Flammkuchen-Variationen vom Grill

Zutaten
für den Teig
0,5 Würfel frische Hefe
1 TL Zucker
600 g Mehl, (Am Besten Typo 00; 405 geht aber auch)
300 ml lauwarmes Wasser
0,5 TL Salz
6 EL Olivenöl

für den Belag
250 g Schmand
150 g Crème fraîche
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Salz

Variante 1 (Elsässer Art)
Zwiebeln, in Ringe geschnitten
250 g Speckwürfel

Variante 2a u 2b
Walnüsse
Frühlingszwiebeln, grob in Ringe geschnitten
Ziegenkäse (2b)

Variante 3
Feigen, in Scheiben geschnitten
Ziegenkäse
Honig

Einen gelungenen Flammkuchen auf dem heimischen Grill zu backen ist super einfach. Zuerst einmal muss der Teig angesetzt werden – und das ist überhaupt nicht so aufwändig, wie es sich zuerst anhört.
Temperaturen über 350° C machen den Flammkuchen erst zu einem gelungenen Flammkuchen! Das ist ganz einfach zu erzielen mit einem Pizzastein und einem leistungsstarken Gasgrill, wie z. B. den Outdoorchef Ascona, einen Keramikgrill oder einen Holzkohlekugelgrill, optimalerweise mit einem speziellen Pizzaring für Kugelgrills wie der von Moesta-BBQ, oder dem PizzaCover (von uns präferiert) für Gasgrills, ebenfalls von Moesta-BBQ.

Der Teig

Den halben Würfel frische Hefe in eine kleine Schüssel bröckeln, mit einem Teelöffel Zucker bestreuen und anschließend so lange verrühren, bis eine Flüssigkeit entsteht.

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Mit den o. a. Mengenangaben das Mehl, Salz, Öl, Wasser und die flüssige Hefe in einer großen Schüssel mit dem Knethaken eurer Küchenmaschine oder eures Mixers und zusätzlich noch einmal mit euren Händen zu einem glatten Teig verkneten.

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Anschließend ca. 45 Minuten lang an einem warmen Ort gehen lassen.

Während der Teig geht, kann in der Zwischenzeit der Schmand mit der Crème fraîche verrührt und mit Salz und frisch gemahlenen Pfeffer gewürzt werden.
Den Teig ein weiteres Mal mit der Hand durchkneten, je nach gewünschter Größe in 5 bis 7 kleine Portionen teilen und noch einmal 20 Minuten gehen lassen.

Wer Gäste erwartet und diese nach Ankunft nicht länger warten lassen möchte, kann die Teiglinge auch schon im Vorfeld dünn (2 – 3 mm) ausrollen und getrennt durch Backpapier stapeln.

Flammkuchen backen

Damit der Flammkuchen später besser von der Pizzaschaufel rutscht, wird die Schaufel zuvor mit Hartweizengrieß bestreut. Anschließend den dünn ausgerollten Teig auf die Pizzaschaufel legen, großzügig mit der Schmand-Creme bestreichen und je nach Variation mit den o. a. Zutaten belegen.

Variante 1 – Elsässer Art

Variante 2b – Frühlingszwiebeln/Walnüsse/Ziegenkäse

Variante 3 – Feige/Ziegenkäse/Honig

Guten Appetit!

Alle Infos inkl. Unboxing und Test über das Moesta-BBQ PizzaCover hier…
Alle Infos inkl. Unboxing und Test über den Moesta-BBQ PizzaRing hier…

Flammkuchen-Aktion bis zum 8.10.2017!!!
Für kurze Zeit gibt es das PizzaRing Pizza-Set für den Kugelgrill, sowie das brandneue PizzaCover Flex mit 15% Rabatt. Einfach den Code FLAMINGTARTE! im Warenkorb einlösen! Hier entlang…

Moesta-BBQ PizzaCover – Der Pizzaaufsatz für den Gasgrill

Es gibt einige wenige Dinge im Grillbereich, die möchte man sich einfach nicht mehr wegdenken. – Der Smokin‘ PizzaRing von Moesta-BBQ, mit dem sich super knusprige Pizzen auf Kugelgrills grillen lassen, gehört schon seit vielen Jahren dazu. Nun hat das innovative Unternehmen aus Löhne (Nordrhein-Westfalen) nachgelegt und gleich zwei PizzaCover („Fix“ u. „Flex“) für Gasgrills entwickelt und diese Woche auf dem Markt gebracht.

Warum ein PizzaCover?

Die Vorteile eines PizzaCovers liegen auf der Hand. Für die perfekte Pizza muss nicht nur der Pizzastein heiß sein, damit er dem Pizzateig die überschüssige Feuchtigkeit entziehen kann und knusprig werden lässt. – Zusätzlich ist eine sehr hohe Oberhitze nötig, damit auch der Belag der Pizza schnell gart und u. a. der Käse schön zerläuft. Das bisherige Problem war, dass viele Gasgrills einen sehr hohen Deckel besitzen, der nach dem Auflegen der Pizza, durch die meist vollständig entwichenen Hitze, komplett neu aufgeheizt werden musste. Ergebnis: Noch bevor der Pizzabelag fertig gegart wurde, war der Pizzaboden bereits fertig.
Anders beim Moesta-BBQ PizzaCover: Die Bauweise der Haube ist mit 10 cm Höhe so flach konzipiert, dass nur ein relativ geringer Raum aufgeheizt werden muss und die Temperatur von über 350° C aus diesem Grund konstant gehalten wird.

