Buchvorstellung: Smokey Goodness – Das ultimative BBQ-Buch

Das Buch „Smokey Goodness – Das ultimative BBQ-Buch“ von Jord Althuizen ist am 31.08.2017 im Heel Verlag erschienen. Ich habe mir das Buch für euch schon einmal angesehen.

Erster Eindruck

Das gebundene Buch mit 224 Seiten kommt mit viel Schwarz daher: Ein dunkel gehaltener Einband, ganzseitige Fotos mit meist dunklem Hintergrund und sehr großen Lettern. Die Fotos sind sehr detailreich und zeigen meist Fleisch, Fleisch und vor allem Fleisch… aber auch viele Fotos von dem amerikanischen Way of BBQ. Unglaublich, aber ich habe beim Durchblättern quasi schon fast den Rauch gerochen! Ein unwahrscheinlich cooler Style!

Die Botschaft

Hier geht es um BBQ – amerikanisches BBQ! Jord Althuizen ist BBQ-Weltmeister und nimmt uns mit auf seine Reise, wie er amerikanisches BBQ kennen- und vor allem liebenlernte. BBQ ist viel mehr als nur eine Sammlung von Rezepten wie z. B. Pulled Pork, Brisket & Co. – BBQ ist ein eigener Lifestyle!

Aufbau des Buches

Das Buch gliedert sich in zwei Bereiche. Im ersten Teil wird BBQ-Grundwissen vermittelt. Es gibt in Amerika nicht das eine ultimative BBQ, sondern je nach Region unterschiedliche Geschmacksausrichtungen. BBQ-Begriffe wie Brisket, wichtige Ausrüstungsgegenstände und Techniken werden gezeigt und erklärt. Im zweiten Teil gibt es um gefühlt unzählige BBQ-Rezepte. Die Gliederung beschränkt sich hier nicht nur auf die klassischen Rubriken wie Rind, Schwein und Hähnchen. Es werden immer wieder Kapitel eingeschoben, in denen dem Leser der gesamte BBQ-Kosmos gezeigt wird: z.B. erklärt das Kapitel Pitmaster, dass dieser weit mehr als nur ein Chefkoch ist.

Inhalt des Buches

Das Buch startet mit einem Vorwort vom Niederländer Jord Althuizen: Eher zufällig lernte er bei einem Besuch in Amerika echtes amerikanisches Barbecue kennen und ist seitdem fasziniert vom Essen und dem Lifestyle.

Auf den ersten 53 Seiten werden die wichtigsten Grundlagen zum BBQ erklärt. BBQ-Begriffe auf Seite 13-14 werden sehr verständlich erklärt. Ausrüstung, Technik und Brennmaterial werden anschaulich beschrieben. Viele schöne Grundrezepte für Rubs, Saucen und Salsas folgen, damit die Gerichte den typischen BBQ-Geschmack bekommen.

Mit diesen Rezepten hat man schon mal eine tolle Grundausstattung für die ersten Gehversuche. Anfangs war bei bigBBQ.de Apfelessig, Worcestershiresauce und Melasse auch nicht Standard in der Küche. Aber genau mit solchen Zutaten gibt es schließlich den typischen Geschmack!

Ab Seite 36 geht es dann um die passenden Getränke zum BBQ: Bier, Wein und Whiskey. Sehr schön finde ich es, dass Jord Althuizen die originalen Getränke genommen hat und nicht europäische „Ersatzgetränke“.

Weiter geht es ab Seite 46 mit dem Vorstellen der unterschiedlichen BBQ-Regionen, die geschmacklich weit auseinander liegen können.

Ab Seite 54 beginnt der zweite Teil mit vielen Rezepten. Den Anfang machen BBQ-Sandwiches, Bites und Snacks. Als Einführung in das Thema wird erst einmal erklärt, dass BBQ nicht ein Synonym für Abendessen ist, sondern auch Frühstück und Mittagessen auf dem Grill zubereitet werden können. Ein Wahnsinns-Bild von einem Pork-Pork-Pork-Burger: Schweinenacken, Pulled Pork und Bauchspeck werden hier gestapelt und mit Chilli-Marmelade und Coleslaw verfeinert!

Aber auch Fisch und Hähnchen landen hier in einem Bun.

Wer z. B. Moink-Balls liebt, der findet auf Seite 74 noch weitere tolle Begleiter fürs BBQ: Hähnchen-Honig-Pops und Atomic-Buffalo-Turds sind sehr coole Fingerfoods.

Weiter geht es ab Seite 80 mit dem Kapitel Competition Q: Hier wird der Wettkampf im BBQ erklärt und die Disziplinen Chicken, Ribs, Pork und Brisket jeweils mit einem Grundrezept vorgestellt. Jedes Team hat natürlich sein eigenes „Geheimrezept“, aber hier sind 4 gute Grundlagen, welche man nach seinem eigenen Geschmack weiterentwickeln kann.

