Gewinnspiel: 2 x CASO DESIGN TC 2100 Induktionskochfeld

Durch die Unterstützung von CASO DESIGN, könnt ihr einen von insgesamt zwei Induktionskochfelder TC 2100 Thermo Control gewinnen.

Gewinnspielzeit abgelaufen, Siegerin/Sieger ermittelt!

Die Glücksfee durfte die/den Siegerin/Sieger aus über 500 Kommentaren über diesen Blog und der bigBBQ-Fanseite auswählen.
Gewonnen haben folgende Personen und wurden bereits über ihren Gewinn informiert. Herzlichen Glückwunsch!

– Markus E.
– Patrick Sch.

Vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

Gewinne in nur 2 Schritten!

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Das war schon alles – und mit ein wenig Glück wird dir eines von insgesamt zwei Induktionskochfeldern CASO DESIGN TC 2100 direkt vom Hersteller nach Hause geschickt! Viel Glück!

Teilnahmeschluss ist der 17.06.2018. Der/die Gewinner/in wird am 18.06.2018 unter allen Teilnehmern ermittelt und umgehend benachrichtigt.
Teilnahmeberechtigt sind alle Personen ab 18 Jahren. Dieses Gewinnspiel steht in keiner Weise in Verbindung zu Facebook und wird nicht von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Alle Produkt-Infos des Induktionskochfeldes CASO DESIGN TC 2100 Thermo Control hier…

Produktvorstellung: CASO DESIGN TC 2100 – Das Multitalent

Kochen, Braten, Warmhalten, Sous-Vide-Garen u.v.m. – Einigen von euch ist er bereits in unseren letzten Berichten aufgefallen, der CASO DESIGN TC 2100 Thermo Control. Häufig bekommen wir seitdem immer wieder Fragen von Grill-Fans gestellt, wie genau dieses Gerät heißt, was es alles kann und vor allem was es kostet.

Sehr vereinfacht gesagt handelt es sich beim TC 2100 um ein Induktionskochfeld mit einem schnurgebundenen Thermometer.

Eine kleine Anekdote vorab

Auf dem im September 2017 stattgefundenen Ruhrpott-BBQ traf ich Marco am Stand von CASO DESIGN. Dieser zeigte mir das flache, recht unscheinbare hell-grau-beige Induktionskochfeld. Die berührungsempfindlichen Tasten (Sensor-Touch) des Bedienelements und die Leuchtdioden verrieten mir Technik pur, was mein Interesse noch einmal steigen ließ. Marco erzählte mir ausführlich und begeistert, dass dieser kleine Kasten viel mehr sei als ein Induktionskochfeld und führte mir anschließend einige Beispiele vor.

Nach seiner Präsentation kam ich aus dem Staunen nicht mehr raus und wollte nur noch den Preis wissen. – Ehrlich gesagt wollte ich den Preis gar nicht so genau wissen, denn meine Vermutung war, dass dieser sicherlich weit entfernt von Gut und Böse sei. Doch weit gefehlt: Der CASO DESIGN TC 2100 Thermo Control sollte für einen Preis von ca. 100 EUR auf den Markt kommen. – Sofort stand fest, den muss ich haben!

Was ist so besonders am TC 2100?

Ein Induktionskochfeld bietet im Gegensatz zu einer normalen Herdplatte per se u. a. folgende Vorteile:

– Der Kochtopf oder die Bratpfanne ist unwahrscheinlich schnell heiß
– Wasser kann in Windeseile zum Kochen gebracht werden und ersetzt ggf. den Wasserkocher
– Die Temperatur kann sehr schnell geändert und fein justiert werden
– Sicherheit und Sparsamkeit: Nur der Kochtopf wird heiß, dass Kochfeld bleibt (relativ) kalt

Zu den o. a. Vorteilen kommt beim CASO TC 2100 Thermo Control hinzu, dass ein schnurgebundener Temperaturfühler angeschlossen werden kann, der das Leistungsspektrum des Geräts noch einmal zusätzlich erweitert.

Das Thermometer überwacht nicht nur das Gargut und meldet ggf. das Erreichen der vorgegebenen Temperatur, sondern es bringt das Induktionskochfeld auf Wunsch dazu, den gesamten Koch- oder Bratvorgang zu beenden.

