3-2-1 Sweet Apple Ribs vom Pellet-Grill

Zutaten
1,5 – 3,0 kg Spareribs
Rub
Ankerkraut Sweet Apple Ribs
für die Apple BBQ-Sauce
400 ml Ketchup
250 ml Apfelsaft
2 EL Worcestersauce
1 EL Grafschafter Goldsaft
1 EL Apfelessig
1 EL Sojasauce
1,5 EL brauner Zucker
1 EL Zucker
1 TL Cayennepfeffer
0,5 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
0,5 TL Selleriesamen
0,5 TL Zimt

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Spareribs können auf unterschiedliche Arten und Weisen zubereitet werden. Mir persönlich gefällt die 3-2-1 Methode immer noch am allerbesten, die ich in einem vorherigen Bericht schon einmal detailliert beschrieb. Meine Vorliebe hat sich in den vielen Jahren in denen ich grille auch nicht sonderlich geändert. – Eines hat sich jedoch geändert, es ist die schnelle, sichere, fast sorgenfreie Zubereitung von Spareribs mit einem Pellet-Grill, welcher sich in der Vergangenheit schon dutzende Male bei mir bewährt hat. – Die allerbesten Erfahrungen sammelte ich mit dem Traeger Pro Series 22.
Diese unbekümmerte Art Spareribs zu garen möchte ich euch am Beispiel des für mich neuen Rubs „Ankerkraut Sweet Apple Ribs“ und einer dazu genial passenden Apple BBQ-Sauce zeigen.

Exkurs: Was bedeuten eigentlich die Zahlen „3-2-1“?
Die Zahlen stehen für die 3 unterschiedlichen Garphasen/-Zeiten.
Die „3“ steht für 3 Stunden räuchern bei ca. 105 – 120 Grad.
Die „2“ steht für 2 Stunden dampfgaren bei ca. 120 – 140 Grad.
Die „1“ steht für 1 Stunde glasieren bei ca. 150 Grad.

Zuerst muss die auf der Innenseite vorhandene, sogenannte Silberhaut von den Spareribs entfernt werden. Diese kann relativ einfach mit einem Schälmesser angehoben und anschließend unter Zuhilfenahme eines Küchentuchs in einem Rutsch abgezogen werden.
Die Spareribs gründlich unter fließendem Wasser reinigen und anschließend trocken tupfen.

Nun werden die Spareribs mit eurem bevorzugten Rub eingerieben. Wie bereits erwähnt, verwende ich in diesem Fall „Ankerkraut Sweet Apple Ribs“; alternativ schmeckt aber auch sehr gut mein eigener Rub „bigBBQ Spice“ oder der selbst gemischte und sehr beliebte Magic-Dust-BBQ-Rub (Rezept).

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Die Spareribs werden nun in Alu- oder Frischhaltefolie eingepackt und über Nacht zum Einwirken in den Kühlschrank gelegt. Da die Spareribs pünktlich zum Mittag um 12.30 Uhr auf den Tisch stehen sollen, bereitete ich schon am frühen Abend den Pellet-Grill dafür vor. Dazu wird die Pellet-Kammer mit der gewünschten Pellet-Sorte (ich verwendete Apfel-Pellets) aufgefüllt, die Spareribs-Halter auf den Grillrost positioniert und der Stecker in die Stromsteckdose gesteckt. – Das war´s erst einmal!

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Morgens um 6.00 Uhr: Phase „3“
Den Pellet-Grill auf die Stellung „Smoke“ stellen und währenddessen die Spareribs in den Halter stellen. Sobald der erste Rauch aufsteigt (nach ca. 2 min.), den Pellet-Grill auf 107 Grad Celsius stellen. Ich verwende als Spareribs-Halter sehr gerne den IKEA Variera Deckelhalter (Kostenpunkt: unter 5 EUR).
Die Spareribs verweilen insgesamt 3 Stunden in der Phase 3 – Zeit wieder ins Bett zu gehen. ;-) Wer möchte, kann während dieser Zeit das Fleisch in regelmäßigen Abständen mit etwas Apfelsaft/Cidre oder Wasser besprühen oder bestreichen. Nach 3 Stunden sehen die Spareribs in etwa so aus…

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Morgens um 9.00 Uhr: Phase „2“
Nun wird in die „IKEA KONICS Ofenform mit Rost“ oder einem anderen geeigneten Behälter etwa 0,5 – 1 Liter Wasser gefüllt. Auf dem Ofenform-Rost positioniert man nun den Spareribs-Halter samt Spareribs und verschließt anschließend alles „luftdicht“ mit Alu-Folie. Diese Form wandert nun für weitere 2 Stunden, bei 148 Grad, in den Grill.

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Während dieser Wartezeit, kann die Apple BBQ-Sauce zubereitet werden. Dazu werden alle o. a. Zutaten für die Apple BBQ-Sauce in einen Topf verrührt und kurz aufgekocht. Je nachdem wie flüssig die Sauce ist, muss sie ca. eine halbe Stunde lang köcheln. Nur so bleibt die Sauce später auf den Spareribs gut „kleben“.

