Schmagges Curry Bacon Bomb Sticks mit Curry-Dattel-Dip

Wie ich bereits vor kurzem berichtete, war ich vor einigen Tagen in Hamburg zur Premiere der neuen Baccys Curry-Mischung eingeladen. SCHMAGGES, so der Name der neuen Gewürz-Mischung, wurde durch keinen geringeren als dem Fußball-Allstar Mario Basler (ehem. Bayern München) mitentwickelt und mit stolzer Brust von ihm persönlich präsentiert.

Die Aufgabe von mir sowie meinen Blogger-Freunden war es an diesem Tag, neue leckere Gerichte mit Baccys SCHMAGGES zu entwickeln und Mario Basler zu präsentieren.

Übrigens: Seit 01.06.2021 ist SCHMAGGES ab 9,90 EUR im Early Bird Special Angebot (zum Shop…).

Da ich weiß, dass Mario ein riesengroßer Currywurst-Fan ist, hatte ich mir gedacht, ein relativ einfaches Finger-Food-Rezept mit Pfiff zu entwickeln.

Angelehnt an einem mit Bacon umwickelten Hackfleisch-Braten (Bacon Bomb), kreierte ich eine Mini Bacon Bomb, welche großzügig mit SCHMAGGES gewürzt und auf einem Holzstäbchen serviert wurde. Das perfekte Finger-Food für einen spannenden Fußball-Abend vor dem Fernseher oder als Appetizer zum Start einer gelungenen Grill-Party.

Um dem Rezept einen gewissen Pfiff zu verleihen, bereitete ich einen Curry-Dattel-Dip zu. Entweder können die Curry Bacon Bomb Sticks in den Dip getaucht oder auf Baguette-Scheiben gegessen werden.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachgrillen!

Zutaten
1 – 1,5 kg Gehacktes vom Rind
4 TL Baccys SCHMAGGES (3 TL für Sticks, 1 TL für BBQ-Sauce)
150 ml BBQ-Sauce (z. B. bigBBQ Plum & Cherry)
25 Streifen Bacon
25 lange Streifen Käse (optional)
1 mittelgroße rote Zwiebel
3 EL Koriander
feines Meersalz
frisch gemahlener Pfeffer

für den Curry-Dattel-Dip
120 g Soft-Datteln
1 – 2 TL Baccys SCHMAGGES
0,5 TL feines Meersalz
0,25 TL Cayenne
1/2 Knoblauchzehe
200 g Schmand
250 g Frischkäse

Zubereitung der SCHMAGGES Curry Bacon Bomb Sticks

Das Rindergehackte mit Baccys SCHMAGGES, Meersalz und frisch gemahlenen Pfeffer würzen, gleichmäßig durchkneten und anschließend abschmecken.

Während ich das Gehackte abschmeckte, schaute mir Mario zu und wollte ebenfalls einmal kosten. Sein Kommentar: „Wow Olly, das Gehackte schmeckt jetzt schon so gut, dass würde ich mir am liebsten aufs Butterbrot schmieren und aufessen!“. Herrlich – eine Idee, mit der ich mich ebenfalls sehr gut anfreunden konnte!

Das Gehackte zu ca. 20 – 25 gleich große Sticks formen, auf die Holzspieße schieben und anschließend mit jeweils einem Streifen Bacon umwickeln.

Optional können mit einem spitzen scharfen Messer die Gehacktes-Sticks zuvor längs eingeschnitten und anschließend mit Käsestreifen gefüllt werden. Diesen Vorgang ließen wir allerdings aus, da Mario mir rechtzeitig zuflüsterte, dass er alles andere als ein Käse-Fan sei.

Den Grill auf ca. 220°C vorheizen, anschließend die Sticks in den indirekten Bereich des Grill auflegen und bei geschlossenem Deckel garen.

Sobald der Bacon beginnt braun und kross zu werden, müssen die Sticks rundherum mit BBQ-Sauce bestrichen werden, welche zuvor mit einem Teelöffel Baccys SCHMAGGES veredelt wurde.

Zubereitung des Curry-Dattel-Dips

Mit einem scharfen Messer die Soft-Datteln zerkleinern.

Alle o. a. Zutaten für den Curry-Dattel-Dip vermengen und abschmecken, anschließend zum Durchziehen in den Kühlschrank stellen.

Servieren der Curry Bacon Bomb Sticks mit Curry-Dattel-Dip

Die mittelgroße rote Zwiebel in kleine Würfel schneiden sowie den Koriander hacken.

Die heißen Curry Bacon Bomb Sticks auf einen Teller drapieren, mit Zwiebelwürfel und Koriander bestreuen und anschließend den Curry-Dattel-Dip und den Rest der mit SCHMAGGES veredelten BBQ-Sauce dazu servieren.

