Greeker Oberhitzegrill von Greek Fire im Test

Greek Fire – den Hersteller von Premium Briketts kennt ihr selbstverständlich! Was ein Anzündkamin ist, wisst ihr natürlich auch! Diverse Oberhitzegrill-Hersteller wie z. B. den Beefer kennt ihr ebenfalls! Aber kennt ihr auch den Greeker?

Der Greeker ist ein Oberhitzegrill, welcher anstelle mit Gas oder mit Strom, ausschließlich mit Holzkohlebriketts betrieben wird. Die Basis bildet ein sehr schwerer und stabiler Anzündkamin aus Edelstahl, welcher über dem Boden der Grundplatte hängt. Die im Greeker glühenden Briketts strahlen ihre enorme Hitze u. a. nach unten ab – ideale Temperaturen dafür, um z. B. einem tollen Steak innerhalb von ca. 60 Sekunden pro Seite eine perfekte durchgehende Kruste zu verleihen.

Verpackungsinhalt

Der Greeker Oberhitzegrill wird sicher und säuberlich in einem Karton, besteht aus folgenden Komponenten geliefert.

– Premium Anzündkamin (groß) aus 1 mm starkem, gekantetem Edelstahl
– Grundplatte (sechseckig), 1 mm starker Edelstahl
– Premium Rost für Anzündkamin, 4 mm starker Edelstahl, ø 23 cm
– Edelstahl Hebegriff für Grillrost, 3 mm starker Edelstahl
– Griffstück für Anzündkamin groß aus Eiche o. Nussbaum
– Feuerschale für Brennpaste ca. 8 cm
– Verbindungsstück zur Höhenverstellung, 2 mm starker Edelstahl
– Wok-Aufsatz (optional)
– Brennpaste 1 Liter

Zusammenbau

Zunächst wird die vor Kratzern schützende Folie vom Greeker abgezogen.

Mit zwei Schrauben wird der Holzgriff montiert. Diesen gibt es wahlweise in den Ausführungen Nussbaum und Eiche (im Bild).

Mit einem Inbusschlüssel die Schrauben zur Verbindung des Verbindungsstücks zur Höhenverstellung an die Grundplatte verschrauben.

Das war auch schon alles. Der Greeker ist zusammengebaut und einsatzbereit.

Während des Betriebs, wird der Anzündkamin des Greekers in das Verbindungsstück zur Höhenverstellung eingesetzt. Achtung: Ist der Greeker mit glühenden Briketts bereits eingesetzt, bekommt man ihn durch das Verziehen der Materialien im heißen Zustand nicht mehr auseinander. Sobald der Greeker abgekühlt ist, kann der Anzündkamin wieder ganz einfach entnommen werden.

Der Premium Rost ist aus 4 mm starkem Edelstahl und somit unglaublich stabil!

Der Premium Rost kann in vier unterschiedlichen Höhen in das Verbindungsstück zur Höhenverstellung geschoben werden. Bewegt wird der Rost mit einem Hebegriff. Die Feuerschale für die Brennpaste wird nach dem Befüllen entzündet und anschließend unter dem Anzündkamin geschoben.

Optional ist auch ein Wok-Aufsatz erhältlich.

Der Aufsatz kann neben einem Wok, auch einen Dutch Oven oder eine Pfanne aufnehmen. Damit Töpfe und Pfannen einen stabileren Halt bekommen, sollte der Aufsatz gewendet werden.

Bis auf die beiden Schrauben zur Befestigung des Holz-Griffstücks besitzt der Anzündkamin keine weiteren Schrauben. Der Anzündkamin ist so konzipiert, das zwei sich gegenüberstehende Halbschalen und ein Boden ineinandergesteckt werden und durch das anschließende Umbiegen von vier herausstehenden Streifen in die dafür vorgesehenen Löcher, perfekt zusammenhalten.

Die Inbetriebnahme

Zunächst wird der Anzündkamin in etwa zu einem Drittel mit Briketts gefüllt. Idealerweise verwendet man dazu Briketts, welche sehr formstabil sind und kaum Asche-Rückstände hinterlassen. Ich verwende dazu ausschließlich die seit vielen Jahren bereits bewehrten Original Greek Fire Briketts.

Nun wird die Feuerschale circa bis zur Hälfte mit Brennpaste gefüllt.

Nachdem die Brennpaste entzündet wurde, wird dir Feuerschale unter dem Anzündkamin geschoben. Dieser steht zu diesem Zeitpunkt auf der Grundplatte.

