Fisch-Grill-Box von Deutsche See und BEEF!

Ich habe einen tollen Tipp für diejenigen unter euch, die noch nicht so üppig mit Grill-Zubehör ausgestattet sind und sich bisher noch nicht so recht an edlen Fisch herangetraut haben bzw. noch nicht so genau wissen, wie man ihn schmackhaft würzt.

Die Fisch-Grill-Box „Luxus-Lachs für Ihren Grill“ ist eine zeitlich limitierte Sonderedition, welche bis Ende September 2016 in den Kühlregalen gut sortierter Lebensmittelgeschäften und im Online-Shop von Deutsche See erhältlich ist. Sie wurde in Kooperation mit der Fischmanufaktur Deutsche See und dem Lifestyle-Magazin für Männer BEEF! zusammengestellt und besteht aus folgenden Bestandteilen:

– 1 kg feinster Ikarimi-Lachs aus Norwegen
– Räucherbrett aus Zedernholz (400 x 150 x 11 mm)
– 100 g Pastrami-Rub zum Selber-Würzen

Ich habe mir die Box von Deutsche See nach Hause schicken lassen und konnte mir zuvor einen von drei möglichen Wochentagen (Mo., Mi. o. Fr.) aussuchen.

Am Freitag, meinem Wunschtag, um ca. 9.00 Uhr morgens, hielt der Lieferwagen vor unserem Haus. Daraufhin gab der Bote folgendes Paket ab.

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In dem Umkarton befand sich diese appetitanregend gestaltete Grill-Box.

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Die drei Bestandteile der Grill-Box waren jeweils einzeln verschweißt. Der Lachs war mit Eis-Packs bedeckt und entsprechend perfekt gekühlt.

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Vor Gebrauch der Zedernholzplanke, sollte sie zuvor ca. 2 Stunden lang gewässert werden. Zu diesem Zweck sollte die Planke in einem ausreichend großen, mit Wasser gefüllten Behältnis gelegt und ggf. mit einem ausreichend schweren Gegenstand untergetaucht werden.

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Der Grill sollte auf eine Gartemperatur von ca. 160 – 180 °C (indirekte Hitze) eingeregelt werden. Die Zedernholzplanke sollte kurz vor der Vergrillung mit der Oberseite nach unten gerichtet, direkt über die Hitzequelle gelegt werden.

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Sobald die Zedernholzplanke qualmt und anfängt laut zu knacken, hat sie genug Hitze aufgenommen und scheidet zudem ausreichend Raucharomen aus.

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Nun wird der Lachs mit der Hautseite auf die Oberseite der heißen Zedernholzplanke gesetzt.

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Jetzt kommt der Pastrami-Rub ins Spiel. Laut Dosenangaben enthält der Rub folgende Zutaten:

– Zucker
– Meersalz
– Paprika
– Pfeffer
– Koriander
– Kümmel
– Petersilie

Ungefähr 25 g Rub werden mit Gefühl in das Lachsfilet gerieben. Um die Kerntemperatur zu kontrollieren, verkabelte ich das Lachsfilet bei der Gelegenheit sicherheitshalber mit einem Thermometer.

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Anschließend wurde die Lachsplanke in die indirekte Zone des Grills gelegt.

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Nun wird der Lachs bei geschlossenem Deckel bis zu einer Kerntemperatur von ca. 55 °C gegart.

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Bei der von mir gewählten Gartemperatur von exakt 160 °C dauerte es in der indirekten Zone ca. 35 Minuten, bis der Lachs fertig war. Je niedriger die Gartemperatur gehalten wird, desto zarter bleibt der Lachs.

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Das Ergebnis konnte sich mehr als sehen lassen! Der im Rub enthaltene Zucker karamellisierte leicht und hinterließ eine leckere Kruste.

Nach dem Aufschneiden sah man dem Lachsfilet förmlich an, wie sehr saftig es im innern war.

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Verspeist wurde der Lachs mit Reis, einer leichten Dill-Sauce und einem guten Glas Weißwein.

Der Rub passt unwahrscheinlich gut zum Ikarimi-Lachs. Das Lachs-Filet besaß von außen eine leicht süße aber sehr aromatische Kruste und war von innen unfassbar saftig. Selbst ein dezentes Raucharoma war zu entdecken.

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Wer kann dazu schon nein sagen?! Mit diesem Gericht ködert ihr garantiert auch diejenigen, die mit Fisch bisher nicht allzu viel zutun gehabt haben.