Lasst es euch schmecken, wir wünschen euch einen guten Appetit!

Wie haben euch die genialen SCHMAGGES Curry Bacon Bomb Sticks mit Curry-Dattel-Dip geschmeckt?

US Ribeye an mit Käse überbackenen Bohnen u. Tomaten

Wie heißt es immer so schön? „Everything tastes better with cheese.“ – Was soviel heißt wie: Alle Gerichte schmecken besser, wenn man sie mit Käse belegt, bestreut oder überbackt. Das diese „Regel“ für ausnahmslos „alles“ gilt können wir keineswegs bestätigen, jedoch verfeinert Käse tatsächlich sehr viele Gerichte, wie z. B. Fleisch, Früchte oder Gemüse und passt ideal zu Wein und auch zu Bier.

In dem folgenden Rezept beschränken wir uns zunächst auf das Gemüse, welches durch einen ca. 24 Monate lang gereiften Käse überbacken wird.

Zutaten
350g US Ribeye (von Kreutzers)
250g Brechbohnen
125 g Cocktailtomaten
grobes Meersalz
guter Pfeffer (z. B. Ankerkraut Kapitänspfeffer)
Ankerkraut Fermentierter Pfeffer (optional)
Balsamico Creme
gutes Olivenöl (z. B. Greek Fire Premium Olivenöl)
50g guten Käse (z. B. Käpt’n Paulis Goldschatz der Hafenkäserei)

Zubereitung des US Ribeyes

Das Steak wie immer ca. 30 – 60 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank entnehmen und Raumtemperatur annehmen lassen.

Beidseitig mit Salzflocken bestreuen und anschließend auf dem Burner (Infrarot-Brenner) oder auf dem sehr heißen gusseisernen Grillrost von jeder Seite für ca. 90 Sekunden scharf angrillen.

Sobald sich ausreichend Röstaromen gebildet haben, in den indirekten Bereich des Grills platzieren, bei geschlossenem Deckel und einer Gartemperatur von ca. 150°C nachgaren. Sobald die Kerntemperatur von ca. 52°C (medium-rare) erreicht wurde, mit einem scharfen Messer in Tranchen schneiden.

Zubereitung der mit Käse überbackenen Bohnen u. Tomaten

Mit einem scharfen Messer die Enden der Brechbohnen entfernen.

Wasser in einem auf dem Seitenbrenner platzierten Topf, in unserem Fall der Burner des Schickling-Grill PremioGas XL II zum Kochen bringen und anschießend darin die Brechbohnen al dente kochen.

Während die Bohnen garen, die Cocktailtomaten halbieren.

Die Bohnen durch Zuhilfenahme eines Siebs abgießen, währenddessen die Plancha vorheizen.

Die Plancha (hier im Praxistest…) mit Olivenöl benetzen und anschließend die Bohnen darin so lange anbraten, bis sie ausreichend Röstaromen gebildet haben.

Die Bohnen aus der Plancha entfernen, warmhalten und anschließend mit den Cocktailtomaten ebenso verfahren.

Währenddessen den Käse und eine Reibe bereitlegen. Wir entscheiden uns für den 24 Monate gereiften Käpt’n Paulis Goldschatz aus der Hafenkäserei).

Circa 50g des Käses mit einer Küchenreibe reiben.

Die Gaszufuhr unmittelbar unter der Plancha abschalten, die Bohnen und Tomaten auf die Plancha zurücklegen und anschließend großzügig mit dem geriebenen Käse bestreuen.

Die äußeren Gasbrenner aufdrehen und bei geschlossenem Deckel den Käse schmelzen lassen.

Sobald der Käse geschmolzen ist, mit Balsamico Creme beträufeln, die Steak-Tranchen auf das Gemüsebett legen und anschließend mit fermentierten Pfeffer versehen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Argentinisches Roastbeef mit einer Zwiebel-Bier-Sauce

Am allerliebsten genießen wir unsere hochwertigen Steaks recht puristisch mit milden Salzflocken und gutem Pfeffer und servieren dazu eine schmackhafte Beilage. Doch manchmal ist der Appetit nicht groß genug oder die Zeit zu knapp für eine Beilage, weshalb wir uns kurzerhand eine leckere Sauce zu unserem Steak zubereiten.

Ganz besonders gut hat uns unsere Zwiebel-Bier-Sauce geschmeckt, welche auf Basis einer Flasche Finne Scottish Ale zubereitet wurde. – Eine Sauce, die ihr unbedingt einmal nachkochen solltet!