Ab Seite 96 widmet sich Jord Althuizen ganz dem Rindfleisch: Ob puristisch mit Salz, Pfeffer und Rauch, wie bei den Texas Beef Ribs auf Seite 100 oder als Picanha mit Chimichurri auf Seite 115 – im Kapitel Beef finden sich unwahrscheinlich viele unterschiedliche Rezepte!

Ab der Seite 120 wird der Pitmaster vorgestellt, der wie eingehend erwähnt, weit mehr ist als nur ein Küchenchef.

Schwein ist das nächste Kapitel ab den Seiten 128. Hier finden sich die Klassiker Pulled Pork und Spareribs, aber auch Haxen und Nacken. Interessant sind hier vor allem die Tipps für die Zubereitung und die unterschiedlichen Marinaden.

In Chicken & Co. werden Hähnchen, Truthahn und Ente vergrillt. Vor allem der Turducken auf Seite 156 ist ein super Rezept, welches wir schon sehr lange auf unserer nicht enden wollenden todo-Liste stehen haben.

Fisch steht bei vielen Grillern nicht unbedingt auf der Menükarte. Jedoch ist Fisch weder schwierig in der Zubereitung, noch langweilig im Geschmack. Mit z. B. gegrillten Sardinen oder Lachs auf Planke gibt es Abwechslung bei den Fisch-Speisen. Auf jeden Fall werden wir die Riesengarnelen auf Seite 183 demnächst testen. – Garnelen mit Bacon umwickelt!

Das nächste Kapitel wendet sich an „echte Kerle“: Ein ganzes Schwein oder Lamm werden hier gegrillt! Eindrucksvoll, wie das Schwein auf dem Grill liegt – zu sehen auf Seite 196!

Den Abschluss bildet ab Seite 208 das süße Ende. Hier geht es um gegrillte Annanas, Donuts, aber auch um einen süß-salzige Schokotraum auf Seite 212. – Hört sich mega spannend an!

Auf den Seiten 222-223 gibt es abschließend ein Rezeptregister.

Smokey Goodness – Das ultimative BBQ-Buch

Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
Verlag: HEEL Verlag
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 31. August 2017
ISBN-10: 3958435769
ISBN-13: 978-3958435766
Größe und/oder Gewicht: 22,8 x 3,2 x 28,7 cm
Preis 29,95 €

Fazit

Ein wunderschönes Buch nicht nur zum einfachen Nachgrillen, sondern auch zum Blättern, Abschalten, Träumen und Genießen: Viele große Fotos vermitteln das amerikanische Gefühl vom BBQ. Die Rezepte sind unglaublich authentisch und machen extreme Laune auf den Nachbau. Im Buch Smokey Goodness geht es um Fleisch in allen Variationen! Gemüse und Salate sind nur einfache Statisten, welche in diesem Buch jedoch keinerweise in großem Umfang vermisst werden. Nach dem Studieren des Buches würden wir am liebsten umgehend das nächste BBQ-Event planen! Das ultimative BBQ-Buch bekommt unsere absolute Empfehlung nicht nur für all diejenigen, die authentisches BBQ kennenlernen möchten, sondern auch für alle erfahrenen Pitmaster, die stets ambitioniert sind, ihr Wissen auszubauen.

Hier könnt ihr das Buch versandkostenfrei bei Amazon bestellen.

Cola Fleisch Brötchen

Heute stelle ich euch einen Dutch Oven Klassiker vor, der neben Schichtfleisch, trotz der simplen Zubereitung, eine echte geschmackliche Wucht ist! Solltet ihr keinen Dutch Oven besitzen und auch noch nicht in den Genuss von Cola Fleisch gekommen sein, ist das(!) allein schon ein Grund dafür, sich einen Dutch Oven anzuschaffen!

Zutaten
1,5 – 2 kg Rind (z. B. Tafelspitz o. ein anderes Schmorstück)
450 ml BBQ-Sauce nach Wahl
5 mittelgroße Zwiebeln
1 Glas Sauerkirschen
1 Liter Cola
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Meersalz

Da bei diesem tollen Rezept kaum Vorbereitungsarbeiten zu verrichten sind, werden zunächst ca. 18 Briketts in einem Anzündkamin durchgeglüht. Die Anzahl der Briketts variiert, je nachdem wie groß euer Dutch Oven ist. Ich verwende für dieses Gericht einen Petromax Feuertopf ft6, welcher sich von der Größe zu beurteilen als echter Allrounder darstellt.

Zum scharfen Anbraten, stellt man den Dutch Oven über die Briketts und verschafft dem Fleisch, in meinem Fall ein kleines Stück Tafelspitz, ein paar Röstaromen.

