Beef-Burger mit Trüffel-Aioli, Champignons u. Feldsalat

Buns nach Okraschote (link)
1 Ei
10 g Salz
30 g Zucker
230 ml Wasser
500 g Mehl Typ 405
1 Stk. Trockenhefe oder ein halber Würfel Frischhefe
40 g weiche Butter
25 g Milchpulver (oder Kaffeeweißer)
1 EL etwas geschmolzene Butter

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Aioli
125 ml Mayonnaise
1 EL frisch gepresster Zitronensaft
1,5 TL Trüffelöl (Regal „französische Spezialitäten“ vom real)
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt

In einer Gemüseschale gegrillte Champignons
1 EL Olivenöl
250 g weiße Champignons, in Scheiben geschnitten
0,25 TL grobes Meersalz
1 kräftige Prise frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

4 kleine Handvoll Feldsalat

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Original-Rezept
Webers Burger S. 50/51 „Brisket-Burger“,
mit gehacktem von der Rinderbrust und zartem Rucola, anstelle von Feldsalat.

Als Beilage gab es grünen Spargel im Schinken-Mantel.

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Fazit
Der Beef-Burger ist zu meinem Lieblings-Burger geworden. Ich bin gespannt wie er schmecken wird, wenn man ihn genau nach Rezept zubereitet – sprich, anstelle von Feldsalat, Rucola einsetzt.
Die Aioli kann des Weiteren auch zum Dippen von Baguettes o.ä. separat verwendet werden!

Barbarie Entenbrust mit Portwein-Pflaumen-Sauce

500 g blaue Pflaumen halbieren, entsteinen und indirekt garen, bis sie weich werden.

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Die Pflaumen in einen Topf geben und folgendes hinzufügen.
– 125 ml Portwein
– 3 EL Zucker
– 1 Schalotte (in Ringe geschnitten)
– frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Nun 10 min. köcheln lassen und anschließend durch ein grobes Sieb passieren, sodass möglich viel Fruchtfleisch ausgedrückt wird.
Die Sauce mit Pfeffer und Rauchsalz abschmecken.

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Die Haut der Barbarie Entenbrust entfernen.
Anschließend die Zutaten für die Würzmischung bestehend aus
– 1 EL Rauchsalz
– 1 EL grobes Meersalz
– 1 EL brauner Zucker
vermengen und diese zusammen mit der Entenbrust in einem Plastikbeutel schütteln. Diesen ließ ich für ca. 10 min. bei Zimmertemperatur liegen, tupfte anschließend die Brust mit Küchenpapier trocken und bestrich sie dünn mit Öl.
Nun grillte ich die Entenbrust jeweils 2,5 min. von jeder Seite und ließ sie indirekt bis ca. 78 Grad (wg. Frau u. Kinder) garen.

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Der Geschmack vom Rauchsalz kam sehr gut zur Geltung. Der fruchtig-süße aber auch ein wenig scharfe Geschmack der Portwein-Pflaumen-Sauce passte sehr gut zur Ente.
Ein wirklich gutes Rezept aus Weber´s Grillbibel von Seite 140/141.

Wachteln nach Steven Raichlen

Folgende Zutaten in einer Schüssel vermengen.
– 1,5 TL grobes Salz
– 1 TL brauner Zucker
– 1 TL Paprikapulver edelsüß
– 0,5 TL Koriander, gemahlen
– 0,5 TL Knoblauchpulver
– 0,5 TL Kreuzkümmel, gemahlen
– 0,25 TL Zimtpulver
– 1 TL schwarzer Pfeffer
Die Wachteln mit der Würzmischung von innen und aussen einreiben und danach für ca. 30 min. in Buttermilch marinieren – anschließend auf den Drehspieß.

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Die 4 Wachteln mussten bei einer Gartemperatur von 200 Grad, bis zu einer Kerntemperatur von 80 Grad ca. 35 min. rotieren. Für die letzten 10 min. schob ich die Holzkohlekörbe zusammen, damit die Wachteln direkt gegrillt werden und eine schöne Farbe annehmen.
Die Gewürzmischung passte ausgezeichnet zum aromatischen Geschmack der Wachtel.

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Alternativ wurden zwei Wachtel mit unserem Quasi-Standard-Hähnchen-Gewürz „Wiberg Hendl-Knuspri“ gewürzt – dieses war jedoch ein wenig zu intensiv.
Die Wachteln nach Steven Raichlen werden mit Sicherheit wiederholt!

Argentinisches Rumpsteak mit BBQ-Sauce nach Master-Sir-Buana

Zur Herstellung der BBQ-Sauce, nach dem GSV-Mitglied Master-Sir-Buana, benötigt man folgende Zutaten.

1 l Coca-Cola Zero
800 ml Ketchup vom Aldi
1 TL Ingwer
1 TL Zitronengras
1/2 TL Zimt
1/2 TL Madras – Curry
1/4 TL Cumin
1/2 TL Senfpulver
1 TL Knoblauchpulver
3 TL Zwiebelpulver
Priese Muskat
2 TL Worcester Sauce
5 TL Sojasauce
3 EL brauner Zucker
2 TL Heinz Hot Sauce Yellow Habanero

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Die Cola auf 250 ml einreduzieren, die Gewürze dazugeben und gut umrühren. Nun den Ketchup dazu und noch einmal kurz aufkochen lassen.
Die heiße Sauce anschließend in ausgekochte Gläschen füllen, verschließen und Kopf-über lagern.

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Die BBQ-Sauce eignet sich ausgezeichnet zum Moppen von BBQ-Gerichten. Da ich heute keine Zeit hatte, testete ich sie mit einem argentinischen Rumpsteak.

