Asia-Pork-Belly

Schweinebauch – zubereitet und gegart nach einer recht untypischen, einigen Grillern ungeläufigen Art und Weise.
Ihr kennt Schweinebauch (Bauchlappen) nur vom normalen Flachgrillen? Raus aus der Tüte und ab auf dem Grill? Gegart unter direkter hoher Hitze? Dann solltet ihr euch unbedingt das nachfolgende Rezept genauer anschauen. Die in süß-scharfer Marinade eingelegten Fleischstücke werden mit erhöhter Temperatur indirekt gegart und kurz vor dem Servieren mit Sesamsamen und Frühlingszwiebelringen bestreut. Ein umwerfender Genuss, wie man ihn nicht erwarten würde.

Zutaten
1 kg dünne Scheiben vom Schweinebauch (ohne Schwarte)
150 ml Sojasauce
5 EL Sesamöl
3 EL Reisweinessig
2 EL Olivenöl
2 – 3 TL Chiliflocken
8 EL Rohrzucker
5 klein geschnittene Knoblauchzehen
Ringe von einem Bund Frühlingszwiebeln
Sesamsamen

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Für die Marinade alle o. a. Zutaten, bis auf die Sesamsamen und die Frühlingszwiebelringe, miteinander verrühren.

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Die Schwarte des Schweinebauches, falls vorhanden, entfernen und anschließend das Fleisch in dünne Scheiben schneiden. Die einzelnen Scheiben jeweils in 3 gleichgroße Stücke schneiden und zusammen mit der Marinade in einen Gefrierbeutel geben, die Flüssigkeit sorgfältig verteilen und für ca. 12 Stunden zum Ziehen in den Kühlschrank legen. Den Inhalt des Gefrierbeutels zwischendurch noch 1 – 2 Mal gut verteilen.

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Den Grill, in meinem Fall der Pelletgrill Traeger Pro Series 22, indirekt auf ca. 180 – 200 °C vorheizen und anschließend das Fleisch auflegen.

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Während das Fleisch gart, die Frühlingszwiebelringe schneiden.

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Nach ca. 10 – 15 Minuten sollte das Fleisch Farbe angenommen haben. Nun das Fleisch wenden und den Grill auf maximale Temperatur erhöhen. Dadurch karamellisiert der hohe Zuckeranteil in der Marinade und hinterlässt später eine tolle Kruste.
Nun werden die Asia-Pork-Bellys vom Grillrost auf den Teller gelegt und zuerst mit Sesamsamen und dann mit Frühlingszwiebelringen bestreut.

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Das von außen krosse und von innen relativ zarte Fleisch kann als Vorspeise gereicht werden oder zusammen mit z. B. einem typischen asiatischen Nudelgericht.

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Weil es so lecker war und so schön aussieht, hier noch einmal in der Detailaufnahme.

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Fazit
Nie hätte ich gedacht, dass es eine solch tolle und einfache alternative Methode gibt, Bauchlappen so köstlich zuzubereiten. Ich werde sie meinen nächsten Gästen garantiert als Vorspeise servieren. Die Asia-Pork-Bellys gehören überraschenderweise zu meinen Grill-Highlights 2016.

Extra-Tipp: Obwohl die Marinade schon eine ordentliche Portion Chilliflocken beinhaltet, empfehle ich noch ein extra Schälchen frische Chiliringe dazuzustellen, umso besser kommt der süß-scharfe Geschmack zur Geltung.

Räuchern mit dem Weber Spirit E-330 Premium GBS

Schon vor einiger Zeit hatte ich euch präsentiert, wie man durch Zuhilfenahme des Axtschlag Smoker Cups einen Gasgrill zum Räuchern bringt. Leider hat der Weber Spirit E-330 Premium GBS keine geeignete Stelle, um auch diesen Smoker Cup plan in die Nähe des Brenners positionieren zu können. Aus diesem Grund habe ich mir etwas anderes einfallen lassen.

Alles was man dazu benötigt sind folgende Teile:

– 1 Stück Kabelkanal 200 mm x 200 mm x 60 mm aus feuerverzinktem Blech
– Räuchermehl (z. B. Axtschlag Räuchermehl Cherry)

Der Weber Spirit E-330 Premium GBS besitzt drei Hauptbrenner und eine Sear Station. Der mit Räuchermehl versehene Kabelkanal wird auf die beiden Flavorizer Bars (Aromaschienen) des ersten Hauptbrenners und der Sear Station gelegt.