Nach ca. 20 Minuten sind die Briketts vollständig durchgeglüht, sodass der Anzündkamin in das Verbindungsstück zur Höhenverstellung eingesetzt werden kann.

Je nach Stärke des Steaks, sollte dieses z. B. im Sous-Vide-Verfahren vorgegart sein oder entsprechend seiner Stärke noch einmal längst durchgeschnitten werden.

Unser Steak lag nach der obigen Fotografie für ca. drei Stunden in einem Vakuumbeutel verpackt, in einem Wasserbad von exakt 52 ° C und wurde anschließend von beiden Seiten jeweils für ca. 60 Sekunden gegrillt. Belohnt wurden wir mit einer perfekten durchgehenden Kruste.

Innen saftig und außen super-kross. Ein sehr gutes Ergebnis!

Die Reinigung des Greekers

Gereinigt wird beim Greeker lediglich der Rost und aus ästhetischen Gründen nach ca. drei Einsätzen die Grundplatte. Die Reinigung gelingt perfekt mit einem Edelstahl-Schwamm, Leitungswasser und etwas Spülmittel.

Der Fun-Faktor

Den Steaks mit dem Greeker die perfekte Kruste zu verleihen macht einfach unfassbar viel Spaß!

Der durch die starke Hitzeentwicklung glühende Greeker ist ein absoluter Blickfang!

Nur ca. 1 Zentimeter dünne, auf Zimmertemperatur vorgewärmte Steaks müssen nur etwa 90 Sekunden von jeder Seite gegrillt werden und sind nach einer kurzen Ruhephase von etwa 3 Minuten auch im Kern bereits medium-rare und somit fertig gegart.

Neben dem Beefer XL für den großen Gästebesuch, verwenden wir den Greeker sehr gerne für „das Steak zwischendurch“. Auch Schweinefleisch gelingt sehr gut!

Ein von innen saftiges Dry Aged Kotelett…

…mit den von außen nötigen Röstaromen.

Ist der Greeker in Betrieb, kann auf die Beleuchtung getrost verzichtet werden. ;-)

Fazit

Der Greeker ist nicht nur ein mit Holzkohlebriketts betriebener Oberhitzegrill für das perfekte Steak zwischendurch, sondern beinhaltet einen sehr stabilen, langlebenden Anzündkamin.
Die auf einem Rindersteak vom Greeker entstandene Kruste entsteht innerhalb von ca. 60 Sekunden pro Seite und steht qualitativ der eines gas- oder strombetriebenen Oberhitzegrills keineswegs nach.
Der angegebene Preis für das gesamte Set liegt bei etwa 250 Euro, ist damit eine stolze Ansage, liegt jedoch weit unter dem eines konventionellen Oberhitzegrills.
Der genaue Preis vom Greeker kann unter folgender E-Mail-Adresse (Hersteller: Greek Fire) angefragt und ebenfalls bestellt werden: sales@greekfire.de
Für diejenigen, die auf der Suche nach einem sehr hochwertigen Anzündkamin sind, für diejenigen, die auf keinen Fall in Berührung mit einer Gasflasche kommen möchten und stattdessen lieber auf Holzkohlebriketts schwören und für diejenigen, die geringe Mengen Steaks in kleiner Runde präferieren, empfehlen wir den Greeker uneingeschränkt!

Red Cabbage-Tart with Onion & Cheese

Heute präsentiere ich euch eine recht unbekannte aber dafür umso schmackhafte Vorspeise. Hierbei handelt es sich um einen in kleinen Tarte-Förmchen gegarten Quarkteig-Boden, belegt mit Rotkohl, Zwiebeln, Ziegenfrischkäse und gerösteten Sonnenblumenkernen.

Zutaten
120 g Mehl (z. B. Typ 405)
100 g Butter
100 g Magerquark
¼ Rotkohl, in Streifen geschnitten
1 Zwiebel
180 ml Brühe
100 g Ziegenfrischkäse
50 ml Sahne
50 ml Milch
50 g Sonnenblumenkerne
3 Zweige Thymian
1 Ei
Olivenöl
Rotweinessig
Meersalz
frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
Zucker
Honig

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Für die Zubereitung des Teigs das Mehl, die Butter, den Quark und eine Prise Salz verkneten, anschließend ausrollen und in 4 – 6 Tarte-Förmchen verteilen. Anstelle der von mir verwendeten Blech-Förmchen können alternativ Ton- oder Porzellan-Schälchen genommen werden.

