Test Big and Bold Flavors: Rotwein-Rinderfilet mit Drillingen u. Carnivor Wines

Beim letzten Rezept „Tri-Tip mit Rotwein-Schalotten u. Carnivor Wines“, aus der Foodparing-Reihe „Test Big and Bold Flavors“ ging es darum, den Rotwein Carnivor Zinfandel mit dem Bürgermeisterstück (Tri-Tip) zu pairen. – Dieses ist uns außerordentlich gut gelungen!

Dieses Mal haben wir uns zur Aufgabe gemacht, den Rotwein Carnivor Cabernet Sauvignon mit dem Rinderfilet von der Metzgerei „Der Ludwig“ zu pairen. Dieses Vorhaben wurde von uns nahezu wortwörtlich genommen, denn wir garten das Filet direkt und ohne Folie in den leicht mit Wasser verdünnten Carnivor Cabernet Sauvignon. – Klingt verrückt, ist es auch ein bisschen, schmeckt jedoch gigantisch!

Zutaten
335 g Rinderfilet
Ankerkraut „Der Ludwig“ Endboss (Steak-Finisher)
1,0 l Rotwein (Carnivor Cabernet Sauvignon, Jahrgang 2015)
0,5 l Wasser

für die Rosmarin-Drillinge
500 g kleine festkochende Kartoffeln
gutes Olivenöl
frischer Rosmarin
frischer Thymian
2 Knoblauchzehen
Meersalz
Frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer

Zubereitung des Rinderfilets

Im Gegensatz zum mehrfach ausgezeichneten halbtrockenen Carnivor Zinfandel, besitzt der mindestens so gute Carnivor Cabernet Sauvignon einen etwas weniger schweren Charakter und passt unseres Erachtens somit besonders gut zum Rinderfilet.

Zunächst wird das Rinderfilet vom Fett befreit.

Um Rotwein zu sparen, sollte ein relativ kleiner Topf benutzt werden, in dem das Filet geradeso liegend hineinpasst. Mit 1 Liter Carnivor Cabernet Sauvignon und 0,5 Liter Wasser füllen.

Den Topf auf die CASO Induktionskochplatte stellen, den Temperaturfühler der Kochplatte in die Rotwein-Wasser-Mischung tauchen und anschließend eine Zieltemperatur von 52°C einstellen. Nun sorgt die Kochplatte im Zusammenspiel mit dem Temperaturfühler dafür, dass die eingestellte Temperatur niemals überschritten wird.

Das Rinderfilet für ca. 2 Stunden in der Rotwein-Wasser-Mischung garen.

Zubereitung der Drillinge

Die Zubereitung der Drillinge ist super-einfach! – In einem Gefrierbeutel oder in einer Schüssel das Olivenöl mit frisch gehackten Rosmarin, Thymian und Knoblauchzehen, Meersalz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer vermischen und anschließen die vorgekochten Drillinge darin wälzen und für cirka eine Stunde einwirken lassen.

Die Drillinge für ca. 20 Minuten in den auf ca. 180 – 200 °C vorgeheizten Grill, Backofen oder in der Heißluftfriteuse garen.

Servieren des Rindersteaks und der Drillinge

Das Rinderfilet auf dem sehr heißen gusseisernen Grillrost von allen Seiten kurz angrillen. 40 – 60 Sekunden sind dabei schon fast ausreichend. – Leider ist durch die starke dunkelrote Verfärbung des Fleisches das Branding kaum zu erkennen.

Das Rotwein-Rinderfilet, mit seinem zarten rosafarbenen Kern tranchieren, mit Ankerkraut „Der Ludwig“ Endboss würzen und die Drillinge dazu servieren. Dazu ein Glas Carnivor Cabernet Sauvignon reichen.

Fazit

Es ist wirklich unglaublich, wie sehr das Rinderfilet innerhalb von nur zwei Stunden den fruchtigen Geschmack des Carnivor Cabernet Sauvignon angenommen hat.

Noch besser – das Filet hat nahezu kein bisschen Fleischsaft verloren. – Zur besseren Vorstellung ein Video: Hier entlang…

Beide Daumen hoch für die Kombination aus Fleisch und Wein und viel Spaß beim Nachgrillen!

Weitere Informationen zum Wein und dem Fleisch im ersten Teil von Test Big and Bold Flavors.

Test Big and Bold Flavors: Tri-Tip mit Rotwein-Schalotten u. Carnivor Wines

Foodparing ist bereits seit einiger Zeit in aller Munde. Gemeint ist damit herauszufinden, welche Lebensmittel in welcher Kombination perfekt harmonieren und geschmacklich bestens zueinander passen.

Bei der vom Hersteller hochwertiger Weine „Carnivor Wines“ ins Leben gerufenen Aktion „Test Big and Bold Flavors“ geht es darum, ausgesuchte Fleisch-Cuts mit ihren hochwertigen Rotweinen zu vereinen.

Folgende Foodparing-Darsteller stehen für unsere 3-teilige Serie zur Verfügung.

Fleisch & Co. von „Der Ludwig“
(einem der besten handwerklichen Steakhersteller Deutschlands)

– 1.100 g Tri Tip (Bürgermeisterstück)
– 430 g Asche Aged Entrcôte
– 335 g Rinder Filet
– Ankerkraut „Der Ludwig“ Endboss (Steak-Finisher)

Zur Fleischqualität von „Der Ludwig“ muss man als eingefleischter Steak-Fan nicht mehr viel erzählen. Dirk Ludwig überrascht seine Kunden immer wieder mit neuen Reifeverfahren wie Asche- oder Aqua-Aged und lässt die Steak-Freude permanent aufs Neue aufleben. Ein Metzger – so emsig und innovativ wie er im Buche steht. In einem früheren Artikel berichteten wir schon einmal ausführlich über „Der Ludwig“, schaut gerne einmal rein…

Rotweine von „Carnivor Wines“
– Carnivor Cabernet Sauvignon, Jahrgang 2015
– Carnivor Zinfandel, Jahrgang 2015

Wir von bigBBQ.de würden auf keinen Fall von uns behaupten wollen, dass wir Weinkenner sind – jedoch sind wir überzeugt davon zu wissen, was den meisten unserer Leser schmeckt!

Kennt ihr das auch? – Ihr habt bei perfekter abendlicher Stimmung bei guten Freunden am Kamin oder im traumhaften Sommer-Urlaub einen wohlschmeckenden Rotwein getrunken. Nachdem ihr euch das Flaschenetikett gemerkt und euch den Wein nach Hause bestellt habt merkt ihr, dass er euch nicht mehr so sehr mundet, wie er es beim ersten Mal getan hat. – So erging es uns in der Vergangenheit ganz häufig!

