Hähnchen Saltimbocca

Dieses Rezept gehört zu unseren Standard-Rezepten, welches wir schon jahrelang grillen und welches immer wieder eine Gaumenfreude bereitet. Es ist unwahrscheinlich einfach zuzubereiten und kann durch den Austausch einiger Zutaten sehr gut variiert werden.

Zutaten
25 g getrocknete Tomaten in Öl (optional)
Feta (optional)
1 EL Parmesan (stückig)
1 TL abgeriebene Bio-Zitronenschale
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
6 El Olivenöl
2 Kikok Hähnchenbrustfilets (á ca. 200 g)
6 Scheiben Parmaschinken
12 Salbeiblätter
1 Zitrone
1 Paket Gnocchis
250 g Strauchtomaten
Ankerkraut Piment d’Espelette

Folgende Zutaten für die Tomatenmasse klein hacken:
25 g getrocknete Tomaten in Öl (vorher auspressen)
1 EL Parmesan (stückig)
1 TL abgeriebene Bio-Zitronenschale
Pfeffer
3 EL Olivenöl

Hähnchen-Filets in 1cm Stücke schneiden, Gefrierbeutel drüber legen und mit z. B. einem Nudelholz plattieren.
Je 1 TL Tomatenmasse auf die Filets streichen, 1/2 Scheibe Parmaschinken oben drauf legen und dann in der Mitte zusammenklappen. Oben drauf ein Salbeiblatt legen.

Jeweils 2–3 Filets auf einen Doppel-Metall-Spieß „aufhäkeln“.

Danach mit Olivenöl einpinseln und unter direkter hoher Hitze grillen, um Röstaromen zu erzeugen. Danach indirekt mit mittlerer Hitze weiter grillen.

Alternativ könnt ihr die Füllung auch weglassen und anstelle dessen die Tomaten, zusammen mit Gnocchis, auf einen zuvor in Wasser eingeweichten Holzspieß stecken und zusammen mit selbstgemachten Pesto servieren.

Sehr gut lassen sich die kleinen einzelnen Fleischstückchen auf einer Plancha oder Feuerplatte grillen.

Tipp
Damit euch die Salbeiblätter nicht verbrennen, könnte ihr – anstelle sie mit auf dem Spieß aufzuhäckeln – auch in eine einfache Sauce einarbeiten.
Dazu etwas Butter zum Schmelzen bringen, feingehackte Salbeiblätter hinzufügen und mit etwas Zitronensaft, Pfeffer und Salz abschmecken.
Diesen Tipp bekamen wir vor einiger Zeit bei einer Grillveranstaltung vom „Frank Dove Restaurant“ (Der heimliche Koch) aus Schüttorf.

Die gewisse edle Schärfe erreichen wir durch die Hinzugabe einer geringen Menge Piment d’Espelette.

Alternativ könnt ihr anstelle der Tomatenmasse auch Feta verwenden. Probiert das unbedingt einmal aus, es lohnt sich sehr!

Griechische Hähnchen-Pita

4 in Streifen geschnittene Kikok Hähnchenbrustfilets
2 grob in Scheiben geschnittene rote Zwiebeln
6 Pitafladen

für die Marinade
70 ml natives Olivenöl extra
Saft von einer Zitrone
1 EL Oregano, getrocknet
1 Messerspitze Chiliflocken
2 TL fein gehackter Knoblauch
1 TL Salz
0,5 TL frische gemahlener schwarzer Pfeffer
0,25 TL Paprikapulver

für die Zaziki-Sauce
300 g fein gewürfelte reife Tomaten
100 g fein gewürfelte Salatgurke
375 g Griechischer Joghurt
2 EL fein gehackte Minzblätter
2 EL Olivenöl
Saft von einer halben Zitrone
0,75 TL grobes Meersalz
0,5 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Diese Griechischen Hähnchen-Pita machen die ganze Familie süchtig. Wir fanden vor allem die Zaziki-Sauce so lecker, dass wir das gesamte Gericht am Folgetag noch einmal grillten. Des Weiteren freute ich mich darauf, endlich meinen neuen Holzkohle-Kugelgrill Outdoorchef Kensington auszuprobieren. Das Unboxing und die Funktionen konntet ihr bereits hier nachlesen.

Alle Zutaten für die Marinade in einer Schüssel verrühren und anschließend die in Streifen geschnittene Kikok Hähnchenbrustfilets für ca. 30 Minuten einlegen. Wundert euch bitte nicht, dass das Hähnchenfleisch danach etwas hell geworden ist. – Das ist ganz normal, da die Säure des Zitronensaftes das Fleisch quasi vorgart. Während der Grill vorheizt, die Hähnchenfleischstreifen auf Doppelspieße aufziehen.

