DoggieRoast – der HotDog Röster u.v.m. im Praxistest

Kennt ihr das Problem? Man legt die Grillwurst in das Hotdog-Brötchen, gibt Ketchup, Mayonnaise oder sonstige Saucen hinzu, und kaum macht man den ersten Bissen, triefen auch schon so sehr die flüssigen Zutaten aus dem Hotdog-Brötchen heraus, dass man sich beschmiert, nur weil das Brötchen vollkommen aufgeweicht ist.
Gegen solch ein Malheur und für viele andere Zusatzfunktionen vertreibt Moesta-BBQ in Kooperation mit KlausGrillt und Westwood-BBQ den DoggieRoast.

Der DoggieRoast ist 180 mm breit, 70 mm hoch, aus ca. 1 mm starkem und ca. 290 g schweren Edelstahl gefertigt und wird einzeln oder vergünstigt im 2er-Set verkauft.

Die primäre Funktion des DoggieRoasts besteht darin, ein Hotdogbrötchen von innen zu rösten und von außen zu erwärmen, es somit aufzufrischen. Durch die Röstung von innen können sehr viel weniger flüssige Zutaten wie Ketchup oder Mayonnaise in das Hotdogbrötchen einziehen und es matschig werden lassen. Selbst ein 1 – 3 Tage altes Hotdogbrötchen kann durch den DoggieRoast aufgefrischt werden, wird angenehm warm und bleibt länger formstabil.

Die Vorgehensweise ist so einfach wie genial. – Während der Grill mit hoher Temperatur vorgeheizt wird, werden die DoggieRoasts von Anfang an über die direkte Hitze auf den Grillrost platziert und dabei mit aufgeheizt. Sobald der Grill auf die gewünschte Gartemperatur eingeregelt wurde, können auch schon die Würstchen aufgelegt und gegrillt werden.

Kurz bevor die Würstchen fertig gegrillt sind, werden die Hotdogbrötchen zu zweidrittel auf der Längsseite aufgeschnitten und anschließend für ca. 2 – 3 Minuten auf die DoggieRoasts gesetzt. Solltet ihr sehr frische Hotdogbrötchen verwenden ist es ratsam, die DoggieRoasts zuvor mit Öl oder Trennspray einzubrennen, damit sie nicht am Metall haften bleiben.

Je nachdem wie intensiv die gewünschte Bräunung ausfallen soll, wird die Röstzeit variiert.

Übrigens, wenn ihr ein tolles Rezept für super-weiche Hamburger- und Hotdog-Brötchen sucht, kann ich euch dieses Rezept ans Herz legen. Im Gegensatz zu den geschliffenen Hamburger-Buns, werden die Teiglinge für die Hotdog-Brötchen einfach länglich gerollt.

Zum Füllen der Hotdogbrötchen bereitete ich ein tolles Gurken-Relish, bestehend aus folgenden Zutaten zu:

Zutaten

1 Salatgurke
1 feingewürfelte rote Zwiebel
3 EL fein gehackten frischen Koriander
2 frisch gepresste Limetten
1 EL Honig
Meersalz
frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer

Des Weiteren:
eingelegte geviertelte Gurken
eingelegte Peperoni
Tomatenscheiben
feingewürfelte Zwiebeln
grüner Kräutersenf

Genügend feuchte Zutaten also, um das mit dem DoggieRoast geröstete Hotdogbrötchen zu füllen und die Formstabilität zu prüfen. Sieht dieser Hotdog nicht zum Anbeißen aus? – …und selbst nach mehreren Minuten saugte sich das Hotdogbrötchen immer noch nicht mit Flüssigkeit voll.

Kommen wir zu einem weiteren Einsatzzweck. Jeder DoggieRoast besitzt an einer Seite 2 Nasen zum Einhängen in die dazu korrespondierenden Löcher eines weiteren DoggieRoasts.