Nach 2 Stunden müssen die Spareribs ganz vorsichtig ausgepackt und auf den Grillrost gelegt werden. Vorsichtig deshalb, weil das Fleisch schon fast von selbst vom Knochen fällt – „Fall off the Bone“ (FOTB).

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Phase „1“
Jetzt muss das Fleisch das erste Mal mit Apple BBQ-Sauce bestrichen werden. Damit die „Glaze“ ordentlich trocknen kann, sollte der Grill nun auf eine Temperatur von 135 Grad Celsius eingestellt werden. Das Bestreichen der Spareribs sollte noch weitere 2 – 3 Mal, jeweils nach ca. 15 min., wiederholt werden.

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Damit nichts anbrennt, solltet ihr zwischendurch die Färbung kontrollieren.
Nach spätestens 1 Stunde sind die Spareribs fertig. Ich verkürze diese Zeit meist auf eine halbe Stunde. Damit ich auch den eigentlichen Geschmack des Rubs beurteilen kann, habe ich den hinteren Spareribs-Strang nicht mit BBQ-Sauce bestrichen.

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Die 3-2-1-Spareribs können nun im Ganzen, in 2er-Streifen oder in 1er-Streifen serviert werden. Guten Appetit!

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Die Spareribs waren wie immer sehr zart und saftig und schmeckten in der von mir gewählten Rub-/Glaze-Variante einfach Mega-lecker! Probiert das auch unbedingt einmal aus!

Als Ergänzung solltet ihr euch auch den Bericht der Zubereitung auf dem Kugelgrill und auf dem Keramikgrill anschauen (hier entlang).
Als Alternativ-Methode empfehle ich den Bericht: Spareribs 5-0-0,5 (hier klicken) in Verbindung mit dem Smokenator 1000 – eine sehr große Hilfe, um die Gartemperatur im Kugelgrill stabil zu halten.
Im Bericht 3-2-1 Dicke Rippe geht es um die fleischreichere Variante der Spareribs (zum Nachlesen).

Fisch-Grill-Box von Deutsche See und BEEF!

Ich habe einen tollen Tipp für diejenigen unter euch, die noch nicht so üppig mit Grill-Zubehör ausgestattet sind und sich bisher noch nicht so recht an edlen Fisch herangetraut haben bzw. noch nicht so genau wissen, wie man ihn schmackhaft würzt.

Die Fisch-Grill-Box „Luxus-Lachs für Ihren Grill“ ist eine zeitlich limitierte Sonderedition, welche bis Ende September 2016 in den Kühlregalen gut sortierter Lebensmittelgeschäften und im Online-Shop von Deutsche See erhältlich ist. Sie wurde in Kooperation mit der Fischmanufaktur Deutsche See und dem Lifestyle-Magazin für Männer BEEF! zusammengestellt und besteht aus folgenden Bestandteilen:

– 1 kg feinster Ikarimi-Lachs aus Norwegen
– Räucherbrett aus Zedernholz (400 x 150 x 11 mm)
– 100 g Pastrami-Rub zum Selber-Würzen

Ich habe mir die Box von Deutsche See nach Hause schicken lassen und konnte mir zuvor einen von drei möglichen Wochentagen (Mo., Mi. o. Fr.) aussuchen.

Am Freitag, meinem Wunschtag, um ca. 9.00 Uhr morgens, hielt der Lieferwagen vor unserem Haus. Daraufhin gab der Bote folgendes Paket ab.

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In dem Umkarton befand sich diese appetitanregend gestaltete Grill-Box.

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Die drei Bestandteile der Grill-Box waren jeweils einzeln verschweißt. Der Lachs war mit Eis-Packs bedeckt und entsprechend perfekt gekühlt.

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Vor Gebrauch der Zedernholzplanke, sollte sie zuvor ca. 2 Stunden lang gewässert werden. Zu diesem Zweck sollte die Planke in einem ausreichend großen, mit Wasser gefüllten Behältnis gelegt und ggf. mit einem ausreichend schweren Gegenstand untergetaucht werden.

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Der Grill sollte auf eine Gartemperatur von ca. 160 – 180 °C (indirekte Hitze) eingeregelt werden. Die Zedernholzplanke sollte kurz vor der Vergrillung mit der Oberseite nach unten gerichtet, direkt über die Hitzequelle gelegt werden.

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Sobald die Zedernholzplanke qualmt und anfängt laut zu knacken, hat sie genug Hitze aufgenommen und scheidet zudem ausreichend Raucharomen aus.

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Nun wird der Lachs mit der Hautseite auf die Oberseite der heißen Zedernholzplanke gesetzt.

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Jetzt kommt der Pastrami-Rub ins Spiel. Laut Dosenangaben enthält der Rub folgende Zutaten:

– Zucker
– Meersalz
– Paprika
– Pfeffer
– Koriander
– Kümmel
– Petersilie

Ungefähr 25 g Rub werden mit Gefühl in das Lachsfilet gerieben. Um die Kerntemperatur zu kontrollieren, verkabelte ich das Lachsfilet bei der Gelegenheit sicherheitshalber mit einem Thermometer.

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Anschließend wurde die Lachsplanke in die indirekte Zone des Grills gelegt.

