Smoke Aged Rumpsteak mit Mango-Chili-Sauce u. Zitronen-Drillinge

Zutaten
Smoke Aged Red Heifer Rumpsteak (6 Wochen)
für die Mango-Chili-Sauce
1/2 Mango
5 EL Limettensaft
5 EL Olivenöl
1 kl. Zwiebel o. Schalotte
1/2 rote Chili
1 TL brauner Zucker
2 Zweige frischen Koriander
4 Zweige frische Petersilie
schwarzes Hawaiisalz
gemahlener Pfeffer

für die Zitronen-Drillinge
500 g kleine Kartoffeln
2 EL Butter
6 Zweige frische Petersilie
Saft einer Bio-Zitrone
Abrieb einer Bio-Zitrone
1 EL Ras el Hanout
Meersalz

Die Mango schälen, den Kern entfernen und anschließend das Fruchtfleisch würfeln. Die kleine Zwiebel und die Chili sehr fein würfeln. Den Koriander und die Petersilie hacken und zusammen mit dem Limettensaft und dem Olivenöl verrühren. Nun mit dem Hawaiisalz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

Die frische Petersilie fein hacken und anschließend mit dem Ras el Hanout und dem Abrieb einer Bio-Zitrone in einer Schale vermischen. In einer weiteren Schale den Saft der Bio-Zitrone mit der Butter vermischen.

Während die Briketts im Anzündkamin vorglühen, die Kartoffeln in Salzwasser bissfest kochen und anschließend nach dem Abkühlen halbieren.
Die halbierten Kartoffeln, mit der Schnittfläche nach unten, in der Zitronensaft-Butter-Mischung durch Zuhilfenahme einer gusseisernen Pfanne braten, bis sie Farbe angenommen haben.

Die Schnittfläche der gebratenen Kartoffeln mit der Petersilien-Mischung bestreuen.

Das mindestens 2 Stunden zuvor aus dem Kühlschrank entnommene und auf Zimmertemperatur gebrachte Smoke Aged Rumpsteak zum „Grillen“, „Beefen“ oder „Greeken“ bereitlegen.

Wir hatten bereits vorab entschieden, unser Rumpsteak in dem Greeker zu garen. Eine ausführliche Produktvorstellung zum Greeker findet ihr hier…

Eine sehr perfekte Kombination: Smoke Aged Rumpsteak mit Mango-Chili-Sauce u. Zitronen-Kartoffeln.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachgrillen.

Greeker Oberhitzegrill von Greek Fire im Test

Greek Fire – den Hersteller von Premium Briketts kennt ihr selbstverständlich! Was ein Anzündkamin ist, wisst ihr natürlich auch! Diverse Oberhitzegrill-Hersteller wie z. B. den Beefer kennt ihr ebenfalls! Aber kennt ihr auch den Greeker?

Der Greeker ist ein Oberhitzegrill, welcher anstelle mit Gas oder mit Strom, ausschließlich mit Holzkohlebriketts betrieben wird. Die Basis bildet ein sehr schwerer und stabiler Anzündkamin aus Edelstahl, welcher über dem Boden der Grundplatte hängt. Die im Greeker glühenden Briketts strahlen ihre enorme Hitze u. a. nach unten ab – ideale Temperaturen dafür, um z. B. einem tollen Steak innerhalb von ca. 60 Sekunden pro Seite eine perfekte durchgehende Kruste zu verleihen.

Verpackungsinhalt

Der Greeker Oberhitzegrill wird sicher und säuberlich in einem Karton, besteht aus folgenden Komponenten geliefert.

– Premium Anzündkamin (groß) aus 1 mm starkem, gekantetem Edelstahl
– Grundplatte (sechseckig), 1 mm starker Edelstahl
– Premium Rost für Anzündkamin, 4 mm starker Edelstahl, ø 23 cm
– Edelstahl Hebegriff für Grillrost, 3 mm starker Edelstahl
– Griffstück für Anzündkamin groß aus Eiche o. Nussbaum
– Feuerschale für Brennpaste ca. 8 cm
– Verbindungsstück zur Höhenverstellung, 2 mm starker Edelstahl
– Wok-Aufsatz (optional)
– Brennpaste 1 Liter

Zusammenbau

Zunächst wird die vor Kratzern schützende Folie vom Greeker abgezogen.

Mit zwei Schrauben wird der Holzgriff montiert. Diesen gibt es wahlweise in den Ausführungen Nussbaum und Eiche (im Bild).

Mit einem Inbusschlüssel die Schrauben zur Verbindung des Verbindungsstücks zur Höhenverstellung an die Grundplatte verschrauben.

Das war auch schon alles. Der Greeker ist zusammengebaut und einsatzbereit.

Während des Betriebs, wird der Anzündkamin des Greekers in das Verbindungsstück zur Höhenverstellung eingesetzt. Achtung: Ist der Greeker mit glühenden Briketts bereits eingesetzt, bekommt man ihn durch das Verziehen der Materialien im heißen Zustand nicht mehr auseinander. Sobald der Greeker abgekühlt ist, kann der Anzündkamin wieder ganz einfach entnommen werden.

Der Premium Rost ist aus 4 mm starkem Edelstahl und somit unglaublich stabil!

Der Premium Rost kann in vier unterschiedlichen Höhen in das Verbindungsstück zur Höhenverstellung geschoben werden. Bewegt wird der Rost mit einem Hebegriff. Die Feuerschale für die Brennpaste wird nach dem Befüllen entzündet und anschließend unter dem Anzündkamin geschoben.

Optional ist auch ein Wok-Aufsatz erhältlich.

Der Aufsatz kann neben einem Wok, auch einen Dutch Oven oder eine Pfanne aufnehmen. Damit Töpfe und Pfannen einen stabileren Halt bekommen, sollte der Aufsatz gewendet werden.

