Grillseminar Wald und Wild (Santos Grills)

Könnt ihr euch noch an meinem Geflügel- u. Spareribs-Halter – Produkttest (Santos Grills) aus dem Sommer erinnern? Schon damals imponierte mir, dass das Unternehmen Santos Grills aus Köln neben dem Verkauf von Markengrills und -Zubehör von namhaften Herstellern wie Weber, Napoleon, Big Green Egg, Monolith oder Joe’s BBQ Smoker‎ (um nur einige zu nennen), seine eigene Produktlinie von Gasgrills aller Größen bis hin zu einem riesigen Zubehör-Programm unter dem Label Santos anbietet. Vor Kurzem bot sich nun endlich mal die Möglichkeit, den Showroom zu „besichtigen“.

Auf 1.200 qm bietet Santos Grills in mehreren nostalgisch geprägten Fabrikhallen all das, was das Grillerherz höher schlagen lässt. Leider lassen sich solche Eindrücke nicht in Bildern festhalten, so etwas muss man selbst erleben! Bitte plant mindestens einen halben Tag Zeit ein, die benötigt ihr, um wirklich alles zu sehen – so groß ist die Auswahl! Falls euer Partner sich nicht all zu sehr für Grillen interessiert, kann er/sie in der Zwischenzeit sich die vielen schönen Wohn-Accessoires anschauen und sich an der Bar diverse Kaffee-Köstlichkeiten anbieten lassen. Selbst an die Kleinen wurde gedacht, überall wurden Lollys und andere Süssigkeiten ausgelegt. Des Weiteren dürfen sich die Kleinen in der Spielecke austoben.

Die Santos Grills Grill-Akademie rundet das riesige Grill-Programm ab und bietet dem Besucher rund 400 Seminare pro Jahr. An einem solchen Grill-Seminar durfte ich spontan mit meiner Frau teilnehmen und möchte euch einige Impressionen zeigen.

Grillseminar Wald & Wild

Das um 17.00 Uhr beginnende Abend-Grill-Seminar fand im Ladenlokal angrenzendem gläsernen Wintergarten statt.

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Zur Auswahl standen den 18 Teilnehmern an diesem Abend 3 Gasgrills mit ordentlich Power!

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Vom Wintergarten ging es über eine Treppe direkt in die Küche, in der alle Vorbereitungen getätigt wurden.

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Die Teilnehmer durften sich in kleine Gruppen aufteilen und bekamen unter Anleitung des Kochs, viele Tipps und Tricks von der Warenkunde über die Zubereitung der Speisen bis hin zum eigentlichen Grillen. Es war zwischendurch immer genügend Zeit, dem Koch und den anderen Seminar-Teilnehmern über die Schulter zu schauen und viele interessante Gespräche zu führen.

Zum Anfang wurde ein Appetizer auf dem Pizzastein zubereitet.

Flammkuchen mit Feldsalat u. Preiselbeeren

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Später folgte auf Zedernholz-Planke gegartes Fingerfood.

Wildlachs in Rote Bete Saft mit Kaffeesalz u. Fenchel

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Zwischendurch wurde auf Wunsch immer wieder Wein, Sekt, Bier, Kaffee oder sonstige Kaltgetränke von der freundlichen Servicekraft gereicht.

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Nun folgten die Vorbereitungen für den nächsten Gang.
Wild-Burger mit violetten Senf u. Kräutersaitlinge
Meine Frau Nicole wolfte für die Burger-Pattis mit einer KitchenAid Wild-Kaninchen- und Hirsch-Rücken zu Hack.

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Nun wurde die Burger-Straße aufgebaut und jeder Teilnehmer konnte sich seinen eigenen Wild-Burger zusammen bauen.

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Nun ging es Schlag auf Schlag.

Steak vom Wildschwein mit Birnen-Walnuss-Salat

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Bandiertes Wild-Kaninchen mit Salbei
u. gegrilltem Kürbis mit Chili u. Zimt

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Hirschrücken-Braten
mit Gratin von Süßkartoffeln u. Kokos

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Zum Abschluss gab es als Dessert warmes Gebäck.

Blätterteig-Mohnschnecke mit Datteln/Preiselbeeren

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Die von Santos Grills zur Verfügung gestellten hochwertigen Schürzen und Rezepte durften am Ende der Veranstaltung mit nach Hause genommen werden.

Zusammengefasst möchte ich wirklich ausdrücklich sagen, dass es mehr als ein rundum gelungener Abend gewesen ist.

Die 5 1/2 Stunden vergingen wie im Flug, wir haben interessante Menschen kennen gelernt, hatten viel über Wild gelernt und sind überaus zufrieden mit einem leicht überfüllten Magen nach Hause gefahren.
Da meine Frau und ich bisher noch keine großen Erfahrungen mit Wild hatten, war es speziell für uns eine tolle Erfahrung die vielen Köstlichkeiten in Hülle und Fülle zu geniessen.

Ich empfehle dieses Grill-Seminar auch all jene, die nicht so gerne in der Küche „schnibbeln“ und bis heute nichts mit grillen zu tun hatten.
Ein Grill-Seminar ist auch ideal als Geschenk!

Erfahrungsbericht Vakuumierer CASO VC10

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Habt ihr auch schon einmal den Kauf eines Vakuumierers in Erwägung gezogen?
Welche Vorteile hat ein solches Gerät, wie funktioniert es, wie teuer ist es und lohnt sich die Anschaffung wirklich?