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Nun wird der Lachs bei geschlossenem Deckel bis zu einer Kerntemperatur von ca. 55 °C gegart.

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Bei der von mir gewählten Gartemperatur von exakt 160 °C dauerte es in der indirekten Zone ca. 35 Minuten, bis der Lachs fertig war. Je niedriger die Gartemperatur gehalten wird, desto zarter bleibt der Lachs.

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Das Ergebnis konnte sich mehr als sehen lassen! Der im Rub enthaltene Zucker karamellisierte leicht und hinterließ eine leckere Kruste.

Nach dem Aufschneiden sah man dem Lachsfilet förmlich an, wie sehr saftig es im innern war.

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Verspeist wurde der Lachs mit Reis, einer leichten Dill-Sauce und einem guten Glas Weißwein.

Der Rub passt unwahrscheinlich gut zum Ikarimi-Lachs. Das Lachs-Filet besaß von außen eine leicht süße aber sehr aromatische Kruste und war von innen unfassbar saftig. Selbst ein dezentes Raucharoma war zu entdecken.

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Wer kann dazu schon nein sagen?! Mit diesem Gericht ködert ihr garantiert auch diejenigen, die mit Fisch bisher nicht allzu viel zutun gehabt haben.

Fazit
Wenn ihr einmal selbst ein solch tolles Gericht zaubern wollt, benötigt ihr nur zwei Dinge. Einen Grill mit Deckel und die Fisch-Grill-Box „Luxus-Lachs für Ihren Grill“. Selbst unerfahrene Griller werden garantiert zu einem Top-Ergebnis kommen, ohne sich im Vorfeld große Gedanken über Grill-Zubehör, Fischhändler, Gewürze und Garzeiten machen zu müssen.
Des Weiteren ist erwähnenswert, dass der Doseninhalt des Rubs für ca. 3 – 4 Zubereitungen ausreicht und die Zedernholzplanke zwischen ca. 3 – 6 Mal wiederverwendet werden kann. Wir von bigBBQ.de haben das große Los gezogen und beziehen den Deutsche See-Fisch vom E-Center (EDEKA) aus 48465 Schüttorf. – Es ist also quasi Rund um die Uhr für genug Nachschub gesorgt. Vielleicht habt ihr in eurer Region auch das Glück, dass euer Lebensmittelgeschäft ebenfalls mit Fisch von Deutsche See beliefert wird. Der gute Ikarimi-Lachs kann selbstverständlich auch online separat über Deutsche See bestellt werden.

Probiert es auf alle Fälle einmal aus! Ihr werdet es auf keinen Fall bereuen.

Royal Flush Flank Steak

Zutaten
1 Flank Steak (1,2 kg)
1 EL Royal Flush Rub (Udenheim BBQ)
2 EL Parmesan
Murray River Salt Flakes

Zur Zubereitung des Royal Flush Flank Steaks werden nur wenige Zutaten benötigt. Die Hauptzutat kommt von keinem geringeren, als den YouTube BBQ Blogger Jörn Rochow von Udenheim BBQ – BBQ aus Rheinhessen. Er hat vor Kurzem seine ersten beiden, eigen kreierten Rubs auf dem Markt gebracht.
Bacon Goodness u.
Royal Flush Rub
Letzterer kommt heute zum Einsatz und wird unter Zugabe von Parmesan seinen Geschmack auf einem tollen Flank Steak entfalten.

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Der Rub enthält laut Herstellerangaben folgende Zutaten:
Zwiebeln, Paprika, Tomaten, Rohrzucker, Salz, Gewürze (Senf u. Sellerie) und mediterrane Kräuter.

Da ich beschlossen habe das Flank Steak auf dem Beefer zu garen, bereitete ich als erstes die Royal Flush Parmesan Mischung zu. Dazu werden ca. 2 EL geriebenen Parmesan mit 1 EL Royal Flush vermischt und anschließend erst einmal zur Seite gestellt.

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Das Flank Steak wurde zuvor ca. 2 Stunden lang Sous Vide gegart und besaß eine Kerntemperatur von 50 Grad Celsius. Es ist immer wieder erstaunlich, wie exzellent der Severin SV 2447, Sous-Vide Garer die vorgegebene Temperatur hält. Proben mit dem Einstichthermometer in dem Fleisch belegen dieses immer wieder bei meinen Einsätzen mit dem Einstieg-Sous-Vide Garer!

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Damit das langfaserige Flank Steak sich beim starken Erhitzen nicht aufrollt, wurde es zuvor mit einem scharfen Messer von beiden Seiten rautenförmig eingeschnitten und anschließend von einer Seite großzügig mit Murray River Salt Flakes bestreut.

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Das Steak mit der Salz bestreuten Fläche nach oben zeigend in den Beefer schieben und für ca. 50 – 60 Sekunden beefen.

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Zwischenergebnis ist eine leckere Salzkruste.

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Das Steak einmal wenden und mit der ohne Salz bestreuten Fläche nach oben zeigend ebenfalls für ca. 50 – 60 Sekunden beefen.
Nun die Royal Flush Parmesan Mischung gleichmäßig über das Steak streuen, den Beefer auf „Sparflamme“ stellen und anschließend das Steak in den unteren Bereich des Beefer legen.

