Spoga Impressionen 2016, Grill Neuigkeiten 2017

Die Messe Spoga+Gafa in Köln öffnet Jahr für Jahr seine Pforten und steht bei jedem Gartenfan hoch im Kurs. Auch für Grill-Fans ist die Messe DIE Top-Adresse, um sich über die kommenden Grill-Trends zu informieren. Letztes Jahr war ich das allererste Mal auf dieser Messe und war nicht nur über die Hülle und Fülle von Grillherstellern und deren neuen Produkte begeistert, sondern auch von vielen anderen Herstellern aus dem Outdoor-Bereich, die nicht direkt etwas mit grillen zutun haben. Des Weiteren wollte ich auch dieses Jahr wieder alte Bekannte treffen und mir mit ihnen ein paar neue Inspirationen verschaffen. Meine Freude an dem Messebesuch teilte ich dieses Jahr mit meiner Frau Nicole.

Wie bereits letztes Jahr war mein erstes Ziel der Stand von Weber. Auch in diesem Jahr war das Veröffentlichen von Weber-Fotos verboten. Letztes Jahr beschloss ich aus diesem Grund auf Detailfotos zu verzichten und zeigte die Neuigkeiten aus der Ferne. Dieses Jahr wurde den interessierten Fotografen/Bloggern so sehr eingebläut, keine Fotos ohne Genehmigung zu zeigen, dass ich diesem Wunsch nahezu vollständig folge leiste.

Trotzdem möchte ich euch erzählen was zu sehen war. Auch dieses Jahr war der Weber-Stand wieder unfassbar groß und unwahrscheinlich gut besucht! Im vorderen Bereich waren die aktuellen Produkte mit den jeweiligen Präsentationsflächen für den Einzelhandel zu sehen.

Weber Kettle Plus

Nach dem Info-Stand konnte der erste neue Grill begutachtet werden. Es war der Weber Kettle Plus mit einem Grillrost-Durchmesser von 47 cm. Was sofort auffiel waren seine roten Endkappen für das Standbein und die Räder. Des Weiteren war der Hebel zur Regulierung der Belüftung mit einem roten Griff ausgestattet und das Deckelthermometer mit einem roten Ziffernblatt versehen. Zudem besaß er die vom Mastertouch bekannte Kunststoff-Schutzverkleidung der Endlüftung, sowie den Kunststoff-Griff mit zwei integrierten Besteckhaltern. Was mir ebenfalls auffiel, war der Deckelhalter, der vertiefte Ascheauffangbehälter und der Kohlerost mit engeren Streben. Die roten Elemente sollen eine jüngere Käuferschicht ansprechen.

Weber Summit Charcoal Holzkohlegrill

Weiter ging es mit dem Weber Summit Charcoal Holzkohlegrill, der bereits Anfang April 2016 von mir vorgestellt wurde. Da es kein Geheimnis mehr ist, erlaube ich mir aus diesem Grund einfach mal ein interessantes Foto des Querschnittes zu zeigen.

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Erstmals für mich, war auch der Weber Summit Charcoal als „Grilling Center“ zu sehen.

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Auf diesen Grills zeigte kein geringerer als Weber Grillmeister Bart Mus sein können und zauberte die ein oder andere Leckerei vom Grillrost.

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Weber GBS WOK

In einem der beiden Grills befand sich ein neuer GBS-Einsatz. Bei dem neuen Zubehörteil handelt es sich um den neuen 2017er Weber GBS WOK mit Deckel und Steamer-Einsatz.

Nun folgten viele kleine Stände. Auf einem Stand wurde die neue Putzmittel-Serie gezeigt. Auf einem anderen Stand die neue Winter-Kollektion mit einem zur Weihnachtszeit passenden neuen kupferfarbenen Weber Mastertouch GBS 57 cm. Weitere Stände zeigten die neuen Bluetooth-Thermometer „iGrill“ und „iGrill mini“.

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Weiter ging es mit einem Buch „Webers American BBQ“, einer neuen Keramik-Serie mit kleinen und großen Schüsseln, Untersetzern u.v.m. und einem neuen Holztisch für Kugelgrills.

Den Gang im Weber-Bereich beendeten wir mit einem kleinen Snack. Am späteren Abend wurde schlußendlich die neue Genesis-Serie vorgestellt.

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Outdoorchef

Mittlerweile war es 11.00 Uhr und wir hatten einen Termin bei meinem Kooperationspartner Outdoorchef. Ganz gespannt war ich auf die neue Gasgrill-Serie „Dualchef“, welche es ab 2017 in 6 unterschiedlichen Varianten geben wird.

Wie bereits letztes Jahr, war Dominique Müller so freundlich und zeigte uns mit sehr viel Geduld alle Neuigkeiten.

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Nach einem kleinen Snack, konnte es so richtig losgehen.

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Angefangen mit dem Dualchef 315 G im geschlossenen und offenen Zustand.

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Die Brenner sind komplett neu entwickelt worden.

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Die neuen Brenner werden mit einer gelochten Edelstahl-Platte abgedeckt, sodass kein heruntertropfendes Fett in die Flammen gelangt.