IMG_7812

Die Spieße und die Zwiebelscheiben über die direkte Hitze legen.

IMG_7818

Sobald die Fleischspieße ausreichend Röstaromen angenommen haben, die Spieße umdrehen.

IMG_7821

Hat auch die andere Seite der Fleischspieße Röstaromen gebildet, wird der gesamt Grillrost, inklusive Trichter, um 180 Grad in Kreisrichtung gedreht. Das Fleisch liegt nun automatisch im indirekten Bereich und kann bei geschlossenem Deckel nachgegart werden. Währenddessen können nun die Pita-Taschen zum Aufwäremen auf die andere Hälfte des Grillrostes gelegt werden.

IMG_7825

Sobald die Pita-Taschen Farbe angenommen haben, die Zwiebelringe weich sind und das Hähnchenfleisch fertig gegart ist, die Zwiebeln und das Fleisch zerkleinern.

IMG_7830

Jetzt werden die Pita-Taschen aufgeschnitten und von innen mit etwas Zaziki-Sauce bestrichen. Anschließend großzügig mit Fleisch und Zwiebeln füllen und oben drauf mit einem kräftigen Schlag Zaziki-Sauce versehen.

IMG_7842

Einfach genial diese Griechische Hähnchen-Pita! Nächstes Mal werde ich allerdings die Pita-Taschen selber backen, da mir die fertig gekauften Taschen etwas zu trocken sind.

Viel Spaß beim Nachgrillen und guten Appetit!

TomYang Lifestyle-Grill Praxistest

Jetzt mag der ein oder andere vielleicht denken: „TomYang was? – Mein Gott, was ist das denn nun schon wieder und was hat das mit grillen zu tun?“. Zur Beruhigung – dieses Gerät hat sehr wohl etwas mit grillen zu tun, aber eins nach dem anderen.

Beim TomYang handelt es sich um einen sogenannten Moo Kata, der im asiatischen Raum sehr populär ist. Der Moo Kata wird ursprünglich mit Kohle oder auch Gas betrieben und vereint zwei Geräte. Zum einen wäre das der Grill und zum anderen der Hot Pot. Zur Erklärung: In einem Hot Pott wird eine Brühe gekocht, in der die Tischgäste einzelne Nahrungsmittel zum Garen reinlegen. Das können Gemüse aller Art sein, aber auch Nudeln, Pilze, Reis oder sogar ganze Eier.

In einem Moo Kata liegt in der Mitte der Grillbereich und rum herum quasi der Hot Pott in Ringform. Während in der Mitte also das Grillgut gegrillt wird, tropfen die Bratensäfte bzw. die Röstaromen direkt in den Suppenring und geben ihr den letzten Kick.

Diese Art der Essenszubereitung in geselliger Runde verspricht Spaß und Freude und ist für eure Gäste mit Sicherheit eine ganz besondere Überraschung.

Mit dem TomYang Lifestyle-Grill bringt die BBQ Empire GmbH diese asiatische Tradition in Form eines einfach zu bedienenden Elektrogrills nach Europa.

IMG_7391

Euch erwartet folgender Lieferumfang:
1 x Grill
1 x Grillpfanne
4 x Bamboo Zangen
1 x Anleitung und Kurzanleitung

IMG_7398

Die leicht zu reinigende keramikbeschichtete Grillpfanne misst einen Durchmesser von 33 cm und lässt sich mühelos aus dem Grill heben. Darunter befindet das Edelstahl-Heizelement, welches eine Leistung von 1.800 Watt verspricht.

IMG_7412

Die Heizspirale wird stufenlos über den Thermostatregler gesteuert und verspricht eine Grilltemperatur von ca. 220 Grad Celsius und eine Temperatur im Suppenbereich von ca. 95 Grad Celsius, damit Vitamine nicht verkochen.

IMG_7403

Optional kann z. B. auch ein 10-teiliges Basis-Zubehör-Set für zwei Personen erworben werden. Es besteht aus 2 Tellern, 2 Schalen, 2 Saucenschalen, 2 Löffeln und 2 Holzzangen.

IMG_7419

Aber nun genug der Theorie und ran an den Grill bzw. ran ans Messer, denn es muss erst einmal ordentlich Gemüse geschnippelt werden.