Bis auf die beiden Schrauben zur Befestigung des Holz-Griffstücks besitzt der Anzündkamin keine weiteren Schrauben. Der Anzündkamin ist so konzipiert, das zwei sich gegenüberstehende Halbschalen und ein Boden ineinandergesteckt werden und durch das anschließende Umbiegen von vier herausstehenden Streifen in die dafür vorgesehenen Löcher, perfekt zusammenhalten.

Die Inbetriebnahme

Zunächst wird der Anzündkamin in etwa zu einem Drittel mit Briketts gefüllt. Idealerweise verwendet man dazu Briketts, welche sehr formstabil sind und kaum Asche-Rückstände hinterlassen. Ich verwende dazu ausschließlich die seit vielen Jahren bereits bewehrten Original Greek Fire Briketts.

Nun wird die Feuerschale circa bis zur Hälfte mit Brennpaste gefüllt.

Nachdem die Brennpaste entzündet wurde, wird dir Feuerschale unter dem Anzündkamin geschoben. Dieser steht zu diesem Zeitpunkt auf der Grundplatte.

Nach ca. 20 Minuten sind die Briketts vollständig durchgeglüht, sodass der Anzündkamin in das Verbindungsstück zur Höhenverstellung eingesetzt werden kann.

Je nach Stärke des Steaks, sollte dieses z. B. im Sous-Vide-Verfahren vorgegart sein oder entsprechend seiner Stärke noch einmal längst durchgeschnitten werden.

Unser Steak lag nach der obigen Fotografie für ca. drei Stunden in einem Vakuumbeutel verpackt, in einem Wasserbad von exakt 52 ° C und wurde anschließend von beiden Seiten jeweils für ca. 60 Sekunden gegrillt. Belohnt wurden wir mit einer perfekten durchgehenden Kruste.

Innen saftig und außen super-kross. Ein sehr gutes Ergebnis!

Die Reinigung des Greekers

Gereinigt wird beim Greeker lediglich der Rost und aus ästhetischen Gründen nach ca. drei Einsätzen die Grundplatte. Die Reinigung gelingt perfekt mit einem Edelstahl-Schwamm, Leitungswasser und etwas Spülmittel.

Der Fun-Faktor

Den Steaks mit dem Greeker die perfekte Kruste zu verleihen macht einfach unfassbar viel Spaß!

Der durch die starke Hitzeentwicklung glühende Greeker ist ein absoluter Blickfang!

Nur ca. 1 Zentimeter dünne, auf Zimmertemperatur vorgewärmte Steaks müssen nur etwa 90 Sekunden von jeder Seite gegrillt werden und sind nach einer kurzen Ruhephase von etwa 3 Minuten auch im Kern bereits medium-rare und somit fertig gegart.

Neben dem Beefer XL für den großen Gästebesuch, verwenden wir den Greeker sehr gerne für „das Steak zwischendurch“. Auch Schweinefleisch gelingt sehr gut!

Ein von innen saftiges Dry Aged Kotelett…

…mit den von außen nötigen Röstaromen.

Ist der Greeker in Betrieb, kann auf die Beleuchtung getrost verzichtet werden. ;-)

Fazit

Der Greeker ist nicht nur ein mit Holzkohlebriketts betriebener Oberhitzegrill für das perfekte Steak zwischendurch, sondern beinhaltet einen sehr stabilen, langlebenden Anzündkamin.
Die auf einem Rindersteak vom Greeker entstandene Kruste entsteht innerhalb von ca. 60 Sekunden pro Seite und steht qualitativ der eines gas- oder strombetriebenen Oberhitzegrills keineswegs nach.
Der angegebene Preis für das gesamte Set liegt bei etwa 250 Euro, ist damit eine stolze Ansage, liegt jedoch weit unter dem eines konventionellen Oberhitzegrills.
Der genaue Preis vom Greeker kann unter folgender E-Mail-Adresse (Hersteller: Greek Fire) angefragt und ebenfalls bestellt werden: sales@greekfire.de
Für diejenigen, die auf der Suche nach einem sehr hochwertigen Anzündkamin sind, für diejenigen, die auf keinen Fall in Berührung mit einer Gasflasche kommen möchten und stattdessen lieber auf Holzkohlebriketts schwören und für diejenigen, die geringe Mengen Steaks in kleiner Runde präferieren, empfehlen wir den Greeker uneingeschränkt!

Tomahawk-Steak mit Pfifferling-Speck-Rahmsauce u. Süßkartoffel-Röstis

Heute zeige ich euch das Rezept einer wahnsinnig leckeren Kombination. Ein 6 Wochen Dry Aged Red Heifer Tomahawk-Steak mit einer hocharomatischen Pfifferling-Speck-Rahmsauce und krossen Süßkartoffel-Röstis.

Zutaten
ca. 500 g Steak (z. B. Red Heifer Tomahawk von eatventure)
Murray River Salt Flakes

für die Pfifferling-Speck-Rahmsauce
3 EL Butter zum Braten
200 g Pfifferlinge
125 g Schinkenspeck
1 kleine Zwiebel
1 kräftiger Schuss Weißwein
125 ml Sahne
75 ml Milch
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Meersalz
3 TL frisch gehackte Petersilie

für die Süßkartoffel-Röstis
3 EL Butter zum Braten
500 g Kartoffeln
2 EL Mehl
5 EL Milch
2 Eier

Hauptdarsteller ist dieses 6 Wochen Dry Aged Red Heifer Tomahawk von eatventure.

Zubereitung der Pfifferling-Speck-Rahmsauce

Die Pfifferlinge mit einem Pinsel vorsichtig putzen.

Etwas Butter in eine gusseiserne Pfanne stark erhitzen und die Pfifferlinge gold-braun braten.

Die Pfifferlinge aus der Pfanne nehmen und stattdessen eine fein gewürfelte Zwiebel und den Schinkenspeck kross braten.

Mit Weißwein ablöschen, die Pfifferlinge zurück in die Pfanne geben, die Sahne hinzufügen und anschließend alles zusammen kurz aufkochen.

Erst zum Schluss mit etwas frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und frisch gehackter Petersilie würzen und ggf. ein wenig Meersalz hinzufügen.