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Der ganzen Familie und mir schmeckte die BBQ-Sauce vorzüglich, sodass ich sie schon sehr bald wieder in größeren Mengen kochen werde.
Des Weiteren kann man sie auch gut zum Dippen von Baguette verwenden.

Schweinefilet mit Butt Glitter Rub

Heute musste es ganz schnell gehen. Den Anzündkamin mit Briketts gezündet, das Schweinfilet aus dem Kühlschrank geholt, von Fett befreit und anschließend mit Butt Glitter vom Texaner gerubbt.

Zutaten
3 EL weißer Zucker
6 EL Paprika (ich nehme 1/2, 1/2)
3 EL Salz
2 EL Cumin (ich nehme nur 1 EL)
2 EL granulierter Knoblauch
2 EL granulierte Zwiebel
1 EL Oregano
1 EL Pfeffer
1 EL Chili-Pulver
1 EL Selleriesalz

Nun alle Seiten des Filets direkt angegrillt.

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Danach die Kohlekörbe nach aussen verschoben, das Thermometer an Grillrost und Grillgut befestigt und bei 200 Grad Gartemperatur indirekt weiter gegrillt.

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Da meine Familie nur durchgegartes Schweinefleisch mag, habe ich das Filet bei 67 Grad Kerntemperatur vom Rost genommen und angeschnitten.

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Mir persönlich war es zu sehr durch aber trotzdem noch relativ saftig. Dazu gab es Pommes aus der Fritteuse.
Auch wenn es beim nächsten Mal wieder schnell gehen muss – damit nicht soviel Bratensaft verloren geht, sollte das Filet mindestens 3 – 5 Minuten ruhen bis es angeschnitten wird.

Scharfer Cheeseburger und Big Mac

Ich presste mit der Weber Burgerpresse Patties von genau 114 g.

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Interessant, dass die Presse in der Mitte des Patties eine kleine Mulde hinterliess. Der Sinn ist, dass der Pattie sich beim Grillen nicht nach oben wölbt.

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Nächstes Mal werde ich mindestens die doppelte Anzahl fertigen und diese dann einzeln einfrieren – für die Not. ;-)

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Für meine Familie wurden die Patties well done gegrillt, für mich lediglich medium. Ich fand sie sehr saftig!

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Nach dem Wenden kam pikanter Cheddar hinzu, der wie gewünscht zerlief.

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Auf dem Big Mac kam selbst gemachte Big Mac Sauce nach dem Rezept in leicht abgewandelter Form. Einfach köstlich!

Zutaten
1/8 TL Salz
1 TL Zucker
1 TL Essig
1/2 Tasse Mayonnaise
2 TL French Dressing
1 EL und 1 TL süß- saure Würze ( Gurkenwasser oder ähnlich )
1 TL Zwiebeln (fein gehackt)

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Danach gab es den „Scharfen Cheeseburger“ aus dem Buch Weber´s Burger von Seite 36/37.

Zutaten
u.a. Tomaten, Jalapeño, Chilischoten, Schmand u.v.m.

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Krustenbraten

Heute gab es einen Krustenbraten.
Das Fleisch (1,4 kg Schweineschinken) kaufte ich fertig gepökelt bei der Metro, ich musste nur noch das Rautenmuster reinschneiden. Das Stück kam ungewürzt in den Bratenkorb und wurde ca. 2 Std. indirekt bei 180 Grad gegart.

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Damit die Kruste aufpoppt, habe ich ganz zum Schluss noch einmal den Gasbrenner drüber gehalten.
Das Fleisch war relativ saftig, die Kruste war allerdings viel zu zäh. Geschmacklich war es jedoch ausserordentlich gut!

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Hier noch schnell das Tellerbild mit Kartoffelpüree und Pilzen.

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Spareribs 5-0-0,5

Heute ist der Tag, an dem ich meinen neuen Smokenator testen wollte.
Am Abend zuvor rubbte ich drei Leiterchen (von der Metro) mit dem Steven Raichlen Basic Barbecue Rub, ein Leiterchen mit dem Magic Dust Rub nach meathead (für meinen Sohn der nicht scharf mag), wickelte sie einzeln in Frischhaltefolie und verfrachtete sie in den Kühlschrank.

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Nachdem ich am nächsten Tag den Gastrobehälter mit heissem Wasser füllte, ca. 40 Brikets in den Smokenator reinschüttete, folgten jeweils 3 glühende Kohlen rechts und links in die runden Löcher mit ein wenig Hickory-Holz.

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Temperaturkontrolle erfolgte durch mein neues Maverick ET-732 (Funkthermometer) – eine super Anschaffung!

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Bei einer Gartemperatur von 120 Grad liess ich die Leiterchen 5 Std. garen, fügte noch einige Male Holzspäne und heisses Wasser hinzu und besprühte die Ribs regelmäßig mit Apfelsaft.

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Nun folgte die Mopping-Phase mit der Steven Raichlen Basic Barbecue Sauce, die ich auf eine halbe Stunde kürzte, sprich nur 2 Mal mobbte.

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Nachfolgend sieht man, dass es nicht ganz FOTB war. Mir gefielen sie, ich finde es besser, wenn sie beim Anfassen nicht gleich zerfallen.

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Fazit: Ich kann mich nicht so genau entscheiden, ob mir die „aufwendige“ 3-2-1- oder die entspannte 5-0-0,5-Methode besser schmeckte. Meine Familie meinte einstimmig, dass ich es das nächste Mal wieder nach 3-2-1 machen sollte. Vielleicht lag es aber auch an der Fleischqualität oder daran, dass mir für die Mop zwei Zutaten fehlten.
Sooo faul und entspannt habe ich jedoch noch nie Spareribs zubereitet.