Damit nicht genug: Durch das externe Thermometer bekommt der TC 2100 permanent mitgeteilt, welche Temperaturen zurzeit vorherrschen und ob ggf. nachgeregelt werden muss. Dadurch ist es möglich eine vorgegebene Temperatur einer Flüssigkeit exakt zu halten.

Beispiel 1

Eine Suppe soll auf exakt 80°C gehalten werden. Dadurch kocht sie nicht über, brennt nicht an (Dichteabhängig) und ist umgehend bereit zum Verzehr.

Beispiel 2 (Sehr interessant für Steak-Fans)

Ein zuvor vakuumiertes Steak kann in ein Wasserbad mit einer vordefinierten Temperatur gelegt (Sous-Vide) und anschließend scharf angegrillt werden. Das Gleiche funktioniert selbstverständlich auch mit diversen anderen Speisen wie Schweinebauch, Fisch, Spargel, Brokkoli u.v.m.

Die Inbetriebnahme

Die mitgelieferte Bedienungsanleitung sollte man sich vor der Inbetriebnahme auf alle Fälle zu Gemüte führen. Sie enthält viele Anwendungsbeispiele und erklärt die Vorgänge Schritt für Schritt.

Das schnurgebundene Thermometer wird ganz einfach in die dafür vorgesehene Buchse an der rchten Seite des Induktionskochfeldes gesteckt.

Achtung: Das Kochgeschirr muss unbedingt aus Metall sein, magnetische Eigenschaften haben und eine plane Bodenplatte besitzen. Wenn man sich nicht hundertprozentig sicher ist, ob das vorhandene Kochgeschirr für Induktionskochflächen geeignet ist, kann ein Magnet-Test durchgeführt werden. Wird der Boden vom Magneten kräftig angezogen, steht dem Einsatz nichts mehr im Wege.

Bei Verwendung des externen Thermometers, wird dieses in die mitgelieferte Halterung gesteckt und anschließend von innen an dem Kochtopf befestigt.

Nachdem der 230 Volt Netzstecker in die Steckdose gesteckt und der Topf auf die Platte gestellt wurde, kann es auch schon losgehen.

Betrieb im Leistungsmodus

Zum „normalen“ Kochen oder Braten wird die Taste „Level“ gedrückt (Standard-Leistungsstufe: 8). Nun kann mit den Tasten + / – zwischen den Leistungsstufen 1 – 12 variiert werden.

Betrieb im Temperaturmodus (internes Thermometer)

Zum Kochen, Braten oder Warmhalten mit einer vordefinierten Temperatur wird die Taste „Temp“ gedrückt (Standard-Temperatur: 120°C). Nun kann mit den Tasten + / – zwischen den Temperaturstufen 60 – 240°C variiert werden.

Betrieb im Temperaturmodus (externes Thermometer)

Zum gradgenauen Kochen oder Braten mit dem externen Thermometer wird die Taste „Temp“ gedrückt. Das Thermometer zeigt die aktuell gemessene Temperatur des Fühlers an. Bei einem weiteren Druck auf die „Temp“-Taste kann mit den Tasten + / – zwischen den Temperaturstufen 40 – 160°C (in 1°C-Schritten) variiert werden.

Zusätzlich zu den o. a. Betriebsmodi stehen des Weiteren der Timer-Modus und diverse Direktfunktionen zur Verfügung.

Das Sous-Vide-Garen in der Praxis

Für ein medium-rare zubereitetes Steak, wird im Temperaturmodus eine Wassertemperatur von 52 – 54°C eingestellt. Das im Wasserbad hängende externe Thermometer misst permanent die Ist-Temperatur des Wassers und gibt diese Werte zurück an das Induktionskochfeld.

In der Praxis hat sich bewährt, dass ein Sous-Vide zubereitetes Steak, nachdem es die gewünschte Kerntemperatur erreicht hat, zum Erzeugen der Kruste (Branding) anschließend einige Sekunden lang von beiden Seiten auf den heißen Grillrost, in die heiße Pfanne oder in den Beefer geführt wird.

Die extrem hohen Temperaturen lassen die Kerntemperatur meist noch einmal um ca. 2°C steigen, sodass die gewünschte Ziel-Kerntemperatur kontrolliert erreicht werden kann.

Vorausgesetzt die Fleischqualität stimmt, wird u. a. durch diese Kombination das perfekte Steak zubereitet.