IMG_7436

IMG_7458

Die folgenden Rezepte entnahm ich der mitgelieferten Kurzanleitung. Für die Dipping Sauce „Nam Yam“:
– frische Chili nach Belieben
– 4 bis 6 mittelgroße Knoblauchzehen
– 5 EL Zitronensaft
– 5 EL Fischsauce und/oder Sojasauce
– 1 EL Palmzucker
– Koriander o. Kräuter nach Belieben

IMG_7459

Für die Pfeffer-Knoblauch Marinade in dem das Kachelfleisch eingelegt wird:
– 4 EL Austern Sauce
– 1 EL Soja Sauce
– 1 TL weißer Pfeffer

IMG_7454

In die Pfeffer-Knoblauch Marinade legte ich einen Teil des Kachelfleisches ein.

IMG_7462

IMG_7463

Nun befüllte ich die Grillpfanne mit normalem Leitungswasser und fügte nach Gefühl einen kräftigen Schuss Soja-Sauce und Fisch-Sauce hinzu.

IMG_7433

Während ich den Tisch deckte, stellte ich den Thermostatregler auf Stufe 2 und musste keine fünf Minuten warten, bis die Brühe auch schon einsatzbereit war.

IMG_7445

IMG_7467

Folgende Zutaten deckte ich auf:
– Kikok Hähnchenbrust
– Kachelfleisch unmariniert
– Kachelfleisch mit Pfeffer-Knoblauch Marinade
– Scampis
– Grillkäse
– Weißkohl
– Rotkohl-Sprossen
– Zucchini
– Champignons
– Möhren
– Mangold
– Mais
– Asianudeln
– Nam Yam Dipping Sauce
– Koriander zum Nachwürzen
– Peperoni zum Nachwürzen

IMG_7476

Nun wurde Mangold, Weißkohl, Pilze, Möhren und Asianudeln in die Brühe gelegt.

IMG_7508

Während die Suppe garte, war Zeit für Unterhaltungen.

IMG_7511

Langsam wurde das erste Grillgut, bestehend aus Kikok Hähnchen, Kachelfleisch, Grillkäse und Mais aufgelegt.

IMG_7516

Nachdem die ersten Tischgäste mit Suppe und Fleisch versorgt waren, legten wir eine Runde Zucchini auf.

IMG_7520

Die durch die Entnahme der Suppe fehlende Flüssigkeit wurde mit Wasser und einem weiteren Schuss Soja- und Fischsauce aufgefüllt.

IMG_7522

Damit die schmackhaften Röstaromen gezielt in die Suppe kommen, kann zwischendurch ruhig einmal nachgeholfen werden. Dazu gossen wir einfach ein paar Löffel Brühe auf die Grillplatte. Selbstverständlich kann die Brühe auch direkt auf das Grillgut gegossen werden, dann erspart man sich das nachträgliche Salzen.

IMG_7525

Und weiter ging es mit der nächsten Portion des marinierten Kachelfleisches, der Kikok Hähnchenbrust und vielem mehr. Auch die Suppe musste wieder mit Gemüse und Pilzen aufgefüllt werden usw. …

IMG_7530

IMG_7533

IMG_7544

Ganz besonders frisch schmeckt die Suppe, wenn man sie noch zusätzlich mit frischem Koriander, Peperoni und Sprossen verfeinert.

IMG_7538

Ein ganz großes Highlight waren die Scampis. Man konnte den Bratensäften beim Herunterlaufen in die Suppe zuschauen – einfach herrlich!

IMG_7551

Zusammen mit der Nam Yam Dipping Sauce waren die Scampis der absolute Hammer…

IMG_7554

…sodass gleich eine weitere Portion abgegrillt wurde.

IMG_7560

Wer Raclette oder die Steinplatte mag, wird den für ca. 4 – 6 Personen ausgelegten TomYang Lifestyle-Grill lieben. Das in Europa einzigartige Gerät wird für einen Preis von ca. 169 EUR verkauft. Zur Zeit gibt es ihn sogar hier für einen weitaus reduzierteren Preis.

Für meine Familie war der TomYang ein einzigartiges und umfassendes Kocherlebnis, welches mit Sicherheit noch oft wiederholt wird. Meine Frau und ich zelebrierten das Essen mit unserer 14-jährigen Tochter und unserem 5-jährigen Sohn weit über zwei Stunden, ohne große Wartezeiten und Langeweile, immer etwas zu tun. Betonen möchte ich des Weiteren, dass zum Grillen kein einziger Tropfen Fett, Öl oder Butter notwendig war.

Beim Stöbern im Internet fand ich auch TomYang-Ideen zur Zubereitung von Desserts. Stellt euch doch einfach mal gegrillte Früchte mit einem Flussbett aus Schokolade vor oder einen winterlichen Punsch mit karamellisierten Zucker und Früchten…

Zum Schluss möchte ich euch unbedingt auf das aktuelle bigBBQ.de Gewinnspiel aufmerksam machen.
Gewinnt einen TomYang Lifestyle-Grill und redet mit. – Viel Glück!