133,33 Tage Dry Aged Rumpsteak mit Tornado Potatoes

Mit voller Vorfreude treten wir der heutigen Vergrillung entgegen.

– Unser erstes 133,33 Tage Dry Aged Rumpsteak
– Unser erstes (in heimischen Gefilden) gegrilltes Steak vom Weber PULSE 2000
– Unsere ersten selbstgemachten Tornado Potatoes

Zutaten
1 x 133,33 Tage Dry Aged Red Heifer Rumpsteak (eatventure.de)
4 große festkochende Kartoffeln
5 EL geschmolzene Butter
10 EL fein geriebenen Parmesan
1/2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1/2 TL Knoblauchpulver
1/2 TL Paprikapulver
1/2 TL Salz
1 kl. Strauch Petersilie

Tornado Potatoes

Jeweils einen dicken Schaschlik-Spieß längs durch die Kartoffeln schieben und mit einem sehr scharfen und dünnwandigen Messer spiralförmig bis auf den Spieß einschneiden.

Die einzelnen Scheiben auf den Spieß ganz vorsichtig auseinanderziehen.

Die gesamte Kartoffel gleichmäßig mit geschmolzener Butter übergießen.

Die Kartoffeln mit einer Mischung aus 10 EL fein geriebenen Parmesan, 1/2 TL frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer, 1/2 TL Knoblauchpulver, 1/2 TL Paprikapulver und 1/2 TL Salz bestreuen. Dabei darauf achten, dass die Mischung auch alle Zwischenräume erreicht.

Die Tornado Potatoes bei ca. 180 – 200°C für ca. 45 Minuten im Grill garen.

133,33 Tage Dry Aged Red Heifer Rumpsteak

Damit auf dem Steak eine durchgehende Kruste erzeugt werden kann, wird das Rumpsteak zu unserer Abwechslung auf der neuen Grillplatte des Weber PULSE 2000 gegrillt.

Ohne Hinzugabe von Butter, Öl o. ä., wird als Erstes die Fettseite des Rumpsteaks auf die heiße Grillplatte gelegt.

Sobald ausreichend Fett geschmolzen ist, wird das Steak im eigenen Fett gegrillt.

Bei dickeren Steaks empfiehlt es sich, das Fleisch zum Nachgaren in den indirekten Bereich des Grills zu verlagern und die Gartemperatur auf ca. 140°C herunterzuregeln. Bei weniger dicken Steaks genügt es, wenn das Fleisch in regelmäßigen Abständen auf der Grillplatte gewendet wird.

Wie so oft in unseren Steak-Berichten empfehlen wir eine Kerntemperatur von ca. 52°C.

Beim Tranchieren des 133,33 Tage Dry Aged Red Heifer Rumpsteaks schwebt ein vielversprechender intensiver Fleischgeruch in der Luft, der einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt.

Um den intensiven Fleischgeschmack des 133,33 Tage Dry Aged Red Heifer Rumpsteaks zu genießen, sollte das Steak ohne Pfeffer, allerhöchstens mit ein wenig Salzflocken genossen werden. Die Tornado Potatoes sollten auf dem Teller mit fein gehackter Petersilie bestreut und mit einem Dip nach Wahl serviert werden.

Fazit

Der Weber PULSE 2000 macht einfach riesig Spaß und besitzt mit seinen 2.200 Watt mehr als ausreichend Power! Die Weber Grillplatte ist ein sehr sinnvolles Zubehör. – In späteren Berichten werden wir noch viel intensiver auf die einzelnen PULSE-Komponenten und -Zubehör eingehen.

Die Tornado Potatoes waren sehr kross und geschmackvoll. Sie stellen eine sehr tolle Beilage dar, die wir in zukünftigen Grill-Sessions sicherlich noch öfter zubereiten werden. Auf alle Fälle sollten die Tornado Potatoes jedoch nachgesalzen werden!

Zum 133,33 Tage Dry Aged Red Heifer Rumpsteak muss nicht viel gesagt werden. Der Geschmack ist definitiv intensiver als bei einem in der Standard-Zeit gereiften Steak, weshalb wir als Fleisch-Fans das länger gereifte Steak auf alle Fälle vorziehen. Sehr positiv überrascht sind wir des Weiteren über die extreme Saftigkeit des Fleisches!

