung der Weber Briketts 2016 ist tatsächlich gelungen. Sie bestand stets den extremen Wasser-, Zug- und Reißfestigkeits-Tests.
Enttäuschend war hingegen die maximal erreichte Hitze von nur 250 Grad Celsius für einen Zeitraum von noch nicht einmal 10 Minuten. Des Weiteren fiel auf, dass sich die Weber Briketts ähnlich wie die ALDI Briketts verhalten. Grillen mit Temperaturen über 200 Grad Celsius (Außentemperatur beim Test: 4 Grad Celsius (+-1)) sind mit den beiden Briketts lediglich 105 Minuten lang möglich. Die ALDI-Briketts entwickelten in der Durchglüh-Phase zudem extremen Qualm und stanken sehr stark nach Brandbeschleuniger. Dafür sind sie 3 mal günstiger!

Die GRILLIS von ProFagus hielten in den ersten 105 Minuten die Temperatur sehr stabil und hinterließen 4 Mal weniger Asche als die ALDI Briketts. Die GRILLIS sind nicht ohne Grund eines der beliebtesten Grill-Briketts in Deutschland.

Die Briketts von Greek Fire legten hingegen noch einmal einen drauf. Sie sind die heißesten Briketts im Test, verbrennen durchgehend unwahrscheinlich gleichmäßig, hinterlassen ebenfalls nur wenig Asche, qualmen überhaupt nicht und verhalten sich beim Dutchen (Dutch Oven) mehr als vorbildlich. Sie sind und bleiben mein absoluter Favorit.

Wie ist eure Erfahrung? Was ist euer Favorit?

Gewinnspiel: 4. Advent 2015

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Durch die Unterstützung meiner Kooperationspartner 2015 könnt ihr diese Woche, zum 4. Advent, jeweils folgende Preise gewinnen.

38°grad: 38°grad Pesto-Collection bestehend aus: Basilikum Pesto, Kürbiskern-Chili Pesto, Orientalisches Pesto, Tomaten-Paprika Pesto, Walnuss-Haselnuss Pesto
38°grad: 38°grad Kochbuch
38°grad: 38°grad Gourmet-Kochkurs (z. B. Steaks & Co.) für zwei Personen im Wert von 200 EUR. Auswahl Kursprogramm…
Beefer: Latzschürze verstellbar schwarz
Outdoorchef:
 Rib Rack aus Edelstahl

Gewinnspielzeit abgelaufen, Siegerin/Sieger ermittelt!

Die Glücksfee durfte die/den Siegerin/Sieger aus den vielen Kommentaren über diesen Blog und der bigBBQ-Fanseite auswählen.
Gewonnen haben folgende Personen und wurden bereits über ihren Gewinn informiert. Herzlichen Glückwunsch!
Peter H. (38°grad: 38°grad Pesto-Collection bestehend aus: Basilikum Pesto, Kürbiskern-Chili Pesto, Orientalisches Pesto, Tomaten-Paprika Pesto, Walnuss-Haselnuss Pesto)
Monika D. P. (38°grad: 38°grad Kochbuch)
Franziska B. (38°grad: 38°grad Gourmet-Kochkurs (z. B. Steaks & Co.) für zwei Personen im Wert von 200 EUR)
Lars M. (Beefer: Latzschürze verstellbar schwarz)
Gerd S. (Outdoorchef: Rib Rack aus Edelstahl)
Vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

Gewinne in nur 2 Schritten!

Mit Facebook:
Schritt 1:
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Wenn du willst, kannst du diesen Beitrag auch gerne teilen.

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Das war schon alles – und mit ein wenig Glück werden dir die Preise direkt vom Hersteller nach Hause geschickt! Viel Glück!