Mit den Rotweinen Carnivor Cabernet Sauvignon und Zinfandel hatten wir dieses Gefühl überhaupt nicht! Wir hatten jeweils eine Flasche der beiden Sorten zur Degustation zu unseren Freunden und zu unseren Eltern mitgenommen und im Vorfeld auch zu Hause genossen. – Sie schmeckten uns jedes Mal vorzüglich. Mit und ohne ein Essen. – Der Zinfandel, halbtrocken, etwas schwerer mit Charakter und der mehrfach bei Wettbewerben mit Gold ausgezeichnete Cabernet Sauvignon etwas fruchtiger.

Zutaten
1.100 g Tri-Tip (Bürgermeisterstück)
Ankerkraut „Der Ludwig“ Endboss (Steak-Finisher)
Rotwein (Carnivor Zinfandel, Jahrgang 2015)

für das Kartoffelpüree mit Zwiebelringen
500 g Kartoffeln
100 ml Milch
50 g Markenbutter
Salz und Pfeffer
1 große Zwiebel
2 EL Olivenöl
Muskat-Nuss

für die Rotwein-Schalotten
100 g Zucker
250 ml Rotwein (Carnivor Zinfandel)
100 ml Rotweinessig
250 g Schalotten
Salz und Pfeffer

Zubereitung des Tri Tips

Da wir das Tri Tip, auch Bürgermeisterstück genannt, in einer mit frischen Heu gefüllten Holz-Box garen möchten und unbedingt vermeiden wollen, dass der Fettdeckel im Heu schmilzt und ggf. das Heu und die Holz-Box einweicht, wird dieser mit einem scharfen Messer entfernt.

Den heruntergeschnittenen Fettdeckel bei geringer bis mittlerer Temperatur in einer gusseisernen Pfanne zum Schmelzen bringen.

Im dem daraus gewonnenen Fett das Tri Tip von beiden Seiten kurz anbraten. Das Fleisch gart dadurch quasi in seinem eigenen Fett!

Das Tri Tip trocken tupfen und anschließend in einer mit frischen Heu gefüllten Holz-Box legen. Damit die Holz-Box kein Feuer fängt, diese bei ca. 150°C in den indirekten Bereich des Grills legen und zur Kerntemperaturkontrolle mit einem Messfühler versehen. – Die Zieltemperatur lautet 52°C.

Zubereitung der Rotwein-Schalotten

Den Zucker in einem Topf bei schwacher Hitze zum Karamellisieren bringen. Den Wein und den Weinessig zusammen in einem weiteren Topf erhitzen und anschließend den karamellisierten Zucker damit ablöschen. Nun die Schalotten hinzufügen, ca. 15 – 20 Minuten lang einkochen und schlussendlich mit Salz und Pfeffer würzen. – Ggf. noch einmal einen frischen Schuss Wein hinzufügen.

Zubereitung des Kartoffelpürees

Kartoffeln kochen, anschließend stampfen und dabei Milch und Butter hinzufügen. Nun mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Die in Ringe geschnittene Zwiebel in einen Topf mit Olivenöl braten.

Tri-Tip mit Rotwein-Schalotten und Carnivor Zinfandel

Einen Teil des Tri Tips tranchieren, mit Ankerkraut „Der Ludwig“ Endboss (Steak-Finisher), der übrigens ebenfalls von Dirk Ludwig vertrieben wird, würzen und das Kartoffelpüree mit den gebratenen Zwiebelringen bedecken. Dazu die Rotwein-Schalotten und ein Glas Carnivor Zinfandel servieren.

Volltreffer

Die Kombination aus zarten, medium gegrillten Tri Tip mit leichtem Heu-Flavor, den intensiven Rotwein-Schalotten und den gebratenen Zwiebelringen auf dem Kartoffelpüree und den mit Gold ausgezeichneten halbtrockenen Zinfandel harmoniert nicht nur an Gaumen und Zunge, sondern auch in den Augen der Gäste. – Das Tri-Tip, in der mit Heu gefüllten Holzbox, macht richtig etwas her! Der Steak-Finisher Endboss, setzt dem Ganzen noch einmal die Krone auf. – Bestes Fleisch und Steak-Finisher „gepared“ mit ausgezeichnetem Carnivor Zinfandel Rotwein.

Viel Spaß beim Nachgrillen und bei der Weinverköstigung!

Freut euch auf die nächsten beiden Foodparing-Teile unter dem Motto: Test Big and Bold Flavors

Albers Greater Omaha Gold Label Short Ribs mit Baked Beans

Zur mittlerweile fünften Runde der Albers Challenge 2018, rief Albers alle sechs Challenge-Teilnehmer auf, Short Ribs zuzubereiten. Wie ihr in den vergangenen vier Challenge-Beiträgen bereits sehen konntet, bietet Albers nur absolut hochwertiges Fleisch der Spitzenklasse an. – Auch bei den Short Ribs! Hierbei handelt es sich um die Greater Omaha Gold Label Short Ribs. Bereits im Artikel „Porterhouse Steak (Nebraska-Beef) – Gold Label“ berichteten wir über das phänomenale Fleisch, welches von Angus-Rindern aus dem US-Bundesstaat Nebraska stammt. Detailliertere Infos im Porterhouse-Artikel oder hier…

Als wenn es Albers gewusst hätte: Short Ribs sind unsere absoluten Lieblings-Teilstücke vom Rind. – Vorausgesetzt das Fleisch ist von hoher Qualität, was bei Albers wirklich immer(!) der Fall ist, wird zur Zubereitung der Short Ribs nur ein wenig Salz, Pfeffer, Temperatur im Low´N´Slow-Bereich, Rauch und Zeit benötigt. Dazu findet auf keinen Fall ein besonderer Smoker Verwendung. – Ganz im Gegenteil, denn ein Kugelgrill mit Deckel und ein paar gute Briketts reichen erst einmal völlig aus!

Wie immer der Hinweis: Auch dieser Beitrag ist Teil der „Albers Challenge 2018“, in der sechs Food-Blogger bis zum Ende des Jahres monatlich ihre Rezeptbeiträge posten werden. Jeden Monat gibt es etwas zu gewinnen: Dieses Mal sind es die Albers Greater Omaha Gold Label Short Ribs!!! Alles was ihr tun müsst um diesen hochwertigen Preis zu gewinnen, ist bei der Abstimmung für das tollste Rezept mitzumachen. Der Link und alle weiteren Infos folgen wie immer bald an dieser Stelle. Noch besser: Wenn ihr euch beim Albers Newsletter anmeldet, werdet ihr regelmäßig mit Infos, Angebote und Rezepte versorgt. Zur Anmeldung…

Da die Short Ribs während der Garphase sehr saftig werden, sodass beim späteren Verzehr keinerlei Saucen vonnöten sind, bereiteten wir mit den Baked Beans einen sehr einfachen aber überaus schmackhaften Begleiter zu. Die leicht rauchig-süße Beilage passt perfekt zu den überaus zarten Short Ribs mit dem relativ naturbelassenen Geschmack.