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Shio Aged Ribeye Steak im Geschmackstest

In meiner mittlerweile doch schon recht langen Zeit als passionierter Griller habe ich bereits so manch besonderes Stück Fleisch essen dürfen. Dabei ging es sehr oft nicht nur um die Fleisch-Qualität als solches, welche aus der Rasse des Tiers, seines Geschlechts, seiner Aufzucht, seines Alters u. v. m. resultierte sondern auch sehr oft um die jeweils verwendete Reifemethode. Ich darf auf keinen Fall behaupten, dass ich alle Reifemethoden kenne und auch schon probiert habe aber neben dem Wet Aged sind mir heutzutage u. a. das klassische Dry Aged, Smoked Aged, Asche Aged, Aqua Aged, Luma Aged, Reifung im Rindertalk u. v. m. bekannt. Schon oft habe ich mir die Frage gestellt: „Was soll jetzt noch folgen?“

Diese Frage stellte sich seit langer Zeit auch schon David Schrand, Inhaber des Online Genusshandels eatventure und entwickelte während seiner 12-monatigen Erprobungszeit mit dem Shio Aging ein eigenes Reifeverfahren. Fleisch, welches durch dieses neue Reifeverfahren veredelt wurde, verkauft eatventure bereits seit ca. Ende 2017. Leider bot sich mir bisher nie die Möglichkeit ein Shio Aged Beef zu kosten, was sich ab dem heutigen Tag endlich ändern wird.

Was steckt hinter Shio Aged?

Das japanische Wort Shio bedeutet in die deutsche Sprache übersetzt „Salz“.

Bei der neuen Reifemethode Shio Aged durchläuft das Fleisch in besonderen Reifeschränken innerhalb von 8 Wochen wechselnde Stufen von Temperatur und Luftfeuchtigkeit und wird dabei regelmäßig mit einer Salzsole besprüht. Das dabei verwendete Bad Essener Urmeersalz wird aus einer flüssigen, mineralstoffreichen und übersättigten Urmeer-Salzsole aus ca. 800 m tiefe gewonnen, welches seit Millionen von Jahren von Umwelteinflüssen, zwischen den dichten Gesteinsschichten, unberührt blieb. Laut dem Salzproduzenten würde die pur verkostete Salzsole wie eine Gemüsebrühe schmecken.

Beim Besprühen der Salzsole muss peinlichst genau darauf geachtet werden, dass das Fleisch weder zu trocken noch zu naß wird.

Durch das Shio Aging würden sich laut David Schrand die Fehlgeschmäcker, wie z. B. herbe oder erdige Noten verringern und das Fleisch seinen urtypischen Geschmack behalten.

Genauso wie beim Dry Aging Verfahren, werden nach dem Reifen die trockenen Ränder abgeschnitten.

Das Shio Aged Red Heifer Auslese Ribeye Steak

Zum Test stellte uns eatventure ein Shio Aged Red Heifer Auslese Ribeye Steak zur Verfügung. Red Heifer Steaks der eatventure Auslese sind deutlich stärker marmoriert als die normalen Red Heifer Steaks. Unter der u. a. besonders gebührenden Beachtung der Marmorierung tragen nur etwa 10 % der Red Heifer Rinder das Qualitätssiegel „Auslese“.

Fleisch von eatventure wird generell schockgefrostet ausgeliefert. Das gefrorene Fleisch wurde von mir über Nacht schonend im Kühlschrank aufgetaut.

Das 432 g schwere, 8 Wochen Shio Aged Ribeye Steak macht optisch schon einmal einen sehr guten Eindruck! Dieses durfte mit einem Küchentuch abgedeckt für ca. 2 Stunden Raumtemperatur annehmen.

Die Vergrillung

Damit es jeder Grill-Fan zu Hause nachmachen kann, verwendete ich bei der Zubereitung des Steaks absichtlich keinen Beefer, keine gusseiserne oder geschmiedete Pfanne, nicht das Sous-Vide Verfahren o. ä., sondern garte das Fleisch unverfälscht auf dem gusseisernen Rost eines Gasgrills.

