Produktvorstellung: Eiswürfelbereiter Caso IceMaster Pro

Ergeht es euch manchmal genauso wie mir? – Ihr sehnt euch z. B. am Wochenende nach getaner Arbeit nach einem eiskalten Erfrischungsgetränk, z. B. einem Gin Tonic, habt jedoch keinen einzigen Eiswürfel mehr im Gefrierschrank? – Ich finde es einfach nur ärgerlich!

Gefühlt ist es bei uns zu Hause nämlich immer so. – Entweder haben wir einen 2 kg Sack Eiswürfel zu Hause, den wir just in diesem Moment jedoch überhaupt nicht gebrauchen können, weil er uns den kostbaren Platz im Gefrierschrank wegnimmt oder(!) wir benötigen dringend einige Eiswürfel, doch leider sind diese dummerweise bereits alle verbraucht.

Schon lange hege ich die Überlegung, uns einen Eiswürfelbereiter zuzulegen. Der einzige Punkt der mich bisher davon abgehalten hatte war der relativ hohe Anschaffungspreis. Relativ daher, weil es doch schon sehr übertrieben erscheint, sich ein Gerät lediglich zum Verzerr von Genussgetränken zuzulegen. – Doch weit gefehlt: Eiswürfel sind vielseitiger verwendbar als nur für die Zubereitung von eiskalten Drinks. Hier einige Beispiele:

– Verwendung von Eis in Shakes
– Abschrecken von Gemüse
– Früchte kühlen
– Kühlen von Wasser in Wasserspendern
– Präsentation von Austern auf einem Eis-Bett
– Cocktails
u.v.m.

…und wenn man erst einmal einen Eiswürfelbereiter besitzt, schätzt man ihn so sehr, dass man ihn garantiert auch oft genug einsetzt!

CASO-Design, der Hersteller diverser Küchenhelfer wie Vakuumiergeräte, Sous-Vide-Garer, Fleisch-Reifeschränke u.v.m. bot uns die Möglichkeit, einen ausführlichen Blick auf den Caso IceMaster Pro zu werfen und ihn auf Herz und Nieren zu prüfen.

Die Edelstahl-Optik des 9,3 kg schweren Caso IceMaster Pro ist sehr ansprechend. Die Küche in der er später steht, sollte jedoch ausreichend Platz bieten, um den Eiswürfelbereiter mit der Maße von B: 242 mm x H: 358 mm x T: 328 mm dauerhaft auf der Ablagefläche stehen zu lassen.

Der Caso IceMaster Pro wird fertig montiert geliefert. Der Eiskorb bildet das einzige herausnehmbare Teil. – Dieser wird entnommen, um die Markierung für die Füllhöhe des Wassertanks zu sehen und Wasser aufzufüllen, sowie die Eiswürfel zu entnehmen. Des Weiteren werden eine Eisschaufel und die Bedienungsanleitung mitgeliefert.

Der Deckel beinhaltet ein Sichtfenster, durch das sich die bereits produzierte Menge Eiswürfel erkennen lässt. Über die linke Taste des sehr übersichtlichen Bedienelements lässt sich der Caso IceMaster Pro einschalten, hingegen die rechte Taste die Wahl der Eiswürfelgröße (S=klein / L=groß) zulässt. Der jeweilige Zustand des Gerätes wird über die darüber liegenden LEDs angezeigt, die da wären:

– Nachfüllanzeige für Wasser
– Eiskorb voll
– Betriebsanzeige (An / Aus)
– Eiswürfel-Größe S=klein
– Eiswürfel-Größe L=groß

Die Inbetriebnahme

Der Caso IceMaster Pro besitzt ein Wassertankvolumen von 3,1 Liter. Um die Markierung für die Füllhöhe des Wasserstands zu erkennen, muss zunächst der Eiskorb entnommen werden.

Um die im folgenden Bild erkennbaren 9 Stifte bildet sich der jeweilige Eiswürfel. Laut Herstellerangaben benötigt der Caso IceMaster Pro je nach Umgebungstemperatur jeweils ca. 6 – 13 Minuten pro Durchlauf.

Das haben wir mehrmals geprüft. Unseren Zeitmessungen zufolge lagen die Durchlauf-Zeiten bei einer relativ hohen Umgebungstemperatur von ca. 26°C bei 8:14 min., 8:49 min., 9:56 min., 8:56 min., 8:54 min., 8:45 min. usw. – Also genauso, wie es der Hersteller versprochen hatte.

Nach dem „Kaltstart“ des Eiswürfelbereiters werden die ersten 9 Eiswürfel nicht die gewünschte Größe erreichen. – Anschließend folgen jedoch 9 exakt gleich große Eiswürfel den nächsten 9 Eiswürfeln usw.

Wir haben nachgezählt, dass der Eiskorb ein Fassungsvermögen von ca. 72 – 81 Eiswürfeln besitzt. Anschließend stoppt die Maschine automatisch und zeigt den Zustand „Eiskorb voll“ durch die entsprechende LED an.

Durch das vollständige Entleeren des Eiskorbs oder der Entnahme einiger Eiswürfel nimmt der Caso IceMaster Pro wieder seine Arbeit auf.

Der Caso IceMaster Pro im Einsatz

Zu sehr vielen Anlässen kühlte eine großzügige Eiswürfelschicht das Wasser unseres 12,5 Liter fassenden Wasserspenders. Die Eiswürfel einer Schicht behielten ca. 2 Stunden lang ihre Form und garantierten erfrischendes Wasser mit z. B. einer Note Himbeere/Minze oder Zitrone/Orange o.ä. – Einfach und genial!

Auf Partys zur späteren Stunde machte der Caso IceMaster Pro ebenfalls eine sehr gute Figur und ließ alle Drinks auf Wunsch eiskalt werden.

Aber auch in der Küche bereitet uns der Caso IceMaster Pro sehr große Freude. Neben dem Abschrecken von Gemüse, stellte er Eiswürfel für die Zubereitung leckerer Shakes zur Verfügung. Der positive Nebeneffekt: Die kleineren Eiswürfel mit dem Loch in der Mitte lassen sich sehr viel schneller und einfacher crushen.

Die Reinigung

Nach der Benutzung wird das restliche im Gerät befindliche Wasser vor der Lagerung des Eiswürfelbereiters bequem durch einen Wasserabfluss abgelassen. Anschließend wird der Innenraum mit einem fusselfreien Tuch getrocknet.

Die Kosten

Die Anschaffungskosten für den Caso IceMaster Pro liegen bei 199 EUR.
Die Leistung des Eiswürfelbereiters wird mit 90 Watt angegeben.
Innerhalb von 24 Stunden benötigt der Caso IceMaster Pro also für ca. 12 kg Eiswürfel ca. 2.160 Watt, was wiederum Kosten von ca. 0,54 EUR/12 kg bzw. 0,045 EUR/1 kg entsprechen.

Die Kosten eines 2 kg Sacks fertiger Eiswürfel liegen im Einzelhandel (nach unseren Erfahrungen) bei ca. 2 EUR.

Theorie: Um die Kosten des Gerätes wieder „hereinzuholen“, müssten ca. 209 kg Eiswürfel produziert werden.

Auf 2 Jahre gerechnet würde das bedeuten, dass man pro Woche ca. 2 kg Eiswürfel produzieren müsste.

Praxis: In der Praxis sieht die Rechnung sehr viel anders aus. Nicht berechnet wurden zuvor z. B. die Zeit- und Benzinkosten für den Kauf der fertigen Eiswürfel, sowie die anfallenden Kühlkosten. Des Weiteren muss der immer-bereit-Luxus positiv berücksichtigt werden, der auf Knopfdruck immer Eiswürfel bietet.

Technische Daten (laut Hersteller)

CASO-Design IceMaster Pro
Modell: HZB-12/SA
Artikel-Nr.: 3301
Anschlussdaten: 220-240 V, 50 Hz
Spannung: 220-240 V, 50 Hz
Leistung: 90 Watt
Prüfzeichen: GS,CE

Leistungsaufnahme: Eiswürfelerstellung 0,7 A
Leistungsaufnahme: Eiswürfelablösung 1,2 A
Außenabmessungen: (B/T/H) 242 x 358 x 328 mm
Nettogewicht: 9,3 kg

– produziert ca. 12 kg Eiswürfel in 24 Stunden
– schnelle Eiswürfelbereitung in 6 – 13 Min.
– zwei Eiswürfelgrößen, klein & groß
– gute Isolierung
– Edelstahl-Optik
– Kompressortechnik
– Deckel mit Sichtfenster
– Wasserstandsanzeige
– automatische Abschaltung
– Wassertankvolumen 3,1 l

Preis: 199 EUR

Fazit

Wir haben den Caso IceMaster Pro über mehrere Wochen getestet. Dabei verrichtete dieser seine Arbeit ohne eine einzige Störung. Als sehr praktisch hat sich herausgestellt, Eiswürfel ganz einfach vorzuproduzieren. – Dabei schütteten wir immer jeweils 2 volle Eiskörbe Eiswürfel in einen Gefrierbeutel, welchen wir anschließend zur Bevorratung in den Gefrierschrank legten.

Durch diese Vorgehensweise ist es möglich, bis zu 12 kg Eiswürfel innerhalb von 24 Stunden zu produzieren.

Feature-request: Wünschenswert wäre neben der vorhandenen optischen Anzeige (LED), für den Füllstand des Wassers und des Eiswürfelbehälters, ein zusätzliches akustisches Signal. Des Weiteren verrichtet der Eiswürfelbereiter seine Arbeit nicht lautlos (Kompressortechnik), was jedoch aus eigener Erfahrung auf Partys, bei z. B. musikalischer Untermalung, nicht negativ auffällt.

Daumen hoch für den Caso IceMaster Pro. – Er ist zwar nicht günstig in der Anschaffung, bereitet uns jedoch stets große Freude und vor allem Flexibilität!

Meater – Das kabellose Thermometer mit (quasi) unbegrenzter Reichweite

Mittlerweile bereits einige Wochen auf dem Markt: Der Meater – Das kabellose Bluetooth-Thermometer mit vielen technischen Raffinessen wie z. B. dem parallelen Messen von Kern- und Gar-Temperatur und einer quasi unbegrenzten Reichweite!

Packungsinhalt

Der Meater wird in einem schicken, sehr stabilen kleinen Karton geliefert.

Auf der Rückseite des Kartons ist eine Kurzanleitung aufgedruckt: 1. Schutzfolie der Batterie entfernen und eine Stunde aufladen, 2. Meater App installieren und den Anweisungen folgen. Soviel vorab: Klingt super einfach, ist es auch garantiert!

Nachdem der Deckel abgehoben wurde, wird der Ladeblock mit dem Meater und die beidseitig bedruckte etwas ausführlichere Anleitung sichtbar.

Ganz wichtig: Der sehr prominent aufgebrachte Sicherheits-Sticker auf dem Meater weist darauf hin, dass der gesamte Bereich, von der Spitze bis deutlich hinter der Einkerbung, im Fleisch stecken muss! – Nur so kann garantiert werden, dass die „Technik“ im Meater vor Temperaturen über 100°C geschützt wird.

Der Block zum Aufladen den Meaters besteht aus Holz. Sobald der Meater in den Block gelegt wird, beginnt der Ladevorgang. Laut Hersteller sind mit einer AAA-Batterie bis zu 100 Ladungen möglich.

Auf der Vorderseite des Ladeblocks befindet sich ein Taster und eine kleine LED. Wird der Taster betätigt und die LED leuchtet grün, ist die eingebaute AAA-Batterie bereit zum Laden des Meaters.

Apropos Batterie: Eine relativ dünne und sehr leichte Leiste mit integrierten Neodym-Magneten bedeckt den „Batterie-Kasten“.

Auch der Ladeblock selbst wurde auf der Rückseite mit zwei Neodym-Magneten versehen, sodass er an jeder magnetischen Oberfläche (Grill, Kühlschrank o. ä.) haftet.

Der Meater besteht aus Edelstahl und lässt sich durch Zuhilfenahme eines feuchten Tuches sehr einfach reinigen. Er ist zwar nicht spülmaschinentauglich, wohl aber spritzwassergeschützt.