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Nun werden die Briketts entzündet. Nebenbei – es ist beim Weber Summit Charcoal immer wieder beeindruckend, wie rauchfrei geeignete Briketts unter Zuhilfenahme der Gaszündhilfe innerhalb kürzester Zeit durchglühen!

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Die in feine Würfel geschnittene Zwiebel in einem Wok oder anderem geeigneten Behältnis in etwas Olivenöl dünsten…

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…anschließend den in Streifen geschnittenen Rotkohl hinzufügen und nach kurzer Zeit mit der Brühe und dem Rotweinessig ablöschen. Nun kräftig mit Meersalz, frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer und etwas Zucker würzen und solange weiterkochen, bis der Rotkohl anfängt weich zu werden, anschließend abkühlen lassen.

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In der Zwischenzeit werden in einer gusseisernen Pfanne über direkter Hitze die Sonnenblumenkerne angeröstet und anschließend zur Seite gelegt.

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Den Rotkohl zusammen mit dem von den Stielen gezupften Thymian und den gerösteten Sonnenblumenkernen vermischen und gleichmäßig in die Tarte-Förmchen verteilen. Den Ziegenkäse darüber bröseln, mit einer glatt gerührten Mischung aus Milch, Sahne und Ei übergießen und schlussendlich mit Olivenöl und/oder Honig beträufeln. Die Förmchen bei einer Gartemperatur von ca. 200 °C in den indirekten Bereich des Grills stellen und bei geschlossenem Deckel ca. 25 – 30 Minuten garen.

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Sobald der Teig gold-braun geworden ist, sind die Red Cabbage-Tart with Onion & Cheese fertig.

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Diese besondere Vorspeise passt sehr gut zu festlichen Anlässen wie z. B. Ostern, Weihnachten oder Silvester.

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Übrigens, wer nicht im Besitz von kleinen Tarte-Förmchen sein sollte, kann alternativ auch eine ganz normale Kuchenform verwenden und einzelne Stückchen in Kuchenform auf den Tellern der Gäste servieren.
Guten Appetit und viel Spaß beim Nachgrillen!

In Speck gegrillte Wachteln mit einer Trauben-Schalotten-Sauce

Zutaten
(für 6 – 8 Personen)
200 g Bacon o. durchwachsener Speck
8 Wachteln
350 ml trockener Weißwein
3 – 4 EL Grappa
350 g Schalotten
400 g kernlose, von Stilen befreite weiße Weintrauben
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Meersalz
frischer Thymian
4 Lorbeerblätter
1 – 2 EL Olivenöl

Dieses edle, nicht allzu mächtige Weihnachtsgericht ist mit relativ wenigen Handgriffen in Windeseile auf dem Grill zubereitet und hinterlässt bei euren lieben Gästen garantiert einen bleibenden Eindruck.
Ich muss zugeben, dass ich vor der Umsetzung des Gerichts schon recht nervös war, denn zu groß war die Aufregung und die Freude, meinen neuen Weber Summit Charcoal erstmals in Betrieb zu nehmen.

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Nachdem der Grill auf eine Temperatur von ca. 220 °C vorbereitet wurde, wird der Wok oder eine gusseiserne Pfanne über die direkte Hitze gestellt und ca. 5 Minuten lang aufgeheizt.

Nun wird der Wok mit 1 – 2 EL Olivenöl benetzt, die Bacon-Scheiben bzw. der durchwachsene Speck ausgelegt und bei geschlossenem Deckel das Fett ausgelassen. Sehr schnell nehmen die einzelnen Scheiben Farbe an und werden dabei schön kross.

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Die krossen Bacon-Scheiben entnehmen, an die Seite legen und in dem ausgelassenen Fett die mit Meersalz und frischgemahlenen schwarzen Pfeffer bestreuen und mit Thymian gefüllten Wachteln kurz anbraten.

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Die Wachteln entnehmen, warm halten und anschließend die geschälten, ganzen Schalotten in dem verbliebenen Fett glasig werden lassen.

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Nun die Weintrauben hinzufügen und nach wenigen Minuten mit Grappa und Weißwein ablöschen.

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Die Lorbeerblätter und den ggf. übrig gebliebenen Thymian in die Sauce geben, anschließend die Wachteln mit der Brustseite nach oben in den Wok legen und für ca. 30 Minuten bei 220 °C garen.

