Dry Aged Steak im Wolfgangs Style mit Kerrygold Butterschmalz (Sponsored Post)

Habt ihr schon das neue Kerrygold Original Irisches Butterschmalz aus Weidemilch ausprobiert? Nein? – Dann solltet ihr das so schnell wie möglich nachholen. Kerrygold bietet seinen Kunden zurzeit die Möglichkeit, dass vielseitige Bratfett für Gourmets und Hobbyköche kostenlos zu testen.

Produkttester gesucht!

Ich hatte die Möglichkeit mir ebenfalls ein Päckchen Kerrygold Butterschmalz schicken zu lassen und habe dieses ausgiebig getestet. Aussagekräftig für die Produktqualität von Bratpfanne und vor allem Butter sind krosse Bratkartoffeln und perfekt gegarte Steaks. Aus diesem Grund wählte ich Wolfgang Zwieners Steak-Zubereitungsart aus dem berühmten New Yorker Wolfgangs Steakhouse. Bei dieser interessanten Methode, werden dem Steak beim scharfen Anbraten beidseitig Röstaromen verliehen und das Fleisch anschließend in Tranchen geschnitten. Danach werden die Tranchen aufrecht in eine Garschale gestellt und in Butter bzw. in Butterschmalz gegart.

Zutaten
Dry Aged T-Bone-Steak
Kerrygold Original Irisches Butterschmalz aus Weidemilch
Kartoffeln
Zwiebeln
2 Zweige Rosmarin
Gemüse nach Wahl
frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
Meersalz

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In einer Eisenpfanne eine großzügige Menge Butterschmalz schmelzen lassen und auf hohe Temperatur heizen.

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Das Dry Aged T-Bone-Steak jeweils für ca. 90 Sekunden von beiden Seiten braten. Obwohl der Butterschmalz sehr heiß war, spritzte es so gut wie garnicht.

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Nach dem scharfen Anbraten das Steak zum Tranchieren auf ein Schneidbrett legen. Die in sehr kurzer Zeit gewonnenen Röstaromen sehen schonmal sehr vielversprechend aus!

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Nun wird mit einem sehr scharfen Messer das Filet und das Roastbeef vom Knochen getrennt und anschließend das Fleisch in Tranchen geschnitten.

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Das Steak inklusive des Knochens in eine Garschale legen, großzügig auf und zwischen den Tranchen mit flüssigem Butterschmalz übergießen und im Grill bei geschlossenem Deckel bei einer Gartemperatur von ca. 150°C bis zu einer Kerntemperatur von ca. 54°C garen. Zum leichten Parfümieren des Fleisches können noch zwei Zweige Rosmarin hinzugefügt werden.

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Während das Fleisch in der Garform langsam auf Temperatur kommt, wird die noch heiße Eisenpfanne wiederholt mit Butter versehen, um bei mittlerer Temperatur die Bratkartoffeln zu braten und zugleich die Prinzessbohnen im Speckmantel auf den Grillrost zu legen. Sobald die ersten Bratkartoffeln Farbe angenommen haben, werden die Zwiebeln hinzugefügt.

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Nur noch wenige Minuten, dann sind alle Speisen des Menüs gleichzeitig fertig.

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Die Bratkartoffeln sehen schon richtig klasse aus und müssen nur noch mit frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer, Meersalz und ggf. mit Kräutern abgeschmeckt werden.

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Fertig ist das relativ einfache aber unwahrscheinlich leckere Menü mit dem ganz besonderen Pfiff.

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Das Dry Aged T-Bone-Steak war geschmacklich der absolute Knaller. Leckere Röstaromen von außen und saftigstes Fleisch von innen. Der leicht nussige Geschmack vom Dry Aged Beef wurde durch den Butterschmalz noch einmal intensiviert. Die Bratkartoffeln waren ebenfalls mehr als köstlich. – Von außen kross, von innen immer noch sehr weich und geschmacklich angenehm buttrig. – So muss meines Erachtens eine Bratkartoffel schmecken!

Laut Herstellerangaben ist Kerrygold Butterschmalz ein reines Naturprodukt und frei von Laktose (<0,1%), Konservierungsstoffen, Geschmacksverstärkern, Farbstoffen und Emulgatoren. Kerrygold Butterschmalz ist übrigens nicht nur zum nahezu spritzfreien Braten bei hohen Temperaturen bis 205 Grad geeignet, sondern auch zum Kochen, Backen und Frittieren. Ein weiterer Pluspunkt ist die sehr lange Haltbarkeit, selbst ungekühlt. Auf meinem Päckchen stand das Haltbarkeitsdatum 05/2017, also ist es mindestens 8 Monate haltbar!

Ich kann Kerrygold Original Irisches Butterschmalz aus Weidemilch uneingeschränkt empfehlen.
Überzeugt auch ihr euch davon und werde Produkttester!

Galicien Beef mit Lauch u. Spinat gefüllten Kartoffeln

Zutaten
330 g Galicien Beef Rumpsteak (Spanien)
4 große Kartoffeln (mehlig kochend)
2 Stangen Lauch
300 g Spinat
etwas Butter
100 g geriebener Cheddar
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Meersalz
Murray River Saltflakes
1 EL Olivenöl
50 g Paniermehl
2 EL Schnittlauch

Oma Kuh, Alte Fette Kuh, Old Muh, Dicke Alte Kuh, Txogitxu oder wie auch immer es genannt wird – in der Vergangenheit kostete ich schon einige Male Fleisch von alten Rindern. Das Schlachtalter betrug dabei mindestens 8 Jahre oder mehr. Ich persönlich liebe diesen recht intensiven Geschmack und Geruch des geringfügig festeren Fleisches, muss jedoch dazu sagen, dass es gewiss nicht jedermanns Sache ist. Für diejenigen die den Fleischgeschmack der „alten Rinder“ eine Spur zu intensiv finden, hat Gourmetfleisch.de genau die passende Antwort parat.

Das aus dem Nordwesten Spaniens stammende Fleisch der ca. 4 – 8 Jahre alten Galicien Rinder hat eine intensive Marmorierung und einen unnachahmlichen Geschmack. Es ist unwahrscheinlich zart und duftet schon im ungegrillten Zustand unbeschreiblich gut.

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Auf diesen Tag der Vergrillung hatte ich mich schon eine ganze Zeitlang gefreut. Als Beilage gab es gefüllte Kartoffeln mit Lauch und Spinat. Die Zutatenliste ist relativ übersichtlich.