Der Meater ist exakt 13 cm lang und besitzt einen Umfang von 6 mm. An der Spitze wird die Kerntemperatur bis 100°C ermittelt, am anderen Ende die Umgebungstemperatur bis 275°C. Der verjüngte Teil des Meaters ist sehr spitz, sodass er trotz des relativ großen Durchmessers mühelos in das Grillgut eindringt.

Die Software

Zur Nutzung des Meaters ist die Smartphone- u./o. Tablet-App „MEATER“ unabdinglich. Sie steht für iOS und Android in den dafür vorgesehenen App-Stores kostenlos zur Verfügung. Zur Zeit des Tests stand die deutsche Version leider noch nicht zum Download bereit.

Nach dem Start der App wird der Meater per Bluetooth gesucht. Sobald der Meater aus dem Ladeblock entnommen wird, meldet er sich in der App als neues Gerät.

Umgehend wird die Kerntemperatur (Internal) angezeigt.

Nicht wundern, denn die Gartemperatur wird erst angezeigt, sobald die Gartemperatur einen Unterschied von 5°C zur Kerntemperatur anzeigt. Das simulieren wir dadurch, in dem wir den Gartemperatur-Fühler mit der Hand berühren.

Soll es losgehen? – Einfach den großen blauen Button „Setup Cook“ drücken und anschließend ein vordefiniertes, ein angepasstes oder ein vorheriges (Previous Cook) Setup wählen.

Nachdem der Button „Start Cook“ betätigt wurde, folgt ein Hinweis über die korrekte Platzierung des Thermometers in dem Grillgut.

Das war schon alles! Auf dem nun folgenden Screen werden nebeneinander die Ist- und Soll-Temperatur, sowie die Gartemperatur angezeigt.

Der Fortschritt wird sehr übersichtlich in einer Grafik angezeigt. In dieser Grafik ist später auch ersichtlich, wann genau das Grillgut fertig gegart ist.

Des Weiteren zeichnet die App den gesamten Temperaturverlauf auf und speichert ihn für eventuelle spätere Betrachtungen. Ein Export ist zurzeit nicht möglich.

Erwähnenswert ist des Weiteren die Möglichkeit, Zeit- oder Temperatur-bezogene individuelle Alarme auszuwählen.

Die Reichweite

Das größte Highlight bei unserem Test ist die quasi unbegrenzte Reichweite!

Bluetooth® Smart

Zur Steuerung von Musik, Licht u.v.m. hängt in unserer Grill-Remise ein sehr günstiges Amazon Fire HD, an dem der Meater per Bluetooth angeschlossen ist. Die reine Bluetooth-Reichweite des Meaters beträgt, je nachdem ob der Temperaturfühler in einer Pfanne, Ofen, Kugelgrill, Keramikgrill usw. befindet, bis zu 10 Meter.

MEATER Link WiFi

Mit einem weiteren Smartphone oder Tablet lässt sich die Reichweite auf das gesamte Wlan erweitern. Dazu muss die MEATER App ebenfalls auf dem anderen Gerät installiert und geöffnet sein. Das Gerät, an dem der Meater angemeldet ist, fungiert dann als Wlan-Repeater.

MEATER Cloud

Sollen die Temperaturen auch außerhalb des Wlans ausgelesen werden, dient der lebenslang kostenlose MEATER Cloud Account.

Dieser Account muss auf dem jeweiligen anderen Gerät ebenfalls ausgewählt sein.

Nun kann, wo immer man sich aufhält, die Temperatur vom Meater zu Hause abgelesen werden. – Egal ob man eine Edge-, 3G-, LTE- oder eine andere Wlan-Verbindung beim Einkaufen, in der U-Bahn oder auf der Arbeit besitzt!

Der Meater in der Praxis

Bei all unseren Tests hat sich der Meater wacker geschlagen! Ob bei einem dünneren oder einem dickeren Steak, beim Pulled Pork oder in der Brust steckend bei einem Hähnchen auf der Rotisserie.

Perfekt: Wenn das Grillgut groß genug ist und man den Meater in Schneidrichtung einsteckt, ist nach dem Anschnitt noch nicht einmal ein Einstich-Loch sichtbar!

Technische Daten

– Material: Edelstahl
– Spritzwassergeschützt
– Sehr einfach zu reinigen
– Bluetooth 4.0 (Reichweite bis 10 Meter)
– Max. Kerntemperatur: 100°C
– Max. Gartemperatur: 275°C
– Messungen bis zu 24 Stunden mit einer Akku-Ladung
– Maße: 130 mm (Länge); 6mm Durchmesser
– Mitgelieferte Lade- und Aufbewahrungsstation
– Magnetische Ladestation
– 100 Ladungen mit einer AAA-Batterie
– Ladezeit: 1 Stunde
– Zustand der AAA-Batterie durch LED ersichtlich
– Vollholz
– Preis: 99,50 EUR (Amazon)

Fazit

Der Meater hat uns tatsächlich positiv überrascht und uns zum Meater-Fan werden lassen! Das Aussehen von Meater, Ladestation und Verpackung ist mehr als ansehnlich! Die Qualität der verwendeten Materialien sind sehr hoch! Die Handhabung ohne Kabel, Schalter o. ä. mehr als einfach! Die App ist zurzeit zwar nur in englischer Sprache vorhanden, jedoch absolut selbsterklärend.

Wir hätten im Vorfeld nicht gedacht, den Meater so oft verwendet zu haben. Einziger Wermutstropfen ist unseres Erachtens der zwar hohe aber sehr wahrscheinlich auch gerechtfertigte Preis von 99,50 EUR.

Beide Daumen hoch für den Meater! – Dem wohlmöglich technisch ausgefeiltesten und vielleicht besten Thermometer auf dem Markt!

Der Meater kann z. B. hier erworben werden…

P.S. Wir freuen uns bereits jetzt schon auf die demnächst erscheinende Amazon Alexa Unterstützung, die es zurzeit nicht als deutschen Alexa-Skill gibt, sowie die Browser-Unterstützung für z. B. Mac und PC.

GrillEye Pro Plus Thermometer Testbericht / Erfahrungsbericht

Ende 2016 sorgte das griechische Unternehmen G&C, mit der Vorstellung ihres Bluetooth-Thermometers GrillEye (hier im ausführlichen Test), für Aufsehen und zauberte vielen Grill-Fans ein breites Lächeln ins Gesicht. Die Key-Features des Thermometers lauteten damals u. a.:

6 Messfühleranschlüsse, Bluetooth-Reichweite von bis zu 100 Meter, sehr schnelle Smartphone-App, einfach Bedienung u.v.m.

Doch wie so oft im Leben lässt sich Gutes häufig noch einmal verbessern! – Das dachte sich auch G&C und entwickelte nach ihrem bisherigen Verkaufsschlager GrillEye das nagelneue GrillEye Pro Plus, u. a. mit folgenden zusätzlichen(!) Funktionen:

– WLAN zur Erhöhung der Reichweite (Hybrid-Wireless-Konnektivität)
– 8 Messfühleranschlüsse
– integrierter Akku
– Magnetische Unterseite
– Apple Watch App
– Display auch in der Sonne sehr gut ablesbar
u.v.m.

Der Verpackungsinhalt besteht aus folgenden Teilen:

– 1 x Grilleye Pro Plus
– 1 x USB-Kabel zum Aufladen des Akkus
– 2 x Grilleye Fleisch-/Umgebungstemperatur-Fühler (Kabellänge ca. 115 cm)
– 2 x GrillEye Fühlerhalterung (zum Aufwickeln des Kabels)
– 2 x GrillEye Sonde-Halter für dem Grillrost
– Bedienungsanleitung in Deutsch und Englisch

Im Gegensatz zum kantigen und relativ großen Grilleye, besteht das Grilleye Pro Plus aus einem zylinderförmigen, auf der Seite liegenden Gehäuse.

Das 2,7 Zoll-Display mit aktiver Matrix ist ausreichend groß und wie vom Hersteller bereits angepriesen, in der Sonne sehr gut ablesbar.

Das eigentliche Gehäuse, bestehend aus rotem Kunststoff, steht auf einer gummierten Fläche und ist somit vor dem Verrutschen auf glatten Flächen geschützt.

Des Weiteren befindet sich im Boden ein starker Magnet, der das Thermometer an Metallflächen (z. B. Grill-Fronten) haften lässt.

Je nachdem in welcher Position das Gehäuse steht oder hängt und aus welcher Perspektive auf das Display geschaut werden soll, lässt sich der schwarze Kunststoff-Kern inkl. Display entsprechend um 360° verstellen.

Die Rotation des Displays erfolgt über eine Drehbewegung der großen „Schraube“ am rechten Rand des Gehäuses.

Des Weiteren befindet sich auf der rechten Seite der Ein-/Ausschalter und die Buchse, in der durch das Einstecken des mitgelieferten USB-Kabels der Akku im Innern des Thermometers an einem handelsüblichen USB-Netzteils geladen werden kann.

Der vollständig aufgeladene Akku hält laut Herstellerangeben im WLAN-Betrieb ca. 48 Stunden. Eine vollständige Ladung des Akkus wird mit 2,5 Std. angegeben.

Die linke Seite des Gehäuses lässt alle „Kontroll-Freaks“ aufhorchen: Ganze 8(!) durchnummerierte Buchsen hält das GrillEye Pro Plus vor, um 8 Temperaturfühler anschließen zu können. Mit dieser opulenten Anzahl von Temperaturfühler-Anschlüssen ist es z. B. möglich, 2 nebeneinander stehende Grills (Garräume) mit jeweils 3 unterschiedlichem Grillgut zu kontrollieren.

In dem Lieferumfang des Geräts sind zwei GrillEye Temperatur-Fühler enthalten. Diese können wahlweise zur Ermittlung der Temperatur für Fleisch- oder der Umgebungstemperatur verwendet werden. Die Temperatur-Fühler sind jeweils auf den beiden GrillEye Fühlerhalterungen aufgewickelt.

Um den Temperatur-Fühler zur Messung der Umgebungstemperatur des Grillraums zu verwenden, werden die GrillEye Sonden-Halter auf den Grillrost geklemmt und die Temperatur-Fühler in dessen eingesteckt.

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Vor dem Ersteinsatz sollte der Akku des GrillEye Pro Plus zunächst einmal vollständig geladen werden. In unserem Fall schließen wir dazu eine leistungsfähige Powerbank an. Übrigens: Das Gerät kann während der Ladephase nicht ausgeschaltet werden.

Nachdem der Akku geladen wurde und das Smartphone (iPhone X) bereit liegt, kann es auch schon losgehen.

Sobald das GrillEye Pro Plus eingeschaltet wurde, symbolisiert ein blinkendes Bluetooth-Zeichen (oben rechts) die Bereitschaft zur Bluetooth-Kopplung mit einem Smartphone.

Auf dem Smartphone wird die für iOS und Android kostenlos zur Verfügung gestellte App „GrillEye Pro“ installiert und anschließend aufgerufen.

Unmittelbar nach dem App-Start wird das eingeschaltete Thermometer automatisch gekoppelt.

Nachdem der „Lass und grillen“-Button bestätigt und die mitgelieferten Temperaturfühler angeschlossen wurden, werden auch schon umgehend die Temperaturen der jeweiligen Temperaturfühler auf dem Display des GrillEye Pro Plus und in der App angezeigt.

Die erfolgreiche Kopplung wird in der App des Smartphones, sowie auf dem Display des Thermometers jeweils mit Bluetooth-Symbolen angezeigt.

Zusätzlich wird oben rechts im Display der Smartphone-App und im Thermometer-Display die jeweilige Übertragungsqualität durch 5 Punkte angezeigt.

Drückt man auf das jeweilige ausgegraute Uhr/Wecker-Symbol, kann ein individueller Time eingestellt werden.

Nach der jeweils abgelaufenen Zeit schlägt die Smartphone- und Apple Watch-App, sowie das GrillEye Pro Plus laut Alarm und symbolisieren diesen zusätzlich visuell auf den jeweiligen Bildschirmen.

Auf dem jeweils ausgegrauten Temperatursymbol des Home-Screens kann eine gewünschte Temperatur vorgegeben werden.

Die jeweiligen Kategorien besitzen zum Teil noch einmal Unter-Kategorien, wie z. B. das Rind (Beef).

Die jeweils vorgegebene Temperatur wie z. B. „Beef Medium Rare (54 °C)“ lässt sich sowohl auf dem Home-Screen der App ersehen…

…als auch auf dem GrillEye Pro Plus-Display.

