Buchvorstellung: Just Steaks von Onkel Kethe

Das Buch „Just Steaks“ von Kevin Theermann, euch ganz bestimmt viel besser bekannt als Onkel Kethe, ist Ende August 2018 im Heel Verlag erschienen. Ich habe das Buch bereits gelesen und verrate euch, ob sich der Kauf lohnt.

Erster Eindruck

Das gebundene Buch hat einen relativ dunkel bedruckten matten Einband, bei dem der Buchtitel UV lackiert wurde. Auffallend beim Durchblättern sind die vielen großen ganzseitigen Fotos und die relativ kurzen Rezept-Anleitungen und Zutatenlisten. Auf den Fotos sind erst einmal nur Steaks zu erkennen – das jedoch in einer mega-tollen Anordnung und Farbe!

Die Botschaft

Onkel Kethe zeigt euch in seinem Buch, wie man Steaks in seiner einfachsten Form zubereitet. Absolut puristisch mit sehr wenigen Zutaten werden die verschiedensten Fleischsorten und Cuts zubereitet. Nur auserwählte Kräuter und Gewürze sollten den Fleischgeschmack unterstützen. – Wichtig hierbei ist, immer die Qualität des Fleisches im Blick zu behalten!

Aufbau des Buches

Am Anfang des Buches wird der Leser kurz in die Welt der Steaks eingewiesen: Verschiedene Zubereitungsmöglichkeiten, Gargrade und Grill-Werkzeuge werden vorgestellt. Anschließend folgt eine Unterteilung in drei Kapiteln: Rind, Schwein und Beilagen. Bei den Beilagen handelt es sich vorwiegend um Steak-Saucen und -Dips. Den Abschluss bildet der Überblick über einige ausgewählte Gewürze und Grill-Tools.

Inhalt des Buches

Das Buch beginnt auf den Seiten 4/5 mit dem Inhaltsverzeichnis und der Erklärung der Legende. Auf den Seiten 6/7 gibt Onkel Kethe sein Vorwort. Steak ist nicht gleich Steak – und das möchte Onkel Kethe dem Leser näher bringen.

Onkel Kethe ist gelernter Koch und hat schon viele Erfahrungen mit Steaks in seinem alten Beruf und als Blogger gesammelt. Seine Leidenschaft und Erfahrungen möchte er an den Leser weitergeben.

Weiter geht es auf den Seiten 10/11 mit den einzelnen Zubereitungsmöglichkeiten: Was ist z. B. der Unterschied zwischen dem direkten und dem indirekten Grillen und was ist Beefen und Sous Vide garen?

Um das passende Steak zu finden, kann auf Seite 12/13 sein eigener Fleischtyp bestimmt werden. Zunächst wählt man seine Vorlieben aus und landet anschließend beim entsprechenden Steak: Rumpsteak, Skirt Steak oder Filet sind nur einige der vielen Cuts für die es im nachfolgenden Bereich viel Rezepte gibt.

Auf den Seiten 14/15 werden die Gargrade und Kerntemperaturen erklärt – wobei es bei Onkel Kethe keinen Gargrad nach „medium“ gibt!

Danach wird das Zubehör, wie z. B. Einstichthermometer, Fleischwender und Mörser auf den Seiten 16/17 erklärt. Einige Fakten und Tricks werden auf den Seiten 18/19 verraten, bis auf den Seiten 22–72 das Kapitel Rind beginnt.

Sehr schön werden auf den Seiten 22/23 noch einmal die diversen Rinder-Cuts vorgestellt.

Dann folgen im größten Kapitel den Buches endlich die vielen äußerst leckeren Steak-Rezepte. – Alle sehr puristisch mit zwar relativ wenigen, dafür jedoch sehr guten Zutaten. Das Tomahawk Steak auf den Seiten 38/39 ist der Klassiker schlechthin, der lediglich mit Öl, Salz und Pfeffer gewürzt wird.