Zubereitung der Süßkartoffel-Röstis

Die Süßkartoffeln schälen und anschließend reiben. Ich mache das unter Zuhilfenahme einer Kitchenaid mit Gemüseschneider-Aufsatz.

Die geriebenen Süßkartoffeln auf ein sauberes Küchentuch geben…

…und anschließend die überschüssige Flüssigkeit auspressen.

Die geriebenen Süßkartoffeln zusammen mit den Eiern, dem Mehl und der Milch vermengen.

Die Röstis in einer gusseisernen oder noch besser geschmiedeten Pfanne knusprig braten.

Zubereitung des Steaks

Nun kommt es zum unaufwändigsten Teil des Rezepts. Während der Grill für direkte hohe Hitze oder wie in unserem Fall der Beefer XL aufheizt, wird das Steak lediglich mit Murray River Salt Flakes bestreut.

Anschließend jeweils 45 – 60 Sekunden lang von jeder Seite grillen bzw. beefen.

Je nach Stärke des Steaks, ggf. im indirekten Bereich des Grills bzw. in der unteren Schale des Beefer XL bis zu einer Kerntemperatur von ca. 54° C nachgaren.

Fertig ist die perfekte Kombination aus einem 6 Wochen Dry Aged Tomahawk-Steak mit einer Pfifferling-Speck-Rahmsauce und krossen Süßkartoffel-Röstis.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachgrillen!

Steak mit Chimichurri in der Schnellvariante

Generell ziehe ich frisch zubereitete Speisen mit frischen Zutaten wie z. B. Kräuter aus dem eigenen Kräuterbeet vor. – Die Grundvoraussetzung für ein gutes Chimichurri, welches ich euch schon vor einiger Zeit in diesem Rezept präsentierte.

Wenn es jedoch einmal schnell gehen muss und einem die Lust auf ein tolles Steak mit der leckeren argentinischen Sauce überkommt, überlegt man es sich oft zweimal, ob dieser „Aufwand“ jetzt noch zeitlich drinsitzt. – Alternativ wird dann meist wieder ganz klassisch und puristisch mit Salz und Pfeffer gewürzt. Aus diesem Grund hatte es mich schon immer einmal interessiert, wie eine Kräuter-Trockenmischung, die lediglich mit Olivenöl angerührt wird, schmecken könnte.

Zutaten
700 g Steak (z. B. Côte de Boeuf von eatventure)
Ankerkraut Chimichurri
gutes Olivenöl
Meersalz

In einem kleinen Schälchen 2 – 3 EL Chimichurri-Mischung mit gutem Olivenöl verrühren und ggf. mit Meersalz würzen.

Das Chimichurri in den Kühlschrank stellen, damit die getrockneten Kräuter noch etwas aufweichen.

Das bereits eine Stunde zuvor aus dem Kühlschrank geholte, auf Zimmertemperatur gebrachte Côte de Boeuf großzügig mit Murray River Saltflakes bestreuen.

Das Steak im Beefer (XL) entweder pro Seite für jeweils ca. 45 Sekunden beefen und anschließend im unteren Bereich für etwas längere Zeit garziehen lassen oder pro Seite für jeweils 70 Sekunden beefen und im unteren Bereich etwas kürzere Zeit nachziehen lassen. Ich entschied mich dieses Mal für letztere Methode.

Das medium-rare zubereitete Steak in Tranchen schneiden und anschließend mit Chimichurri beträufeln.

Fazit
Vergleicht man beide Varianten direkt miteinander, vermisst man bei der Mischung mit den trockenen Gewürzen ganz klar die Zitrusfrische und die Intensität von frischer Petersilie.
Das bedeutet allerdings keinesfalls, dass die frische Variante besser schmeckt als die Version mit den getrockneten Zutaten. Ganz im Gegenteil, beide Varianten hatten während der Verkostung im Kreise der Familie ihre Fans. Einzig und allein fiel allen „Probanden“ auf, dass die getrockneten Gewürze im Olivenöl nicht vollständig aufgeweicht waren. Sobald die Zeit im Kühlschrank allerdings verlängert wird, werden die Gewürze auch noch ein wenig weicher.
Zusammengefasst stelle ich also vor allen Dingen den zeitlichen Vorteil fest, dass das Chimichurri aus der Trocken-Mischung in Windeseile mit Olivenöl vermischt ist und wie die frische Variante perfekt zu einem guten Steak passt.
Apropos Steak: Das 700 g schwere Côte de Boeuf (Hefter) von eatventure.de hat selbstverständlich dazu beigetragen, dass dieses kleine Essen zu einer Geschmacksexplosion wurde.
Ich werde Gewürz-, Fleisch- und Zubereitungsmäßig garantiert zum Wiederholungstäter!

Beefer XL Unboxing und Inbetriebnahme

Ich bin mir ganz sicher! – Die Suche nach dem perfekten Steak und der perfekten Zubereitungsmethode wird nie enden!

Zumindest was das Thema Zubereitungsmethode und Komfort angeht, bin ich seit heute wieder einen großen Schritt weitergekommen. Ich stelle euch den Beefer XL mit all seinen Vorzügen vor!

Einige von euch können sich doch ganz bestimmt noch an das Unboxing meines Beefer One aus dem Juli 2015 erinnern. Seitdem hat die 800° C-Maschine schon etliche Kilogramm feinstes Fleisch gebeeft. Leider kam ich in Vergangenheit bei der ein oder anderen Veranstaltung mit 15+ Personen fast an die Grenzen des Gerätes, denn schließlich können in der Regel immer nur ein großes oder zwei kleine Steaks auf einmal zubereitet werden.

Dieses (kleine) Luxusproblem hat natürlich auch die Beefer Grillgeräte GmbH erkannt und entwickelte aus diesem Grund den Beefer XL.

Der Beefer XL wird fertig montiert in einem sehr stabilen Karton geliefert. Dieser bringt in etwa 40 kg auf die Waage.

Im Innern des Kartons ist alles sehr gut verpackt.