Teilnahmeschluss ist der 26.12.2015. Die Gewinner/innen werden am 27.12.2015 unter allen Teilnehmer/innen ermittelt und umgehend benachrichtigt.
Teilnahmeberechtigt sind alle Personen ab 18 Jahren. Dieses Gewinnspiel steht in keiner Weise in Verbindung zu Facebook und wird nicht von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Einen riesigen Dank an euch, liebe Leser, für eure Treue und an meine Kooperationspartner 2015:
38 Grad · ADLA-Gourmet · Ankerkraut · Axtschlag · Beefer · Greek Fire · Moesta-BBQ · Outdoorchef · yourbeef.de und Nesmuk

Gewinnspiel: 3. Advent 2015

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Durch die Unterstützung meiner Kooperationspartner 2015 könnt ihr diese Woche, zum 3. Advent, jeweils folgende Preise gewinnen.

Ankerkraut: 3er Set Streuer: Cherry Chipotle, Pit Powder, Pull that Piggy
Axtschlag: Aromatic Box for Bread – Brotgarschale
Moesta-BBQ:
 Smokin‘ PizzaRing (47, 50 oder 57 cm), bestehend aus Edelstahl Smokin‘ PizzaRing, Pizzabande, Pizzablech, Pizzastein, Pizzaschieber und Pizzacut
Outdoorchef: Grillkochbuch „GRILLCHEF 4-SEASONS“ und Grillschürze

Gewinnspielzeit abgelaufen, Siegerin/Sieger ermittelt!

Die Glücksfee durfte die/den Siegerin/Sieger aus den vielen Kommentaren über diesen Blog und der bigBBQ-Fanseite auswählen.
Gewonnen haben folgende Personen und wurden bereits über ihren Gewinn informiert. Herzlichen Glückwunsch!
Peter L. (Ankerkraut: 3er Set Streuer: Cherry Chipotle, Pit Powder, Pull that Piggy)
Heiko H. (Axtschlag: Aromatic Box for Bread – Brotgarschale)
Daniel B. (Moesta-BBQ: Smokin‘ PizzaRing (47, 50 oder 57 cm), bestehend aus Edelstahl Smokin‘ PizzaRing, Pizzabande, Pizzablech, Pizzastein, Pizzaschieber und Pizzacut)
Kathrin P. (Outdoorchef: Grillkochbuch „GRILLCHEF 4-SEASONS“ und Grillschürze)
Vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

Gewinne in nur 2 Schritten!

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Teilnahmeschluss ist der 19.12.2015. Die Gewinner/innen werden am 20.12.2015 unter allen Teilnehmer/innen ermittelt und umgehend benachrichtigt.
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Einen riesigen Dank an euch, liebe Leser, für eure Treue und an meine Kooperationspartner 2015:
38 Grad · ADLA-Gourmet · Ankerkraut · Axtschlag · Beefer · Greek Fire · Moesta-BBQ · Outdoorchef · yourbeef.de und Nesmuk

Gewinnspiel: 2. Advent 2015

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Durch die Unterstützung meiner Kooperationspartner 2015 könnt ihr diese Woche, zum 2. Advent, jeweils folgende Preise gewinnen.

Moesta-BBQ: Moesta-BBQ Grill-Tool-Set, bestehend aus Pulled Pork Krallen, Pizzacut und Premium Grillbürste
Outdoorchef: Grillkochbuch „GRILLCHEF 4-SEASONS“ und Grillschürze
Outdoorchef: Rib Rack aus Edelstahl
Outdoorchef: 100 Euro Gutschein für ein Grillseminar bei den Outdoorchef Genussakademien
yourbeef.de: 30 Euro Fleischgutschein

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Die Glücksfee durfte die/den Siegerin/Sieger aus den vielen Kommentaren über diesen Blog und der bigBBQ-Fanseite auswählen.
Gewonnen haben folgende Personen und wurden bereits über ihren Gewinn informiert. Herzlichen Glückwunsch!
Gregor K. (Moesta-BBQ: Moesta-BBQ Grill-Tool-Set, bestehend aus Pulled Pork Krallen, Pizzacut und Premium Grillbürste)
Yve E. (Outdoorchef: Grillkochbuch „GRILLCHEF 4-SEASONS“ und Grillschürze)
Gerlinde Z. (Outdoorchef: Rib Rack aus Edelstahl)
Alexandra W. (100 Euro Gutschein für ein Grillseminar bei den Outdoorchef Genussakademien)
Dommi N. (yourbeef.de: 30 Euro Fleischgutschein)
Vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

Gewinne in nur 2 Schritten!