Selbstverständlich lässt sich auch jede vorgegebene Temperatur ganz individuell modifizieren.

Was nicht fehlen darf, ist die Vorgabe eines bestimmten Temperaturbereichs. Sobald dieser Bereich verlassen wird, sendet die Smartphone-App, die Apple Watch und das GrillEye Pro Plus einen Alarm.

Des Weiteren lässt die App es zu, den Temperaturverlauf des jeweiligen Fühlers aufzuzeichnen.

In den Optionen der App lassen sich die ausgelösten Alarm-Meldungen auslesen, löschen sowie diverse Einstellungen tätigen.

WLAN-Funktion

Zur Erhöhung der Reichweite integrierte G&C zur bestehenden Bluetooth-Verbindung eine WLAN-Verbindung (Hybrid-Wireless-Konnektivität). Zur Aktivierung sollte bei der Erst-Einrichtung, oder später manuell in den Einstellungen, das eigene WLAN-Netzwerk ausgewählt werden.

Anschließend muss das WLAN-Passwort eingegeben werden. Da die App unser relativ langes Passwort aus dem DSL-Router nicht angenommen hatte, sind wir dem Fehler nach sehr zeitintensivem Troubleshooting auf die Schliche gekommen. Die uns zur Verfügung stehende App- und Firmware-Version lässt nur Passwörter mit einer 18-stelligen Zeichen-Länge zu.

Bis G&C den Fehler in einer späteren Software-Version behoben hat, nutzen wir als Workaround unser Gast-Netzwerk mit einem kürzeren Passwort.

Anschließend wird die erfolgreiche WLAN-Kopplung in der App (WiFi-Zeichen), sowie auf dem Display des Thermometers angezeigt.

Im kombinierten Bluetooth-/WLAN-Modus (Hybrid Modus) ist es nun tatsächlich möglich, sich mit seinem Smartphone so weit wegzubewegen, wie sehr das WLAN-Netzwerk ausreicht. Sind Smartphone und Thermometer nah genug beisammen, wird die Energiesparende Bluetooth-Übertragung genutzt, andernfalls das WLAN-Netzwerk.

Da wir im Haus und auf unserem Grundstück verteilt einen Router, einen Repeater und eine Powerline betreiben und geschickt aufgestellt haben, bot uns die Smartphone-App in jeder Ecke unseres Grundstückes und viele Meter darüber hinaus volle Empfangsbereitschaft.

Selbstverständlich ist auch ein Zugriff per VPN, z. B. beim Einkaufen möglich.

Diejenigen, die eine Apple Watch besitzen können sich noch einmal freuen. – Was das (Ur-)GrillEye-Thermometer/App vermissen ließ, bietet die GrillEye Pro App. – Eine native Apple Watch App, die die jeweiligen Temperaturen bequem am Handgelenk anzeigen lässt.

 

Ganz zum Schluss führten wir den obligatorischen 100°C-Test mit einem Wasserkocher durch. Beide mitgelieferten Temperaturfühler des GrillEye Pro Plus, sowie das Referenzthermometer zeigten zur selben Zeit exakt die selben Werte von 100°C an.

Eigenschaften auf einem Blick

+ 8(!) Temperaturproben gleichzeitig (dazu müssen 6 zusätzliche Temperatur-Fühler erworben werden)
+ Sehr großes übersichtliches 2,7 Zoll-Display (in der Sonne sehr gut ablesbar)
+ integrierter Akku
+ Magnetische Rückseite
+ Gleichzeitige Anzeige von Soll- und Ist-Temperatur
+ Sehr stabile hochwertig verarbeitete Temperatur-Fühler, die individuell als Kern- oder Umgebungstemperatur-Fühler eingesetzt werden können
+ Die Griffe der Temperatur-Fühler sind durchgängig aus Metall
+ Die Temperaturfühler messen Temperaturen bis 300 °C und halten bis 380 °C aus
+ Die Temperaturfühler dürfen mit Wasser in Berührung kommen und sollen laut Hersteller keinen Schaden von sich tragen
+ Stabile Bluetooth-/WLAN-Verbindung mit sehr hoher Reichweite in Abhängigkeit der WLAN-Reichweite im Haus/Grundstück
+ Sehr einfach zu bedienende App
+ Apple Watch App
– WLAN-Passwort nur bis zu 18 Zeichen lang (Stand: 20.06.2018)

Fazit

Dem griechischen Unternehmen G&C ist es mit dem nagelneuen GrillEye Pro Plus tatsächlich gelungen, dass ohnehin schon perfekte GrillEye noch einmal zu verbessern und durch folgende Features aufzuwerten:

– WLAN zur Erhöhung der Reichweite (Hybrid-Wireless-Konnektivität)
– 8 Messfühleranschlüsse
– integrierter Akku
– Magnetische Rückseite
– Apple Watch App
– Display auch in der Sonne sehr gut ablesbar

Die Software ist in diesem relativ frühen Stadium hier- und -dort zwar noch etwas holprig, jedoch wird ein zukünftiges Update sicherlich die meisten Fehler beheben (WLAN-Passwort nur 18-stellig, temp. Absturz beim Anzeigen der ausgelösten Alarme, Fehler in der Lokalisation usw.).

Wir empfehlen uneingeschränkt und aus absoluter Überzeugung sowohl das neue GrillEye Pro Plus mit erweitertem Leistungsumfang als auch das bereits seit ca. 1,5 Jahren erhältliche und kostengünstigere GrillEye! Der Testbericht / Erfahrungsbericht des legendären GrillEyes ist hier nachzulesen.

Das GrillEye kann z. B. via Amazon Prime zu einem Preis von 109,90 EUR hier vorbestellt werden und wird ab ca. 25.06.2018 lieferbar sein.
Ein weiterer „Grill Eye Temperaturfühler 2 in 1“ schlägt z. B. hier mit 23,38 EUR zu Buche.

Bauprojekt: Feuerplatte, Feuerring, Grillplatte, Grillring Station (grillrost.com)

In den letzten Jahren sind Feuerplatten sehr in Mode gekommen. Wir von bigBBQ.de haben uns in der Vergangenheit schon sehr oft mit diesem Thema beschäftigt und testeten im vergangenen Jahr z. B. die „Einsteiger-Feuerplatte 55 cm“ von grillrost.com für Kugelgrills mit einem Durchmesser von 57 cm und viele andere sehr interessante Modelle.

Als wir uns vor kurzem wiederholt mit dem Profi für Metallverarbeitung, sowie Konstrukteur diverser Grill-Tools unterhielten, kamen wir sehr schnell und wiederholt auf den Hype Feuerplatte zu sprechen.

Während wir beim Gespräch unsere guten Erfahrungen mit der Feuerplatte für Kugelgrills Revue passieren ließen, schwärmte uns Matthias von grillrost.com von einer noch sehr viel größeren Feuerplatte vor.
Die größere Feuerplatte besitzt einen Durchmesser von 80 cm, ist 5 mm stark und wird z. B. auf einem aufbereiteten Ölfass betrieben. Als quasi Feuerkorb dient eine ausgediente Waschmaschinentrommel.

Nach dem Gespräch hatten wir natürlich Blut geleckt und das Thema „große Feuerplatte“ ging uns nicht mehr aus dem Kopf. Aus diesem Grund peilten wir an, dass wir zum nächsten langen freien Wochenende alle nötigen Teile zusammengesucht hatten, um schnellstens unser erstes Steak auf der neuen Feuerplatten Station zubereiteten zu können.

Die benötigten Teile

1 x Feuerplatte, 80 cm (grillrost.com)
1 x Auflageleiste / Abstandshalter für 80 cm (grillrost.com)
1 x Ölfass (z. B. von der Tankstelle)
2 x NIGRIN 74117 Hitzebeständiger Auspufflack, 600°C (Amazon)
1 x Regalschiene, 150 cm (Baumarkt)
3 x Regalträger (Baumarkt)
1 x Waschmachinentrommel – Frontlader (eBay)

Optionales Zubehör

1 x Edelstahl Grill-Einsatz (grillrost.com)
1 Satz Universal Edelstahl Abstandshalter, 3 Stück (grillrost.com)
1 x Wokaufsatz für Feuerplatte für 20 cm (grillrost.com)

Entfernen des Deckels

Als Basis der Feuerplatten Station dient ein Ölfass mit einem Fassungsvermögen von 216 Litern, welches wir freundlicherweise von unserer Tankstelle vor Ort kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen hatten. Zum Entfernen der Restflüssigkeit wird das Fass zunächst auf den Kopf gestellt und ein entsprechend großes Behältnis zum Auffangen heruntergestellt.

Als nächsten Schritt muss der obere Teil (Deckel) geöffnet werden. Wir waren lange am überlegen, ob wir dazu unsere Flex einsetzen. – Zu hoch sahen wir jedoch die Gefahr an, dass sich durch den Funkenflug eventuell entstandene Restgase entzündeten und es im ungünstigsten Fall sogar zu einer Explosion kommt. Auch stand die Überlegung an, dass Fass zuvor mit Wasser zu fluten, jedoch hätten wir anschließend das Problem, dass über 200 Liter verunreinigtes Wasser fachmännisch entsorgt werden müsste.

Als die von uns präferierte Methode stellte sich schlussendlich heraus, den Deckel ganz einfach mit einem Flachmeißel und Hammer „aufzuschlitzen“.

Was sich zuvor aufwendig und kompliziert anhörte, entpuppte sich als spielerisch einfach. – Es dauerte noch nicht einmal fünf Minuten, da war der Deckel auch schon entfernt. Die scharfen Kanten schlugen wir mit einem Hammer an die Innenseite flach.

Entfernen der alten Lackierung

Zum Entfernen der alten Lackierung wird das Ölfass ganz einfach ausgebrannt. Dazu nutzten wir ein paar ausgesonderte Paletten.

Damit die Terrassenplatten bei der Verbrennung keinen Schaden nehmen, wurde das Ölfass zuvor auf drei Steinen gestellt. Anschließend wurde das Feuer entzündet, sodass die alte Farbe ungehindert abplatzen konnte.

Die letzten Farbreste schruppten wir mit einer Drahtbürste unter Zuhilfenahme einer Bohrmaschine runter.

Nun musste es relativ schnell gehen, denn je nach Luftfeuchtigkeit fängt das ungeschützte Metall des Ölfasses sehr schnell an zu rosten.

Zur Verwendung kamen drei Lagen „NIGRIN 74117 Hitzebeständiger Auspufflack (600°C)“. – Nach dem anschließendem Einbrennen der Farbe konnte sich das Ergebnis unseres Erachtens sehen lassen!

Montage des Feuerkorbs

Als Feuerkorb sollte eine ausgediente Waschtrommel einer Waschmaschine (Frontlader) dienen. Damit diese sicher und stabil ca. 1 Zentimeter unter der Fass-Höhe stehen kann, bauten wir uns eine Konstruktion aus einer 150 cm langen Regalschiene (zugesägt auf 3 x 50 cm) und 3 Regalträgern.

Nach erfolgreicher Verschraubung stehen sich die drei Regalschienen mit Regalträgern wie folgt gegenüber und sind bei späterem Bedarf in der Höhe relativ einfach flexibel zu verstellen.

Von außen aus betrachtet, sind lediglich die 3 x 2 Schrauben zu erkennen.

Nun kann die Waschtrommel „freischwebend“ auf den Regalträgern gesetzt werden.

Auf Empfehlung eines Blogger-Kollegen, bohrten wir zur Verbesserung des Kaminzugs noch einige zusätzliche Löcher in den Boden der Waschtrommel.

Essenzielles Feuerplatten-Zubehör von grillrost.com

Folgende Teile standen uns zum weiteren Bau zur Verfügung.

Eine Feuerplatte von grillrost.com, erkennbar an dem typischen Flammensymbol, mit einem Außendurchmesser von 80 cm, einem Innenring von 20 cm, einer Stärke von 5 mm und 2 sich gegenüberliegenden Aussparungen zum sicheren Transport.

Die dreiteilige Auflageleiste / Abstandshalter für die 80 cm Feuerplatte muss zuvor mit Schrauben und Muttern verschraubt werden.

Wie bei grillrost.com üblich, ist die Verarbeitung der Materialen wieder sehr vorbildlich, sodass alles Teile passgenau sind und scharfe Kanten vergeblich gesucht werden.