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Zuerst werden die großen Kartoffeln in Wasser gekocht und anschließend jeweils ein Deckel (oberstes 1/4tel) abgeschnitten. Nun werden die Kartoffeln mit einem Teelöffel ausgehöhlt. Die ausgehöhlte Masse wird zusammen mit etwas Butter verknetet und vorerst zur Seite gestellt.

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Die Lauchstangen in dünne Ringe schneiden und anschließend zusammen mit etwas Butter dünsten bis der Lauch weich geworden ist. Dann den Spinat hinzufügen, (bei frischem Spinat) einfallen lassen bzw. (bei gefrorenem Spinat) auftauen lassen und dabei regelmäßig umrühren.

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Den Topfinhalt zusammen mit der Kartoffel-Butter-Mischung und dem Käse in eine Schüssel vermengen und dabei kräftig mit Meersalz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer würzen.

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Die Füllung gefühlvoll in die Kartoffeln drücken und mit einer Mischung, bestehend aus Paniermehl und Olivenöl, bedecken. Die Kartoffeln in der indirekten Zone des Grills oder auf dem Warmhalterost bei ca. 220 °C für ca. 20 Minuten garen.

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Kurz bevor die gefüllten Kartoffeln von innen heiß sind den Grillrost auf maximale Temperatur aufheizen und das Steak mit Murray River Saltflakes würzen.

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Das Steak von beiden Seiten auf der 10.00 Uhr- und 2.00 Uhr-Stellung jeweils für 60 Sekunden (also 4 x) grillen…

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…anschließend den Grill auf ca. 150 °C runterregeln und bis zu einer Kerntemperatur von ca. 54 °C auf den Warmhalterost legen.

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Vor dem Servieren die Kartoffeln mit Schnittlauchröllchen bestreuen.

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Zur Veranschaulichung der etwas gröberen Fleischstruktur und des gleichmäßigen Gargrades habe ich die Innenflächen der Fleischtranchen so gut es geht in Richtung Kameralinse gerichtet.

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Wie einleitend bereits erwähnt, erwartet euch beim Galicien Beef die wahre Steak-Freude. Ein angenehm intensiver, jedoch keinesfalls penetranter Geruch schwirrt während der Vergrillung durch die Luft und verwöhnt anschließend den Feinschmecker-Gaumen. Die mit Lauch und Spinat gefüllte Kartoffel ist der ideale Begleiter zu diesem erstklassigen Steak. Probiert das unbedingt einmal aus!

Gewinnspiel: 50 € Irish Beef Steak Probierpaket

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Durch die Unterstützung von www.irishbeef.de könnt ihr ein Steak Probierpaket im Wert von 50 Euro gewinnen.

Gewinnspielzeit abgelaufen, Siegerin/Sieger ermittelt!

Die Glücksfee durfte die/den Siegerin/Sieger aus fast 800(!) Kommentaren über diesen Blog und der bigBBQ-Fanseite auswählen.
Gewonnen hat Denis B. und wurde bereits über seinen Gewinn, ein Irish Beef Steak Probierpaket im Wert von 50 Euro, informiert. Herzlichen Glückwunsch!
Vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

Gewinne in nur 2 Schritten!

Mit Facebook:
Schritt 1:
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oder…

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Schritt 1: Abonniere den Newsletter (ganz unten in der Mitte vom Webseiten-Fuß).
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Das war schon alles – und mit ein wenig Glück wird dir ein Irish Beef Steak Probierpaket im Wert von 50 Euro von www.irishbeef.de direkt nach Hause geschickt! Viel Glück!

Teilnahmeschluss ist der 20.07.2016. Der/die Gewinner/in wird am 21.07.2016 unter allen Teilnehmern ermittelt und umgehend benachrichtigt.
Teilnahmeberechtigt sind alle Personen ab 18 Jahren. Dieses Gewinnspiel steht in keiner Weise in Verbindung zu Facebook und wird nicht von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Irish Beef im bigBBQ.de Praxistest
Alle Infos hier!

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Irish Beef Steak-Tasting zur EM 2016

Keine 10 Tage ist es her, da konnte die Nationalelf des westeuropäischen Inselstaats Irland noch mit stolzer Brust verlauten lassen: „Wir haben Italien geschlagen und sind im Achtelfinale der Fußball Europameisterschaft 2016“.

In etwa zur selben Zeit ereilte bigBBQ.de die Anfrage, an einem EM-Steak-Tasting teilzunehmen. Als sich herausstellte, dass es sich um das Fleisch, der auf immer saftig grünen Weiden grasenden Rindern aus Irland handelte, zögerte ich nicht länger und ließ mir fünf Stücke Irish Beef nach Hause schicken.

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Im Einzelnen handelte es sich dabei um folgende, 21 Tage trocken gereifte Stücke (Dry-Aged), die im Auftrag von Irish Beef schockgefrostet vom Online-Fleischversender Otto-Gourmet geliefert wurden.

2 x Hereford Prime Entrecôte Dry-Aged (421 g u. 412 g)
2 x Hereford Prime Roastbeef Dry-Aged (435 g u. 401 g)
1 x Hereford Prime Ochsenkotelett Côte de Boeuf Dry-Aged (654 g)

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Da ich alle Fleischstücke im Sous Vide-Verfahren garen wollte, taute ich die schockgefrosteten Fleischstücke in der Nacht zuvor schonend im Kühlschrank auf und beließ sie in ihrem Vakuumbeutel, um sie ca. 4 Stunden vor der Vergrillung ins 52 °C temperierte Becken zu baden.

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Da ich euch wenigstens eines der leuchtend satt-roten Fleischstücke im Rohzustand zeigen möchte, packte ich ein Entrecôte aus, fotografierte es und vakuumierte es anschließend wieder neu.

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Zutaten

Fleisch
Irish Beef

für das Chimichurri
2 Bund/Pflanzen Petersilie
1 Limette o. halbe Zitrone
1 Schalotte
2 Knoblauchzehen
1 frische Chili u./o. Chilipulver
grobes Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Olivenöl
Thymian frisch o. getrocknet
Oregano  frisch o. getrocknet
1 bis 2 Lorbeerblätter (Optional)

Für die Gemüsepfanne
Diverses Gemüse wie z. B.
Auberginen
Zucchini
Paprika
Pilze u.v.m.
frische Kräuter aus dem Garten
Gutes Olivenöl
Sojasauce

Murray River Saltflakes
Frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
Ankerkraut 9 Pfeffer Symphonie

Am Morgen zuvor bereitete ich die Zutaten für ein leckeres Chimichurri zu.