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Während die Wachteln garen, den krossen Bacon in kleine Stücke schneiden und erst kurz vor dem Servieren in die Sauce rühren oder auf den fertig garnierten Teller streuen.

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Als Beilage empfehle ich Reis, Kartoffelpüree oder Kroketten.

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Ich wünsche euch einen guten Appetit und ein unvergessliches Weihnachtsfest!

P.S.: Der Weber Summit Charcoal macht einfach riesig Spaß! Im Zusammenspiel mit den geeigneten Briketts entsteht beim Entzünden mit dem Snap-Jet Zündsystem (Gas) absolut kein Rauch. Ich konnte meinen Augen kaum trauen, als der Grill nach gerade einmal 10 Minuten einsatzbereit war. In späteren Berichten erzähle ich euch immer mal wieder etwas zu diesem tollen Grill!

Weber Summit Charcoal Unboxing

Habt ihr schon einmal etwas vom neuen Weber Summit Charcoal gehört? Die meisten Spezialisten unter euch kennen ihn wahrscheinlich schon längst! Allen anderen möchte ich ihn hiermit vorstellen.

Als Weber am Mittwoch, dem 6. April 2016 um genau 18.00 Uhr erstmals den Summit Charcoal vorstellte, stockte mir erst einmal der Atem. Als einer der größten Weber Kugelgrill-Fans konnte ich meinen Augen kaum trauen, dass es Weber anscheinend gelungen ist, die altbewährte Kugel so sehr weiterzuentwickeln, dass sie u. a. die positiven Eigenschaften eines Keramikgrills (geringer Kohleverbrauch, langanhaltende niedrige Temperaturen) mit der altbewährten Qualität, Bau- und Funktionsweise eines Weber Kugelgrills vereint.

Sehr kurz zusammengefasst, bietet der Summit Charcoal die vielfältigen Zubereitungsvarianten wie Slow Cooking, räuchern sowie indirektes und direktes Grillen, auf einer sehr großen Grillfläche von 61 cm in Perfektion an – aber dazu in mehreren folgenden Berichten Ausführlicheres.

Mit dem Kauf des Weber Summit Charcoals für 1.990 EUR, wird übrigens der Grill vom Fachhändler kostenlos geliefert und aufgebaut. Damit nicht genug, denn zu diesem Service gehört des Weiteren eine Kurzeinweisung und ein Gutschein über einen Summit Charcoal Grillkurs in einer Weber Grill Academy. Um die einzelnen Schritte des Grill-Zusammenbaus ganz in Ruhe für euch dokumentieren zu können, durfte ich die Montage selbstständig durchführen.

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Nach dem Öffnen des riesigen Kartons, sah man den von Weber-Produkten gewohnt aufgeräumten Inhalt. Jedes der enthaltenen Teile war sorgfältig in einzelnen Folien und Kartons verpackt.

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Wie ihr es aus meinen vielen Unboxing-Artikeln kennt, habe ich euch auch in diesem Fall zuvor alle Einzelteile ausgepackt und übersichtlich auf einem Gesamtbild dargestellt.

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Erstaunlicherweise werden, wie beim „normalen“ Kugelgrill, nur sehr wenige Schrauben zum Zusammenbau verwendet. Das einzige Werkzeug welches vonnöten ist, liegt dem Karton bereits bei.

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Um sich einen groben Überblick zu verschaffen, wurde von mir flugs die Bedienungsanleitung studiert. Diese liegt dem Grill in Deutsch, Dänisch, Norwegisch, Englisch, Spanisch und Französisch bei. Außerdem wird eine kaschierte Kurzanleitung in den jeweiligen Sprachen mitgeliefert, die die grundlegenden Schritte zum Vorbereiten auf direktes und indirektes Grillen sowie Räuchern darstellt.

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Gestartet wurde mit dem arretierbarem Laufrad, welches kräftig auf das Ende des Laufradbeins gesteckt wird.

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Nun wurden die Radbeine auf den Kesseltragering geschraubt und die Standbeinrahmen-Stützen, die Achse sowie die Räder installiert. Das Ganze bewerkstelligte ich sicher auf den leeren, geschlossenen Karton.

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Nun wurden auf dem Kesseltragering die 3 Kesselabstandshalter gesteckt und das Ablage-Drahtgestell sowie der Grillbesteckhalter eingehängt.

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Als Nächstes wurde der Zündkasten an den Kesseltragering geschraubt und später dessen Schutzfolie abgezogen.