Nachdem die Auflageleiste verschraubt wurde, wird sie auf den Rand des Ölfasses gelegt.

Das relativ hohe Eigengewicht und die grobe Verzahnung garantiert, dass die Auflagenleiste sehr sicher liegt und nicht verrutschen kann.

Nun kann die Feuerplatte aufgelegt werden.

Der Rand der Feuerplatte schließt passgenau mit den jeweiligen Enden der Auflagenleiste ab.

Selbstverständlich passt die Konstruktion, bestehend aus Ablageleiste und Feuerplatte, auch auf einen stabilen Kugelgrill oder einer Feuerschale. Alternativ zur Ablageleiste, steht optional auch ein Satz (3 Stück) Universal Edelstahl Abstandshalter zur Verfügung (nachfolgend am Beispiel einer Feuerschale).

Optionales Feuerplatten-Zubehör von grillrost.com

Mittlerweile bietet grillrost.com auch ein stetig wachsendes Zubehör-Programm rund um das Thema Feuerplatte an.

Der Edelstahl Grill-Einsatz, der in die mittlere Aussparung der Feuerplatte gelegt werden kann, garantiert ein Flammen-Branding auf dem Fleisch.

Der Wokaufsatz für Feuerplatten, mit einem Innendurchmesser von 20 cm, hat mindestens zwei Funktionen.

Zum einen „schießen“ die Flammen durch den Einsatz des Wokaufsatzes nicht mehr flach über die Feuerplatte, sondern lässt sie weiter oben ausströmen, was versehentliche Verbrennungen minimiert.

Zum anderen dient der Wokaufsatz, wie der Name es vermuten lässt, zur Aufnahme eines Woks.

Ein Feature-Request haben wir dennoch für den Wokaufsatz: So angenehm es auch sein kann, dass durch den Einsatz des Wokeinsatzes u. a. das Grillgut vor dem Hineinfallen in das Innenloch geschützt wird, wünscht man sich sehr oft genau diese(!) „Funktion“. Es sollte im unteren Bereich des Wokeinsatzes ein schmaler Spalt geschaffen werden, durch den Fette, Bratensäfte und Essensrückstände „entsorgt“ werden können.

Einbrennen der Feuerplatte

Zum Entfachen des Feuers genügt es, jeweils 2 Holzscheite in 2 – 3 versetzten Lagen zu schichten und anschließend 2 – 3 handelsübliche Grillanzünder darauf anzuzünden. Zur besseren Veranschaulichung haben wir den Feuerkorb ohne Feuerplatte abgebildet.

Das Nachlegen von kleinen Holzscheiten durch die 20 cm Öffnung bereitet keine Probleme.

Achtung: Bereits bei den geringsten Wärmeeinwirkungen wird sich die Feuerplatte wölben. Sollte sie sich nach oben wölben (folgendes Bild), muss sie gedreht werden, denn Fette und Bratensäfte sollten später in das Zentrum der Feuerplatte und keinesfalls auf die Terrassenplatten fließen.

Nun wird die gesamte Feuerplatte großzügig mit Rapsöl benetzt, sowie mit reichlich Salz bestreut. Anschließend werden über die gesamte Fläche Kartoffelscheiben ausgelegt.

Nun darf ohne Rücksicht auf verbrannte Kartoffelscheiben „Volldampf“ gegeben werden.

Es ist beeindruckend zu sehen, wie sehr stark die Feuerplatte sich wölbt und welche Kräfte dort herrschen.

Die starke Wölbung ist natürlich auch der Materialstärke von 5 mm geschuldet. Diese ist unseres Erachtens jedoch mehr als ausreichend, denn die knapp 20 kg schwere Stahlplatte soll schließlich noch zu wegen sein. 8 mm und stärkere Feuerplatten sind sehr viel schwerer und benötigen zudem auch länger aufzuheizen.

Ein flüchtiger Temperaturcheck lässt feststellen, dass während des Betriebs am Rande des Innenrings Temperaturen um die 400°C herrschen, hingegen zur gleichen Zeit am äußeren Rand nur Temperaturen von ca. 70 – 85°C erreicht werden. – Ideal um ein Steak in der Mitte scharf anzugrillen und es unter einer Garglocke im Außenbereich anschließend garziehen zu lassen. – Auch im Winter!

Nachdem die Kartoffelscheiben verbrannt waren, hinterließen sie im Zusammenspiel mit Rapsöl und Salz eine sehr schöne Patina, auf die das Grillgut zukünftig so gut wie nicht haften wird.

Ersteinsatz der Feuerplatte

Selbstverständlich ließen wir es uns an dem Tag der Fertigstellung unserer Feuerplatten Station nicht nehmen, ein schönes Steak zu vergrillen. Ein Irish Black Angus Rump Steak von gourmetfleisch.de kam uns dafür sehr gelegen!

Das Steak wurde auf der leicht geölten Feuerplatte von beiden Seiten jeweils scharf angegrillt und durfte anschließend unter einer selbstgebastelten Garglocke auf eine Kerntemperatur von ca. 54°C garen.

Zur besseren Veranschaulichung der Vergrillung haben wir dieses Video erstellt. Zur Darstellung der gesamten Feuerplatten Station halten wir dieses Video vor.

Zahlen, Daten, Fakten, Preise

Folgende Kosten sind beim Bau der Feuerplatten Station aufgekommen:
– Ölfass: kostenlos (Tankstelle)
– Regalsystem: 11 EUR (Baumarkt)
– Farbe: 18 EUR (Amazon)
– Waschtrommel: 19 EUR (ebay)
– Feuerplatte, 80 cm: 99 EUR (grillrost.com)
– Auflageleiste / Abstandshalter für 80 cm: 39 EUR (grillrost.com)

Optional:
– Edelstahl Grill-Einsatz: 35 EUR (grillrost.com)
– Satz Universal Edelstahl Abstandshalter – 3 Stück: 19 EUR (grillrost.com)
– Wokaufsatz für Feuerplatte für 20 cm: 59 EUR (grillrost.com)

Fazit

Zunächst einmal steht ganz klar fest: Das Grillen mit einer kleinen Feuerplatte macht Spaß! – Aber: Das Grillen mit einer größeren Feuerplatte macht doppelt so viel mehr Spaß!

Die kleinen Basteleinheiten zur Erstellung der Feuerplatten Station haben uns sehr viel Spaß bereitet und haben sich definitiv gelohnt! – Es ist unwahrscheinlich angenehm, in rückenschonender Höhe mit mehreren Gästen an der großen Feuerplatte zu stehen, während jedem Gast die Möglichkeit geboten wird, sein eigenes Gericht zu grillen.

Die relativ große Grillplatte besitzt viele Temperaturzonen, die einen sehr großen Temperaturbereich von ca. 70 – 400°C abdeckt.

Back to the roots und öfter mal etwas selber bauen. – Beide Daumen hoch für die 80 cm Feuerplatte und die Auflageleiste von grillrost.com.

In den nächsten WM-Wochen sind viele Vergrillungen in größerer Runde mit unserer neuen Feuerplatte geplant. Wir freuen uns bereits jetzt schon auf den Einsatz. Schaut doch unbedingt mal hin-und-wieder bei unserem Instagram-Kanal vorbei!

Unboxing: Weber Genesis II LX S-440 GBS

Einigen Lesern ist er bereits in unseren jüngsten Vergrillungen aufgefallen. – Der Weber Genesis II LX S-440 GBS ist bei uns eingezogen und verrichtet seit Mitte März 2018 seine Arbeit. Über detaillierte Informationen zur Technik, Funktion und zu den unterschiedlichen Modellen haben wir frühzeitig und sehr umfänglich direkt vom Genesis-II-Product-Launch-Event aus berichtet.

Da dieser Grill schon seit einigen Monaten auf dem Markt ist und die meisten Details bereits bekannt sind, geht es in diesem Artikel primär um die eigentliche Montage des Grills: Wie wird der Genesis II LX S-440 GBS angeliefert? Welche Montage-Schritte sind notwendig? Wie ist der Gesamteindruck? Integration des iGrill 3 u.v.m.

Der Aufbau / das Unboxing

Der Weber Genesis II LX S-440 GBS wird gut verschnürt auf einer Tiefzieh-Palette geliefert. Nachdem die Spedition die riesige Palette anliefert hatte, konnte eine einzige Person das riesige „Paket“, dank leicht „gleitender“ Palette, über Pflastersteine und Rasenflächen zu seinem Bestimmungsort schieben. Eine weitere Person zum Aufbau ist zwar empfohlen, unseres Erachtens jedoch nicht unbedingt nötig.

Nachdem die Umreifungsbänder entfernt wurden, konnte der überstülpte Karton abgenommen werden.

Hier ist deutlich zu erkennen, wie sehr gut und vorbildlich der Grill, durch Zuhilfenahme von Folien, Styropor und Hartkartonagen verpackt wurde.

Nach dem Entfernen des Verpackungsmaterials zeigen sich folgende Teile.

Soviel vorab: Bis auf die Seitenablagen und der Gasflaschenhalter ist bereits alles vormontiert. – Zur Montage des gesamten Grills sind lediglich 4 Schrauben, 8 Muttern und relativ wenig Zeit notwendig.

Der Gasflaschenhalter wird an die rechte Seite des Grills geschraubt. Die Gasflache wird später durch eine Manschette befestigt.

Die rechte Seitenablage enthält den vollständig vormontierten Seitenkochen und die Vorbereitung für das optionale iGrill 3 Thermometer.

Anschließend wird die Gasleitung festgeschraubt, der Bedienknopf für den Seitenkocher aufgesetzt und alle anderen notwendigen Teile eingesetzt.

Die linke Seitenablage beinhaltet keinerlei Technik, sodass sie durch die mitgelieferten Schrauben nur noch an den Bestimmungsort befestigt werden muss.

Als nächstes werden die Seitenwangen der Gasflaschenabdeckung angebracht. Eigentlich schade, dass die Gasflasche nicht auch von der Seite vollständig verdeckt ist.

Das Aufsätzen der beleuchteten Bedienknöpfe komplettiert die Montagearbeiten, sodass jetzt nur noch im Innern des Grills einige wenige Handgriffe nötig sind.

In die Fettauffangschale sieht Weber es vor, eine Einwegtropfschale einzusetzen. Diese wird in den oberen Regalboden des Unterschranks eingesetzt und ist sehr bequem von vorne aus zu reinigen.

Alle weiteren Handgriffe sind schnell erledigt: Zunächst werden die vier Hitzereflektoren eingesetzt.

Über den Brennern werden die Flavorizer Bars aufgelegt.

Schlussendlich wird nun nur noch der 4-teilige gusseiserne GBS-Rost aufgelegt und das automatische Grifflicht befestigt.

Das wetterfeste und hitzebeständige Grifflicht schaltet sich übrigens voll automatisch ein, sobald der Deckel geöffnet wird.

Und das war es auch schon. – Der Genesis II LX S-440 GBS ist vollständig aufgebaut und einsatzbereit.

Die Erstinbetriebnahme

Das Zünden der einzelnen Brenner gelingt einwandfrei, denn jeder Brenner besitzt eine eigene elektrische Zündung.

Bei den vorherrschenden Außentemperaturen von nur 1°C interessierte uns natürlich, wie hoch die Gartemperatur steigen könnte. Diese kletterte relativ schnell und stetig auf ca. 320°C.

Das erste Steak musste an diesem Abend natürlich auch noch auf den gusseisernen Rost gelegt werden.

Montage des optionalen iGrill 3

In den letzten Monaten haben wir relativ oft beobachtet, dass es das ca. 120 EUR kostende iGrill 3 hin und wieder kostenlos mit zum Grill gab. Viele Leser wird interessieren, was neben dem iGrill 1 und iGrill 2 das Besondere an dem iGrill 3 ist.

Zunächst wird die iGrill-Blende von der Front des Genesis genommen.

An der äußeren Innenseite der Seitenablage wird die Batterie-Halterung mit dem dazugehörigen Batterie-Pack installiert.

An dem Batteriepack wird ein Kabel angeschlossen, welches zum iGrill 3 geführt wird.