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Auffällig auf dem oberen Bild sollte die senkrecht stehende Edelstahl-Platte sein. Diese macht aus einem einzigen großen Garraum zwei kleinere Garräume. Somit können in den jeweiligen Bereichen auch unterschiedliche Temperaturen gefahren werden wie z. B. ein Steak auf der linken Seite mit hoher Temperatur scharf angrillen und auf der rechten Seite schonend bei niedriger Temperatur nachziehen lassen. – Deshalb auch die zwei separaten Thermometer auf dem Deckel. Die gusseisernen Grillroste gehören zum Lieferumfang dazu. Laut Outdoorchef sind Low & Slow-Temperaturen von nur 60 °C und Maximal-Temperaturen von bis zu 400 °C möglich.

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Sehr hübsch – Wie im oberen Bild zu erkennen ist, sind die Drehknöpfe außen herum rot beleuchtet.

Im rechten 2/3tel des Garraumes kann eine Rotisserie eingehängt werden. Ein Backburner würde laut Dominique sehr viel Energie verbrauchen. – Um diese zu sparen, wird die von den unten liegenden Brennern erzeugte Hitze durch eine spezielle Edelstahlplatte konzentriert punktuell auf den Drehspieß abgegeben. Der „Warmhalterost“ kann zum Garen von z. B. Baguettes weiter verwendet werden und auch der linke Bereich kann wieder unabhängig vom anderen Bereich mit einer anderen Temperatur betrieben werden.

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Schon gleich zu Beginn der Einführung der neuen Dualchef-Serie ist reichlich Zubehör vorhanden.

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Den Dualchef wird es sowohl mit als auch ohne Seitenkocher geben, sowie auch mit 3 oder 4 Hauptbrenner und mit Edelstahl- oder schwarzer Optik.

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Übrigens, die Türen schließen wie bei einer modernen Küchentür mit einem kleinen Schups quasi von selbst und beinhalten innenliegend mehrere Besteckhaken.

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Im Innern des Modells mit 4 Hauptbrennern befindet sich ein Einsatz zur Lagerung der vielen Zubehörteile.

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Zusammengefasst muss ich sagen, dass mich die neue Dualchef-Serie von Outdoorchef mehr als gefallen hat!

Anschließend zeigte mir Dominique noch einige weitere Neuigkeiten wie z. B der Wagen für den erfolgreichen Minichef.

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Interessant fand ich auch die neuen Räuchereinsätze für die Gasgrills.

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Neben neuen Abdeckhauben mit sehr hohem UV-Schutz komplettierte Outdoorchef sein 2017er Programm u. a. mit neuen Grillbesteck, Bürsten & Co.

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So langsam füllten sich gegen kurz nach 12.00 Uhr alle Hallen, sodass wir einen Bekannten nach dem anderen sahen und tolle Gespräche führten. Nachfolgend zeige ich euch noch einige Impressionen.

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Sehr interessant fand ich auch einen neuen Grillrost von Broil King. Er besteht aus gegossenem Edelstahl und soll die Vorteile eines gusseisernen Rostes und dem eines Edelstahlrostes vereinen.

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Auch bigBBQ.de denkt schon an 2017, weshalb wir uns diverse Grillhütten anschauten. Die nachfolgende Remise der Firma Woodworld gefiel uns ganz besonders.

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Da uns noch ein etwas längerer Heimweg bevorstand, mussten wir leider schon gegen 16.30 Uhr unter leichtem Zeitdruck die tolle Messe verlassen. Neben Weber, Outdoorchef, Broil King, Woodworld u.v.m. besuchten wir zwischendurch noch viele weitere Firmen wie BBQ-Scout, Greek Fire, Axtschlag usw.

Mit vielen neuen Ideen im Kopf freuen wir uns jetzt schon auf die Grillsaison 2017 und planen für die Spoga+Gafa 2017 gewiss mehr Zeit ein!

Outdoorchef Kensington 570 C – Chef Edition 2016

Vor nicht ganz 4 Monaten stellte ich euch den Outdoorchef Kensington 570 C vor und beschrieb ausführlich den Aufbau und die Funktionen. Wie ihr in vielen meiner letzten Artikel sehen konntet, grillte ich mittlerweile schon recht häufig auf meinem neuen Holzkohlegrill und schätze das Easy Slide Trichter-System sehr, durch das im Handumdrehen eine sehr große indirekte Grillfläche geschaffen werden kann. Des Weiteren möchte ich u. a. das praktische Deckelscharnier nicht mehr missen. Eine Sache hielt ich jedoch schon von Anfang an für verbesserungswürdig – es ist der verchromte Grillrost mit den relativ dünnen Metallstreben.

Für interessierte Käufer die genauso über den Standard-Rost denken wie ich, möchte ich euch die Lösung vorstellen. Seit einiger Zeit kann der Kensington 570 C für ca. 40 EUR Aufpreis als sogenannte Chef Edition erworben werden. Diese Spezial-Edition vereint gleich drei Vorteile.

– Aufklappbarer gusseiserner Rost inkl. Heber
– Deckelthermometer im Chef Edition Design
– Garantieverlängerung von zwei auf drei Jahre

Der Grill wird anstelle des Standard-Rosts und -Thermometers mit der jeweiligen Chef Edition Version im banderolierten Karton geliefert.

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Darin enthalten ist der zweiteilige gusseiserne Rost, der Rostheber, das Thermometer im Chef Edition Design und die Garantieverlängerung.