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Nun wird der erste Hauptbrenner so lange auf volle Leistung gebracht, bis das Räuchermehl anfängt zu rauchen. Sobald der erste dezente Rauch aufsteigt, wird der Hauptbrenner auf die unterste Stufe zurückgedreht. Von nun an sollte der Deckel geschlossen werden, während der Spirit für ca. 45 min. gleichmäßig raucht und das aufgelegte Grillgut veredelt.

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Soweit die Theorie, es folgt der Praxistest mit einem Pulled Pork. Zuerst sollte sichergestellt werden, dass die Gasflasche für den Longjob ausreichend gefüllt ist. Nun wird der, von euch einen Abend zuvor mit eurem Lieblingsrub (z. B. bigBBQ-Spice) eingeriebenen Schweinenacken aufgelegt.

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Dann wird eine ausreichende Menge Räuchermehl auf den Kabelkanal gestreut.

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Damit der Kabelkanal so schnell wie möglich Hitze auf das Räuchermehl überträgt, habe ich beim zweiten Mal nicht nur den Hauptbrenner auf volle Leistung gebracht, sondern ebenfalls die Sear Station dazu geschaltet. Tatsächlich fing es nach deutlich weniger als zwei Minuten an zu rauchen, sodass die Sear Station wieder abgeschaltet werden konnte und der Hauptbrenner auf die unterste Heizstufe (ca. 120 °C) geregelt werden konnte. Auf dem nachfolgenden Bild ist das vollständige Setup zu sehen.

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Leichte Rauchfahnen zogen durch die Nachbarschaft…

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Der Rauch hielt je Füllung für ca. 35 – 45 min., sodass ich in den ersten drei Stunden insgesamt vier oder fünf Mal das Räuchermehl nachfüllen musste, danach nur noch in sehr unregelmäßigen Abständen beim Moppen. Anschließend überließ ich den Grill sich selbst und durfte nach 15 Stunden (über Nacht) einen Schweinenacken mit einer Kerntemperatur von 94 °C übernehmen.

Nach der 2-stündigen Ruhephase war ich nach dem Pullen sehr angetan von dem Ergebnis. Der Rauchring ist deutlich zu sehen und zu schmecken!

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Ich muss zugeben, dass diese Methode höchstens für diejenigen gedacht ist, die nur einen einzigen Grill (Gas) besitzen und unbedingt auch einmal ein wenig Raucharoma an ihr Grillgut genießen möchten. Mir wäre diese Methode auf Dauer leider viel zu aufwändig. Allen anderen sei eher die typische Zubereitung mit einem Kugelgrill, Watersmoker oder Keramikgrill empfohlen. – Nichtsdestotrotz habe ich hiermit bewiesen, dass es mit einem Gasgrill sehr wohl funktioniert! Viel Erfolg beim Nachgrillen!

Traeger Pro Series 22 Unboxing & Einbrennen

Das ganze letzte Jahr hatte ich schon mit ihm liebäugelt und nur Gutes von ihm gehört. Für 2016 hat Traeger den 2015er Lil‘ Tex Pro noch einmal überarbeitet, verbessert und spätestens dann stand fest – dieser Grill würde meinen Grillfuhrpark perfekt ergänzen! Die Rede ist vom Pellet-Grill Traeger Pro Series 22 (neuer Name 2016).

Heute ist der Tag des Einzugs meines neuen Babys. Wie nicht anders zu erwarten, wurden die Bestellung von BBQ-SCOUT GmbH bestens auf einer Palette verpackt und per Spedition zu bigBBQ gefahren.

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Für diejenigen, die nicht genau wissen wer Traeger ist und wie ein Pellet-Grill funktioniert, möchte ich die wichtigsten Infos kurz zusammenfassen.

Traeger Pellet Grills, LLC. ist eine amerikanische Firma mit Hauptsitz in Oregon und vertreibt seit über 30 Jahren Pellet-Grills und Hartholz-Pellets. Durch BBQ-SCOUT GmbH sind seit 2015 die beliebten Pellet-Grills auch auf dem deutschen Markt vertreten.