In der Zwischenzeit werden die Zwiebeln in Würfel geschnitten.

Nach dem Anbraten wird das Fleisch im Dutch Oven beidseitig mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und Meersalz gewürzt und folgende Zutaten hinzugefügt: Gewürfelte Zwiebeln, Sauerkirschen mit der Hälfte des Saftes, BBQ-Sauce und die Cola.

Nachdem der Inhalt des Topfes umgerührt wurde, wird der Deckel aufgelegt. Nun werden 12 Briketts auf den Deckel gelegt, hingegen die restlichen 6 Briketts den Topf von unten heizen.

Ja nach Ausgangsgewicht ist das Fleisch nach ca. 2,5 – 3 Stunden so zart, dass man es wie ein Pulled Pork auseinanderziehen kann.

Jetzt kann das Fleisch gepulled werden. Ich verwende dazu gerne die Moesta-BBQ Meat Claws.

Nun werden die Cola Fleisch Brötchen belegt. Auf den unteren Hälften der Burger-Brötchen kommt zunächst Coleslaw (Rezept hier), dann folgt das Cola Fleisch und zu guter Letzt 4 – 5 EL der Cola-BBQ-Sauce, mit den leckeren Kirschen und den Zwiebeln. Deckel drauf, reinbeißen und genießen!

Fertig sind die sehr einfach zubereiteten aber umso geschmackvolleren Cola Fleisch Brötchen.

Selbstverständlich könnt ihr das Cola Fleisch, zusammen mit etwas mehr Sauce, wie eine Bolognese oder ein Chili mit Nudeln oder Reis essen.
Viel Spaß beim „Nachdopfen“ und einen guten Appetit!

Buchvorstellung: Pull it!: Schwein, Rind, Lamm, Fisch, Wild, Geflügel

Das Buch „Pull it!: Schwein, Rind, Lamm, Fisch, Wild, Geflügel“ ist am 17. April 2017 im HEEL Verlag erschienen.

Top oder flop? bigBBQ.de hat sich für euch das druckfrische Buch angesehen.

Erster Eindruck

Das Buch fällt gleich beim ersten in die Hand nehmen auf: Auffällige geriffelte Oberfläche mit einem Hardcover-Einband. Das Buch wirkt, wie fast alle Bücher aus dem Heel Verlag, sehr wertig. Beim Durchblättern gibt es jede Menge ganzseitige Fotos und die dazu korrespondierenden schwarz gestalteten Seiten mit weißer Schrift für die Rezepte. Markante Doppelseiten in schwarz leiten die jeweiligen Kapitel ein. Haptik und Layout stechen positiv hervor.

Die Botschaft

Pulled Pork ist in aller Munde: Selbst beim Discounter um die Ecke gibt es fertige Pulled-Pork-Boxen zum Aufwärmen. In diesem Buch wird sehr ausführlich beschrieben, wie man Pulled Pork selber zubereiten kann. Und da das Buch „Pull it!“ heißt, geht es natürlich nicht nur um die sehr bekannte Variante mit Schweinefleisch, sondern um jegliches „pullen“. Rind, Lamm, Fisch, Wild, Geflügel und sogar Gemüse werden gepulled!

Aufbau des Buches

Das Buch teilt sich in die zwei Bereiche Wissen und Rezepte auf.
Da ein Garvorgang bis zu 20 Stunden dauern kann, wird im ersten Teil „Wissen“ der Griller erst einmal mit den einzelnen Garphasen, der Einwirkung von Rauch und dem Aufbau eines Pulled-Pork-Burgers vertraut gemacht. Sehr ausführlich wird das Garen auf den unterschiedlichen Grills erklärt.

Im zweiten Teil werden viele Rezepte zum Thema Schwein, Rind, Lamm, Geflügel, Wild, Fisch und Gemüse vorgestellt. Anleitungen für Buns und Brötchen sorgen für Abwechslung auf dem Teller. Den Abschluss bilden die Rezepte zum Thema Saucen, Rubs und Beilagen.

Inhalt des Buches

Das Buch startet mit dem Vorwort von Carsten Bothe, in dem er den Grillbegeisterten mitnehmen möchte, das Thema „pullen“ kennen zu lernen: Es gibt nicht nur das eine ultimative Rezept, sondern unzählige Möglichkeiten.

Auf Seite 10/11 wird der „American „Way of Eating“ erklärt. Pulled-Pork ist schließlich ein Klassiker beim BBQ – der Inbegriff der Südstaaten-Küche.

Ab Seite 12 wird konkretisiert, was beim Garen mit dem Fleisch genau passiert. Low and Slow bedeutet, langsames Garen bei niedrigen Temperaturen. Die Plateau-Phase wird erklärt, die auch mit der Grund dafür ist, das die genaue Gardauer leider nicht exakt kalkulierbar ist. Dieses komplexe Thema wird sehr anschaulich erklärt und gibt gerade auch dem Anfänger gute Basics.