Zutaten
für die Short Ribs
Albers Greater Omaha Gold Label Short Ribs
Ankerkraut Sel Gris (oder Meersalz)
Ankerkraut Tonki-Kong (oder ein anderer guter Pfeffer)

für die Baked Beans
150 – 200 g gewürfelter Bacon
1 feingewürfelte große Zwiebel
3 EL Grafschafter Sirup
3 EL brauner Zucker
3 Gläser weiße Bohnen
3 EL Ahornsirup
3 EL Barbecue-Sauce
1,5 EL Senfmehl
2 EL Worcester-Sauce
2 EL Apfelessig
grobes Rauchsalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
10 – 15 Jalapeño-Ringe

Zubereitung der Albers Greater Omaha Gold Label Short Ribs

Die Short Ribs werden von Albers bereits pariert geliefert. Nachdem sie aus ihrer Kunststoff-Verpackung entnommen worden sind, werden sie unter fließendem Wasser gereinigt und anschließend mit einem Küchentuch trocken getupft.

Der Anblick der Short Ribs ist für uns immer wieder beeindruckend! – Im Gegensatz zu z. B. Spareribs, sind die Knochen sehr viel dicker und der Fleischanteil einfach riesig!

Damit sich das Fleisch beim Garen perfekt über dem Knochen nach oben zusammenziehen kann, wird auf der Unterseite der Short Ribs, längs entlang des Knochens, die Fett-/Silberhaut-Schicht eingeschnitten.

Nun werden die Short Ribs großzügig mit Meersalz und gutem Pfeffer eingerieben.

Der Grill bzw. der Smoker sollte auf eine Gartemperatur von ca. 110°C – 115°C eingestellt werden und die Short Ribs in den indirekten Bereich platziert werden. Wir nutzten dazu über Nacht unseren Traeger Pro Series 22 Pellet-Grill. Dort verweilen die Short Ribs ca. 9 Stunden lang, bis sie bei einer leichten Druckprobe mit den Fingern ganz leicht nachgeben, also sehr weich sind und die Fleischsäfte regelrecht herauslaufen.

Zubereitung der Baked Beans

Den gewürfelten Bacon im Feuertopf (Dutch Oven) auslassen und darin die feingewürfelte große Zwiebel anschwitzen.

Die Bohnen zusammen mit einem guten Schuss Wasser hinzugeben.

Nun folgt der braune Zucker und alle anderen o. a. Zutaten, bis auf die Jalapeño-Ringe.

Nachdem alle Zutaten hinzugefügt wurden, sorgfältig verrühren und anschließend bei geschlossenem Deckel ca. 20 Minuten lang köcheln.

Das Anrichten der Short Ribs mit den Baked Beans

Während die Baked Beans garen, kann ggf. noch ein Baguette aufgeknuspert werden. Mittlerweile sollte auch der Garvorgang der Short Ribs soweit fortgeschritten sein, dass nun aufgetischt werden kann. Je nach Schärfe-Vorliebe der Gäste, den Baked Beans einige Jalapeño-Ringe hinzufügen.

Solltet ihr noch nie in eurem Leben gute Short Ribs gegessen haben, müsst ihr das schnellstens nachholen: Albers Greater Omaha Gold Label Short Ribs !

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Hanging Tender mit Bunter Kartoffelpfanne

Das aus dem Bauchbereich des Rinds stammende Hanging Tender, auch Onglet oder Nierenzapfen genannt, erinnert von der Zartheit an Filet, ist jedoch sehr viel geschmacksintensiver! Im Gegensatz zu den meisten anderen Steak-Cuts, verlaufen die relativ kurzen Fleischfasern quer zur Sehne. Leider ist das Hanging Tender heutzutage längst kein Geheimtipp mehr, weshalb man von einem Jahr zum nächsten Jahr immer tiefer in die Tasche greifen muss.

Ein weiteres Highlight unseres heutigen Gerichts ist die Bunte Kartoffelpfanne: Das Rezept besteht aus relativ wenigen Zutaten, die in fast jeder Küche vorhanden sind. Die lecker gewürzten knusprigen Kartoffeln erfahren durch das frische Gemüse den perfekten Begleiter, weshalb sich über diese Kombination die gesamte Familie freuen wird.

Zutaten
150 g Schinkenwürfel
750 g Kartoffeln
1 grüne Paprika
1 gelbe Paprika
500 g Tomaten
250 g Champignons
250 g Emmentaler (gerieben)
Moesta-BBQ Tutto Bene No.1 (alternativ Gewürzsalz)
frisch gemahlener bunter Pfeffer (z. B. Ankerkraut Bunter Pfeffer)
Meersalz (o. z. B. Ankerkraut Sel Gris)

In einer großen gusseisernen oder geschmiedeten Pfanne oder auf einer Plancha (z. B. die Grillplatte von grillrost.com) die Schinkenwürfel ohne Fett o. ä. anbraten.

Die angebratenen Schinkenwürfel von der Plancha entfernen und zur Seite legen. Die Kartoffeln schälen, in dünne Scheiben schneiden und mit einem guten Schuss Olivenöl knusprig braten.

Sobald die Bratkartoffeln schön knusprig sind, mit Moesta-BBQ Tutto Bene No.1, frisch gemahlenen bunten Pfeffer und Meersalz würzen.

Die in Scheiben geschnittenen Champignons und Tomaten, sowie die in Streifen geschnittenen grünen und gelben Paprikas hinzufügen und mitgaren.

Währenddessen die Sehne, die längs durch das gesamte Hanging Tender verläuft, entfernen und das Fleisch von weiteren Fett und Sehnen befreien.

Das Hanging Tender unter hoher direkter Hitze von beiden Seiten für jeweils ca. 90 – 120 Sekunden grillen und anschließend in die indirekte Zone verlagern. Unsere Zielkerntemperatur lautet 52°C.

Sobald alle Zutaten der Bunten Kartoffelpfanne gar sind, die gebratenen Schinkenwürfel in der Plancha verteilen.

Während das Hanging Tender aufgeschnitten wird, die Bunte Kartoffelpfanne mit geriebenen Emmentaler bestreuen und schmelzen lassen.

Fertig ist das Hanging Tender mit der äußerst schmackhaften und mehr als familientauglichen Bunten Kartoffelpfanne.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Alter Heydt 1860er – Das Steak aus dem gelagerten Korn

Erinnert ihr euch noch? – Ich für meine Person habe regelrecht immer noch den extravaganten und super spritzigen Geschmack, des direkt in 52°C warmen Gin Tonic gegarten und mit dem Beefer XL finalisierten Edel-Steak im Munde. Diese, Anfang 2018 überaus erfolgreich durchgeführte Zubereitungsmethode, hat es sogar bis ins neue Beefer 2-Buch geschafft und überzeugte in den letzten Monaten viele Fleisch-Fans.

