flammo Grillhandschuhe im Praxistest

Die fire & steel GmbH aus Schwentinental bei Kiel verkauft online über ihren erfolgreichen Grillshop fire & steel und im Ladengeschäft Vorort Produkte, die den Betreibern begeistern und schlussendlich auch den Kunden mehr als gefallen werden. Neben Gasgrills, Schwedenfeuer, Feuerschalen, Dutch Oven u.v.m. von namhaften Herstellern, bietet fire & steel unter ihrer Eigenmarke flammo u. a. auch qualitativ hochwertige Grillhandschuhe an, welche ich in den letzten 4 Wochen etwas näher unter die Lupe genommen habe.

Wie oft schon verlor ich in der Vergangenheit meine alten schwarzen Handschuhe und vertat kostbare freie Zeit mit der Sucherei? Die flammo Grillhandschuhe sind auffallend. – Sehr auffallend sogar! Die erste Frage die sich mir anfangs stellte war, weshalb sie denn unbedingt rot sein müssen? Soviel vorab – Nach 4 Wochen Dauereinsatz kann ich mir keine andere Farbe mehr vorstellen, denn die Grillhandschuhe sind meines Erachtens sehr schön und gehen, weil so auffallend, normalerweise nicht mehr verloren.

Die ca. 35 cm langen Grillhandschuhe sind aus hitzehemmenden dicken Rauhleder gefertigt und wiegen ca. 400 g. Das Innenfutter ist weiß und angenehm weich.

Die Nähte sind aus feuerfestem Kevlar. Der Tragekomfort der sehr weichen Grillhandschuhe ist bei mir mit großen Händen als auch bei meiner Frau mit kleineren Händen sehr hoch.

Besonders im Einsatz mit glühenden Holzscheiten sind gute Grillhandschuhe nicht wegzudenken. Aus diesem Grund sind die roten flammo Grillhandschuhe bei mir immer in Griffnähe des Braais.

Wenn hohe Strahlungswärme herrscht, kommen dem ambitionierten Griller die 35 cm langen Handschuhe sehr zugute.

Auch gusseiserne Materialien wie Dutch Ofen, Pfannen o. ä. können mit den Grillhandschuhen im relativ heißem Zustand mehrere Sekunden lang getragen werden.

Ich hatte die Grillhandschuhe in den letzten 4 Wochen überall mit dabei. Während eines mehrstündigen Burger-Marathons bereitete ich 300 Burger zu. Jedes Mal nachdem die Patties mit dem, teils auf den gusseisernen Rost laufenden Cheddar heruntergenommen wurden, musste der sehr heiße Rost mit einer Bürste gereinigt werden. – Mit geeigneten Grillhandschuhen überhaupt kein Problem!

Auch bei den Drehaufnahmen des BeefBattles von ProSieben MAXX hatte ich die Grillhandschuhe mit dabei. Welche heißen Dinge ich damit bewegte, darf ich euch vor der Ausstrahlung noch nicht erzählen aber wieder einmal zeigten sie sich von ihrer besten Seite und erfüllten ihre Aufgabe.

Sehr oft transportierte ich heiße gusseiserne Grillroste, heiße schwere Planchas aus Edelstahl, heiße Holz- und Salzplanken, sowie kippte ich dutzende Male die Briketts aus dem heißen Anzündkamin in den Grill.

Aber auch relativ feine Dinge, wie z. B. das Lösen oder Anziehen von heißen Flügelschrauben von einem Pizzaring können mit den flammo Grillhandschuhen erledigt werden. Nachfolgend im Einsatz beim Halten eines heißen Grillspießes.

Auch glühende Holzscheite, Kohlen und Briketts können mal eben umgeschichtet werden. – Sie dürfen nur nicht all zu lang in der Hand gehalten werden, denn irgendwann wird es im Inneren des Handschuhes doch zu heiß.

Nach 4 Wochen schonungslosem Dauereinsatz sehen die Handschuhe von außen noch sehr ansehnlich aus. Die hellen Stellen sind Rückstände von Nahrungsmitteln, die herausgebürstet werden können.