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Nach ca. 30 – 45 Sekunden ist der Parmesan geschmolzen und das Steak mit einer Kerntemperatur von ca. 54 – 55 Grad Celsius fertig gegart.

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Es lässt sich in der Nachaufnahme sehr gut erkennen, wie schön sich der Parmesan mit dem Royal Flush Rub und dem Fleisch verbunden hat.

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Beim Anschnitt zeigt sich der perfekte Gargrad.

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Eine krosse Salzkruste von unten, eine schmackhafte Royal Flush Kruste von oben und in der Mitte zartes saftiges Fleisch.

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Als Beilage gab es selbstgemachte Country Potatoes.

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Das Royal Flush Flank Steak ist das Geschmackserlebnis pur! Der Rub schmeckt im Zusammenspiel mit dem Parmesan immer noch sehr ausgewogen. Beim Reinbeissen in eine Tranche knistern die beiden leckeren Krusten angenehm im Mund.

Probiert doch selbst einmal diesen tollen Rub aus. Ich gebe eine absolute Kaufempfehlung für Jörn´s Royal Flush Rub und werde ihn zukünftig noch häufig einsetzen!

Wurstlollies

Zutaten
Holzspieße
150 g Emmentaler Käse
4 EL Lieblings-BBQ-Rub
16 Scheiben Bacon
4 gebrühte Würstchen

Seit vielen Jahren gibt es für unsere Familie und unseren Gästen hin und wieder leckere Wurstlollies. Sie gelten als Alternative für die normale Bratwurst oder als Appetizer vor einem langen BBQ-Abend. Auch auf Kindergeburtstagen sind die Lollies aus Fleisch ein willkommener Snack.

Zum Erstellen der Wurstlollies bedarf es nur einige wenige Zutaten. Die gebrühten Würstchen werden der Länge nach in jeweils 4 Scheiben geschnitten. Fragt einfach euern Metzger, ob er das für euch erledigt – meiner erledigt das in wenigen Sekunden!

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Der Emmentaler Käse wird in Würfel geschnitten und großzügig in euren Lieblings-BBQ-Rub gewälzt. Ich finde, dass Don Marcos´s Pigwing ideal dazu passt!

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Nun wird jeweils eine Scheibe Bacon um einen gerubbten Käsewürfel gewickelt.

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Nun jeweils eine Wurstscheibe um das „Päckchen“ wickeln und dann mit einem langen Holzspieß fixieren.

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Die 16 Spieße werden Sternförmig auf den Grillrost gelegt. Da der Outdoorchef Ascona 570 G durch das Trichter-System eine 100 prozentige indirekte Fläche zur Verfügung stellt, kann die Menge der Lollies problemlos verdoppelt oder verdreifacht werden. Bei konventionellen Holzkohle-Grills sollte die Fläche über der Glut freigelassen werden.

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Die Spieße sollten nun von jeder Seite, bei ca. 200 Grad Celsius, ungefähr 10 min gegart werden. Sobald die Wurstlollies die gewünschte Farbe angenommen haben können sie serviert werden.

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Die Spieße lassen sich sehr schön in einem selbstgemachten Halter präsentieren. Dazu verwende ich gern ein einfaches, mit Alufolie verkleidetes Holzbrettchen, welches unter Verwendung eines Holzbohrer mit einzelnen Löcher versehen wurde.

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Die Wurstlollies schmecken nicht nur als Partysnack vom Spieß, sondern selbstverständlich auch als Hauptspeise mit z. B. Country Potatoes.

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Genial einfach und dazu noch sehr lecker! Viel Spaß beim Nachgrillen.

Chicken Lollipops

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Zutaten
Rub
4 EL Paprika edelsüß
1 EL brauner Zucker
1 TL Knoblauchpulver
1 TL Zwiebelpulver
3 EL Hähnchengold
1 TL Chiliwürzer
1/3 TL Chilipulver, scharf
1 TL frisch gemahlenen Pfeffer
1 TL Selleriesalz
2 TL Kochsalz

Marinade / Dippsauce (Honig-Barbecue-Sauce)
1 1/4 Tassen Ketchup
2/3 Tasse Olivenöl
3/4 Tasse Essig
5 Esslöffel Worcestershire Soße
2 EL Honig
2 Teelöffel Ingwerpaste
1 TL Rote Currypaste
1 kräftiger Schuss Zitronensaft
Tabasco oder ähnliches nach Geschmack

(Rezept von „Peperoni„,vom „GSV„.)

Anleitung


Die fertig gerubbten Chicken Lollipops kommen nach dem 12-stündigen Kühlschrank-Aufenthalt auf den für indirekte Hitze vorbereiteten Grill. Die Gartemperatur liegt unter dem Deckel bei ca. 180 – 200 Grad.

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Nach ca. 15 Minuten werden sie das erste Mal gemobbt, danach noch 2 weitere Mal nach jeweils 15 Minuten.

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Nach ca. 1 Stunde sind die Chicken Lollipops fertig. Geprüft wurde mit einem Einstichthermometer bis zu einer Kerntemperatur von 85 Grad.