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Bevor der Kessel in den Kesseltragering gestellt werden konnte, musste zuvor der von den normalen Kugelgrills bekannte Haltering für den Aschebehälter eingehängt werden.

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Nun erfolgte die Hochzeit. – Der Motor (Kessel) wurde in das Fahrgestell gesetzt. Anschließend wurden u. a. die Kabel vom am Kessel verbundenen Brenner im Inneren des Zündkastens angeschlossen.

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Dann wurde mit 3 Schrauben das hinten liegende Deckelscharnier angeschraubt, der Deckel auf den Kessel gesetzt, korrekt ausgerichtet und mit weiteren 4 Schrauben gesichert. Wie man auf dem folgenden Bild erkennt, war der Deckel sehr beschlagen, da zur Zeit des Aufbaus Außentemperaturen von –3 Grad Celsius herrschten.

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Zu guter letzt wurden die beiden Holzkohlekörbe auf den Kohlerost gesetzt, der mittlere Tragering eingehängt…

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…die Diffuser-Platte (Verteilerplatte) aufgelegt…

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…und schlußendlich der GBS-Grillrost aus Edelstahl aufgelegt. Fertig ist der Aufbau!

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Der wuchtige Deckel lässt sich durch das sehr kräftige Deckelscharnier sehr leicht öffnen und schließen.

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Eine Anekdote zum Schluss: Um an diesem sehr kalten späten Dezember-Nachmittag noch einigermaßen ansehnliche Bilder fotografieren zu können, baute ich den Grill auf unserer Hofauffahrt auf, um ihn später durch den Schuppen in den Garten zu fahren. Das ich mich anschließend wie ein Schildbürger fühlte, könnt ihr sicherlich verstehen wenn ich euch erzähle, dass er weder durch die Schuppen-Tür noch durch die Haupteingangstür, geschweige denn durch den kleinen Gang um unser Haus passte.

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Nachbarschaftshilfe sei Dank, dass wir den ca. 51 kg schweren Boliden über die mannshohe Hecke unserer Grundstücksgrenze hievten. Am nächsten Morgen konnte ich ihn dann bei frühem Sonnenschein unter meiner zurzeit noch im Bau befindlichen Grillüberdachung bewundern.

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Ich muss sagen, dass der Weber Summit Charcoal bei erster Betrachtung per se einen unfassbar wertigen Eindruck hinterlässt. Um das zu erkennen, muss man ihn unbedingt einmal in Natura gesehen haben. Bei genauerem Hinschauen erkennt man ausschließlich hochwertig verbaute Materialien. – Eigentlich viel zu schön, um ihn in Betrieb zu nehmen. ;-)

Freut euch auf meine nächsten Berichte, der „Beschreibung der einzelnen Setups für das direkte und indirekte Grillen sowie des Räucherns“, „der Inbetriebnahme“ und unendlich viele Rezepte!

Greek Fire – Dauertest

Habt ihr schon einmal etwas von Greek Fire gehört? In letzter Zeit stieß ich auf diversen Grillveranstaltungen des öfteren auf diesen Namen, wie zuletzt beim Ruhrpott BBQ in Gelsenkirchen. Grund genug sich die Kohle etwas genauer anzuschauen, von der viele so begeistert sind.

Die Grill-Holzkohlebriketts aus Griechenland werden in Deutschland seit 2013 unter dem Namen Greek Fire exklusiv von Michael Gudduschat vertrieben.
Laut Herstellerangaben besteht die Kohle aus gemahlenen Eiche/Buchen/Hartholz, welche ohne chemischen oder natürlichen Bindemittel gepresst wird. Anschließend werden die ca. 1 m langen Stangen 2 x gebrannt, in 10 – 20 cm lange Stücke gebrochen und in 10 kg Kartons verpackt.

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Dadurch, dass die Kartons rechteckig und stapelbar sind, fällt die sehr gute Lagerfähigkeit auf, denn sie sind sehr platzsparend. Apropos Lagerfähigkeit – damit von aussen keine Feuchtigkeit an die Briketts kommt und kein Staub nach aussen gelangen kann, sind die Kartons mit einer zusätzlichen schwarzen Folie ausgelegt.

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Zum Zünden, werden die Briketts am Besten hochkant in einen Anzündkamin gestellt. Auf Wunsch lassen sich die Briketts mit relativ geringem Kraftaufwand mit den Händen brechen – Sehr praktisch! Zur allgemeinen Freude fiel so gut wie kein Kohlestaub durch den AZK.