Sobald dieses „verkettete“ Duo um 180 Grad gewendet wird, entstehen zwei V-förmige Einbuchtungen zur Aufnahme von jeweils einem Hotdogbrötchen. Zur besseren Veranschaulichung setzte ich zwei Hotdogbrötchen in die Einbuchtungen. Der DoggieRoast fungiert somit quasi als dritte Hand, sodass man zwei freie Hände zum Füllen beibehält. Des Weiteren können in den Einbuchtungen platzierte Hotdogbrötchen z. B. perfekt mit Käse überbacken werden.

Ein DoggieRoast hat auch noch eine weitere Funktion. Die beiden Löcher in den Wänden dienen zur Aufnahme des Temperaturfühlers eines Thermometers. Dadurch kann ganz bequem auf Rosthöhe die Gartemperatur gemessen werden.

Damit nicht genug! Paarweise aufgestellte DoggieRoasts eignen sich auch sehr gut zur Aufnahme von Spießen.

Idealerweise passen türkische Kebab-Spieße haargenau in die dafür vorgesehenen Aussparungen, sodass sie sich exakt in 90 Grad-Schritten drehen lassen.

Des Weiteren lassen sich auf DoggieRoasts auch sehr gut Portionsforellen, Doraden o. a. ganze Fische setzen. Der Vorteil liegt bei einem „stehenden“ Fisch auf der Hand, denn die Fischhaut kann nicht mehr auf dem Grillrost kleben bleiben.

Zusammengefasst alle Zahlen und Daten

Maße:
Breite: 180 mm; Höhe: 70 mm; Fußmaß: ca. 65 mm
Material: ca. 1 mm Edelstahl
Gewicht: ca. 290 g
Funktionen:
– Röstet das Hotdogbrötchen von innen
– Frischt das Hotdogbrötchen auf
– Überbackt den Käse im Hotdogbrötchen
– Halterung für Temperaturfühler zur Messung auf Rosthöhe
– In der Länge variabler Spießhalter
– Halter für ganze Fische
Preis:
DoggieRoast einzeln: 15,90 EUR
DoggieRoast 2er-Set: 26,90 EUR

Fazit

Der aus ca. 1 mm starkem Edelstahl gefertigte DoggieRoast lässt sich nicht mal so eben verbiegen. Er ist unverwüstlich, hält ein Leben lang und sieht optisch sehr gut aus. Neben seiner primären Aufgabe das Hotdogbrötchen von innen zu rösten, bietet der DoggieRoast noch viele weitere Funktionen. Die gesamte Funktionsvielfalt bietet der DoggieRoast aber erst im Pärchen, weshalb er neben dem Einzelverkauf auch paarweise zu erwerben ist. Der DoggieRoast wird von mir in die Kategorie Nice-to-Have eingestuft. Ist man jedoch erst einmal Besitzer dieses kleinen Helfers, möchte man ihn auf keinen Fall mehr missen. – Ich für meine Person gebe meine DoggieRoasts jedenfalls nicht mehr wieder her. ;-)

Buchvorstellung: Vegan Grillen – Genial gut!

Das Buch Vegan Grillen – Genial gut! erscheint am 31. Januar 2017 im HEEL Verlag.

bigBBQ.de hatte die Gelegenheit es sich im Vorfeld schon einmal detailliert anzuschauen.

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Zum Autor

Matthias Kristiansson ist in Schweden der bekannteste Publizist mit dem Themenschwerpunkt vegane Küche. Neben mehreren Back- und Kochbüchern, ist er der Herausgeber der größten schwedischen Kochzeitschrift für die vegane Küche namens Vego.

Erster Eindruck

Wäre beim ersten Durchblättern des Buches der Titel nicht bekannt, dann würde man denken: Cool, ein neues Grillbuch mit lauter Rezepten vom Hot Dog bis hin zum Burger und ahnt im Vorfeld rein nichts vom Fleischverzicht und sonstigen nicht-veganen Zutaten.

Hungrig machende starke Fotos mit kurzen knackigen Anleitungen. Nichts erinnert an all die Vorurteile von veganem Essen wie einseitig, langweilig oder geschmacksneutral. Die Bilder vom Dallas-Burger und dem Mango-Coleslow machen auf jeden Fall schon auf dem ersten Blick Appetit! Ein toller erster Eindruck, bei dem man am liebsten gleich losgrillen möchte.