Nachdem die beweglichen Teile aus dem Karton entnommen wurden, gelangt man an den Beefer XL. Dieser lässt sich zu dritt, unter Zuhilfenahme der beigelegten Hebegurte, sehr einfach aus dem Karton heben.

Die erste Person ans eine Ende, die zweite Person ans andere Ende, beide heben gleichzeitig und die dritte Person hält währenddessen den Karton fest.

Zur besseren Veranschaulichung zeige ich alle mitgelieferten Teile auf einem Bild.

Der mitgelieferte Gasschlauch besitzt eine Länge von 1 m. Der passende Druckminderer wird selbstverständlich mitgeliefert.

Die Maße der Gastronormschale 2/3, die u. a. zur Aufnahme des herunterlaufenden Fettes dient, lautet 34 x 26,5 cm bei einer Höhe von 20 mm.

Der Beefer-Grillrostträger kann zur einfachen Reinigung einhändig entnommen werden.

Der Beefer-Grillrost hat das Format 34 x 26,5 cm bei einer Stärke von 3 mm Edelstahl und beinhaltet drei Aussparungen für die Grillrostgriffe. Je nach Anzahl und Schwere der Steaks werden entweder einhändig die mittlere Aussparung oder beidhändig die beiden äußeren Aussparungen verwendet.

Die beiden Beefer-Grillrostgriffe sind mit 3 mm Stärke ebenfalls sehr stabil und besitzen als Gimmick jeweils einen Kronenkorken-Heber.

Ganz zum Schluss noch die Batterie für die elektrische Zündeinheit und der obligatorische Beefer-Grillhandschuh.

Des Weiteren noch eine sehr detaillierte Bedienungsanleitung.

Nun müssen nur noch die richtigen Teile an den richtigen Orten installiert werden.

Das Batteriefach für die elektronische Zündeinheit befindet sich im entsprechenden Knopf. Dieser wird ganz einfach herausgedreht.

So lange der Beefer XL noch leer ist, schaue ich mir den Innenraum etwas genauer an. Ich bin wirklich sehr begeistert darüber, dass der Innenraum des Beefers komplett verschweißt ist. Aus diesem Grund können keine Flüssigkeiten wie Fett und Bratensäfte in das Gehäuse gelangen.

Zur Höhenverstellung wird beim Beefer XL der große Höhenverstellungsgriff betätigt. – Zuvor drückt der Daumen der rechten Hand den hervorstehenden Knopf für die Entriegelung in Richtung des Gerätes rein.

Alle Teile sind perfekt entgratet und wirken so stabil, als seien sie für die Ewigkeit konzipiert worden.

Griff nach oben verursacht das Anheben des Grillrostes…

…im Umkehrschuss verursacht das Herabsinken des Griffs das Herunterlassen des Grillrostes.

Nun wird der Beefer-Grillrost und die Gastronormschale eingesetzt.

Die Gastronormschale steht beabsichtigt etwas hervor, damit keine Flüssigkeiten zwischen Gerät und Geräte-Frontplatte gelangen.

Die Auf- und Ab-Bewegungen gehen verzögerungsfrei und unwahrscheinlich schnell von der Hand. Eine wirklich super Lösung!

Zum Herausheben der gebeeften Steaks, wird der Beefer-Grillrost ganz einfach mit den eingehängten Grillrostgriffen entnommen.

Der 1 m lange Gasschlauch wird an der Geräterückseite aufgeschraubt. Dieser befindet sich, im Gegensatz zum Beefer One, an der unteren Seite des Gerätes, sodass die Länge des Gasschlauches ausreichen würde, um die Gasflasche auch auf dem Fußboden zu stellen.

Auf der anderen Seite des Schlauches wird der Druckminderer geschraubt, der wiederum auf die Gasflasche geschraubt wird.

Im Gegensatz zum Edelstahl-Korpus des Beefer XL Chefs, besitzt der Beefer XL einen Korpus aus schwarz lackiertem Stahl.

Apropos Beefer XL Chef: So heißt die Gastro-Version des Beefer XLs. Neben des Edelstahl-Korpus, besitzt dieser u. a. zwei getrennt regelbare Brenner, automatischer Fettablauf durch abschüssigen Boden und entspricht vor allem der DIN EN 203-1:2014-07 / Großküchengeräte für gasförmige Brennstoffe, kann somit auch Indoor verwendet werden.

Weiter im Beefer XL-Text: Die Gerätefront ist leicht gewölbt und schmiegt sich trotz der Stärke des Edelstahls dem Gehäuse an. Ich finde den Beefer XL optisch unwahrscheinlich gut gelungen!

Zwischendurch noch einmal ein Bild, wie hübsch sich der Beefer XL mit einem Gesamtgewicht von 34 kg vor meiner Grill-Remise macht. Ein stabiler Tisch ist natürlich von Vorteil!

Zum Größenvergleich: Beefer One und Beefer XL.

Übrigens, selbstverständlich gibt es für den Beefer XL schon eine passende, optional zu erwerbende Abdeckhaube.

Inbetriebnahme

Zum Zünden des Beefer XLs wird zuvor das Ventil der Gasflasche geöffnet. Dann stellt man den Einstellknopf zur Gaszufuhr auf die kleine Flamme, drückt den Knopf hinunter und lässt ihn gedrückt…

…während gleichzeitig mit der anderen Hand der elektrische Zündknopf betätigt wird.

Sobald sich das Gas entzündet hat, kann der Zündknopf losgelassen werden, während der Einstellknopf für die Gaszufuhr noch weitere 5 – 10 Sekunden festgehalten werden sollte. Nach dieser kurzen Prozedur kann die Gaszufuhr auf die große Flamme gestellt werden.

Auf folgendem Bild sind die beiden elektrischen Zünder sehr gut zu erkennen. Des Weiteren befindet sich neben dem rechten Zünder die Zündsicherung. Sie gewährleistet, dass nur dann Gas strömen kann, wenn auch gezündet wurde.

Damit Produktionsrückstände wie z. B. Fette verbrannt werden, lasse ich den Beefer XL 15 Minuten lang auf maximale Temperatur laufen.