Zutaten
270 g Argentinisches Roastbeef (von Kreutzers)
2 mittelgroße Zwiebeln
gutes Olivenöl (z. B. Greek Fire Premium Olivenöl)
1 – 2 EL Mehl

für die Zwiebel-Bier-Sauce
0,33 l dunkles Bier (z. B. Finne Scottish Ale)
0,2 l Rinderfond
1 – 2 TL Speisestärke
Murray River Salt Flakes
guter Pfeffer (z. B. Ankerkraut Steakpfeffer No. 1)
Ankerkraut Rohrzucker

Zubereitung der Zwiebel-Bier-Sauce

Eine der beiden Zwiebeln in Ringe sowie die andere Zwiebel in Würfel schneiden.

Auf dem Burner (Infrarot-Brenner des Schickling-Grill PremioGas XL II) die gewürfelten Zwiebeln in einen mit gutem Olivenöl benetzten Topf glasig dünsten.

Die Zwiebeln mit dunklem Bier ablöschen und den Rinderfond hinzufügen.

Die Flüssigkeit auf ca. 1/3-tel des Volumens reduzieren und anschließend mit Salz, Pfeffer und ausreichend Rohrzucker würzen.

Die Stärke mit kaltem Wasser verrühren und damit die Sauce binden.

Die Zwiebel-Bier-Sauce sollte eine cremige, schmackhafte Konsistenz besitzen.

Zubereitung der Zwiebelringe

Die zuvor geschnittenen Zwiebelringe sorgfältig in Mehl wenden.

Die bemehlten Zwiebelringe in einer mit gutem Olivenöl benetzten Grillschale oder Plancha beidseitig braun braten.

Zubereitung des Argentinischen Roastbeefs

Das Argentinische Roastbeef beidseitig mit milden Murray River Salt Flakes bestreuen, über dem Infrarotbrenner beidseitig scharf angrillen und anschließend bei einer Gartemperatur von ca. 150°C im indirekten Bereich des Grills nachgaren. Wie immer empfehlen wir bei guten Steaks eine Kerntemperatur von ca. 54°C (medium-rare).

Servieren des Argentinischen Roastbeefs mit Zwiebel-Bier-Sauce

Das Steak in der Mitte durchschneiden, die Hälften übereinanderlegen und anschließend auf dem Zwiebel-Bier-Saucen-Spiegel drapieren. Einen weiteren Teil der Sauce über das Steak gießen, die gebratenen Zwiebelringe darauf verteilen, mit Petersilie dekorieren und selbstverständlich ein frisches dunkles Bier dazu servieren.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Philly Cheese Steak Sandwich

Bei diesem Gericht bilden gleich zwei Zutaten die Hauptdarsteller: Zum einen ist es dieses hochwertige 370 g schwere Wagyu Kobe-Style Entrecôte von Kreutzers. Ein wahnsinnig zartes Steak, welches nach dem reinbeißen quasi auf der Zunge zergeht.

Zum anderen ist es der besonders hochwertige und geschmackvolle, jedoch finanziell durchaus erschwingliche Käse „Der Blaue Barbier“ der Hafenkäserei aus Münster, welcher mit Whisky, Rosmarin und Blaubeeren affiniert wurde.

Das Steak und der Käse vereinen zusammen mit den Zwiebeln und der grünen Paprika, gebettet in einem rustikalen Baguette das sogenannte Philly Cheese Steak Sandwich.

Der Name „Philly“ kommt übrigens nicht von ungefähr, sondern verrät den Ursprung des im US-Bundesstaat Pennsylvania entstandenen Sandwichs aus Philadelphia.

Zutaten
380 g Wagyu Kobe-Style Entrecôte (von Kreutzers)
2 – 3 mittelgroße Zwiebeln
1 grüne Paprika
1 Baguette
150 g guten Käse (z. B. Hafenkäserei Der Blaue Barbier)
gutes Olivenöl (z. B. Greek Fire Premium Olivenöl)
schwarzer Pfeffer (z. B. Ankerkraut Steakpfeffer Nr. 1)
Murray River Salt Flakes (von Sydney & Frances)

Zubereitung des Philly Cheese Steak Sandwichs

Die Zwiebeln enthäuten und anschließend in dünne Ringe schneiden. Die grüne Paprika entkernen und anschließend in Streifen schneiden.

Den Grill, in unserem Fall der Schickling-Grill PremioGas XL II zusammen mit einer gusseisernen Pfanne aufheizen.

Die gusseiserne Pfanne mit Olivenöl benetzen und anschließend die Zwiebelringe darin dünsten.

Die grünen Paprikastreifen hinzufügen und ebenfalls weich werden lassen.

Währenddessen ca. 150 g Käse in Scheiben hobeln.

Das Baguette unmittelbar vor dem Erwärmen längs halbieren.