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Alle o. a. nicht flüssigen Zutaten für das Chimichurri (außer die frische Chili) in einem Mörser zerreiben. Nun den Saft einer halben Zitrone dazugeben, mit Olivenöl zu einer geschmeidigen Sauce verrühren und mit frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer und Meersalz abschmecken. Ganz zum Schluss die klein gewürfelte Chili hinzufügen. Zum Ziehen lassen so lange wie möglich in den Kühlschrank stellen.

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Zur Zubereitung der Gemüsepfanne das Gemüse in grobe Würfel schneiden und mit den o. a. Zutaten abschmecken. Anschließend ebenfalls im Kühlschrank ziehen lassen.

Bevor die Gäste kamen, wurde der Tisch gedeckt. Zu den Steaks wurden Anti Pasti, Pommes Frites, selbstgemachte leckere Dips und Baguettes u.v.m. gereicht.

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Eine dreiviertel Stunde bevor die Gäste kamen, wurde der Holzkohlegrill auf maximale Hitze vorgeheizt. Nachdem die Briketts eines vollen Anzündkamins in den Kohlerost geschüttet wurden, konnte als erstes das Gemüse in einer gelochten Edelstahlschale gegart werden.

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Als die Gäste eintrafen, musste lediglich ein Irish Beef-Vakuumbeutel aufgeschnitten und das Fleisch mit einem Küchentuch trocken getupft werden. Nun ging das Côte de Boeuf für jeweils 60 Sekunden pro Seite auf den sehr heißen gusseisernen Rost.

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Nachdem ich das Côte de Boeuf in Tranchen schnitt, wurde es zusammen mit dem Grillgemüse den Gästen gereicht. Die Gäste sollten das Fleisch so naturbelassen wie möglich kosten können, weshalb ich auf jegliches Gewürz verzichtete.

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Alle Gäste waren nach den ersten verkosteten Tranchen mehr als begeistert. Die Mehrzahl der Feinschmecker würzten mit frisch gemahlenen groben schwarzen Pfeffer und Murray River Saltflakes nach.

Als nächstes nahm ich mir das erste Entrecôte vor. Dieses durfte nicht allzu lang auf den Rost, da es relativ dünn war, jedoch immerhin über 400 g wog.

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Nach dem Tranchieren servierte ich das Enrecôte meinen Gästen zusammen mit Chimichuri. Ein absoluter Genuss – und das Ganze sogar mal zwei(!), da mir das besondere Stück Fleisch gleich im Doppelpack geliefert wurde.

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Zum Schluss kam das Roastbeef an der Reihe. Übrigens zeigte das Deckelthermometer immer noch eine Temperatur von über 300 °C an. Perfekt für ein intensives Branding!

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Das wunderschöne Stück Fleisch wurde von beiden Seiten mit Olivenöl eingerieben, welches beim Grillen ein noch deutlicheres Branding und, durch die hochschlagenden Flammen, eine schon fast geschlossene Kruste hervorrief.

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Serviert wurden die Tranchen mit Murray River Saltflakes und meinem Lieblingspfeffer – Die 9 Pfeffer Symphonie.

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Nach einer kurzen Verdauungspause, wurde das Steak-Tasting fleischlos und im wahrsten Sinne des Wortes eiskalt beendet. Es wurde Vanilleeis mit frischen Erdbeeren gereicht.

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Fazit

Mit Irish Beef, dem Fleisch von Rindern, die von März bis Oktober über die grünen Wiesen Irlands grasen und dabei ausschließlich Gras und Kräuter fressen, kann man einfach nichts falsch machen. Erst recht, wenn es sich um Fleisch mit dem Qualitätssiegel „Prime“ (handselektiertes reinrassiges Hereford) handelt! – Das Fleisch sieht nicht nur vom ersten Anblick an lecker aus, es überrascht auch geschmacklich immer wieder. Alle Stücke waren sehr saftig und rochen unwahrscheinlich appetitlich nach bestem Rindfleisch.

Das Roastbeef ist, bis auf dem charakteristischen Fettdeckel, quasi fettfrei und sehr beliebt bei meinen weiblichen Gästen. Das Entrecôte ist etwas zarter und geschmacklich intensiver. – So muss meines Erachtens das perfekte Steak schmecken! Noch intensiver ist nur der Geschmack des Côte de Boeufs, dafür ist dieses Teilstück auch etwas durchwachsener.

Zusammengefasst muss ich sagen: Schade dass die irische Nationalmanschaft im Achtelfinale gegen Frankreich nicht so gut spielte, wie die mir zur Verfügung gestellten Fleischstücke geschmeckt haben. Irisches Rindfleisch ist immer wieder ein Genuss und bleibt etwas besonderes. Ein klarer Sieg für Irish Beef.

Nicht entgehen lassen: Wer Lust hat sich selbst einmal von der Fleischgüte des Irish Beefs zu überzeugen, sollte an dem neuesten Gewinnspiel teilnehmen.

Steaksprechstunde bei Der Ludwig

Samstag, 23.04.2016 – Der Termin stand schon sehr lange fest und um so mehr sehnte ich den Tag herbei. Nun war es endlich soweit.

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Metzgermeister und Steakexperte Dirk Ludwig, der Inhaber der Metzgerei (Familienunternehmen in 4. Generation) und dem Fleischversand Der Ludwig lud zur Steaksprechstunde in die Steakschaft nach Schlüchtern ein. Die Steakschaft ist die erste Fleischerlebniszentrale Europas; Dirk Ludwig selbst spricht von seiner „Experimentierwerkstatt“. In der Steakschaft werden regelmäßig Workshops, Seminare, Kurse und Events abgehalten. Es ist ein Ort, an dem sich jeder Fleisch-Fan einfach nur wohlfühlen wird. Allein schon der Anblick der unendlich vielen Rinderhälften, in der beeindruckenden leicht diffus beleuchteten Dry Aging Reifekammer aus Glas, hinterlässt großen Eindruck.

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Jede noch so kleine Ecke der Steakschaft ist bis auf das kleinste Detail aufeinander abgestimmt. Ich fühlte mich von Anfang an sehr wohl. Hier sieht man den Kochbereich. Von mehreren Kochfeldern und Küchenmaschinen bis zu einem großen Sous Vide Garer u.v.m. fehlt es an nichts.