Das Sous-Vide garen in der Praxis (Version 2.0)

Einen Schritt weiter kann gegangen werden, wenn auf den Vakuumbeutel verzichtet und anstelle dessen das Wasser durch eine andere Flüssigkeit ersetzt wird. – Denkbar wäre Bier, Wein, Apfelsaft oder wie in unserem Fall Gin Tonic.

Dazu werden 4 – 5 Gläser Gin Tonic benötigt und anschließend die Temperatur der Flüssigkeit auf 52°C eingestellt.

Nun wird das Steak direkt in dem Gin-Tonic gegart.

Anschließend wird, in unserem Fall durch den Beefer XL, das Steak vollendet.

Das ausführliche Rezept kann in diesem Beitrag nachgelesen werden.

Merkmale und technische Daten (laut Herstellerangaben)

• Gradgenaues Braten und Kochen dank innovativem Thermo Control – Thermometer
• FineTemp: bis auf 1°C genau
• Perfekt für SousVide, zum Warmhalten von Speisen oder dem punktgenauen Braten von Fleisch und Fisch
• Intuitive Sensor-Touch Bedienung
• Leistungsstarke 2100 Watt
• Präzisionskochen mit Smart Control auf 12 unterschiedlichen Leistungsstufen
• Timer-Funktion von 1 – 180 Minuten
• Temperaturvorwahl ca. 60 – 240 °C einstellbar
• Inkl. praktischem Halter für das Thermometer

Maße (BxHxT) 280 x 60 x 370 mm
Gewicht 2,23 kg
Leistung 2100 Watt
Spannung 230 V / 50 Hz

Fazit

Der Nutzen des vielseitig zu verwendenden CASO DESIGN TC 2100 Thermo Control ist für den unschlagbaren Preis von +/– 100 EUR so sehr hoch, dass das Induktionskochfeld unseres Erachtens ein Must-Have für viele Haushalt sein kann.
Die einzigen beiden Nachteile sind, dass das Gerät nicht lautlos betrieben werden kann (lautet Gebläse) und nur eine zulässige Last von 6 kg angegeben ist.
Neben den o. g. Einsatzgebieten verwenden wir das Induktionskochfeld auch sehr oft als weiteres Kochfeld in unserer Küche. Neben der Möglichkeit des Kochens, Bratens und Warmhaltens wertet die Fähigkeit des Sous-Vide-Garens den TC 2100 erneut auf. Durch die Verwendung von nur sehr wenig Flüssigkeit, können anstelle von Wasser auch andere Flüssigkeiten wie Bier, Wein, Apfelsaft oder wie in unserem Fall Gin-Tonic zum direkten Garen des Fleisches verwendet werden!
Beide Daumen hoch für das Multitalent CASO DESIGN TC 2100 Thermo Control!

Royal Flush Flank Steak

Zutaten
1 Flank Steak (1,2 kg)
1 EL Royal Flush Rub (Udenheim BBQ)
2 EL Parmesan
Murray River Salt Flakes

Zur Zubereitung des Royal Flush Flank Steaks werden nur wenige Zutaten benötigt. Die Hauptzutat kommt von keinem geringeren, als den YouTube BBQ Blogger Jörn Rochow von Udenheim BBQ – BBQ aus Rheinhessen. Er hat vor Kurzem seine ersten beiden, eigen kreierten Rubs auf dem Markt gebracht.
Bacon Goodness u.
Royal Flush Rub
Letzterer kommt heute zum Einsatz und wird unter Zugabe von Parmesan seinen Geschmack auf einem tollen Flank Steak entfalten.

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Der Rub enthält laut Herstellerangaben folgende Zutaten:
Zwiebeln, Paprika, Tomaten, Rohrzucker, Salz, Gewürze (Senf u. Sellerie) und mediterrane Kräuter.

Da ich beschlossen habe das Flank Steak auf dem Beefer zu garen, bereitete ich als erstes die Royal Flush Parmesan Mischung zu. Dazu werden ca. 2 EL geriebenen Parmesan mit 1 EL Royal Flush vermischt und anschließend erst einmal zur Seite gestellt.

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Das Flank Steak wurde zuvor ca. 2 Stunden lang Sous Vide gegart und besaß eine Kerntemperatur von 50 Grad Celsius. Es ist immer wieder erstaunlich, wie exzellent der Severin SV 2447, Sous-Vide Garer die vorgegebene Temperatur hält. Proben mit dem Einstichthermometer in dem Fleisch belegen dieses immer wieder bei meinen Einsätzen mit dem Einstieg-Sous-Vide Garer!