In „Anatomie eines Pulled-Pork-Burgers“ folgt ab Seite 16 der praktische Zusammenbau eines Pulled-Pork-Burgers. Sobald das Fleisch fertig gegart ist, stellt sich die Frage, wie baut man sich einen Burger zusammen? Und natürlich wird das eigentliche Pullen – also das Zerkleinern des Fleisches – erklärt.
Ein wichtiger Schritt beim Garen ist das Räuchern. Schließlich ist Rauch ein wichtiger geschmacklicher Bestandteil vom Pulled Pork! Diesem Thema widmen sich die Seiten 18 bis 21.

Vom Smoker über Kugelgrill, Keramikgrill, Gasgrill, Dutch Oven, Watersmoker, Sous Vide bis hin zum Backofen werden auf den Seiten 22 bis 35 jegliche Hardware vorgestellt und hinsichtlich der Anwendung erklärt.

Im zweiten Teil des Buches werden die Rezepte nach Art der Lebensmittel eingeteilt. Super ist hier, dass jedes Kapitel mit der Vorstellung des jeweiligen Lebensmittels und mit einem entsprechendem klassischen Grundrezept beginnt. Darauf folgen viele leckere Varianten.

Die Rezepte beginnen mit dem Kapitel Schweinefleisch ab Seite 38: Der allseits bekannte Klassiker Pulled Pork ist das Grundrezept, dass mit ansehnlichen, großen Fotos erklärt wird. Die Zutatenliste ist schön übersichtlich auf der linken Textseite positioniert. Weitere Zutaten für den Zusammenbau des fertigen – meist – Burgers sind extra ausgewiesen. Auffallend ist bei diesem Buch jedoch, dass die jeweiligen Beschreibungen ziemlich lang und ausführlich sind. Das erklärt sich natürlich nicht durch die komplizierte Zubereitung der Speisen, sondern durch die lange Gardauer und das Verhalten von Fleisch, Fisch & Co. Anstelle des amerikanischen Pulled Porks folgen dann Rezepte für Varianten mit z. B. griechischem oder winterlichem Touch: Mega Idee mit Grünkohl!

Ab Seite 61 wird dann Ring gepulled: Neben dem Grundrezept mit BBQ-Rub folgen dann viele weitere Ideen: Beef mit Shrimps oder Beef in der Pastete als Vorspeise auf Seite 72!

An Lammfleisch denkt man nicht sofort beim Thema Pullen, da es ja eher mager ist. Aber auch hier findet der Lamm-Liebhaber Möglichkeiten das Fleisch entsprechend zu garen: Lamm mit Knoblauch und Ouzo oder orientalisch mit Granatapfel und Jogurth-Sauce. Immer wieder werden bei den Rezepten Hinweise zur Verwendung der jeweiligen Hardware gegeben. So eignet sich beim Lamm vor allem der Dutch Oven, um ein optimales Garergebnis zu erhalten.

Beim Thema Geflügel ab Seite 86 eignet sich ebenfalls der Dutch Oven sehr gut, um ein Pulled-Chicken-Burger zu erhalten. Mediterran wird das Hühnchen mit Tomate und Mozarella. Selbst für Ente und Gans findet sich ein Pull-Rezept!

Beim Kapitel Wild ab Seite 102 kommen Wildschwein, Reh und Hirsch auf den Grill: Reh im Sandwich hört sich sehr vielversprechend an.
Als Fisch eignen sich vor allem fette Sorten wie Lachs und Makrele: Und einen Pulled-Salmon-Burger habe ich sogar schon in Hamburg bei einer großen Fast-Food-Kette auf der Speisekarte gesehen. Auf Seite 118 gibt es dann die Selbst-Bau-Anleitung!

Warum nicht auch mal Gemüse versuchen? Schließlich hat man ja immer mal wieder Vegetarier zu Gast und eigentlich grille ich nach dem Motto „Alles mal probieren“. Der Pulled-Weißkohl-Burger ist schon reserviert für meine Frau – die vor allem auf Gemüse steht!

Im Kapitel Buns & Brötchen werden diverse Rezepte vorgestellt, die in Kombination mit den Rezepten aus dem Kapitel Saucen, Rubs und Beilagen immer wieder für andere Variationen bei den Rezepten sorgen.

