Die Fleischgeniesser – Probierpaket

Aufmerksame bigBBQ.de-Leser kennen meine Vorliebe für gutes Rindfleisch. Gerne erwerbe ich die leckeren Steaks im Großhandel oder beim Online-Fleischversand, von denen ich schon viele getestet habe. Um so hellhöriger wurde ich, als ich erfuhr, dass es seit Mitte Juli 2014 einen neuen Online-Shop gibt. Die Rede ist von Die Fleischgeniesser.
Hinter Die Fleischgeniesser steht das traditionelle Unternehmen Wilhelm Stegbauer mit dem Inhaber Gottfried Stegbauer. An oberste Stelle, des vor 50 Jahren gegründetem Unternehmens, steht selbstverständlich der Genuss des Fleisches.
Die Fleischgeniesser lassen das Fleisch jeweils nach zwei unterschiedlichen Arten reifen. Dem Wet Aging und dem Dry Aging. Im Gegensatz zum Wet-Aging, bei dem das Fleisch vakuumverpackt in einem Kunststoffbeutel reift, reift beim Dry-Aging das Fleisch bei einer konstanten Temperatur und Luftfeuchtigkeit, über 4 Wochen hinweg direkt am Knochen und garantiert einen sehr intensiven Geschmack.

Nachdem ich über den Online-Shop unter http://www.fleischgeniesser.de mein Probierpaket und meinen Wunschliefertermin auswählte, wartete ich gespannt auf mein UPS-Paket.

Nach zwei Tagen durfte ich den heiß ersehnten Karton empfangen. Im Karton befand sich eine Styropor-Box, in der das Fleisch mit PolarPack Gelkissen gekühlt wurde.

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Im Paket befand sich des Weiteren eine how-to-Anleitung, für die Zubereitung des perfekten Steaks und ein 10 Euro-Gutschein für die nächste Bestellung.

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Die Lieferung mit folgendem Inhalt machte einen sehr positiven Eindruck:
200 g Rumpsteak vacuumgereift vom Simmentaler Rind
420 g Ribeye-Steak Dry Aged vom Simmentaler Rind
1030 g Kotelettbraten vom niederbayerischen Landschwein

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Ungeduldig ließ ich den Grill vorheizen…

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…und begutachtete das Rumpsteak und das Ribeye Steak aus der Nähe.

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Ich plante die beiden Steaks „pur“ zu grillen und erst nach dem Tranchieren mit Murray River Salt Flakes und frisch gemahlenen Pfeffer zu bestreuen und verpasste den beiden Protagonisten erst einmal ein ordentliches Branding. Die beiden Seiten der Steaks bekamen jeweils 2 x 50 Sekunden Kontakt mit dem gusseisernen Rost.

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Nachdem auch die Rückseite ein Rautenmuster empfing, legte ich die beiden Steaks in den indirekten Bereich meines Grills und kontrollierte die Kerntemperatur über zwei Thermometer.

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Das Wet Aged Rumpsteak erreichte als Erstes meine bevorzugte Kerntemperatur von 54 Grad und wurde an Ort und Stelle von meiner Tochter und mir verspeist.

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Uns erwartete ein sehr saftiges und zartes Stück Fleisch, durch das das Messer einfach nur so durchglitt. Eine Prise Salzflocken intensivierte den Fleischgeschmack noch einmal erheblich.
Einige Zeit später schnitten wir das Dry Aged Ribeye Steak nach dem erreichen der altbewährter Kerntemperatur an und würzten es schlussendlich mit Murray River Salt Flakes und frisch gemahlenem Pfeffer.

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Wir erfreuten uns beim 28 Tage Dry Aged Ribeye Steak über einen intensiven, leicht nussigen Geschmack mit einem hocharomatischem Fettkern. Auch dieses Stück Fleisch war unfassbar saftig und sehr zart.

Zu den Preisen.
100 g Rumpsteak vacuumgereift vom Simmentaler Rind liegen bei 2,80 Euro.
100 g Ribeye-Steak Dry Aged vom Simmentaler Rind liegen bei 3,90 Euro.
Die Versandkosten belaufen sich auf 9,90 Euro.

Fazit
Die Fleischgeniesser verstehen ihr Handwerk. Von der Fleischbestellung bis zum Verzehr klappte alles völlig einwandfrei und sehr professionell. Das Fleisch schmeckte ausgezeichnet, sodass es nichts zu beanstanden gibt. Das Preis-/Leistungs-Verhältnis ist perfekt. Einen kleinen Punkt Abzug gibt es lediglich bei der Produktverpackung – hier bevorzuge ich eine stabile, vakuumverschweißte Folie.
Zusammengefasst kann ich Die Fleischgeniesser uneingeschränkt empfehlen. Probiert es selbst einmal aus!

Update
Zum TestBeitrag Kotelettbraten vom niederbayerischen Landschwein…

Ankerkraut Pit Powder – Produkttest

Zutaten
Ankerkraut Pit Powder only

Am 2. und 3. August 2014 nahm ich als Juror an der 19. Deutschen Grill- und BBQ-Meisterschaft in Schweinfurt teil. Neben dem Sieger der Profis Michael Hoffmann, der diesen begehrten Titel zum dritten Mal in Folge gewann, konnte bei den Amateuren das junge Team der BBQ Wiesel den begehrten Pokal mit nach Hause nehmen und darf sich seit diesem Tag zurecht „Deutscher Grillmeister der Amateure 2014“ nennen. Thorsten Brandenburg ist einer der Teammitglieder der BBQ Wiesel, zugleich Blog-Betreiber von bbqpit.de und liess in den letzten Tagen wiederholt von sich hören. – Die Rede ist von Pit Powder.