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Die Chicken Lollipops schmeckten unwahrscheinlich saftig und waren sehr toll gewürzt.
Des Weiteren sind sie auch kalt als Fingerfood sehr geeignet.

Fazit
UNBEDINGT NACHGRILLEN!
Dieses Rezept muss unverändert noch viele Male wiederholt werden.
Viele sprechen über eine lange Vorbereitungszeit – für meine Methode benötigte ich allerhöchstens ca. 90 Sekunden pro Schenkel – zeitlich also absolut vertretbar wie ich finde.

Gedrehtes Texas Chicken

Zutaten
1,5 kg Kikok Hähnchen
1 – 2 EL Olivenöl
4 – 5 EL Ankerkraut Texas Chicken

Die Verwendung einer Rotisserie verspricht Entspannung pur. Die Vergrillung eines Kikok-Hähnchens hingegen verspricht Genuss pur.

Unsere Familie liebt das gelbliche (durch das Carotin aus dem Mais) saftige Fleisch und schätzt es sehr, dass die Tiere ohne Antibiotika aufgewachsen sind. Dafür geben wir gerne ein wenig mehr Geld aus. Kein Wunder, dass die Nachfrage zur Zeit höher ist, als die Verfügbarkeit.

Wenn Samstags einmal wieder viel zu erledigen ist oder man sich Sonntags ein straffes Tagesprogramm vorgenommen hat, muss die Zubereitung des Essens schnell vonstattengehen…
Die Zubereitung eines gedrehten Texas Chickens ist ein Kinderspiel. Während die Briketts in einem großen, zu 2/3 gefüllten, Anzündkamin zum glühen gebracht werden, muss das Hähnchen sparsam mit Olivenöl bepinselt werden.

Anschießend wird das Hähnchen gleichmäßig von innen und aussen mit dem Ankerkraut Texas Chicken Rub bestreut. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es geschmacklich kaum einen Unterschied macht, ob man den Rub für eine längere Zeit, über mehrere Stunden einwirken lässt oder die Haut sogar im Vorfeld einritzt. Meine persönliche Meinung ist, dass ihr euch diese Zeit sparen könnt.

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Nun werden die Briketts gleichmäßig in zwei Holzkohlekörbe verteilt und sich gegenüberstehend auf den Kohlerost gestellt. Dazwischen wird eine Abtropfschale positioniert, die das herunterlaufende Fett auffängt, damit der Grill nicht allzu sehr verunreinigt wird. Sobald der Grill auf eine Gartemperatur von ca. 180 – 200 Grad eingeregelt wurde, kann der Spieß mit dem gerubbten Hähnchen eingehängt und anschließend der Deckel geschlossen werden. Mein Setup lautet (je nach Wetterbedingung) untere Luftzufuhr auf 1/4 offen und obere Entlüftung auf 3 mm offen.

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Die Garzeit wird u. a. von dem Gewicht des Hähnchens mitbestimmt. Bei der angestrebten Gartemperatur von 180 Grad benötigt ein Hähnchen ca. 1 Stunde pro 1 kg Gewicht. Das verwendete 1,5 kg Hähnchen sollte somit nach genau 90 Minuten fertig gegart sein. Der korrekte Garpunkt wird bei einem Kikok-Hähnchen übrigens auch über das kleine, in der Brust steckende, Einwegthermometer angezeigt. Sobald der kleine rote Knopf ca. 1 cm herausschaut, ist der perfekte Garpunkt erreicht.

Während das Hähnchen sich in Ruhe dreht, mähe ich in der Zwischenzeit immer gerne den Rasen oder erledige kleine Einkäufe. Was ich damit sagen will ist, dass der Garvorgang (je nach Grill-Erfahrung) nicht betreut werden muss.
Nach ca. 80 – 85 Minuten wage ich erstmals einen Blick ins Innere des Grills…

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…das sieht doch wieder einmal absolut vielversprechend aus!

Ich lasse das Hähnchen noch weitere ca. 7 Minuten weiterdrehen und erwarte einen von aussen krossen, würzigen und von innen mehr als saftigen Gockel.

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Die Verteilung der Teilstücke ist in unserer Familie immer schon im Vorfeld geregelt. Die Kinder wollen das Brustfleisch und die Eltern freuen sich auf die Keulen und die Flügel.

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Als Beilage passt von Pommes Frites, über einen leichten grünen Salat, bis hin zu Kartoffelsalat und Nudelsalat so gut wie alles.

Das Hähnchen, in Kombination mit dem Texas Chicken Rub von Ankerkraut, schmeckte grandios! Der Rub schmeckt leicht rauchig, kein bisschen süß, ausgewogen gesalzt und besitzt eine leichte Schärfe. Einfach perfekt!

3-2-1 Spareribs

Zutaten
1,5 – 3,0 kg Spareribs
1 L Apfelsaft oder Cidre (Apfelschaumwein)
Lieblings BBQ-Rub (z. B. bigBBQ-Spice)
Lieblings BBQ-Mob
Hickory Wood Chips o. ä. (ca. 2 Std. wässern)

Was bedeuten eigentlich die Zahlen „3-2-1“?
Die Zahlen stehen für die 3 unterschiedlichen Garphasen/-Zeiten.
Die „3“ steht für 3 Stunden räuchern bei ca. 120 Grad.
Die „2“ steht für 2 Stunden dampfgaren bei ca. 120 – 140 Grad.
Die „1“ steht für 1 Stunde glasieren bei ca. 150 Grad.