Pull it!: Schwein, Rind, Lamm, Fisch, Wild, Geflügel

Gebundene Ausgabe (Hardcover): 160 Seiten
Verlag: HEEL Verlag
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 17. April 2017
ISBN-10: 3958434886
ISBN-13: 978-3958434882
Größe und/oder Gewicht: 21,3 x 2 x 25,9 cm
Preis: 19,99 €

Fazit

Wir lieben Pulled Pork! Und mit diesem Buch wird es nie langweilig auf dem Grill. Klar, wir haben unser Lieblingsgewürz, aber auf Dauer ist das sehr einseitig! Ihr findet hier viele Ideen für neue Geschmackserlebnisse. Außerdem muss es ja nicht immer nur Schweinefleisch sein. Wildfleisch und Hühnchen ist bei uns schon notiert auf unserer to-do-Liste! Und wer sich sonst noch nicht an das zeitintensive Pullen herangetraut hat, der erhält hier detaillierte Anleitungen und immer wieder Querverweise auf die Nutzung von anderen Grills. Das Buch ist absolut empfehlenswert für Anfänger und für Alle, die auch mal was anders als den Klassiker Pulled Pork auf den Grill zubereiten möchten!

Hier könnt ihr das Buch versandkostenfrei bei Amazon bestellen.

EM Pulled Pork Wraps für die Halbzeitpause

Getreu nach dem Motto der letzten Woche: „bigBBQs EM Grillgericht für die Halbzeitpause“, geht es auch in dieser Woche gewohnt lecker voran. Dazu habe ich euch wieder ein Rezept zusammengestellt, welches sich im Vorfeld sehr gut vorbereiten lässt und am Abend des Spieltags euren Gästen garantiert munden wird.

Zutaten
3,5 kg Schweinenacken (für ca. 12 Personen)
dein Lieblingsrub

für die Wraps
1 TL Trockenhefe
0,5 TL Zucker
150 ml lauwarmes Wasser
350 g Mehl
0,5 TL Salz

für den Coleslaw
1 mittel-großer Weißkohl
2 kleine Karotten
1 sehr klein gewürfelte halbe Zwiebel
220 ml Mayonnaise
2 EL Weinessig
3 EL Zucker
1/2 – 1 TL Selleriesamen (z. B. aus der Apotheke)
70 ml süße Sahne
Saft einer halben Zitrone
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Meersalz

für die BBQ-Sauce
250 ml Ketchup
30 ml Apfelessig
30 ml Worcester Sauce
24 g brauner Zucker
1 EL Melasse
1 EL Senf
0,5 EL Tabasco
0,5 EL BBQ-Rub nach Wahl
0,25 TL schwarzer Pfeffer
(optional) flüssiges Raucharoma

Pulled Pork

Bevor der Schweinenacken gegart wird, sollte er mit euren Lieblings-Rub (z. B. BBQ-Spice) eingerieben werden und über Nacht einwirken.

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Am darauffolgenden Tag wird der Schweinenacken auf den Grillrost gelegt und bei einer Gartemperatur von ca. 120 °C bis zu einer Kerntemperatur von 94 °C gegart. Das kann gut und gerne einmal 12 – 15 Stunden oder länger dauern, es lässt sich im Vorfeld leider nicht immer so genau vorhersagen.
Wie ihr einen Gasgrill, wie z. B. den Weber Spirit E-330 Premium GBS zum Rauchen bringt, könnt ihr detailliert in diesem Bericht nachlesen. Alternativ findet ihr in meinem Blog viele weitere Pulled Pork Zubereitungsmethoden mit den unterschiedlichsten Grillgeräten, angefangen vom Kugelgrill über den Watersmoker bis hin zu Keramikgrills.

Sobald das Pulled Pork fertig gegart ist, wird es in Alufolie eingeschlagen.

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Damit das Pulled Pork eine sehr lange Zeit warm bleibt, könnt ihr es am Besten in eine, mit heissen Wasserflaschen bestückten Kühl- oder Warmhaltetasche aufbewahren. Mit diesem Trick überbrückte ich sogar schon Zeiten von bis zu 10 Stunden! Ihr müsst lediglich alle paar Stunden mal die Wasserflaschen mit neuem heissen Wasser auffüllen.

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Coleslaw

Damit der Coleslaw (Amerikanischer Krautsalat) ordentlich durchgezogen ist, sollte er ebenfalls schon am Vortag zubereitet werden. Eine ausführliche Anleitung dazu findet ihr in diesem Beitrag.

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BBQ-Sauce

Die richtige BBQ-Sauce zu einem leckeren Pulled Pork ausgewählt zu haben, ist die halbe Miete. Zur Zubereitung müssen einfach die o. a. Zutaten unter ständigen Rühren in einem Topf erhitzt werden. Erst ganz zum Schluß sollte mit scharfer Hotsauce die Endschärfe bestimmt werden. Einzelne Zutaten die euch ggf. in eurer Küche gerade fehlen, können recht einfach durch andere ersetzt werden. Die unverzichtbaren Hauptzutaten sind der Ketchup, Apfelessig, Senf, Worcester Sauce und die Hotsauce.