Die Qual der Wahl

Variante 1 des PizzaCovers heißt „PizzaCover Fix“ und besitzt eine Höhe von 10 cm, eine Tiefe von 43,5 cm und eine feste Breite von exakt 60 cm.

Variante 2 des PizzaCovers heißt „PizzaCover Flex“ und lässt sich stufenlos von 60 cm bis 90 cm in der Breite verstellen.

Der Zusammenbau

In einem ausführlichen Praxisversuch haben wir für euch das PizzaCover Flex mit dem Pizzastein No. 1 und dem Pizzaschieber No. 1 getestet.
Die drei Produkte wurden zusammen in einem Karton geliefert.

Alle Teile wurden säuberlich verpackt.

Um uns einen guten Überblick zu verschaffen, wurden alle Teile auf dem Tisch ausgebreitet.

Neben dem aus 3 mm starkem Edelstahl bestehenden zweiteiligen PizzaCover, wurden jeweils vier Schrauben, Hutmuttern und Unterlegscheiben mitgeliefert, sowie ein Thermometer.

Zuerst wurde die Schutzfolie von den Edelstahlteilen abgezogen.

Nun wurden die beiden Teile des PizzaCovers ineinander geschoben und anschließend verschraubt. Ob man die Schrauben von unten nach oben oder von oben nach unten eindreht ist nicht all zu wichtig und eher Geschmacksache, denn die Hutmuttern stehen nur unweit heraus, als das sie im Innern des PizzaCovers stören würden.

Da das PizzaCover Flex auf einem Weber Spirit E-330 Premium GBS mit einer Grillflächenbreite von 60 cm betrieben werden soll, stellten wir es auf genau diese Breite ein.

Das fertig zusammengeschraubte PizzaCover Flex von der Rückseite. Anders als beim Gasgrill-Deckel üblich, besitzt die Haube keine hinteren Schlitze, durch die die Hitze entweichen könnte.

Zu guter Letzt wird noch das Thermometer eingesetzt und festgeschraubt.

Im komplett ausgebreitetem Zustand, mit einer Breite von 90 cm, wird das zweiteilige PizzaCover nur noch durch zwei Schrauben zusammengehalten, was der Stabilität allerdings keinen Abbruch tut. In dieser Breite passen sogar 2 Pizzasteine unter der Haube!

Die Verarbeitung der Teile sind wie bei allen Moesta-BBQ-Produkten sehr gut. Präzise gebogenes 3 mm starkes Edelstahl, ohne scharfe Kanten.

Das perfekte Trio für die perfekte Pizza vom Gasgrill: Das PizzaCover Flex mit dem Pizzastein No. 1 und dem Pizzaschieber No. 1.
Der große Vorteil vom PizzaCover Flex ist, dass er mit einem möglicherweise später größer erworbenen Gasgrill mit breiterer Grillfläche einfach mitwachsen kann.

Das PizzaCover passt, vollständig zusammengeschoben, exakt auf den 60 cm breiten Grillrost des Weber Spirits.

Da das PizzaCover in der Front nicht die selbe Schräge besitzt wie der Deckel des Spirits, lässt sich der Deckel nicht vollständig schließen. Da das PizzaCover mit permanent geöffnetem Deckel betrieben wird, ist das jedoch keinesfalls ein Nachteil während des Betriebs, sondern schlimmstenfalls bei der Lagerung. Bei vielen anderen Grills, wie z. B. dem Weber Genesis oder dem Napoleon Rogue, lässt sich der Deckel einwandfrei schließen.

Die Inbetriebnahme

Bereit für einen ersten Praxistest…!

Während der Grill für ca. 20 Minuten aufgeheizte, wurde zunächst der am Vortag zubereitete Pizzateig in 8 Stücke geteilt, um die ersten Pizzen auszurollen und zu belegen. Hier zum Rezept…

Dann ging es Schlag auf Schlag im ca. Fünf- bis Sechs-Minuten-Takt. Pizza Salami, Pizza Thunfisch/Pilze, Pizza Mozzarella/Pesto usw.
Eine Pizza leckerer als die Andere! Damit die Pizzen gleichmäßig garen, wurden sie jeweils nach der Hälfte der Garzeit um 180 Grad gedreht.

Egal in welcher Stärke die einzelnen Pizzen belegt wurden, der Belag war stets durchgegart und der Boden super knusprig und nicht verbrannt.

Kleiner Tipp: Schon öfter habe ich darüber berichtet, dass sich Pizzateig auch sehr gut einfrieren lässt. Ebensogut könnt ihr die Pizzen für ein späteres Essen auch sehr gut vorgrillen, anschließend im Kühlschrank lagern oder sogar komplett einfrieren! Dann müsst ihr vor dem nächsten Verzehr die Pizzen nur noch kurz im Grill oder Backofen wieder aufknuspern. Cooles „Fastfood“!

 

Kurz zur Einstellung des Gasgrills: Die beiden äußeren Brenner und die Sear Station waren voll aufgedreht, hingegen der mittlere Brenner auf halbe Kraft lief. Der Pizzastein lag im leicht rechts versetzten Bereich unter dem PizzaCover.