Seit meinen ersten Erfolgen bin ich stets auf der Suche nach neuen nativen Sous-Vide-Rezepten und forschte in letzter Zeit viel in Richtung Wein, Bier und Korn. Während ich mit Wein und Bier bislang gute Erfolge zu verzeichnen hatte, erfuhr ich mit Korn eher mittelmäßigen Erfolg. – Bis heute! – Denn zum Glück lernte ich vor kurzem Hendrik Heydt, Juniorchef der privaten Kornbrennerei H. Heydt kennen.

Heydt gelagerter Korn

Während unseres ersten Telefonats schwärmte Hendrik regelrecht von seinem gelagerten Korn. Um ehrlich zu sein, konnte ich mir zu diesem Zeitpunkt noch überhaupt kein Bild darüber machen, wie gelagerter Korn tatsächlich schmecken würde. – Zu sehr hatte sich bei mir beim Wort „Korn“ der typische klare „Kurze“ im Kopf eingeprägt, dessen Geschmack ich pur nicht sonderlich präferiere.

Je mehr Details mir Hendrik über die Herstellung und Lagerung von gelagerten Korn verriet, umso höher stieg meine Neugierde, weshalb ich mir verschiedene Destillate zur Degustation schicken ließ.

Die private Kornbrennerei Heydt führt neben diversen Spirituosen aus den Rubriken Korn, Kräuter, Hofernte, Power und regionalen Spezialitäten u. a. drei sehr hochwertige gelagerte Körner in ihrem Programm: „Alter Heydt 1860er“, „Edition III – Jahrgang 2018“ und „Edition S9“, die in den letzten Jahren allesamt Auszeichnungen auf diversen Wettbewerben eingespielt hatten.

Zur Verköstigung traf ich mich zu Hause mit einem sehr guten Freund, der große Vorliebe für hochwertiges Essen und ausgezeichnete Spirituosen besitzt und über diese kompetent urteilen kann. Um es kurz zu machen: Alle drei gelagerten Körner schmeckten uns ausgezeichnet!

Durch die Lagerung des Weizen-Korns in teilweise mehreren ehemaligen Sherry-, Cognac- und Bourbon-Fässern entfalten sich die Aromen im Korn, geben ihm die Gold-Bernstein-schimmernde Farbe und das exklusive Aroma, welches uns u. a. an einen guten Whiskey erinnert. Ich hätte im Vorfeld nicht gedacht, dass mich der Geschmack so sehr anspricht!

Bevor wir nun zum Thema „Steak aus gelagerten Korn“ kommen, nachfolgend noch einige Informationen zu den drei hochwertigen Flaschen.

Alter Heydt 1860er

Während der „Alter Heydt 1860er“ die Namensgebung vom Gründungsjahr der privaten Kornbrennerei erbte, reifte er über 5 Jahre hinweg in diversen Fasstypen mit unterschiedlichsten Vorbelegungen. Da der „Alter Heydt 1860er“ jedem schmeckt, ist er laut Hendrik Heydt „everybody´s darling“.

Seine Eckdaten: „Alter Heydt 1860er“; 34,1% vol.; 0,5 l, 18,00 EUR

In diesen Fässern reift der „Alter Heydt 1860er“.

Übrigens, alle Fässer sind verplombt und dürfen nur im Beisein des Zolls geöffnet werden.

Edition III – Jahrgang 2018

Anders beim „Edition III – Jahrgang 2018“, bei dem ein Teil des Weizen-Korns zunächst jahrelang in ehemaligen Sherry-Fässern reift und der andere Teil in ehemaligen Cognac-Fässern. Anschließend vollenden die beiden getrennt gereiften Destillate zusammen in ehemaligen Bourbon-Fässern. Bei unserem Besuch in der privaten Kornbrennerei konnten wir uns sogar davon überzeugen, dass es sich nicht um irgendwelche Bourbon-Fässer handelt, sondern um ganz bestimmte: Es sind ehemalige Jack Daniel´s Fässer, des berühmten Tennessee-Whiskeys aus Lynchburg (USA).

Seine Eckdaten: „Edition III – Jahrgang 2018“; 40,4% vol.; 0,7 l, 33,00 EUR; Limitiert auf 1.604 Flaschen

Edition S9

Die auf 1.192 Flaschen limitierte Edition S9 reifte 7 Jahre lang in einem ganz besonderen Fass, in dem zuvor ein schwerer Oloroso Sherry lagerte. Die Flasche der „Edition S9“ ist wunderschön und ähnelt einem Parfum Flakon. Man sieht gleich auf dem ersten Blick, dass in dieser Flasche etwas ganz Besonderes schlummert.

Eine kleine Anekdote am Rande, die ich hoffentlich verraten darf: Rechtzeitig vor vollendeter Reifung der Edition S9, erinnerte Hendrik Heydt seine Kollegen wiederholt daran, dass noch ein Name für die neuste Edition gefunden werden musste. Nachdem viele Namensvorschläge besprochen wurden, jedoch noch keiner auf jedermanns Gegenliebe stieß, fiel der Vorschlag, die neue Edition aus Fass „S9“ doch einfach „Edition S9“ zu nennen.

Seine Eckdaten: „Edition S9“; 35% vol.; 0,5 l, 45,00 EUR; Limitiert auf 1.192 Flaschen

Auf dem folgenden Bild ist das besondere „S9“-Fass zu erkennen.

Die Spatzen pfiffen von den Dächern, dass im Fass „S11“ (oben links im Folgebild) ein ähnlich guter gelagerter Korn reift und er es wert sei, zu einer neuen Edition abgefüllt zu werden.

Zubereitung des „Alter Heydt 1860er“ Steaks

Zutaten
1 Dry Aged Galicien Entrecôte (Gourmetfleisch.de)
0,5 l Alter Heydt 1860er (1 Flasche)
0,5 l Wasser
3 EL Grafschafter Sirup

Den kleinen Topf mit dem gelagerten Korn füllen.

0,5 Liter Wasser hinzufügen, anschließend das Caso Induktionskochfeld auf 52°C einstellen und den Temperaturfühler in die Flüssigkeit eintauchen.

2 EL Grafschafter Sirup in die Flüssigkeit rühren.

Das Steak für ca. 3 Stunden in die Flüssigkeit legen. Nach ca. einer Stunde sollte das relativ flache Steak im Kern bereits die 52°C erreicht haben. Die weiteren 2 Stunden dienen dazu, dass immer mehr Alkohol verfliegt und immer mehr Aromen in das Fleisch ziehen.

Nach 3 Stunden das Steak aus der Flüssigkeit nehmen, anschließend mit einem Küchentuch sehr gut trocknen.

Dem Steak im Beefer XL, für ca. 30 – 45 Sekunden je Seite, eine durchgehende Kruste verleihen.

Es erwartet euch eine wunderschöne Steak-Kruste.

Nachdem das Steak tranchiert wurde, sollte es je nach Vorlieben ganz leicht mit Fleur De Sel gesalzen werden.