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Um völlig durchgeglühte Briketts zu erhalten, benötigt ein voller großer Weber Anzündkamin (oben) ca. 30 Minuten und ein voller kleiner Anzündkamin (unten) etwas unter 20 Minuten Zeit.

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Sehr positiv fiel auf, dass die Briketts beim Start-Vorgangs und während des Durchglüh-Vorgangs überhaupt nicht qualmten und keine Geräusche in Form von z. B. „spritzen“ von sich gaben. Und mit „nicht qualmen“ meine ich ÜBERHAUPT NICHT qualmen!

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Nachdem die Briketts durchgeglüht sind, können sie aus dem Anzündkamin auf das Kohlerost oder in Kohlekörbe geschüttet werden. Spätestens hier zeigt sich, wie formstabil die Greek Fire Briketts sind – keine einzige Stange, bzw. wie in dem Fall vom kleinen AZK, kein einziges Stück zerbrach.

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Das Deckelthermometer zeigte eine Temperatur von 280 Grad an. Wie ich finde, eine recht hohe Hitze, wenn man bedenkt, lediglich einen Kohlekorb gefüllt zu haben. Nun heisst es, Grillrost drauf, Grill Grates vorgeheizt und den ersten Appetizer aufgelegt! Danach grillte ich noch ca. 45 Minuten weiter und erstickte die Briketts anschließend durch schließen der Be- und Endlüftung. Alternativ lassen sich die Briketts auch mit Wasser löschen und können anschließend wiederverwendet werden.

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Zwei Tage später holte ich meinen Grill wieder hervor und staunte über die geringe Aschebildung. Nun füllte ich den kleinen Weber AZK mit ca. einem halben Kilogramm neuer Briketts und oben drauf ca. einem halben Kilogramm der zuvor erstickten Briketts. Wiederum kippte ich die Briketts in den Kohlekorb und konnte erneut keinen Bruch feststellen.

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Diese Vorgehensweise hatte ich in der Vergangenheit auch schon mit anderen Briketts versucht, kam jedoch oft zu schlechteren Ergebnissen. Entweder die Briketts zerbröselten oder waren nur noch so klein, dass sich ein wieder anzünden nicht gelohnt hätte.

Ein weiteres Mal wollte ich es genau wissen und wog jeweils vorher und nachher die unverbrauchten und gebrauchten Briketts.

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Ergebnis: unverbraucht 980 g / gebraucht 450 g
Wenn man also zu jeder neuen 500 g Ladung, jeweils 500 g alte Briketts hinzufügt, kann man nach Adam Riese mit einem 10 kg-Karton mindestens 19 Mal grillen. Bei einem Preis von durchschnittlich 19,90 EUR/10 kg grillt man fortan für lediglich ca. 1 EUR/Grill-Session. Berücksichtigen muss man jedoch, dass bei meinem Test nur ein Kohlekorb Verwendung fand, die Temperatur von über 250 Grad über einen Zeitraum von über 3 Stunden jedoch für sich sprach! Für die meisten Einsätze wie Lachs auf Planke, Geflügel/Gyros von der Rotisserie oder Spareribs reicht die Menge absolut aus.

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Übrigens, die Brenndauer wird laut Herstellerangaben mit 4 – 5 Stunden angegeben. Vervierfachen lässt sich die Zeit durch Einsatz eines Minion-Rings.

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Die folgenden Vorteile bestätigten sich auch nach meinem Dauereinsatz über mehrere Wochen.

– sehr gute Lagerfähigkeit
– „natürlich“ ohne chemische Zusatzstoffe (keine Bindemittel o. Brandbeschleuniger)
– mit geringem Kraftaufwand zu portionieren
– kein spritzen
– kein qualmen
– formstabil
– hohe Hitze
– lange Brenndauer
– Minion-Ring-erprobt
– optimal zum Nachfeuern
– wenig Asche
– in Wasser lösch- u. anschließend wiederverwendbar

Zusammengefasst muss ich die Greek Fire Briketts ausdrücklich loben. Die größten Vorteile sind für mich die sehr gute Lagerfähigkeit, kein qualmen, ausgasen, stinken und somit optimal zum Nachlegen, sowie die Formstabilität beim Wiederverwenden.

Probiert die Briketts auf alle Fälle einmal aus, ihr werdet begeistert sein!

Auch interessant: Der umfangreiche Grillbrikett-Test 2016