Wraps zubereiten

Die Hefe mit dem Zucker und etwas lauwarmen Wasser sorgfältig verrühren. Die Flüssigkeit zum Mehl und dem Salz in eine Schüssel füllen und so lange kneten, bis ein geschmeidiger und elastischer Teig entsteht. Den Teig in eine Schüssel geben, mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort aufstellen. Nach einiger Zeit sollte sich der Teig verdoppelt haben. Nun können einzelne Teiglinge abgestochen werden.

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Mit einem Nudelholz den Teig sehr dünn ausrollen und anschließend auf dem Pizzastein eures auf maximale Hitze vorgeheizten Grills legen und den Deckel schließen.

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Nach gerade einmal einer Minute beginnt der Teig Blasen zu schlagen, dann sofort den Teig wenden und eine weitere Minute weiter backen.

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Damit der Wrap weich bleibt und sich später schön rollen lässt, sollte er umgehend unter ein Küchentuch gelegt werden.

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So geht es nun Schlag auf Schlag, einer nach dem anderen. Am Besten erledigt man diese Aufgabe zu Zweit – einer rollt den Teig aus, der andere überwacht den Grill.

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Die fertigen Wraps können problemlos über einen sehr langen Zeitraum gelagert und ggf. kurz auf dem Grillrost wieder aufgewärmt werden.

Wraps füllen

Kurz bevor die Wraps gefüllt werden sollen, muss das Pulled Pork aus der Warmhaltebox genommen und gepulled werden.

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Auf dem folgenden Bild ist recht gut zu erkennen, wie sehr saftig dieses Pulled Pork geworden ist. Es garte 15 Stunden auf dem Grill und wurde 6 Stunden lang mit heißen Wasserflaschen warm gehalten.

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Nun geht es ran an den Speck. Zuerst wird der Wrap mit Pulled Pork belegt.

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Dann folgt eine Schicht Coleslaw.

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Schlussendlich kommt die (am Besten) selbstgemachte BBQ-Sauce zum Einsatz. Selbstverständlich kann der Wrap zusätzlich noch mit z. B. Jalapenos oder Käse belegt werden.

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Weil es so schön anzusehen ist, hier noch einmal etwas näher betrachtet.

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Nun muss der Wrap nur noch zusammengerollt werden und schon ist er fertig – Der EM Pulled Pork Wrap für die Halbzeitpause.

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Ihr wollt anstelle von Wraps lieber super weiche Burger Buns zum Pulled Pork? Kein Problem – dann lest euch doch einfach mal dieses Rezept durch.

Guten Appetit und bis zur nächsten Woche zum Halbzeitpausen-Grilltipp von bigBBQ.de!

Pulled Pork vom Traeger Pro Series 22 Pellet-Grill

Zutaten
Schweinenacken (z. B.: 2 x 1,6 kg)
o. größere Stücke inkl. Knochen
Lieblings-BBQ-Rub
Buns (nach diesem Rezept)
Coleslaw (nach diesem Rezept)
Lieblings-BBQ-Sauce

Anfangs war es mein Bestreben, die Kohlen/Briketts jederzeit über einen sehr langen Zeitraum kontrolliert abbrennen zu lassen…

Ich habe in den letzten Jahren schon dutzende Pulled Porks zubereitet. Die meisten der Schweinenacken und -Schultern bereitete ich durch Zuhilfenahme der Mignonring-Methode auf Kugelgrills zu. Der Einsatz von Funkthermometern erleichterte mir später die nächtliche Kontrolle der Temperatur und ließ mich hin und wieder einmal eine Nacht durchschlafen.

Später kam ein Watersmoker hinzu, der die Kapazität um ein vielfaches erhöhte und Bauart bedingt per se stabiler lief, jedoch relativ viel Kohle benötigte.

Noch viel später folgte der Erwerb eines Keramikgrills. Dieser benötigte durch seine sehr gute Isolierung erstaunlich wenig Brennstoff und verrichtete selbst bei den knackigsten Minustemperaturen verlässlich seine Dienste. Durch den Einsatz eines elektronisch gesteuerten aktiven Lüfters und der dazu gehörenden Steuerung, konnten selbst extreme Außentemperatur-Schwankungen den Grill nicht aus der angestrebten Temperatur-Range bringen.

Zusammengefasst ging es mir in den letzten Jahren primär darum, die lange Zeit während des Garprozesses so angenehm wie nur eben möglich zu gestallten. – Sei es durch Einkaufen, Fernsehen, mit den Kindern spielen, nachts zu schlafen usw. – Am besten ohne jeglichen Zwischenfall.

Vor einigen Wochen war der Zeitpunkt erreicht, ab dem ich mich noch weniger als jemals zuvor um den Garprozess meiner Longjobs kümmern musste und trotzdem ein perfektes Ergebnis vorfand.