Das Thermometer zeigte kontinuierlich über 350° C an. Die ideale Temperatur zum Pizza grillen!

Das PizzaCover auch für den Braai!

Einen weiteren Einsatzzweck fanden wir zusammen mit meinem Überraschungsbesuch Anni und Tobi von tobias.grillt und Katharina und Marcel von bbqlicate heraus.

Einfach genial! – Auch auf dem Braai lässt sich das neue PizzaCover von Moesta-BBQ äußerst gut zum Pizza grillen oder auch zum indirekten Grillen anderer Speisen verwenden. Das Thermometer zeigte problemlos Temperaturen von 400° C an.

Zahlen, Daten und Fakten

PizzaCover Fix
Material: Edelstahl
Stärke: 3 mm
Breite: 600 mm
Tiefe: 435 mm
Höhe: 100 mm
Preis: ca. 139,00 EUR

PizzaCover Flex
Material: Edelstahl
Stärke: 3 mm
Breite: 600 – 900 mm (!)
Tiefe: 435 mm
Höhe: 100 mm
Preis: ca. 184,00 EUR

Fazit

Unglaublich aber wahr, das PizzaCover Flex von Moesta-BBQ hat es geschafft. – In kürzester Zeit verguckten wir uns in das neue Zubehörteil für den Gasgrill und möchten es nicht mehr missen. Wie schon der mittlerweile nicht mehr wegzudenkende Smokin‘ PizzaRing für den Kugelgrill, verrichtet das PizzaCover seine Arbeit sehr zuverlässig mit einem sehr entscheidenen Vorteil: Im Gegensatz zur Holzkohle-Variante, bei der nach einer gewissen Zeit immer wieder zusätzliche Holzscheite nachgelegt werden müssen, kann man sich beim PizzaCover voll und ganz auf das Ausrollen und Belegen der Pizza konzentrieren, denn die permanente Gaszufuhr und der Hitzstau unter der Haube garantieren eine stetige Hitze von über 350° C, selbst auf einem kleinen Gasgrill!
Ich bin der festen Überzeugung, dass das 3 mm starke Material quasi unkaputtbar ist und daher eine Anschaffung fürs Leben darstellt.
Alles in allem ist das PizzaCover nicht günstig, jedoch unter der Berücksichtigung seines großen Nutzens und des sehr hohen Materialeinsatzes absolut empfehlenswert und bekommt von uns aus diesem Grund eine ganz klare Kaufempfehlung!

Moesta-BBQ Smokin‘ PizzaRing – Komplettpaket XL

Ein Kugelgrill ist per se schon sehr flexibel. Viele Hersteller machen sich zur Aufgabe, dass große Leistungsspektrum des Kugelgrills kontinuierlich zu erweitern, in dem sie die ein oder andere sinnvolle Erweiterung auf den Markt bringen. In den letzten Jahren hat sich ein Hersteller ganz besonders vorgetan – die Rede ist von Moesta-BBQ.

Schon im letzten Jahr erweiterte ich meinen Kugelgrill durch den Moesta-BBQ WOK´N BBQ und bin seitdem großer Fan vom Hersteller des exklusiven Zubehörs für den Kugelgrills. Heute nahm ich die Dienste Moesta-BBQs erneut vertrauensvoll in Anspruch und ließ mir das „Smokin‘ PizzaRing – Komplettpaket XL“ für den 57er Weber Kugelgrill zuschicken.

Das riesige Rundum-sorglos-Paket beinhaltet folgende Teile/Sets:

  • 1 x Edelstahl Smokin‘ PizzaRing mit Holzgriffe u. Thermometer
  • 1 x Pizzaschieber
  • 1 x Pizzabande
  • 1 x Pizzastein
  • 1 x Pizzablech
  • 1 x Rotisserie-Set (neu mit Thermometer-Durchführung u. -Halter)
  • 1 x Verschluss
  • 1 x SmokingBande

Übrigens, dass Set gibt es für Kugelgrills mit diesen Durchmessern: 47 cm, 50 cm, 57 cm, 60 cm und 67 cm.
Es erwarteten mich drei einzelne Kartons in einem großen Umkarton.

Zuerst öffnete ich den größten Karton. Alle Teile waren sauber verpackt.

Hier erkennt man, dass die Edelstahl-Teile mit einer Schutzfolie überzogen geliefert werden.

Zuerst studierte ich trotz Aufregung vernünftigerweise die sehr gute Aufbauanleitung.

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Nachdem ich die Schutzfolie vom großen Ring abzog, sah ich die blitzblanke Außenwand. Des Weiteren prangte das Logo des Herstellers in Form einer Prägung hervor.

Zunächst wurden die beiden Holzgriffe angeschraubt.

Dann wurden die beiden Enden des Rings, an der Markierung „Pizza“, miteinander verschraubt.

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Es folgte die Installation des Thermometers. Es sitzt im Smoker-Betrieb exakt in der Höhe zwischen den beiden Grillroste.

Der Ring war in wenigen Minuten zusammengebaut.

Nachdem der Ring auf den Kessel des Kugelgrills aufgesetzt wurde, erkannte man sehr gut, dass die herausstehenden Schrauben der Auflage dienen.