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Der gusseiserne Rost, quasi das Herz der Chef Edition, ist zweigeteilt und besitzt ein Rautenmuster. Die Tür bzw. der Einsatz kann von beiden Seiten verwendet werden. Die Auflagefläche der Streben von der einen Seiten ist breiter als die der anderen Seite.

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Damit wie beim Standard-Rost auch weiterhin der Grillrost zusammen mit dem Trichter um 180 Grad gedreht werden kann, werden diese beiden Schrauben inklusive der passenden Muttern mitgeliefert.

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Diese beiden Schrauben werden in die dafür vorgesehenen Löcher des Grillrosts gesteckt und anschließend verschraubt.

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Dadurch „verzahnt“ sich der Grillrost mit dem Trichter und beides kann gleichzeitig gedreht werden. Das Prinzip des Easy Slide Trichter-Systems erklärte ich bereits ausführlich in diesem Bericht.

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Unter Zuhilfenahme des Rosthebers, kann die Tür/Einsatz bequem geöffnet bzw. angehoben werden.

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Befinden sich die Briketts oder die Holzkohle direkt unter dem Easy Slide Trichter, steht eine indirekte Zone von 100 Prozent zur Verfügung.

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Des Weiteren muss noch das Deckelthermometer im Chef Edition Design angeschraubt werden. Dieses Thermometer unterscheidet sich übrigens vom Standard-Thermometer lediglich im Design, die Funktion ist absolut identisch.

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Nun ist der Outdoorchef Kensington 570 C in der Chef Edition 2016 fertig zusammengebaut und machte eine richtig gute Figur!

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Nach dem Zusammenbau vergrillte ich erst einmal das ein oder andere Steak und erfreute mich über die tollen Brandings. Die Ergebnisse könnt ihr euch in diesem Bericht anschauen.

Fazit

Der Outdoorchef Kensington 570 C in der Chef Edition 2016 liegt bei einem Anschaffungspreis von ca. 339 EUR. Outdoorchef bietet für diesen Preis einige tolle Features:

– Porzellanemaillierter Deckel und Kessel
– Porzellanemaillierter Easy Slide Trichter für direktes und indirektes Grillen bei einer Grillfläche von 100 Prozent
– Grosser porzellanemaillierter Aschebehälter und Saft-/Aromaschale
– Sehr großer Edelstahl-Kohlebehälter
– Integriertes Deckelscharnier
– Integriertes Deckelthermometer im Chef Edition Design
– Gusseiserner aufklappbarer Grillrost
– Rostheber
– Stahl-Anzündrost zum Zünden der Briketts/Holzkohle ohne Anzündkamin
– Sehr weit zu öffnende Entlüftung, durch den ein kräftiger Kaminzug entsteht
– Sehr stabiles, pulverbeschichtetes Fahrgestell
– Garantieverlängerung von zwei auf drei Jahre

Der gusseiserne Grillrost der Chef Edition ist genau das, was mir in der Standard-Version fehlte! Das Grill-Gefühl ist mit diesem professionellen Rost ein ganz anderes. Es fühlt sich nun alles sehr viel stabiler und wertiger an. Dem Outdoorchef Kensington 570 C in der Chef Edition 2016 fehlt es an nichts mehr. Ich vergebe eine klare Kaufempfehlung!

Outdoorchef Plancha Grillplatte

Heute stelle ich euch ein Zubehörteil für meinen Gasgrill Outdoorchef Ascona 570 G vor, welches ich über die Zeit hinweg sehr schätzen gelernt habe und nicht mehr missen möchte. Die Rede ist von der Outdoorchef Plancha Grillplatte.

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Die Plancha ist aus Edelstahl gefertigt und wiegt ca. 3,7 kg. Sie ist durch ihre X-Strebung auf der Unterseite unwahrscheinlich stabil verschweißt und dadurch quasi unkaputtbar.

Die Installation ist kinderleicht. Die Plancha wird direkt auf die drei Positionierungs-Hilfen des umgestülpten Easy Flip Trichters (direktes Grillen, auch Vulkanstellung genannt) gestellt. Die Plancha ist kompatibel zu Outdoorchef Gasgrills der Größen 480 mm und 570 mm. Zum Lieferumfang gehört des Weiteren ein Edelstahlwender.

Damit Öl und Fett sich nicht auf einer Seite sammelt, sollte die Plancha vor Benutzung waagerecht ausgerichtet werden. Ich verwende dazu gerne eine 1 EUR Mini-Wasserwaage.

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Nun wird die Plancha für 3 – 5 Minuten auf mittlerer Gasflamme vorgeheizt, dann kann es auch schon losgehen.

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Ideal für ein Frühstück im Freien.

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Durch die Flexibilität der Plancha und des Gasgrill an sich, können, während der Tisch gedeckt wird, im Vorfeld die Brötchen auf einem Pizzastein gebacken werden.

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Dazu passen ideal Spiegeleier mit kross gebratenem Bacon.

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Voilà.

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Auch Rührei gelingt im Handumdrehen.

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Überschüssiges Fett oder Essensreste können ganz einfach in die großzügige Fettwanne befördert werden.