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Damit das langfaserige Flank Steak sich beim starken Erhitzen nicht aufrollt, wurde es zuvor mit einem scharfen Messer von beiden Seiten rautenförmig eingeschnitten und anschließend von einer Seite großzügig mit Murray River Salt Flakes bestreut.

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Das Steak mit der Salz bestreuten Fläche nach oben zeigend in den Beefer schieben und für ca. 50 – 60 Sekunden beefen.

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Zwischenergebnis ist eine leckere Salzkruste.

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Das Steak einmal wenden und mit der ohne Salz bestreuten Fläche nach oben zeigend ebenfalls für ca. 50 – 60 Sekunden beefen.
Nun die Royal Flush Parmesan Mischung gleichmäßig über das Steak streuen, den Beefer auf „Sparflamme“ stellen und anschließend das Steak in den unteren Bereich des Beefer legen.

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Nach ca. 30 – 45 Sekunden ist der Parmesan geschmolzen und das Steak mit einer Kerntemperatur von ca. 54 – 55 Grad Celsius fertig gegart.

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Es lässt sich in der Nachaufnahme sehr gut erkennen, wie schön sich der Parmesan mit dem Royal Flush Rub und dem Fleisch verbunden hat.

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Beim Anschnitt zeigt sich der perfekte Gargrad.

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Eine krosse Salzkruste von unten, eine schmackhafte Royal Flush Kruste von oben und in der Mitte zartes saftiges Fleisch.

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Als Beilage gab es selbstgemachte Country Potatoes.

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Das Royal Flush Flank Steak ist das Geschmackserlebnis pur! Der Rub schmeckt im Zusammenspiel mit dem Parmesan immer noch sehr ausgewogen. Beim Reinbeissen in eine Tranche knistern die beiden leckeren Krusten angenehm im Mund.

Probiert doch selbst einmal diesen tollen Rub aus. Ich gebe eine absolute Kaufempfehlung für Jörn´s Royal Flush Rub und werde ihn zukünftig noch häufig einsetzen!

Sous-Vide Dry Aged Bone-In Rib-Eye-Steak vom Beefer

Zutaten
1,2 kg Bone-In Rib-Eye-Steak (Dry Aged)
Murray River Salt Flakes

Hardware
Beefer Original
Severin FS 3609, Vakuumiergerät, schwarz
Severin SV 2447, Sous-Vide Garer

Über ein Steak kann man viel erzählen. Angefangen von Wet Aged Australian-, American-, Irish-Beef und Kobe über Dry Aged-Beef vom Simmentaler Rind, der Alten Fetten Kuh u. v. m., habe ich in den letzten Jahren viel Zeit und Geld investiert, um das für mich perfekte Steak ausfindig zu machen.

Auch was die Steak-Zubereitung angeht, habe ich von Premium-Steakhouse-Kohle erhitzten gusseisernen Rosten, über Grill Grates, Sizzle Zone, Caveman Style u. v. m. schon meine Erfahrungen gesammelt.

Heute ist wieder eine solche Premiere. – Nein, sogar eine Doppel-Premiere! Sous-Vide und Beefer!

Für diejenigen, die das zum ersten Mal lesen, möchte ich meine heute ausgewählte Zubereitungsmethode kurz erklären.

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Sous-Vide

Sous-Vide kommt aus dem Französischen und bedeutet: „sous“=„unter“ und „vide“=„Vakuum“. Manche nennen die Garmethode auch einfach „Vakuumgaren“. Dazu wird zuerst die Speise (Fleisch, Fisch o. Gemüse) in einen Vakuum-Beutel verschweißt und anschließend in ein relativ niedrig temperiertes Wasserbad gelegt. Die Speisen können über einen relativ langen Zeitraum „in Ruhe“ die voreingestellte Wassertemperatur annehmen. Bei dieser Art des Niedrigtemperaturgarens ist ausgeschlossen, dass das Gargut (in unserem Fall das Steak) eine höhere Kerntemperatur erhält als die voreingestellte Wassertemperatur. Ein weiterer Vorteil ist, dass dem Gargut im Beutel Gewürze und Kräuter hinzugegeben werden können, die von den Speisen sehr intensiv angenommen werden und das die Feuchtigkeit des Garguts den Beutel nicht verlassen kann.
Einen Nachteil beim Garen eines Steaks im Vakuumbeutel gibt es leider auch. – Das Fehlen der Röstaromen.
Alternativ könnte man anstelle der o. a. Variante des „Rückwärtsgarens“ das Steak auch in einen relativ niedrig temperierten Backofen legen. Der Nachteil der Backofen-Variante ist jedoch, dass das Fleisch austrocknen und die Temperatur nicht konstant gehalten werden kann.