Das Steak vor dem Grillen großzügig mit Murray River Salt Flakes bestreuen und anschließend beidseitig für jeweils ca. 45 – 60 Sekunden auf dem Burner (Infrarot-Brenner) grillen.

Nun sollte das Steak zum Nachgaren (Kerntemperatur ca. 50°C) bei einer Gartemperatur von ca. 150°C in den indirekten Bereich des Grills gelegt werden. Auch das Baguette sollte aufgebacken und das Gemüse warm gehalten werden. Bei dieser Gelegenheit kann auch schon die Grillschale aufgewärmt werden.

Sobald die gewünschte Kerntemperatur erreicht wurde, das Fleisch mit einem scharfen Messer in dünne Tranchen schneiden.

Die Steak-Tranchen in die Grillschale legen. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Grillschale etwas länger ist als das eigentliche Baguette.

Das Fleisch zunächst gleichmäßig mit den Zwiebelringen und den Paprikastreifen belegen.

Nun die Käsescheiben gleichmäßig auf das Fleisch-Gemüse-Bett verteilen.

Währenddessen den Grill auf maximale Temperatur aufheizen und anschließend die Grillschale auf den Grillrost platzieren. Bei geschlossenem Deckel den Käse zerlaufen lassen.

Zum einfachen Herausheben des Grillschalen-Inhalts den Baguette-Deckel auflegen.

Die gesamte Grillschale umstülpen, sodass das Fleisch nun nach oben zeigt und der Baguette-Deckel unten liegt. Das Fleisch sparsam mit Pfeffer und Salzflocken würzen, den Baguette-Boden aufsetzen und erneut umstülpen.

Kurz vor dem Servieren mit einem Brotmesser in mundgerechte Stücke schneiden und ggf. in Knoblauchsauce dippen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Smoked Tafelspitz vom Moesta-BBQ Sheriff mit Heidelbeer-Salat

Bei unserem letzten Moesta-BBQ-Besuch boten uns die beiden Geschäftsführer Alex und Marcello die Möglichkeit, ihren neuen Pelletgrill Sheriff erstmals auf Herz und Nieren zu prüfen.

Neben vielen anderen Köstlichkeiten bereiteten wir ein unglaublich leckeres geräuchertes Tafelspitz zu und reichten dazu einen frischen Heidelbeer-Salat. Ein Rezept, welches ihr unbedingt einmal nachgrillen solltet!

Zutaten
1,6 kg US Picanha – Tafelspitz (von Kreutzers)
Ankerkraut Dalmatiner Rub (alternativ grobes Meersalz, Pfeffer und Knoblauch)
gewürfelter Feta Käse
1/2 rote Zwiebel
1 Dose Mais
250 g Heidelbeeren
1 Salatgurke
5 EL Walnüsse
frische Petersilie

für das Dressing
3 – 4 EL Saft einer Limette
2 – 3 TL Honig
1 – 2 EL Olivenöl
feines Meersalz (z. B. von Ankerkraut)
guter Pfeffer (z. B. Ankerkraut Zitronen- o. Limettenpfeffer)

Zubereitung des Heidelbeer-Salats

Die Zubereitung des Heidelbeer-Salats bedarf nur wenig Zeit und kann am besten während des Garens des Tafelspitzes erledigt werden.

Für das Dressing, das Olivenöl und den Limettensaft mit einem Schneebesen verrühren und anschließend mit Honig, Salz und Pfeffer würzen.

Eine halbe rote Zwiebel in grobe Würfel schneiden, 2 – 3 EL frische Petersilie hacken, die Salatgurke zunächst längs vierteln und anschließend in Scheiben schneiden. Alle weiteren Zutaten, wie den Mais, die Walnüsse, die Heidelbeeren und den Feta Käse bereitstellen.

Sobald der Heidelbeer-Salat zum Fleisch serviert werden soll, alle Zutaten grob vermischen und anschießend mit dem Dressing übergießen sowie mit der gehackten Petersilie garnieren.

Zubereitung des Tafelspitz

Neben dem Moesta-BBQ Sheriff Pellet-Grill, ist unser Hauptdarsteller natürlich dieses 1,6 kg schwere US Picanha (von Kreutzers).

Damit später ausreichend Rauch an das Fleisch gelangt, sollte zunächst der Fettdeckel entfernt werden, welcher die wundervolle Marmorierung offen legt.

Das Fleisch großzügig mit dem Dalmatiner Rub einreiben.

Nun wird der Moesta-BBQ Sheriff Pellet-Grill mit Buchen-Pellets vorgeheizt, das Fleisch aufgelegt und anschließend der Smoke-Modus für ca. 20 Minuten eingeleitet. In diesen 20 Minuten erzeugt der Sheriff außergewöhnlich viel Rauch, welches direkt in das Fleisch einzieht und es geschmacklich veredelt.