Auch von innen sehen die Grillhandschuhe noch relativ gut aus. Wie ihr beim linken Handschuh erkennt, solltet ihr geistesgegenwärtig während eines Gespräches auf keinen Fall vergessen, die Holzkohlekörbe mit glühenden Briketts irgendwann auch mal wieder loszulassen. Diese immense Hitze hält selbst der beste Grillhandschuh nicht von euren Fingern fern. ;-) – Passiert ist den Fingern dabei nichts. :-)

Fazit

Die flammo Grillhandschuhe haben mich während des 4-wöchigen Dauertests durch und durch überzeugt. Sie sind von innen und von außen weich und bleiben das auch für eine sehr lange Zeit, sodass auch feine Arbeiten erledigt werden können. Sie halten die Wärme sehr gut fern, sodass auch sehr heiße Töpfe und Pfannen mehrere Sekunden lang transportiert werden können. Selbst das Umschichten von glühenden Holzscheiten, Kohlen und Briketts bereiten den Grillhandschuhen keine Probleme. Die flammo Grillhandschuhe sind sehr einfach auffindbar, da sie feuerrot sind.

Hier noch einmal die Eckdaten:
Material: dickes Rauhleder
Nähte: Kevlar
Gewicht: ca. 400 g
Länge ca. 35 cm
Farbe der Handschuhe: Rot
Grillhandschuhe: 1 Paar
Preis: 24,90 EUR + 4,90 EUR Versand (über fire & steel*)
*flammo 110-Prozent-Zufriedenheitsgarantie: 365 Tage Rückgaberecht und 110 Prozent des Kaufpreises zurück
Preis: 24,90 EUR (über Amazon**)
**versandfrei

Übrigens: Zu Ostern und Weihnachten gibt es die flammo Grillhandschuhe auch in schwarz. Achtet auf das jeweilige Spezial-Angebot zum Fest!

Pimientos de Padrón mit Tomaten u. Feta

Zutaten
400 g Pimientos de Padrón (Bratpaprika)
250 g Cocktailtomaten
1 – 2 Feta- o. Schafskäse (à 150 g)
4 klein gehackte Knoblauchzehen
Olivenöl
1 EL grobes Meersalz
1 EL frische o. getrocknete Kräuter
1/2 TL Chiliflocken
1 frisches Baguette

Heute zeige ich euch ein tolles Rezept von Don Marco´s Barbecue, welches auch schon von Jörn (BBQ aus Rheinhessen) als überaus schmackhaft eingestufte wurde.

Nachdem die gusseiserne Pfanne erhitzen wurde, die klein gehackten Knoblauchzehen mit dem Meersalz in Olivenöl anbraten, bis diese anfangen braun zu werden.

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Die Pimientos de Padrón in die Mitte der Pfanne legen, sowie den Rand mit Cocktailtomaten bestücken.

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Damit die Cocktailtomaten nicht unkontrolliert aufplatzen, werden sie jeweils mit einem Messer eingestochen.

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Den Grill auf ca. 210 Grad Celsius indirekte Hitze vorbereiten und bei geschlossenem Deckel ca. 10 – 15 Minuten garen.

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Sobald die Pimientos de Padrón eingefallen sind, den Fetakäse hinzufügen und diesen mit etwas Olivenöl, Chiliflocken und frischen o. getrockneten Kräutern würzen.

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Sobald der Fetakäse warm ist, die Pfanne vom Grill nehmen und das frische Baguette in Scheiben schneiden.
Etwas Olivenöl aus der Pfanne auf die Baguettescheiben geben und mit jeweils 1 – 2 Bratpaprikas (Stil entfernen), Cocktailtomaten und Fetakäse belegen.

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Dieser Appetizer schmeckt warm ausgezeichnet, jedoch entfaltet er erst im kalten Zustand sein volles Aroma. Auch als Beilage zu Fleisch ist diese vegetarische Kombination bestens geeignet!

Probiert es aus. Guten Appetit!