Zuerst muss die auf der Innenseite vorhandene, sogenannte Silberhaut von den Spareribs entfernt werden. Diese kann relativ einfach mit einem Schälmesser angehoben und anschließend unter Zuhilfenahme eines Küchentuchs in einem Rutsch abgezogen werden.
Die Spareribs gründlich unter fließendem Wasser reinigen und anschließend trocken tupfen.

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Nun werden die Spareribs mit eurem Lieblings-Rub eingerieben. Ich verwende dazu gerne den Steven Raichlen’s Basic Barbecue Rub, alternativ schmeckt auch sehr gut der Magic-Dust-BBQ-Rub (Rezept).

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Ich entschied mich diesmal jedoch für den genialen BBQ-Rub Ankerkraut Tennessee Teardown.

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Die Spareribs werden nun in Alu- oder Frischhaltefolie eingepackt und über Nacht zum Einwirken in den Kühlschrank gestellt. Ein guter Zeitpunkt, um ggf. die kleineren Hickory Wood Chips o. ä. Holz-Chips in Wasser einzulegen. Bei größeren Chunks verzichte ich auf das Wässern.

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Phase „3“
Den Grill auf 120 Grad einregeln und die Spareribs in den indirekten Bereich legen oder in einem Spareribs-Halter stellen. Ich verwende als Spareribs-Halter sehr gerne den IKEA Variera Deckelhalter (Kostenpunkt: unter 5 EUR).
Bei Verwendung eines Kugelgrills werden einige in Wasser getränkte Hickory Wood Chips auf die glühenden Kohlen gelegt – sofort beginnt es zu rauchen. Dieser Vorgang wird je nach Vorliebe des rauchigen Geschmacks noch einige Male wiederholt.

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Bei Verwendung eines Keramik-Grills werden die trockenen Chunks direkt zwischen den Holzkohlestücken gelegt. Ideal sind die großen Hickory Wood – Chunks von Axtschlag.

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Nun wird der ConvEGGtor zum indirekten grillen eingesetzt, auf ihm eine Schale mit heißem Wasser.

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Auch der Keramik-Grill wird auf eine Temperatur von 120 Grad eingeregelt und die Spareribs in einen Spareribs-Halter gestellt.

Es sollte auf keinen Fall dichter Qual aufsteigen, sondern lediglich zarter Rauch.

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Die Spareribs verweilen insgesamt 3 Stunden in der Phase 3. Während dieser Zeit wird das Fleisch in regelmäßigen Abständen mit etwas Apfelsaft/Cidre besprüht oder bestrichen. Nach 3 Stunden sehen die Spareribs in etwa so aus…

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Phase „2“
Nun wird in die „IKEA KONCIS Ofenform mit Rost“ oder einem anderen geeigneten Behälter 0,75 Liter Apfelsaft oder Cidre gefüllt – selbstverständlich kann auch Bier oder Wein verwendet werden. Auf dem Ofenform-Rost positioniert man nun den Spareribs-Halter und verschließt anschließend alles „luftdicht“ mit Alu-Folie. Diese Form wandert nun für weitere 2 Stunden, bei ca. 120 – 140 Grad, in den Grill.

Auf dem Kugelgrill

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Auf dem Keramik-Grill

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Nach 2 Stunden müssen die Spareribs ganz vorsichtig ausgepackt und auf den Rost gelegt werden. Vorsichtig deshalb, weil das Fleisch schon fast von selbst vom Knochen fällt – „Fall off the Bone“ (FOTB).

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Phase „1“
Jetzt muss das Fleisch das erste Mal mit BBQ-Sauce bestrichen werden. Ich verwende dazu gerne die Steven Raichlen’s Basic Barbecue Mob oder die MSB-BBQ-Sauce. Damit die „Glaze“ ordentlich trocknen kann, sollte der Grill nun auf eine Temperatur von ca. 150 Grad eingeregelt werden. Das Bestreichen der Spareribs sollte noch weitere 2 – 3 Mal, jeweils nach ca. 15 min., wiederholt werden.

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Damit nichts anbrennt, solltet ihr zwischendurch die Färbung kontrollieren.
Nach spätestens 1 Stunde sind die Spareribs fertig. Ich verkürze diese Zeit meist auf eine halbe Stunde.

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Die 3-2-1-Spareribs können nun im Ganzen, in 2er-Streifen oder in 1er-Streifen serviert werden. Guten Appetit!

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Als Ergänzung solltet ihr euch auch den Bericht Spareribs 5-0-0,5 anschauen. Dort verwende ich den Smokenator 1000 – eine sehr große Hilfe, um die Gartemperatur stabil zu halten. Des Weiteren verzichte ich auf die „Phase 2“.
Im Bericht 3-2-1 Dicke Rippe geht es um die fleischreichere Variante der Spareribs.
Im Bericht Geflügel- u. Spareribs-Halter – Produkttest (Santosgrills) testete ich einen weiteren günstigen aber sehr guten Spareribs-Halter.