Nach dem Smoke-Modus folgt der Garprozess bei einer Gartemperatur von ca. 140°C. Nach ca. 1 Stunde und 20 Minuten (kann je nach Fleischbeschaffenheit u.v.m. variieren) zeigte der der Controller, über dem im Fleisch gesteckten Temperaturfühler, eine Kerntemperatur von 54°C an. Das Tafelspitz war fertig und durfte vor dem Anschneiden nun noch ca. 10 – 15 Minuten lang ruhen.

Was uns u. a. auffiel: Der Moesta-BBQ Sheriff ist durch seine Doppelwandigkeit so sehr gut gedämmt, dass der Deckel während des Betriebs (bei 140°C) von außen nur lauwarm wurde. Infolgedessen ist der Energieverbrauch des Moesta-BBQ Sheriffs sehr gering.

Nachdem das ausgesprochen saftige und zugleich zarte Smoked Tafelspitz in dünne Scheiben aufgeschnitten wurde, würzten wir das Fleisch mit Salzflocken sowie fermentierten Pfeffer und richteten den Heidelbeer-Salat an.

Der Rauch im Übrigen ist unter Berücksichtigung der relativ kurzen Zeit sehr gut in das Fleisch eingezogen und unterstrich geschmacklich das unglaublich leckere Fleisch.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Australian Wagyu Roastbeef an Asia Grünkohl

Wie besagt es eine alte Weisheit? – Nachdem der erste Frost gekommen ist, schmeckt der Grünkohl am allerbesten. Anstelle den Grünkohl jedoch in Form eines Eintopfs zuzubereiten, haben wir für euch eine sehr viel coolere und wie wir finden außergewöhnliche Zubereitungsweise.

Asia Grünkohl aus dem Wok ist nicht nur sehr schnell zubereitet, sondern schmeckt durch die typischen asiatischen Zutaten wie z. B. Chili, Ingwer und Sojasauce auch unglaublich leicht, frisch und lecker!

Zutaten
250 g Wagyu „Kobe Style“ – Roastbeef 8+ (von Kreutzers)
Rapsöl
300 g Grünkohl
1 Chili
1 Knoblauchzehe
Saft einer halber Limette
1 – 2 kleine Zwiebeln
1 – 2 EL Sojasauce
1 Daumengroßes Stück Ingwer (optional)
guter Pfeffer (z. B. Ankerkraut Limettenpfeffer)
feines Meersalz

Zubereitung des Asia Grünkohls

Die Zwiebeln in Würfel schneiden, die Chili entkernen, ebenfalls klein schneiden, die Knoblauchzehe hacken und anschließend die Limette durchschneiden.

Während die Schneidarbeiten für das Gemüse erledigt werden, die große Wok Auflage (hier im Praxistest) für den Schickling-Grill PremioGas XL II einsetzen und anschließend den Grill auf maximale Temperatur aufheizen.

Da es im Umgang mit dem Wok immer sehr schnell gehen muss, sollten auch die anderen Zutaten wie Rapsöl, Grünkohl, Sojasauce, Salz und Pfeffer bereitgestellt werden.

Den Wok mit Rapsöl oder einem anderen hocherhitzbaren Öl benetzen und darin Knoblauch, Zwiebeln, Chili und optional den Ingwer dünsten.

Sobald das Gemüse beginnt Farbe anzunehmen, den Grünkohl hinzugeben.

Bei ständigem Rühren ca. 5 Minuten lang braten, mit Sojasauce und Limettensaft ablöschen und anschließend mit Meersalz und Pfeffer würzen.

Zubereitung des Australian Wagyu Roastbeefs

Den Burner (Infrarotbrenner) rechtzeitig einschalten und vorheizen. Das Steak beidseitig mit Murray River Salt Flakes bestreuen und anschießend von beiden Seiten jeweils ca. 1 Minute lang grillen.

Nach dem scharfen Grillen ggf. für einige Minuten in den indirekten Bereich des auf ca. 150°C vorgeheizten Grills legen und bis zu einer Kerntemperatur von ca. 52°C garziehen.

Das Steak ganz kurz ruhen lassen und anschließend mit einem scharfen Messer in Tranchen schneiden.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Gepökelte BBQ Rinderzunge aus dem Rauch

Die schmackhafte Zubereitung und das ästhetische Anrichten einer Rinderzunge ist alles andere als ein Hexenwerk.