Das iGrill erhält neben dem Kabel für den Batteriepack zusätzlich noch ein weiteres Kabel, welches aus dem Innern des Grills geführt wird. Dieses Kabel ist für die Schaltung der Lichtsteuerung (Bedienelemente) zuständig. – Richtig gehört! – Fortan kann per Smartphone- oder Tablet-App das Licht der Bedienelemente ein- und ausgeschaltet werden. Das ist unseres Erachtens zwar nur eine Spielerei aber irgendwie richtig cool!

Das iGrill 3 ist, durch die Verbauung fest im Genesis, stets griffbereit und sieht zudem auch noch sehr schick aus. Zwei Temperaturfühler werden ebenfalls mitgeliefert.

Die Kabel der Temperaturfühler sind ausreichend lang, um auch in den letzten Winkel des Grillinnenraums zu gelangen.

Technische Angaben (laut Hersteller)

Hauptbrenner: KW 15.24
Seitenbrenner: KW 3.52
Größe (Deckel offen): 160.1 cm H x 165.1 cm B x 83.9 cm T
Größe (Deckel geschlossen): 122 cm H x 165.1 m B x 73.7 cm T
Primär genutzter Grillbereich: 86 x 48 cm
Tuck-Away-Warmhalterost: 84 x 15 cm
Edelstah-Brenner: 4
Brennstoffart: Flüssiggas
Seitentische: 2
Beleuchtete Bediennöpfe: 4
Grifflichter: 1
Lenkrollen mit Stoppfunktion: 2
Robuste Allwetter-Räder: 2
Besteckhalter: 3
Batterietypen: AA, AAA, D
Batterien: 8
Preis: 2.400 EUR

Fazit

Wir sind absolut stolz auf unseren neuen top-verarbeiteten und super-schönen Genesis II LX S-440 GBS und genießen zukünftig die sehr große Grillfläche.

Sehr gut hat uns als Rechtshänder auch gefallen, dass der Seitenkocher, entgegen der Position vieler anderer Grills, nun auf der rechten Seite installiert wurde. Des Weiteren schätzen wir den abklappbaren Warmhalterost, der bei Nichtbenutzung unauffällig an der hinteren Wand hängen kann und die gesamte Grillfläche freigibt, sodass das Grillgut auch im hinteren Bereich problemlos gewendet werden kann.

Freut euch auf viele zukünftige Grillrezepte vom Genesis II LX S-440 GBS, der während der gesamten Fußball-WM 2018 und darüber hinaus sicherlich nicht stillstehen wird!

Produktvorstellung: Feuerhand Baby Special 276

Der Grillshop fire & steel, mit Sitz bei Kiel, gab uns vor kurzem den Hinweis, dass wir uns unbedingt die kultige Sturmlaterne Feuerhand Baby Special 276 einmal genauer anschauen sollten.

Der Klassiker unter den Sturmlaternen wird bereits seit mehr als 125 Jahren in Deutschland gefertigt und hat bereits seit sehr langer Zeit Kultstatus erlangt. Als wir unseren Freunden, Verwandten und Bekannten während unsers Produkttests von unseren Erfahrungen berichteten, konnte der Großteil der Zuhörer überraschenderweise mitreden. – Viele hatten mehrere Original Feuerlampen aus Großelterns Zeiten auf dem Dachboden stehen, wurden durch das Gespräch hellhörig und reanimierten diese umgehend. Andere hingegen waren von unseren positiven Erzählungen zu Funktion und Preis so sehr erfreut, dass sie sich kurzerhand ebenfalls eine Feuerhand Sturmlaterne bestellten.

Vorstellung

Die Feuerhand Baby Special 276 ist in einer Papiertüte verpackt, die wiederrum in einem Karton steht. Damit ist gewährleistet, dass keine Teile wie z. B. Bügel während des Versands rumklappern, ggf. den Lack zerkratzen oder im schlimmsten Fall das Glas brechen lassen.

Die Feuerhand Sturmlaterne gibt es in den unterschiedlichsten Farben. Bis auf die verzinkte Variante aus Stahl, sind alle anderen Laternen durch eine farbige Pulverbeschichtung veredelt.

Folgende Farben stehen zurzeit zur Auswahl:
Bronze, weiß, rubinrot, gelb, blau, schwarz, moosgrün, oliv Bundeswehr, lichtgrün, Gelbgrün, Sparkling Iron, blaugrün, hellrosa, Pastellblau, telemagenta, pastellorange, brillantblau.

Uns wurde von fire & steel die verzinkte Variante aus Stahl zum Test zur Verfügung gestellt. Diese ist im Vergleich zu den farbigen Pulverbeschichteten Laternen mit 18,90 EUR sogar noch einmal 11 EUR günstiger.

In volle Größe, mit Tankdeckel nach vorne gerichtet und mit hochgeklappten Tragebügel zeigt sich die Feuerhand Baby Special 276 wie folgt und macht dabei einen optisch sehr tollen Eindruck!

Die Funktionen

Die Funktionen der Feuerhand Sturmlaterne sind sehr schnell gezeigt.

Zunächst wird der Tankdeckel geöffnet.

Nun wird die Lampe mit Petroleum gefüllt. Dabei ist zu beachten, dass nur so viel Brennstoff eingefüllt wird, dass die Füllhöhe, die direkt unter dem Einfüllstutzen befindliche Wölbung, nicht überschreitet. Eine komplette Füllung sorgt für eine Brenndauer von ca. 20 Stunden.

Bevor die Laterne das erste Mal in Betrieb genommen werden darf, muss sich der Docht zuvor mit Petroleum vollsaugen. Während dieser Wartezeit (ca. 10 Minuten) gehen wir auf die weiteren Funktionen der Laterne ein.

Zum späteren Entzünden muss der Bügel der Drahthalterung nach unten gedrückt und in die zur Feststellung vorgesehene Kerbe eingehakt werden. Zur selben Zeit hebt sich das Glas empor und gibt den Docht frei. Dieser kann nun mit einem Streichholz oder einem Feuerzeug entzündet werden. Nachdem der Docht brennt, kann das Glas durch Zuhilfenahme der Drahthalterung wieder abgesetzt werden.

Anschließend kann die Flammenhöhe durch den Drehgriff in der Höhe variiert werden. Der Docht sollte nur soweit herausschauen, dass eine Flammenhöhe von ca. 1,5 – 2,0 cm erreicht wird. Sobald die Flamme die korrekte Höhe besitzt, sollte die Flamme weder flackern noch rußen.

Des Weiteren kann der Docht zum Erlischen der Flamme ganz einfach nach unten gedreht werden. Dabei ist unbedingt zu kontrollieren, dass die Flamme tatsächlich erlischt ist!

Sollte nach einer gewissen Zeit einmal eine Reinigung des Glases anstehen oder der Doch ausgetauscht werden müssen, muss dazu die Hebeöse nach oben gezogen werden.

Beim Ziehen der Hebeöse hebt sich zugleich der Schornstein, sodass anschließend die Drahthalterung mit dem Glas ungehindert nach hinten geklappt werden kann.

Nun kann der Brenner mit Docht herausgeschraubt, ggf. ausgetauscht und das Glas gereinigt werden.

Die Feuerhand Sturmlampe anzünden

Wie in den o. a. Trockenübungen gezeigt, wird das Glas angehoben.

Nun wird der mit Petroleum vollgesaugte Docht entzündet.

Die Frischluft wird übrigens vom Schornstein über das Röhrensystem / Holme bis zum Brenner geführt und versorgt die Flamme mit genügend Sauerstoff. Die verbrauchte Luft entweicht anschließend wieder über den Schornstein.

Nachdem der Docht nur ein wenig herunter gedreht wurde, hat sich eine wunderschöne Flamme gebildet.

Praxiserfahrung

Es gibt kaum einen Abend, an dem unsere Feuerhand Baby Special 276 nicht angezündet ist! Die Technik ist über Jahrzehnte hinweg stetig perfektioniert worden und bietet dadurch eine unwahrscheinlich zuverlässige Sturmlaterne, die keine Wünsche übrig lässt.

Im Dunkeln leistet die Laterne ausreichend Licht, um einen kleinen Tisch auszuleuchten.

Die Baby Special 276 leistet einen sehr großen Beitrag zu einem gemütlichen Ambiente. – Dunkle Bereiche werden durch das warme Licht sanft aufgehellt.

Durch den direkt nach oben geschlossenen Schornstein kann die Feuerhand Sturmlaterne auch im leichten Regen verwendet werden. Vor unserer Grillremise leistet sie als Wegbeleuchtung sehr gute Dienste.

Technische Daten (vom Hersteller)

Tankvolumen: 0,34 Liter
Brenndauer: ca. 20 Stunde(n)
Farbe: zink
Material: Stahl, verzinkt
B x H x T (in cm): 15 x 26,5 x 13,5
B x H x T mit Verpackung (in cm): 14,5 x 28 x 14,5
Gewicht (in g): 530
Gewicht mit Verpackung (in g): 640
Preis: ab 18,90 EUR (fire & steel Shop)

Fazit

Wir hätten uns zuvor nicht ausmalen können, wir sehr viel Spaß uns die recht günstige Feuerhand Baby Special 276 bereitet und sind uns jetzt schon sicher, dass es mit Sicherheit nicht bei der einen Sturmlaterne bleiben wird!

Produktvorstellung: CASO DESIGN TC 2100 – Das Multitalent

Kochen, Braten, Warmhalten, Sous-Vide-Garen u.v.m. – Einigen von euch ist er bereits in unseren letzten Berichten aufgefallen, der CASO DESIGN TC 2100 Thermo Control. Häufig bekommen wir seitdem immer wieder Fragen von Grill-Fans gestellt, wie genau dieses Gerät heißt, was es alles kann und vor allem was es kostet.

Sehr vereinfacht gesagt handelt es sich beim TC 2100 um ein Induktionskochfeld mit einem schnurgebundenen Thermometer.

Eine kleine Anekdote vorab

Auf dem im September 2017 stattgefundenen Ruhrpott-BBQ traf ich Marco am Stand von CASO DESIGN. Dieser zeigte mir das flache, recht unscheinbare hell-grau-beige Induktionskochfeld. Die berührungsempfindlichen Tasten (Sensor-Touch) des Bedienelements und die Leuchtdioden verrieten mir Technik pur, was mein Interesse noch einmal steigen ließ. Marco erzählte mir ausführlich und begeistert, dass dieser kleine Kasten viel mehr sei als ein Induktionskochfeld und führte mir anschließend einige Beispiele vor.

Nach seiner Präsentation kam ich aus dem Staunen nicht mehr raus und wollte nur noch den Preis wissen. – Ehrlich gesagt wollte ich den Preis gar nicht so genau wissen, denn meine Vermutung war, dass dieser sicherlich weit entfernt von Gut und Böse sei. Doch weit gefehlt: Der CASO DESIGN TC 2100 Thermo Control sollte für einen Preis von ca. 100 EUR auf den Markt kommen. – Sofort stand fest, den muss ich haben!

Was ist so besonders am TC 2100?

Ein Induktionskochfeld bietet im Gegensatz zu einer normalen Herdplatte per se u. a. folgende Vorteile:

– Der Kochtopf oder die Bratpfanne ist unwahrscheinlich schnell heiß
– Wasser kann in Windeseile zum Kochen gebracht werden und ersetzt ggf. den Wasserkocher
– Die Temperatur kann sehr schnell geändert und fein justiert werden
– Sicherheit und Sparsamkeit: Nur der Kochtopf wird heiß, dass Kochfeld bleibt (relativ) kalt

Zu den o. a. Vorteilen kommt beim CASO TC 2100 Thermo Control hinzu, dass ein schnurgebundener Temperaturfühler angeschlossen werden kann, der das Leistungsspektrum des Geräts noch einmal zusätzlich erweitert.

Das Thermometer überwacht nicht nur das Gargut und meldet ggf. das Erreichen der vorgegebenen Temperatur, sondern es bringt das Induktionskochfeld auf Wunsch dazu, den gesamten Koch- oder Bratvorgang zu beenden.

Damit nicht genug: Durch das externe Thermometer bekommt der TC 2100 permanent mitgeteilt, welche Temperaturen zurzeit vorherrschen und ob ggf. nachgeregelt werden muss. Dadurch ist es möglich eine vorgegebene Temperatur einer Flüssigkeit exakt zu halten.

Beispiel 1

Eine Suppe soll auf exakt 80°C gehalten werden. Dadurch kocht sie nicht über, brennt nicht an (Dichteabhängig) und ist umgehend bereit zum Verzehr.