Auf dem unteren Bild kann man sehr gut erkennen, dass ich den Kunststoffgriff des Kugelgrills abgeschraubt hatte, um ihn vor dem Schmelzen zu schützen. Schließlich herrschen im Betrieb Temperaturen von bis zu 400 Grad.

Das Zusammenschrauben der Pizzabande war ebenfalls ein Kinderspiel, sodass schlussendlich der mitgelieferte Pizzastein aufgelegt werden konnte.

Der Gesamteindruck des Pizzarings ist ausgezeichnet, es wurde an alles gedacht. Er hinterlässt einen mehr als professionellen Eindruck!

Der mitgelieferte Pizzaschieber, aus einem weiteren Karton, besitzt die ideale Maße.

Zum Backen von American Pizza oder Calzone eignet sich das mitgelieferte Pizzablech.

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Der Umbau vom Pizza-Betrieb zum Smoker- bzw. Rotisserie-Betrieb dauert lediglich 3,5 Minuten. Ich habe aus lauter Neugierde die Zeit des Umbaus einige Male gestoppt und kam immer zu ähnlich kurzen Zeiten. Zum Umbau ist es notwendig, die beiden hinteren Schrauben zu versetzen…

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…und die beiden Holzgriffe kurz abzuschrauben, um die vordere Öffnung mit einem Verschluss zu verdecken.

Sehr viel schneller gelingt der Umbau durch den optionalen „Verschluss Premium für Smokin‘ PizzaRing“. Noch nicht einmal eine Minute wird durch die Schnellbefestigung, bestehend aus zwei drehbaren Griffen aus Eichenholz, benötigt.

Schlussendlich muss nur noch die SmokingBande auf den Kohlerost geklemmt werden. Die SmokingBande ist das optimale Hilfsmittel, um die Briketts zum Smoken aufzuschichten.

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Im letzten der drei Kartons befand sich, wie in einem der obigen Bilder schon zu sehen war, das Rotisserie-Set. Es beinhaltet neben einer weiteren Aufbauanleitung folgende Einzelteile.

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Zunächst wird die Motorbefestigung installiert, danach der Motor ganz einfach in die zuvor installierte Befestigung hineingeschoben.

Der Motor wird kabellos durch zwei Batterien betrieben. Alternativ kann auch ein optionales Netzteil erworben werden. Der passende Anschluss für das Kabel befindet sich links am Motor.

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Nachdem der Drehspieß zusammengesteckt wurde, wird ein mitgeliefertes Magnet auf das Griffende geklebt. Es dient später der Thermometer-Befestigung.

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Auf dem Thermometer wird eine mitgelieferte runde Metallplatte geklebt.

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Das Thermometer hält nun „bombenfest“ am Griff und lässt sich jederzeit ohne Probleme wieder lösen.

Damit das Kabel des Fühlers beim Drehen des Thermometers sich nicht im Garraum verheddert, kann man das Kabel durch die Spießführung durchführen.

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Allein die beiden zuletzt genannten Features verschaffen dem Rotisserie-Set von Moesta-BBQ ein Alleinstellungsmerkmal unter den gewerblichen Anbietern von Rotisserien.

Selbstverständlich musste ich vor lauter Aufregung noch am selben Tag einige Pizzen backen, die mir unwahrscheinlich gut gelungen sind aber dazu mehr in den nächsten Wochen und Monaten. Eines möchte ich euch jedoch vorab verraten – ich fühlte mich, bewaffnet mit dem genialen Pizzaschieber und meiner neuen Pizzamaschine wie ein kleiner italienischer Pizzabäcker und war stolz auf den krossen, leicht angebräunten Boden und den zerlaufenen Belag.

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Bis bald!

Schweinshaxe von der Rotisserie

Das Beste an einer Schweinshaxe ist neben dem sehr saftigen Fleisch, die super-knusprige Schwarte. – Mit der nachfolgenden Methode erreicht ihr ohne großen Aufwand garantiert dieses Ziel!

Ich verwende dazu die Rotisserie (hier im Test) von Moesta-BBQ die einige Vorteil mit sich bringt. Zum Einen wird die Haxe von allen Seiten gleichmäßig gegart, zum Anderen läuft das austretende Fett und der Fleischsaft immer wieder um die Haxe herum, aromatisiert diese und schützt sie vor dem Austrocknen.

Zutaten
2 frische Schweinshaxen (á ca. 800 g – 1.000 g)
grobes Meersalz
Tafelsalz
ggf. Sauerkraut

Die Schwarte mit einem scharfen Messer einritzen, wobei es egal ist, ob man sie rautenförmig oder rechteckig einschneidet. Anschließend großzügig grobes Meersalz in die Zwischenräume drücken.

Die Schweinshaxen auf den Drehspieß stecken und diesen bei einer Gartemperatur von ca. 160 °C rotieren lassen. Passt bitte auf, dass die Temperatur auf keinen Fall überschritten wird, denn die Schwarte soll lediglich austrocknen, während das Fleisch schonend gart, und auf keinen Fall zu früh braun werden oder im schlimmsten Fall zu früh aufpoppen.

Für die ersten 1,5 Stunden eine Edelstahl-Schale mit Sauerkraut herunterstellen, in die das herunterlaufende Fett aufgefangen wird, das Sauerkraut aromatisiert und zusätzlich vor dem Austrocknen schützt.