Ein absoluter Hochgenuss, mit einem unbeschreiblichen, nie dagewesenen Fleischgeschmack. Bei nächster Gelegenheit werde ich meine Steaks auf alle Fälle auch in dem gelagerten Korn der anderen beiden Flaschen baden lassen. – Bis dahin schenke ich zukünftig für meine Gäste öfter mal einen ein und freue mich auf die verwunderten Gesichter, wie lecker gelagerter Korn schmecken kann!

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Eins noch: In den uralten Gewölben des Fasskellers sah ich während meines Besuchs noch unendlich viele weitere Fässer, deren Inhalt in einigen Jahren fertig gereift sein werden. Darunter nicht nur gelagerter Korn, sondern auch weitere ganz besondere Schätzchen. – Lasst euch in den nächsten Jahren überraschen!

Albers Burger Patty Tasting

Auch zur vierten Runde der Albers Challenge 2018, hat sich der Fleisch-Spezialist aus Düsseldorf etwas Tolles einfallen lassen. Neben feinstem Fleisch-Cuts vom Rind, Schwein und Geflügel, bietet Albers u. a. eine recht beträchtliche Auswahl an hochwertigen Burger Patties.

Allen Teilnehmern der Albers Challenge wurden insgesamt 9 Patties (5 Sorten) zur Verfügung gestellt, wobei der Initiator des Wettbewerbs uns wie immer die Freiheit gab, die Ware nach unseren persönlichen Vorstellungen zu testen und zu präsentieren.

Wie immer der Hinweis: Auch dieser Beitrag ist Teil der „Albers Challenge 2018“, in der sechs Food-Blogger bis zum Ende des Jahres monatlich ihre Rezeptbeiträge posten werden. Jeden Monat gibt es etwas zu gewinnen: Dieses Mal sind es die 9 vorgestellten Patties!!! Alles was ihr tun müsst um diesen hochwertigen Preis zu gewinnen, ist bei der Abstimmung für das tollste Rezept mitzumachen. Der Link und alle weiteren Infos folgen wie immer bald an dieser Stelle. Noch besser: Wenn ihr euch beim Albers Newsletter anmeldet, werdet ihr regelmäßig mit Infos, Angebote und Rezepte versorgt. Zur Anmeldung…

Um die einzelnen Patties miteinander vergleichen zu können, sind wir nach reiflicher Überlegung zu dem Entschluss gekommen, sie nicht identisch zuzubereiten, sondern sie ganz gezielt nach ihren Erfordernissen individuell zu grillen bzw. zu braten, individuell mit Zutaten zu belegen und schlussendlich unter der Berücksichtigung des Verkaufspreises individuell zu bewerten.

Vorstellung der Patties

Die Patties wurden einzeln in Folie verpackt und gefroren geliefert.

Folgende Patties traten den Vergleich an:

Kobe-Burger; Gewicht: 150 g, Preis/Stk. 32,50 €
Relativ helles Fleisch, was wahrscheinlich dem relativ hohen Fettanteil geschuldet ist. Sehr weich, sehr fettig, was bei Fleischkennern jedoch auf hohe Gegenliebe trifft!

Jack’s Creek Wagyu-Burger; Gewicht: 150 g, Preis/Stk. 5,85 €
Relativ dunkles Fleisch mit sehr hellem Fettanteil. Nach unserer Einschätzung relativ grob gewolftes Fleisch. Die Patties sahen unglaublich appetitlich aus!

Nebraska Greater Omaha Gold Label Burger; Gewicht: 150 g, Preis/Stk. 4,85 €
Die Farbe des Fleisches war nicht einheitlich. Nach unserer Einschätzung etwas feiner gewolftes Fleisch.

Black Angus Burger; Gewicht: 150 g, Preis/Stk. 4,85 €
Ähnliche visuelle Eigenschaften wie beim Wgyu-Burger. Fleischfarbe nicht ganz so kräftig aber der Gesamteindruck wieder äußerst appetitlich.

Dry Aged Burger; Gewicht: 227 g, Preis/Stk. 5,85 €
Relativ helles Fleisch. Nach unserer Einschätzung etwas feiner gewolfte und mit mehr Druck gepresste Patties. Die Form erinnert an einer Blume.

Alle Patties dufteten im aufgetauten Zustand herrlich nach frischem Fleisch und machten Appetit!

Die Burger-Zutaten

Als Zutaten für die perfekten Burger suchten wir die unserer Meinung nach geeignetsten Rezepte aus jahrelanger Erfahrung aus.

– Super weiche Burger Buns (Rezept)
– Red Onions (Rezept)
– Knoblauchmayonnaise (Rezept)
– Tomaten-Paprika-Relish (Rezept)
– Eingelegte Gurkenscheiben
– Salat (Lollo Rosso)
– Cheddar Käse Scheiben
Albers LaMila Duroc Bacon; 250 g; 6,50 €

Alle Zutaten wurden noch am selben Tag für unsere Gäste frisch zubereitet.

Auch das Fett des Bacons wurde erst ganz kurz vor der Vergrillung auf dem gusseisernen Grillrost ausgelassen und anschließend knusprig gegrillt.

Die Vergrillung der Patties

Beim Kobe-Burger Patty waren wir natürlich am neugierigsten. – Ein solches Prachtexemplar habe selbst ich noch nicht gesehen, geschweige denn gegessen. Gut, dass es an diesem Tag draußen nicht all zu warm war, so konnten die Patties an der frischen Luft schonend auftauen.

Zubereitet wurde das Kobe-Patty in der gusseisernen Pfanne, die auf ca. 160°C vorgeheizt wurde. Ohne einen einzigen Tropfen Öl, Butter oder Fett, wurde das Patty in die heiße gusseiserne Pfanne gelegt. Sofort begann das Fett kontinuierlich zu schmelzen, in dem das Fleisch schließlich selbst gebraten wurde.

Nach ca. 90 Sekunden wurde auch die andere Seite gebraten. Die Kerntemperatur lag bei ca. 44°C und stieg im Burger noch um weitere ca. 4 – 5°C an.

Belegt wurde der Kobe-Burger mit einem Blatt Lollo Rosso und jeweils einem Esslöffel Knoblauchmayonnaise und Tomaten-Paprika-Relish.

Zur Verkostung wurde der Burger in vier Teile geschnitten. Alle vier Probanden waren sich einig: Geschmacklich war der dezent mit Burger-Zutaten belegte Kobe-Burger eine wahre Wonne. Des Weiteren beeindruckte uns das saftige Fleisch. Beim Anschnitt lief das Fett regelrecht aus dem Patty, was sich später beim Hineinbeißen noch einmal wiederholte. Einfach gigantisch!

Die Wagyu-, Nebraska- und Black Angus-Burger-Patties wurden jeweils urtypisch für jeweils 120 Sekunden pro Seite auf dem gusseisernen Grillrost gegrillt.

Sowohl Wagyu-Burger als auch Nebraska- und Black Angus-Burger wurden neben einem Blatt Lollo Rosso und jeweils einem Esslöffel Knoblauchmayonnaise und Tomaten-Paprika-Relish, mit Red Onions und mit Bacon belegt.