Aber auch das Rumpsteak mit der eher ungewöhnlichen Parmesankruste wird nur mit wenigen Gewürzen, Parmesan und Paniermehl zubereitet.

Alle Rezepte haben ein ganzseitiges Foto, welches so lecker aussieht, dass man es umgehend nachgrillen möchte.

Viele Tipps zu den Rezepten finden sich auf den jeweiligen Seiten mit einem markanten Pfeil dargestellt. Alle Rezepte sind klar und deutlich aufgebaut: Anhand eines Piktogramms (kleine Zeichnung des Tieres) ist ersichtlich, woher der jeweilige Cut stammt. Die Überschriften der einzelnen Rezepte betiteln zugleich die entsprechenden Cuts mit einer groben Beschreibung, welche Zutat ebenfalls mitwirkt. Anschließend folgt die Auflistung der einzelnen Zutaten und eine kleine Legende (Piktogramme) die Aufschluss über folgende Informationen gibt: Kurzer Überblick auf welchem Grill das Rezept zubereitet und ob direkt oder indirekt gegrillt wird. Abschließend wird die Zubereitung des Steaks beschrieben. Da jedoch keine typischen Beilagen besprochen werden, fällt die Zubereitung des Rezepts meist entsprechend kurz aus.

Die Rezepte zum zweiten Kapitel „Schwein“ folgen auf den Seiten 74–111. Den Anfang macht auf den Seiten 76/77 wieder eine Übersicht über die unterschiedlichen Cuts.

Einige kleinere Vorkapitel zum Thema Steak: Das Kachelfleisch auf den Seiten 80/81 gehört für mich zu meinen Lieblingscuts vom Schwein.

Sehr schön die Idee, das Kachelfleisch als Naked Burger zu grillen – ohne Bun also.

Aber auch das Pluma im Asiastyle auf den Seiten 88/89 möchte man am Liebsten sofort nachgrillen! Klar, dass man für den Asienstyle ein paar mehr Zutaten benötigt, wie z. B. für das Secreto purista auf den Seiten 90/91.

Als drittes Kapitel folgen auf den Seiten 112–122 die Beilagen. – Um es gleich vorweg zu nehmen: Beilagen im klassischen Sinne wie Salate oder Gemüse findet man hier nicht. – Vielmehr werden verschiedene Dips und Saucen als Begleiter vorgestellt, denn schließlich geht doch nichts über selbstgemachtes Pesto! – Es gilt immer wieder als absolutes Highlight auf dem Teller!

Den Abschluss bilden auf den Seiten 124–133 diverse Übersichten und Erklärungen zu Salz, Pfeffer, Olivenöl, Messer, Schleifer und viele mehr.

Zu Guter Letzt bildet Onkel Kethes Danke-Wort und die lustige Idee, einige „Leerseiten“ im Buch zum Rausreißen als Grillanzünder zu verwenden, das Schlusswort.

Just Steaks – Onkel Kethe

Gebundene Ausgabe: 136 Seiten
Verlag: HEEL Verlag
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 31. August 2018
ISBN-10: 3958437567
ISBN-13: 978-3958437562
Größe und/oder Gewicht: 21,0 x 2,2 x 25,9 cm
Preis: 20,00 €

Fazit

Steaks über alles! – Das sagt bereits vieles über Kevin Theermanns erstes Grill-Buch aus! Onkel Kethe zeigt mit über 50 Rezepten sehr ausführlich, wie man Rind und Schwein mit ihren jeweiligen Cuts korrekt zubereitet – und das ohne Schnick-Schnack und Chichi! Die Steaks aus Onkel Kethes Rezepten brauchen nur einige, wenige ausgesuchte Zutaten. – Wichtiger ist viel mehr die Qualität des Fleisches und der richtige Umgang mit dem Grill. Da Fleisch jedoch sehr unterschiedlich im Grundgeschmack ist, gibt Onkel Kethe mit seinem Kapitel „Welcher Fleischtyp bist du?“ dem Leser gleich die entsprechende Fleisch-Entscheidungshilfe mit auf dem Weg.

