Weber Summit Charcoal Unboxing

Habt ihr schon einmal etwas vom neuen Weber Summit Charcoal gehört? Die meisten Spezialisten unter euch kennen ihn wahrscheinlich schon längst! Allen anderen möchte ich ihn hiermit vorstellen.

Als Weber am Mittwoch, dem 6. April 2016 um genau 18.00 Uhr erstmals den Summit Charcoal vorstellte, stockte mir erst einmal der Atem. Als einer der größten Weber Kugelgrill-Fans konnte ich meinen Augen kaum trauen, dass es Weber anscheinend gelungen ist, die altbewährte Kugel so sehr weiterzuentwickeln, dass sie u. a. die positiven Eigenschaften eines Keramikgrills (geringer Kohleverbrauch, langanhaltende niedrige Temperaturen) mit der altbewährten Qualität, Bau- und Funktionsweise eines Weber Kugelgrills vereint.

Sehr kurz zusammengefasst, bietet der Summit Charcoal die vielfältigen Zubereitungsvarianten wie Slow Cooking, räuchern sowie indirektes und direktes Grillen, auf einer sehr großen Grillfläche von 61 cm in Perfektion an – aber dazu in mehreren folgenden Berichten Ausführlicheres.

Mit dem Kauf des Weber Summit Charcoals für 1.990 EUR, wird übrigens der Grill vom Fachhändler kostenlos geliefert und aufgebaut. Damit nicht genug, denn zu diesem Service gehört des Weiteren eine Kurzeinweisung und ein Gutschein über einen Summit Charcoal Grillkurs in einer Weber Grill Academy. Um die einzelnen Schritte des Grill-Zusammenbaus ganz in Ruhe für euch dokumentieren zu können, durfte ich die Montage selbstständig durchführen.

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Nach dem Öffnen des riesigen Kartons, sah man den von Weber-Produkten gewohnt aufgeräumten Inhalt. Jedes der enthaltenen Teile war sorgfältig in einzelnen Folien und Kartons verpackt.

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Wie ihr es aus meinen vielen Unboxing-Artikeln kennt, habe ich euch auch in diesem Fall zuvor alle Einzelteile ausgepackt und übersichtlich auf einem Gesamtbild dargestellt.

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Erstaunlicherweise werden, wie beim „normalen“ Kugelgrill, nur sehr wenige Schrauben zum Zusammenbau verwendet. Das einzige Werkzeug welches vonnöten ist, liegt dem Karton bereits bei.

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Um sich einen groben Überblick zu verschaffen, wurde von mir flugs die Bedienungsanleitung studiert. Diese liegt dem Grill in Deutsch, Dänisch, Norwegisch, Englisch, Spanisch und Französisch bei. Außerdem wird eine kaschierte Kurzanleitung in den jeweiligen Sprachen mitgeliefert, die die grundlegenden Schritte zum Vorbereiten auf direktes und indirektes Grillen sowie Räuchern darstellt.

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Gestartet wurde mit dem arretierbarem Laufrad, welches kräftig auf das Ende des Laufradbeins gesteckt wird.

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Nun wurden die Radbeine auf den Kesseltragering geschraubt und die Standbeinrahmen-Stützen, die Achse sowie die Räder installiert. Das Ganze bewerkstelligte ich sicher auf den leeren, geschlossenen Karton.

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Nun wurden auf dem Kesseltragering die 3 Kesselabstandshalter gesteckt und das Ablage-Drahtgestell sowie der Grillbesteckhalter eingehängt.

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Als Nächstes wurde der Zündkasten an den Kesseltragering geschraubt und später dessen Schutzfolie abgezogen.

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Bevor der Kessel in den Kesseltragering gestellt werden konnte, musste zuvor der von den normalen Kugelgrills bekannte Haltering für den Aschebehälter eingehängt werden.

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Nun erfolgte die Hochzeit. – Der Motor (Kessel) wurde in das Fahrgestell gesetzt. Anschließend wurden u. a. die Kabel vom am Kessel verbundenen Brenner im Inneren des Zündkastens angeschlossen.

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Dann wurde mit 3 Schrauben das hinten liegende Deckelscharnier angeschraubt, der Deckel auf den Kessel gesetzt, korrekt ausgerichtet und mit weiteren 4 Schrauben gesichert. Wie man auf dem folgenden Bild erkennt, war der Deckel sehr beschlagen, da zur Zeit des Aufbaus Außentemperaturen von –3 Grad Celsius herrschten.

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Zu guter letzt wurden die beiden Holzkohlekörbe auf den Kohlerost gesetzt, der mittlere Tragering eingehängt…

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…die Diffuser-Platte (Verteilerplatte) aufgelegt…

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…und schlußendlich der GBS-Grillrost aus Edelstahl aufgelegt. Fertig ist der Aufbau!

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Der wuchtige Deckel lässt sich durch das sehr kräftige Deckelscharnier sehr leicht öffnen und schließen.

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Eine Anekdote zum Schluss: Um an diesem sehr kalten späten Dezember-Nachmittag noch einigermaßen ansehnliche Bilder fotografieren zu können, baute ich den Grill auf unserer Hofauffahrt auf, um ihn später durch den Schuppen in den Garten zu fahren. Das ich mich anschließend wie ein Schildbürger fühlte, könnt ihr sicherlich verstehen wenn ich euch erzähle, dass er weder durch die Schuppen-Tür noch durch die Haupteingangstür, geschweige denn durch den kleinen Gang um unser Haus passte.

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Nachbarschaftshilfe sei Dank, dass wir den ca. 51 kg schweren Boliden über die mannshohe Hecke unserer Grundstücksgrenze hievten. Am nächsten Morgen konnte ich ihn dann bei frühem Sonnenschein unter meiner zurzeit noch im Bau befindlichen Grillüberdachung bewundern.

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Ich muss sagen, dass der Weber Summit Charcoal bei erster Betrachtung per se einen unfassbar wertigen Eindruck hinterlässt. Um das zu erkennen, muss man ihn unbedingt einmal in Natura gesehen haben. Bei genauerem Hinschauen erkennt man ausschließlich hochwertig verbaute Materialien. – Eigentlich viel zu schön, um ihn in Betrieb zu nehmen. ;-)

Freut euch auf meine nächsten Berichte, der „Beschreibung der einzelnen Setups für das direkte und indirekte Grillen sowie des Räucherns“, „der Inbetriebnahme“ und unendlich viele Rezepte!

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