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Die Botschaft

Veganes Essen ist mit Sicherheit eine Lebenseinstellung – muss es aber nicht unbedingt sein! Genauso wie man mit Fleisch- und Fischsorten experimentiert, kann man das auch mit vegetarischem oder veganem Essen machen. Wer bei diesem Buch nur an gegrilltes Gemüse in Öl denkt liegt komplett daneben. Das Buch bietet spannende und interessante Gerichte, die alles andere als langweilig sind. – Und mit diesen Gerichten liegt man beim nächsten Grill- und BBQ-Abend nicht nur bei Vegetariern und Veganern geschmacklich ganz weit vorne!

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Aufbau des Buches

Als Einstieg wird auf den ersten der insgesamt 128 Seiten ein wenig Warenkunde vermittelt: Veganes „Fleisch“ wie Seitan und Tofu werden vorgestellt.

Dann folgen die 5 Kapitel:
– Vom Grill
– Beilagen
– Saucen, Dips & Marinaden
– Snacks & Drinks
– Desserts

So kann je nach Bedarf ein Grillabend komplett vegan gestaltet oder nur durch einzelne Gerichte vegan ergänzt werden.

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Inhalt des Buches

Ein Blick auf den Zutatenlisten zeigt, dass es sowohl Rezepte mit klassischen als auch mit typisch veganen Zutaten gibt. Bei den gegrillten Fladenrollen mit Kartoffeln, Avocados und Zwiebeln zum Beispiel, sind einzig Käse und Jogurt als milchfreie Variante ungewöhnlich. Beim Rote-Beete-Burger hingegen kommen nicht einmal vegane Varianten zum Einsatz. Hier sorgen Walnüsse und Bohnen für ein neues Geschmackserlebnis. Die Klassiker wie Tofuwurst und Seitan werden aber genauso in Szene gesetzt wie reine Gemüserezepte.

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Die Rezepte sind sehr übersichtlich in Zutatenlisten und Zubereitungsmethoden gegliedert. Sehr schön ist auch, dass jedes Rezept ein Foto hat. Die Rezepte sind entweder mit dem Symbol „GF“ für glutenfrei gekennzeichnet oder beinhalten eine Fußnote die beschreibt, wie man sie abwandeln muss, dass sie glutenfrei werden.

Im Kapitel „Grillen“ werden viele Fleischgerichte als vegane Varianten angeboten, zum Beispiel das Holzfällersteak als Seitan-Variante. Schließlich kann man den Geschmack von Tierprodukten mögen, aber trotzdem bewusst darauf als Zutat verzichten wollen! Ebenso werden hier Alternativen zur Frikadelle, dem Burger und zu Hot Dogs geboten.

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Im Kapitel „Beilagen“ steht das Gemüse ganz im Mittelpunkt – mal verarbeitet zu klassischem Kartoffelsalat, mal zu Buns, aber auch zu gegrillter Aubergine mit Tahinipaste.

Dips und Saucen sind das i-Tüpfelchen bei jedem Grillabend. Auch hier gibt es leckere Rezepte wie die Heidelbeer-Salsa oder die geröstete Paprikasauce. Mit den vier leckeren Marinaden Harissa, Sesam-Knoblauch, Orangen-Ingwer und Cajun lässt sich jeder Tofu zudem lecker einlegen!

Für den gemütlichen Teil des Abends sorgen frittierte Kräuter, Knoblauchbrot und leckere Drinks für die Abwechslung. Allein Cashew-Käse macht mich mehr als neugierig!

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Zum Abschluss gibt es als Highlight noch ein veganes Dessert: Es werden Pfirsiche, Äpfel und Bananen gegrillt, ergänzt durch Parfait, Ricotta und Karamellsauce. Alles natürlich milchfrei!

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Als optisches lustiges Highlight gibt es eine Salami – bestehend aus veganer Schokolade und veganem Butterkeks.

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Vegan Grillen – Genial gut!