Ein Pellet-Grill ist unwahrscheinlich vielseitig. Folgende Gar-/Zubereitungsmethoden sind möglich:
– Grillen
– Backen
– Räuchern
– Braten
– Schmoren
– Barbecue

Ein Pellet-Grill vereint die Vorteile der urtypischen Zubereitung durch ein Holzfeuer, gepaart mit zeitgemäßer Technik. Das ganze System wird mit nur einem Knopfdruck gesteuert. Etwas genauer: Der Vorratsbehälter des Pellet-Grills wird mit Hartholz-Pellets gefüllt. Eine Metall-Schnecke transportiert die Pellets zum Brenner. Das Zündsystem entfacht die Pellets, während die Elektronik die Gartemperatur überwacht und nur so viele Pellets in den Brenner befördert, wie nötig sind. – Das über sehr viele Stunden, prädestiniert für Longjobs à la Brisket, Pulled Pork, Ribs & Co. u.v.m.

Folgende Pakete befanden sich auf der Palette.

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Die optionale Allwetter-Abdeckhaube.

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Die optionale Bodenplatte/untere Ablage.

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Die optionale klappbare Frontablage.

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Vier verschiedene Tüten Hartholz-Pattets (Apfel, Hickory, Mesquite und Kirsche), jeweils im 9 kg Beutel.

Des Weiteren sind noch vier weitere Sorten erhältlich: Erle, Ahorn, Eiche und Pecan.

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Nachdem das Umreifungsband des Hauptkartons durchtrennt wurde, konnte der Deckel des Kartons abgehoben werden.

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Alle Teile sind einzeln sehr gut verpackt und somit gegen Stöße u. ä. geschützt.

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In der Garkammer des Pellet-Grills befinden sich weitere Kleinteile.

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Die einzelnen Wände des Kartons lassen sich nach aussen klappen, sodass alle Kleinteile darauf Platz finden und vor Zerkratzung geschützt sind.

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Nicht lange suchen – selbstverständlich werden alle nötigen Schrauben und Werkzeuge mitgeliefert und befinden sich in der Pellet-Kammer.

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Damit der Pellet-Grill später zum Transport an einer Seite angehoben werden kann, wird als Erstes der seitliche Griff angeschraubt.

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Nun wird der gesamte Korpus auf die Seite gelegt. Damit nichts zerkratzt oder zerbeult, habe ich den Pro Series 22 auf ein paar Kissen gelegt.

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Beim Anschrauben der Beine kann man überhaupt nichts falsch machen. Bein „3“ gehört in die Vertiefung „3“, Bein „4“ in die Vertiefung „4“ usw.
Alle Teile hinterlassen einen unwahrscheinlich hochwertigen und stabilen Eindruck.

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Nachdem alle Beine verschraubt wurden, werden die Seitenverstrebungen installiert. Diejenigen, die die optionale Bodenplatte mitbestellt haben, sollten bei der Gelegenheit auch gleich die zur Befestigung der Bodenplatte notwendigen Halter mit anschrauben.

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Nun kann der Pro Series 22 aufgerichtet werden. Das erledigt man am Besten zu zweit. Anschließend sollte der kleine Schornstein und das kegelförmige Dach angeschraubt werden.

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Es folgt der vordere Griff…

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…und der kleine Blecheimer, der als Fettauffangbehälter fungiert.

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Nun muss nur noch die Bodenplatte und die klappbare Frontablage verschraubt werden.

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Zu guter Letzt muss der Garraum mit den übrig gebliebenen Teilen bestückt werden.

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Über den Brenner wird das Edelstahl-Hitzeleitblech gestellt.

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Darüber wird das Edelstahl-Fettablaufblech positioniert. Dieses wird auf der linken Seite in einen dafür vorgesehenen schwarzen Metallwinkel eingehängt und verläuft leicht schräg ablaufend nach rechts in die Fettablaufrinne. Bevor der Pellet-Grill in Betrieb genommen wird, sollte das Fettablaufblech, zur besseren Reinigung, mit Alufolie eingeschlagen werden.

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Nun werden die beiden emaillierten Grillroste (Materialstärke: ca. 4,5 mm) in den Garraum positioniert. Der untere Hauptrost besitzt die Maße 55 cm x 49 cm und der kleine Rost die Maße 55 cm x 19 cm, was zusammen eine Grillfläche von nahezu 3.740 cm² ergibt. Zum Größenvergleich: Ein Kugelgrill mit einem Durchmesser von 57 cm besitzt eine Grillfläche von ca. 2.550 cm², bei dem lediglich ca. 2/3tel indirekt genutzt werden kann.