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Wer zum Frühstück lieber etwas Süßes mag, dem kann ich Pancakes mit Blaubeeren und Puderzucker oder Ahornsirup ans Herz legen.

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Auch herzhafte Mittagsmenüs sind mit der Plancha problemlos möglich, wie z. B. Gegrillter Grüner Spargel mit Erdbeeren oder Filetmedaillons im Speckmantel.

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Die Plancha ist also ideal für Kurzgebratenes wie z.B. Fisch, Meeresfrüchte, kleine Fleischstücke, Gemüse, Obst, Bratkartoffeln, Pfannkuchen, Crêpes, Spiegeleier, Nürnberger Rostbratwürstchen u.v.m.

Wenn man von etwas zurückgebliebener Patina absieht, ist die Reinigung schnell erledigt und alles andere als aufwendig.

Zahlen, Daten, Fakten
Maße in cm: B 34.8 x T 41.0 x H 8.2 / 10.0
Gewicht: 3,7 kg
Für Outdoorchef Gasgrills mit 480 mm und 570 mm Durchmesser
Trichterposition: direkt
Lieferumfang: Edelstahlwender, Anleitung/Rezeptheft
Preis: ca. 100 EUR

Die Outdoorchef Plancha Grillplatte gehört für mich zu einem gelungenen Outdoor-Frühstück einfach mit dazu!

Calzone vom Grill

Bei mir war die, aus der Kindheit allzu sehr beliebte Calzone, schon fast in Vergessenheit geraten. Als ich vor kurzem im Zubehörbereich bei Outdoorchef die Calzone-Presse sah, packte mich das Verlangen nach einer dieser leckeren gefüllten Taschen im Pizzateigmantel. Klar, werden sich jetzt viele sagen, zum Calzone formen benötigt man doch nicht zwangsläufig eine Presse – das stimmt gewiss, aber trotzdem muss man zugeben, dass sie für den Ungeübten eine sehr nette Hilfe darstellt.

Zutaten
Pizzateig nach diesem Rezept
800 g italienisches Mehl „Typ 00“
150 g Hartweizengrieß
20 g Salz
1 Prise Zucker
500 ml lauwarmes Wasser
40 g Hefe
30 ml Olivenöl

für die Sauce nach diesem Rezept
2 große Dosen geschälte Tomaten (oder frische)
2 fein gewürfelte Zwiebeln
2 fein geschnittene Knoblauchzehen
3 EL Olivenöl
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Oregano

für die Füllung
gekochter Schinken
frische Pilze
oder
frischer Spinat
Mais
frische Pilze
und jeweils geriebenen Käse
1 Eigelb

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Nachdem der Pizzateig nach diesem Rezept zubereitet wurde, jeweils einen Teigling auf Größe der Presse dünn ausrollen und anschließend mit der Unterseite der Presse ausstanzen.

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Den kreisrunden Teig auf die Presse legen, am Rand leicht andrücken, und eine Hälfte mit den o. a. Zutaten (z. B.: Sauce, gekochter Schinken, frische Pilze, geriebener Käse) belegen.

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Den Rand des Teigs leicht mit Wasser benetzen (klebt besser), dann die gesamte Form zusammenklappen und an den Rändern anpressen.

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Während der Vorbereitungen den Grill mit Pizzastein auf ca. 300 Grad Celsius aufheizen.

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Nun die Calzone auf den Pizzastein legen und nach der Hälfte der Garzeit ggf. mit Eigelb bestreichen. Das Eigelb sorgt später für die gold-gelbe-Farbe.

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Nach ca. 12 Minuten ist die erste Calzone fertig.

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Von außen kross und von innen saftig – auch die Pilze sind sehr gut durchgegart.

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Nun geht es Schlag auf Schlag. Mehrere Varianten mit Spinat, Mais, Pilze und Käse; einige davon mit Doppel-Käse.

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Calzone ist eine tolle Alternative bzw. Ergänzung zu Pizza. Probiert das auch ruhig einmal aus, es schmeckt riesig!

Gegrillter Grüner Spargel mit Erdbeeren

Zutaten
500 g grüner Spargel
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
200 g Erdbeeren
für die Marinade
2 EL Olivenöl
4 EL Balsamico
1 TL Saft einer Zitrone
1 EL klein geschnittenen Basilikum
1 TL brauner Zucker
Meersalz
optional: 1/2 in Würfel geschnittene Knoblauchzehe

Heute mal ein schnelles frisches Rezept für die Spargelzeit.

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Die o. a. Zutaten für die Marinade mit den geputzten Erdbeeren vermischen und im Kühlschrank für ca. 1 Stunde ziehen lassen.

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Den grünen Spargel in mundgerechte Stücke schneiden (ca. 3 cm) und zusammen mit den Erdbeeren grillen. Ich mache das am Liebsten auf der Outdoorchef Plancha am Outdoorchef Ascona 570 G. Alternativ könnt ihr jedoch auch eine Grillschale nehmen.

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Sobald der Spargel beginnt weich zu werden, können ggf. noch andere Leckereien, wie z. B. Schweinefilet-Medaillons im Baconmantel, aufgelegt werden.

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Der gegrillte Grüne Spargel mit Erdbeeren lässt sich sowohl warm als auch kalt verspeisen.

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Viel Spaß beim Nachgrillen und eine schöne Spargelzeit!