Einsatzmöglichkeiten
– Lebensmittel halten 5 – 8 Mal länger frisch (Käse, Aufschnitt, Kaffeebohnen usw.)
– Schnelleres Marinieren / Rubben
– Kein Gefrierbrand
– Saucen können in flachen Beuteln eingeschweisst und gestapelt werden
– Vakuumgaren im Wasserbad (Sous-vide)
– Auslaufsicheres verpacken bei Reisen, Camping oder Wassersport (trockene Kleidung, Streichhölzer, Duschgel usw.)
– Kleinteile vor Schmutz und Verlust schützen
– Wiederverschließen von Kartoffelchips usw.
– Münzen und andere Sammlerstücke aus Metall vor Oxidation (Anlaufen) schützen

Aufgabenstellung
Fleisch aus dem Großmarkt zu kaufen ist preislich sehr attraktiv, jedoch sind die zum Verkauf stehenden Verpackungseinheiten sehr groß. Es empfiehlt sich, dass meist sehr große Stück Fleisch zu Hause in einzelnen Portionen aufzuteilen und schonend einzufrieren. Mein Vorhaben war klar definiert – es musste ein Vakuumierer her, der klein und kostengünstig ist.

Lösung
Nach längerer Internet-Recherche ist die Wahl auf den Vakuumierer CASO VC10 gefallen. Er kostet im Einzelhandel in der Regel zwischen 50 und 59 EUR, bei Rabattaktionen im Großhandel (Metro) habe ich ihn sogar schon öfter für unter 43 EUR inkl. MwSt. gesehen.

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Der VC10 ist ein Einstiegsgerät mit einem Vakuum (laut Herstellerangaben) von ca. 90 % (–0.8 bar).
Zum Verpackungsinhalt gehört unter Anderem eine weitere Moosgummi-Lippe (Ersatz) und 10 Gratis-Beutel im Format von 20 x 30 cm. Es kann Beutel- oder auch Rollen-Ware verwendet werden. Das Schweißband ist in der Lage, Ware bis zu einer Breite von 29 cm zu verschweißen. Schweißen kann das Gerät so gut wie jeden Kunststoff-Beutel – vakuumieren leider nur die relativ teuren Spezial-Vakuum-Beutel. Der durchschnittliche Preis liegt bei ca. 10 EUR für 50 Beutel im Format von 20 x 30 cm (20 Cent/Beutel). Günstigere Alternativen gibt es über diverse Online-Shops.

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Der VC10 ist sehr übersichtlich aufgebaut. Er besitzt 3 Tasten. Die erste Taste (Schweißen) kann einen Beutel verschweißen, ohne ein Vakuum aufzubauen. Die dritte Taste (Vakuum & Schweißen) entzieht dem Beutel im ersten Schritt die Luft um ein Vakuum aufzubauen und verschweißt im darauf folgenden Schritt den Beutel. Die zweite Taste (Stop) bricht zu jeder Zeit den Vakuum- oder Schweiß-Vorgang ab. Man benötigt im Alltag in der Regel lediglich die dritte Taste (Vakuum & Schweißen).

Vakuumier- u. Schweiß-Vorgang

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Den Deckel des VC10 anheben (ggf. die äußeren beiden Entriegelungstasten betätigen) und den Beutel mit der offenen Seite in die Vakuum-Kammer platzieren.

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Den Deckel verschließen und die dritte Taste (Vakuum & Schweißen) betätigen. Das Gerät beginnt selbstständig Luft aus dem Beutel zu ziehen und leitet nach dem Erreichen des Vakuums den Schweiß-Vorgang ein.

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Nun den Deckel wieder entriegeln (die äußeren beiden Entriegelungstasten betätigen) und den Beutel entnehmen. Auf Wunsch kann zur Sicherheit auch eine zweite Schweißnaht erzeugt werden. Dazu den Beutel ca. 1 cm aus dem Gerät ziehen und die erste Taste (Schweißen) betätigen.

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Der CASO VC10 genügt meinen Ansprüchen absolut. Die Vakuumleistung ist völlig ausreichend, sodass sich die Folie sogar in die Vertiefungen von Fleisch/Knochen, Erdnüssen usw. zieht. Die Nähte sind immer sauber verschweißt und halten sicher.

Der günstige CASO VC10 kann jedoch noch mehr. In der Vakuum-Kammer befindet sich ein kleiner runder hohler Nippel. Auf dem Nippel kann das Ende eines dünnen Gummischlauchs aufgesetzt werden, dass andere Ende wird an einer Vakuum-Dose angeschlossen. Die Vakuum-Dose kann nun z.B. mit mariniertem Fleisch gefüllt werden. Nun wird die dritte Taste (Vakuum & Schweißen) betätigt, sodass der VC10 die Luft aus der Vakuumdose zieht. Wenn das Vakuum erreicht wurde, stellt sich das Gerät automatisch ab – auf einen Schweiß-Vorgang verzichtet das Gerät in diesem „Modus“.

Tipp
Selbstverständlich kann auch in einem Beutel mariniertes Fleisch vakuumiert werden. Damit keine Flüssigkeit in die Vakuum-Kammer gerät, faltet man ein Stück Küchenpapier (Küchenkrepp) und legt es vorne in den Beutel. Erreicht die Flüssigkeit das Küchenpapier, kann der Vakuum-Vorgang gestoppt und der Schweiß-Vorgang eingeleitet werden.

Wood Wraps vs. Wood Plank (derhobbykoch.de)

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Was schmeckt besser? Was ist günstiger? Was ist cooler?
bigBBQ.de ist in Zusammenarbeit mit derhobbykoch.de dieser Frage auf den Grund gegangen und kam nach einem ausführlichen Test zu einem interessanten Ergebnis.