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Das war schon alles – und mit ein wenig Glück werden dir die Preise direkt vom Hersteller nach Hause geschickt! Viel Glück!

Teilnahmeschluss ist der 12.12.2015. Die Gewinner/innen werden am 13.12.2015 unter allen Teilnehmer/innen ermittelt und umgehend benachrichtigt.
Teilnahmeberechtigt sind alle Personen ab 18 Jahren. Dieses Gewinnspiel steht in keiner Weise in Verbindung zu Facebook und wird nicht von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Einen riesigen Dank an euch, liebe Leser, für eure Treue und an meine Kooperationspartner 2015:
38 Grad · ADLA-Gourmet · Ankerkraut · Axtschlag · Beefer · Greek Fire · Moesta-BBQ · Outdoorchef · yourbeef.de und Nesmuk

Gewinnspiel: 1. Advent 2015

Adventsverlosung_bigBBQ_2015_Woche_1

Durch die Unterstützung meiner Kooperationspartner 2015 könnt ihr diese Woche, zum 1. Advent, jeweils folgende Preise gewinnen.

ADLA-Gourmet: Fleischgutschein über 30 Euro
Ankerkraut: 3er Set Streuer: Cherry Chipotle, Pit Powder, Pull that Piggy
Axtschlag: Aromatic Box for Bread – Brotgarschale
Greek Fire: 10 kg Greek Fire Briketts
Moesta-BBQ: Moesta-BBQ Grill-Tool-Set, bestehend aus Pulled Pork Krallen, Pizzacut und Premium Grillbürste
Outdoorchef: Grillkochbuch „GRILLCHEF 4-SEASONS“ und Grillschürze

Gewinnspielzeit abgelaufen, Siegerin/Sieger ermittelt!

Die Glücksfee durfte die/den Siegerin/Sieger aus den vielen Kommentaren über diesen Blog und der bigBBQ-Fanseite auswählen.
Gewonnen haben folgende Personen und wurden bereits über ihren Gewinn informiert. Herzlichen Glückwunsch!
Thomas O. (ADLA-Gourmet: Fleischgutschein über 30 Euro)
Rosemarie T. (Ankerkraut: 3er Set Streuer: Cherry Chipotle, Pit Powder, Pull that Piggy)
Stephan R. (Axtschlag: Aromatic Box for Bread – Brotgarschale)
Benedict B. (Greek Fire: 10 kg Greek Fire Briketts)
Kathrin S. (Moesta-BBQ: Moesta-BBQ Grill-Tool-Set, bestehend aus Pulled Pork Krallen, Pizzacut und Premium Grillbürste)
Jack M. (Outdoorchef: Grillkochbuch „GRILLCHEF 4-SEASONS“ und Grillschürze)
Vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

Gewinne in nur 2 Schritten!

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Teilnahmeschluss ist der 5.12.2015. Die Gewinner/innen werden am 6.12.2015 unter allen Teilnehmer/innen ermittelt und umgehend benachrichtigt.
Teilnahmeberechtigt sind alle Personen ab 18 Jahren. Dieses Gewinnspiel steht in keiner Weise in Verbindung zu Facebook und wird nicht von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Einen riesigen Dank an euch, liebe Leser, für eure Treue und an meine Kooperationspartner 2015:
38 Grad · ADLA-Gourmet · Ankerkraut · Axtschlag · Beefer · Greek Fire · Moesta-BBQ · Outdoorchef · yourbeef.de und Nesmuk