Nach ca. 60 Minuten wird die Haxe, unter Zuhilfenahme eines Silikonpinsels oder einer Sprühflasche, mit einer gesättigten Salzlösung, bestehend aus Kochsalz und Wasser, angefeuchtet. Diesen Vorgang nun alle 30 Minuten wiederholen.

Nach ca. 2,5 Stunden und dreimaligem Anfeuchten mit der gesättigten Salzlösung, ist die Kerntemperatur von ca. 80 °C erreicht.

Nun darf die Haxe kurz außerhalb des Grills ruhen, während neue heiße Briketts hinzugefügt werden. Es sollten so viele Briketts verwendet werden, dass eine Gartemperatur von ca. 250 °C erreicht wird. Anschließend wird der Spieß erneut in den Grill gesetzt. Nun sollte es keine 5 – 10 Minuten dauern, bis die Schwarte vollständig aufpoppt.

Diesen Zeitpunkt sollte man auf keinen Fall verpassen, da kurz nach einer aufgepoppten Schwarte eine verbrannte Schwarte folgt.

Absolut genial diese Schwarte!!! Überhaupt nicht zu vergleichen mit einer Schwarte, die man mit einem Gasbrenner zum Poppen gebracht hat. – Denn eine mit einem Gasbrenner aufgepoppte Schwarte hat meist noch eine ledrige Unterseite. Unsere Schwarte hingegen ist durch und durch so kross und knusprig, als würde man in einen dicken Paprika-Chip beißen. – Einfach genial!

Hier noch einmal die Schwarte in Nahaufnahme.

Selbstverständlich gehört zu einem solchen zünftigen Essen ein leckeres Hefeweizen.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachgrillen!

Crispy Bacon Cheese Mignons mit Spinat

Zutaten
1 Schweinefilet
ca. 12 Bacon-Streifen
BBQ-Rub (z. B. bigBBQ-Spice)
BBQ-Sauce
frischer Blattspinat
Cheddar
Rapsöl
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Das Fett der Bacon-Streifen in einer gusseisernen Pfanne auslassen, knusprig braten und anschließend auf einem Küchentuch abtropfen lassen.

Während der Grill, in meinem Fall der Weber Summit Charcoal, auf eine Gartemperatur von ca. 160 °C eingeregelt wird, das Schweinefilet großzügig mit BBQ-Rub einreiben, mit einem Kerntemperaturfühler versehen und anschließend in den indirekten Bereich des Grills platziert.

Während das Schweinefilet gart, wird der knusprige Bacon in kleine Stücke geschnitten.

Nach ca. 10 Minuten, wird das Schweinefilet unter Zuhilfenahme eines Silikonpinsels mit der BBQ-Sauce eingepinselt.

Sobald die (vorerst) angestrebte Kerntemperatur von ca. 45 °C erreicht wurde, wird das Schweinefilet vom Grillrost genommen und in ca. 4 cm breite Stücke geschnitten.

Währenddessen wird der frische Blattspinat mit ein wenig Rapsöl benetzt und in einer kleinen Lochpfanne gegart. Das geht ganz schnell und dauert höchstens 2 – 3 Minuten.

Nun werden die Filetstückchen jeweils mit Blattspinat und einer dicken Scheibe Cheddar belegt und im indirekten Bereich des Grills so lange weitergegart, bis der Cheddar anfängt flüssig zu werden.

Sollte euer BBQ-Rub nicht würzig genug sein, den Blattspinat ggf. mit ein wenig frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer bestreuen. Zu diesem Zeitpunkt sollte das Fleisch eine Kerntemperatur von ca. 58 – 60 °C erreicht haben.

Nun wird reichlich klein geschnittener Bacon in den Cheddar gedrückt.

Von innen super-saftig und von außen mega-knusprig und extrem würzig.

Diese Zubereitungsmethode ist unwahrscheinlich einfach und effektiv. – Grillt das unbedingt einmal nach! Ihr und eure Grill-Gäste werdet begeistert sein!

Bacon Wrapped Schweinefilet mit Gorgonzola-Kräuter-Füllung u. Whisky

Zutaten
1 – 2 Schweinefilets
1 Päckchen Gorgonzola
ca. 20 Scheiben Bacon
BBQ-Rub (z. B. bigBBQ-Spice)
1 Bund Estragon
1 Bund Petersilie
Whisky
Planken aus einem Whisky-Fass

Krosser Bacon mit dezenter Rauchnote von außen und saftiges Schweinefilet mit einer sehr schmackhaften Füllung von innen. – Dieses Rezept könnte ich wirklich jede Woche essen! Wer es nicht kennt, sollte es unbedingt einmal nachgrillen. Die Zutaten sind zu jeder Jahreszeit erhältlich, finanziell durchaus erschwinglich und die Zubereitungszeit ist angenehm kurz.

Das Schweinefilet auf einen Bacon-Teppich oder -Netz auslegen, je nach Vorlieben ggf. in der Mitte teilen und längst ca. 2 – 3 cm tiefe Taschen einschneiden. Diese Taschen mit Gorgonzola, frisch gehacktem Estragon und Petersilie füllen und einen guten Schuss Whiskey hinzufügen.

Anschließend das Fleisch ringsherum großzügig mit BBQ-Rub bestreuen. Ich verwende dazu den bigBBQ-Spice, denn er beinhaltet die nötige Würzung, die exakt zu diesem Gericht passt. Alternativ kann jedoch auch ein anderer BBQ-Rub verwendet werden.