Der Online-Shop derhobbykoch.de bietet Know-how für alle ambitionierten Köche. Dieses Wissen beruht auf der 160-jährigen Erfahrung im Verkauf von Haushaltswaren in den Ladengeschäften „Grimm“ der Städte Freising und Landshut.
Zu den vielen Geschenkideen, Küchenhelfern, Messern, Töpfen u. Pfannen sowie Küchenkleingeräten, Büchern u.v.m., findet ihr auf den Internetseiten von derhobbykoch.de unter Anderem viele Tipps, Ideen, Rezepte und Artikel rund um das kreative Kochen und Genießen, sowie unser schönes Grill- und BBQ-Hobby. Schaut euch dazu den „derhobbykoch.de Blog“ und das „derhobbykoch.de Forum“ an.

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Zu den Protagonisten

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Weber Wood Wraps Zedernholz
Maße: 190 x 190 mm
8 Stück, Preis: 11,99 EUR

Wood Wraps sind dünne „Holz-Blätter/Papiere“, man könnte auch „Furniere“ sagen. Sie lassen sich im feuchten Zustand sehr gut gegen die Faserrichtung aufwickeln und anschließend durch den Einsatz des mitgelieferten dicken Fadens mit einer Schleife oder eines Knotens fixieren. Mit Wood Wraps lassen sich die unterschiedlichsten Fleisch-Arten, Gemüse-Sorten und Teilstücke von Obst garen. Die Wood Wraps können aus hygienischen Gründen, als auch durch Gründe der relativ dünnen Beschaffenheit, nur ein einziges Mal verwendet werden.

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Weber Räucherbrett Zedernholz, klein
Maße: 300 x 150 mm, 11 mm stark
2 Stück, Preis: 13,99 EUR

Wood Planks (Räucherbretter) hingegen sind ca. 11 mm starke Holzplanken, die ebenfalls in Wasser eingeweicht werden sollten. Das Grillgut wird direkt auf die Planke gelegt. Die Räucherbretter lassen sich, nach meiner Erfahrung zu beurteilen, mindestens 5 bis 10 Mal verwenden.

Der Sinn Wood Wraps und Wood Planks einzusetzen ist, dass während des Garprozesses feiner Rauch in das Grillgut zieht und es zu einem unvergesslichen Geschmackserlebnis verfeinert. Die Weber Wood Wraps sind in 2 verschiedenen Holz-Varianten erhältlich, Zedern und Erle. Die Weber Räucherbretter gibt es nur aus Zedernholz.

Genug zur Theorie – jetzt wird „geplankt“ und „gewraped“.

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Zuerst wird die Holzplanke ca. 90 Minuten lang in Wasser eingeweicht. Für die letzten 30 Minuten kommen die Wood Wraps ebenfalls mit ins Wasserbad. Alternativ können die Wood Wraps auch in diversen Flüssigkeiten wie z. B. Rotwein eingeweicht werden. Das verleiht dem Grillgut einen weiteren geschmacklichen Kick.

In der Zwischenzeit werden für den Test die beiden baugleichen Grills vorbereitet. Gleiches Volumen im Kessel, gleiche Menge Briketts und gleiche Gartemperatur (180 Grad).

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Zum Test schnitt ich von einem großen Lachsfilet 4 ähnlich große Stücke und würzte sie sparsam mit folgenden Zutaten.
– Sesamöl
– schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
– Murray River Saltflakes
– etwas brauner Zucker

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Zwei der vier Stücke wurden in Wood Wraps eingewickelt, die beiden anderen Filets wurden auf die vorgeheizte und schon leicht qualmende Holzplanke positioniert.
Die Holzplanke sollte so lange über direkte Hitze vorgeheizt werden, bis das Zedernholz anfängt zu knacken.

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In jeweils eines der dicksten Filets steckte ich zur Kerntemperatur-Überwachung die Sonde meiner beiden Thermometer. Vom einwandfreien Zustand der Thermometer überzeugte ich mich am Vortag. Beide Thermometer zeigten in ein und dem selben Grillgut identische Temperaturen an.

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Die Teilnehmer stehen unter direkter Hitze auf ihren Start-Positionen. Auf los geht´s los … die Deckel geschlossen halten bis zu einer Kerntemperatur von genau 56 Grad.

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Holzplanke
Während der Garzeit entwickelte die Holzplanke kontinuierlich sehr feinen Rauch, der aus den Lüftungsschlitzen des Deckels heraustrat. Man sollte unbedingt darauf achten, dass die Holzplanke kein Feuer fängt, andernfalls sollte man die Planke in den indirekten Bereich verschieben.

Wood Wraps
Die Wood Wraps verursachen im Gegensatz zu den Holzplanken, trotz direkter Hitze, kaum den gewünschten Rauch. Auffallend war hingegen, dass die gewünschte Kerntemperatur von 56 Grad schon nach 8 Minuten erreicht wurde. – Die Holzplanke hingegen benötigte mehr als die doppelte Zeit, nämlich 20 Minuten.

Geschmacksprobe
Bedingt durch die geringe Garzeit kostete ich zuerst den Lachs aus den Wood Wraps. Meine erste Feststellung war, dass es das saftigste Lachsfilet meines Lebens war. Der Geschmack war gut aber nicht spektakulär. Rauch konnte ich leider nicht schmecken. Vielleicht sollte man die Furniere nächstes Mal weniger wässern und den Lachs kräftiger mit z. B. Kräutern würzen.

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Anders beim Lachs von der Planke. – Er war minimal weniger saftig, hatte jedoch den tollen Rauchgeschmack, den der Wood Wraps Lachs vermissen ließ.