Spoga Impressionen 2015, Grill Neuigkeiten 2016

Die Messe Spoga+Gafa in Köln öffnet Jahr für Jahr seine Pforten und steht bei jeden Gartenfan hoch im Kurs. Auch für Grill-Fans ist diese Messe DIE Top-Adresse, um sich über die kommenden Grill-Trends zu informieren, alte Bekannte wieder zu treffen oder sich ganz einfach ein paar Inspirationen zu verschaffen. Leider konnte ich letzten Sonntag erst gegen kurz nach 12.00 Uhr auf der Messe sein, sodass mir lediglich 6 Stunden Besuchszeit zur Verfügung standen.

Mein erstes Ziel war der Stand von Weber. Leider muss ich euch mitteilen, dass das Veröffentlichen von Weber-Fotos unerwünscht war und ich euch aus diesem Grund meine ganzen Detailfotos nicht zeigen darf.

Der Weber-Stand war unfassbar groß und unwahrscheinlich gut besucht! Zunächst bat ich an der Info-Theke um einen freundlichen Mitarbeiter, der mir die Neuheiten 2016 zeigte. Dieser kam prompt und informierte mich fundiert.

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Der Messe-Stand war sehr pompös. In allen Ecken fand man tolle Hingucker, wie z. B. diese Boje, aus dem der Ur-Kugelgrill stammt.

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Einer der Mitarbeiter bereitete Popkorn vom Grill zu und verteilte es in kleinen Tütchen an die Besucher.

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Ein anderer Mitarbeiter bereitete hingegen frische Waffeln in einem neuen GBS-Einsatz zu. Vielleicht könnt ihr erkennen, welcher Einsatz es sein könnte? ;-)

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Einzelhändler konnten sich im folgenden Bereich über die neuen Präsentationsflächen informieren.

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Viele Verbrauchsartikel werden im nächsten Jahr neue Produktverpackungen erhalten. Die Weber-Kohle und -Briketts wurden ebenfalls überarbeitet.

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Der Weber-Catering-Bereich war immer sehr gut besucht. Erkennt ihr den jungen Mann im karierten Hemd auf der rechten Seite? Es ist Tobi aus dem Berliner Weber Original Store. Er war Organisator des großen #Grilltanks – schön ihn wieder zu sehen!

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Hier wurden rund um die Uhr leckere Speisen, wie z. B. Pulled Pork oder Brisket, auf diversen Weber-Grills gegrillt.

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Bezahlt wurde mit Weber Dollar.

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Meine kleine Stärkung sah so aus. Beef Brisket an Salat und Brot.

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Selbst die Serviette und der Strohhalm war Weber-gestylt.

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Nebenan konnte man sich über die Food-Serie informieren. Sie bietet Fleisch, Fisch, Gewürze, Saucen u. v. m.

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Weiter ging es mit der Hardware. Bei einigen Grills ist wieder Farbe angesagt, bei einer anderen Serie kam ein etwas kleinerer Gasdrehknopf hinzu.

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Einige der neuen Produkte kannte ich schon aus Dänemark, einige waren wirklich neu.

Ganz zum Schluss des Besuchs bei Weber, nach genau einer Stunde, bot sich die Gelegenheit ein Ticket für das Grillen in schwindelerregender Höhe zu bekommen. Dazu später mehr im Bericht. Beim Verlassen des Standes begrüßte ich noch kurz meine Blogger-Kollegen Tobias von tobias.grillt, Olly von Living-BBQ und Thorsten von BBQPit. Olly und Thorsten waren mit dem gesamten BBQ Wiesel Team unterwegs.

Nun ging es in eine weitere Halle, in der mir als erstes die Grills von Broil King auffielen. Leider waren zu der Zeit alle Berater beschäftigt und ich durfte keine Zeit durch unnötige Warterei verschwenden.

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Am Stand von McBrikett, informierte mich ein freundlicher Mitarbeiter über die einzelnen Produkte, von denen ich schon im Vorfeld nur Positives gehört hatte.