Obwohl es mittlerweile schon sehr spät ist, möchte ich trotz Dämmerung selbstverständlich noch ein leckeres Steak in den Beefer XL zubereiten. Dazu schob ich ein Sous-Vide gegartes Rumpsteak in den Beefer XL, welches zuvor lediglich mit Salzflocken bestreut wurde.

Innerhalb von ca. 30 – 40 Sekunden war die erste Seite des Steaks schön kross.
Dann wurde der Grillrost runter bewegt, das Steak gewendet und mit der anderen Seite ebenfalls so verfahren.

Nebenbei grillte ich auf einem anderen Grill noch ein wenig Salat…

…und genoss anschließend alles zusammen.

Wie man auf dem oberen Bild erkennen kann, war es mittlerweile schon dunkel und der Regen hatte eingesetzt. Trotzdem war das medium gebeefte Steak mit seiner wahnsinnig krossen Kruste ein wahres Geschmackserlebnis!

Die spätere Reinigung des Garraumes erwies sich als einfach und ging sehr schnell vonstatten. Alle Teile wurden in der Spülmaschine gereinigt und der Innenraum mit einem nassen Lappen ausgewischt. – Nicht zu vergleichen mit der Reinigung meines Beefer Ones, dessen Teile sehr viel schwerer zu erreichen sind!

Alle Zahlen auf einem Blick

BEEFER XL
Preis:
1.399,00 EUR inkl. MwSt.
zzgl. Versandkosten innerhalb Deutschlands von voraussichtlich 49,90 EUR

Lieferumfang:
Beefer XL inkl. Schlauch (1 m), Druckminderer, großer Grillrost, zwei Griffe, Gastroschale 2/3 GN, Batterie

vollverschweißter Innenraum, einfach zu reinigen, werkzeugfrei herausnehmbarer Rostträger
elektrische Zündung
DIN EN 498:2012-04 / Grillgeräte zur Verwendung im Freien
Temperatur am Brenner >800°C
Kategorie: I 3 B/P
Gasart: Propan / Butan
Druck: 50 mbar
Nennlast: 7,0 KW
Verbrauch: 0,51 Kg/h
Garraumgröße: 2/3 GN (320 x 350mm)
Propan/Butan
2 Brenner, zusammen regelbar
weit über 800 Grad Temperatur
Edelstahl mit schwarzen Außenseiten, lasergeschnittenes Logo
Bedienelemente an der Front, Gasventil an der Seite
Einhandhöhenverstellung, jederzeit einfach und nahezu stufenlos zu justieren
schwer belastbarer Grillrost für große Fleischstücke oder Pizzastein; mittig mit einem oder seitlich mit beiden Griffen zu bedienen, weit und kippsicher herausziehbar durch seitliche Führung

Abmessungen:
B 650 mm | H 470 mm | T 485 mm
Gewicht: 34 kg

Freut euch demnächst auf viele leckere Steaks, Fische, Pizzen, Desserts u.v.m.
Ich kann es kauf erwarten, den Beefer XL das nächste Mal zu nutzen!

American Flanksteak mit Olivenkruste

Zutaten
1 Flanksteak (z. B. von Gourmetfleisch.de)
4 Toastbrotscheiben
100 g Butter
0,5 TL Meersalz
7 in Scheiben geschnittene schwarze Oliven
Olivenöl
Murray River Salt Flakes
Lieblings-Pfeffer (z. B. Ankerkraut Steakpfeffer Hamburg)
3 EL schwarze Oliventapenade*

*für die schwarze Oliventapenade
100 g schwarze Oliven
30 g eingelegte Sardellenfilets
25 g Kapern
1 Knoblauchzehe
30 ml Olivenöl

Ausgangsprodukt ist dieses wunderschöne American Flanksteak von Gourmetfleisch.de mit einem Gewicht von ca. 800 g. Da ein Flanksteak in der Regel sehr mager ist, verzichte ich immer gänzlich darauf, das Fett vom Fleisch herunterzuschneiden.

Zubereitung der Oliventapenade

Mit einem Stabmixer alle o. a. Zutaten für die Oliventapenade in einem hohen Gefäß zerkleinern und anschließend so viel Olivenöl hinzufügen, bis eine streichfähige Masse entsteht. Die Reste der Oliventapenade schmeckt übrigens sehr gut als Brotaufstrich auf deftige Stullen!

Zubereitung der Olivenkruste

Die Rinde von den Toastbrotscheiben befreien und in Würfel schneiden.

Die Toastbrotwürfel, die in Scheiben geschnittenen schwarzen Oliven, die weiche Butter, das Meersalz und 3 EL der Oliventapenade in einer Schüssel mit einem Löffel zu einer glatten Masse verstreichen.

Die Masse für die Olivenkruste in einen Gefrierbeutel geben, von den Proportionen her ähnlich formen wie das Flanksteak und anschließend für ca. 20 Minuten in den Gefrierschrank legen.

Nachdem der Grill für hohe direkte Hitze vorbereitet wurde, wird das Flanksteak von einer Seite mit Murray River Saltflakes gewürzt.

Nun wird die salzbedeckte Seite des Flanksteaks auf den heißen gusseisernen Rost gelegt und ca. 3 – 4 Minuten lang scharf angegrillt. Anschließend wird der Vorgang mit der anderen Seite des Fleisches wiederholt.

Zum Garziehen wird das Flanksteak in den indirekten Bereich des Grills gelegt, einseitig mit deinem Lieblings-Pfeffer gewürzt und mit der leicht angefrorenen Masse für die Olivenkruste bedeckt.

Sobald das Fleisch eine Kerntemperatur von 54 °C erreicht hat, wird es vom Grillrost genommen und nach einer Ruhephase von ca. 5 Minuten in schmale Tranchen geschnitten.