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Zahlen, Daten, Fakten

Wood Wrap
+ schnelles garen
++ sehr cooles Aussehen, ideal in kleiner Gesellschaft
+ sehr saftiges Grillgut
– Preis/Wood Wrap 1,50 EUR für ein einziges(!) Lachsfilet
– kaum Rauch-Aroma am Grillgut

Räucherbrett
+ hübsches Aussehen, ideal für große Gesellschaften
+ saftiges Grillgut
++ sehr gutes Rauch-Aroma
– Preis/Räucherbrett/mind. 5 x Benutzung 1,40 EUR für mehrere(!) Lachsfilets

Auswertung
Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass eine vollbelegte Lachsplanke bei Gästen einen genauso großen Wow!-Effekt auslösen kann wie das zeremonielle Auspacken eines Wood Wraps, kann der Sieger nur Holzplanke heißen. Apropos „vollbelegte Planke“. – Weber bietet die Holzplanken auch in einem größeren Format von 400 x 195 mm an! Ausschlaggebend für das positive Urteil für die Holzplanke war jedoch die Eigenschaft, dass die „Dosis“ Rauch sehr gut geregelt werden kann, in dem die Planke zwischen den Zonen direkte/indirekte Hitze verschoben werden kann. Trotz des eindeutigen Siegers bleibt der Wood Wrap für mich eine tolle Alternative. Denn er sieht mega-cool aus und hinterlässt bleibenden Eindruck bei deinen Gästen!

Vielen Dank an derhobbykoch.de für das zur Verfügung gestellte Testmaterial und den tollen Give Aways.

BBQ-Saucen-Test (American Stockyard)

Ihr kennt doch sicherlich alle die berühmten authentischen Saucen von Jim Beam und Hunt´s!
Um diese und viele andere hochwertige und innovative Food-Produkte aus den USA, Kanada, Indien und Südafrika auf den deutschen Markt zu vertreiben, wurde 1993 das Unternehmen C.M.C. The Food Company GmbH aus Mühlheim an der Ruhr gegründet.

Das inhabergeführte Unternehmen bot mir jüngst die Möglichkeit, die neuen American Stockyard Produkte zu testen und einer Geschmacksprobe zu unterziehen.

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Auf dem obigen Bild sind von links nach rechts folgende Geschmacksrichtungen zu sehen:
KC Pitmaster
Memphis Red
Southern Blues
Harvest Apple
Smoky Sweet
Smoky Mustard
Red Rasperry

Die 7 grundverschiedenen Saucen sind nicht nur durch Produktbezeichnungen am Flaschenetikett zu unterscheiden, sondern auch durch jeweils 7 unterschiedlich dezent eingesetzte Farben. Für den Typ „Apfel“ (Harvest Apple) entschied sich das Unternehmen für „grün„, für den Typ „Senf“ (Smoky Mustard) wählte es „gelb„. – Sehr eindeutig wie ich finde und somit absolut hilfreich.

 

Die Saucen werden in einer relativ großen Verpackungseinheit ausgeliefert. Ganze 520 ml BBQ-Sauce füllt jeweils eine der 7 Flaschen. Der Preis von durchschnittlich ca. 6,90 EUR (nach Internet-Recherche 08/2013) ist meines Erachtens relativ moderat.

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Einige der Saucen sind etwas dünnflüssiger, sodass sie sich ideal als Mopping-Sauce verwenden lassen.
Nach diversen Geschmackstests mit Schweinefleisch, Rindfleisch und Geflügel kam ich mit diversen Gäste und Familienmitgliedern über einen Zeitraum von mehreren Grill-Veranstaltungen zu einem Ergebnis, welches in der folgenden Liste ersichtlich wird.

Stockyard

Auffallend oft durften wir die Note „1“ vergeben, da uns die Saucen ausgesprochen gut gefielen! Einzig die Sauce vom Typ „KC Pitmaster“ war mir persönlich durch den Einsatz von Rauch und Senf ein wenig „to much“. Einige Gäste und Familienmitglieder sahen das anders und lobten diese Sauce!

Der absolute Hit war für uns die einzigartige „Harvest Apple“-Sauce. Sie besteht nach Herstellerangaben zu 13% aus Äpfeln und wird durch ausgesuchte Gewürze und braunen Zucker zu einer fruchtig-würzigen Komposition. – Das kann ich geschmacklich absolut bestätigen. Des Weiteren beeindruckten uns die typische BBQ-Sauce „Southern Blues“ sowie die Sauce Red Rasperry durch die fruchtige Süße, der dezenten Schärfe und dem Einsatz vieler stimmiger Gewürze.

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Ich freue mich, wenn ich euch bei der Entscheidungspfindung zum Kauf der nächsten BBQ-Sauce ein wenig helfen konnte. Zusammengefasst kann ich für die in kleinen Chargen gefertigten und nur natürliche Zutaten enthaltenen Saucen der American Stockyard Serie eine eindeutige Kaufempfehlung aussprechen.

Ich bedanke mich bei dem Unternehmen C.M.C. The Food Company GmbH für die zur Verfügung gestellten Muster.

Geflügel- u. Spareribs-Halter – Produkttest (Santosgrills)

Santosgrills verspricht Spitzenqualität zu TOP-Preisen. Um diese Aussage bestätigen zu können, schickte mir Santosgrills zwei ihrer Produkte aus dem großen Zubehör-Programm der Eigenmarke Santos.

Santosgrills, Europas größter Markenshop für Gasgrills, hat sich auf den Verkauf von gasbetriebenen Grills spezialisiert. Ob online oder persönlich im Showroom in Köln, können Gas- wie auch Holzkohle-, Elektro- oder Pelletgrills aller namhafter Hersteller angeschaut und käuflich erworben werden. – Beratung durch das kompetente Team von Santosgrills stets inklusive! Die Erlebniswelt wird u. a. Vorort durch eine Grillschule (rund 400 spezielle Grillkurse jährlich) und online durch ein eigenes Grill-Forum abgerundet.

