Wildburger Deluxe mit Blauschimmelkäse, Preiselbeeren u. Zwiebelrelish

Die Zeiten, in denen man Wildfleisch nur zur jeweiligen Wildzeit erwarb und meist auch nur dann verspeiste, sind schon längst vorbei. Gerade Wildschwein-Patties sind ganzjährig weiterhin voll im Trend. Dieses Rezept verwandelt die einzelnen Zutaten zu einem absoluten Premium Burger. – Deshalb nenne ich diesen Burger auch ganz zurecht „Wildburger Deluxe“, denn er schmeckt einfach fantastisch.

Zutaten
Wildschwein Burger Patties á 180 g (z. B. von eatventure)
ca. 50 – 70 g Blauschimmelkäse/Burger
Lollo Rosso
Rucola
Preiselbeeren aus dem Glas
Chillischoten, mittelscharf

Burger-Buns (Curry-Buns vorgebacken von z. B. eatventure)
…oder nach diesem Rezept.

für das Zwiebelrelish
5 mittelgroße Zwiebeln
Olivenöl
3 EL Zucker
2 EL Balsamico
1 EL Grafschafter Sirup
Zimt
Ingwer

für die Sauce
1 Tasse Mayonnaise
1 kleine sehr fein geschnittene Zwiebel
1,5 TL Zwiebelpulver
0,25 TL Knoblauchpulver
Etwas Saft von einer Zitrone oder Limette

Die Zwiebeln in Ringe schneiden, die restlichen Zutaten für das Zwiebelrelish bereitstellen, den Grill starten und aufheizen.

Die geölten Zwiebeln in einem Gemüsekorb aus Edelstahl unter direkter Hitze glasig grillen, mit Zucker karamellisieren lassen…

…mit Balsamico ablöschen, Grafschafter Sirup hinzufügen und mit jeweils einer Prise Zimt und Ingwer abschmecken.

Das Zwiebelrelish zur Seite stellen und den Grill auf hohe Temperatur aufheizen.

Die Patties auf den sehr heißen gusseisernen Rost legen und nach ca. 2 – 3 Minuten ein einziges Mal wenden.

Nachdem die zweite Seite des Patties ebenfalls Röstaromen angenommen hat, mit Blauschimmelkäse belegen und in die indirekte Zone legen.

Ganz zum Schluss die Burger-Buns aufschneiden und die jeweiligen Hälften mit der Schnittseite in Richtung Rost aufknuspern.

Der Wildburger Deluxe wird in folgender Reihenfolge belegt (von unten nach oben).

– Untere Bun-Hälfte großzügig mit Sauce bestreichen
– 1 großes Blatt Lollo Rosso
– 5 Blätter Rucola
– Wildschwein-Pattie mit zerlaufenden Blauschimmelkäse
– Streifen von Chillischoten (Anzahl je nach gewünschter Schärfe)
– 1 – 2 EL Preiselbeeren
– Zwiebelrelish

Ich denke, dass Ergebnis kann sich doch mehr als sehen lassen, oder?

Es ist einfach unglaublich, wie stimmig die ausgewählten Zutaten sind und miteinander harmonieren. Neben dem saftigen Fleisch des Wildschweins, überraschte des Weiteren der vorgebackene Curry-Bun, ebenfalls von eatventure, mehr als positiv.

Eine wirklich sagenhafte Kombination die es wert ist, einmal nachgegrillt zu werden!

Viel Spaß und garantiert guten Appetit.

Stauferico Burger mit Bacon Jam u. Kartoffelnest

Ganz selbstbewusst(!) – dass Wichtigste zuerst: „Diesen Burger müsst ihr unbedingt nachgrillen, denn er schmeckt fantastisch!!!“

Bei der Kreation dieses Burgers habe ich bewusst auf Ketchup oder Barbecue-Sauce und übermäßig viel Salat und Gemüse verzichtet. Anstelle Patties typischerweise aus Rindfleisch zu formen, verwendete ich ausschließlich das Fleisch des Stauferico Schweins von yourbeef.de. Verfeinert wurde das Prachtexemplar mit einem krossem Kartoffelnest, Bacon Jam und einfacher Mayonnaise.

