Flammkuchen-Variationen vom Grill

Zutaten
für den Teig
0,5 Würfel frische Hefe
1 TL Zucker
600 g Mehl, (Am Besten Typo 00; 405 geht aber auch)
300 ml lauwarmes Wasser
0,5 TL Salz
6 EL Olivenöl

für den Belag
250 g Schmand
150 g Crème fraîche
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Salz

Variante 1 (Elsässer Art)
Zwiebeln, in Ringe geschnitten
250 g Speckwürfel

Variante 2a u 2b
Walnüsse
Frühlingszwiebeln, grob in Ringe geschnitten
Ziegenkäse (2b)

Variante 3
Feigen, in Scheiben geschnitten
Ziegenkäse
Honig

Einen gelungenen Flammkuchen auf dem heimischen Grill zu backen ist super einfach. Zuerst einmal muss der Teig angesetzt werden – und das ist überhaupt nicht so aufwändig, wie es sich zuerst anhört.
Temperaturen über 350° C machen den Flammkuchen erst zu einem gelungenen Flammkuchen! Das ist ganz einfach zu erzielen mit einem Pizzastein und einem leistungsstarken Gasgrill, wie z. B. den Outdoorchef Ascona, einen Keramikgrill oder einen Holzkohlekugelgrill, optimalerweise mit einem speziellen Pizzaring für Kugelgrills wie der von Moesta-BBQ, oder dem PizzaCover (von uns präferiert) für Gasgrills, ebenfalls von Moesta-BBQ.

Der Teig

Den halben Würfel frische Hefe in eine kleine Schüssel bröckeln, mit einem Teelöffel Zucker bestreuen und anschließend so lange verrühren, bis eine Flüssigkeit entsteht.

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Mit den o. a. Mengenangaben das Mehl, Salz, Öl, Wasser und die flüssige Hefe in einer großen Schüssel mit dem Knethaken eurer Küchenmaschine oder eures Mixers und zusätzlich noch einmal mit euren Händen zu einem glatten Teig verkneten.

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Anschließend ca. 45 Minuten lang an einem warmen Ort gehen lassen.

Während der Teig geht, kann in der Zwischenzeit der Schmand mit der Crème fraîche verrührt und mit Salz und frisch gemahlenen Pfeffer gewürzt werden.
Den Teig ein weiteres Mal mit der Hand durchkneten, je nach gewünschter Größe in 5 bis 7 kleine Portionen teilen und noch einmal 20 Minuten gehen lassen.

Wer Gäste erwartet und diese nach Ankunft nicht länger warten lassen möchte, kann die Teiglinge auch schon im Vorfeld dünn (2 – 3 mm) ausrollen und getrennt durch Backpapier stapeln.

Flammkuchen backen

Damit der Flammkuchen später besser von der Pizzaschaufel rutscht, wird die Schaufel zuvor mit Hartweizengrieß bestreut. Anschließend den dünn ausgerollten Teig auf die Pizzaschaufel legen, großzügig mit der Schmand-Creme bestreichen und je nach Variation mit den o. a. Zutaten belegen.

Variante 1 – Elsässer Art

Variante 2b – Frühlingszwiebeln/Walnüsse/Ziegenkäse

Variante 3 – Feige/Ziegenkäse/Honig

Guten Appetit!

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Die perfekte Pizza vom Moesta-BBQ Smokin’ PizzaRing – Komplettpaket XL

Zutaten
für den Teig (ca. 7 Pizzen à ca. 30 cm)
800 g italienisches Mehl „Typ 00“
150 g Hartweizengrieß
20 g Salz
1 Prise Zucker
500 ml lauwarmes Wasser
40 g Hefe
30 ml Olivenöl

Falls ihr Teig für mehr oder weniger als 7 Pizzen herstellen wollt, könnt ihr die nachfolgende Tabelle nutzen. Zum Anzeigen einfach die Zahl der anzuzeigenden Einträge erhöhen.