Beispiel 2 (Sehr interessant für Steak-Fans)

Ein zuvor vakuumiertes Steak kann in ein Wasserbad mit einer vordefinierten Temperatur gelegt (Sous-Vide) und anschließend scharf angegrillt werden. Das Gleiche funktioniert selbstverständlich auch mit diversen anderen Speisen wie Schweinebauch, Fisch, Spargel, Brokkoli u.v.m.

Die Inbetriebnahme

Die mitgelieferte Bedienungsanleitung sollte man sich vor der Inbetriebnahme auf alle Fälle zu Gemüte führen. Sie enthält viele Anwendungsbeispiele und erklärt die Vorgänge Schritt für Schritt.

Das schnurgebundene Thermometer wird ganz einfach in die dafür vorgesehene Buchse an der rchten Seite des Induktionskochfeldes gesteckt.

Achtung: Das Kochgeschirr muss unbedingt aus Metall sein, magnetische Eigenschaften haben und eine plane Bodenplatte besitzen. Wenn man sich nicht hundertprozentig sicher ist, ob das vorhandene Kochgeschirr für Induktionskochflächen geeignet ist, kann ein Magnet-Test durchgeführt werden. Wird der Boden vom Magneten kräftig angezogen, steht dem Einsatz nichts mehr im Wege.

Bei Verwendung des externen Thermometers, wird dieses in die mitgelieferte Halterung gesteckt und anschließend von innen an dem Kochtopf befestigt.

Nachdem der 230 Volt Netzstecker in die Steckdose gesteckt und der Topf auf die Platte gestellt wurde, kann es auch schon losgehen.

Betrieb im Leistungsmodus

Zum „normalen“ Kochen oder Braten wird die Taste „Level“ gedrückt (Standard-Leistungsstufe: 8). Nun kann mit den Tasten + / – zwischen den Leistungsstufen 1 – 12 variiert werden.

Betrieb im Temperaturmodus (internes Thermometer)

Zum Kochen, Braten oder Warmhalten mit einer vordefinierten Temperatur wird die Taste „Temp“ gedrückt (Standard-Temperatur: 120°C). Nun kann mit den Tasten + / – zwischen den Temperaturstufen 60 – 240°C variiert werden.

Betrieb im Temperaturmodus (externes Thermometer)

Zum gradgenauen Kochen oder Braten mit dem externen Thermometer wird die Taste „Temp“ gedrückt. Das Thermometer zeigt die aktuell gemessene Temperatur des Fühlers an. Bei einem weiteren Druck auf die „Temp“-Taste kann mit den Tasten + / – zwischen den Temperaturstufen 40 – 160°C (in 1°C-Schritten) variiert werden.

Zusätzlich zu den o. a. Betriebsmodi stehen des Weiteren der Timer-Modus und diverse Direktfunktionen zur Verfügung.

Das Sous-Vide-Garen in der Praxis

Für ein medium-rare zubereitetes Steak, wird im Temperaturmodus eine Wassertemperatur von 52 – 54°C eingestellt. Das im Wasserbad hängende externe Thermometer misst permanent die Ist-Temperatur des Wassers und gibt diese Werte zurück an das Induktionskochfeld.

In der Praxis hat sich bewährt, dass ein Sous-Vide zubereitetes Steak, nachdem es die gewünschte Kerntemperatur erreicht hat, zum Erzeugen der Kruste (Branding) anschließend einige Sekunden lang von beiden Seiten auf den heißen Grillrost, in die heiße Pfanne oder in den Beefer geführt wird.

Die extrem hohen Temperaturen lassen die Kerntemperatur meist noch einmal um ca. 2°C steigen, sodass die gewünschte Ziel-Kerntemperatur kontrolliert erreicht werden kann.

Vorausgesetzt die Fleischqualität stimmt, wird u. a. durch diese Kombination das perfekte Steak zubereitet.

Das Sous-Vide garen in der Praxis (Version 2.0)

Einen Schritt weiter kann gegangen werden, wenn auf den Vakuumbeutel verzichtet und anstelle dessen das Wasser durch eine andere Flüssigkeit ersetzt wird. – Denkbar wäre Bier, Wein, Apfelsaft oder wie in unserem Fall Gin Tonic.

Dazu werden 4 – 5 Gläser Gin Tonic benötigt und anschließend die Temperatur der Flüssigkeit auf 52°C eingestellt.

Nun wird das Steak direkt in dem Gin-Tonic gegart.

Anschließend wird, in unserem Fall durch den Beefer XL, das Steak vollendet.

Das ausführliche Rezept kann in diesem Beitrag nachgelesen werden.

Merkmale und technische Daten (laut Herstellerangaben)

• Gradgenaues Braten und Kochen dank innovativem Thermo Control – Thermometer
• FineTemp: bis auf 1°C genau
• Perfekt für SousVide, zum Warmhalten von Speisen oder dem punktgenauen Braten von Fleisch und Fisch
• Intuitive Sensor-Touch Bedienung
• Leistungsstarke 2100 Watt
• Präzisionskochen mit Smart Control auf 12 unterschiedlichen Leistungsstufen
• Timer-Funktion von 1 – 180 Minuten
• Temperaturvorwahl ca. 60 – 240 °C einstellbar
• Inkl. praktischem Halter für das Thermometer

Maße (BxHxT) 280 x 60 x 370 mm
Gewicht 2,23 kg
Leistung 2100 Watt
Spannung 230 V / 50 Hz

Fazit

Der Nutzen des vielseitig zu verwendenden CASO DESIGN TC 2100 Thermo Control ist für den unschlagbaren Preis von +/– 100 EUR so sehr hoch, dass das Induktionskochfeld unseres Erachtens ein Must-Have für viele Haushalt sein kann.
Die einzigen beiden Nachteile sind, dass das Gerät nicht lautlos betrieben werden kann (lautet Gebläse) und nur eine zulässige Last von 6 kg angegeben ist.
Neben den o. g. Einsatzgebieten verwenden wir das Induktionskochfeld auch sehr oft als weiteres Kochfeld in unserer Küche. Neben der Möglichkeit des Kochens, Bratens und Warmhaltens wertet die Fähigkeit des Sous-Vide-Garens den TC 2100 erneut auf. Durch die Verwendung von nur sehr wenig Flüssigkeit, können anstelle von Wasser auch andere Flüssigkeiten wie Bier, Wein, Apfelsaft oder wie in unserem Fall Gin-Tonic zum direkten Garen des Fleisches verwendet werden!
Beide Daumen hoch für das Multitalent CASO DESIGN TC 2100 Thermo Control!

Longjob (Pulled Beef) vom Weber Pulse 2000 Elektrogrill

Wir zeigen euch in diesem Artikel, wie es auch Balkon-Grillern in Großstädten oder Grillern in Wohngebieten, in denen es verboten ist mit Gas oder Holzkohle zu grillen, gelingt, große Fleischstücke über einen sehr langen Zeitraum unbeaufsichtigt auf einen Elektrogrill zu garen. Um die Gartemperatur von ca. 115°C verlässlich zu halten, vertrauen wir dem integrierten iGrill des Elektrogrills Weber Pulse 2000.

Den typischen Rauschgeschmack der entsteht, wenn Wood Chips, Wood Chunks oder Räucherboxen und -Pipes in Holzkohle- oder Gasgrills verwendet werden, können wir mit einem Elektrogrill nur sehr schlecht nachstellen. Entweder spritzt man den äußersten Zentimeter des Fleisches mit Liquid Smoke, bestreut es ca. 12 Stunden zuvor mit Rauchsalz oder verwendet einen externen Rauchgenerator. Wir hatten uns für die Rauchsalz-Variante entschieden.

Zutaten
ca. 3 kg Rindernacken (z. B. American Beef)
Rauchsalz (z. B. Ankerkraut Hickory Rauchsalz)
Lieblings-Rub für Rind (z. B. Ankerkraut Brisket)

Den Rindernacken mit Rub bestreuen, einreiben und idealerweise für ca. 12 Stunden im Kühlschrank einwirken lassen.

Damit das Fleisch nicht direkt auf den Grillrost liegt und heruntertropfendes Fett nicht direkt auf die ausgeschaltete Heizschleife tropfen kann, legten wir es auf einen separaten Grillrost, der wiederrum auf eine Grillplatte mit Löchern lag.

Das Fleisch versahen wir mit einem Temperaturfühler, der wiederrum mit dem integrierten iGrill des Weber Pulse 2000 verbunden war. Den Grill stellten wir auf eine Garraumtemperatur von 115°C ein, dabei nutzten wir lediglich die rechte Heizschleife.

In der Weber iGrill App stellten wir um 20.44 Uhr als Ziel-Kerntemperatur 94°C ein.

Während der Grillzeit beobachteten wir, dass bei der Temperaturvorgabe von 115°C, der Grill zwischen 105°C und 120°C pendelte. Bei der Temperaturvorgabe von 120°C pendelte er hingegen zwischen 120°C und 140°C.

Nach 15 Stunden und 11 Minuten informierte uns die App darüber, dass der „Fühler 1“ die Zieltemperatur fast erreicht hat.

Nach weiteren 2 Stunden waren auch die letzten 2°C geschafft, sodass nach genau 17 Stunden und 10 Minuten das Pulled Beef die Ziel-Kerntemperatur von 94°C erreicht hatte.

Den Temperaturverlauf der Vergrillung kann ebenfalls in der App abgelesen werden. Nachfolgend ein Auszug der ersten ca. 2,5 Stunden und der letzten ca. 2,5 Stunden.

Selbstverständlich interessierte uns brennend, wieviel Strom der Weber Pulse 2000 während der Session verbrauchte und wie sich der Verbrauch auf das Portemonnaie auswirkte.

Der Grill verbrauchte 0,38 KWh, was in 17 Stunden und 10 Minuten ca. 1,64 EUR entspricht. Unseres Erachtens finanziell ein sehr positives Ergebnis!

Immer wieder interessant. – Während der Grillzeit verformte sich das Fleisch relativ stark.

Da wir das Pulled Beef erst am Abend essen wollten, verpackten wir es in Alufolie und legten es zusammen mit warmen Wasserflaschen für einige Stunden in eine Iso-Box.

Das überlaufende Fett floss sauber in die Fettauffangschale. Das nächste Mal werden wir allerdings einen Versuch ohne weiteren Rost vornehmen.

Das Fleisch liess sich einwandfrei pullen. Es war zwar definitiv nicht so saftig wie Pulled Pork aber trotzdem alles andere als trocken und somit absolut zufriedenstellend.

Eine gewisse Note von Rauch liess sich durch die Verwendung von dem Rauchsalz erahnen, war jedoch auf keinen Fall so kräftig wie auf einem Holzkohlegrill unter der Verwendung von z. B. Wood Chips.

Alles in allem geschmacklich ein mindestens befriedigendes, wenn nicht gutes und vom Stromverbrauch her sogar ein sehr gutes Ergebnis!

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Schickling Hybrid Grill KohGa Deluxe im Praxis-Test

Spätestens nach unserer Vorstellung des Gasgrills PremioGas XXL vor einigen Wochen, ist für bigBBQ.de-Leser die Firma Schickling Grill längst kein Unbekannter mehr.
Neben Gasgrills aus Edelstahl bietet Schickling auch sogenannte Hybrid Grills an. Genau einen solchen „Zwitter“ haben wir uns genauer angeschaut und einem ausführlichen Praxis-Test unterzogen.

Holzkohlegrill? Gasgrill? …oder vielleicht beides?

Jahr für Jahr erreichen uns in regelmäßigen Abständen immer wieder Fragen, ob wir eher einen Holzkohlegrill oder einen Gasgrill empfehlen. Diese Fragen können wir selbstverständlich nicht mit einem einzigen Satz beantworten, weshalb wir zunächst einmal Gegenfragen wie diese stellen:

– Wie oft grillst du?
– Was grillst du?
– Hast du Ambitionen zukünftig umfangreichere Dinge zu grillen?
– Hast du mehr Spaß am Essen oder an der Technik / Feuer machen usw.?
– Wieviel Zeit steht dir zur Verfügung?
– Balkon, Terrasse, eigener Garten?
usw.