Bei der Zubereitung unserer Rinderzunge verzichten wir auf das Kochen in Wasser und dürfen folglich auf den grauen Fleisch-Anblick verzichten. Stattdessen erhält unsere saftige durchgegarte Rinderzunge im Innern eine appetitlich rosa-rote Farbe. Diese wird erreicht, in dem vor dem Smoken 13 Tage lang gepökelt wurde. Schlussendlich erhält unsere Rinderzunge als i-Tüpfelchen kurz vor dem Servieren einen Anstrich einer ganz besonderen BBQ-Sauce.

Zutaten
1.200 g German Simmentaler Rinderzunge (von Kreutzers)
Pökelsalz
Ankerkraut Dalmatiner Rub
Kreutzers x Saus.Guru WagyUmami Sauce

Das Pökeln der Rinderzunge

Die Rinderzuge wird in der Regel frisch oder gekocht vertrieben. Wir präferieren selbstverständlich die frische Variante, da wir sie zunächst pökeln möchten und erst anschließend im Monolith Icon smoken und garen.

Wie auf dem folgenden Bild zu erkennen ist, befindet sich die grobe raue Haut noch auf dem Fleisch. – Diese belassen wir auch während des gesamten Pökel-Vorgangs auf dem Fleisch und entfernen sie erst anschließend.

Um die 8-prozentige Pökellage anzusetzen, lösen wir 80 g Pökelsalz in einen Liter Wasser auf. Um so wenig Flüssigkeit wie möglich zu verwenden, nutzen wir einen relativ kleinen Topf, in dem die Pökellake die gesamte Rinderzuge bedeckt kann.

Nun heißt es sich in Geduld zu üben, denn die Rinderzunge wird ganze 13 Tage in der 8-prozentigen Pökellake verweilen. Während dieser Zeit sollte der Topf im Kühlschrank gelagert werden.

Smoken der Rinderzunge

Nachdem die 13 Tage verstrichen sind, wird mit einem scharfen Messer die Haut der Rinderzunge entfernt und anschließend gleichmäßig mit dem Dalmatiner Rub (alternativ mit groben Meersalz und Pfeffer) bestreut.

Den Grill, in unserem Fall der Monolith Icon auf ca. 120°C vorheizen und anschließend die Rinderzunge für ca. 5,5 Std. smoken. Damit ausreichend Rauch entsteht, wurden zwischen den Holzkohlen zuvor Hickory-Wood-Chunks verteilt.

Bereits nach 1,5 Stunden hatte die Rinderzunge sichtbar Rauch angenommen.

Nach ca. 5,5 Stunden erreichte die Rinderzunge die angestrebte Kerntemperatur von ca. 92°C und wurde anschließend mit der WagyUmami Sauce bestrichen.

Nachdem die Rinderzunge ca. 15 Minuten lang bei Zimmertemperatur ruhte, wurde angeschnitten.

Das Ergebnis konnte sich mehr als sehen lassen: Durch das Pökeln erhielt die Zunge eine durchgehend rosa-rote appetitanregende Farbe. Durch die schonende Zubereitung blieb das Fleisch vom dicken Ende bis zur Verjüngung durchgehend saftig.

Beim Kosten der einzelnen Tranchen kam der Rauchgeschmack sehr schön durch und harmonierte mit dem Fleischgeschmack, welcher ein wenig an Kasseler erinnerte. Die besonders extravagante WagyUmami Sauce mit Goldstaub komplettierte das Geschmackserlebnis.

Zusammengefasst hat uns der Geschmack der gepökelten BBQ Rinderzunge aus dem Rauch einfach nur umgehauen, sodass wir unsere Zubereitungsmethode uneingeschränkt weiterempfehlen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Tagliatelle mit Joghurt-Gewürzsauce sowie Buttersauce mit Trüffel

Schnell und einfach aber pfiffig und köstlich: Dieses Mal stellen wir euch gleich zwei unglaublich leckere Rezepte auf einmal vor, bei denen gewiss die ganze Familie auf ihre Kosten kommen wird.

Sowohl die Kinder als auch die Erwachsenen werden die Tagliatelle mit Joghurt-Gewürzsauce lieben! Aber auch an die Fleisch-Fans und an die Gourmets haben wir mit dem neuseeländischen Entrecôte und den schwarzen Wintertrüffel an Tagliatelle mit Buttersauce gedacht.

Zutaten
1 – 2 x 350 g Neuseeländisches Entrecôte (von Kreutzers)
2 x 250 g frische Tagliatelle
2 x 75 g Butter
15 – 20 g (optional) schwarzer Wintertrüffel (von Kreutzers)
1 TL Paprika geräuchert
1 Messerspitze Cayenne
0,5 TL schwarzer Pfeffer (z. B. Ankerkraut Steakpfeffer Hamburg)
1 – 1,5 TL Ankerkraut Zitronen-Flockensalz
1,5 EL Tomatenmark
1 Knoblauchzehe
1 EL frische Minze
100 g Naturjoghurt

Während der Grill, in unserem Fall der Schickling-Grill Premio-Gas XL II aufheizt, die Minze und die Knoblauchzehe klein hacken.