Anzahl PizzenMehlHartweizengrießSalzWasserHefeOlivenöl
7850 g100 g20 g500 ml40 g30 ml
1121 g14 g3 g71 ml6 g4 ml
2243 g29 g6 g143 ml11 g9 ml
3364 g43 g9 g214 ml17 g13 ml
4486 g57 g11 g286 ml23 g17 ml
5607 g71 g14 g357 ml29 g21 ml
6729 g86 g17 g429 ml34 g26 ml
8971 g114 g23 g571 ml46 g34 ml
91093 g129 g26 g643 ml51 g39 ml
101214 g143 g29 g714 ml57 g43 ml
111336 g157 g31 g786 ml63 g47 ml
121457 g171 g34 g857 ml69 g51 ml

für die Sauce
2 große Dosen geschälte Tomaten (oder frische)
2 fein gewürfelte Zwiebeln
2 fein geschnittene Knoblauchzehen
3 EL Olivenöl
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Oregano

Zur Herstellung des Teigs werden nur wenige Zutaten benötigt. Eine bestimmte Zutat macht jedoch den Erfolg eines guten Pizzateigs aus – es ist das Mehl vom „Typ 00“. Dieses Mehl ist in „normalen“ Supermärkten nur sehr schwer zu finden und kostet, wenn man es dann gefunden hat, bis zu 3 EUR/kg. Besser ist, sich das Mehl vom „Typ 00“ aus dem Großmarkt zu besorgen, wo man es für 5,71 EUR/10!kg bekommt. Auf dem folgenden Bild seht ihr das teure Mehl im kleinem 1 kg-Gebinde.

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Zuerst wird das Mehl, der Hartweizengrieß, das Salz und die Prise Zucker vermischt. Zum Anrühren des Hefeansatzes wird lediglich die Hefe in lauwarmen Wasser aufgelöst. Nun die trockenen Zutaten mit dem feuchten Zutaten langsam verrühren. Zum Schluss wird das Olivenöl hinzugefügt.

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Der Teig sollte jetzt ca. 8 – 10 Minuten durchgeknetet werden. So lange, bis er aufhört zu kleben und sich glatt anfühlt.

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Der Pizzateig sollte nun in eine große Schüssel gelegt und mit Frischhaltefolie abgedeckt werden. Am Besten ist es, wenn ihr den Teig für mindestens 5 Stunden in den Kühlschrank stellt, da kann er schön langsam aufgehen und kann später umso besser dünn ausgerollt werden. Es ist überhaupt nicht schlimm, wenn ihr den Pizzateig 24 Stunden und länger im Kühlschrank lasst, denn er wird eher besser als schlechter.

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Kommen wir nun zur Herstellung der Pizzasauce. Auch das ist unwahrscheinlich einfach. Auf dem folgenden Bild seht ihr die wichtigsten Zutaten. Im Hintergrund ist übrigens das große und viel günstigere 10 kg-Gebinde Mehl zu sehen.

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Zuerst wird in einem Topf etwas Olivenöl erhitzt und anschließend zum Anschwitzen die Zwiebeln und der Knoblauch hinzugefügt. Nun werden die geschälten Tomaten hinzugegeben und alles zum Köcheln gebracht. Nachdem die Sauce ca. 20 Minuten lang reduziert wurde, enthält sie nur noch ganz wenige Stückchen. Wer sich daran stört, kann die Sauce nun mit einem Pürierstab weiter zerkleinern. Zum Schluss wird mit Salz, Pfeffer und Oregano abgeschmeckt.

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Diese große Menge Sauce ist für ca. 22 – 24 Pizzen gedacht. Ihr solltet die überschüssige Menge einfach in ausgekochte Marmeladengläser füllen und bis zum nächsten Einsatz an einem kühlen Ort lagern.

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Ich komme bei den oben angegebenen Mengenangaben auf ca. 6 Gläser, die für drei Mal 8 – 9 Pizzen ausreichen.