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Nun ist der Traeger Pro Series 22 aufgebaut und muss noch eingebrannt werden.

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Zuerst wird geprüft, ob sich die Pellet-Förderschnecke ordnungsgemäß bewegt. Dazu wird die Garkammer leer geräumt, der Deckel der Pelletkammer geöffnet, der Ein-/Ausschalter auf „On“ und der Drehregler des Controllers auf „Smoke“ gestellt.

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Zwischen-Info: Die beiden Klinkenbuchsen mit den Aufschriften „Probe 1“ und „Probe 2“ dienen der Aufnahme von zwei mitgelieferten Temperaturfühlern. Die Temperaturfühler werden über einen hitzebeständigen Silikon-Einlass von außen nach innen in den Garraum verlegt.

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Nun sollte sich die Förderschnecke in der Pelletkammer und in der Brennerkammer drehen, der Lüfter zur Luftzirkulation anspringen und sich die Spitze des Brennstabes rot färben.

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Ist alles O.K., wird der Regler am Controller auf „Shut Down Cycle“ (ca. 10 min. Nachlaufzeit) gestellt und die Pelletkammer (Kapazität 8,2 kg) mit Pellets gefüllt.

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Nun wird der Regler des Controllers auf „High“ gestellt und abgewartet, bis die ersten Pellets in die Brennkammer fallen.

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Dann einfach den Regler des Controllers wieder auf „Shut Down Cycle“. Alle bis dato in der Brennkammer befindlichen Pellets verbrennen nahezu restlos.

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Der Pro Series 22 ist „Einbrennbereit“!

Hitzeleitblech, Fettablaufblech und die Roste wieder in die Garkammer einbauen und den Regler des Controllers auf „Smoke“ stellen. Nach ca. 1 – 2 Minuten sollte es anfangen zu rauchen.

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Dann den Regler auf „High“ stellen und mit geschlossenem Deckel für 45 Minuten in dieser Stellung laufen lassen. Der Pellet-Grill erreichte bei mir bei leichtem Wind und einer Außentemperatur von ca. 14 Grad Celsius eine Gartemperatur von ca. 220 Grad Celsius.

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Nach 45 Minuten einbrennen den Regler des Controllers wieder auf „Shut Down Cycle“ stellen, sodass alle in der Brennerkammer befindlichen Pellets verbrennen und der Traeger Pro Series 22 einsatzbereit für seinen ersten Job ist.

Übrigens, auf der hinteren Seite der Pelletkammer befindet sich die Pelletkammer-Entleerung. Dadurch ist es möglich, schnellstmöglich von der einen auf die anderen Pellet-Sorte zu wechseln.

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Nachfolgend nochmals einige Zahlen, Daten und Fakten.

Mögliche Temperaturstufen:
– 82 Grad Celsius entspricht 180 Grad Fahrenheit
– 107 Grad Celsius entspricht 225 Grad Fahrenheit
– 121 Grad Celsius entspricht 250 Grad Fahrenheit
– 135 Grad Celsius entspricht 275 Grad Fahrenheit
– 148 Grad Celsius entspricht 300 Grad Fahrenheit
– 162 Grad Celsius entspricht 325 Grad Fahrenheit
– 176 Grad Celsius entspricht 350 Grad Fahrenheit
– 190 Grad Celsius entspricht 375 Grad Fahrenheit
– High (ca. 220 Grad Celsius) entspricht ca. 425 Grad Fahrenheit

Damit ihr euch die relativ krummen Grad Celsius Werte erklären könnt, habe ich die amerikanischen Grad Fahrenheit Werte in Klammer hinzugefügt.