Ich möchte heute nach dem x-ten Pulled Pork zeigen, wie einfach es ist, mit dem Traeger Pro Series 22 ein wirklich tolles Ergebnis zu erzielen.

1. Pellet-Sorte auswählen

Zu allererst kann zwischen folgenden 8 Sorten Hartholz-Pellets gewählt werden.

– Apfel
– Hickory
– Mesquite
– Kirsche
– Erle
– Ahorn
– Eiche
– Pecan

Nachdem ich über die Pelletkammer-Entleerung die restlichen, in der Pelletkammer befindlichen Kirschholz-Pellets der letzten Vergrillung entfernte, füllte ich die Pelletkammer mit Hickory-Pellets auf.

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2. Grill zünden und Grillgut auflegen

Den Stromstecker des Pro Series 22 in die Stromsteckdose stecken, den Hauptschalter betätigen und den Regler auf „Smoke“ stellen.

Die beiden, am Abend zuvor mit meinem Lieblingsrub eingeriebenen Pulled Porks auf den Hauptgrillrost legen, mit Temperaturfühlern versehen und sobald der erste Rauch aufsteigt den Regler auf die Gartemperatur von „107 °C“ stellen.

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Anschließend die beiden Stecker der Temperaturfühler durch den hitzebeständigen Silikon-Einlass der linken Garraumwand führen und in die Buchsen „Probe 1“ und „Probe 2“ stecken.

Da ich den Temperaturverlauf protokollieren wollte, nutzte ich anstelle der beiden Probe-Buchsen das BBQ Guru CyberQ Wifi.

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Nun kann der Traeger Pro Series 22 so lange unbeaufsichtigt laufen, bis die beiden Schweinenacken eine Kerntemperatur von 96 °C erreicht haben. Dazu stellte ich den Pellet-Grill, so gut wie möglich vor Wind und Wasser geschützt, an die Hauswand bzw. an das Wohnzimmerfenster und legte mich einige Zeit später schlafen.

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3. Pullen und genießen

Nach genau 12 Stunden und 20 Minuten erreichten die beiden Schweinenacken die vorgegebene Kerntemperatur. Wie man auf dem folgenden Bild erkennen kann, wäre locker Platz für viele weitere Schweinenacken gewesen.

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Da es erst 8:36 Uhr am Morgen war, hielt ich die in Alufolie eingeschlagenen Fleischstücke in einer mit heißen Wasserflaschen bestückten Thermobox für vier Stunden heiß.

Dann konnte gepulled werden.

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Von aussen sehr kross, einen dezenten Rauchring und von innen schön saftig. Ein nahezu perfekt gelungenes Pulled Pork.

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Guten Appetit!

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Zahlen, Daten, Fakten

Verbrauch
Der Pro Series 22 verbrauchte bei einer Außentemperatur von 10 °C, über einen Zeitraum von 12 Stunden und 20 Minuten ca. 5 kg Hartholz-Pellets. Kostenpunkt: ca. 10,50 EUR.

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Beim Abwiegen der Rest-Pellets.

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Reinigung
Der emaillierte Grillrost wird mit einer Bürste abgebürstet oder, je nach Vorlieben, mit Seifenwasser gereinigt. Der Garraum wird durch einfaches ausfegen mit einem Handfeger gereinigt. Es entstand Restasche von ca. 27 g. Das Fettablaufblech wurde zuvor mit dicker Alufolie ausgelegt und bedarf keiner gesonderten Reinigung.

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Temperaturverlauf
Die Garraum-Zieltemperatur von 107 °C schwankte durchschnittlich um ca. +-10 °C in Bereichen zwischen ca. 100°C und 120°C, was meines Erachtens völlig OK ist.

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Etwas genauer betrachtet, zeichnete sich über die Zeit hinweg ein immer gleichbleibender Temperaturverlauf ab.

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Fazit

Die o. a. Zahlen, Daten, Fakten und Bilder sagen mehr aus als tausend weitere Worte. Ich bin mit dem Traeger Pro Series 22 von BBQ-Scout nach wie vor mehr als zufrieden und kann jedem Longjob-Fan nur empfehlen, sich die Pellet-Grills einmal genauer anzuschauen. Des Weiteren findet ihr hier den Aufbau und die Einbrenn-Prozedur (zum Bericht…) zum Traeger Pro Series 22.

Spätestens durch den Einsatz eines Pellet-Grills, steht nun endlich das Verhältnis des relativ hohen Zubereitungs-Aufwands eines Pulled Porks dauerhaft zum eigentlichen Nutzen, dem Genuss!