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Auf der gegenüberliegenden Seite ist der Ess-, Erlebnis- und Wohlfühlbereich mit z. B. großen Steak-Lehrtafeln und haufenweise Literatur.

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Neben erstklassigen Weinen ist der Getränkekühlschrank mit diversen alkoholischen und nicht alkoholischen Getränken stets gefüllt.

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Draußen vor der Steakschaft standen uns diverse Holzkohle- und Gasgrills, sowie Smoker und Beefer zur Verfügung.

Als kurz nach 10.00 Uhr alle (Video-)Blogger eingetroffen waren, empfing uns Dirk Ludwig gastfreundlich mit einem Gläschen Sekt und stellte sein Team, welches in Organisations- und Lebensmittel-Fragen stets zur Hilfe bereit stand, kurz vor und präsentierte stolz sein Unternehmen und seine interessante Intuition zum Thema Steak und Fleisch.

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Folgende Gäste (in alphabetischer Reihenfolge) wurden empfangen:

Olly von bigBBQ.de
Christoph von chilis-grillen.de
Christian von Cook with ME.AT
Camillo von Don Caruso BBQ
Thomas von FleischBotschafter.de
Andreas von Kahuna BBQ
Tina von Lecker & Co.
Christian von MEAT-IN
Kerstin von My cooking love affair
Kevin von Onkel Kethe
Stefan von poggegrillt.de
Sebastian u. Tim von Sauerländer BBCrew
Tobias von tobias.grillt.de
Danijel von Redstyle Cooking

Im Vorfeld wurde von Dirk Ludwig von jedem Gast ein Rezept angefragt. Da ich mit Asche Aged Beef bis zu diesem Zeitpunkt noch keinen Kontakt hatte, entschied in mich für Selbiges. Selbstverständlich sollte ein solch besonderes Stück Fleisch auch gebührend präsentiert werden, weshalb ich mich für ein buntes Gemüsebett entschied. Ich nannte mein Gericht „Phönix aus der Asche“.

Zur Verfügung standen mir diese beiden, jeweils 400 g schweren Asche Aged Entrecôtes, welche ich später in der Mitte teilte um nur drei Seiten mit Asche behaftet zu bekommen und beefte diese anschließend ca. 30 Sekunden von jeder Seite.

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Ich war zusammen mit Tobias der Erste, der sein Gericht zubereitet hatte. Das bedeutete für mich von null auf hundert aufdrehen und anschließend mit dem ein oder anderen alkoholischen Getränk über den langen Tag kontinuierlich wieder zur Ruhe kommen. Ein guter Plan! :-)

Herausgekommen sind ca. 20 Teller von geschmacklich herausragenden Tranchen eines gebeeften Asche Aged Entrecôtes auf einem Bett von schwarzem Reis und Rote Beete Mus an karamellisierten Karotten und Spinat. Da ausgesprochen viele Gäste nach dem Rezept des Rote Beete Mus fragten, hier mein Rezept dazu.

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Während nach und nach die einzelnen Gerichte zubereitet wurden, kam Dirk bei jedem Blogger vorbei und versorgte viele mit Tipps und Tricks.

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Camillo beim Freilegen der Knochen vom Kalbskarree.

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Das Ergebnis konnte sich sehen und schmecken lassen.

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Wenn man sich umschaute, sah man hier und dort die allerbesten Fleischstücke liegen, die zum Fotografieren teilweise atemberaubend zur Show gestellt wurden.

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Es waren an diesem Tag nicht nur reine Grill- und BBQ-Blogger am Start. Mit dabei war unter anderem Kerstin, vom Foodblog My cooking love affair.

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Die meisten Blogger bereiteten übersichtliche Portionen auf diesen kleinen Tellern zu.

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Während in der Steakschaft fleißig gewerkelt wurde, versorgten Danijel und Sebastian ihre Facebook-Fans mit den neuesten News im LiveChat.

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Schön zu sehen, dass die Steakschaft mit den allerneuesten Grills und Grill-Tools ausgestattet ist. Es wurde so gut wie jeder Wunsch erfüllt werden.

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Hier ist Kevin zu sehen, der seine Double Cheeseburger zubereitet.

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Zwischendurch sei angemerkt, dass wirklich jedes(!) der unendlich vielen Gerichte ausgesprochen gut schmeckte.

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Wenn ihr solche Mega-Burger seht, könnt ihr euch vorstellen, dass an diesem Tag unmöglich Hunger aufkommen konnte. Selbstverständlich gab es für jeden Gast „nur“ einen halben Burger.

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Zwischendurch holte Dirk Ludwig immer mal wieder ein neues Steak aus seinen heiligen Reifeschränken. Der Beefer war an dem Tag ein beliebtes und oft benutztes Grillgerät.

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Hier führte uns Dirk den geschmacklichen Unterschied von Beef aus dem Reifebeutel, Aqua Aged und Dry Aged vor. Mir schmeckte das Dry Aged Beef am allerbesten.

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Wie bereits erwähnt – wo man auch hinguckte sah man die tollsten Fleischstücke liegen bzw. stehen.

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Stefan hat bei jedem Blogger-Treffen eine Überraschung in petto. Dieses Mal verfeinerte er sein Roastbeef auf rotem Linsenvinaigrette mit einem selbst gebeiztem Eigelb.

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Einfach perfekt – fürs Auge und für den Gaumen.

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Tim gab sich am heutigen Tag mit allem anderen als Carpaccio ab.

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Kennt ihr eigentlich Christian? Das ist der Kopf, den ihr in den vielen erfolgreichen Videos von Cook with ME.AT nicht(!) sehen könnt. Seine Art das Messer und Fleisch zu halten erkennt ihr jedoch sicherlich auf Anhieb wieder!

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Hier half er Danijel bei der Zubereitung seiner T-Bone-Steaks mit flambierter Cognacsauce.

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Einfach köstlich!

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Nun ging es Schlag auf Schlag, sodass der Otto-Normal-Esser aus Kapazitätsgründen schonmal den ein oder anderen Gang auslassen musste.

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Camorra Cut mit Altbier-Jus von Sebastian und Tim. So etwas isst man nicht jeden Tag!

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Wie heißt es immer so schön? – An meinem Steak kommt nur Salz und Pfeffer oder Chimichurri. Diesen Wunsch beherzigte Andreas und bereitete schmackhafte Chimichurri-Burger zu.