Gefüllte Bratäpfel mit Haselnussstreuseln

Zutaten
für die Streusel
4 EL Haferflocken
4 EL brauner Zucker
4 EL klein gehackte Haselnusskerne
1 TL fein abgeriebene Schale von einer Bio-Orange
1/2 TL gemahlener Kardamom
1/4 TL gemahlener Zimt
1 Prise Salz
2 EL fein gewürfelte kalte Butter
2 EL Marzipanmasse (optional)
außerdem
4 große / 6 kleine Äpfel
180 ml Orangensaft
Vanilleeis

Heute möchte ich euch ein tolles Rezept aus dem neuen Buch “Weber’s Wintergrillen” vom US-Erfolgsautor Jamie Purviance vorstellen. Das im GRÄFE UND UNZER Verlag erschienene Buch kommt im hochwertigen Hardcover daher, brilliert mit Tipps und Tricks rund um´s Wintergrillen und bietet vielfältige Rezepte mit Pfiff aus den unterschiedlichsten Rubriken.

Süßes & Getränke: Gefüllte Bratäpfel mit Haselnussstreuseln

Der Grill wird auf ca. 180 Grad indirekte Hitze vorbereitet.

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Für die super leckeren Bratäpfel werden nicht viele Zutaten benötigt. Zu den auf dem Bild ersichtlichen Zutaten wird lediglich noch die kühlgelagerte Butter und das Vanilleeis hinzugefügt.

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Die o. a. Zutaten für die Streusel in eine Schüssel vermischen und danach die fein gewürfelte kalte Butter in die Mischung verarbeiten. Nun wird von den Äpfeln jeweils am Stielansatz ein Deckel abgeschnitten und mit einem Apfelausstecher das Kerngehäuse bis ca. 1 cm vor dem Boden entfernt. Anschließend die Mischung großzügig in die Äpfel füllen und in eine gusseisernen Pfanne setzen.

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Nachdem die Pfanne in den indirekten Bereich positioniert wurde, kann der Orangensaft hinzugegossen werden. Nun sollte für ca. 30 Minuten der Deckel geschlossen werden.

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Nach einer halben Stunde ist der Orangensud ein wenig eingekocht und die Äpfel sind schon etwas weicher geworden. Nun sollte die Pfanne um 180 Grad gedreht und noch einmal mit geschlossenem Deckel für die gleiche Zeit weiter gegart werden.

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Nach einer weiteren halben Stunde sind die gefüllten Bratäpfel mit Haselnussstreuseln fertig gegart. Prüfen könnt ihr das folgendermaßen – eine Rouladennadel sollte sich widerstandslos von oben bis unten durch den Apfel schieben lassen.
Am Besten schmecken die Bratäpfel mit einer Kugel Vanilleeis und etwas Orangensud.

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Dry Aged Stauferico Kotelett mit Bratkartoffeln

Zutaten
Dry Aged Stauferico Kotelett
Salzflocken
für die Bratkartoffeln
Kartoffeln
Rapsöl
Zwiebeln
Salz
Pfeffer

Ausgangsprodukt war dieses tolle Dry Aged Stauferico Kotelett von yourbeef.de. Das Stauferico-Fleisch hielt durch die Kreuzung des südspanischen Ibérico-Schwein und dem deutschen Landschwein seinen Namen. Das Resultat ist herausragende Fleischqualität mit einem unvergleichbarem Geschmack. Bevor ich das Kotelett vergrillte, konnte es zuvor ca. 45 Minuten lang Zimmertemperatur annehmen.

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Nachdem der Grill und die gusseiserne Pfanne auf niedriger Temperatur aufgeheizt wurde, gab ich ein wenig Rapsöl in die Pfanne, fügte die in Scheiben geschnittenen Kartoffeln hinzu und garte sie anschließend ca. 20 bis 30 Minuten lang bei geschlossenem Deckel. Anschließend heizte ich den Grill noch einmal richtig auf und fügte sehr klein geschnittene Zwiebeln hinzu. Die Bratkartoffeln wurden mit den Zwiebeln solange gebraten, bis sie richtig knusprig waren. Erst ganz zum Schluss wurden sie mit etwas Salt und Pfeffer gewürzt und anschließend warm gehalten.

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Während der Bratzeit, hatte ich vom Kotelett etwas Fett abgeschnitten, sodass lediglich 15 bis 20 mm vom Rand stehen blieben.

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Nun wurde das Kotelett unter sehr hoher Hitze von allen Seiten scharf angegrillt und musste anschließend bis zu einer Kerntemperatur von 55 Grad gegart werden. Da ich das gute Stück auf dem kleinen Q 120 grillte, musste ich das Fleisch zum Garziehen vom heissen Rost entkoppeln. Dazu verwende ich immer gerne den verchromten Rost von meinem Spargel-Servierer.