Skirt Steak mit Pfeffersauce

Ihr denkt, der Aufwand nur für euch selbst zu grillen lohnt sich nicht? Das sehe ich anders! Ich möchte euch dieses Mal zeigen, wie ihr in wenigen Minuten, ohne viel Tamtam eine vollständige Mahlzeit zubereitet.

Hauptdarsteller ist ein Angus Skirt Steak von ADLA GOURMET. Das Skirt Steak wird in Deutschland auch Kronfleisch oder Saumfleisch genannt und wird aus dem Zwerchfell des Rinds gewonnen. Das geschmacksintensive Fleisch erinnert wegen den groben Fasern sehr stark an das Flanksteak, wird am Besten über sehr hoher Hitze gegrillt und später quer der Faser in dünne Scheiben geschnitten.

Zutaten
ca. 200 g Angus Skirt Steak
ADLA GOURMET Knuspersalz
Rapsöl
4 Kartoffeln
eine in kleine Würfel geschnittene Zwiebel
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
für die Sauce
3 EL ADLA GOURMET Tasmanischer Pfeffer
2 EL Sherry
100 ml Sahne
1 TL Tomatenmark

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Während die Briketts im Grill vorglühen, die Kartoffeln in dünne Scheiben schneiden.
Als Brat-Behältnis nehme ich sehr gerne die fast 2 kg schwere Outdoorchef Aromapfanne aus Gusseisen mit einem Durchmesser von ca. 23 cm. Darin werden die Bratkartoffeln mit ein wenig Rapsöl immer richtig schön kross, ohne das etwas an der Pfanne haftet.

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Sobald die Briketts durchgeglüht sind, die gusseiserne Pfanne zuerst über direkter Hitze stellen, die Bratkartoffeln anbraten und anschließend in den indirekten Bereich rüberziehen. Erst später die in kleinen Würfeln geschnittenen Zwiebeln hinzufügen.
Währenddessen das Skirt Steak mit Knuspersalz bestreuen…

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…und unter hoher Hitze direkt von jeder Seite ca. 90 – 120 Sekunden scharf angrillen und dann zum Nachgaren in den indirekten Bereich legen.

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In der Zwischenzeit über direkter Hitze einen Topf erwärmen und 2 EL Tasmanischen Pfeffer, 2 EL Sherry, 1 TL Tomatenmark und 100 ml Sahne unter ständigen Rühren erwärmen und ggf. mit frisch gemahlenen groben schwarzen Pfeffer nachwürzen. – Fertig ist die Pfeffer-Sauce.

Nun kann das Steak tranchiert…

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…und die weiteren Zutaten angerichtet werden.

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Das geschmacksintensive Skirt Steak war innen sehr saftig. Ihr solltet mit dem intensiveren Knuspersalz etwas sparsamer umgehen als ihr es von den allseits bekannten Murray River Salt Flakes gewohnt seid, dann verleiht es eurem Steak eine super krosse Kruste.
Durch die Zugabe des flüssigen Tasmanischen Pfeffers, war die Pfeffer-Sauce der absolute Oberknaller. Obwohl ich mein Steak am Liebsten nur mit Salz und Pfeffer esse, war es eine gelungene Abwechslung.

Ein absolutes Traumessen für eine Person in kürzester Zeit zubereitet. – DAS(!) lohnt sich immer! ;-)

Griechische Hähnchen-Pita

4 in Streifen geschnittene Kikok Hähnchenbrustfilets
2 grob in Scheiben geschnittene rote Zwiebeln
6 Pitafladen

für die Marinade
70 ml natives Olivenöl extra
Saft von einer Zitrone
1 EL Oregano, getrocknet
1 Messerspitze Chiliflocken
2 TL fein gehackter Knoblauch
1 TL Salz
0,5 TL frische gemahlener schwarzer Pfeffer
0,25 TL Paprikapulver

für die Zaziki-Sauce
300 g fein gewürfelte reife Tomaten
100 g fein gewürfelte Salatgurke
375 g Griechischer Joghurt
2 EL fein gehackte Minzblätter
2 EL Olivenöl
Saft von einer halben Zitrone
0,75 TL grobes Meersalz
0,5 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Diese Griechischen Hähnchen-Pita machen die ganze Familie süchtig. Wir fanden vor allem die Zaziki-Sauce so lecker, dass wir das gesamte Gericht am Folgetag noch einmal grillten. Des Weiteren freute ich mich darauf, endlich meinen neuen Holzkohle-Kugelgrill Outdoorchef Kensington auszuprobieren. Das Unboxing und die Funktionen konntet ihr bereits hier nachlesen.

Alle Zutaten für die Marinade in einer Schüssel verrühren und anschließend die in Streifen geschnittene Kikok Hähnchenbrustfilets für ca. 30 Minuten einlegen. Wundert euch bitte nicht, dass das Hähnchenfleisch danach etwas hell geworden ist. – Das ist ganz normal, da die Säure des Zitronensaftes das Fleisch quasi vorgart. Während der Grill vorheizt, die Hähnchenfleischstreifen auf Doppelspieße aufziehen.

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Die Spieße und die Zwiebelscheiben über die direkte Hitze legen.

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Sobald die Fleischspieße ausreichend Röstaromen angenommen haben, die Spieße umdrehen.