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Verzeiht mir bitte, dass ich nicht jedes Gericht fotografieren konnte. Zu interessant waren die vielen interessanten Gespräche die ich mit den tollen Gästen führte.

Schön, dass auch die Frau von Tobias mit dabei war. Anni betreibt den Blog Anni’s wunderbare Backwelt und überraschte Dirk und seine Gäste mit einer über 5 kg schweren T-Bone-Torte.

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Einfach klasse der Geschmack der Torte.

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Am frühen Abend ging es zum gemütlichen Teil des Tages über, bei dem wir bei guter Musik und guten Getränken bis in die späte Nacht weiter feierten. Nach Mitternacht bereiteten Sebastian, Tim, Christian und Stefan in einer Gemeinschaftsaktion noch eine Pfanne Blutwurst zu.

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Dazu kredenzten sie karamellisierte Apfelspalten, verfeinert mit Stefans gebeiztem Eigelb. Unfassbar lecker!

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Und so oder so ähnlich endete der Erste Tag in der Steakschaft, sodass ich höchstzufrieden in das maximal 50 Meter entfernte Bett des gegenüberliegenden Hotels einmarschieren durfte.

Am Sonntag Morgen gegen 10.00 Uhr traf sich wieder die gesamte Meute wohlgelaunt, jedoch noch etwas müde in der Steakschaft und war bereit zum Wursten. Dirk verriet uns die wichtigsten Zahlen, Daten und Fakten, mit denen nichts schief laufen sollte.

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Pro 1 kg Hack empfiehlt Dirk 18 – 20 g Salz, ca. 5 – 8 g Gewürze (ca. 5 – 7 verschiedene nach Wahl) und bis zu 10 Prozent Flüssigkeit in Form von Käse, Bier, Wein o. ä.
Von frischem Gemüse, Gewürzen und Kräutern bis zu Harzer Käse, Preiselbeeren Nuss-Nougat-Creme und Weinen stellte uns Dirk alles nötige zur Verfügung.

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Jeder Gast bekam 2 kg Fleisch zur Verfügung. Der Kreativität war keine Grenzen gesetzt.

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Ich entschied mich für die eher todsichere Wurst die schmecken musste. – Ohne große Experimente! Dazu verwendete ich neben den Basis-Salz, 1500 g Rind, 500 g Schwein, frischen Thymian, frische Peperoni und Zwiebeln, Paprikapulver, Pfeffer und Balsamico.
Dirk bereitete anschließend die Wurstpresse vor und stülpte den Naturdarm auf das Wurstfüllhorn.

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Schon ging es los und der Darm wurde in Windeseile von mir gefüllt.

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Ganz zum Schluss wurden die einzelnen Würstchen abgedreht. Drei von den Würstchen landeten zur Verkostung direkt auf dem Grill, die anderen durften mit nach Hause genommen werden. Ich denke, dass sie allen gut geschmeckt hat. – Ich fand sie einfach Spitze!

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So endete ein wunderschönes Wochenende, welches mir noch sehr lange in Erinnerung bleiben wird. Tolle Gäste, die ich zum größten Teil schon im Vorfeld kannte und mich immer wieder freue sie erneut wieder zu sehen, und einen ganz tollen Gastgeber, wie er besser nicht sein konnte.

Vielen Dank lieber Dirk für dieses schöne Wochenende. Dir ist es gelungen, ein kunterbuntes Team aus Grill-, BBQ- und Foodbloggern/innen einzuladen, die zwei Tage lang Spaß, Spannung und Freude miteinander hatten und viel über Fleisch und Wurst gelernt haben.

Bis zum nächsten Mal – ich komme garantiert wieder!

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PS: Kaum zu Hause angekommen, musste ich meiner kleinen Familie meine selbst gemachte Wurst grillen. Genauso wie ich, waren sie vom geschmacklichen Resultat sehr angetan. Also – demnächst wird bei bigBBQ.de öfter mal gewurstet.

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Chimichurri an Angus Tri Tip Steak

Oft schreibe ich in meinen Berichten, dass ein leckeres Rindersteak auch perfekt zu einem tollen Chimichurri passt. Einige Leser hatten mich darauf aufmerksam gemacht, dass ich bisher noch keinen detaillierten Bericht über die Zubereitung eines Chimichurris geschrieben habe. Ihr hattet Recht… – Das hole ich hiermit nach!

Chimichurri ist eine grüne relativ scharfe Sauce, die in der argentinischen Küche, sowie in Uruguay und in anderen lateinamerikanischen Ländern sehr beliebt ist. In erster Linie wird in ihr gegrilltes Rindfleisch gedippt. Man kann Chimichurri jedoch auch zum Marinieren von Fisch oder Hühnchen verwenden, wie es oft im asiatischen Raum gemacht wird.

Zutaten
200 g Tri Tip Steak von z. B. Adla Gourmet

für das Chimichurri
2 Bund/Pflanzen Petersilie
1 Limette o. halbe Zitrone
1 Schalotte
2 Knoblauchzehen
1 frische Chili u./o. Chilipulver
grobes Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Olivenöl
Thymian frisch o. getrocknet
Oregano  frisch o. getrocknet
1 bis 2 Lorbeerblätter (Optional)

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Als erstes werden die Knoblauchzehen, die Schalotte und die Petersilie klein geschnitten. Falls frisch, müssen die Blätter des Thymians zuvor gezupft werden.

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Nun wird der Knoblauch, die Schalotte und der Thymian im Mörser zerrieben.

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Nun wird die Petersilie hinzugefügt, ebenfalls gemörsert und anschließend der Saft einer halben Zitrone oder noch besser einer Limette ausgepresst und weiter zerrieben.

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Nun wird so lange mit Olivenöl aufgefüllt, bis eine dickflüssige Masse entsteht.

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Zum Schluss wird mit frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer, Meersalz, Chilipulver und Oregano gewürzt. Wer es gerne frisch und scharf mag, sollte noch eine in kleine Würfel geschnittene Chili hinzufügen. Zum Intensivieren des Geschmacks 1 bis 2 Lorbeerblätter in das Schälchen legen und 2 Stunden ziehen lassen. Vor dem Anrichten und Verzehr die Lorbeerblätter wieder entfernen.

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Während das Chimichurri zieht, den Grill oder wie in diesem Fall den Beefer vorheizen.

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Das Adla Gourmet Angus Tri Tip Steak von einer Seite mit Knuspersalz bestreuen, 45 – 60 Sekunden beefen und anschließend mit der anderen Seite genauso verfahren.