Die mit Murray River Salt Flakes bestreuten Steaks auf dem Burner (Infrarotbrenner) beidseitig scharf angrillen.

Die beiden Steaks zum Garziehen auf den Warmhalterost legen, anschließend zwei Grillschalen aufheizen und in einer der beiden Schalen ca. 75 g Butter zerlassen.

Währenddessen auf dem Burner einen Topf mit Wasser aufsetzen und zum Kochen bringen.

Sobald das Wasser kocht, die frischen Tagliatelle in den Topf geben und für ca. 4 – 5 Minuten kochen.

Nun muss es schnell gehen – Tomatenmark, geräuchertes Paprika, Cayenne, schwarzer Pfeffer, Zitronen-Flockensalz und frische Minze in die Butter einrühren und anschließend ca. 5 EL des Nudelwassers hinzufügen. Parallel dazu ca. 75 g Butter in der zweiten Grillschale zerlassen und anschließend mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Tagliatelle gleichmäßig auf die beiden Grillschalen verteilen und anschließend unter die heiße Sauce heben.

Erst jetzt die frisch gehackte Knoblauchzehe hinzufügen und ebenfalls unterheben.

Kurz vor dem Servieren und vor den Augen eurer Gäste den Joghurt auf die Tagliatelle mit der Gewürzsauce geben sowie den Trüffel auf die Tagliatelle mit der Buttersauce hobeln.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Tomaten Kapern Chutney u. Olivenbutter an Canadian Bison Ribeye

Auf der nicht endenden Suche nach tollen Steak-Begleitern sind wir auf diese geniale Kombination, bestehend aus einem Tomaten Kapern Chutney und Olivenbutter gestoßen. Beide Begleiter sind sehr einfach und schnell zuzubereiten und schmecken ganz besonders gut zu einem kernigen Steak und einem knusprigen Baguette.

Zutaten
350 g Canadian Bison Ribeye (von Kreutzers)
70 g Parmesan

für die Olivenbutter
250 g Butter
50 g grüne Oliven
50 g schwarze Oliven
grobes Meersalz

für das Tomaten Kapern Chutney
200 g Cocktailtomaten
1 EL Kapern
1 Schalotte
1 – 2 Knoblauchzehen
frischer Thymian
grobes Meersalz (z. B. von Ankerkraut)
guter Pfeffer (z. B. Ankerkraut Zitronen- o. Limettenpfeffer)
brauner Zucker (z. B. Ankerkraut Rohrzucker)
gutes Olivenöl (z. B. Greek Fire Premium Olivenöl)

Zubereitung der Olivenbutter

Die grünen und schwarzen Oliven achteln sowie die Butter, das grobe Meersalz und den Pfeffer bereitstellen.

Mit einem Rührgerät die Butter leicht cremig schlagen. Da die Butter zur kalten Jahreszeit im Outdoor-Bereich sehr fest ist, nutzen wir dazu unsere Küchenmaschine, in der wir die Butter zusätzlich noch erwärmen und dadurch weich werden lassen.

Die geachtelten Oliven unter die Butter heben, mit Meersalz und Pfeffer würzen und anschließend auf Backpapier legen.

Die Butter in das Backpapier aufrollen, die Enden jeweils mit einer Schnur zusammenbinden und anschließend im Kühlschrank aufbewahren.

Zubereitung des Tomaten Kapern Chutneys

Die Schalotte und den Knoblauch klein würfeln, 1 EL Thymian klein hacken, die Cocktailtomaten vierteln sowie die Kapern, den braunen Zucker und das Olivenöl bereitstellen.

Den Grill, in unserem Fall der Holzkohlegrill Premio XL II von Schickling-Grill vorheizen.

Dazu bringen wir die Greek Fire Briketts eines zu 2/3-tel gefüllten Anzündkamins zum Glühen.

In einer kleinen Grillschale die Schalotten- und Knoblauchwürfel anschwitzen.

Kurze Zeit später die Kapern und die Cocktailtomaten hinzufügen.

Nun mit Thymian, Salz, Pfeffer und braunem Zucker würzen und so lange weiter erhitzen, bis die Cocktailtomaten kurz vor dem zerfallen sind.

Das Tomaten Kapern Chutney kann sowohl kalt als auch warm genossen werden.

Zubereitung des Canadian Bison Ribeyes

Damit das Fleisch im Kern nicht all zu kalt ist und später gleichmäßiger gart, sollte es ca. 45 Minuten vorher aus dem Kühlschrank genommen werden und Zimmertemperatur annehmen.