Testkandidat Nr. 1
Santos Geflügelhalter Gemüsekorb Drunken Chicken
(Geflügelhalter & Gemüsewok 2 in 1)

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Die aus Edelstahl gefertigte Kombination, bestehend aus einem Geflügelhalter und einem Gemüsekorb, wird 3-teilig ausgeliefert.
Teil 1 (rechts auf dem Bild) kann eigenständig als Gemüsekorb verwendet werden. In ihm kann man z. B. eine tolle Pilzpfanne (Rezept) garen. Andernfalls dient der Korb als „Standfuß“ für Teil 2 (Bildmitte), welches das Gefäß für heruntertropfenden Fleischsaft bildet. Das Gefäß kann auf Wunsch mit Flüssigkeit wie z. B. Bier oder Rotwein gefüllt werden, welche das Hähnchen saftig hält. Das Gefäß wird durch 3 abstehende Streben vor dem Umfallen gesichert.
Teil 3 (links auf dem Bild) wird vor dem Einsatz in Teil 2 gesteckt, sodass auch Hähnchen jenseits der 1,5 kg sicheren Halt bekommen.

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Das obige Bild zeigt den zusammengesteckten Geflügelhalter.

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Besitzer eines Weber Gourmet BBQ System-Rosts können den Korb in das dafür vorgesehene Loch versenken (Bild oben), was noch einmal Platz Richtung Deckel garantiert. Alle anderen Griller stellen den Korb einfach auf den vorhandenen Rost.

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Bei einer Gartemperatur von ca. 180 Grad (indirekte Hitze), benötigt das Hähnchen ca. 1 Stunde pro Kilogramm Gewicht um fertig zu garen (85 Grad Kerntemperatur in der Brust gemessen). Eine halbe Stunde bevor das Hähnchen fertig ist, wird das Gemüse hinzugefügt und die Holzkohlekörbe direkt unter den Geflügelhalter geschoben.

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Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ein perfekt gebräuntes Gemüse und ein saftiges Hähnchen mit krosser Haut.

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Der nächste Clou kam zum Vorschein, als das Hähnchen zum Zerlegen vom Geflügelhalter genommen wurde. Es erwartete mich der Fond für eine wohlschmeckende Sauce. Schnell eine Mehlschwitze angerührt, den Fond hinzugegeben und abgeschmeckt mit Salz und Pfeffer. – Fertig! – Lecker!

Die UVP des Santos Geflügelhalter Gemüsekorb Drunken Chicken beträgt
29,90 EUR. Wie ich finde ein super Preis-Leistungs-Verhältnis – uneingeschränkte Kaufempfehlung!

Testkandidat Nr. 2
Santos Spareribs Halter Koteletthalter Bratenkorb

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Auch dieses sinnvolle Grillzubehör ist eine 2 in 1 Kombination. Der Halter kann sowohl als Bratenkorb, welcher ein gleichmäßiges garen garantiert, dienen (Bild oben), als auch als Halter für Spareribs und Koteletts (Bild unten).

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Als Halter für Spareribs bietet das emaillierte Gestell Platz für 6 lange Stränge. Er ist nur so lang, dass problemlos ein seitlicher Flügel eines klappbaren Grillrosts geöffnet werden kann, um Räucherholz oder Briketts nachzulegen.

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Die Spareribs hinterlassen an dem emallierten Halter kaum Gewürz- oder Saucenspuren. Verunreinigungen lassen sich mühelos mit Wasser und einigen Tropfen Spühlmittel säubern.

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Die UVP des Santos Spareribs Halter Koteletthalter Bratenkorb beträgt
18,90 EUR. Ebenfalls ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für ein 2 in 1 Produkt und somit eine weitere Kaufempfehlung!

Vielen Dank an Santosgrills für die zur Verfügung gestellten Testmuster.

Holz aus Leidenschaft – Produkttest (Axtschlag)

Das Unternehmen Axtschlag aus Heidesee, in der Nähe von Berlin, vertraute mir ein Testpaket mit diversen Holzprodukten rund um unser geliebtes Hobby an und bat mich um meine Meinung.
Die eingesetzten handerlesenen Hölzer sind zu 100 Prozent sortenrein und beinhalten weder Verunreinigungen noch irgendwelche Zusatzstoffe. – Natur pur!

Was ist mit dabei?

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Wooden Barbecue Chip – Oak Wood (Eichenholz), Inhalt: 1 kg
Wooden Barbecue Chip – Hickory Wood (Hickoryholz), Inhalt: 1 kg

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Sawdust Barbecue Rüchermehl – Cherry Wood (Kirschholz), Inhalt: 1 kg

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Wooden Barbecue Planks – Alder Wood (Erlenholz), Inhalt: 3 Stk. 300 x 150 mm
Wooden Barbecue Planks – Red Cedar Wood (Rotzeder), Inhalt: 4 Stk. 300 x 150 mm

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Wooden Barbecue Papers – Alder Wood (Erlenholz), Inhalt: 8 Stk. 190 x 150 mm
Wooden Barbecue Papers – Western Red Cedar (Rotzeder), Inhalt: 8 Stk. 190 x 150 mm
Wooden Barbecue Papers – Cherry Wood (Kirschholz), Inhalt: 8 Stk. 190 x 150 mm
Wooden Barbecue Papers XXL – Cherry Wood (Kirschholz), Inhalt: 8 Stk. 190 x 170 mm

Eins Vorweg! Es macht allein schon Spaß, sich die Produktverpackungen anzuschauen und sich über dessen Inhalt zu informieren. Grund dafür sind einheitlich gestaltete Verpackungen mit einem hohen Wiedererkennungswert. Als ich mich telefonisch mit den Jungs von Axtschlag unterhielt merkte ich, wie sehr sie hinter ihre Produkte stehen und verrieten mir unter Anderem, dass für die Gestaltung der Verpackungen ein berühmter Berliner Comic-Zeichner seine Finger im Spiel hatte – sehr beeindruckend wie ich finde – nichts wurde hier dem Zufall überlassen. Nachfolgend zwei Beispiele der gestalteten Rückseiten.