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Nachdem beide Seiten gebeeft wurden, die Heizleistung des Beefers reduzieren und das Fleisch kurz nachgaren lassen. Das Steak in Tranchen schneiden und großzügig mit Chimichurri versehen.

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Ein Traum wird war. – Immer wieder! Diese Kombination von einem leckeren Steak, Chimichurri und selbst gebackenen Country Potatoes ist der absolute Hammer. Ich habe es schon oft gesagt aber DAS(!) müsst ihr nachmachen!

Zur Anleitung für die Country Potatoes…

Skirt Steak mit Pfeffersauce

Ihr denkt, der Aufwand nur für euch selbst zu grillen lohnt sich nicht? Das sehe ich anders! Ich möchte euch dieses Mal zeigen, wie ihr in wenigen Minuten, ohne viel Tamtam eine vollständige Mahlzeit zubereitet.

Hauptdarsteller ist ein Angus Skirt Steak von ADLA GOURMET. Das Skirt Steak wird in Deutschland auch Kronfleisch oder Saumfleisch genannt und wird aus dem Zwerchfell des Rinds gewonnen. Das geschmacksintensive Fleisch erinnert wegen den groben Fasern sehr stark an das Flanksteak, wird am Besten über sehr hoher Hitze gegrillt und später quer der Faser in dünne Scheiben geschnitten.

Zutaten
ca. 200 g Angus Skirt Steak
ADLA GOURMET Knuspersalz
Rapsöl
4 Kartoffeln
eine in kleine Würfel geschnittene Zwiebel
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
für die Sauce
3 EL ADLA GOURMET Tasmanischer Pfeffer
2 EL Sherry
100 ml Sahne
1 TL Tomatenmark

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Während die Briketts im Grill vorglühen, die Kartoffeln in dünne Scheiben schneiden.
Als Brat-Behältnis nehme ich sehr gerne die fast 2 kg schwere Outdoorchef Aromapfanne aus Gusseisen mit einem Durchmesser von ca. 23 cm. Darin werden die Bratkartoffeln mit ein wenig Rapsöl immer richtig schön kross, ohne das etwas an der Pfanne haftet.

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Sobald die Briketts durchgeglüht sind, die gusseiserne Pfanne zuerst über direkter Hitze stellen, die Bratkartoffeln anbraten und anschließend in den indirekten Bereich rüberziehen. Erst später die in kleinen Würfeln geschnittenen Zwiebeln hinzufügen.
Währenddessen das Skirt Steak mit Knuspersalz bestreuen…

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…und unter hoher Hitze direkt von jeder Seite ca. 90 – 120 Sekunden scharf angrillen und dann zum Nachgaren in den indirekten Bereich legen.

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In der Zwischenzeit über direkter Hitze einen Topf erwärmen und 2 EL Tasmanischen Pfeffer, 2 EL Sherry, 1 TL Tomatenmark und 100 ml Sahne unter ständigen Rühren erwärmen und ggf. mit frisch gemahlenen groben schwarzen Pfeffer nachwürzen. – Fertig ist die Pfeffer-Sauce.

Nun kann das Steak tranchiert…

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…und die weiteren Zutaten angerichtet werden.

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Das geschmacksintensive Skirt Steak war innen sehr saftig. Ihr solltet mit dem intensiveren Knuspersalz etwas sparsamer umgehen als ihr es von den allseits bekannten Murray River Salt Flakes gewohnt seid, dann verleiht es eurem Steak eine super krosse Kruste.
Durch die Zugabe des flüssigen Tasmanischen Pfeffers, war die Pfeffer-Sauce der absolute Oberknaller. Obwohl ich mein Steak am Liebsten nur mit Salz und Pfeffer esse, war es eine gelungene Abwechslung.

Ein absolutes Traumessen für eine Person in kürzester Zeit zubereitet. – DAS(!) lohnt sich immer! ;-)

Flat Iron Steak vom Spieß

Heute zeige ich euch eine tolle Art der Steak-Zubereitung. Das Flat Iron Steak wird normalerweise in einem Stück gegrillt. Klar, dass das Fleisch bei dieser Zubereitungsmethode nur begrenzt Röstaromen erhält. Deshalb habe ich es einfach in mehrere Streifen geschnitten, auf zwei Spieße gesteckt und einen einfachen aber tollen Salat dazu gereicht.

Die Gemüsestücke, bestehend aus einer Paprika-Ampel und Zwiebeln, werden auf einen Spieß gesteckt und anschließend in das Moesta BBQ Churrasco’BBQ-Set eingehängt.

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Die Holzkohlekörbe werden an die äußeren Seiten des Grillkessels gestellt und stehen sich somit gegenüber. Der Spieß gart indirekt bei geschlossenem Deckel.

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In der Zwischenzeit kann das Flat Iron Steak von yourbeef.de in breite Streifen geschnitten…

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…und anschließend auf zwei Spieße gesteckt werden.

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Sobald das Grillgemüse etwas weicher geworden ist…

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…wird der Gemüsespieß an den äußeren Rand gelegt. Nun werden die Holzkohlekörbe zusammengeschoben und die beiden Fleischspieße aufgelegt. Damit höchste Hitze ans Fleisch kommt, entfernte ich den Pizzaring und stellte das Moesta BBQ Churrasco’BBQ-Set direkt auf den Grillkessel.

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Nachdem ich die Fleischspieße einige Male regelmäßig drehte, bildeten sich in kürzester Zeit deutlich die Röstaromen.

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Ich konnte es nicht sein lassen und musste unbedingt einmal vom guten Fleisch kosten. Dazu schnitt ich den ersten Streifen an und erfreute mich über die äußere krosse Kruste und das weiche, saftige Innere. Der absolute Hammer!

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Mehr als ein wenig Murray River Salt Flakes und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer brauchte es nicht dafür.

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Das Grillgemüse einfach von den Spießen ziehen und mit etwas Olivenöl, Essig und ggf. frischen Kräutern würzen.

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Auch so läßt sich ein größeres Steak in gebührender Weise grillen. Selbstverständlich könnt ihr auch ein leckeres Chimichurri dazu reichen – das würde auch sehr gut dazu passen. Probiert es doch auch einmal aus! Guten Appetit.

LotusGrill Testbericht (Sponsored Post)

Kennt ihr den LotusGrill und wisst zu was er alles fähig ist?
Vor einigen Tagen bot sich mir die Gelegenheit, den populären Tischgrill über Rauchfreier-Grill.de etwas näher unter die Lupe zu nehmen. Der in vielen Farben erhältliche 3,7 kg leichte Grill wird in einer farblich abgestimmten Nylon-Tragetasche geliefert.