Der BBQ-Rub „Pit Powder“ wird von der Geschmacksmanufaktur Ankerkraut vertrieben und wurde von Thorsten Brandenburg höchstpersönlich designed.

Laut der Produktbeschreibung eignet sich dieser Rub für alle Arten von Fleisch wie Schwein, Geflügel oder auch Rinderhack, sowie das langsame Garen im Smoker. Weiter heist es in der Produktbeschreibung: „Durch die Zugabe von geräucherter Paprika, Ingwer und Chipotle Jalapenos bekommt dieses Rub eine exotische-rauchige Note.“
Zutaten: Meersalz, Paprika, Rohrzucker, Senfmehl, Pfeffer, Zwiebel, Knoblauch, ger. Paprika, Sellerie, Ancho Chili, Chipotle Chili, Ingwer

Genug der Theorie…

Für den ersten Test würzte ich Gehacktes (halb Schein/Rind) mit Salz, Pfeffer, Schalotten und wälzte die Fleischklopse anschließend großzügig in Pit Powder.

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Als Nächstes würzte ich magere Schweinelachssteaks mit Pit Powder…

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…um sie schlussendlich auf den gusseisernen Rost meines Grills zu garen.

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Die Schweinelachssteaks benötigten jeweils 2 x 120 Sekunden, die BBQ-Frikadellen ca. 4 x 150 Sekunden.

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Zum Geschmack der Schweinelachssteaks
Bei den Schweinelachssteaks erwartete mich ein relativ scharfer Rub, bei dem ich erst einige Zeit später einzelne Gewürze wie z. B. Ingwer herausschmeckte. Es dominierte der Paprikageschmack und die Chili-Schärfe. Trotzdem sehr interessant und irgendwie anders.

Zum Geschmack der BBQ-Frikadellen
Genau so möchte ich immer, dass zukünftig meine BBQ-Frikadellen schmecken sollen. Von aussen leckere Röstaromen und sehr würzig durch Pit Powder, von innen unwahrscheinlich saftig. Ganz wichtig sind die grobgeschnittenen Schalotten! Das war der absolute Brüller! Mehr habe ich nicht zu sagen!

Das hast du super hinbekommen, Thorsten! Beide Daumen hoch! Probiert Pit Powder unbedingt aus – es lohnt sich – und bestellt euch gleich noch ein paar andere Gewürze der Geschmacksmanufaktur Ankerkraut dazu.

Doch das Beste kommt zum Schluss
Ab 01. Oktober 2014 verlost bigBBQ.de in Zusammenarbeit mit bbqpit.de und Ankerkraut 3 x Pit Powder. Ich freue mich auf rege Beteiligung beim Gewinnspiel und wünsche euch viel Glück. Alle Infos bald hier im Blog und unter https://www.facebook.com/bigBBQ.de

Yakitori

Zutaten
2 Bund Frühlingszwiebeln
700 g Kikok Hähnchenbrust
für die Yakitori-Sauce:
250 ml Sojasauce
150 g Zucker
125 ml Mirin (süßer Reiswein)
1 Frühlingszwiebeln (weißer Bereich sehr klein gewürfelt, grüner Bereich in Ringe geschnitten)
1 Knoblauchzehe, sehr klein gewürfelt
1 daumengroße Ingwer, klein gewürfelt
1 Spritzer Zitrone

Vor der Zubereitung die Holzspieße ca. 2 Stunden wässern.

Alle Zutaten für die Yakitori-Sauce in einen Topf verrühren und zum Kochen bringen. Bei niedriger Stufe für weitere 10 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce dickflüssig wird.

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In der Zwischenzeit die Frühlingszwiebeln in ca. 4 cm lange Stückchen schneiden…

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…und anschließend zusammen mit der ebenfalls in ca. 4 cm lange Stückchen geschnittenen Hähnchenbrust abwechselnd auf Holzspieße stecken.

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Den Grill für sehr hohe direkte Hitze vorbereiten und anschließend die Spieße für ca. 4 Minuten grillen. Damit die Holzspieße kein Feuer fangen, etwas Alufolie unterlegen.

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Die Spieße wenden…

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…und mehrmals großzügig mit der Yakitori-Sauce bestreichen.

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Nachdem die zweite Seite ebenfalls 4 Minuten gegrillt wurde, die Spieße komplett auf die Alufolie legen und ebenfalls mehrfach großzügig mit der Yakitori-Sauce bestreichen.

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Sobald sich das Fleisch fest anfühlt, sind die Spieße fertig gegart und können serviert werden.

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Die übrig gebliebene Sauce sollte unbedingt zum Dippen verwendet werden.
Die leckeren Yakitori-Spieße schmecken als Vorspeise exzellent. Mit Reisbeilage o. ä. erwartet euch ein tolles Hauptgericht. Vorsicht, die Sauce macht absolut süchtig!