Mit dem Bacon das Schweinefilet gut verschließen und anschließend auf eine Whisky-Planke positionieren. Den Grill, in meinem Fall den Traeger Pro Series 22, auf ca. 200 °C Gartemperatur einregeln und das Fleisch im indirekten Bereich bis zu einer Kerntemperatur von ca. 60 °C garen.

Nun kann das schmackhafte Bacon Wrapped Schweinefilet mit Gorgonzola-Kräuter-Füllung u. Whisky angeschnitten werden.

Weil das Fleisch so sehr saftig ist und so toll aussieht, nachfolgend noch eine Detail-Aufnahme.

Ob (Brat-)Kartoffeln, Kroketten, Country-Potatoes, Reis, Baguette oder sonst etwas – für die Wahl der Beilage sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Ich entschied mich für Blätterteig-Sticks mit Sesam und Kartoffelcreme-Dipp.

Probiert es aus und grillt es nach! – Guten Appetit!

Chicken auf Gemüse fruchtiger Art

Zutaten
500 g Kikok Hähnchenbrustfilet
3 EL dunkle Sojasauce
2 fein gehackte Knoblauchzehen
3 Paprikaschoten, jeweils in rot, grün, gelb
100 g in Röschen zerteilte Brokkoli
1 rote, fein gehackte Chilischote
4 in Röllchen geschnittene Lauchzwiebeln
100 ml Gemüsebrühe oder trockenen Weißwein
10 g fein gehackter Ingwer
3 EL Pflaumensauce
2 EL süße Chilisauce
1 TL mit Speisestärke, mit 2 TL Wasser verrührt
6 EL Sesamöl
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Meersalz

Die Rubrik WOK-Rezepte wird bei bigBBQ.de immer größer. Kein Wunder, denn mit dem Moesta-BBQ WOK´n BBQ-Set macht die Zubereitung für die asiatische Küche einfach doppelt so viel Spaß!

Heute bereite ich für euch ein Rezept mit super-zartem Kikok Hähnchenbrustfilet an frischem Gemüse, abgerundet mit Pflaumensauce zu.

Zuerst wird das Hähnchenbrustfilet in dünne Streifen geschnitten und mit der dunklen Sojasauce und dem fein gehackten Knoblauchzehen verrührt. Zum Durchziehen ca. 1 – 2 Stunden lang in den Kühlschrank stellen.

Während die übrigen Zutaten vorbereitet werden, wird der Wok-Aufsatz auf Temperatur gebracht. Damit richtig hohe Temperaturen erreicht werden, lege ich zu guten Briketts gerne noch drei bis vier Scheite Hartholz-Briketts.

Das marinierte Fleisch in den mit Sesamöl benetzten Wok geben und unter höchsten Temperaturen einige Minuten lang anbraten.

Das Fleisch aus dem Wok entfernen, warm halten und erneut den Wok mit Sesamöl benetzen. Nun den Ingwer, die Lauchzwiebeln und die Chilli darin andünsten und anschließend das restliche Gemüse hinzugeben.

Die flüssigen Zutaten, bestehend aus Gemüsebrühe oder trockenen Weißwein, Pflaumensauce und Chillisauce, hinzufügen und so lange auf mittlerer Temperatur kochen, bis das Gemüse zwar gar ist, jedoch noch Biss besitzt. Dann die Sauce mit etwas Speisestärke binden und schlussendlich das Fleisch hinzufügen.

Nun muss nur noch mit frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer und Meersalz gewürzt werden.

Zu diesem Gericht passt am besten Reis in allen Variationen.

Guten Appetit!

Moesta-BBQ Burgerpresse im Praxistest

Immer wieder erreichen mich Leserfragen, welche Burgerpresse wohl die Beste sei.
Die Auswahl an Burgerpressen ist in den letzten Jahren so sehr angestiegen, dass man die Frage nach der Besten Burgerpresse nicht pauschal mit einer einzigen Produktempfehlung beantworten kann. Seit dem Herbst letzten Jahres verweise ich jedoch immer wieder auf die „etwas andere“ Moesta-BBQ Burgerpresse, die sich in monatelangen Praxiseinsätzen bewährt hat und mir rundum gut gefällt.

Was an dieser Burgerpresse so anders ist und was mir daran so besonders gefällt, möchte ich euch gerne zeigen.

Die Moesta-BBQ Burgerpresse wird in einem sehr stabilen Karton geliefert, in dem man sie nach dem Gebrauch auch sehr gut wieder verstauen kann.

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Die Burgerpresse ist 2-teilig und besteht aus schwarzem Silikon mit sehr angenehmer, hochwertig anmutender Haptik. Der Deckel der Burgerpresse wird durch das Moesta-BBQ-Logo verziert, hingegen die Rückseite Informationen in Form von Piktogrammen bereithält, die da wären:

– bis -40 Grad einfrierbar
– für die Spülmaschinen geeignet
– für den Backofen geeignet
– für die Mikrowelle geeignet
– nicht für den Grill geeignet

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Die Burgerpresse hat eine Kantenlänge von 30 x 30 cm, ist ca. 2,8 cm hoch und besitzt vier Vertiefungen zum gleichzeitigen Formen von vier Burger-Patties.