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Nun aber ran an den Speck und die Kohlen vorgeglüht…
Als Erstes bereitete ich meinen Kugelgrill für das garen von Spareribs vor. Da ich schon unzählige Male mit Hickoryholz geräuchert habe, entschied ich mich stattdessen für das mir bis zu diesem Zeitpunkt unbekannte Eichenholz Wooden Barbecue Chip – Oak Wood.

Die auf eine durchschnittliche Länge von ca. 1 cm verkleinerten Eichenholzstückchen (Zum Vergleich: Die Hickory-Stückchen sind 3 – 3,5 cm lang) wurden von mir ca. 1 Stunde vorher in Wasser eingeweicht und landeten anschließend portionsweise auf die glühenden Kohlen. Ich verwende für diesen Zweck immer gerne meinen Smokenator.

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Zarter Rauch wehte aus dem Lüftungsschlitz des Deckels…

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Zur Ansicht des Rauchrings schnitt ich nach 2 Stunden Räucherzeit eines der Leiterchen an und kostete schon einmal vorab den Rauchgeschmack. Vorzüglich, ich bin begeistert!

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An einem weiteren Tag testete ich die Wooden Barbecue Papers und durfte ebenfalls nur gute Erfahrungen machen. Einzig der Faden, zur Fixierung der einzelnen Wood Wraps, ist mit einer Länge von nur 1 m für die 8 mitgelieferten Wood Papers relativ kurz bemessen. Das ist jedoch kein großes Problem, denn man kann alternativ auch Küchengarn verwenden.

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Die Wood Papers müssen vor Ihrem Einsatz ca. 20 min. in Wasser eingeweicht werden. Dem Wasser können selbstverständlich auch andere Flüssigkeiten, wie Rotwein, Whiskey oder Rum hinzugefügt werden. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Separater Bericht…

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Auch die Wooden Barbecue Planks hatte ich mehrmals genauer unter die Lupe genommen. Die zuvor mit Wasser eingeweichten und anschließend vorgeheizten Planken geben dezent Rauch ab und verleihen dem Grillgut eine individuelle Note. Die Rotzeder-Variante gefiel mir am aller Besten.
Separater Bericht…

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Zusammengefasst kann ich den von mir getesteten Produkten eine ausdrückliche Kaufempfehlung aussprechen. Sie funktionieren auf Anhieb wie gewünscht und hinterließen bei meinen Gästen bleibenden Eindruck. Gerade für Anfänger ist es sehr zu empfehlen, sich einmal die Rückseite der Produkt-Verpackungen mit den Anwendungshinweisen anzuschauen.
Ich freue mich schon auf weitere tolle Gerichte mit den Holzprodukten von Axtschlag – Das Jahr hat 365 Tage – besucht bigBBQ.de regelmäßig weiter!

Vielen Dank an Axtschlag für das zur Verfügung gestellte Testpaket.

Steak-Gewürze-Test (SteakChamp)

SteakChamp – das Spezial-Thermometer zur Bestimmung der Kerntemperatur von Steaks, kennen inzwischen viele. Es ist tausendfach erprobt und bekommt durchweg gute Kritiken.
Nun startet das erfolgreiche Unternehmen mit einer weiteren Produktreihe durch – die Steak-Gewürze! Sie beinhalten laut Hersteller-Angaben keine Zusätze und wurden nur mit den hochwertigsten Zutaten zusammengestellt, verpackt in einer tollen Metalldose.

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Voller Vorfreude empfing ich die Postsendung mit den Produkt-Mustern und studierte die Zutatenliste, um mir einen Überblick über den möglichen Einsatzzweck zu verschaffen.

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No. 1 – New York – Pfeffer & Meersalz, Füllgewicht: 90g
Zutaten: Sal Tradicional aus Portugal (feuchtes Meersalz), Schwarzer Pfeffer, Pyramidensalz aus dem Atlantik, Rosa Beeren (Schinusbeere), Grüner Malabar Pfeffer, Piment, Szechuanpfeffer, Kubebenpfeffer, Chili

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No. 2 – Kansas City – Chili & Pfeffer, Füllgewicht: 90g
Zutaten: Pfeffer schwarz und weiß, Chilis (Cayenne, Ancho, Birdseye), Oregano, Thymian, Zwiebel, Knoblauch

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No. 3 – Chicago – Kräuter & Pfeffer, Füllgewicht: 80g
Zutaten: Pfeffer schwarz, Paprika, Zwiebeln, Meersalz, Petersilie, Koriander, Thymian, Basilikum, Senfkörner, Bohnenkraut, Oregano, Tomate, Chili, Knoblauch, Kubebenpfeffer, Assam Pfeffer, Szechuanpfeffer

Nach der ersten puren Geschmacksprobe stellte ich fest, dass die No. 1 – New York sehr aromatischen Pfeffer beinhaltet und sparsam mit Salz umgegangen wurde. No. 2 – Kansas City hingegen schmeckt relativ scharf, auf Salz wurde gänzlich verzichtet. No. 3 – Chicago scheint meines Erachtens der Allrounder zu sein, kaum Schärfe, jedoch sehr frisch schmeckende und aromatische Kräuter.