Nachdem der gusseiserne Rost des Weber Genesis II LX S-44o GBS mit maximaler Temperatur aufgeheizt wurde, legte ich das Steak für ca. 90 sec. auf die 10.00 Uhr-Stellung und anschließend für ca. 90 sec. auf die 2.00 Uhr-Stellung. Durch dieses etablierte und von vielen Grillern praktizierte Vorgehen kann ein schönes Branding-Muster in Rauten-Form entstehen. Um das Steak später geschmacklich unverfälscht beurteilen zu können, verzichtete ich beim Grillen auf jegliche Zusätze wie Öl oder Salz, geschweige denn Pfeffer.

Nachdem ich mit der anderen Seite des Steaks ebenso verfuhr, stellte ich die Fettseiten noch einmal für kurze Zeit auf den heißen Rost und knusperte sie damit an.

Nach dem scharfen Angrillen verringerte ich die Gartemperatur auf ca. 150°C und legte das Steak auf den Ablagerost. Dort weilte es so lange, bis eine Kerntemperatur von 52°C erreicht war.

Beim Aufschneiden viel auf, dass im Gegensatz zum „normalem“ 4 Wochen gereiften Dry Aged Steak, beim Shio Aged Steak weniger Fleischsaft austrat.

Die Verkostung

Nun ging es an die Verkostung, auf die ich mich schon den ganzen Tag lang gefreut habe. Wie beim „normalen“ Dry Aged Steak, bestach auch das Shio Aged Steak durch ein leicht buttriges und nussiges Aroma.

Beim der Verkostung viel auf, dass das Mundgefühl durch die, nennen wir es Spritzigkeit, ein leicht angenehmeres war. Am auffälligsten war jedoch, dass das Fleisch keine zusätzliche Würzung in Form von Salz oder Pfeffer benötigte und somit geschmacklich „von Natur aus“ stimmig war.

Fazit

Das Shio Aged Ribeye ist meines Erachtens noch ein wenig saftiger als ein vergleichbares Dry Aged Ribeye und verliert bereits beim Aufschneiden weniger Fleischsaft. Das leicht buttrige und nussige Aroma erinnert sofort an ein Dry Aged Steak, jedoch ist das Gesamtaroma so sehr stimmig, dass nach meiner Meinung weder zusätzliches Salz noch Pfeffer notwendig wären. Das laut Herstellerangaben jedoch die Krustenbildung besser sei, konnte ich bei der Zubereitung auf einem gusseisernen Rost nicht feststellen.

Selbstverständlich hat ein länger und aufwändiger gereiftes Stück Fleisch auch einen höheren Preis.

SHIO AGED RED HEIFER® AUSLESE RIBEYE STEAK , 8 WOCHEN SHIO AGED: 82,12 € / kg
RED HEIFER® RIBEYE STEAK, 6 WOCHEN DRY AGED: 53,60€ / kg

Direkt verglichen mit einem Dry Aged Steak gleicher Qualität, würde ich mit Stand heute dem Shio Aged Steak den Vortritt lassen.

Übrigens, mittlerweile bietet eatventure das Shio Aged Verfahren auch für Schweinefleisch an!

Smoke Aged Rumpsteak mit Mango-Chili-Sauce u. Zitronen-Drillinge

Zutaten
Smoke Aged Red Heifer Rumpsteak (6 Wochen)
für die Mango-Chili-Sauce
1/2 Mango
5 EL Limettensaft
5 EL Olivenöl
1 kl. Zwiebel o. Schalotte
1/2 rote Chili
1 TL brauner Zucker
2 Zweige frischen Koriander
4 Zweige frische Petersilie
schwarzes Hawaiisalz
gemahlener Pfeffer

für die Zitronen-Drillinge
500 g kleine Kartoffeln
2 EL Butter
6 Zweige frische Petersilie
Saft einer Bio-Zitrone
Abrieb einer Bio-Zitrone
1 EL Ras el Hanout
Meersalz

Die Mango schälen, den Kern entfernen und anschließend das Fruchtfleisch würfeln. Die kleine Zwiebel und die Chili sehr fein würfeln. Den Koriander und die Petersilie hacken und zusammen mit dem Limettensaft und dem Olivenöl verrühren. Nun mit dem Hawaiisalz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

Die frische Petersilie fein hacken und anschließend mit dem Ras el Hanout und dem Abrieb einer Bio-Zitrone in einer Schale vermischen. In einer weiteren Schale den Saft der Bio-Zitrone mit der Butter vermischen.