Produktmerkmale:
– Digital-Controller „Pro“
– 2 Temperaturfühler
– Zusätzlicher Grillrost
– Pelletkammer-Entleerung
– „Sägebock“-Untergestell
– Robuste, leichtgängige Räder

Technische Daten:
– 20.000 BTU/21.000 kJ
– ca. 3.740 cm² Grillfläche
– Kapazität der Pelletkammer: 8,2 kg
– Höhe: 124,5 cm
– Breite: 101,6 cm
– Tiefe: 68,6 cm
– Gewicht: 46,7 kg
– Farbe: Anthrazit bzw. Dunkel-Blau (Deckel)
– Schwarz (Korpus)

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Habe ich euer Interesse an einen Traeger Pelett-Grill geweckt? Dann schaut euch doch einfach mal auf den Internet-Seiten der BBQ-SCOUT GmbH um. Dort gibt es übrigens auch den Traeger Pro Series 34, mit einer 30 cm breiteren Garkammer und feststellbaren Lenkrollen.

Freut euch auf die vielen nächsten Berichte mit meinem neuen Grillsportgerät!
Soviel weiß ich schon. – Der Pro Series 22 ist der helle Wahnsinn. Er sieht toll aus, ist ein Platzwunder, einfach zu bedienen und macht riesig Spaß!
Gut Glut!

Weber Summit Charcoal Grill (Neuheit Sommer 2016)

Die letzten Tage und Wochen teaserte Weber eine Neuerscheinung an, die uns im Sommer 2016 begeistern soll. Immer wieder postete Weber Teilausschnitte von Detailaufnahmen und -Videos, um die Grillgemeinde neugierig zu machen, jedoch noch nicht zuviel zu verraten. Die Gerüchteküche hatte so einiges parat. Vom Keramikgrill über einen Pelletgrill bis zu einem Gas-Kugelgrill war so gut wie alles vertreten.
Heute, am 06.04.2016 um 18.00 Uhr, hat Weber endlich die Katze aus dem Sack gelassen. Das neue „Grillsportgerät“ hört auf den Namen:

Weber Summit™ Charcoal Grill

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Der neue Weber Summit™ Charcoal Grill (im weiteren Text: WSC) sieht für den ein oder anderen Betrachter auf dem ersten Blick vielleicht so aus wie ein gewöhnlicher Kugelgrill, doch er kann sehr viel mehr! Beim WSC handelt es sich laut Weber um einen Hybrid-Holzkohlegrill. Mit Hybrid meint Weber nicht, dass der Grill mit Gas und/oder Holzkohle betrieben werden kann, sondern spielt auf die vielfältigen Zubereitungsvarianten wie Slow Cooking, räuchern sowie indirektes und direktes Grillen an.

Wie man auf dem obigen Bild sehen kann, besitzt der WSC auf der rechten Seite eine Box mit einem Regler. Diese Box beinhaltet die Einheit für die Gas-Zündung. Dadurch ist es möglich, ganz bequem auf Knopfdruck und ohne weitere Anzünder die Briketts vorzuglühen. Laut Weber sei der High End-Holzkohlegrill durch seinen neu entwickelten Rapid Fire Lüftungsschieber innerhalb von 20 Minuten einsatzbereit. Ein separater Anzündkamin ist somit nicht mehr vonnöten.

Die obere Entlüftung ist ebenfalls neu und sieht sehr hochwertig aus. Ich vermute, dass sie aus Edelstahl gefertigt wurde.

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Die Entlüftung lässt sich zum Entzünden der Briketts, ähnlich wie bei einem Keramikgrill, komplett öffnen. Dadurch entsteht ein sehr guter Kaminzugeffekt.

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Apropos edel und hochwertig, auch der Griff und die breite Einfassung des Thermometers sehen klasse aus.

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Die untere Belüftung und der Ascheauffangbehälter hingegen sind den meisten Grillern bereits vom Weber Standard Kugelgrill bekannt.

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Der Deckel ist durch ein sehr stabiles Deckelscharnier fest am Grillkessel verankert.

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Auf dem obigen Bild ist zu erkennen, dass der Deckel eine spezielle doppelwandige Beschichtung besitzt und mit einem Luftinsolationsband ausgestattet ist. – Von außen emaillierter Stahl und von innen Edelstahl. Der Grillkessel hingegen besteht innen und außen aus emailliertem Stahl.

Die Grillfläche gibt Weber mit 60 cm an, der höhenverstellbare Gourmet BBQ Systemrost (GBS) ist aus Edelstahl.

Was beim Keramikgrill der Deflektorstein ist, ist beim WSC eine Defuserplatte. Sie wird zwischen Grill- und Kohlerost gelegt und verändert dadurch die Luftzirkulation. Quasi indirektes Grillen auf maximaler Fläche.