Zutaten
weiche Buns (nach diesem Rezept)
Bacon Jam (nach diesem Rezept)
Kartoffelnester (nach diesem Rezept)
Stauferico Pattes

Cheddar (Käse)
Salat (z. B. Lollo rosso)
Mayonnaise
frisch gemahlenen sehr groben bunten Pfeffer (z. B. Ankerkraut Bunter Pfeffer)

Zuallererst werden die super-weichen, bereits dutzende Male erfolgreich gebackenen, Burger-Buns nach diesem Rezept gebacken.

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Fall ihr keinen Bacon Jam mehr im Kühlschrank stehen haben solltet, verwendet bitte dieses Rezept.

Die Kartoffelnester bratet ihr anschließend nach diesem Rezept.

Die Patties werden auf dem sehr heißen, gusseisernen Grillrost unter direkter Hitze mit geschlossenem Deckel von einer Seite scharf angegrillt. Nach dem Umdrehen, werden die Patties jeweils mit einer Scheibe Cheddar belegt. Sobald der Cheddar vollständig zerlaufen ist, sollte das Fleisch-Innere die Ziel-Kerntemperatur von ca. 55 – 60 °C erreicht haben. Falls die Zeit nicht ausreichte, den Patty noch einige Zeit in der indirekten Zone eures Grills nachziehen lassen.

Der Zusammenbau des Stauferico Burgers mit Bacon Jam u. Kartoffelnest von unten nach oben.

  1. Bun-Boden sparsam mit Bacon Jam einstreichen
  2. Salatblatt
  3. Patty mit zerlaufendem Cheddar
  4. frisch gemahlenen sehr groben bunten Pfeffer
  5. Mayonnaise
  6. Kartoffelnest
  7. Bun-Deckel großzügig mit Bacon Jam einstreichen

Voilà – hier ist er! Der fantastische Stauferico Burger mit Bacon Jam u. Kartoffelnest!

Guten Appetit!

Dry Aged Wagyu Burger Avocado-Bacon XXL

Zutaten
Patties selbstgemacht
(oder z. B. ADLA-Gourmet Dry Aged Tajima Wagyu)
6 – 8 Scheiben Bacon
Feldsalat
Tomate
Gurke
Aioli
Curry-Ketchup

Buns (nach diesem Rezept)

für die Avocado Creme
2 reife Avocados
1 Zwiebel
2 EL Naturjoghurt
2 Knoblauchzehen
2 EL frischen Zitronen- o. Limettensaft
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

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Zubereitung der Avocado Creme

Die Avocados schälen, den Stein entfernen und zusammen mit den in Würfel geschnittenen Knoblauch, der Zwiebel und dem Naturjoghurt pürieren.
Nun mit den frischen Zitronen- o. Limettensaft, dem Meersalz und dem frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer abschmecken.
Die Avocado Creme mindestens eine Stunde lang im Kühlschrank ziehen lassen.

Beefen und Belegen

Den Bacon in einem flachen Gastro-Behälter mit Olivenöl, im mittleren Bereich des Beefers kross grillen.

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Die Patties (zusammen 350 g) im obersten Bereich des Beefers, jeweils für ca. 45 – 60 Sekunden beefen.

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Da ich im Vorfeld große Buns backte, diese in drei Teile aufschneiden, um beide Patties unter zu bekommen.
Ich belegte den Burger, von unten nach oben betrachtet, mit folgenden Zutaten:
– Unterteil des Buns
– Feldsalat
– Avocado Creme
– erstes Pattie
– Aioli
– Mittelteil des Buns
– Bacon
– Avocado Creme
– zweites Pattie
– Tomaten
– Gurken
– Curry-Sauce
– Oberteil des Buns
…und schon ist er fertig – der Dry Aged Wagyu Burger Avocado-Bacon XXL – für den etwas größeren Hunger.

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Fazit
Die Zusammenstellung der Zutaten war geschmacklich sehr gelungen und das Fleisch mega-saftig! Sehr interessant auch, die leichte schärfe der Wasabi-Sesam-Samen. Sie hatten im Backofen jedoch leider ihre leuchtende Farbe verloren, jedoch nicht ihre Schärfe. Rundum ein tolles Geschmackserlebnis, bei dem man schnell zum Wiederholungstäter werden kann.