Während die Briketts im Anzündkamin vorglühen, die Kartoffeln in Salzwasser bissfest kochen und anschließend nach dem Abkühlen halbieren.
Die halbierten Kartoffeln, mit der Schnittfläche nach unten, in der Zitronensaft-Butter-Mischung durch Zuhilfenahme einer gusseisernen Pfanne braten, bis sie Farbe angenommen haben.

Die Schnittfläche der gebratenen Kartoffeln mit der Petersilien-Mischung bestreuen.

Das mindestens 2 Stunden zuvor aus dem Kühlschrank entnommene und auf Zimmertemperatur gebrachte Smoke Aged Rumpsteak zum „Grillen“, „Beefen“ oder „Greeken“ bereitlegen.

Wir hatten bereits vorab entschieden, unser Rumpsteak in dem Greeker zu garen. Eine ausführliche Produktvorstellung zum Greeker findet ihr hier…

Eine sehr perfekte Kombination: Smoke Aged Rumpsteak mit Mango-Chili-Sauce u. Zitronen-Kartoffeln.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachgrillen.

Tomahawk-Steak mit Pfifferling-Speck-Rahmsauce u. Süßkartoffel-Röstis

Heute zeige ich euch das Rezept einer wahnsinnig leckeren Kombination. Ein 6 Wochen Dry Aged Red Heifer Tomahawk-Steak mit einer hocharomatischen Pfifferling-Speck-Rahmsauce und krossen Süßkartoffel-Röstis.

Zutaten
ca. 500 g Steak (z. B. Red Heifer Tomahawk von eatventure)
Murray River Salt Flakes

für die Pfifferling-Speck-Rahmsauce
3 EL Butter zum Braten
200 g Pfifferlinge
125 g Schinkenspeck
1 kleine Zwiebel
1 kräftiger Schuss Weißwein
125 ml Sahne
75 ml Milch
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Meersalz
3 TL frisch gehackte Petersilie

für die Süßkartoffel-Röstis
3 EL Butter zum Braten
500 g Kartoffeln
2 EL Mehl
5 EL Milch
2 Eier

Hauptdarsteller ist dieses 6 Wochen Dry Aged Red Heifer Tomahawk von eatventure.

Zubereitung der Pfifferling-Speck-Rahmsauce

Die Pfifferlinge mit einem Pinsel vorsichtig putzen.

Etwas Butter in eine gusseiserne Pfanne stark erhitzen und die Pfifferlinge gold-braun braten.

Die Pfifferlinge aus der Pfanne nehmen und stattdessen eine fein gewürfelte Zwiebel und den Schinkenspeck kross braten.

Mit Weißwein ablöschen, die Pfifferlinge zurück in die Pfanne geben, die Sahne hinzufügen und anschließend alles zusammen kurz aufkochen.

Erst zum Schluss mit etwas frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und frisch gehackter Petersilie würzen und ggf. ein wenig Meersalz hinzufügen.

Zubereitung der Süßkartoffel-Röstis

Die Süßkartoffeln schälen und anschließend reiben. Ich mache das unter Zuhilfenahme einer Kitchenaid mit Gemüseschneider-Aufsatz.

Die geriebenen Süßkartoffeln auf ein sauberes Küchentuch geben…

…und anschließend die überschüssige Flüssigkeit auspressen.

Die geriebenen Süßkartoffeln zusammen mit den Eiern, dem Mehl und der Milch vermengen.

Die Röstis in einer gusseisernen oder noch besser geschmiedeten Pfanne knusprig braten.

Zubereitung des Steaks

Nun kommt es zum unaufwändigsten Teil des Rezepts. Während der Grill für direkte hohe Hitze oder wie in unserem Fall der Beefer XL aufheizt, wird das Steak lediglich mit Murray River Salt Flakes bestreut.

Anschließend jeweils 45 – 60 Sekunden lang von jeder Seite grillen bzw. beefen.

Je nach Stärke des Steaks, ggf. im indirekten Bereich des Grills bzw. in der unteren Schale des Beefer XL bis zu einer Kerntemperatur von ca. 54° C nachgaren.