Das Fleisch über der direkten Hitze auf dem gusseisernen Grillrost legen, beidseitig scharf angrillen und anschließend im indirekten Bereich des Grill bei ca. 150°C nachgaren lassen.

Wir essen unser Steak am liebsten medium-rare und präferieren daher eine Kerntemperatur von ca. 52 – 54°C. Nachdem die gewünschte Kerntemperatur erreicht wurde, das Steak noch kurz ruhen lassen und anschließend mit einem scharfen Messer in Tranchen schneiden.

Das Steak kurz vor dem Servieren leicht mit Salz und Pfeffer würzen sowie mit groben Parmesan-Stückchen belegen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Gefüllter Kalbsrollbraten an Rotkohlsalat mit Mango

In diversen Rezepten haben wir euch bereits gezeigt, wie man einen Braten füllt, bandagiert und auf dem Grill zubereitet. Doch manchmal hat man nicht die Zeit und Muse alles selbst in die Hand zu nehmen und kann sich getrost auf dem Metzger des Vertrauens verlassen. Wir finden es mehr als spannend, wie sehr unterschiedlich die jeweiligen Metzger ihre Braten zubereiten, weshalb wir die üppigen Möglichkeiten sehr zu schätzen wissen.

Nach dutzendweise selbst zubereiteter Braten vertrauen wir immer öfter auf die Handwerkskunst von Schwamm, dessen Fleisch wir über Kreutzers bestellen. – Sicherlich hat euer (Online-)Metzger des Vertrauen ebenfalls tolle Braten im Programm. Wenn nicht, nutzt unbedingt den Primecode „bigbbq“ und erhaltet 20 % Rabatt auf jeder Bestellung (versandkostenfrei ab 40 EUR). Hier erklären wir euch ganz genau wie das geht…

Zutaten
2 kg Kalbsrollbraten vom Rücken (von Kreutzers)
1/2 Rotkohl
1 Mango
1 Limette
1 daumengroßes Stück Ingwer
frischer Koriander oder Petersilie
2 – 3 EL Weißweinessig
3 – 4 EL gutes Olivenöl
feines Meersalz
Rohrzucker
Chili Flocken

Unser heutiger Hauptdarsteller ist dieser ca. 2,2 kg schwere Kalbsrollbraten, welcher mit Dörrfleisch und Zwiebeln gefüllt, fertig gewürzt und mit Küchengarn gebunden wurde.

Zubereitung des Kalbsrollbratens

Da der Kalbsrollbraten fertig gefüllt und gebunden wurde, muss er nur noch auf den Drehspieß gespießt werden. Die beiden Krallen an den äußeren Enden halten den Braten sicher auf dem Drehspieß.

Die beiden äußeren Gasbrenner zünden, den Grill, in unserem Fall der Schickling-Grill PremioGas XL II auf ca. 150°C vorheizen, den Drehspieß in die dafür vorgesehene Vorrichtung einhängen und anschließend den Motor in Betrieb nehmen.

Nach ca. 105 Minuten hat der ca. 2,2 kg schwere Kalbsrollbraten eine Kerntemperatur von ca. 57°C erreicht. Damit das Fleisch von außen noch ein wenig mehr Farbe erhält, sollten die beiden äußeren Gasbrenner ausgeschaltet und stattdessen die beiden inneren Gasbrenner eingeschaltet werden. Nach ca. 5 Minuten hat der Kalbsrollbraten die gewünschte Kerntemperatur von 60°C erreicht.

Bevor der Braten angeschnitten wird, sollte man ihn ca. 5 – 10 Minuten lang ruhen lassen.

Zubereitung des Rotkohlsalats mit Mango

Die zur Zubereitung des Rotkohlsalats mit Mango benötigten Zutaten bereitstellen.

Den Rotkohl halbieren und anschließend den Strunk keilförmig herausschneiden.

Mit einem sehr scharfen Messer dünne Streifen schneiden.

Den Rotkohl mit 2 – 3 EL Weißweinessig, dem Saft einer halben Limette, 1 TL Salz und 1 – 2 EL Zucker vermengen.

Ein daumengroßes Stück Ingwer schälen, klein hacken und anschließend mit dem Rotkohl vermengen und dabei 3 – 4 EL Olivenöl hinzufügen. Je nach Geschmack mit Chili Flocken würzen.

Die Mango schälen, vom Stein schneiden und anschließend würfeln.

Servieren des gefüllten Kalbsrollbratens an Rotkohlsalat mit Mango

Nachdem der Kalbsrollbraten in dicken Scheiben geschnitten wurde, den Rotkohlsalat servieren und erst dann die Mangowürfel hinzufügen und mit Koriander garnieren.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!