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So sah das Prachtstück aus, nachdem es rundherum angegrillt wurde und die gewünschte Kerntemperatur von 55 Grad erreicht hat.

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Anschließend schnitt ich das Kotelett in einzelne Streifen. Jedes dieser Streifen endete mit einem kleinen Fettrand.

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Vor lauter Gier hatte ich erst im letzten Moment noch an ein Tellerbild gedacht. ;-) Voilà…

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Das Fleisch wurde erst nach dem Grillen einzig und allein mit ein paar Saltflocken gewürzt. Ich muss wirklich zugeben, dass ich sehr überrascht war, wie zart und saftig das Dry Aged Stauferico Kotelett nach dem Grillen war. Das Fleisch entfaltete einen angenehm leicht buttrigen Geschmack und das Fett an den Fleischstreifen-Enden zerging zwischen Gaumen und Zunge wie eine Praline. Ein rundum sehr gelungenes Essen.

Pfannkuchen

Zutaten
250 g Mehl
500 ml Milch
3 Eier
etwas Salz

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Habt ihr Lust auf leckere gold-braune Pfannkuchen mit absoluter Gelinggarantie? Dann probiert unbedingt dieses sehr einfache Pfannkuchen-Rezept aus. Es wird euch garantiert schmecken!

Ob aus einer eisernen- oder gusseisernen Pfanne vom Grill oder einer Teflon beschichteten Pfanne vom Herd. – Mit einem Schuss Öl in der Pfanne gelingen euch mit diesem einfachen Rezept garantiert die krossesten Pfannkuchen. Ich entschied mich in diesem Fall für die „Cobb Premier Bratpfanne aus Edelstahl“ für den Cobb Premier.

Anstelle eines Cobble Stones, verwendete ich dieses Mal 7 Briketts.

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Nachdem die Briketts durchgeglüht waren, wurde die Bratpfanne aufgelegt und vorgeheizt.

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In der Zwischenzeit die o. a. Zutaten für den Teig vermischen und etwas Rapsöl in der Bratpfanne erhitzen. Pro Pfannkuchen eine große Suppenkelle voll Teig in die Bratpfanne geben.

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Nachdem die erste Seite gold-braun gebraten wurde, den Pfannkuchen einmal wenden und die andere Seite ebenfalls bräunen.

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Die Pfannkuchen schmecken mir persönlich mit Erdbeermarmelade oder Apfelmus am Besten. Sie können selbstverständlich auch herzhaft mit Schinkenwürfel, Schmand, Käse, Gemüse o. ä. gegessen werden.
Schnell zubereitet, flexibel, sättigend und lecker. Eine vollständige Mahlzeit!

Möchtet ihr mehr über den COBB Grill Premier erfahren? Dann besucht bigBBQ´s COBB Grill Premier Fan-Page!

Kartoffelnester

Zutaten
Kartoffeln
Salz
(Raps)-Öl

Stets auf der Suche nach Beilagen zu Fleisch-Gerichten, kamen mir vor kurzer Zeit Kartoffelnester in den Kopf. Alles was man dazu braucht sind natürlich Kartoffeln und ggf. Öl.

Zum Schneiden der Kartoffel-Spaghetti verwendete ich den „Lurch Spirali“.

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Dazu wird einfach das passende Schneid-Werkzeug in das Gerät geschoben, die Kartoffel „eingespannt“ und anschließend einige Male gedreht.

Den Kugelgrill bereitete ich für ca. 180 Grad indirekte Hitze vor und heizte die Salzplanken auf.

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Ich wollte 3 Methoden testen.

– Kartoffelnester vom Warmhalterost
– Kartoffelnester von der Salzplanke
– Kartoffelnester aus der gusseisernen Pfanne

Nach ca. 10 Minuten nahmen die Kartoffel-Spaghetti vom Warmhalterost etwas Farbe an, nach weiteren 5 – 10 Minuten waren sie fertig gegart.

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Die Kartoffelnester der Salzplanke wollten überhaupt keine Farbe annehmen, da das Salz zuviel Wasser zog. Um sie noch zu retten, verfrachtete ich sie später ebenfalls auf den Warmhalterost.