Nach dem Kobe-Burger schmeckte den Testern der Wagyu-Burger am allerbesten, gleichauf gefolgt vom Black Angus-Burger und kurz dahinter der Nebraska-Burger. Bis auf den Nebraska-Burger behielten die beiden anderen Patties ihre Größe bei, hingegen der Nebraska-Patty schrumpfte und dabei höher wurde. – Dem Geschmack und der Saftigkeit tat das hingegen keinen Abbruch.

Bei den beiden 227 g schweren Dry Aged Patties wollten wir es noch einmal so richtig krachen lassen, packten den Cheddar Käse aus und legten zusätzlich noch ein paar Scheiben eingelegte Gurken auf.

Was soll ich sagen: Auch der letzte Kandidat gab eine grundsolide Figur ab. Nur im direkten Vergleich zu den anderen Burgern war zu beobachten, dass die Patties sehr viel fester gepresst waren aber dennoch sehr gut schmeckten.

Fazit

Für welchen Patty man sich auch entscheidet, schmecken tun sie alle! Der Kobe-Burger spielte durch seinen Geschmack und seiner Saftigkeit zwar in einer ganz anderen Liga, dennoch muss man berücksichtigen, dass er mit 32,50 € / 150 g sehr viel kostenintensiver ist als die anderen.

Sowohl der Wagyu-Burger als auch der Black Angus-Burger spielen ebenfalls in einer sehr hohen Liga. Sehr saftiges Fleisch, gepaart mit einem tollen Geschmackserlebnis. Der Nebraska-Burger und der Dry-Aged-Burger belegten hingegen die beiden hinteren Plätze. Der Nebraska-Burger wegen seiner Verformung und der Dry-Aged Burger wegen den relativ fest gepressten Pattys, der allerdings auch die hungrigsten Burger-Freunde satt bekommt.

Übrigens: Alle Albers Burger Patties werden aus besten, hochmarmorierten Muskelfleisch geformt!

Hier könnt ihr euch noch einmal einen sehr guten Überblick über alle o. a. Albers Burger-Patties verschaffen und ggf. euer eigenes spaßiges Burger-Tasting veranstalten.

Dry Aged Ribeye Steak mit Jalapeno Poppers (light)

Wenn bei uns wieder einmal ein tolles Stück Fleisch auf dem Grill gelegt werden soll, stellt sich oft die Frage, welche Beilage es dazu geben soll. Neben den fast schon Standard-Beilagen wie Country Potatoes, KrautsalatChampignonpfanne & Co., haben sich bei uns seit vielen Jahren die Jalapeno Poppers in der Light-Variante etabliert.

Im Gegensatz zu den aufwendig in Teig gewälzten und anschließend frittierten Jalapeno Poppers, bedienen wir uns der Faulenzer-Variante mit nur sehr wenigen Zutaten und Arbeitsschritten.

Zutaten
800 g Dry Aged Ribeye Steak (yourbeef.de)
15 Jalapenos
150 g Frischkäse
250 g Bacon

Trotz der sehr schmackhaften Jalapeno Poppers, ist unser heutiger Hauptdarsteller selbstverständlich das 800 g Dry Aged Ribeye Steak von (yourbeef.de).

Zubereitung der Jalapeno Poppers

Die Jalapenos längs mit einem scharfen Messer teilen. Dabei aus optischen Gründen versuchen, den Stil während des Schnitts mit zu halbieren.

Mit einem kleinen Teelöffel das Kerngehäuse sorgfältig entfernen.

Die halbierten Jalapenos mit Frischkäse füllen und anschließend mit einer Bacon-Scheibe umwickeln. Der uns vorliegende Bacon war sehr dick, weshalb wir die jeweiligen Scheiben halbierten.

Das Dry Aged Ribeye Steak unter direkter hoher Hitze von beiden Seiten grillen und anschließend zum Erreichen der Kerntemperatur von ca. 54°C in den indirekten Bereich legen. Bei der Gelegenheit auch die Jalapeno Poppers auflegen und für ca. 20 – 30 Minuten bei ca. 150°C garen.

Nachdem das Steak tranchiert wurde, die weichen Jalapeno Poppers mit dem krossen Bacon einfach dazulegen und zusammen servieren.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Albers Jack’s Creek F1 Wagyu Brisket mit Coleslaw, Baguette u. Saucenauswahl

Auf geht´s in die 3. Runde der Albers Challenge 2018. Nach den beiden sagenhaften Porterhouse- und Rib Eye Steaks bietet uns Albers dieses Mal ein 5,5 kg schweres Jack’s Creek F1 Wagyu Brisket.

Unser Rezept ist 5-geteilt. – Die Basis bildet selbstverständlich das Wagyu Brisket. Ohne dem geht es nicht! Empfehlen können wir dazu den Louisiana-Coleslaw, welcher sich durch die Kombination von Weiß- und Rotkohl hervorhebt und nicht so säurehaltig ist wie andere Coleslaws. Wem dazu noch eine Sauce fehlt, wählt zwischen unserer fruchtigen Knoblauch-Sauce und unserer Gourmet BBQ Sauce. Am Besten macht ihr es wie wir, ihr genießt beide Saucen! Der 5. Teil unseres „Menüs“ besteht aus der Beilage. Anstelle einer typischen Brisket-Beilage wie z. B. Baked beans, Cornbread oder Salat, entscheiden wir uns für die schnelle Zubereitungsmethode eines sehr weichen Baguettes.

Detaillierte Informationen zur Herkunft des Fleisches können hier nachgelesen werden

Wie immer der Hinweis: Auch dieser Beitrag ist Teil der „Albers Challenge 2018“, in der sechs Food-Blogger bis zum Ende des Jahres monatlich ihre Rezeptbeiträge posten werden. Jeden Monat gibt es etwas zu gewinnen: Dieses Mal ist es das 5,5 kg schwere Albers Jack’s Creek F1 Wagyu Brisket im Wert von über 217,– EUR!!! Alles was ihr tun müsst um dieses hochwertige Brisket zu gewinnen, ist bei der Abstimmung für das tollste Rezept mitzumachen. Der Link und alle weiteren Infos folgen wie immer bald an dieser Stelle. Noch besser: Wenn ihr euch beim Albers Newsletter anmeldet, werdet ihr regelmäßig mit Infos, Angebote und Rezepte versorgt. Zur Anmeldung…

Zubereitung des Jack’s Creek F1 Wagyu Point End Brisket

Zutaten für das Brisket

5,5 kg Jack’s Creek F1 Wagyu Point End Brisket
6 EL Bunter Pfeffer (frisch gemahlen o. gemörsert)
6 EL Meersalz

Das aus dem Flat und dem Point bestehende sogenannte Full Packer Brisket ist durch eine Fettschicht voneinander getrennt und umhüllt. Das Flat (rechts im oberen Bild) ist das magere und flachere Stück vom Brisket. Aus diesem werden nach dem Garen dünne Scheiben geschnitten und serviert. Im Gegensatz dazu sitzt das sehr viel dickere Point mit seinem schrägen Faserverlauf auf dem Flat. Aus ihm werden bei BBQ-Competitions meist größere Würfel geschnitten, ggf. mehrmals mit BBQ-Sauce bestrichen und der Competition-Box beigelegt, den sogenannten Burnt Ends.