Fertig ist die perfekte Kombination aus einem 6 Wochen Dry Aged Tomahawk-Steak mit einer Pfifferling-Speck-Rahmsauce und krossen Süßkartoffel-Röstis.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachgrillen!

New York Cut Rib-Steak mit Rosenkohl aus dem Wok

Zutaten (für 2 Personen)
600 g Steak
500 g Rosenkohl
50 – 75 g Schinkenwürfel
Murray River Saltflakes
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
eine Prise Muskat

Vor kurzem nahm ich an einem sehr interessanten Kochkurs teil, bei dem u. a. Rosenkohl nach einer mir zuvor völlig unbekannten Methode zubereitet wurde. Der Show-Koch Steve Bormann von 38°grad versprach, dass der Rosenkohl selbst den Gästen schmecken würde, die ihn in bisher gemieden hatten. Soviel vorweg – er hatte Recht! Schaut euch die einfache Zubereitung einmal an.

Die Zutatenliste ist recht übersichtlich. Als Hauptspeise wählte ich ein 600 g Dry Aged Red Heifer New York Cut Rib-Steak von ADLA-Gourmet.

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Doch bevor das Steak gegrillt wird, muss der Rosenkohl vorbereitet werden. Während die Briketts durchglühen, mit einem Schälmesser den Strunk des Rosenkohls abschneiden, die äußeren unschönen 2 – 3 Blätter entfernen und anschließend die darunterliegenden schönen Blätter „ernten“ und in einer Schüssel sammeln.

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Überschüssiges Fett vom Steak entfernen und aufbewahren.

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Die durchgeglühten Briketts in den Moesta WOK´N BBQ füllen, Grill Grates auflegen und aufheizen lassen. Das Steak großzügig mit Murray River Saltflakes bestreuen.

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Das Fleisch jeweils von beiden Seiten 90 Sekunden lang auf der 10 Uhr- und 2 Uhr-Stellung grillen, anschließend bei einer Gartemperatur von ca. 150 Grad Celsius in einem anderen Grill, Backofen oder in Alufolie eingewickelt neben dem Wok garziehen lassen, bis eine Kerntemperatur von ca. 53 Grad Celsius erreicht ist. Anschließend ggf. warmhalten.

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Die Grill Grates vorsichtig mit feuerfesten Handschuhen zur Seite legen. Das abgeschnittene überschüssige Fett vom Steak langsam (im oberen Bereich des Woks) auslaufen lassen…

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…dann die Schinkenwürfel dazugeben und anbräunen.

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Nun die Rosenkohlblätter hinzufügen, unter ständigen Rühren ebenfalls leicht anbräunen und mit frisch gemahlenen Pfeffer sowie einer Prise Muskat würzen.

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Fertig sind das perfekte Steak und der dazu perfekt zubereitete Rosenkohl bzw. die Rosenkohlblätter.

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Genau auf dem Punkt gegartes Dry Aged Beef mit einer Kerntemperatur von 53 Grad Celsius – das genügt.

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Wie man auf dem folgenden Bild sehr schön erkennt, besitzt das Steak reichliche Röstaromen.

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Wie euch wahrscheinlich bei der Zubereitung der Rosenkohlblätter aufgefallen ist, wurde von mir gänzlich auf Salz verzichtet. Das liegt daran, dass die Schinkenwürfel schon reichlich Salz beinhalten.

Fazit
Wie zu erwarten, war das Fleisch von ADLA-Gourmet wieder aller erste Sahne. 600 g ist die ideale Fleischmenge für 2 Personen. Der Rosenkohl ist die perfekte Ergänzung zu diesem schönen Stück Fleisch. Er ist kein bisschen bitter, wie man ihn bei konventionellen Garmethoden kennt. Ich muss zugeben, dass das ernten der einzelnen guten Blätter etwas fummelig ist aber das tolle Ergebnis entschädigt für die Arbeit.
Also, worauf wartet ihr? – Kauft euch ein Päckchen Rosenkohl und probiert das unbedingt auch einmal aus. Selbstverständlich klappt das auch in einem normalen Kochtopf, macht jedoch nicht so viel Spaß. ;-)