Geräucherte Schweinespieße Chinese Style vom Braai

Zutaten
700 g Schweinenacken
für die Marinade:
2 EL helle Sojasauce
1,5 EL dunkle Sojasauce
1,5 TL dunkles Sesamöl
1,5 EL Sherry, Reisschnaps, Reiswein o. ä.
3 EL Olivenöl
0,5 TL Salz
1,5 EL Zucker
für die Glaze:
5 EL Zuckerrübensirup o. Malz-Extrakt
100 ml kochendes Wasser

Back to the roots. – Heute ein ganz einfaches und recht günstiges Rezept vom Megamaster Braai 1200.

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Als Erstes wird das Fleisch des Schweinenackens in lange Streifen geschnitten.

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Die o. a. Zutaten für die Marinade verrühren und anschließend die Fleischstreifen für ca. 2 – 3 Stunden im Kühlschrank einziehen lassen. Nach der Hälfte der Zeit noch einmal umrühren.

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Nun wird das Fleisch auf die langen Spieße gesteckt, auf den Grillrost gelegt und anschließend direkt über die Kohlen gegrillt.

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Damit ausreichend Rauch an das Fleisch gelangt, ggf. ein oder zwei rauchende Holzscheite aus dem Ambermaker (Kohlemacher) entnehmen und zu den Kohlen legen. Während des Grillens die Spieße regelmäßig drehen.

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Die Fleischspieße nach ca. 5 – 10 Minuten, mit der aus 5 EL Zuckerrübensirup und 100 ml kochendem Wasser bestehenden, gut umgerührten Flüssigkeit bestreichen. Am besten geht das mit einem Silikonpinsel.

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Dieser Vorgang wird in einem Abstand von ca. 2 – 3 Minuten noch weitere 3 – 4 Mal wiederholt, bis das Fleisch eine glänzende Oberfläche bekommen hat.

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Die geräucherten Schweinespieße im Chinese Style können nun noch mit Sesamsamen bestreut oder z. B. mit Kartoffelcreme serviert werden.

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Das angenehm rauchige Fleisch ist sowohl warm als auch kalt ein wahrer Genuss!
Viel Spaß beim „Nachbraaien“ und einen guten Appetit!

Asia-Pork-Belly

Schweinebauch – zubereitet und gegart nach einer recht untypischen, einigen Grillern ungeläufigen Art und Weise.
Ihr kennt Schweinebauch (Bauchlappen) nur vom normalen Flachgrillen? Raus aus der Tüte und ab auf dem Grill? Gegart unter direkter hoher Hitze? Dann solltet ihr euch unbedingt das nachfolgende Rezept genauer anschauen. Die in süß-scharfer Marinade eingelegten Fleischstücke werden mit erhöhter Temperatur indirekt gegart und kurz vor dem Servieren mit Sesamsamen und Frühlingszwiebelringen bestreut. Ein umwerfender Genuss, wie man ihn nicht erwarten würde.

Zutaten
1 kg dünne Scheiben vom Schweinebauch (ohne Schwarte)
150 ml Sojasauce
5 EL Sesamöl
3 EL Reisweinessig
2 EL Olivenöl
2 – 3 TL Chiliflocken
8 EL Rohrzucker
5 klein geschnittene Knoblauchzehen
Ringe von einem Bund Frühlingszwiebeln
Sesamsamen

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Für die Marinade alle o. a. Zutaten, bis auf die Sesamsamen und die Frühlingszwiebelringe, miteinander verrühren.

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Die Schwarte des Schweinebauches, falls vorhanden, entfernen und anschließend das Fleisch in dünne Scheiben schneiden. Die einzelnen Scheiben jeweils in 3 gleichgroße Stücke schneiden und zusammen mit der Marinade in einen Gefrierbeutel geben, die Flüssigkeit sorgfältig verteilen und für ca. 12 Stunden zum Ziehen in den Kühlschrank legen. Den Inhalt des Gefrierbeutels zwischendurch noch 1 – 2 Mal gut verteilen.

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Den Grill, in meinem Fall der Pelletgrill Traeger Pro Series 22, indirekt auf ca. 180 – 200 °C vorheizen und anschließend das Fleisch auflegen.

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Während das Fleisch gart, die Frühlingszwiebelringe schneiden.

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Nach ca. 10 – 15 Minuten sollte das Fleisch Farbe angenommen haben. Nun das Fleisch wenden und den Grill auf maximale Temperatur erhöhen. Dadurch karamellisiert der hohe Zuckeranteil in der Marinade und hinterlässt später eine tolle Kruste.
Nun werden die Asia-Pork-Bellys vom Grillrost auf den Teller gelegt und zuerst mit Sesamsamen und dann mit Frühlingszwiebelringen bestreut.

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Das von außen krosse und von innen relativ zarte Fleisch kann als Vorspeise gereicht werden oder zusammen mit z. B. einem typischen asiatischen Nudelgericht.

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Weil es so lecker war und so schön aussieht, hier noch einmal in der Detailaufnahme.