Gebundene Ausgabe (Hardcover): 128 Seiten
Verlag: HEEL Verlag
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 31.01.2017
ISBN-10: 3958434177
ISBN-13: 978-3958434172
Preis: 16,99 €

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Fazit

Langeweile auf dem veganen Grill gibt es mit diesem Buch keineswegs mehr! Ein kleines, feines Grill-Buch nicht nur für Veganer, sondern auch für diejenigen Griller, die offen für neue Geschmackserlebnisse sind oder ganz einfach den Vegan-Fans unter ihren Gästen beeindrucken möchten.
Ein Blick auf die Zutatenlisten zeigt ganz deutlich, dass man zur Umsetzung der Rezepte nicht Unmengen von Zutaten benötigt und sich somit nicht in Unkosten stürzen muss. Die Anforderungen an den Griller sind jedoch relativ gering, sodass es auch so gut wie jedem Grill-Anfänger gelingen wird, diese Rezepte erfolgreich umzusetzen.
Das Buch „Vegan Grillen: Genial gut!“ ist das erste Grillbuch seiner Art, welches die vegane
Sparte meiner Grillbüchersammlung besetzt und diese dadurch erheblich aufwertet.

Hier könnt ihr das Buch versandkostenfrei bei Amazon vorbestellen.

Noch besser! – Hier könnt ihr eines von 15 Büchern Vegan Grillen – Genial gut! gewinnen… Viel Glück!

Scharfe Buffalo-Hot-Dogs

Heute habe ich es mir mal ganz einfach gemacht und ein Gericht aus dem Buch Weber’s Hot Dogs nachgegrillt. Diese Hot Dogs mit Blauschimmelkäse und scharfer Sauce hatten mich schon immer gereizt.

Zutaten
für das Sellerie-Gurken-Relish
4 EL fein gewürfelte Schalotten
1 EL Weißweinessig
4 Stangen Stangensellerie, in Würfel geschnitten
1 kl. Bio-Salatgurke, in Würfel geschnitten
2 EL Olivenöl
1 EL Mayonaise
1 EL fein gehackte Dillspitzen
0,5 TL grobes Meersalz
0,25 TL frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
0,25 TL Selleriesalz

für die Hot Sauce Spezial
Hot Sauce Spezial
20 g Butter
50 ml Chili-Sauce
40 ml Ketchup
110 ml Wasser
40 ml Apfelessig
0,25 TL Cayennepfeffer
0,5 EL Zucker
0,5 TL Salz
2 TL Paprikapulver rosenscharf
1 TL Zwiebelpulver
1 TL Knoblauchpulver

5 Krakauer
5 Hot Dog Brötchen
150 g Blauschimmelkäse, zerbröckelt

Das Sellerie-Gurken-Relish

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Die fein gewürfelten Schalotten mit dem Essig vermischen und ca. 20 min. ziehen lassen.
Die Stangensellerie-Würfel in ein Sieb geben und langsam mit kochendem Wasser übergießen. Dadurch werden die Bitterstoffe vom Sellerie heruntergespült.
Alle weiteren o. a. Zutaten für das Relish hinzufügen, gut vermischen und im Kühlschrank ziehen lassen.

Die Hot Sauce Spezial

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Die Butter in einem Topf erhitzen, den Zucker hinzufügen, leicht karamellisieren lassen, mit Apfelessig löschen, die restlichen o. a. Zutaten für die Sauce hinzufügen und einmal kräftig aufkochen lassen.

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Würste grillen und der Zusammenbau

Die Krakauer je nach Vorlieben einschneiden und über direkter mittlere Hitze grillen.

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Kurz vor Vollendung der Würste die Innenseiten der Hotdog-Brötchen anrösten.

Das Hot Dog Brötchen aufklappen, Relish hinzufügen, die Wurst reinlegen, Hot Sauce Spezial und Blauschimmelkäse hinzufügen und einfach nur den herzhaft-frischen Geschmack genießen.

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Die Kombination aus herzhafter Krakauer und Blauschimmelkäse, sowie frischem Sellerie-Gurken-Relish mit scharfer Sauce ist geschmacklich der absolute Knaller und lässt sich unwahrscheinlich gut, vor Eintreffen der Gäste, vorbereiten.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit. Es lohnt sich!