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Nachdem ich den Karton auspackte, erwartete mich eine zur zuvor gewählten Grillfarbe passende Nylon-Tragetasche. Wie man an dem Ring über dem Reißverschluss erkennen kann, wählte ich die Grillfarbe Anthrazitgrau.

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Alle Farben im Überblick:
– Anthrazitgrau
– Maisgelb
– Limettengrün
– Pflaumenlila
– Mandarinenorange
– Feuerrot
– Weiß
– Edelstahl

In dem Deckel der Tasche befindet sich gut verstaut und griffbereit die 60-seitige, in 11 Sprachen (u. a. DEU, ENG, FRA, NED usw.) geschriebene Bedienungsanleitung.

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Folgende Teile gehören bei jedem LotusGrill mit zum Lieferumfang:
– Betriebsbereiter Grill
– Transporttasche
– Gebrauchsanweisung
– 4 x Mignon Batterien

Damit ich sofort loslegen konnte, wurden dem von mir getesteten Grill noch folgende Teile optional beigelegt (Spezialset „Grillhaube“):
– Brennpaste
– Grillzange (farblich passend)
– Buchenholzkohle
– Grillhaube

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Zuerst muss der Grill auf dem Kopf gestellt werden, um auf der Unterseite werkzeuglos das Batteriefach zu öffnen. Das Fach kann anschließend mit den vier Mignon Batterien bestückt werden.

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Die Funktion des Ventilators wird durch Drehen des Knopfes und anschließendem blauen Lichtkranz quittiert.

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Bevor ich den nun einsatzbereiten anthrazitgrau-farbenden LotusGrill einweihe, werde ich zuvor die einzelnen Teile beschreiben. Der aus Edelstahl bestehende Grillrost hat einen Durchmesser von 32 cm und wird durch eine ca. 3 cm hohe „Reling“ begrenzt. Diese soll u. a. verhindern, das Würstchen vom Rost runterrollen und die Haube tragen.

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Der Grillrost wird durch zwei gegenüberliegende Verriegelungsschnallen aus Edelstahl mit der Grill-Außenhülle fixiert.

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Nun ist der, ebenfalls aus Edelstahl gefertigte, Holzkohlebehälter (bestehend aus Anzündschale, Holzkohlebehälter u. Deckel) frei zugänglich.

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Schlussendlich kann die Edelstahl-Innenschale ggf. zur Reinigung entnommen werden.

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Die Aufgabe

Nachdem alles wieder zusammengebaut war, sollte nun der Praxistest beginnen. Die Außentemperaturen lagen bei ca. 3 Grad Celsius – fast schon ein echtes Wintergrillen. ;-)
Da ich schon im Vorfeld felsenfest davon überzeugt war, dass der LotusGrill kurzgegrilltes Fleisch und Gemüse wie Auberginen, Zucchini, Würstchen, Nackensteak & Co. mit Bravour meistert, endschied ich mich für ein 1,8 kg schweres Kikok-Hähnchen. Für derlei große Grillteile ist selbstverständlich ein Deckel bzw. Haube notwendig, welches (wie bereits erwähnt) dem Spezialset „Grillhaube“ beiliegt. Die Haube ist für einen Preis von 49,99 EUR auch separat zu beziehen und nur in der neutralen Farbe Grau erhältlich. Die Haube passt haargenau auf die „Reling“ des Grillrostes.

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Die Vergrillung

Als Erstes wurde der Holzkohlebehälter mit der mitgelieferten Buchenholzkohle befüllt. Selbstverständlich kann auch jede andere Kohle oder Briketts verwendet werden.

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Nun wurde etwas Brennpaste auf die Anzündschale aufgetragen und anschließend mit einem Stabfeuerzeug angezündet.

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Nachdem der Holzkohlebehälter auf die Anzündschale gesetzt und der Regler für die Belüftung auf Maximum eingestellt wurde, war die Kohle nach noch nicht einmal vier Minuten vollständig durchgeglüht.

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Nun setzte ich das mit Hähnchen-Spezial-Gewürzsalz bestreute Kikok-Hähnchen auf den Hähnchenhalter und stelle den Lüftungsregler auf ca. 60 Prozent Leistung.

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Zur Entlüftung wurde der Deckel der Haube leicht geöffnet.

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Das Deckelthermometer zeigte eine Temperatur von ca. 125 Grad Celsius an. Da ich jedoch eine Gartemperatur von ca. 160 – 180 Grad Celsius anstrebte, stellte ich den Lüftungsregler wieder auf Maximum ein. Leider blieb die Temperatur bei ca. 130 Grad Celsius, die Buchenholzkohle jedoch verbrannte nach ca. 35 Minuten vollständig.

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Mir blieb nichts anderes übrig als mit feuerfesten Handschuhen die Verriegelungsschnallen zu lösen und den Grillrost mit samt des Hähnchens und der Haube von der Grillschale zu heben. Auf der noch glühenden Restkohle stellte ich stehend vier größere Holzkohlebriketts (Greek Fire) und setzte anschließend wieder die ganze Apparatur auf.

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Die Temperatur stieg sehr schnell wieder auf ca. 125 Grad Celsius. Da das Hähnchen schon ein wenig Farbe angenommen hatte, stellte ich die Exaktheit des Deckel-Thermometers in Frage und kontrollierte die Gartemperatur mit einem elektronischen Thermometer. Das elektronische Thermometer zeigte eine ca. 35 Grad Celsius höhere Temperatur an, weshalb auch zu erklären war, dass das Hähnchen schon Farbe angenommen hatte.

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Die Temperatur konnte über den verbleibenden Zeitraum von ca. 80 Minuten mit 75-prozentiger Lüfterleistung exakt gehalten werden.

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Das Ergebnis

Nach insgesamt ca. 120 Minuten sprang der roter „Nippel“ des in der Hähnchenbrust befindlichen Einwegthermometers raus und signalisierte das fertig gegarte Kikok-Hähnchen.

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Insgesamt vier Erwachsene konnten sich an dem von außen kross-gebräunten und innen saftigen Premium-Hähnchen mit Country Potatoes und Sour Cream satt essen.

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Selbstverständlich hätte auch noch ein sehr viel größeres Exemplar unter der Haube Platz gefunden, was das weiter oben abgebildete Haubenbild beweist.