Bacon Bomb Mac ’n’ Cheese

Zutaten
1,5 kg Gehacktes, „halb u. halb“
600 g Bacon
50 g Lieblings BBQ-Rub
2 Eier
150 g Makkaroni o. ä. dicke Nudeln
200 g mitteljunger Gouda
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Lieblings BBQ-Sauce

Die Bacon Bomb oder auch Bacon Explosion genannt, ist ein beliebtes Rezept bei Grillern. Vor einem Grill-Event kann sie bereits mehrere Stunden zuvor vorbereitet und im Kühlschrank gelagert werden – um so mehr Zeit bleibt für die Gäste! Ob Mais, Bohnen, Paprika, Pilze oder Fetakäse, die Bacon Bomb kann mit mehr oder weniger Phantasie gefüllt werden und schmeckt immer!
Heute möchte ich euch eine etwas speziellere Version der Bacon Bomb vorstellen, nämlich die Bacon Bomb Mac ’n’ Cheese. Das Original-Rezept stammt von meinem Bloggerkollegen Thorsten von bbqpit.de.

In einem großen Kochtopf die Spaghetti in Salzwasser bissfest kochen, abseihen und im Topf warm halten. Damit die Nudeln nicht austrocknen, ein paar Esslöffel vom Nudelwasser übergießen.
Das Gehackte zusammen mit einem passenden Rub und zwei Eiern kräftig mit den Händen durchgeknetet. Ich bin der Meinung, dass Ankerkraut Pit Powder, welches ich auch gerne zur Zubereitung von Frikadellen verwende, sehr gut dazu passt. Selbstverständlich könnt ihr aber auch euren Lieblings BBQ-Rub, wie z. B. Magic Dust o. ä., dazu verwenden.

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Die Bacon-Scheiben auf Backpapier zu einem Netz auslegen. Am Besten macht ihr das nach meiner altbekannten Anleitung am Beispiel von 28 Bacon-Streifen. Schaut einmal…

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Das Gehackte ca. 1 cm hoch ebenfalls auf Backpapier ausbreiten.

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Nun benötigt ihr die Nudeln und den Käse.

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Zuerst werden die Nudeln nebeneinanderliegend ausgelegt…

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…und anschließend mit den in Streifen geschnittenen Käse belegt und mit frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer bestreut.

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Das Gehackte aufrollen und anschließend auf das Bacon-Netz legen. Die „Hackfleisch-Kanone“ mit Zuhilfenahme des Backpapiers in das Bacon-Netz einrollen.

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Damit kein Käse herausfließt, die Enden gut verschließen.

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Den Grill auf indirekte Hitze vorbereiten, auf eine Gartemperatur von ca. 170 – 180 Grad einregeln und anschließend die Bacon Bomb auf den Grillrost legen.

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10 Minuten vor erzielen der Kerntemperatur von 70 Grad, die Bacon Bomb mit deiner Lieblings BBQ-Sauce einpinseln und anschließend weitergaren.

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Nun ist die Bacon Bomb Mac ’n’ Cheese fertig und kann angeschnitten werden.

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Von außen kross und von innen saftig.

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Die Bacon Bomb Mac ’n’ Cheese ist von sich aus schon ein fertiges Gericht. Es bedarf keiner großartigen Beilage, ein Salat ist schon das höchste der Gefühle.

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Wer die Bacon Bomb Mac ’n’ Cheese noch nicht kennt, muss sie unbedingt schnellstens kennenlernen. Ein super Familienessen!

3-2-1 Dicke Rippe

Mir ist vor Kurzem aufgefallen, dass ich euch bis heute noch nicht die fleischreichere Variante der berühmten 3-2-1 Spareribs vorgestellt habe. Die Rede ist von der Dicken Rippe, auch Brustspitze, Brust oder Brüstel genannt. Meist werden die in ca. 1.000 g erhältlichen Stücke in der gutbürgerlichen Küche mit dem Knochen geschmort oder dienen in geräucherter oder gepökelter Form als Fleischeinlage in Eintöpfen.

Der große Vorteil der Dicken Rippe, im Gegensatz zu den normalen Schälrippchen, ist der hohe Fleischanteil. Der Nachteil hingegen ist der hohe Fettgehalt von ca. 20 Prozent. Da es sich um langfasrige Fleischstücke handelt, müssen sie bei geringer Hitze, lange Zeit gegart werden (low & slow). Daher bietet es sich gerade zu an, die fleischreiche Dicke Rippe nach der 3-2-1 Methode zu garen. Wie das ganz genau vonstattengeht, hatte ich euch bereits hier beschrieben: 3-2-1 Spareribs

Nachdem die einzelnen Stücke mit euerm Lieblings-Rub eingerieben wurden und der Rub über Nacht im Kühlschrank einwirken konnte, landet das Fleisch auf dem Rost und verweilt dort für 3 Stunden (Phase „3“) bei ca. 110 – 120 Grad. Einige in Wasser getränkte Hickory Wood Chips werden zu Beginn auf die glühenden Kohlen gelegt, sodass es sofort beginnt zu qualmen.