Sind die ersten Fragen beantwortet, geht es meist in die zweite Runde mit weiteren Detail-Fragen. Manchmal sind die Antworten jedoch relativ diffizil:

– Am Wochenende habe ich Zeit, in der Woche jedoch nicht.
– Oft möchte ich gerne räuchern aber eher selten.
o. ä.

Für diejenigen, die keinen ausreichenden Platz für zwei Grills (Gas u. Kohle) besitzen, es einfach nicht einsehen doppeltes Geld auszugeben oder sich generell nicht zwischen den Gattungen Gas und Kohle entscheiden können, bietet Schickling Grill den Hybrid Grill „KohGa Deluxe Kohle + Gas“ an.

Hybrid Grill KohGa Deluxe

Beim KohGa Deluxe ist der Name Programm: „Koh“ steht für „Kohle“, „Ga“ für „Gas“ und „Deluxe“ für die qualitativ hochwertige Ausführung des Gestells mit Ablage und die optionale Aufnahme für die Gasflasche.

Einige Eckdaten: Der Hybrid Grill KohGa Deluxe garantiert schnelles, unkompliziertes Grillen mit Gas – bietet aber auch über viele Stunden entspanntes Grillen und Smoken mit Holzkohle. Der Umbau von Gas auf Holzkohle und wieder zurück ist schnell erledigt. Das Platzangebot auf dem Grillrost mit einem Durchmesser von 57 cm ist auch für mehrere Gäste gegeben. Die Gasflasche ist sicher am Grillgestell befestigt, der Grill somit umgehend einsatzbereit.

Die Montage

Je nach Ausführung, wird der KohGa Deluxe in 2 – 3 Kartons geliefert.

Die einzelnen Teile sind in Umkartons verpackt und teilweise durch Kabelbinder vor dem Verrutschen gesichert.

Das nachfolgende Bild zeigt einen Überblick aller Teile.

Wie so oft bei Schlickling Grill üblig, sind die Edelstahl-Teile vor dem Zerkratzen durch Folie geschützt, die es gilt vor der Montage abzuziehen.

Die Anzahl von Kleinteilen ist relativ übersichtlich.

Die Gasbrenneinheit ist relativ komplex und sauber verschweißt.

Zunächst werden die schwarzen Metallteile zusammengeschraubt und bilden damit das sehr stabile Gestell mit den zwei Reifen und den höhenverstellbaren Beinen.

Anschließend wird der Rahmen aus Edelstahl zusammengeschraubt und mit dem Grillkessel vereint.

Nach dem Zusammenführen vom schwarzen Gestell und dem Kessel nimmt der Grill so langsam Form an.

Nun wird die Deckelhaltung an den Grillkessel geschraubt.

An dem Grilldeckel wird die zum Deckelhalter korrespondierende Aufnahme, das Deckelthermometer, der Deckelgriff mit dem Hitzeschild und die Entlüftung geschraubt.

Der Deckel wird durch Zuhilfenahme des Schnellverschlusses werkzeuglos an den Kessel befestigt. Dadurch ist es später ganz einfach möglich, den Deckel in Windeseile abzunehmen, um z. B. eine Rotisserie zu verwenden.

Als Ablagetisch wird eine dafür vorgesehene Edelstahlplatte in den überstehenden Rahmen eingesetzt.

Unterhalb des Kessels wird der Asche- und Fettauffangbehälter eingesetzt.

Die Gasbrenneinheit wird von oben in den Grillkessel eingesetzt. Dabei ist darauf zu achten, dass die beiden Stifte des Gasreglers in der zuvor montierten „Gasregelbox“ mit der eingebauten Piezo-Zündung geführt werden.

Die Gasbrenneinheit wird von unten mit einer unter Spannung stehenden Feder fixiert. Anschließend werden die schwarzen Regler auf den Gasreglerstiften gesteckt und der Gasschlauch werkzeuglos in die dafür vorgesehene Aufnahme geschoben.

Damit während des Betriebs kein Fett oder Bratensaft in die Flammen tropft, wird zuvor das „Schutzblech“ über die Brenner gesetzt.

Zum Schluss wird der klappbare, aus Edelstahl gefertigte Grillrost aufgelegt.

Damit die Gasflasche nicht vor jedem Einsatz zum Grill gebracht und erneut angeschlossen werden muss, dient eine Plattform als permanenter Ständer.

Nach dem Zusammenbau des Grills müssen folgende Teile übrig geblieben sein. – Diese müssen gut aufgehoben werden, denn sie finden erst im Holzkohlebetrieb Verwendung.

Auch an einen „Gasflaschenmantel“ hat Schickling gedacht. Er lässt die meist unansehnliche Gasflasche verstecken.

Das mitgelieferte dicke Gummiband wird um die Gasflasche gelegt, gespannt und anschließend auf der Gasflaschenplattform fixiert.

Voilà – fertig ist der auf Gas-Betrieb vorbereitete Hybrid Grill KohGa Deluxe Kohle+Gas und macht eine richtig gute Figur.

Die Inbetriebnahme im Gas-Modus

Zum Zünden wird nach der bekannten Dichtungsprüfung mit Seifenwasser zunächst der Gashahn der Gasflasche geöffnet. Anschließend wird der rechte Gasregler für die beiden inneren Gasbrennerringe leicht eingedrückt, dabei aufgedreht und nach ca. 2 – 3 Sekunden die Piezozündung betätigt. Die Zündung klappt in aller Regel schon beim ersten Mal. Zum Zünden des äußeren Gasbrennerrings mit dem linken Gasregler müssen die inneren Ringe bereits brennen, sodass die Flamme überspringen kann. Anders herum ist es nicht möglich den äußeren Brenner zu entzünden.

Während der letzten Wochen haben wir sehr viele Gerichte auf dem KohGa Deluxe im Gas-Modus zubereitet. In manchen Fällen nutzten wir nur die beiden inneren Brenner zum Erhitzen von z. B. gusseisernen Töpfen/Schalen. Diese entwickeln mehr als ausreichende Leistung, um die teilweise sehr dickwandigen Behältnisse zu erhitzen.

Andere Male nutzten wir nur den äußeren Brenner, um im Zentrum indirekt zu garen oder mit allen Brennern umfangreiche Gerichte zuzubereiten. Nachfolgend ein paar Impressionen, von denen die detaillierten Rezepte in späteren Berichten folgen werden.

Erwähnenswert ist auch die relativ große Ablage. Sie lässt selbst große und schwere Schneidebretter sicher stehen.

Am häufigsten ist bei uns der KohGa Deluxe jedoch als Allrounder „für zwischendurch“ im Einsatz. Ob für ein einfaches Steak, ein leckeres Bratwürstchen oder schmackhafte Cevapcicis. Ob zu zweit oder mit 8 Personen. – Der KohGa Deluxe ist sehr mobil, super-schnell zur Stelle und somit sehr flexibel.

Die Temperaturbereiche im Gasbetrieb

Bei der Vielzahl von Gasgrills, die wir in den letzten 6 Jahren testeten, sind wir noch nie auf ein Modell gestoßen, dessen vom Hersteller angegebene Temperaturangaben mit der Realität exakt übereinstimmen. – Anders beim KohGa Deluxe (Test-Umgebungstemperatur 18°C):

  • Die minimale Temperatur zum low´n´slow Grillen oder Warmhalten mit dem äußeren Brenner liegt bei exakt 100°C (Holzkohle-Entlüftung offen).
  • Die maximale Temperatur zum indirekten Grillen von großem Gargut wie z. große „Braten“, Bacon Bombs, Hähnchen o. ä. liegt bei 200°C.
  • Die maximale Temperatur liegt bei der Nutzung von allen Brennern bei 325°C.

Der Umbau von Gas- auf Holzkohlebetrieb

Der Umbau von Gas- auf Holzkohlebetrieb ist in weniger als 5 Minuten erledigt.

Zunächst wird der Gasschlauch abgezogen.

Nun werden die beiden Knöpfe der Gasregler abgezogen und die untere Spannfeder der Gasbrenneinheit gelöst.

Die Gasbrenneinheit wird nach oben hinausgezogen und an einem sicheren Ort aufbewahrt.

Die untere Öffnung im Kessel wird von innen durch ein Blech verschlossen, somit kann die Gasregeleinheit montiert bleiben…

…sowie die oberen beiden Öffnungen im Deckel ebenfalls mit Blechen luftdicht abgeschlossen.

Zu guter Letzt wird der Kohlebehälter eingesetzt.

Auch im Holzkohle-Betrieb macht unseres Erachtens der KohGa Deluxe optisch einen sehr schicken und modernen Eindruck.

Die Inbetriebnahme im Holzkohle-Modus

Selbstverständlich wollten wir herausfinden, wie sich der KohGa Deluxe im low’n’slow-Bereich schlägt. Damit wir die Luftzufuhr ganz genau steuern konnten, kennzeichneten wir die jeweiligen Stellungen der Luftzufuhr mit einem wasserfesten Stift am Kessel.

Mit jeweils einer großen Hand voll durchgeglühten Briketts bestückten wir zwei sich gegenüberliegende Bereiche des Kohlerosts, regelten den Grill auf ca. 120°C ein und legten zum Smoken einige Wood-Chips auf.

Unser Vorhaben war, dass wir die Spareribs ohne den Grill großartig nachzuregeln zu müssen, für 5 Stunden bei ca. 120°C smoken.

Nach 5 Stunden bestrichen wir die Spareribs mit BBQ-Sauce und freuten uns über das schmackhafte Ergebnis. Während der 5 Stunden musste die Luftzufuhr des KohGa Deluxe zweimal leicht nachgeregelt werden. Ein Ergebnis, welches unseres Erachtens mehr als vertretbar ist!

Die Reinigung und Pflege

Die Reinigung ist wie bei jedem anderen Kugelgrill sehr einfach. Der Grillrost aus Edelstahl kann mit einer Edelstahl- oder Messing-Bürste gereinigt werden. Der Grillkessel wird am besten mit einem Handfeger ausgefegt. Der Asche- und Fettauffangbehälter wird entnommen und entsprechend entleert.

Damit der Grill nicht verstaubt, bietet Schickling Grill übrigens optional auch die passende Abdeckhaube.

Zahlen, Daten und Fakten (Herstellerangaben)

Produkteigenschaften

• Holzkohlegrill und Gasgrill in einem Kugelgrill
• Kugelgrill Edelstahl – made in Germany
• Sehr stabiles und robustes Untergestell
• Das Material vom Untergestell ist aus pulverbeschichteten Stahl
• Zwei hochwertige Vollgummireifen mit Edelstahlabdeckung
• Zwei höhenverstellbare Schraubfüße – passend für jeden Untergrund
• Grilldeckel aus Emaille inklusive Thermometer
• Die Höhe des Grilldeckels beträgt 23cm
• Der Grilldeckel lässt sich mit einem Handgriff abnehmen
• Hochwertiges Deckelscharnier aus Edelstahl
• Seitenablage aus Edelstahl mit integrierten Haken für Grillzubehör
• Stufenlose Luftzufuhrregelung unterhalb des Kugelgrills
• Entnehmbare Auffangwanne aus Edelstahl – leichte Reinigung
• Der Kugelgrill Edelstahl hat ein Gewicht von 35kg
• Der Durchmesser der Grillfläche beträgt 57cm
• Platz für ca. 22 Würste oder 10 Steaks
• Kombinierbar mit einer großen Auswahl an Grillzubehör

Produkteigenschaften vom Edelstahlbrenner

• Der Gasbrenner Edelstahl besteht aus zwei seperat regelbaren Brennerschleifen
• Der Edelstahlbrenner wird über eine Piezozündung gestartet
• Der Gasbrenner ist mit einer Flammensicherung ausgestattet – Kein ungewollter Gasaustritt möglich
• Der Edelstahlbrenner eignet sich hervorragend für direktes und indirektes Grillen
• Die Brennerleistung beträgt 12kW
• Der Edelstahlbrenner erreicht eine Temperatur von 100°C bis 325°C
• Die Länge vom Gasschlauch beträgt 80cm
• Der Gasschlauch ist mit einer innovativen Schnellkupplung ausgestattet – ohne Werkzeug abnehmbar
• Im Lieferumfang ist ein Druckminderer (50mbar) enthalten

Fazit

Die Montage war dank guter Aufbauanleitung in ca. 90 Minuten bewerkstelligt. Die Verarbeitung durch hochwertige Materialien gewährleistet garantiert eine sehr lange Lebensdauer.