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Als nächstes interessierten mich die Neuheiten von Monolith. Mein alter Kumpel Frank zeigte mir die neuen Features der Keramik-Grills. Verbessert wurde u. a. die Öffnung zum Hinzufügen von Räucher-Chips. Diese hat nun ein Scharnier und ist um einiges größer geworden.

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Selbst der kleinere Monolith Classic wird zukünftig einen Einsatz zum indirekten Grillen besitzen. Dazu gehören zwei halbe Deflektorsteine. Sehr gut gefällt mir des Weiteren der neue Kohlekorb!

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Ideal für Caterer – ein stabiler Wagen, der auch unproblematisch über Rasen gezogen werden kann.

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Übrigens, überall konnte man bekannte Gesichter sehen. Am Monolith-Stand hielt ich ein kleines Pläuschchen mit Sebastian und Tim von der Sauerländer BBCrew.

Auf meinem Weg durch die Gänge hielt ich kurz bei Cobb an. Cobb bietet ab nächstes Jahr ein Alu-Schutz-Mäntelchen für den Garraum des Cobb Premier.

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Die Gas-Version wird den Anschluss für die Gas-Kartusche aller Voraussicht nach vorne haben. Folgendes Foto zeigt einen Prototype, dessen Zündung noch auf der Seite versetzt wird.

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Weiter interessierten mich die Produkte von Höfats, dessen Produkte ich immer schon einmal selbst anfassen wollte. Nachfolgend einige Fotos, beginnend mit dem Cone, einem neuen Kugelgrill und einer Feuerschale. Alles aus Edelstahl und somit sehr langlebig und optisch eine Augenweide. Besucht unbedingt die Website von Höfats und schaut euch die Produkte an!

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Weiter geht es zum Stand von Axtschlag. Holz in allen Varianten…

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Total cool finde ich die neue Aromatic Barbecue Box, in der sich z. B. kleine Mini-Brote backen lassen. Wird demnächst von mir getestet…

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Auch Axtschlag steigt spätestens ab 2016 mit drei Produkten in den Markt der Gewürze ein. Geräucherter Zucker, Salz und Pfeffer.

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Weiter ging es, für mich als absoluter Lachs-Fan, zum Stand vom finnischen Hersteller Loimutes. Dieser bietet einen Edelstahl-Halter für Flammlachs an, den man neben den Grill stellt. Der Halter macht einen tollen Eindruck und wird demnächst ebenfalls von mir getestet.

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Auf dem Weg zu meinem nächsten Termin, machte ich kurz bei Marco von Don Marco´s halt und bewunderte, wie bereits auf der Deutschen Meisterschaft, den Carson Rodizio. Ein Gerät, welches auf dem vorhandenen Grill gestellt wird und 6(!) Spieße mit relativ hoher Geschwindigkeit gleichzeitig drehen lässt.

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Außerdem informierte ich mich über Marcos neue Gewürze.

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Nun war es kurz vor 16.00 Uhr und ich musste mich in dem Wartebereich von „Weber Grilling in the Sky“ einfinden.

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Nachdem die Teilnehmer mit einem Kaltgetränk und einem Flammkuchen begrüßt wurden, durften sie auf der fliegenden Grillplattform Platz nehmen und wurden von der Crew ordnungsgemäß angeschnallt.

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Los ging es in die Luft…

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…schon ein komisches Gefühl, angeschnallt auf einem frei drehbaren Stuhl in 40 Meter Höhe zu sitzen.

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Freie Sicht auf den Kölner Dom.

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Während man den Ausblick genoss, wurden während dessen die Pulled Pork Burger auf einem Weber Elektro-Grill gegrillt.

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Gut sieht er aus und geschmeckt hat er! Vielen Dank an Weber, für dieses schöne Erlebnis!

Eine gute dreiviertel Stunde später war die Plattform auch schon wieder unten und der nächste Termin nahte.