Wir empfehlen das Buch „Just Steaks“ uneingeschränkt allen Steak-Liebhabern!

Hier könnt ihr das Buch versandkostenfrei bei Amazon bestellen.

TomYang Lifestyle-Grill Praxistest

Jetzt mag der ein oder andere vielleicht denken: „TomYang was? – Mein Gott, was ist das denn nun schon wieder und was hat das mit grillen zu tun?“. Zur Beruhigung – dieses Gerät hat sehr wohl etwas mit grillen zu tun, aber eins nach dem anderen.

Beim TomYang handelt es sich um einen sogenannten Moo Kata, der im asiatischen Raum sehr populär ist. Der Moo Kata wird ursprünglich mit Kohle oder auch Gas betrieben und vereint zwei Geräte. Zum einen wäre das der Grill und zum anderen der Hot Pot. Zur Erklärung: In einem Hot Pott wird eine Brühe gekocht, in der die Tischgäste einzelne Nahrungsmittel zum Garen reinlegen. Das können Gemüse aller Art sein, aber auch Nudeln, Pilze, Reis oder sogar ganze Eier.

In einem Moo Kata liegt in der Mitte der Grillbereich und rum herum quasi der Hot Pott in Ringform. Während in der Mitte also das Grillgut gegrillt wird, tropfen die Bratensäfte bzw. die Röstaromen direkt in den Suppenring und geben ihr den letzten Kick.

Diese Art der Essenszubereitung in geselliger Runde verspricht Spaß und Freude und ist für eure Gäste mit Sicherheit eine ganz besondere Überraschung.

Mit dem TomYang Lifestyle-Grill bringt die BBQ Empire GmbH diese asiatische Tradition in Form eines einfach zu bedienenden Elektrogrills nach Europa.

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Euch erwartet folgender Lieferumfang:
1 x Grill
1 x Grillpfanne
4 x Bamboo Zangen
1 x Anleitung und Kurzanleitung

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Die leicht zu reinigende keramikbeschichtete Grillpfanne misst einen Durchmesser von 33 cm und lässt sich mühelos aus dem Grill heben. Darunter befindet das Edelstahl-Heizelement, welches eine Leistung von 1.800 Watt verspricht.

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Die Heizspirale wird stufenlos über den Thermostatregler gesteuert und verspricht eine Grilltemperatur von ca. 220 Grad Celsius und eine Temperatur im Suppenbereich von ca. 95 Grad Celsius, damit Vitamine nicht verkochen.

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Optional kann z. B. auch ein 10-teiliges Basis-Zubehör-Set für zwei Personen erworben werden. Es besteht aus 2 Tellern, 2 Schalen, 2 Saucenschalen, 2 Löffeln und 2 Holzzangen.

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Aber nun genug der Theorie und ran an den Grill bzw. ran ans Messer, denn es muss erst einmal ordentlich Gemüse geschnippelt werden.

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Die folgenden Rezepte entnahm ich der mitgelieferten Kurzanleitung. Für die Dipping Sauce „Nam Yam“:
– frische Chili nach Belieben
– 4 bis 6 mittelgroße Knoblauchzehen
– 5 EL Zitronensaft
– 5 EL Fischsauce und/oder Sojasauce
– 1 EL Palmzucker
– Koriander o. Kräuter nach Belieben

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Für die Pfeffer-Knoblauch Marinade in dem das Kachelfleisch eingelegt wird:
– 4 EL Austern Sauce
– 1 EL Soja Sauce
– 1 TL weißer Pfeffer

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In die Pfeffer-Knoblauch Marinade legte ich einen Teil des Kachelfleisches ein.