Als nächstes heizte ich die gusseisernen Pfanne unter direkter Hitze vor und benetzte sie großzügig mit Rapsöl. Anschließend setzte ich die Kartoffelnester zum Test der dritten Zubereitungsmethode in das heisse Öl.

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Nach ca. 5 Minuten wendete ich sie das erste und einzige Mal – nach weiteren 5 Minuten waren sie fertig gebraten. Vor dem Verzehr wurden die Kartoffelnester gesalzen.

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Ganz klarer Sieger:
Die Kartoffelnester aus der gusseisernen Pfanne!

Die Kartoffelnester von der Salzplanke konnten überhaupt nicht punkten – sie waren versalzen. Die Kartoffelnestern vom Warmhalterost schmeckten relativ langweilig und waren nur mäßig knusprig. Ganz im Gegensatz zu den Nestern aus der gusseisernen Pfanne. Die waren einfach nur perfekt! Super-knusprig aber nicht zu hart. Geschmacklich zwischen Röstis und Kartoffelchips. Einfach genial!

Übrigens, eine weitere tolle vegetarische Beilage sind Zucchini-Spaghetti – auch mit dem „Lurch Spirali“ gedreht und in einem Gemüsekorb gegart.

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Gegrillte Ananas mit Vanilleeis

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Zutaten
1 frische Ananas
80 – 100 g Butter
80 – 100 g Brauner Zucker
1 Prise Nelken, gemahlen
1 Prise Zimt
Rum, kräftiger Schuss
1/2 Limette o. Zitrone

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Von einer frischen Ananas wird mit einer kräftigen Bewegung der Blattschopf abgedreht. Von dem Blattschopf kann später das ein oder andere Blatt zur Dekoration des Tellers entnommen werden.
Nachdem der Grill für indirekte Hitze vorbereitet wurde, stellt oder legt man die Ananas für ca. 1 Stunde bei ca. 180 Grad Gartemperatur auf den Grillrost und schließt dabei selbstverständlich den Deckel.
Beim Garen entfaltet die Ananas ihr volles Aroma um ein Vielfaches.

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Nachdem die sehr heiße Ananas vom Grillrost entnommen wurde, muss die Aussenhaut geschält werden. Währenddessen kann die gusseiserne Pfanne schon einmal unter direkter Hitze vorgewärmt werden.

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Nun wird die Ananas geviertelt. Zurück bleibt der harte Strunk, der entsorgt werden kann.

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Danach werden die Viertel in kleine Stückchen geschnitten.

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Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen sich wieder an den Grill zu begeben, um die großzügig hinzugefügte Butter in der gusseiserne Pfanne zum Schmelzen zu bringen.

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Nun wird der braune Zucker großzügig hinzugefügt und zum Karamellisieren gebracht.

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Jetzt muss es ganz schnell gehen! Zum karamellisierten braunen Zucker wird die Prise Nelken und Zimt hinzugefügt und anschließend mit dem Saft einer halben Limette gelöscht. Danach kommen sofort die Ananas-Stückchen hinzu, die unter ständigen rühren noch einmal erhitzt werden. Schlussendlich wird ein kräftiger Schuss Rum hinzugefügt, der daraufhin flambiert wird.

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Nun werden die Teller mit dem Vanilleeis und der gegrillten Ananas angerichtet und ggf. mit einem Blatt des Blattschopfs dekoriert. Falls Kinder mit dabei sein sollten, wird ein Teil der Ananas-Stückchen schon vor dem Flambieren auf Teller angerichtet oder wie in meinem Fall gleich eine zweite Ananas aufgelegt.

Pan Cakes mit Blaubeeren

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Zutaten
100 g Zucker
30 g Butter
50 ml Mineralwasser
50 ml Milch
150 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
100 g Blaubeeren
2 Eier
Puderzucker

Die beiden Eier zusammen mit dem Zucker schaumig schlagen, anschließend weiche Butter, Wasser, Milch und die Prise Salz unterrühren. Nach und nach das Backpulver und das Mehl rein sieben, durchmixen und zu guter Letzt die Blaubeeren hinzugeben. Den Teig für ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
In einem Anzündkamin ca. 15 Briketts (niedrige/mittlere Hitze) durchglühen lassen, die gusseiserne Pfanne vorheizen und mit ein wenig Olivenöl benetzen.
Mit einer kleinen Suppenkelle portionsweise den Teig aufgießen.