Bei Outdoorchef ließ ich mir die 2016er Neuigkeiten zeigen. Angefangen mit dem neuen Minichef. Ein kleiner Tischgrill inklusive des innovativen Trichtersystems und alles was dazu gehört.

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Ab 2016 wird es einen neuen, durchdachten Holzkohlegrill geben. Dieser wird u. a. eine neuartige Kohleschale besitzen. Die vielen Löcher lassen kleine Kohlestücke nicht hindurchfallen, garantieren eine gleichmäßig Verbrennung und ein schnelles Entsorgen der Restkohle.

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Zum schnellen Wechsel zwischen direkten und indirekten Grillen, kann der Grillrost gedreht werden, der wiederum den Trichter mitdrehen lässt.

Nachfolgend noch einige Bilder von neuen Edelstahl-Spießen, einer Calzone-Presse, Kohle inkl. Anzündkamin, Kohlezange, sowie ein überarbeitetes Thermometer „Gourmet Check“, Ablagen usw.

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Leider ließ die Zeit es nicht zu, an ebenfalls interessanten Ständen wie z. B. Greek Fire, Rösle oder Napoleon vorbei zu schauen. An letzterem Außenstand schüttelten sich die Promis unter den Grillern, wie z. B. Marco Greulich oder Andreas Rummel, die Hände und zeigten den Zuschauern ihre Grillkünste.

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Leider war es mittlerweile 18.00 Uhr und ich musste das Messegelände verlassen.

Es war ein rundum gelungener Tag, an dem ich viele meiner Partner persönlich kennenlernen durfte und viele Grill-Freunde wieder sah.
Solltet ihr noch nie auf der Spoga gewesen sein, solltet ihr nächstes Jahr unbedingt einen Besuch nachholen. Es lohnt sich sehr!

 

Greek Fire – Dauertest

Habt ihr schon einmal etwas von Greek Fire gehört? In letzter Zeit stieß ich auf diversen Grillveranstaltungen des öfteren auf diesen Namen, wie zuletzt beim Ruhrpott BBQ in Gelsenkirchen. Grund genug sich die Kohle etwas genauer anzuschauen, von der viele so begeistert sind.

Die Grill-Holzkohlebriketts aus Griechenland werden in Deutschland seit 2013 unter dem Namen Greek Fire exklusiv von Michael Gudduschat vertrieben.
Laut Herstellerangaben besteht die Kohle aus gemahlenen Eiche/Buchen/Hartholz, welche ohne chemischen oder natürlichen Bindemittel gepresst wird. Anschließend werden die ca. 1 m langen Stangen 2 x gebrannt, in 10 – 20 cm lange Stücke gebrochen und in 10 kg Kartons verpackt.

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Dadurch, dass die Kartons rechteckig und stapelbar sind, fällt die sehr gute Lagerfähigkeit auf, denn sie sind sehr platzsparend. Apropos Lagerfähigkeit – damit von aussen keine Feuchtigkeit an die Briketts kommt und kein Staub nach aussen gelangen kann, sind die Kartons mit einer zusätzlichen schwarzen Folie ausgelegt.

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Zum Zünden, werden die Briketts am Besten hochkant in einen Anzündkamin gestellt. Auf Wunsch lassen sich die Briketts mit relativ geringem Kraftaufwand mit den Händen brechen – Sehr praktisch! Zur allgemeinen Freude fiel so gut wie kein Kohlestaub durch den AZK.

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Um völlig durchgeglühte Briketts zu erhalten, benötigt ein voller großer Weber Anzündkamin (oben) ca. 30 Minuten und ein voller kleiner Anzündkamin (unten) etwas unter 20 Minuten Zeit.

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Sehr positiv fiel auf, dass die Briketts beim Start-Vorgangs und während des Durchglüh-Vorgangs überhaupt nicht qualmten und keine Geräusche in Form von z. B. „spritzen“ von sich gaben. Und mit „nicht qualmen“ meine ich ÜBERHAUPT NICHT qualmen!