Wie man auf dem obigen Bild sehr gut erkennen kann, ist das Toastbrot sehr schön aufgegangen und das Fleisch so sehr saftig, wie ich es erwartete. – So mag ich es persönlich am allerliebsten! Diejenigen, die eine deutlich härtere Kruste bevorzugen, sollten die Temperatur Ihres Grills kurz vor dem Finish (ab ca. 50 °C Kerntemperatur) noch einmal deutlich erhöhen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit.

Dry Aged Steak im Wolfgangs Style mit Kerrygold Butterschmalz (Sponsored Post)

Habt ihr schon das neue Kerrygold Original Irisches Butterschmalz aus Weidemilch ausprobiert? Nein? – Dann solltet ihr das so schnell wie möglich nachholen. Kerrygold bietet seinen Kunden zurzeit die Möglichkeit, dass vielseitige Bratfett für Gourmets und Hobbyköche kostenlos zu testen.

Produkttester gesucht!

Ich hatte die Möglichkeit mir ebenfalls ein Päckchen Kerrygold Butterschmalz schicken zu lassen und habe dieses ausgiebig getestet. Aussagekräftig für die Produktqualität von Bratpfanne und vor allem Butter sind krosse Bratkartoffeln und perfekt gegarte Steaks. Aus diesem Grund wählte ich Wolfgang Zwieners Steak-Zubereitungsart aus dem berühmten New Yorker Wolfgangs Steakhouse. Bei dieser interessanten Methode, werden dem Steak beim scharfen Anbraten beidseitig Röstaromen verliehen und das Fleisch anschließend in Tranchen geschnitten. Danach werden die Tranchen aufrecht in eine Garschale gestellt und in Butter bzw. in Butterschmalz gegart.

Zutaten
Dry Aged T-Bone-Steak
Kerrygold Original Irisches Butterschmalz aus Weidemilch
Kartoffeln
Zwiebeln
2 Zweige Rosmarin
Gemüse nach Wahl
frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
Meersalz

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In einer Eisenpfanne eine großzügige Menge Butterschmalz schmelzen lassen und auf hohe Temperatur heizen.

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Das Dry Aged T-Bone-Steak jeweils für ca. 90 Sekunden von beiden Seiten braten. Obwohl der Butterschmalz sehr heiß war, spritzte es so gut wie garnicht.

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Nach dem scharfen Anbraten das Steak zum Tranchieren auf ein Schneidbrett legen. Die in sehr kurzer Zeit gewonnenen Röstaromen sehen schonmal sehr vielversprechend aus!

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Nun wird mit einem sehr scharfen Messer das Filet und das Roastbeef vom Knochen getrennt und anschließend das Fleisch in Tranchen geschnitten.

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Das Steak inklusive des Knochens in eine Garschale legen, großzügig auf und zwischen den Tranchen mit flüssigem Butterschmalz übergießen und im Grill bei geschlossenem Deckel bei einer Gartemperatur von ca. 150°C bis zu einer Kerntemperatur von ca. 54°C garen. Zum leichten Parfümieren des Fleisches können noch zwei Zweige Rosmarin hinzugefügt werden.

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Während das Fleisch in der Garform langsam auf Temperatur kommt, wird die noch heiße Eisenpfanne wiederholt mit Butter versehen, um bei mittlerer Temperatur die Bratkartoffeln zu braten und zugleich die Prinzessbohnen im Speckmantel auf den Grillrost zu legen. Sobald die ersten Bratkartoffeln Farbe angenommen haben, werden die Zwiebeln hinzugefügt.

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Nur noch wenige Minuten, dann sind alle Speisen des Menüs gleichzeitig fertig.

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Die Bratkartoffeln sehen schon richtig klasse aus und müssen nur noch mit frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer, Meersalz und ggf. mit Kräutern abgeschmeckt werden.

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Fertig ist das relativ einfache aber unwahrscheinlich leckere Menü mit dem ganz besonderen Pfiff.

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Das Dry Aged T-Bone-Steak war geschmacklich der absolute Knaller. Leckere Röstaromen von außen und saftigstes Fleisch von innen. Der leicht nussige Geschmack vom Dry Aged Beef wurde durch den Butterschmalz noch einmal intensiviert. Die Bratkartoffeln waren ebenfalls mehr als köstlich. – Von außen kross, von innen immer noch sehr weich und geschmacklich angenehm buttrig. – So muss meines Erachtens eine Bratkartoffel schmecken!

Laut Herstellerangaben ist Kerrygold Butterschmalz ein reines Naturprodukt und frei von Laktose (<0,1%), Konservierungsstoffen, Geschmacksverstärkern, Farbstoffen und Emulgatoren. Kerrygold Butterschmalz ist übrigens nicht nur zum nahezu spritzfreien Braten bei hohen Temperaturen bis 205 Grad geeignet, sondern auch zum Kochen, Backen und Frittieren. Ein weiterer Pluspunkt ist die sehr lange Haltbarkeit, selbst ungekühlt. Auf meinem Päckchen stand das Haltbarkeitsdatum 05/2017, also ist es mindestens 8 Monate haltbar!

Ich kann Kerrygold Original Irisches Butterschmalz aus Weidemilch uneingeschränkt empfehlen.
Überzeugt auch ihr euch davon und werde Produkttester!

Galicien Beef mit Lauch u. Spinat gefüllten Kartoffeln

Zutaten
330 g Galicien Beef Rumpsteak (Spanien)
4 große Kartoffeln (mehlig kochend)
2 Stangen Lauch
300 g Spinat
etwas Butter
100 g geriebener Cheddar
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Meersalz
Murray River Saltflakes
1 EL Olivenöl
50 g Paniermehl
2 EL Schnittlauch

Oma Kuh, Alte Fette Kuh, Old Muh, Dicke Alte Kuh, Txogitxu oder wie auch immer es genannt wird – in der Vergangenheit kostete ich schon einige Male Fleisch von alten Rindern. Das Schlachtalter betrug dabei mindestens 8 Jahre oder mehr. Ich persönlich liebe diesen recht intensiven Geschmack und Geruch des geringfügig festeren Fleisches, muss jedoch dazu sagen, dass es gewiss nicht jedermanns Sache ist. Für diejenigen die den Fleischgeschmack der „alten Rinder“ eine Spur zu intensiv finden, hat Gourmetfleisch.de genau die passende Antwort parat.