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Sobald die Oberseite nicht mehr ganz flüssig ist, werden die Pan Cakes gewendet.

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Kurz vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Tipp
Damit das Öl sich nicht an einer Seite sammelt, vor dem Erhitzen die Pfanne mit einer Mini-Wasserwaage ausrichten und die Fehlstellung ggf. mit Pappe unter dem Bein korrigieren.

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Caveman T-Bone Steak mit Jalapeño Hot Sauce (Beef-Tester)

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Heute kam nach einem Rezept von Steven Raichlen mein letztes Stück Fleisch vom Beef-Tester-Gourmet-Paket auf den heißen Grillrost, ähh sorry, ich meinte auf die heissen Briketts. ;-)

Zutaten
1 x 800 g Irish Hereford T-Bone
Salzflocken
Olivenöl
3 Knoblauchzehen
Koriander
6 grüne Jalapeño
schwarzer Pfeffer, gemahlen

Da ich das Gericht zusammen mit meiner 11-jährigen Tochter verspeisen wollte und es aus diesem Grund nicht all zu scharf werden durfte, entkernte ich die Jalapeño und schnitt anschließend Ringe daraus, bevor ich den Knoblauch und den Koriander zerhackte.

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Nun wurde das T-Bone Steak beidseitig großzügig mit Murray River Salt Flakes bestreut…

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…und landete anschließend direkt auf die heissen Briketts. Als Bratensaft austrat, wurde das Fleisch das erste und einzige Mal gewendet.

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Danach wurde mit einem Pinsel die Asche vom Fleisch entfernt. Das Steak wurde nun in Alufolie verpackt und verweilte bis zu einer Kerntemperatur von 54 Grad auf den Kohlerost, neben den Briketts.
In der Zwischenzeit heizte die gusseiserne Pfanne vor. Als die Kerntemperatur von 54 Grad im Steak erreicht war…

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…wurde es beidseitig mit gemahlenen schwarzen Pfeffer bestreut und konnte noch weitere 5 Minuten in Alufolie entspannen.
Jetzt begann die Zeit der Jalapeño Hot Sauce. Dazu wurde großzügig Olivenöl in die Pfanne gegossen, in dem die Jalapeños mit dem Knoblauch garen konnten. Erst zum Schluss kam der Koriander dazu.

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Nun wurde das T-Bone Steak filetiert…

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…und anschließend mit der Jalapeño Hot Sauce übergossen (oberstes Bild). Das Filet für die Dame, das Roastbeef für den Herrn!

Fazit
Da ich schon vor 3 Wochen das Irish Beef alla Fiorentina zu meinem besten Steak kürte, benenne ich das Caveman T-Bone Steak zu meinem coolsten Steak. Es war wiederholt unfassbar zart, saftig und hatte den herzhaften Geschmack des irischen Hereford Rinds, gepaart mit einer Extra-Portion Röstaromen.
Noch einmal vielen Dank an Irishbeef.de für den tollen Gaumenschmaus!

French Toast

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Zutaten
2 Eier
1/2 Tasse Milch
1/4 TL Vanillezucker
1/8 TL Zimt
5 Scheiben Toastbrot
1 EL Butter o. Öl
Ahornsirup

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Alle Zutaten in einer flachen Schüssel miteinander verrühren und anschließend die Toastbrotscheiben mit dem Teig vollsaugen lassen.
In einem Anzündkamin ca. 15 Briketts (niedrige/mittlere Hitze) durchglühen lassen, die gusseiserne Pfanne vorheizen und großzügig mit Olivenöl benetzen.

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Die French Toasts von beiden Seiten kross braten und anschließend mit Ahornsirup genießen.

Fazit
Ich kannte die French Toasts noch aus meiner Kindheit unter der Bezeichnung „Arme Ritter“ – und was soll ich sagen – sie schmeckten noch genauso gut wie früher. Einfach toll! Des Weiteren hörte ich davon, dass sie ausgezeichnet zu Bacon passen – das werde ich das nächste Mal testen.