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Der WSC kann mit einem exklusiven „Welcome Paket“ erworben werden. Es beinhaltet u. a. die Grillanlieferung, den Aufbau und eine Produktschulung vom Profi mit nützlichen Tipps aus erster Hand, sowie ein Rezeptbooklet und einen Gutschein für die Weber Grill Akademie Original. Was soll ich sagen? – Summit steht bei Weber halt für die Premium-Sparte.

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Die Highlights auf einem Blick:
– Geeignet für’s Holzkohle-Grillen, Smoken und Slow Cooking – kombiniert mit einer Gaszündung
– 60 cm GBS-Grillrost
– innovative Defuserplatte
– Rapid Fire Lüftungsschieber für schnelles Anzünden
– Doppelwandige Beschichtung
– Welcome-Paket beim Kauf mit Lieferung, Aufbau und Produktschulung zu Hause

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Auch erhältlich als sogenanntes Weber Summit™ Charcoal Grilling Center

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Der Weber Summit™ Charcoal Grill  ist ab Sommer 2016 in limitierter Stückzahl bei ausgewählten Fachhändlern erhältlich.

Sobald wieder neue Zahlen, Daten, Fakten und Bilder auftauchen, werdet ihr auf bigBBQ.de informiert. Kommt also auf alle Fälle wieder vorbei!

Alle Angaben ohne Gewähr. Bilder/Videos: www.weber.com

Beef Brisket vom Watersmoker

Zutaten
– Meersalz (sehr grob)
– Pfeffer schwarz (grob gemahlen)
– 3,2 kg American Beef Rinderbrust von der Metro (8 EUR/kg)

Da wir Gäste eingeladen hatten, gab es als Backup 4 Stränge 3-2-1-Spareribs.

Das Essen war für Samstag-Abend 18.00 Uhr geplant.
Meine Rechnung lautete: 2 Std./Pfund = ca. 13 Stunden.
Da die Brust jedoch relativ flach war, plante ich nur 11 Stunden ein und wählte die Backpapier-Methode von Aaron Franklin.

Freitag-Abend
– Silberhaut der Ribs entfernt und 1 Stunde in Apfelsaft eingelegt
– Ribs gut abgetupft, dann gerubbt mit Magic Dust nach Meathead und über Nacht in Frischhaltefolie eingewickelt
– Rinderbrust pariert, 250 ml Rinderbrühe mit einer Marinadenspritze injiziert und ebenfalls über Nacht in Frischhaltefolie eingewickelt
– Hickory Woodchips über Nacht gewässert
– BBQ-Sauce nach Master Sir Buana gekocht

Samstag
05.00 Uhr
– Fleisch aus den Kühlschrank genommen und 1 Stunde Raumtemperatur annehmen lassen
– ca. 15 Briketts vorgeglüht und den Weber Smokey Mountain Cooker 57 (kurz WSM) vorbereitet

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05.30 Uhr
– eine Gießkanne heisses Wasser eingefüllt, WSM auf 115 Grad GT eingeregelt und auf Rosthöhe kontrolliert
06.00 Uhr
– Rinderbrust gewürzt mit Salz und Pfeffer und auf den obersten Rost gelegt

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06.00 Uhr – 11.00 Uhr
– für 5 Stunden mit Hickory Woodchips geräuchert und sparsam aber regelmäßig mit Apfelsaft besprüht

Nachfolgend die aufgezeichneten Kerntemperaturen bei einer durchgängigen Gartemperatur von 110 – 115 Grad:
06.00 Uhr – 13 Grad
06.45 Uhr – 40 Grad
07.15 Uhr – 51 Grad
07.50 Uhr – 60 Grad

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08.45 Uhr – 64/65 Grad
10.50 Uhr – 65 Grad
10.55 Uhr – 66 Grad (in Backpapier eingewickelt)
12.00 Uhr – 73 Grad
12.30 Uhr – 77 Grad
12.45 Uhr – 79 Grad
13.15 Uhr – 81 Grad
13.45 Uhr – 84 Grad
14.00 Uhr – 86 Grad
14.45 Uhr – 89 Grad
15.00 Uhr – 89 Grad
15.01 Uhr – 90 Grad
15.28 Uhr – 91 Grad
16.10 Uhr – 92 Grad (geschafft)