Das aus dem Nordwesten Spaniens stammende Fleisch der ca. 4 – 8 Jahre alten Galicien Rinder hat eine intensive Marmorierung und einen unnachahmlichen Geschmack. Es ist unwahrscheinlich zart und duftet schon im ungegrillten Zustand unbeschreiblich gut.

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Auf diesen Tag der Vergrillung hatte ich mich schon eine ganze Zeitlang gefreut. Als Beilage gab es gefüllte Kartoffeln mit Lauch und Spinat. Die Zutatenliste ist relativ übersichtlich.

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Zuerst werden die großen Kartoffeln in Wasser gekocht und anschließend jeweils ein Deckel (oberstes 1/4tel) abgeschnitten. Nun werden die Kartoffeln mit einem Teelöffel ausgehöhlt. Die ausgehöhlte Masse wird zusammen mit etwas Butter verknetet und vorerst zur Seite gestellt.

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Die Lauchstangen in dünne Ringe schneiden und anschließend zusammen mit etwas Butter dünsten bis der Lauch weich geworden ist. Dann den Spinat hinzufügen, (bei frischem Spinat) einfallen lassen bzw. (bei gefrorenem Spinat) auftauen lassen und dabei regelmäßig umrühren.

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Den Topfinhalt zusammen mit der Kartoffel-Butter-Mischung und dem Käse in eine Schüssel vermengen und dabei kräftig mit Meersalz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer würzen.

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Die Füllung gefühlvoll in die Kartoffeln drücken und mit einer Mischung, bestehend aus Paniermehl und Olivenöl, bedecken. Die Kartoffeln in der indirekten Zone des Grills oder auf dem Warmhalterost bei ca. 220 °C für ca. 20 Minuten garen.

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Kurz bevor die gefüllten Kartoffeln von innen heiß sind den Grillrost auf maximale Temperatur aufheizen und das Steak mit Murray River Saltflakes würzen.

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Das Steak von beiden Seiten auf der 10.00 Uhr- und 2.00 Uhr-Stellung jeweils für 60 Sekunden (also 4 x) grillen…

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…anschließend den Grill auf ca. 150 °C runterregeln und bis zu einer Kerntemperatur von ca. 54 °C auf den Warmhalterost legen.

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Vor dem Servieren die Kartoffeln mit Schnittlauchröllchen bestreuen.

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Zur Veranschaulichung der etwas gröberen Fleischstruktur und des gleichmäßigen Gargrades habe ich die Innenflächen der Fleischtranchen so gut es geht in Richtung Kameralinse gerichtet.

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Wie einleitend bereits erwähnt, erwartet euch beim Galicien Beef die wahre Steak-Freude. Ein angenehm intensiver, jedoch keinesfalls penetranter Geruch schwirrt während der Vergrillung durch die Luft und verwöhnt anschließend den Feinschmecker-Gaumen. Die mit Lauch und Spinat gefüllte Kartoffel ist der ideale Begleiter zu diesem erstklassigen Steak. Probiert das unbedingt einmal aus!

Gewinnspiel: 50 € Irish Beef Steak Probierpaket

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Durch die Unterstützung von www.irishbeef.de könnt ihr ein Steak Probierpaket im Wert von 50 Euro gewinnen.

Gewinnspielzeit abgelaufen, Siegerin/Sieger ermittelt!

Die Glücksfee durfte die/den Siegerin/Sieger aus fast 800(!) Kommentaren über diesen Blog und der bigBBQ-Fanseite auswählen.
Gewonnen hat Denis B. und wurde bereits über seinen Gewinn, ein Irish Beef Steak Probierpaket im Wert von 50 Euro, informiert. Herzlichen Glückwunsch!
Vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

Gewinne in nur 2 Schritten!

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Das war schon alles – und mit ein wenig Glück wird dir ein Irish Beef Steak Probierpaket im Wert von 50 Euro von www.irishbeef.de direkt nach Hause geschickt! Viel Glück!

Teilnahmeschluss ist der 20.07.2016. Der/die Gewinner/in wird am 21.07.2016 unter allen Teilnehmern ermittelt und umgehend benachrichtigt.
Teilnahmeberechtigt sind alle Personen ab 18 Jahren. Dieses Gewinnspiel steht in keiner Weise in Verbindung zu Facebook und wird nicht von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Irish Beef im bigBBQ.de Praxistest
Alle Infos hier!

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Irish Beef Steak-Tasting zur EM 2016

Keine 10 Tage ist es her, da konnte die Nationalelf des westeuropäischen Inselstaats Irland noch mit stolzer Brust verlauten lassen: „Wir haben Italien geschlagen und sind im Achtelfinale der Fußball Europameisterschaft 2016“.

In etwa zur selben Zeit ereilte bigBBQ.de die Anfrage, an einem EM-Steak-Tasting teilzunehmen. Als sich herausstellte, dass es sich um das Fleisch, der auf immer saftig grünen Weiden grasenden Rindern aus Irland handelte, zögerte ich nicht länger und ließ mir fünf Stücke Irish Beef nach Hause schicken.

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Im Einzelnen handelte es sich dabei um folgende, 21 Tage trocken gereifte Stücke (Dry-Aged), die im Auftrag von Irish Beef schockgefrostet vom Online-Fleischversender Otto-Gourmet geliefert wurden.

2 x Hereford Prime Entrecôte Dry-Aged (421 g u. 412 g)
2 x Hereford Prime Roastbeef Dry-Aged (435 g u. 401 g)
1 x Hereford Prime Ochsenkotelett Côte de Boeuf Dry-Aged (654 g)

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Da ich alle Fleischstücke im Sous Vide-Verfahren garen wollte, taute ich die schockgefrosteten Fleischstücke in der Nacht zuvor schonend im Kühlschrank auf und beließ sie in ihrem Vakuumbeutel, um sie ca. 4 Stunden vor der Vergrillung ins 52 °C temperierte Becken zu baden.