Beefer

Das Prinzip des Beefers habe ich in meinem Unboxing-Bericht bereits beschrieben. Kurz zusammengefasst ist der Beefer die ideale Methode, dem Steak mit höchster Temperatur (800 Grad Celsius), in kürzester Zeit eine durchgehende Kruste mit wohlschmeckenden Röstaromen zu verleihen.

Genug der Theorie, schauen wir uns das Dry Aged Bone-In Rib-Eye-Steak von yourbeef.de an. Es ist 1,2 kg schwer, 7 cm dick und 28 Tage Dry Aged. Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, wie schwer es ist, dem Kern eines solch dicken Steaks einen durchgängig rosa-roten (medium) Kern zu verleihen. Das sollte dank Sous-Vide ein Kinderspiel sein.

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Als Erstes viel mir der optisch hübsch anzusehende, vom Fleisch befreite, freistehende Knochen auf und stellte mir die Frage: „Passt das Gerät denn überhaupt noch in den Beefer?“
Frei nach dem Motto: „Was nicht passt, wird passend gemacht.“, musste ich den freistehenden Knochen leider entfernen.

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Nach der „Anprobe“ wurde das Steak in einem Vakuumbeutel gelegt, die Luft entzogen und verschweißt. Ein gesonderter Erfahrungsbericht des Vakuumiergeräts Severin FS 3609 folgt demnächst.

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Nun wurde der Sous-Vide Garer mit warmen Wasser befüllt und auf eine Wassertemperatur von genau 52 Grad Celsius eingestellt. Da der Severin SV 2447 eine Abweichung von max. 1 Grad Celsius verspricht, rechnete ich nach dem Wasserbad mit einer Kerntemperatur von max. 53 Grad Celsius plus 1 bis 2 Grad Celsius, die beim Beefen hinzukommen, ergibt ca. 54 bis 55 Grad Celsius beim fertigen Steak. Auch vom Sous-Vide Garer Severin SV 2447 wird es demnächst noch einen gesonderten Erfahrungsbericht geben.
Und nun heißt es für ca. 5 Stunden, „rein mit dem Steak ins warme Wasserbad“!

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Während der Beefer vorheizte, schnitt ich den Vakuumbeutel auf und legte das Steak auf den Rost.

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Das Steak wurde kurz vor dem Einschieben in den Beefer mit einem Küchentuch grob trocken getupft und großzügig mit Murray River Salt Flakes bestreut.

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Das Steak lag unmittelbar unter dem Brenner. Im unteren Bild ist sehr schön zu erkennen, welche Dimensionen das Steak im Beefer einnimmt.

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Nach genau 60 Sekunden bescherte das Steak dem Betrachter eine durchgehende, gleichmäßige Kruste mit leckeren Röstaromen.

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Anschließend wurde das Steak gewendet, sodass die andere Seite ebenfalls 60 Sekunden im Beefer verweilen durfte. Während der relativ kurzen Zeit von zweimal 60 Sekunden, wirken extreme 800 Grad Celsius auf die Oberfläche des Steaks. Man sollte zeitmäßig stets auf der Hut sein, denn eine 5 bis 10 Sekunden längere Garzeit könnte das Steak schon verbrennen lassen.

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Hier ist es nun! – Das perfekt zubereitete Steak! Die Oberfläche ist auf beiden Seiten gleichmäßig gebräunt.

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Zeit für den Anschnitt. Das Dry Aged Bone-In Rib-Eye-Steak besaß wie erwartet einen durchgehend rosa-roten Kern und eine grandiose braune Salzkruste.

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So muss das sein. Von innen saftig und zart, von außen kross und würzig. So hat ein Steak auszusehen und zu schmecken!
Bei dicken Steaks kommt Sous-Vide für den Beefer wie gerufen. Selbst mit einem Sous-Vide-Einstiegsgerät erhält man perfekte Ergebnisse!
Freut euch demnächst auf viele weitere leckere Gerichte aus der Steakmaschine schlechthin, meinem Beefer!