Pulled Pork aus dem Big Green Egg

Zutaten
3,5 – 4 kg Nacken
Senf
Lieblings BBQ-Rub
Gemüse- o. Rinderbouillon
Lieblings BBQ-Sauce
Coleslaw (nach diesem Rezept)

Pulled Pork habe ich schon oft gemacht! Entweder nach der Minion-Ring Methode im 57er Weber Kugelgrill oder im 57er Weber Smokey Mountain. Bei der Minion-Ring Methode betete ich häufig dafür, dass der Ring nicht „abriss“, sprich die Glut nicht ausging. Beim WSM tat mir meist der hohe Brikettverbrauch weh.
Umso gespannter war ich, wie mein neues Big Green Egg sich unbeaufsichtigt über Nacht schlagen wird.

24 Stunden vor dem Auflegen des Fleisches, begann ich den 4,2 kg schweren Nacken (am Knochen) mit Senf einzureiben. Der Senf dient quasi als Kleber, damit der BBQ-Rub besser haftet.

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Als genialer BBQ-Rub für Pulled Pork entpuppte sich nach vielen Versuchen „Pull That Piggy!“ von Ankerkraut. Selbstverständlich könnt ihr auch euren eigenen Liebling BBQ-Rub verwenden! Dieser wird nun großzügig in das Fleisch einmassiert.

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Nun zog ich meine Marinadenspritze mit Rinderbouillon auf. Ja, ihr habt richtig gelesen, ich schrieb „Rinderbouillon“! Viele fragen sich nun, was hat eine Bouillon vom Rind, in einem Schwein zu tun? Die Idee kam vor ca. 2 Jahren (es ist also schon viele Pulled Pork´s her), als ich weder Gemüsebrühe/-Bouillon, noch Schweinebouillon o. ä. zu Hause hatte und die Geschäfte schon geschlossen hatten. An dem Tag hatte ich aus der Not heraus Bouillon vom Rind injiziert und war vom späteren Ergebnis dermaßen begeistert, dass ich heutzutage nur noch so verfahre.

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Einige Grill-Freunde ziehen es vor, zuerst das Fleisch zu spritzen und dann zu rubben. Ich bin der Meinung, dass man beim späteren Einmassieren des Rubs in das Fleisch die injizierte Flüssigkeit ungewollt wieder rausdrückt.

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Nun wird das Fleisch in Klarsichtfolie eingewickelt und weilt für 24 Stunden im Kühlschrank.
Vor dem Entzünden der Kohle, bedarf es noch einiger Vorbereitungen. Der Keramikgrill wird vollständig gesäubert, damit die Luft ungehindert in den Grill ziehen kann.

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Als Brennstoff eignen sich am besten große Holzkohlestücke. Um den Preis gering zu halten, kaufe ich diese in große Gebinde, zu 15 kg.

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Damit die relativ kleinen Löcher des Kohlerosts nicht verstopfen, sollten als erstes besonders große Stücke hingelegt werden.

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Darauf werden kleine Nester mit Räucherholz verteilt. Ich verwende dazu gerne Hickory Wood Smoking Chips von Axtschlag.

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Nun wird der ConvEGGtor zum indirekten grillen eingesetzt, auf ihm eine Schale mit heißem Wasser.

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Es ist genau 15.00 Uhr am Samstag. Nachdem die gewünschte Gartemperatur von 110 – 115 Grad erreicht wurde, muss die Zu- und Abluftregelung auf ein minimum eingestellt und anschließend das Fleisch aufgelegt werden.

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Während der ersten ca. 45 Minuten korrigierte ich noch einziges Mal die Regelungen, danach lief das Big Green Egg ganze 19 Stunden unbeaufsichtigt durch.
Am nächsten Tag um 10.00 Uhr, nach genau 19 Stunden, erwartete mich das leckere Stück Fleisch bei einer Kerntemperatur von genau 94 Grad. Die perfekte Gartemperatur für ein gelungenes Pulled Pork!

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Das Fleisch wurde nun noch einmal in Alufolie eingepackt und durfte in einer Kühlbox, zwischen vier Flaschen mit heissem Wasser, für weitere zwei Stunden entspannen.

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In der Zwischenzeit bereitete ich die tolle Steven Raichlen´s Basic Barbecue Sauce vor.

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Um 12.00 Uhr, pünktlich zur Mittagszeit, war es dann soweit. Das Pullen konnte beginnen.

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Es erwartete mich ein unwahrscheinlich saftiges Fleisch, welches ich sofort zwischen einen Burger-Bun klemmen musste. Zusammen mit der selbstgemachten BBQ-Sauce ein absoluter Traum! Einige meiner Familienmitglieder belegten die Burger-Buns noch zusätzlich mit Coleslaw.

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Die Reste wurden wie immer in kleinen Portionen eingefroren, somit hat man „in der Not“ immer leckeres Pulled Pork zu Hause.
Zusammengefasst muss ich sagen, dass ich noch nie so entspannt Pulled Pork zubereitet habe. Beide Daumen hoch für mein neues Egg!