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Hat auch die andere Seite der Fleischspieße Röstaromen gebildet, wird der gesamt Grillrost, inklusive Trichter, um 180 Grad in Kreisrichtung gedreht. Das Fleisch liegt nun automatisch im indirekten Bereich und kann bei geschlossenem Deckel nachgegart werden. Währenddessen können nun die Pita-Taschen zum Aufwäremen auf die andere Hälfte des Grillrostes gelegt werden.

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Sobald die Pita-Taschen Farbe angenommen haben, die Zwiebelringe weich sind und das Hähnchenfleisch fertig gegart ist, die Zwiebeln und das Fleisch zerkleinern.

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Jetzt werden die Pita-Taschen aufgeschnitten und von innen mit etwas Zaziki-Sauce bestrichen. Anschließend großzügig mit Fleisch und Zwiebeln füllen und oben drauf mit einem kräftigen Schlag Zaziki-Sauce versehen.

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Einfach genial diese Griechische Hähnchen-Pita! Nächstes Mal werde ich allerdings die Pita-Taschen selber backen, da mir die fertig gekauften Taschen etwas zu trocken sind.

Viel Spaß beim Nachgrillen und guten Appetit!

Unboxing Outdoorchef Kensington 570 C

Vor einem Jahr erwarb ich meinen ersten Grill von Outdoorchef, den Ascona 570 G. Der Gasgrill entpuppte sich für mich und meine Grillvorlieben als ideal. Wie ihr in meinen vielen vergangenen Artikeln lesen konntet, grillte ich mit ihm 2015 / 2016 unzählige Male und erfreute mich immer wieder aufs Neue. Nach und Nach erwarb ich immer mehr Original-Zubehörteile, wie die Plancha, Gusseisenrost, Seitentisch u.v.m. und wurde zu einem echten Outdoorchef-Fan.

Da mich die Verarbeitung und das Trichtersystem so sehr überzeugten, hielt 2016 nun ein weiterer Grill von Outdoorchef Einzug in meinen Grillfuhrpark, der ca. 299 EUR kostende Holzkohlegrill „Outdoorchef Kensington 570 C“.

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Der 18,9 kg schwere Kensington 570 C wird, wie von Outdoorchef gewohnt, in einem sehr gut verpackten Karton geliefert. Nach dem Öffnen des Kartons wird man wie gewohnt mit der „Welcome-Broschüre“ begrüßt. In ihr befindet sich die in 23 Sprachen verfasste Bedienungsanleitung, die sehr gut bebilderte Aufbauanleitung und die obligatorische „Login Card“zur Grill-Registrierung.

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Perfekt verpackt – da rutscht nichts hin oder her.

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Zur besseren Übersicht habe ich erst einmal alle Teile sortiert.

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Auf folgendem Bild ist deutlich, wie sehr stabil die Beine und Bein-Verbindungsstücke gefertigt sind.

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Jede einzelne Schraube, Mutter und Unterlegscheibe ist in einer Blisterverpackung, mit einer in der Aufbauanleitung korrespondierenden Nummer versehen. Ein Verwechseln der Schrauben ist nahezu ausgeschlossen.

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Zur besseren Kontrolle stimmen die Farben der kleinen runden Etiketten von Bein und Bein-Verbindungsstück ebenfalls überein.

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Nach gut einer Stunde ist der Grill vollständig zusammengeschraubt.

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Der mitgelieferte Besteckhalter wird einfach an den Grill-Kessel eingehängt.

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Der untere Belüftungshebel befindet sich über der ausreichend großen Aschenschale.

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Die beiden Räder sind aus Kunststoff gefertigt und jeweils mit einer großen Metall-Mutter an der Achse befestigt.

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Der stabile Griff, das hochwertige Outdoorchef-Emblem und das sehr gut ablesbare Thermometer hinterlassen einen hochwertigen Eindruck.

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Die obere Entlüftung ist leichtgängig und exakt arretierbar.

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Der Outdoorchef Kensington 570 C ist innerhalb des Grillkessels wie folgt aufgebaut.
Über der Belüftung wird der Anzündrost gelegt. Wie der Name andeutet, wird auf ihm der Anzünder gelegt.

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Darüber wird der aus Edelstahl gefertigte Kohlenrost gelegt. Er fasst die Kohle / Briketts.

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Nun folgt inmitten des Kohlenrosts die Fettauffangschale, die nicht nur zum Auffangen des Fettes gedacht ist, sondern auch mit Flüssigkeiten wie Wasser, Bier, Wein o. ä. gefüllt werden kann, um das Grillgut vor dem Austrocknen zu schützen.

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Darauf wird der Trichter gesetzt.

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Schaut euch im oberen Bild einmal ganz genau den Trichter an. Er enthält zwei kleine sich gegenüber stehende Löcher, in denen jeweils ein Stift des Grillrosts versenkt wird.

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Würde man den Grillrost drehen, so dreht sich auch der darunter liegende Trichter mit (dazu später mehr).
Wie schon beim Ascona 570 G bekannt, ist das Deckelscharnier des Kensington 570 C oftmals ein Segen.