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Laut Herstellerangaben können in der Burgerpresse Patties mit Gewichten zwischen 170 und 250 g geformt werden. Dazu müssen nicht zwangsläufig alle Patties die gleiche Größe besitzen. Ich forme sie am Liebsten mit einem Gewicht von 200 g.

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Nun wird das gewolfte und ggf. gewogene Fleisch ganz einfach in die Mulden des Bodens der Burgerpresse gelegt und anschließend mit dem Deckel verschlossen.

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Damit die Patties schön gleichmäßig geformt werden, wird mit ein wenig Gefühl, durch Zuhilfenahme der Finger oder dem Handballen, ausreichend Druck auf die vier Erhebungen der Burgerpresse ausgeübt.

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Nach dem Anheben des Deckels oder des Bodens erwarten euch wohlgeformte Patties mit einem Durchmesser von exakt 12,5 cm, einer Höhe von 16 mm (+/- 2 mm) und jeweils einer kleinen Vertiefung in der Mitte. Diese Vertiefung dient dazu, dass das Pattie sich durch eventuelle Hitze-Spannungen auf dem heißen Rost nicht verzieht und sich somit an den Seiten nicht hochbiegt.

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Die Patties können entweder sofort vergrillt oder für einen späteren Verzehr eingefroren werden. Praktisch ist, sie mit einem Vakuumierer einzeln in Folie einzuschweißen oder sie zusammen mit der Burgerpresse einzufrieren. Beim Entnehmen der Patties klebt das Fleisch übrigens kein bisschen am Silikon.

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Je nach Bedarf können nun die Patties ganz praktisch aus der Form entnommen werden.

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Die Reinigung der Moesta-BBQ Burgerpresse gestaltet sich als sehr einfach. Mit einem Spritzer Geschirrspülmittel und Leitungswasser, ist die Presse in Windeseile wieder sauber und einsatzbereit. Selbstverständlich kann die Silikonform auch in die Spülmaschine gegeben werden.
Zum Trocken zieht das schwarze Silikon bei der Verwendung eines Trockentuches für meinen Geschmack leider ein bisschen zu viel Staub und Textil-Härchen an. Viel einfacher ist es, den Deckel und den Boden nach der Reinigung im feuchten Zustand für kurze Zeit an den Fliesenspiegel über der Küchenzeile anzulehnen.

Zahlen, Daten, Fakten:
Maße der Burgerpresse: 30 cm x 30 cm x 2,8 cm
Pattie-Durchmesser 12,5 cm (4 x)
Pattie-Höhe 16 mm (+/- 2 mm)
Pattie-Gewichte: 170 – 250 g
Temperaturbeständigkeit: -40°C bis 230°C
Lebensmittelechtheit: ja
Geeignet für: Backofen, Mikrowelle, Spülmaschine, Gefrierschrank/-fach
Preis: 29,99 EUR

Doppelter Daumen hoch für die innovative und sehr flexible Vierfach-Burgerpresse von Moesta-BBQ.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Patties formen und Burger bauen.

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Bami Goreng aus dem Wok

Zutaten
200 g Hähnchenbrustfilet
200 g Rindfleisch, (z. B. Tafelspitz o. Roulade)
200 g Krabben
8 EL Sesamöl
4 EL helle Sojasauce
6 EL süße Sojasauce
1 TL Sambal Oelek
4 Frühlingszwiebeln
2 Karotten
Blätter von ¼ Chinakohl
2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
2 Eier
200 g Mie-Nudeln
zum Würzen:
Paprikapulver
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Chilli

Wie immer, muss es beim Wokken sehr schnell gehen, weshalb einige Schneidarbeitszeit in der Küche eingeplant werden muss.

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Hähnchenbrustfilets: In kleine Stücke schneiden und 2 Stunden lang in einer Marinade, bestehend aus 2 EL helle Sojasauce, 2 EL Sesamöl und 2 EL süße Sojasauce ziehen lassen.

Rindfleisch: In kleine Stücke schneiden und 2 Stunden lang in einer Marinade, bestehend aus 2 EL helle Sojasauce, 2 EL Sesamöl, 2 EL süße Sojasauce und 1 TL Sambal Oelek ziehen lassen.

Zwiebeln: Die Zwiebel schälen, in sehr feine Ringe schneiden und anschließend mit Mehl bestäuben.

Karotten: Putzen und anschließend mit dem Käsehobel in feine Streifen schneiden.

Frühlingszwiebeln: Die dunkelgrünen Blätter entfernen und aus den Stängeln dünne Ringe schneiden.

Chinakohl: Die äußeren Blätter des Chinakohls entfernen, den Kohl längst vierteln und anschließend ein Viertel quer in Streifen schneiden.

Knoblauch: Den Knoblauch in kleine Scheibchen schneiden.

Eier: Die beiden Eier mit einer Gabel verquirlen.

Nachdem die Schneidarbeit getan ist, die Mie-Nudeln nach Verpackungsaufschrift zubereiten. Während der Zwischenzeit den Grill mit dem Moesta-BBQ WOK´N BBQ aufheizen und alle Zutaten bereitstellen.

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In dem Wok 2 EL Sesamöl erhitzen und darin die Zwiebelringe kurz anbraten. Anschließend aus dem Wok nehmen und in einer Schale zwischenlagern.