Die beiden inneren Brenner starteten im Gas-Betrieb durch die Piezo-Zündung wiederholt auf Anhieb. Die Zündung des äußeren Brenner, abhängig durch die inneren Brenner ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, funktioniert jedoch ebenfalls perfekt.

Die Hitzeverteilung über den gesamten Grillrost hinweg ist recht gleichmäßig, jedoch im hinteren Bereich etwas höher. Feature-Request: Ab einer Temperatur von ca. 300°C erhitzt sich der Griff des Deckels so sehr, dass man ihn vorsichtshalber nur mit Hitzeschutzhandschuhen anfassen sollte.

Auch im Holzkohle-Betrieb macht der KohGa Deluxe eine sehr gute Figur. Das Niedrig-Temperatur-Garen über einen langen Zeitraum beherrscht er genauso wie das Backen von Pizza unter Höchsttemperaturen. Die Lüftungssteuerung funktioniert tadellos.

Der Schickling Hybrid Grill KohGa Deluxe Kohle+Gas hat uns absolut positiv überrascht. Er ist unwahrscheinlich schnell einsatzbereit und kann werkzeuglos mit wenigen Handgriffen (unter 5 Minuten) von Gas- auf Holzkohlebetrieb (oder andersherum) umgebaut werden.

Der von uns getestete Grill „KohGa Deluxe Kohle + Gas“ kostet 595 EUR, die „Gasflaschenhalterung KohGa Deluxe 11 kg“ 99,50 EUR. Unserer Meinung nach ein sehr faires Preis-/Leistungsverhältnis!

Beide Daumen hoch für diesen sehr reifen Allround-Grill für sowohl Gas-, als auch Holzkohle-Fans.

Leogard Santa Maria Aufsatz für den Kugelgrill

Abwechslung ist wichtig und Zubehör für Kugelgrills kann man nicht genug haben! Wie oft schon hatten wir beim x-ten Kugelgrill-Gadget gedacht, nun ist doch fast alles bereits erfunden worden. – Weit gefehlt, denn immer wieder lassen sich pfiffige Köpfe etwas Neues einfallen, um uns Grillern die Freizeit mit neuem Zubehör zu versüßen.

Das hatten sich auch Tom und Robert Schmid aus Ottendorf-Okrilla gedacht. Die beiden Brüder sind begeisterte Griller und Hobby-Köche, große Freunde vom urigen Holzfeuer und absolute Fans vom Santa Maria Style.

Als Tom und Robert mich auf den Santa Maria Style ansprachen musste ich zugegebenermaßen erst einmal recherchieren was damit gemeint ist.

Ich fasse es mal so zusammen: „Grillgut im aromatischen Rauch eines Holzfeuers über offener Flamme zubereiten und dabei den Abstand des Grillrostes dynamisch den gegebenen Anforderungen anpassen.“ Des Weiteren fand ich heraus, dass die aus Kalifornien (Santa Maria Valley / Central Coast) aus der Mitte des 19. Jahrhunderts stammende Art des Grillens sehr viel Spaß bereiten und für Geselligkeit unter den Gästen sorgen soll.

Tom und Robert möchten diese Art des Grillens für Jedermann nach Deutschland holen, feilten aus diesem Grund monatelang an dem Leogard Santa Maria Aufsatz und möchten das Projekt über ein Crowdfunding finanzieren. Die ersten 100 Aufsätze sollen für einen Preis von 199 EUR verkauft werden.

Schaut euch folgendes Video an, damit ihr euch einen kleinen Vorgeschmack holen könnt.

Alle weiteren Infos bekommt ihr hier…

Wir von bigBBQ.de waren so neugierig, dass wir uns einen Prototypen des Leogard Santa Maria Aufsatzes einmal genauer anschauten.

Lieferumfang

Der Leogard Santa Maria Aufsatz wird in einem großen und sehr flachen Paket versendet. Der zweiteilige Aufsatz wurde vollständig aus Edelstahl gefertigt und für den Versand durch zwei Kabelbinder fixiert.

Unser Prototyp wurde fertig montiert angeliefert, beim Serienmodell werden sehr wahrscheinlich ein paar kleine Montageschritte notwendig sein. Der erste Teil des Aufsatzes bildet der eckige „Aufzug“ (rechts im Folgebild), hingegen der zweite runde Teil als Grillrost-Träger (Grillrost nicht im Lieferumfang) dient. Beide Teile sind durch ein Stahlseil miteinander verbunden.

Soweit wir das als Nicht-Metaller beurteilen können, ist die Verarbeitung der Teile sehr gut. Alle Teile sind sauber verschweißt und entgratet.

Montage an den Kugelgrill

Zunächst werden die beiden Flügelmuttern der Grillkesselwand-Halterung gelöst.

Nun wird die Halterung an den Grillkessel geschraubt. Das geschieht ohne Werkzeug und ohne die Gefahr, die Emaille zu beschädigen.

Für die gegenüberliegende Griffseite werden ebenfalls zwei Flügelmuttern gelöst.

Das Gegenstück der Halterung, mit den integrierten Schrauben, wird von unten in die dafür vorgesehenen Löcher des Aufsatzes gesteckt und mit den Flügelmuttern fixiert.

Nun muss nur noch der vorhandene Grillrost auf den Grillrost-Ring gelegt werden.

Die komplette Montage des Leogard Santa Maria Aufsatz ist in weniger als 3 Minuten erledigt.

Die Funktionsweise

Der Grillrost wird durch Drehen der obenliegenden Kurbel an einem Stahlseil heraufgezogen und hinabgelassen. Das Stahlseil windet sich dabei um die Kurbelachse. Wie alle übrigen Teile ist auch die Kurbel aus Edelstahl, wird im Betrieb jedoch nicht heiß.

Damit der Grillrost nicht hin und her schaukelt oder kippt, wird der Grillrost-Ring in zwei sich gegenüberliegenden Kanälen geführt.

Die Regulierung der Grillrost-Höhe dient sekundär dem Entzünden und dem Nachlegen des Holzes, sowie primär der variablen Hitzezuführung, die von unten auf das Grillgut wirkt.

Der Belastungstest

Um herauszufinden wie belastbar das System ist, beschwerten wir den Grillrost mit ca. 2,8 kg schweren Steinen.

Ab ca. drei Steinen, was einem Gewicht von über 8 kg entspricht, fing der Grillrost an sich langsam selbst nach unten zu bewegen. – Die erreichte Belastbarkeit des Aufsatzes sollte also auch für sehr großes und schweres Fleisch mehr als ausreichend sein.

Der Praxistest

Für den Praxistest wollten wir gerne unterschiedlichste Waren vergrillen. Gourmetfleisch.de war so freundlich und stellte uns u. a. folgendes Grillgut zur Verfügung:

Bison-Patties mit Sesam-Burger-Buns
US Flanksteak
Dry Aged Galizien Entrecôte
Iberico St. Louis Style Ribs
Duroc Käsegriller

Zum Befeuern verwendeten wir handelsübliches Eichen- und Buchen-Holz (unterer Ablagerost).

Das Entzünden der Holzscheite funktionierte auf Anhieb. Wie wir bereits in diversen Artikeln beschrieben hatten, werden drei Anzündwürfel auf zwei sich parallel gegenüberliegenden Holzscheiten gelegt. Anschließend werden 2 x 2 weitere Scheite, jeweils um 180 Grad gedreht, aufgelegt.

Sobald die sechs 6 Holzscheite so gut wie durchgeglüht sind, werden zwei weitere Scheite an der Kesselwand gelegt. So erhält man 3 Temperaturzonen:

– Sehr hohe direkte Hitze durch zwei lodernde Holzscheite an der Kesselwand
– Hohe bis mittlere direkte Hitze durch sechs durchgeglühte Holzscheite in der Kesselmitte
– Indirekte Hitze durch Strahlungswärme an der gegenüberliegenden Kesselwand

Alternativ kann auch die gesamte Grillfläche befeuert und durch das Variieren der Grillrost-Höhe die Hitzestrahlung auf das Grillgut bestimmt werden. – Die eigentliche Art des Santa Maria Styles.

Als Erstes wurden neben den Duroc Käsegrillern die von uns mit Kräutern der Provence gewürzten Iberico Spareribs in den lodernden Flammen kurz angegrillt. Damit die Spareribs in Ruhe gewendet und anschließend umplatziert werden konnten, kann mit Hilfe der Kurbel der Grillrost spielend einfach hochgedreht werden. Das sieht dann in etwa so aus: bigBBQ.de-Instagram-Link

Die Duroc Käsegriller konnten sich sehen lassen! Weder waren sie zu hell noch waren sie verbrannt.

Einige der Gäste wünschten sich anstelle einer Bratwurst eine Currywurst. Voila…!

Auf folgendem Bild sind sehr schön die unterschiedlichen Temperaturbereiche ersichtlich. Von rechts oben nach links unten wird es in diversen Abstufungen immer heißer.

Während die Iberica Spareribs bei mittlerer Hitze nachgarten, wurden die Bison-Patties gegrillt.

Die Patties wurden auf den Punkt genau gegrillt und in der Kinder-Variante mit Salat, Gurken, Tomaten, Ketchup und Mayonnaise im Sesam-Bun serviert.

Es wird Zeit für ein leckeres Steak. – Der Grillrost war mittlerweile so heiß, dass das Galizien Entrecôte nicht länger als zweimal für ca. 30 Sekunden je Seite gegrillt werden durfte.

Anschließend wurde das Steak zum Nachgaren in den mittleren Bereich in mittlerer Höhe versetzt.

Übrigens: Die Kurbel des Leogard Santa Maria Aufsatzes ist ein magischer Anziehungspunkt für Kinder (unter Aufsicht!!!). O-Ton unseres Sohnes: „Papa! Das ist jetzt unser allerbester Grill!“

Das inzwischen fertig gegarte Galizien Entrecôte sah nicht nur gut aus, es schmeckte auch vorzüglich!

Zu guter Letzt wurde noch ein US Flanksteak aufgelegt, welches wir zuvor zum Schutz vor dem Hochbiegen mit einem scharfen Messer in Routenform anritzten.

Unter fachmännischer Unterstützung unseres Sohnes wurde auch dieses Steak vorbildlich vergrillt und anschließend genossen. Eine wahre Gaumenfreude!

Fazit

Das scheinbar unendlich große Einsatzgebiet des Kugelgrills wird durch den Leogard Santa Maria Aufsatz erneut ausgedehnt. Die Erweiterung ist in unter 3 Minuten montiert, sodass der Grillspaß umgehend starten kann.

Das echte „Feuer machen“ und „Nachjustieren“ mit Holzscheiten bereitet jedem eingefleischten Griller mit Sicherheit sehr viel Freude.

Der Leogard Santa Maria Aufsatz ist sehr stabil gebaut. Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei regelmäßigen Einsätzen irgendetwas kaputt gehen wird. Die „Hebe- und Senk-Funktion“ funktioniert tadellos, dennoch wäre es von Vorteil, wenn der Grillrost aus ästhetischen Gründen weniger schräg hängen würde. – Dem guten Grillergebnis tut das selbstverständlich keinen Abbruch!

Apropos gutes Grillergebnis: Selbstverständlich bekommt man ein mindestens gleich so gutes Ergebnis auch mit einem Kugelgrill ohne einem Leogard Santa Maria Aufsatz hin. Trotzdem macht das Grillen mit dem höhenverstellbaren Aufsatz riesigen Spaß und sorgt für hohe Flexibilität. – So sehen es auch die Gäste: Das Grillen im sogenannten Santa Maria Style zieht stets die Gäste mit neugierigen Blicken an, lässt sie lange an dem Grill verweilen und sorgt somit für Geselligkeit.

Weitere Infos zum Leogard Santa Maria Aufsatz und dem Crowdfunding-Projekt findet ihr hier(!) und auf diesen(!) Seiten.

Für diejenigen, die bereits viele Kugelgrill-Gadgets ihr Eigen nennen und auf Ausschau nach Neuem sind, ist der Leogard Santa Maria Aufsatz ein tolles Nice-to-have-Zubehör.

Achtung: Nach unseren Erfahrungen schadet das Heizen mit Holz und den damit verbundenen hohen Temperaturen der Emaille des Weber Kugelgrills ohne Deckel nichts. Verwendung trotzdem auf eigene Gefahr!