Fazit
Wenn ihr einmal selbst ein solch tolles Gericht zaubern wollt, benötigt ihr nur zwei Dinge. Einen Grill mit Deckel und die Fisch-Grill-Box „Luxus-Lachs für Ihren Grill“. Selbst unerfahrene Griller werden garantiert zu einem Top-Ergebnis kommen, ohne sich im Vorfeld große Gedanken über Grill-Zubehör, Fischhändler, Gewürze und Garzeiten machen zu müssen.
Des Weiteren ist erwähnenswert, dass der Doseninhalt des Rubs für ca. 3 – 4 Zubereitungen ausreicht und die Zedernholzplanke zwischen ca. 3 – 6 Mal wiederverwendet werden kann. Wir von bigBBQ.de haben das große Los gezogen und beziehen den Deutsche See-Fisch vom E-Center (EDEKA) aus 48465 Schüttorf. – Es ist also quasi Rund um die Uhr für genug Nachschub gesorgt. Vielleicht habt ihr in eurer Region auch das Glück, dass euer Lebensmittelgeschäft ebenfalls mit Fisch von Deutsche See beliefert wird. Der gute Ikarimi-Lachs kann selbstverständlich auch online separat über Deutsche See bestellt werden.

Probiert es auf alle Fälle einmal aus! Ihr werdet es auf keinen Fall bereuen.

Ganze Lachsforelle v. Traeger Pellet-Grill

Habt ihr Lust auf ein leichtes Sommergericht als Vor- oder Hauptspeise, bei dem ihr so gut wie nichts vorbereiten müsst? Dann habe ich etwas für euch.
Heute zeige ich euch, wie leicht man einen ganzen Fisch im Traeger Pro Series 22 zubereiten kann. Selbstverständlich gelingt das Gericht auch in anderen Grills oder Smokern, jedoch sehr wahrscheinlich nicht so stressfrei wie in diesem Pellet-Grill.

Zutaten
Ganzer Fisch (z. B. 2,7 kg Lachsforelle)
1 Bio-Zitrone
2 EL Salbei
2 EL Thymian
1 EL Rosmarin (optional)
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Murray River Salt Flakes

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Zuerst muss der Fisch, in diesem Fall eine 2,7 kg schwere Lachsforelle, geschuppt werden. Dazu wird der Fisch auf eine auf dem Rasen liegende Plastiktüte gelegt und unter Zuhilfenahme eines Küchentuchs, festgehalten. Mit der anderen Hand wird das Messer schräg entgegen der Schuppen geführt, bis der Fisch von selbigen befreit wurde.

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Damit nach dem Grillen das Fettauffangblech besser gereinigt werden kann, wird es von oben mit starker Alufolie ausgekleidet.

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Nun wird die Pelletkammer mit Hartholz-Pellets gefüllt und der Drehregler der Pellet-Steuerung auf die Stellung „Smoke“ gestellt. Nach spätestens 2 Minuten fängt der Pro Series 22 an zu rauchen, sodass die gewünschte Gartemperatur von 162 Grad Celsius eingestellt werden kann. Des Weiteren wird in einer der „Probe“-Buchsen der Stecker einer Messsonde und im Silikon-Einlass des Garraums die dazu gehörige Spitze eingeführt. Diese wird später in den dicken Teil des Fisch-Rückens gesteckt.

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Die Zutatenliste zum Würzen des Fisches ist sehr übersichtlich.

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Die Bauchhöhle mit den o. a. Zutaten füllen.

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Die schwere Lachsforelle passt diagonal ausgerichtet sehr gut auf dem Grillrost.

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Nun fängt der Pellet-Grill leicht an zu rauchen. Wenige Minuten später, nachdem die Garraumzieltemperatur erreicht wurde, tritt nur noch ein leichter, kaum sichtbarer Nebel aus dem Rohr.

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Nach ca. 65 Minuten zeigte die Kerntemperaturanzeige 56 Grad Celsius an. – Die meines Erachtens perfekte Temperatur für Lachs und Forelle aber auch Zander und Barsch. Um sich noch einmal anderweitig vom korrekten Garzustand zu überzeugen, sollte sich die Rücken- oder Fettflosse mühelos herausziehen lassen.

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Anhand der leicht goldenen Farbe der Lachsforelle lässt sich erkennen, dass ausreichend Rauch an das Fleisch gekommen ist.

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Das Filetieren von einem fertig gegarten Fisch ist sehr einfach. Die Haut vom Bauch in Richtung Rücken hochziehen/umklappen. Ein Messer zwischen dem oberen und dem unteren Fleisch ansetzen und anschließend das Fleisch in die jeweilige Richtung (an den Gräten entlang) herunter bzw. hoch schieben.

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Eine Lachsforelle dieser Größe ist völlig ausreichend um als Hauptspeise, mit Reis und Gemüse, für bis zu 8 Personen und als Vorspeise mit Salat für ca. 12 bis 16 Personen zu dienen.

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Eine Lachsforelle liegt geschmacklich tatsächlich zwischen einem Lachs und einer Forelle. Sie besitzt relativ festes aber trotzdem sehr saftiges Fleisch und muss nicht großartig nachgewürzt werden. Ein wenig Murray River Salt Flakes reichen völlig aus. Mit einer Lachsforelle werden ganz sicher die Geschmäcker vieler Gäste getroffen.

Viel Spaß beim Nachgrillen!