In der Regel wird das gesamte Brisket größtenteils von seiner Fettschicht befreit. Wir schneiden nur das gröbste Fett herunter und nutzen die Fettschicht zum natürlichen Schutz gegen die direkte Hitzeabstrahlung. Das Fett wird im Verlauf der Garzeit größtenteils schmelzen, sodass nahezu das reine Fleisch mit seiner köstlichen Kruste über bleibt.

Da wir nichts als den reinen Geschmack des Jack’s Creek F1 Wagyus genießen möchten, würzen wir das Brisket auch nur mit frisch gemahlenem bzw. gestoßenem bunten Pfeffer und Meersalz.

Die aus 50 Prozent Pfeffer und 50 Prozent Meersalz bestehende Mischung wird klassischerweise auch Texas Rub genannt. Der Rub haftet selbstständig sehr gut auf dem frischen Fleisch. Es bleibt idealerweise immer nur soviel Rub auf dem Fleisch haften, wie auch tatsächlich benötigt wird.

Das Brisket wird nun bei ca. 110°C indirekter Hitze in den Keramikgrill, (Pellet-)Smoker oder Grill gelegt. In unserem Fall stellen wir eine Temperatur von 107°C an dem Pellet-Smoker Traeger Pro Series 22 ein und legen das Brisket auf.

Nach kurzer Zeit fangen die Pellets an zu rauchen und geben ihr Raucharoma an das Brisket ab. Wir stellen uns bei einem Brisket dieser Größe immer auf eine Garzeit von ca. 11 Stunden ein.

Nach ca. 9 Stunden riskieren wir den ersten Blick und prüfen das Voranschreiten des Garvorgangs durch gefühlvollen Druck auf das Fleisch. Das Fleisch sollte bereits bei leichtem Druck deutlich nachgeben. – Wie erwartet, war dieser Zustand bei unserem Brisket erst exakt nach 11 Stunden, um 8.00 Uhr morgens erreicht. Das Fleisch besaß zu diesem Zeitpunkt eine Kerntemperatur von 95°C im Point und Flat.

Da unsere Gäste zum Mittagessen erst um 12.30 Uhr geladen waren, wickelten wir das Brisket in Alufolie ein und legten es anschließend in die mit dem Brisket gelieferte Kühlbox, welche wir mit warmen PET-Flaschen auslegten. So verpackt, kann ein Brisket locker bis zu 8 Stunden und mehr warm gehalten werden und wird von Stunde zu Stunde immer zarter.

Kurz vor dem Servieren wird das Brisket mit einem scharfen Messer in dünne Scheiben geschnitten und serviert. Hier ein Video vom Anschnitt…

Bevor wir das Jack’s Creek F1 Wagyu Brisket genießen können, müssen zunächst die anderen Komponenten zubereitet werden.

Zubereitung des Louisiana-Coleslaw

Zutaten für den Louisiana-Coleslaw

1 kg in dünne Streifen geschnittenen Rotkohl
1 kg in dünne Streifen geschnittenen Weißkohl
1 rote fein gewürfelte Zwiebel
1 kleine fein geraspelter Karotte
2 EL frisch gehackte Petersilie
10 EL Mayonnaise
10 EL Apfel-Essig
3 EL grober Senf
2 TL Senfpulver
3 EL Honig
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Jeweils 1 kg in dünne Streifen geschnittenen Rotkohl und Weißkohl mit der roten fein gewürfelten Zwiebel und der fein geraspelten Karotte vermengen.

In einer weiteren Schüssel die Mayonnaise, den Apfel-Essig, den groben Senf, das Senfpulver und den Honig verrühren und anschließend mit den festen Zutaten gleichmäßig vermengen. Anschließend mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und frisch gehackter Petersilie würzen und für mindestens 4 Stunden (besser über Nacht) im Kühlschrank ziehen lassen.

Zubereitung der fruchtigen Knoblauch-Sauce

Zutaten für die fruchtigen Knoblauch-Sauce

90 ml Olivenöl
5 fein geschnittene Knoblauchzehen
0,5 fein gewürfelte Zwiebel
1 EL Worcestersauce
1 fein geschnittene Chili
0,5 TL Chiliflocken
1 TL Limettenpfeffer
1 TL Salzflocken
1 TL Kreuzkümmel (gemörsert)
Saft von einer Orange
Saft von einer halben Zitrone
Saft von zwei Limetten
1 EL Honig

Alle o. a. Zutaten in einem Shaker schütteln und anschließend bis zum Servieren im Kühlschrank ziehen lassen. Kalt servieren!

Zubereitung der Gourmet BBQ Sauce

Zutaten für die Gourmet BBQ Sauce

100 ml Apfel-Essig
100 ml Cola
4 EL brauner Zucker
2 EL Melasse
1 TL Tabasco
50 ml Apfelsaft
3 EL Sojasauce
50 ml Worcestersauce
500 ml Ketchup
100 ml Honig
3 EL Balsamico-Creme
1 TL Fenchelsamen
1 TL Knoblauchgranulat
1 TL Zwiebelgranulat
1 TL Senfpulver
1 Prise Zimt
1 TL Chiliflocken
2 TL Paprika edelsüß
1 TL Basilikum
1 TL Thymian

Alle o. a. Zutaten in einem Kochtopf füllen, stark erhitzen und so lange auf Temperatur halten, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Heiß servieren!

Zubereitung des super-schnellen weichen Baguettes

Zutaten für das super-schnelle weiche Baguette

500 g Mehl
2 Würfel Hefe
300 g Wasser
30 g Olivenöl
1 TL Salz
1 Prise Zucker

Für diejenigen, die anstelle der typischen Brisket-Beilagen wie z. B. Baked beans, Cornbread oder Salat ein super-schnell zuzubereitendes Baguette backen möchten, haben wir folgendes Rezept:

Alle o. a. Zutaten für das Baguette gleichmäßig verkneten, in 3 gleich große Stücke teilen, zu Baguettes formen, auf einen kalten Pizzastein legen und bei ca. 200°C für ca. 40 – 45 Minuten unter indirekter Hitze im Grill garen. Nicht wundern: Der Teig muss im Vorfeld nicht gehen. Durch den hohen Anteil der Hefe geschieht das während des Backvorgangs.