Die Reinigung des Grills ging anschließend unwahrscheinlich schnell vonstatten. Die Innenschale wurde lediglich mit Spülmittel und Wasser ausgewischt, der Grillrost mit einem Edelstahl-Schwamm gereinigt. Danach sah alles wieder picobello aus.

Obwohl der Grill nun wieder so schön sauber war, reizte es mich unbedingt noch abends ein leckeres Entrecote zu grillen.
Nach der gleichen Prozedur wie oben beschrieben, konnte ich nach ca. 4 Minuten das dünne 180 g Rindersteak auflegen und es von beiden Seiten, jeweils 90 Sekunden lang auf der 10 Uhr- und 2 Uhr-Stellung grillen.

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Die Temperatur lag im Zentrum des Grillrostes (ca. 3 Grad Celsius Außentemperatur) bei ca. 290 Grad Celsius (der Emissionsgrad wurde zuvor manuell korrekt bestimmt).

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Nach dem scharfen Angrillen legte ich das Steak für ca. sieben Minuten an den Rand des Grills und lies es nachgaren bis zu einer Kerntemperatur von ca. 54 Grad Celsius. Das Ergebnis war wie erwartet perfekt – außen kross mit vielen Röstaromen und innen herrlich saftig – medium bis medium-rare.

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Das Fazit

Der LotusGrill überzeugt in Farbe, Leistung und Größe. Es ist garantiert für jeden Grill-Fan die passende Farbe mit dabei. Er kann problemlos auf einen Glas- oder Kunststofftisch im Garten gestellt werden, da die Außen- von der Innenhülle getrennt ist und somit relativ kühl bleibt. Das Transport- und Lagermaß ist sehr gering. Der LotusGrill bereitet genauso Steak-Freunden große Freude, wie Experimentierfreudigen- und Gelegenheits-Grillern. Erst die Grill-Haube ermöglicht dem ambitionierten Griller mehr zu grillen als ein einfaches Nackensteak oder ein Würstchen.
Wie mein Erfahrungsbericht zeigt, muss niemand mehr Angst vor großen Grill-Teilen auf kleinen Tischgrills haben, denn sie gelingen mit dem LotusGrill garantiert. Selbst die sehr nah über dem Grillrost hängenden Beine des Hähnchens waren weder verbrannt noch trocken.
Einzig und allein das Deckel-Thermometer der Haube verrichtete seinen Dienst nicht so, wie man es von einem guten Thermometer erwartet.
Für etwas größere Familien gibt es übrigens auch eine große Variante des Grills mit einem Grillrost-Durchmesser von 40,5 cm – der sogenannte LotusGrill XL. Auch das Zubehör-Programm – von der Teppanyakiplatte bis zum Pizzastein – kann sich sehen lassen.
Schaut euch die tollen Angebote von Rauchfreier-Grill.de unbedingt einmal genauer an!

Dry Aged Angus Chuck Roll Bone-in mit Schalotten-Balsamico-Sauce

Zutaten
Dry Aged Angus Chuck Roll Bone-in (ca. 1 kg)
250 g Schalotten
1 EL Zucker
1 TL Butter
300 ml Portwein
80 ml Rinderfond (braune Sauce)
60 ml Aceto Balsamico di Modena
Murray River Saltflakes
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 – 2 EL Olivenöl
3 – 4 Zweige Thymian
1 kleine Knoblauchzehe

Das Chuck Roll Bone-in beschreibt ein Steak, welches aus dem Rindernacken inklusive dem Rückenknochen geschnitten wurde. Man könnte auch auf gut Deutsch Nackensteak sagen. Bei ADLA-Gourmet wird es ganze 6 Wochen gereift (Dry Aged). Es besitzt eine relativ gute Marmorierung, ist jedoch keineswegs so zart wie z. B. ein Ribeye (Entrecôte) oder Roastbeef, jedoch sehr intensiv im Geschmack.

Zu dem Steak plane ich eine tolle Schalotten-Balsamico-Sauce, welche schon im Vorfeld der Vergrillung sehr gut vorbereitet werden kann.

Die wichtigsten Zutaten im Überblick.

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Die tolle Marmorierung des Steaks.

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Schalotten-Balsamico-Sauce

Die Schalotten schälen und je nach Größe in jeweils 4 – 6 Spalten schneiden.

Einen Topf erhitzen und darin den Zucker hellbraun karamellisieren.

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Anschließend die Schalottenspalten mit der Butter hinzufügen und dabei 2 – 3 Minuten lang ständig umrühren.

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Nun den Portwein, guten Aceto Balsamico und den Rinderfond angießen und ca. 40 – 50 Minuten lang köcheln lassen. Zum Schluss mit frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer und Meersalz würzen.

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Währenddessen den gusseisernen Rost auflegen und den Grill auf maximale Temperatur aufheizen.

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Das Steak großzügig mit Murray River Saltflakes bestreuen.

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Das Fleisch jeweils von beiden Seiten 90 Sekunden lang auf der 10 Uhr- und 2 Uhr-Stellung grillen.

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Übrigens, der Rost lässt sich wunderbar von beiden Seiten verwenden. In diesem Fall verwendete ich die Seite mit den breiteren Streben, um ein maximales Branding auf dem Steak zu erreichen.

Nun den normalen, emaillierten Rost auf den vorhandenen gusseisernen Rost legen und das Steak zum Garziehen auf den normalen Grillrost setzen. – Dadurch wird der gusseiserne Rost keine hohe Hitze mehr an das Steak abgeben und schonend bei einer Gartemperatur von ca. 150 Grad nachgaren. Des Weiteren wurde das Fleisch mit einigen Zweigen Thymian und einer klein geschnittenen Knoblauchzehe belegt, sowie mit 1 – 2 EL Olivenöl beträufelt.

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Beim Erreichen der gewünschten Kerntemperatur von exakt 55 Grad Celsius wurde angeschnitten…

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…und zusammen mit der Schalotten-Balsamico-Sauce und Knödeln serviert.

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Wer auf etwas durchwachseneres Fleisch steht, sollte das unwahrscheinlich aromatische Dry Aged Angus Chuck Roll Bone-in ruhig einmal probieren. Die Schalotten-Balsamico-Sauce ist unwahrscheinlich ausgewogen und passt ausgezeichnet zum Fleisch und der Beilage. Gegessen wurde das Gericht zudem noch mit Rotkohl. Alles zusammen ein absoluter Traum!