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Zuerst wurden die Gewürze an einem argentinischen Four-Finger-Entrecôte getestet. Das Steak wurde lediglich mit Salzflocken bestreut, scharf angegrillt und anschließend bis zu einer Kerntemperatur von 54 Grad indirekt erhitzt.

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Nun wurden dünne Scheiben geschnitten, auf vorgewärmten Teller gelegt und jeweils mit den 3 verschiedenen Gewürzen bestreut. Das Ergebnis spiegelte die Erkenntnisse der puren Geschmacksprobe wieder. No. 1 – New York und No. 3 – Chicago sind in sich völlig stimmige Steak-Gewürze, die den eigentlichen Fleischgeschmack unterstreichen. No. 2 – Kansas City dominiert hingegen durch seine Schärfe.

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Als nächstes wollte ich die Steak-Gewürze unbedingt mit Schweinefleisch testen. Dazu formte ich das zu jeweils gleichen Teilen bestehende Schweine- und Rindermett mit Zwiebeln, einem Ei und wenig Semmelbrösel zu Frikadellen. Die Ränder rollte ich jeweils durch die 3 verschiedenen Gewürze.

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Das Ergebnis war für meine gesamte Familie mehr als überzeugend! Alle 3 Steak-Gewürze passen zu 100 Prozent zu den Frikadellen und sind sehr zu empfehlen!

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Des Weiteren bereiteten wir mit der No. 3 – Chicago Kräuterbutter zu – eine tolle Alternative wenn man mal keine frischen Kräuter zur Hand hat. Die No. 2 – Kansas City gefiehl uns sehr gut zu Hühnchen.
Meine beiden Lieblings-Steak-Gewürze für Schwein sind No. 1 – New York und No. 3 – Chicago. Für Rind ist es die No. 1 – New York und der Allrounder No. 3 – Chicago.

Vielen Dank an SteakChamp für die Produktmuster!

Saucen-Test (HotMamas, Painmaker)

Von der Saucenmanufaktur HOT DANAS GmbH erreichte mich eine Postsendung zum Test einiger Grill- und BBQ-Saucen.
Laut Herstellerangaben kommen die Saucen der Danas Saucenmanufaktur ganz ohne Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker aus. Aus diesem Grund produziert die Danas Saucenmanufaktur nach strengen Qualitäts- und Hygienestandards und ist zertifiziert nach dem europäischen Hygiene-Standard HACCP.

Nachdem ich die 15 verschiedenen Flaschen sichtete, musste ich mir erst einmal einen groben Überblick verschaffen.

HOT MAMAS BBQ- u. Chilli-Saucen

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Painmaker BBQ-Saucen

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LOW & SLOW Marinaden und Saucen

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Nun galt es für meinem 2-wöchigen Urlaub einen Plan zu schmieden, bei dem ich alle Produkte an diversen Fleischsorten testen sollte. Die diversen Saucen waren mein stetiger Begleiter.
Als Erstes kostete ich alle Saucen pur, um deren Konsistenz, Geschmack und Schärfegrad kennenzulernen und in der u.a. Liste einzutragen.

Übersicht aller Saucen

Hot Mamas Tabelle

Nun folgte der eigentliche Praxistest. Ich kaufte für meine Familie und diverse Freunde für den ersten Schweinefleisch-Test Kachelfleisch und garte es auf dem Grill relativ kurz mit direkte Hitze unter Beigabe von etwas Salz und Pfeffer mit allen Saucen.
Favoriten waren für mich alle 3 LOW & SLOW-Saucen:
LOW & SLOW BARBEQUE
LOW & SLOW NY BAR BQ
LOW & SLOW Honig-Senf
Sie passten excellent zu Schweinefleisch und wie sich später herausstellte auch zu Rind und teilweise zu Geflügel.

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Des Weiteren folgte eine Vergrillung mit mariniertem Kachelfleisch und der LOW & SLOW Pork Marinade. Sie ist leicht scharf, schön würzig und ein wenig pfeffrig – sehr angenehm! Auch stellten sich die beiden anderen Marinaden, LOW & SLOW Beef Marinade und LOW & SLOW Chicken Marinade, an den dafür vorgesehenen Fleischsorten als sehr gelungen heraus.

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Alle anderen Saucen der Serien Hot Mamas und Painmaker schmeckten ebenfalls ausnahmslos an Schweinefleisch z. B. Spareribs, sowie an Rindfleisch (Entrecôte).

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Meine absolten Favoriten der Hot Mamas Serie war die HotMamas BBQ Sauce N°2 und HotMamas BBQ Sauce N°3. Erstere passt meines Erachtens sehr gut an Schwein, Rind und Geflügel und trägt den Geschmack von Curry, Ingwer und Honig. Letztere schmeckt hingegen fruchtig-süß, besitzt eine bekömmliche schärfe und passt sehr gut zu Schwein und Geflügel.
Meine Favoriten der Painmaker Serie sind eindeutig die etwas rauchig und nach Whiskey schmeckende BBQ Sauce rough and horny, sowie die leicht-süßlich schmeckende BBQ Sauce „1849“, mit einer sehr bekömmlichen Schärfe.

Appropos Schärfe – DIE Sauce, die meine Familie und Freunde so richtig zum Schwitzen brachte, ist u. a. die Painmaker BBQ Sauce „Hardcore“. Sie trägt zu Recht den Totenkopf auf dem Sicherheitsverschluss der Flasche. Ein Tropfen genügt und es brennt – aber richtig – wow macht das Spaß! :-) Zum Löschen einfach ein Glas Milch trinken oder ggf. die Zunge für einige Zeit in das Milchglas hineinstecken.