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In der Phase „2“ verweilen die Fleischstücke für weitere 2 Stunden, bei ca. 120 – 140 Grad, in dem Grill. Am Besten nutzt ihr dafür die “IKEA KONCIS Ofenform mit Rost” oder einen anderen geeigneten Behälter und füllt ihn mit 0,75 Liter Apfelsaft oder Cidre (selbstverständlich kann auch Bier oder Wein verwendet werden). Die Ofenform verschließt ihr “luftdicht” mit Alu-Folie.

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Ihr seht, nachdem die Phase „2“ abgeschlossen ist, dass sich das Fleisch etwas zurückgezogen hat und die Knochen zum Vorschein kommen.

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In der Phase „1“ (eine Stunde) muss das Fleisch das erste Mal mit BBQ-Sauce bestrichen werden. Damit die “Glaze” ordentlich trocknen kann, sollte der Grill dazu auf eine Temperatur von ca. 150 Grad eingeregelt werden. Das Bestreichen der Dicken Rippe sollte noch weitere 2 – 3 Mal, jeweils nach ca. 15 min., wiederholt werden.

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Fertig ist die Dicke Rippe nach der 3-2-1 Methode. Da es mir in diesem Bericht lediglich darum geht, auf die meist unterschätzte Dicke Rippe hinzuweisen, findet ihr eine detailliertere Anleitung hier, am Beispiel von Spareribs.

Ankerkraut Pit Powder – Produkttest

Zutaten
Ankerkraut Pit Powder only

Am 2. und 3. August 2014 nahm ich als Juror an der 19. Deutschen Grill- und BBQ-Meisterschaft in Schweinfurt teil. Neben dem Sieger der Profis Michael Hoffmann, der diesen begehrten Titel zum dritten Mal in Folge gewann, konnte bei den Amateuren das junge Team der BBQ Wiesel den begehrten Pokal mit nach Hause nehmen und darf sich seit diesem Tag zurecht „Deutscher Grillmeister der Amateure 2014“ nennen. Thorsten Brandenburg ist einer der Teammitglieder der BBQ Wiesel, zugleich Blog-Betreiber von bbqpit.de und liess in den letzten Tagen wiederholt von sich hören. – Die Rede ist von Pit Powder.

Der BBQ-Rub „Pit Powder“ wird von der Geschmacksmanufaktur Ankerkraut vertrieben und wurde von Thorsten Brandenburg höchstpersönlich designed.

Laut der Produktbeschreibung eignet sich dieser Rub für alle Arten von Fleisch wie Schwein, Geflügel oder auch Rinderhack, sowie das langsame Garen im Smoker. Weiter heist es in der Produktbeschreibung: „Durch die Zugabe von geräucherter Paprika, Ingwer und Chipotle Jalapenos bekommt dieses Rub eine exotische-rauchige Note.“
Zutaten: Meersalz, Paprika, Rohrzucker, Senfmehl, Pfeffer, Zwiebel, Knoblauch, ger. Paprika, Sellerie, Ancho Chili, Chipotle Chili, Ingwer

Genug der Theorie…

Für den ersten Test würzte ich Gehacktes (halb Schein/Rind) mit Salz, Pfeffer, Schalotten und wälzte die Fleischklopse anschließend großzügig in Pit Powder.

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Als Nächstes würzte ich magere Schweinelachssteaks mit Pit Powder…

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…um sie schlussendlich auf den gusseisernen Rost meines Grills zu garen.

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Die Schweinelachssteaks benötigten jeweils 2 x 120 Sekunden, die BBQ-Frikadellen ca. 4 x 150 Sekunden.

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Zum Geschmack der Schweinelachssteaks
Bei den Schweinelachssteaks erwartete mich ein relativ scharfer Rub, bei dem ich erst einige Zeit später einzelne Gewürze wie z. B. Ingwer herausschmeckte. Es dominierte der Paprikageschmack und die Chili-Schärfe. Trotzdem sehr interessant und irgendwie anders.

Zum Geschmack der BBQ-Frikadellen
Genau so möchte ich immer, dass zukünftig meine BBQ-Frikadellen schmecken sollen. Von aussen leckere Röstaromen und sehr würzig durch Pit Powder, von innen unwahrscheinlich saftig. Ganz wichtig sind die grobgeschnittenen Schalotten! Das war der absolute Brüller! Mehr habe ich nicht zu sagen!

Das hast du super hinbekommen, Thorsten! Beide Daumen hoch! Probiert Pit Powder unbedingt aus – es lohnt sich – und bestellt euch gleich noch ein paar andere Gewürze der Geschmacksmanufaktur Ankerkraut dazu.

Doch das Beste kommt zum Schluss
Ab 01. Oktober 2014 verlost bigBBQ.de in Zusammenarbeit mit bbqpit.de und Ankerkraut 3 x Pit Powder. Ich freue mich auf rege Beteiligung beim Gewinnspiel und wünsche euch viel Glück. Alle Infos bald hier im Blog und unter https://www.facebook.com/bigBBQ.de