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Sobald der Pizzateig im Kühlschrank fertig aufgegangen ist, könnt ihr euren Grill aufheizen. Ich verwende für meinen Kugelgrill immer gerne die lang anhaltenden sehr heißen Holzkohlebriketts von Greek-Fire. Damit der Pizzastein später keine direkte Hitze von unter erfährt, werden die Briketts nur im hinteren Bereich des Grills aufgelegt.

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Auf dieses Glutbett legt ihr nun 3 – 4 Scheite Holz, die sofort anfangen werden lichterloh zu brennen und dadurch die dringend benötigte Hitze erzeugen.

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Apropos Hitze. Zur Sicherheit hatte ich zuvor die Kunststoffrollen des Deckelhalters demontiert, da sie ansonsten schmelzen würden.

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Nun erfolgt das Setup des Moesta-BBQ Smokin’ PizzaRing – Komplettpaket XL, welches ich euch bereits vor ein paar Tagen in diesem Bericht erklärte.

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Sobald das Thermometer des Pizza-Rings die 275 Grad-Grenze erreicht hat, kann angefangen werden Pizza zu backen! Bei mir zeigten die beiden Thermometer bei einer Außentemperatur von gerade einmal 4 Grad folgende Temperaturen an. Pizza-Ring ca. 350 Grad; Deckelthermometer ca. 400 Grad.

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Spätestens bei diesen Temperaturen kann es losgehen. Ich startete mit einer kleinen Mini-Pizza für meinen ungeduldigen hungrigen 4-jährigen Sohn. ;-)

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Danach ging es Schlag auf Schlag. Der Pizzateig ließ sich völlig unproblematisch dünn ausrollen und wurde zuerst mit der Pizzasauce bestrichen, danach der Käse und erst zum Schluss mit dem Belag, wie im folgenden Bild zu sehen ist. Achtet bitte darauf, dass die Saucenspiegel ca. 1,5 bis 2 cm vor dem Rand endet, denn an genau diesen freien Stellen wird der Pizzateig beim Backen besonders schön kross.

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Damit die Pizza quasi wie von selbst vom Pizzaschieber auf den Pizzastein rutscht, wird der Schieber zuvor mit etwas Hartweizengrieß bestreut. Nach ca. 4 Minuten sieht die Pizza wie folgt aus.

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Gleich hinterher die nächste Pizza Salami…

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…und dann eine Pizza mit Pilzen, Zwiebeln, Gorgonzola und später noch mit Rucola…

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In der Bärlauchzeit darf natürlich eine leckere Pizza mit Cocktailtomaten, Mozzarella und Bärlauch nicht fehlen…

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Auch Pulled Pork ist wie geschaffen für eine Pizza…

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Und so ging es Schlag auf Schlag im 4 Minuten- bis (je nach Belag) 5 Minuten-Takt weiter. Der Boden wurde super-kross und der Belag war immer gar. So muss eine Pizza aussehen und schmecken!
Probiert das Pizzateig- und Saucen-Rezept unbedingt aus, es schmeckt genial und ist völlig einfach in der Herstellung!

Ich muss wirklich sagen, dass sich der Pizza-Ring aus dem „Moesta-BBQ Smokin’ PizzaRing – Komplettpaket XXL“ grandios geschlagen hat. Er funktioniert wie eine Eins und lässt für mich keine Wünsche mehr offen.

Seht euch dazu auch noch einmal das Unboxing des gesamten Pakets an. Ich bin immer wieder erstaunt, wie vielseitig dieses Set ist. Damit macht ihr euren Kugelgrill zu einem Multi-Talent! Einer der wenigen Sachen, die ihr damit nicht machen könnt ist das Kochen. Aber auch dafür hat Moesta-BBQ seit einiger Zeit eine Antwort – den WOK´N BBQ, welchen ihr „hier“ in Aktion sehen könnt.