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Das Rindfleisch aus der Marinade heben, 2 Minuten scharf anbraten, das Hähnchenbrustfilet hinzufügen, beides zusammen gar braten und anschließend ebenfalls aus dem Wok nehmen und in der Schale zwischenlagern.

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In dem Wok erneut 2 EL Sesamöl erhitzen, die Karotten, Frühlingszwiebeln und den Knoblauch unter ständigem Rühren erhitzen, die restliche Marinade des Fleisches und den Chinakohl hinzufügen, kurz aufkochen lassen, ggf. mit Paprikapulver, frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer und Chilli nachwürzen und anschließend den Wok-Inhalt zu dem Fleisch und den Zwiebeln in der Schale geben.

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Die vorgegarten Mie-Nudeln mit den Krabben leicht anbraten.

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Das zwischengelagerte Fleisch, das Gemüse und die Zwiebeln unterrühren.

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Ganz zum Schluss wird das verquirlte Ei zu den anderen Zutaten in den Wok gegossen und unter schnellem Rühren in Sekundenschnelle zum Stocken gebracht.

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Viel Spaß beim „Nachwokken“ und einen guten Appetit!

Baumstriezel von der Feuerwalze

Im ungarischen Raum wird es Kürtőskalács genannt und im rumänischen Raum heisst es Colac secuiesc. – Kennt ihr Baumstriezel? Nein? Ich muss ehrlich zugeben, dass ich den mit Ursprung im südöstlichen Siebenbürgen, über eine offene Feuerstelle gebackenen Kuchen auch erst seither kenne, seit Moesta-BBQ die sogenannte Feuerwalze auf dem Markt brachte.

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Die Feuerwalze ist eine 25 cm lange, konisch geformte Buchenholzrolle mit einem Durchmesser an der Schraubenseite von ca. 6 cm und auf der gegenüberliegenden Seite von ca. 5 cm. Sie wird einfach auf die Rotisserie eures Grills geschraubt und dient als Zubehör zur Zubereitung von Baumstriezel, Kaminbrot u.v.m.

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Zutaten
(für ca. 4 Baumstriezel)
1/2 Würfel frische Hefe
250 ml warme Milch
600 g Mehl
90 g Zucker
2 Eier
1 Prise Salz
90 g flüssige Butter
Je nach Vorlieben ggf. Zimt, Kokosmilch, Kokosflocken o. ä.

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Den 1/2 Würfel frische Hefe in 250 ml warmer Milch auflösen, 600 g Mehl, 90 g Zucker, 2 Eier und eine Prise Salz hinzufügen und mit der Küchenmaschine 10 Minuten lang verkneten. Während des Knetvorgangs, die 90 g flüssige warme Butter hinzufügen. Herausbekommen solltet ihr einen Teig, der nur ganz leicht bis garnicht klebt. Diesen ca. 30 Minuten lang an einem warmen Ort gehen lassen.

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Nach dem Gehen den Teig in 4 gleich große Kugeln teilen. Eine der Kugeln mit dem Nudelholz ausrollen und mit einem kleinen Pizzaschneider spiralförmig ca. 1 cm breite Streifen schneiden.

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Damit der Baumstriezel nach dem Backen nicht an der Feuerwalze kleben bleibt, die Buchenholzrolle mit Butter einfetten und mit Mehl bestreuen.

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Den Teig spiralförmig auf die Feuerwalze legen und dabei nur leicht überlappen lassen.

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Den Grill auf ca. 200 °C vorheizen. Dazu verwende ich 1/2 gefüllten großen Anzündkamin mit glühenden Greek Fire Briketts, die später in einen für indirektes grillen positionierten Holzkohlekorb geschüttet werden.
Den Spiess mit der Feuerwalze in die Rotisserie einsetzen und anschließend den Teig mit flüssiger Butter einfetten.

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Unmittelbar nach dem Einfetten mit Zucker bestreuen.

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Nach ca. 10 Minuten bräunt sich der Baumstriezel schon ein wenig.

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Den Vorgang des Einfettens und Bestreuen mit Zucker zweimal im 5-Minuten-Takt wiederholen.

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Fertig ist der Baumstriezel, der sowohl warm als auch kalt ein Genuss ist.

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Im Internet habe ich noch diverse Varianten des Baumstriezels gesehen, die ich später noch einmal ausprobieren möchte. Diese, meine gewählt ist jedoch schonmal wirklich mega-gut gelungen und eine wahre Köstlichkeit. Von aussen süß und knusprig und von innen schön weich. Die einzelnen Streifen lassen sich spielend einfach spiralförmig auseinander ziehen.

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An diesem Tag bereitete ich noch einen weiteren Baumstriezel nach dieser Art zu. Alternativ noch einen mit Zimt und einen mit Kokosflocken – auch sehr lecker!
Anstelle von flüssiger Butter wird der Teig mit Kokosmilch eingefettet…

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…und anschließend mit einer Mischung von Zucker und Kokosflocken bestreut.

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Wieder einmal hat sich gezeigt, wie vielseitig der Moesta-BBQ Smokin‘ PizzaRing mit Rotisserie ist. Die Feuerwalze ist eine preislich erschwingliche Ergänzung. Die Ergebnisse können sich mehr als sehen lassen und schmecken grandios.

Viel Spaß beim „Nachwalzen“.