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16.29 Uhr – Zum Entspannen und Warmhalten im noch eingepackten Zustand bei ca. 50 Grad in den Backofen gelegt
17.30 Uhr – das Fleisch gegen die Faser aufgeschnitten

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Volle Auflösung mit Lupe

Nachfolgend die Zeiten für die 3-2-1-Spareribs
08.00 Uhr – Spareribs aufgelegt u. 1,5 Std. geräuchert, 1,5 Std. weiter gegart, regelmäßig mit Apfelsaft besprüht, dann 4 Stunden abgedeckt bei Raumtemperatur stehen lassen
15.00 Uhr – Spareribs mit Apfelsaft in die Edelstahlschale und für 2 Stunden bei 140 – 150 Grad in den Kugelgrill Dampf gegart
17.00 Uhr – Spareribs im WSM moppen, Temperatur hochfahren lassen

Die Arbeit (war ja eigentlich gar keine), besser die Wartezeit, hat sich absolut gelohnt. Meine Gäste und meine Familie genossen das super-zarte und -saftige Brisket mit dem deutlich zu erkennenden Rauchring zusammen mit Country-Potatoes, Salat, Dips usw. und selbstverständlich den Spareribs!
Das Gericht wird beim nächsten Mal unverändert wiederholt!

Mini WSM Bauprojekt

Gestern Abend eine Bohrschablone entworfen.

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Das ist der Alu-Kochtopf von der Metro.

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Die Bohrlöcher mit einem Edding übertragen und mit einem 5er Bohrer vorgebohrt.

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Mit einem Stufenbohrer und Bohröl die Löcher auf ca. 25 – 30 mm aufgebohrt.

 

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Grob abgefeilt sieht es schon ganz nett aus.

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3 untere Schrauben zur Stabilisierung Grillkessel–Stacker (Topf).

3 weitere Schrauben für den mittleren Grillrost (EINSATZ DES WEBER SEAR GRATE GRILLROST von meinem 57er OTP).

Die 3 letzten Schrauben für den Standard-Grillrost des Smokey Joe.

 

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..und drauf den Topf auf den Kessel.

Nahansicht der Stabilisierungs-Schrauben.

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Der Diffuser (Keramik-Blumentopf-Untersetzer) steht auf den gelochten Boden. Diesen werde ich später mit Wasser oder Sand füllen und höhenverstellbar machen, indem ich 4 Schrauben von unten reinschraubte.

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Die erste Ebene ist fertig.

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Die zweite Ebene ebenso.

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Da fehlt nur noch der Deckel mit Thermometer und Hitzeschutz für die obere Lüftung.

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Kleine Modifikation für die untere Lüftung.

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Bisherige Kosten:

Topf (Metro) 24,99 EUR, Keramik-Untersetzer (Bauhaus) 4,50 EUR, Thermometer (ebay) 10 EUR, Hitzeschutz von einem alten Grill. Alles Andere hatte ich im Schuppen rum liegen.

Mein Logo-Entwurf ist fertig, die bestellten Auspuff-Farben wurden geliefert.

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Hier die rote Farbe über ebay gekauft für 3,90 EUR + 3,90 EUR Versand.

Ich habe 4 Lagen drauf gesprüht.

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Hier das Zwischenergebnis.

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Nun den restlichen Bereich abgeklebt.

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Das Skalpell hatte ich mir mit 2 dünnen Alu-Leisten und 2 Schrauben selber gebaut, die Klinge hatte ich noch rumliegen.

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So sah es nach dem „cut“ aus.

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Alles vorbereitet für den letzten „Anstrich“.

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Die schwarze Farbe war etwas teurer und über Amazon bestellt worden. 7,50 EUR + 3,99 EUR Versand.

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Nachdem ich die „Matrize“ vorsichtig abzog, kam das Ergebnis zum Vorschein.

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Deckel drauf und fertig ist er!

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Nun brannte ich die Farbe noch einmal unter hoher Temperatur ein. Ein voller AZK brachte fast 300 Grad und brannte mehrere Stunden mit voll geöffneten Fans.

Kosten gesamt inkl. Thermometer, Farbe, Innenleben usw.: 58,78 EUR

Und Spaß hat´s gemacht!!!