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Nachdem die Briketts durchgeglüht sind, können sie aus dem Anzündkamin auf das Kohlerost oder in Kohlekörbe geschüttet werden. Spätestens hier zeigt sich, wie formstabil die Greek Fire Briketts sind – keine einzige Stange, bzw. wie in dem Fall vom kleinen AZK, kein einziges Stück zerbrach.

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Das Deckelthermometer zeigte eine Temperatur von 280 Grad an. Wie ich finde, eine recht hohe Hitze, wenn man bedenkt, lediglich einen Kohlekorb gefüllt zu haben. Nun heisst es, Grillrost drauf, Grill Grates vorgeheizt und den ersten Appetizer aufgelegt! Danach grillte ich noch ca. 45 Minuten weiter und erstickte die Briketts anschließend durch schließen der Be- und Endlüftung. Alternativ lassen sich die Briketts auch mit Wasser löschen und können anschließend wiederverwendet werden.

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Zwei Tage später holte ich meinen Grill wieder hervor und staunte über die geringe Aschebildung. Nun füllte ich den kleinen Weber AZK mit ca. einem halben Kilogramm neuer Briketts und oben drauf ca. einem halben Kilogramm der zuvor erstickten Briketts. Wiederum kippte ich die Briketts in den Kohlekorb und konnte erneut keinen Bruch feststellen.

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Diese Vorgehensweise hatte ich in der Vergangenheit auch schon mit anderen Briketts versucht, kam jedoch oft zu schlechteren Ergebnissen. Entweder die Briketts zerbröselten oder waren nur noch so klein, dass sich ein wieder anzünden nicht gelohnt hätte.

Ein weiteres Mal wollte ich es genau wissen und wog jeweils vorher und nachher die unverbrauchten und gebrauchten Briketts.

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Ergebnis: unverbraucht 980 g / gebraucht 450 g
Wenn man also zu jeder neuen 500 g Ladung, jeweils 500 g alte Briketts hinzufügt, kann man nach Adam Riese mit einem 10 kg-Karton mindestens 19 Mal grillen. Bei einem Preis von durchschnittlich 19,90 EUR/10 kg grillt man fortan für lediglich ca. 1 EUR/Grill-Session. Berücksichtigen muss man jedoch, dass bei meinem Test nur ein Kohlekorb Verwendung fand, die Temperatur von über 250 Grad über einen Zeitraum von über 3 Stunden jedoch für sich sprach! Für die meisten Einsätze wie Lachs auf Planke, Geflügel/Gyros von der Rotisserie oder Spareribs reicht die Menge absolut aus.

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Übrigens, die Brenndauer wird laut Herstellerangaben mit 4 – 5 Stunden angegeben. Vervierfachen lässt sich die Zeit durch Einsatz eines Minion-Rings.

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Die folgenden Vorteile bestätigten sich auch nach meinem Dauereinsatz über mehrere Wochen.

– sehr gute Lagerfähigkeit
– „natürlich“ ohne chemische Zusatzstoffe (keine Bindemittel o. Brandbeschleuniger)
– mit geringem Kraftaufwand zu portionieren
– kein spritzen
– kein qualmen
– formstabil
– hohe Hitze
– lange Brenndauer
– Minion-Ring-erprobt
– optimal zum Nachfeuern
– wenig Asche
– in Wasser lösch- u. anschließend wiederverwendbar

Zusammengefasst muss ich die Greek Fire Briketts ausdrücklich loben. Die größten Vorteile sind für mich die sehr gute Lagerfähigkeit, kein qualmen, ausgasen, stinken und somit optimal zum Nachlegen, sowie die Formstabilität beim Wiederverwenden.

Probiert die Briketts auf alle Fälle einmal aus, ihr werdet begeistert sein!

Auch interessant: Der umfangreiche Grillbrikett-Test 2016