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Viele kennen sicherlich noch meinen „Seitentisch L“ aus Eucalyptus vom Gasgrill. Dieser wurde 2016 neu aufgelegt und wird optional unter der Bezeichnung „Bambus-Seitentisch 570“ vertrieben. Wie der Name es schon verrät, verfügt er neuerdings über kreuzverleimte Bambus-Schichten und einen eingepassten Silikonstreifen, der verhindert, dass etwas vom Seitentisch rutscht.

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Ebenfalls optional ist zum Grill eine passende Abdeckhaube erhältlich.

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Damit ihr euch das Trichtersystem „Easy Slide“ besser vorstellen könnt, möchte ich es euch noch einmal im Detail vorstellen.
Zuerst werden geeignete Anzünder auf den Anzündrost gelegt und anschließend mit einem Feuerzeug entzündet.

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Nun wird der Kohlenrost aufgesetzt und die Kohle (Greek Fire o. ä. Briketts / Kohle) gehäuft. Die untere Belüftung und die obere Entlüftung wird zu 100 Prozent geöffnet, der Deckel bleibt geschlossen. Durch die extrem große Öffnung der Entlüfung ergibt sich wie bei der Verwendung eines Anzündkamins ein perfekter Kaminofeneffekt.

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Nach ca. 20 Minuten herrschen im Grill schon nahezu 350 Grad Celsius, sodass die Be- und Entlüftung weiter geschlossen werden können.

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Die Briketts sind zwar noch nicht vollständig mit einer weißen Ascheschicht bedeckt, jedoch können sie schon beruhigt in einer Hälfte des Kohlerosts verteilt werden.

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Nun wird, wie bereits weiter oben beschrieben, die Fettauffangschale, der Trichter und der Grillrost eingesetzt.

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Wie man im oberen Bild erkennt, kann man auf einer Seite direkt grillen und auf der anderen Seite indirekt. Möchte man den Grill in Windeseile auf 100 Prozent indirektes Grillen umbauen, so muss lediglich der Grillrost um 180 Grad gedreht werden. Der Trichter wird dabei mitgedreht, verdeckt vollständig die Briketts und garantiert indirektes Grillen auf der gesamten Fläche des Rosts.

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Ich hoffe, dass ich euch ein weiteres Mal die Vorteile des Trichtersystems nahebringen konnte. Ihr werdet den Outdoorchef Kensington 570 C bei vielen weiteren Vergrillungen 2016 sehen. Ich freue mich schon auf die ersten Einsätze.

Nachtrag
Den Outdoorchef Kensington 570 C gibt es seit einiger Zeit auch als Chef Edition 2016. Den Testbericht dazu könnt ihr hier nachlesen.

Scharfe Buffalo-Hot-Dogs

Heute habe ich es mir mal ganz einfach gemacht und ein Gericht aus dem Buch Weber’s Hot Dogs nachgegrillt. Diese Hot Dogs mit Blauschimmelkäse und scharfer Sauce hatten mich schon immer gereizt.

Zutaten
für das Sellerie-Gurken-Relish
4 EL fein gewürfelte Schalotten
1 EL Weißweinessig
4 Stangen Stangensellerie, in Würfel geschnitten
1 kl. Bio-Salatgurke, in Würfel geschnitten
2 EL Olivenöl
1 EL Mayonaise
1 EL fein gehackte Dillspitzen
0,5 TL grobes Meersalz
0,25 TL frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
0,25 TL Selleriesalz

für die Hot Sauce Spezial
Hot Sauce Spezial
20 g Butter
50 ml Chili-Sauce
40 ml Ketchup
110 ml Wasser
40 ml Apfelessig
0,25 TL Cayennepfeffer
0,5 EL Zucker
0,5 TL Salz
2 TL Paprikapulver rosenscharf
1 TL Zwiebelpulver
1 TL Knoblauchpulver

5 Krakauer
5 Hot Dog Brötchen
150 g Blauschimmelkäse, zerbröckelt

Das Sellerie-Gurken-Relish

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Die fein gewürfelten Schalotten mit dem Essig vermischen und ca. 20 min. ziehen lassen.
Die Stangensellerie-Würfel in ein Sieb geben und langsam mit kochendem Wasser übergießen. Dadurch werden die Bitterstoffe vom Sellerie heruntergespült.
Alle weiteren o. a. Zutaten für das Relish hinzufügen, gut vermischen und im Kühlschrank ziehen lassen.

Die Hot Sauce Spezial

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Die Butter in einem Topf erhitzen, den Zucker hinzufügen, leicht karamellisieren lassen, mit Apfelessig löschen, die restlichen o. a. Zutaten für die Sauce hinzufügen und einmal kräftig aufkochen lassen.

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Würste grillen und der Zusammenbau

Die Krakauer je nach Vorlieben einschneiden und über direkter mittlere Hitze grillen.

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Kurz vor Vollendung der Würste die Innenseiten der Hotdog-Brötchen anrösten.

Das Hot Dog Brötchen aufklappen, Relish hinzufügen, die Wurst reinlegen, Hot Sauce Spezial und Blauschimmelkäse hinzufügen und einfach nur den herzhaft-frischen Geschmack genießen.

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Die Kombination aus herzhafter Krakauer und Blauschimmelkäse, sowie frischem Sellerie-Gurken-Relish mit scharfer Sauce ist geschmacklich der absolute Knaller und lässt sich unwahrscheinlich gut, vor Eintreffen der Gäste, vorbereiten.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit. Es lohnt sich!