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Da ich euch wenigstens eines der leuchtend satt-roten Fleischstücke im Rohzustand zeigen möchte, packte ich ein Entrecôte aus, fotografierte es und vakuumierte es anschließend wieder neu.

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Zutaten

Fleisch
Irish Beef

für das Chimichurri
2 Bund/Pflanzen Petersilie
1 Limette o. halbe Zitrone
1 Schalotte
2 Knoblauchzehen
1 frische Chili u./o. Chilipulver
grobes Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Olivenöl
Thymian frisch o. getrocknet
Oregano  frisch o. getrocknet
1 bis 2 Lorbeerblätter (Optional)

Für die Gemüsepfanne
Diverses Gemüse wie z. B.
Auberginen
Zucchini
Paprika
Pilze u.v.m.
frische Kräuter aus dem Garten
Gutes Olivenöl
Sojasauce

Murray River Saltflakes
Frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
Ankerkraut 9 Pfeffer Symphonie

Am Morgen zuvor bereitete ich die Zutaten für ein leckeres Chimichurri zu.

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Alle o. a. nicht flüssigen Zutaten für das Chimichurri (außer die frische Chili) in einem Mörser zerreiben. Nun den Saft einer halben Zitrone dazugeben, mit Olivenöl zu einer geschmeidigen Sauce verrühren und mit frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer und Meersalz abschmecken. Ganz zum Schluss die klein gewürfelte Chili hinzufügen. Zum Ziehen lassen so lange wie möglich in den Kühlschrank stellen.

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Zur Zubereitung der Gemüsepfanne das Gemüse in grobe Würfel schneiden und mit den o. a. Zutaten abschmecken. Anschließend ebenfalls im Kühlschrank ziehen lassen.

Bevor die Gäste kamen, wurde der Tisch gedeckt. Zu den Steaks wurden Anti Pasti, Pommes Frites, selbstgemachte leckere Dips und Baguettes u.v.m. gereicht.

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Eine dreiviertel Stunde bevor die Gäste kamen, wurde der Holzkohlegrill auf maximale Hitze vorgeheizt. Nachdem die Briketts eines vollen Anzündkamins in den Kohlerost geschüttet wurden, konnte als erstes das Gemüse in einer gelochten Edelstahlschale gegart werden.

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Als die Gäste eintrafen, musste lediglich ein Irish Beef-Vakuumbeutel aufgeschnitten und das Fleisch mit einem Küchentuch trocken getupft werden. Nun ging das Côte de Boeuf für jeweils 60 Sekunden pro Seite auf den sehr heißen gusseisernen Rost.

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Nachdem ich das Côte de Boeuf in Tranchen schnitt, wurde es zusammen mit dem Grillgemüse den Gästen gereicht. Die Gäste sollten das Fleisch so naturbelassen wie möglich kosten können, weshalb ich auf jegliches Gewürz verzichtete.

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Alle Gäste waren nach den ersten verkosteten Tranchen mehr als begeistert. Die Mehrzahl der Feinschmecker würzten mit frisch gemahlenen groben schwarzen Pfeffer und Murray River Saltflakes nach.

Als nächstes nahm ich mir das erste Entrecôte vor. Dieses durfte nicht allzu lang auf den Rost, da es relativ dünn war, jedoch immerhin über 400 g wog.

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Nach dem Tranchieren servierte ich das Enrecôte meinen Gästen zusammen mit Chimichuri. Ein absoluter Genuss – und das Ganze sogar mal zwei(!), da mir das besondere Stück Fleisch gleich im Doppelpack geliefert wurde.

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Zum Schluss kam das Roastbeef an der Reihe. Übrigens zeigte das Deckelthermometer immer noch eine Temperatur von über 300 °C an. Perfekt für ein intensives Branding!

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Das wunderschöne Stück Fleisch wurde von beiden Seiten mit Olivenöl eingerieben, welches beim Grillen ein noch deutlicheres Branding und, durch die hochschlagenden Flammen, eine schon fast geschlossene Kruste hervorrief.

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Serviert wurden die Tranchen mit Murray River Saltflakes und meinem Lieblingspfeffer – Die 9 Pfeffer Symphonie.

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Nach einer kurzen Verdauungspause, wurde das Steak-Tasting fleischlos und im wahrsten Sinne des Wortes eiskalt beendet. Es wurde Vanilleeis mit frischen Erdbeeren gereicht.

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Fazit

Mit Irish Beef, dem Fleisch von Rindern, die von März bis Oktober über die grünen Wiesen Irlands grasen und dabei ausschließlich Gras und Kräuter fressen, kann man einfach nichts falsch machen. Erst recht, wenn es sich um Fleisch mit dem Qualitätssiegel „Prime“ (handselektiertes reinrassiges Hereford) handelt! – Das Fleisch sieht nicht nur vom ersten Anblick an lecker aus, es überrascht auch geschmacklich immer wieder. Alle Stücke waren sehr saftig und rochen unwahrscheinlich appetitlich nach bestem Rindfleisch.

Das Roastbeef ist, bis auf dem charakteristischen Fettdeckel, quasi fettfrei und sehr beliebt bei meinen weiblichen Gästen. Das Entrecôte ist etwas zarter und geschmacklich intensiver. – So muss meines Erachtens das perfekte Steak schmecken! Noch intensiver ist nur der Geschmack des Côte de Boeufs, dafür ist dieses Teilstück auch etwas durchwachsener.

Zusammengefasst muss ich sagen: Schade dass die irische Nationalmanschaft im Achtelfinale gegen Frankreich nicht so gut spielte, wie die mir zur Verfügung gestellten Fleischstücke geschmeckt haben. Irisches Rindfleisch ist immer wieder ein Genuss und bleibt etwas besonderes. Ein klarer Sieg für Irish Beef.

Nicht entgehen lassen: Wer Lust hat sich selbst einmal von der Fleischgüte des Irish Beefs zu überzeugen, sollte an dem neuesten Gewinnspiel teilnehmen.