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Fazit
Die Hot Danas Saucenmanufaktur versteht ihr Handwerk! Sie hat für jeden Geschmack, Fleischtyp und Schärfegrad mehrere Saucen zur Auswahl. Alle Saucen werden von mir uneingeschränkt empfohlen!
Ich hoffe meinen Lesern mit der obigen „Übersicht aller Saucen“ einen Anhaltspunkt zur korrekten Saucen-Auswahl zu geben.
Vielen Dank für die von der Saucenmanufaktur HOT DANAS GmbH zur Verfügung gestellten Testmuster.

Caveman T-Bone Steak mit Jalapeño Hot Sauce (Beef-Tester)

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Heute kam nach einem Rezept von Steven Raichlen mein letztes Stück Fleisch vom Beef-Tester-Gourmet-Paket auf den heißen Grillrost, ähh sorry, ich meinte auf die heissen Briketts. ;-)

Zutaten
1 x 800 g Irish Hereford T-Bone
Salzflocken
Olivenöl
3 Knoblauchzehen
Koriander
6 grüne Jalapeño
schwarzer Pfeffer, gemahlen

Da ich das Gericht zusammen mit meiner 11-jährigen Tochter verspeisen wollte und es aus diesem Grund nicht all zu scharf werden durfte, entkernte ich die Jalapeño und schnitt anschließend Ringe daraus, bevor ich den Knoblauch und den Koriander zerhackte.

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Nun wurde das T-Bone Steak beidseitig großzügig mit Murray River Salt Flakes bestreut…

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…und landete anschließend direkt auf die heissen Briketts. Als Bratensaft austrat, wurde das Fleisch das erste und einzige Mal gewendet.

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Danach wurde mit einem Pinsel die Asche vom Fleisch entfernt. Das Steak wurde nun in Alufolie verpackt und verweilte bis zu einer Kerntemperatur von 54 Grad auf den Kohlerost, neben den Briketts.
In der Zwischenzeit heizte die gusseiserne Pfanne vor. Als die Kerntemperatur von 54 Grad im Steak erreicht war…

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…wurde es beidseitig mit gemahlenen schwarzen Pfeffer bestreut und konnte noch weitere 5 Minuten in Alufolie entspannen.
Jetzt begann die Zeit der Jalapeño Hot Sauce. Dazu wurde großzügig Olivenöl in die Pfanne gegossen, in dem die Jalapeños mit dem Knoblauch garen konnten. Erst zum Schluss kam der Koriander dazu.

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Nun wurde das T-Bone Steak filetiert…

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…und anschließend mit der Jalapeño Hot Sauce übergossen (oberstes Bild). Das Filet für die Dame, das Roastbeef für den Herrn!

Fazit
Da ich schon vor 3 Wochen das Irish Beef alla Fiorentina zu meinem besten Steak kürte, benenne ich das Caveman T-Bone Steak zu meinem coolsten Steak. Es war wiederholt unfassbar zart, saftig und hatte den herzhaften Geschmack des irischen Hereford Rinds, gepaart mit einer Extra-Portion Röstaromen.
Noch einmal vielen Dank an Irishbeef.de für den tollen Gaumenschmaus!

Grilltest: Haba Feuerstelle (Schwenkgrill) aus Edelstahl

Ich hatte die Gelegenheit eine Haba Feuerstelle (Schwenkgrill) aus Edelstahl zu testen und verköstigte mit einem zusätzlichen, normalen Würstchengrill um die 70 Gäste mit Nackensteaks und Würstchen – ein echter Härtetest also!

Als Deckelgriller ging ich voreingenommen an die Arbeit, denn da wusste ich – 2 min. von der einen Seite, einmal wenden und noch einmal 2 min. von der anderen Seite und die Nackensteaks waren fertig – wie sollte das mit einem Schwenkgrill klappen?
Ich übernahm das Setup (Rost ca. 35 cm über die Kohle) vom Besitzer des Grills.
Schnell merkte ich, dass der Rost viel zu hoch hing und tastete mich nach und nach an die optimalste Höhe. Nach ca. 30 min. hatte ich den Dreh raus.

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  1. Den Rost mit der Kette bis zu einer Höhe von 40 cm hochziehen und mit frischen Nackensteaks bedecken
  2. Den Rost bis 5 cm über die Kohle ablassen und für ca. 3,5 min. an der Kette um die eigene Achse langsam drehen lassen
  3. Den Rost bis zu einer Höhe von 40 cm hochziehen und die Nackensteaks wenden
  4. Den Rost wieder bis 5 cm über die Kohle ablassen und für weitere 3 min. an der Kette um die eigene Achse langsam drehen lassen – fertig!

Während der Rost sich drehte, wurden die Würstchen am anderen Grill gewendet – später bekam ich Hilfe.
Das fertig gegarte Grillgut wurde in einem 3. kleinen Grill zwischengelagert, welcher mit einigen wenigen Briketts gefüllt war.

Fazit
Die Haba Feuerstelle (Schwenkgrill) aus Edelstahl überraschte mich positiv! Die Nackensteaks waren aussen kross und innen saftig. Es ist mit dem Schwenkgrill möglich, eine große Personenzahl innerhalb kürzester Zeit satt zu bekommen – Respekt!

Des Weiteren kann der Arm mit der Kette demontiert und der Grill als Feuerstelle verwendet werden. Der Ring um den Kohlekorb wird nicht heiss und dient ggf. als Ablage für Stockbrot o.ä.
Optional bietet Haba noch folgendes Zubehör:
– Crépes-Platte (149 EUR)
– Wok (135 EUR)
– Wind- u. Hitzeschirm (149 EUR)
– Pizzaofen (299 EUR)
– Drehspieß (199,95 EUR)
Die Haba Feuerstelle (Schwenkgrill) kostet ca. 325 EUR.