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Nun befüllte ich die Grillpfanne mit normalem Leitungswasser und fügte nach Gefühl einen kräftigen Schuss Soja-Sauce und Fisch-Sauce hinzu.

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Während ich den Tisch deckte, stellte ich den Thermostatregler auf Stufe 2 und musste keine fünf Minuten warten, bis die Brühe auch schon einsatzbereit war.

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Folgende Zutaten deckte ich auf:
– Kikok Hähnchenbrust
– Kachelfleisch unmariniert
– Kachelfleisch mit Pfeffer-Knoblauch Marinade
– Scampis
– Grillkäse
– Weißkohl
– Rotkohl-Sprossen
– Zucchini
– Champignons
– Möhren
– Mangold
– Mais
– Asianudeln
– Nam Yam Dipping Sauce
– Koriander zum Nachwürzen
– Peperoni zum Nachwürzen

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Nun wurde Mangold, Weißkohl, Pilze, Möhren und Asianudeln in die Brühe gelegt.

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Während die Suppe garte, war Zeit für Unterhaltungen.

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Langsam wurde das erste Grillgut, bestehend aus Kikok Hähnchen, Kachelfleisch, Grillkäse und Mais aufgelegt.

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Nachdem die ersten Tischgäste mit Suppe und Fleisch versorgt waren, legten wir eine Runde Zucchini auf.

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Die durch die Entnahme der Suppe fehlende Flüssigkeit wurde mit Wasser und einem weiteren Schuss Soja- und Fischsauce aufgefüllt.

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Damit die schmackhaften Röstaromen gezielt in die Suppe kommen, kann zwischendurch ruhig einmal nachgeholfen werden. Dazu gossen wir einfach ein paar Löffel Brühe auf die Grillplatte. Selbstverständlich kann die Brühe auch direkt auf das Grillgut gegossen werden, dann erspart man sich das nachträgliche Salzen.

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Und weiter ging es mit der nächsten Portion des marinierten Kachelfleisches, der Kikok Hähnchenbrust und vielem mehr. Auch die Suppe musste wieder mit Gemüse und Pilzen aufgefüllt werden usw. …

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Ganz besonders frisch schmeckt die Suppe, wenn man sie noch zusätzlich mit frischem Koriander, Peperoni und Sprossen verfeinert.

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Ein ganz großes Highlight waren die Scampis. Man konnte den Bratensäften beim Herunterlaufen in die Suppe zuschauen – einfach herrlich!

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Zusammen mit der Nam Yam Dipping Sauce waren die Scampis der absolute Hammer…

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…sodass gleich eine weitere Portion abgegrillt wurde.

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Wer Raclette oder die Steinplatte mag, wird den für ca. 4 – 6 Personen ausgelegten TomYang Lifestyle-Grill lieben. Das in Europa einzigartige Gerät wird für einen Preis von ca. 169 EUR verkauft. Zur Zeit gibt es ihn sogar hier für einen weitaus reduzierteren Preis.

Für meine Familie war der TomYang ein einzigartiges und umfassendes Kocherlebnis, welches mit Sicherheit noch oft wiederholt wird. Meine Frau und ich zelebrierten das Essen mit unserer 14-jährigen Tochter und unserem 5-jährigen Sohn weit über zwei Stunden, ohne große Wartezeiten und Langeweile, immer etwas zu tun. Betonen möchte ich des Weiteren, dass zum Grillen kein einziger Tropfen Fett, Öl oder Butter notwendig war.

Beim Stöbern im Internet fand ich auch TomYang-Ideen zur Zubereitung von Desserts. Stellt euch doch einfach mal gegrillte Früchte mit einem Flussbett aus Schokolade vor oder einen winterlichen Punsch mit karamellisierten Zucker und Früchten…

Zum Schluss möchte ich euch unbedingt auf das aktuelle bigBBQ.de Gewinnspiel aufmerksam machen.
Gewinnt einen TomYang Lifestyle-Grill und redet mit. – Viel Glück!