Servieren des Albers Jack’s Creek F1 Wagyu Briskets mit Coleslaw, Baguette u. Saucenauswahl

Unsere Interpretation eines perfekten Brisket-Menüs:

– Zartes super-saftiges Brisket vom Albers Jack’s Creek F1 Wagyu
– Louisiana-Coleslaw
– fruchtige Knoblauch-Sauce
– Gourmet BBQ Sauce
– Weiches Baguette

Wir haben bereits viele Briskets zubereitet und gekostet aber das Albers Jack’s Creek F1 Wagyu Brisket gehört definitiv zu dem allerbesten! Einfach sagenhaft, wie sehr saftig, zart und geschmackvoll es geworden ist!

Viel Spaß beim Nachsmoken und einen guten Appetit!

Irish Beef Cote de Boeuf mit Mexican Paprika u. Guacamole

Heute stelle ich euch ein leicht mexikanisch angehauchtes Rezept vor, welches garantiert der gesamten Familie schmecken wird! Die mit Crème fraîche beträufelten und mit Guacamole-Dip servierten gefüllten Paprikas passen hervorragend zu einem kräftigen 1 kg Steak, wie dem Dry Aged Irish Beef Cote de Boeuf.

Zutaten
1 kg Dry Aged Irish Beef Cote de Boeuf (gourmetfleisch.de)
Crème fraîche

für die gefüllten Paprikas (Mexican Style)
4 große rote Paprikaschoten
1 fein gewürfelte Zwiebel
150 g Cheddar-Käse
1 Dose Kidneybohnen
1 gute Hand voll gekochter Reis
1 TL Kreuzkümmel, gemörsert
2 TL Koriander, frisch o. pulverisiert
3 TL Paprika edelsüß
0,25 TL Cayennepfeffer
1 Dose Mais
200 ml Salsa
2 geraspelte Karotten
2 fein geschnittene Knoblauchzehen
Meersalz
gutes Olivenöl

für den Guacamole-Dip
2 reife Avocados
Saft einer halben Zitrone
2 – 3 fein geschnittene Knoblauchzehen
2 fein gewürfelte Tomaten o. Cocktailtomaten
1 EL Joghurt, natur
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung Guacamole-Dip

Nachdem die Avocados halbiert worden sind, den Kern entfernen, mit einem Esslöffel das Fruchtfleisch entnehmen und anschließend mit einer Gabel zu einer weichen Masse zerdrücken.

Der weichen Masse den Saft einer halben Zitrone, die fein geschnittenen Knoblauchzehen, die fein gewürfelten Tomaten und den Joghurt hinzufügen und anschließend mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und Meersalz würzen.

Zum Durchziehen für ca. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Zubereitung gefüllte Paprikas (Mexican Style)

Die großen roten Paprikas unter fließendem Wasser reinigen und anschließend den Deckel abschneiden, sowie mit einem Schälmesser das Kerngehäuse entfernen.

Mit gutem Olivenöl die feingewürfelte Zwiebel und die feingeschnittenen Knoblauchzehen andünsten und anschließend die o. a. Gewürze hinzufügen.

Die geraspelten Karotten, den Mais, die Kidneybohnen, den Reis, die Salsa und die Hälfte des Cheddar-Käses hinzufügen, unter ständigem Umrühren erhitzen und mit Meersalz abschmecken.

Die Paprikas auf den leicht geölten Boden einer feuerfesten Form (z. B. gusseiserne Pfanne) stellen, mit der zuvor zubereiteten Masse füllen und mit dem restlichen Cheddar-Käse bedecken.

Die Paprikas bei ca. 180°C für ca. 45 Minuten im indirekten Bereich garen.

Zubereitung des Dry Aged Irish Beef Cote de Boeuf

Während die Paprikas garen, den gusseisernen Rost des Grills auf maximale Hitze aufheizen und das Steak bereit halten.

Das Steak für jeweils ca. 60 Sekunden auf der 10.00 Uhr-Stellung und auf der 2.00 Uhr-Stellung grillen. Mit der anderen Seite ebenso verfahren.

Nach dem scharfen Angrillen das Steak in den indirekten Bereich des Grills legen, ggf. mit einem Temperatur-Messfühler versehen und bis zu einer Temperatur von ca. 52°C garziehen lassen.

Das wunderschöne Steak vor dem Aufschneiden für ca. 4 – 5 Minuten ruhen lassen.

Die gefüllten Paprikas erst kurz vor dem Servieren mit Crème fraîche beträufeln und den Guacamole-Dip beistellen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Biru Wagyu Ribeye Steak – ShioMizu Aged mit Johannisbeer-Chutney

Zutaten
450 g Biru Wagyu Ribeye Steak (8 Wochen ShioMizu Aged) von Eatventure
500 g frische Johannisbeeren
150 ml Mangosaft
250 g Gelierzucker (2:1)
1 Apfel
4 Schalotten
1 EL Olivenöl
100 ml weißer Balsamico-Essig
3 EL brauner Zucker
1 EL Rosa Pfeffer
1 TL Chili Flocken
1 TL Ingwer (frisch o. gemahlen)
1 TL Senfkörner
3 EL getrocknete Cranberries

Bevor das Johannisbeer-Chutney zubereitet wird, das Steak eine Stunde vorher herauslegen, damit es Zimmertemperatur annehmen kann und die angestrebte Kerntemperatur später schneller erreicht wird.

Die Marmorierung des Biru Wagyu Ribeye Steak (8 Wochen ShioMizu Aged) von Eatventure ist einfach der absolute Knaller!

Zunächst die Johannisbeeren von den Stielen zupfen, die Cranberries klein schneiden, sowie die Schalotten pellen und den Apfel schälen und würfeln.

Die Zwiebeln in einen Topf mit Olivenöl andünsten, anschließend die gewürfelten Äpfel hinzufügen und anschwitzen. Nun mit dem braunen Zucker karamellisieren und anschließend mit dem weißen Balsamico-Essig ablöschen.

Die restlichen Zutaten, bis auf den Mangosaft und den Gelierzucker hinzufügen und für ca. 15 – 20 Minuten köcheln lassen.

Dabei immer wieder gut umrühren und die Früchte an der Topfwand mit einem Esslöffel so gut es geht zerquetschen.

Den Mangosaft und den Gelierzucker hinzufügen und noch einmal für ca. 4 Minuten unter ständigen Umrühren kochen lassen.

Das Johannisbeer-Chutney in ausgekochte Gläser füllen und anschließend auf den Kopf stellen.

Damit eine durchgehende gleichmäßige Kruste entsteht, das Steak in einer geschmiedeten oder gusseisernen Pfanne mit sehr wenig oder keinem Öl braten oder ganz typisch auf dem Grillrost zubereiten.

Sobald das Steak eine Kerntemperatur von ca. 52°C erreicht hat, zwei bis drei Minuten lang ruhen lassen, mit einem scharfen Messer tranchieren und anschließend mit dem Johannisbeer-Chutney servieren.

Sagenhaft, wie gut das sehr geschmacksintensive, super-zarte Biru Wagyu Ribeye Steak mit dem fruchtig-scharfen Johannisbeer-Chutney harmoniert.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachgrillen!