LotusGrill Testbericht (Sponsored Post)

Kennt ihr den LotusGrill und wisst zu was er alles fähig ist?
Vor einigen Tagen bot sich mir die Gelegenheit, den populären Tischgrill über Rauchfreier-Grill.de etwas näher unter die Lupe zu nehmen. Der in vielen Farben erhältliche 3,7 kg leichte Grill wird in einer farblich abgestimmten Nylon-Tragetasche geliefert.

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Nachdem ich den Karton auspackte, erwartete mich eine zur zuvor gewählten Grillfarbe passende Nylon-Tragetasche. Wie man an dem Ring über dem Reißverschluss erkennen kann, wählte ich die Grillfarbe Anthrazitgrau.

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Alle Farben im Überblick:
– Anthrazitgrau
– Maisgelb
– Limettengrün
– Pflaumenlila
– Mandarinenorange
– Feuerrot
– Weiß
– Edelstahl

In dem Deckel der Tasche befindet sich gut verstaut und griffbereit die 60-seitige, in 11 Sprachen (u. a. DEU, ENG, FRA, NED usw.) geschriebene Bedienungsanleitung.

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Folgende Teile gehören bei jedem LotusGrill mit zum Lieferumfang:
– Betriebsbereiter Grill
– Transporttasche
– Gebrauchsanweisung
– 4 x Mignon Batterien

Damit ich sofort loslegen konnte, wurden dem von mir getesteten Grill noch folgende Teile optional beigelegt (Spezialset „Grillhaube“):
– Brennpaste
– Grillzange (farblich passend)
– Buchenholzkohle
– Grillhaube

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Zuerst muss der Grill auf dem Kopf gestellt werden, um auf der Unterseite werkzeuglos das Batteriefach zu öffnen. Das Fach kann anschließend mit den vier Mignon Batterien bestückt werden.

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Die Funktion des Ventilators wird durch Drehen des Knopfes und anschließendem blauen Lichtkranz quittiert.

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Bevor ich den nun einsatzbereiten anthrazitgrau-farbenden LotusGrill einweihe, werde ich zuvor die einzelnen Teile beschreiben. Der aus Edelstahl bestehende Grillrost hat einen Durchmesser von 32 cm und wird durch eine ca. 3 cm hohe „Reling“ begrenzt. Diese soll u. a. verhindern, das Würstchen vom Rost runterrollen und die Haube tragen.

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Der Grillrost wird durch zwei gegenüberliegende Verriegelungsschnallen aus Edelstahl mit der Grill-Außenhülle fixiert.

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Nun ist der, ebenfalls aus Edelstahl gefertigte, Holzkohlebehälter (bestehend aus Anzündschale, Holzkohlebehälter u. Deckel) frei zugänglich.

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Schlussendlich kann die Edelstahl-Innenschale ggf. zur Reinigung entnommen werden.

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Die Aufgabe

Nachdem alles wieder zusammengebaut war, sollte nun der Praxistest beginnen. Die Außentemperaturen lagen bei ca. 3 Grad Celsius – fast schon ein echtes Wintergrillen. ;-)
Da ich schon im Vorfeld felsenfest davon überzeugt war, dass der LotusGrill kurzgegrilltes Fleisch und Gemüse wie Auberginen, Zucchini, Würstchen, Nackensteak & Co. mit Bravour meistert, endschied ich mich für ein 1,8 kg schweres Kikok-Hähnchen. Für derlei große Grillteile ist selbstverständlich ein Deckel bzw. Haube notwendig, welches (wie bereits erwähnt) dem Spezialset „Grillhaube“ beiliegt. Die Haube ist für einen Preis von 49,99 EUR auch separat zu beziehen und nur in der neutralen Farbe Grau erhältlich. Die Haube passt haargenau auf die „Reling“ des Grillrostes.

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Die Vergrillung

Als Erstes wurde der Holzkohlebehälter mit der mitgelieferten Buchenholzkohle befüllt. Selbstverständlich kann auch jede andere Kohle oder Briketts verwendet werden.

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Nun wurde etwas Brennpaste auf die Anzündschale aufgetragen und anschließend mit einem Stabfeuerzeug angezündet.

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Nachdem der Holzkohlebehälter auf die Anzündschale gesetzt und der Regler für die Belüftung auf Maximum eingestellt wurde, war die Kohle nach noch nicht einmal vier Minuten vollständig durchgeglüht.

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Nun setzte ich das mit Hähnchen-Spezial-Gewürzsalz bestreute Kikok-Hähnchen auf den Hähnchenhalter und stelle den Lüftungsregler auf ca. 60 Prozent Leistung.

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Zur Entlüftung wurde der Deckel der Haube leicht geöffnet.

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Das Deckelthermometer zeigte eine Temperatur von ca. 125 Grad Celsius an. Da ich jedoch eine Gartemperatur von ca. 160 – 180 Grad Celsius anstrebte, stellte ich den Lüftungsregler wieder auf Maximum ein. Leider blieb die Temperatur bei ca. 130 Grad Celsius, die Buchenholzkohle jedoch verbrannte nach ca. 35 Minuten vollständig.

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Mir blieb nichts anderes übrig als mit feuerfesten Handschuhen die Verriegelungsschnallen zu lösen und den Grillrost mit samt des Hähnchens und der Haube von der Grillschale zu heben. Auf der noch glühenden Restkohle stellte ich stehend vier größere Holzkohlebriketts (Greek Fire) und setzte anschließend wieder die ganze Apparatur auf.

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Die Temperatur stieg sehr schnell wieder auf ca. 125 Grad Celsius. Da das Hähnchen schon ein wenig Farbe angenommen hatte, stellte ich die Exaktheit des Deckel-Thermometers in Frage und kontrollierte die Gartemperatur mit einem elektronischen Thermometer. Das elektronische Thermometer zeigte eine ca. 35 Grad Celsius höhere Temperatur an, weshalb auch zu erklären war, dass das Hähnchen schon Farbe angenommen hatte.

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Die Temperatur konnte über den verbleibenden Zeitraum von ca. 80 Minuten mit 75-prozentiger Lüfterleistung exakt gehalten werden.

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Das Ergebnis

Nach insgesamt ca. 120 Minuten sprang der roter „Nippel“ des in der Hähnchenbrust befindlichen Einwegthermometers raus und signalisierte das fertig gegarte Kikok-Hähnchen.

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Insgesamt vier Erwachsene konnten sich an dem von außen kross-gebräunten und innen saftigen Premium-Hähnchen mit Country Potatoes und Sour Cream satt essen.

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Selbstverständlich hätte auch noch ein sehr viel größeres Exemplar unter der Haube Platz gefunden, was das weiter oben abgebildete Haubenbild beweist.

Die Reinigung des Grills ging anschließend unwahrscheinlich schnell vonstatten. Die Innenschale wurde lediglich mit Spülmittel und Wasser ausgewischt, der Grillrost mit einem Edelstahl-Schwamm gereinigt. Danach sah alles wieder picobello aus.

Obwohl der Grill nun wieder so schön sauber war, reizte es mich unbedingt noch abends ein leckeres Entrecote zu grillen.
Nach der gleichen Prozedur wie oben beschrieben, konnte ich nach ca. 4 Minuten das dünne 180 g Rindersteak auflegen und es von beiden Seiten, jeweils 90 Sekunden lang auf der 10 Uhr- und 2 Uhr-Stellung grillen.

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Die Temperatur lag im Zentrum des Grillrostes (ca. 3 Grad Celsius Außentemperatur) bei ca. 290 Grad Celsius (der Emissionsgrad wurde zuvor manuell korrekt bestimmt).

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Nach dem scharfen Angrillen legte ich das Steak für ca. sieben Minuten an den Rand des Grills und lies es nachgaren bis zu einer Kerntemperatur von ca. 54 Grad Celsius. Das Ergebnis war wie erwartet perfekt – außen kross mit vielen Röstaromen und innen herrlich saftig – medium bis medium-rare.

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Das Fazit

Der LotusGrill überzeugt in Farbe, Leistung und Größe. Es ist garantiert für jeden Grill-Fan die passende Farbe mit dabei. Er kann problemlos auf einen Glas- oder Kunststofftisch im Garten gestellt werden, da die Außen- von der Innenhülle getrennt ist und somit relativ kühl bleibt. Das Transport- und Lagermaß ist sehr gering. Der LotusGrill bereitet genauso Steak-Freunden große Freude, wie Experimentierfreudigen- und Gelegenheits-Grillern. Erst die Grill-Haube ermöglicht dem ambitionierten Griller mehr zu grillen als ein einfaches Nackensteak oder ein Würstchen.
Wie mein Erfahrungsbericht zeigt, muss niemand mehr Angst vor großen Grill-Teilen auf kleinen Tischgrills haben, denn sie gelingen mit dem LotusGrill garantiert. Selbst die sehr nah über dem Grillrost hängenden Beine des Hähnchens waren weder verbrannt noch trocken.
Einzig und allein das Deckel-Thermometer der Haube verrichtete seinen Dienst nicht so, wie man es von einem guten Thermometer erwartet.
Für etwas größere Familien gibt es übrigens auch eine große Variante des Grills mit einem Grillrost-Durchmesser von 40,5 cm – der sogenannte LotusGrill XL. Auch das Zubehör-Programm – von der Teppanyakiplatte bis zum Pizzastein – kann sich sehen lassen.
Schaut euch die tollen Angebote von Rauchfreier-Grill.de unbedingt einmal genauer an!

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