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Fazit
Nie hätte ich gedacht, dass es eine solch tolle und einfache alternative Methode gibt, Bauchlappen so köstlich zuzubereiten. Ich werde sie meinen nächsten Gästen garantiert als Vorspeise servieren. Die Asia-Pork-Bellys gehören überraschenderweise zu meinen Grill-Highlights 2016.

Extra-Tipp: Obwohl die Marinade schon eine ordentliche Portion Chilliflocken beinhaltet, empfehle ich noch ein extra Schälchen frische Chiliringe dazuzustellen, umso besser kommt der süß-scharfe Geschmack zur Geltung.

Saucen-Test (HotMamas, Painmaker)

Von der Saucenmanufaktur HOT DANAS GmbH erreichte mich eine Postsendung zum Test einiger Grill- und BBQ-Saucen.
Laut Herstellerangaben kommen die Saucen der Danas Saucenmanufaktur ganz ohne Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker aus. Aus diesem Grund produziert die Danas Saucenmanufaktur nach strengen Qualitäts- und Hygienestandards und ist zertifiziert nach dem europäischen Hygiene-Standard HACCP.

Nachdem ich die 15 verschiedenen Flaschen sichtete, musste ich mir erst einmal einen groben Überblick verschaffen.

HOT MAMAS BBQ- u. Chilli-Saucen

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Painmaker BBQ-Saucen

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LOW & SLOW Marinaden und Saucen

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Nun galt es für meinem 2-wöchigen Urlaub einen Plan zu schmieden, bei dem ich alle Produkte an diversen Fleischsorten testen sollte. Die diversen Saucen waren mein stetiger Begleiter.
Als Erstes kostete ich alle Saucen pur, um deren Konsistenz, Geschmack und Schärfegrad kennenzulernen und in der u.a. Liste einzutragen.

Übersicht aller Saucen

Hot Mamas Tabelle

Nun folgte der eigentliche Praxistest. Ich kaufte für meine Familie und diverse Freunde für den ersten Schweinefleisch-Test Kachelfleisch und garte es auf dem Grill relativ kurz mit direkte Hitze unter Beigabe von etwas Salz und Pfeffer mit allen Saucen.
Favoriten waren für mich alle 3 LOW & SLOW-Saucen:
LOW & SLOW BARBEQUE
LOW & SLOW NY BAR BQ
LOW & SLOW Honig-Senf
Sie passten excellent zu Schweinefleisch und wie sich später herausstellte auch zu Rind und teilweise zu Geflügel.

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Des Weiteren folgte eine Vergrillung mit mariniertem Kachelfleisch und der LOW & SLOW Pork Marinade. Sie ist leicht scharf, schön würzig und ein wenig pfeffrig – sehr angenehm! Auch stellten sich die beiden anderen Marinaden, LOW & SLOW Beef Marinade und LOW & SLOW Chicken Marinade, an den dafür vorgesehenen Fleischsorten als sehr gelungen heraus.

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Alle anderen Saucen der Serien Hot Mamas und Painmaker schmeckten ebenfalls ausnahmslos an Schweinefleisch z. B. Spareribs, sowie an Rindfleisch (Entrecôte).

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Meine absolten Favoriten der Hot Mamas Serie war die HotMamas BBQ Sauce N°2 und HotMamas BBQ Sauce N°3. Erstere passt meines Erachtens sehr gut an Schwein, Rind und Geflügel und trägt den Geschmack von Curry, Ingwer und Honig. Letztere schmeckt hingegen fruchtig-süß, besitzt eine bekömmliche schärfe und passt sehr gut zu Schwein und Geflügel.
Meine Favoriten der Painmaker Serie sind eindeutig die etwas rauchig und nach Whiskey schmeckende BBQ Sauce rough and horny, sowie die leicht-süßlich schmeckende BBQ Sauce „1849“, mit einer sehr bekömmlichen Schärfe.

Appropos Schärfe – DIE Sauce, die meine Familie und Freunde so richtig zum Schwitzen brachte, ist u. a. die Painmaker BBQ Sauce „Hardcore“. Sie trägt zu Recht den Totenkopf auf dem Sicherheitsverschluss der Flasche. Ein Tropfen genügt und es brennt – aber richtig – wow macht das Spaß! :-) Zum Löschen einfach ein Glas Milch trinken oder ggf. die Zunge für einige Zeit in das Milchglas hineinstecken.

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Fazit
Die Hot Danas Saucenmanufaktur versteht ihr Handwerk! Sie hat für jeden Geschmack, Fleischtyp und Schärfegrad mehrere Saucen zur Auswahl. Alle Saucen werden von mir uneingeschränkt empfohlen!
Ich hoffe meinen Lesern mit der obigen „Übersicht aller Saucen“ einen Anhaltspunkt zur korrekten Saucen-Auswahl zu geben.
Vielen Dank für die von der Saucenmanufaktur HOT DANAS GmbH zur Verfügung gestellten Testmuster.