Der bigBBQ-Burger 2016

Zutaten
selbstgebackene Buns nach diesem Rezept
helle Sauce nach diesem Rezept
BBQ-Sauce nach diesem Rezept
für die Patties
1 kg Tafelspitz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Meersalz
zum Belegen
Cheddar-Käse
Tomaten
Feldsalat
Peperoni
mittelgroße Zwiebeln
Olivenöl
Mehl
3 Eier
Paniermehl
Fett/Öl (ggf. Fritteuse)

Ich war in letzter Zeit immer wieder in richtig guten Burger-Restaurants unterwegs und hatte oft miterlebt, wie man in den häufig so groß wie Hochhäuser gebauten Burgern nicht mehr so ohne weiteres reinbeißen kann, ohne sich vorher den Kiefer auszurenken. Geschmacklich waren die meisten Burger für mich jedes Mal wieder ein kulinarisches Erlebnis. Des Weiteren fand ich es spannend herauszufinden, welche Zutaten die einzelnen Burger beinhalteten.
In sehr vielen Burgern entdeckte ich neben einem saftigen Pattie, Cheddar-Käse, frittiertes Gemüse und mindestens zwei Saucen. Sofort hatte ich Lust, ebenfalls solch einen Mega-Burger nachzubauen. Letzten Sonntag bot es sich zeitlich bei mir an…

Die super-weichen Buns habe ich nach diesem Rezept gemacht.

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Das Gehackte wolfte ich selbst in meiner Kitchen Aid. Als Fleisch wählte ich ein Tafelspitz.

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Da das Fleisch des Tafelspitzes an sich sehr mager ist, ließ ich den Fettdeckel dran und wolfte ihn einfach mit. Zuvor schnitt ich das Fleisch in kleine, Gulasch-große Stücke.

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Ich verwendete die grobe Scheibe des Fleischwolfaufsatzes und wolfte das Fleisch nur ein einziges Mal. Danach stellte ich das Gehackte in den Kühlschrank

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Nun entkernte ich die Peperonis und schnitt Zwiebelringe.

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Während die Fritteuse auf niedrige bis mittlere Temperatur vorheizte, pinselte ich die Peperonis und die Zwiebelringe zuerst mit etwas Olivenöl ein und wälzte sie anschließend zuerst in Mehl, dann in Ei und zum Schluss in Paniermehl. Falls euch die Panadenmenge nicht ausreichen sollte, müsst ihr sie noch einmal in Ei und Paniermehl wälzen.

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Nun werden die Peperonis und die Zwiebelringe frittiert und anschließend warm gehalten.

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Während der Grill mit maximaler Temperatur den gusseisernen Rost aufheizt, wird das Gehackte mit frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer und Meersalz gewürzt.

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Die Patties formte ich wohlbesonnen ganz locker mit der Hand, damit sie später nicht zu fest werden. Für den Original bigBBQ-Burger 2016 verwendete ich ein Pattie von ca. 250 g, für die anderen Familienmitglieder mit „normalen“ Hunger hingegen solche von ca. 125 g.

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Zuerst wurde das Fleisch bei hoher Temperatur scharf angegrillt und später bei mittlerer Gartemperatur bis zu einer Kerntemperatur von ca. 55 Grad Celsius schonend gar gezogen. Zwischenzeitlich wurde der Bacon gegrillt. Kurz vor dem Erreichen der angestrebten Kerntemperatur, legte ich eine Scheibe Cheddakäse auf die Patties.

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Nun konnte der Burger gebaut werden. Von unten nach oben verwendete ich folgende Zutaten.
Bun-Boden belegen mit frischem Feldsalat…

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…dann die selbstgemachte BBQ-Sauce…

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…das Pattie…

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…die selbstgemachte helle Sauce…

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…die frittierten Zwiebelringe…

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…die Tomaten…

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…die frittierte Peperoni…

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…der Bacon…

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…und ganz zum Schluss der Bun-Deckel. Um die Standfestigkeit zu garantieren, stach ich von oben nach unten einen Schaschlikspieß durch den kompletten Turm.
Herausgekommen ist einer dieser Prachtexemplare.

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Fazit
Ich hatte mir im Vorfeld nie erträumen lassen, wie perfekt die gewählten Zutaten harmonieren. Das Zusammenspiel der beiden Saucen mit dem saftigen Fleisch und den frittierten Gemüse ist der Knaller! Für alle, die bis heute noch nie selbst ihr Gehacktes gewolft haben, sollten das unbedingt einmal ausprobieren. – Der Geschmack ist definitiv um Längen besser!
Selbstverständlich ist dieser Burger nicht zum „in die Hand nehmen“ und muss daher mit Messer und Gabel gegessen werden. Er ist so unwahrscheinlich lecker, dass ich ihn den „bigBBQ-Burger 2016“ nenne.
Übrigens: Das Gemüse könnt ihr schon Stunden vorher frittieren und später zum Aufwärmen einfach noch einmal kurz auf euren Grillrost legen. So bleibt mehr Zeit für eure Gäste.
Also, worauf wartet ihr? – Ran an den Grill und den „bigBBQ-Burger 2016“ nachgrillen. Es lohnt sich!