Albers Skirt Steak Appetizer

Sobald wir unseren Gästen ankündigen, als nächstes Stück Fleisch ein Skirt Steak auf den heißen gusseisernen Grillrost zu legen, wenden sich alle Blicke unverzüglich diesem wundervollen Cut entgegen. Oftmals kommen sie aus dem Staunen über das sehr lange Steak überhaupt nicht mehr heraus.

Wir müssen zugeben, dass selbst uns, die dieses aus dem Rippenbogen stammende Steak bereits ein Dutzend Mal gegrillt haben, der Anblick und Geschmack immer wieder beeindruckt. – Zum Einen ist es die Länge des Steaks, zum Anderen ist es die besonders hohe Fettmarmorierung, die dem Steak u. a. den unglaublich kernigen Geschmack verleiht.

Zutaten
1 x Greater Omaha Gold Label Outside Skirt (Albers)
1 x Paprika Ampel
1 x gutes Olivenöl (z. B. The Sin Oil v. Efthimios Christakis)
1 x Dalmatiner Rub (Ankerkraut)
1 Teriyaki Sauce
frische Kresse

Das Skirt Steak wird fertig pariert von Albers angeliefert.

Zubereitung der Paprikastreifen

Die Paprikas unter fließendem Wasser reinigen, entkernen und in ca. 5 – 7 mm dünne Streifen schneiden.

Die gusseiserne Pfanne (z. B. Petromax fp 25) auf mittlere Temperatur aufheizen und anschließend die Paprikas, zusammen mit einem Schuss gutem Olivenöl, weich garen.

Zubereitung des Skirt Steaks

Das Skirt Steak ca. eine Stunde vor dem Grillbeginn aus dem Kühlschrank nehmen und Raumtemperatur annehmen lassen.

Den Grill, in unserem Fall der Schickling-Grill PremioGas XL II, auf maximale Temperatur aufheizen.

Das Skirt Steak auf den gusseisernen Grillrost legen und zunächst für ca. 60 sec. auf der 10 Uhr-Stellung und anschließend für 60 sec. auf der 2 Uhr-Stellung grillen. Mit der anderen Seite des Steaks ebenso verfahren.

Die Gartemperatur auf ca. 150°C herunterregeln und anschließend unter mehrmaligen Wenden bis zu einer Kerntemperatur von ca. 52°C nachziehen lassen.

Servieren der Skirt Steak Appetizer

Das Skirt Steak längs teilen und von einer Seite großzügig mit Dalmatiner Rub, bestehend aus Salz, Pfeffer, Zwiebel- und Knoblauchgranulat bestreuen.

Die beiden Steak Hälften jeweils in 4 Teile schneiden, sodass man 8 Fleischstreifen erhält.

In einem Fleischstreifen, mit der gewürzten Seite nach innen, jeweils einen roten, gelben und grünen Paprikastreifen einwickeln und anschließend mit einem Holzspieß fixieren.

Eine große Servierplatte mit einigen Tropfen Teriyaki Sauce dekorieren, die Skirt Steak Appetizer auflegen und anschließend mit Kresse belegen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Albers Tomahawk Steak m. Bärlauch-Pesto u. mediteranen Brötchen

Es ist wieder Bärlauch-Zeit! – In den Monaten März bis Mai, zieht es uns seit sehr vielen Jahren immer wieder nach draußen in den Wald, um frischen Bärlauch zu pflücken. Neben Bärlauch-Butter (zum Rezept…), bereiten wir auch sehr gerne Bärlauch-Pesto zu. Dieser schmeckt nicht nur hervorragend zu Fleisch, sondern auch als Brotaufstrich oder zu Pasta.

Neben dem Bärlauch-Pesto und den mediterranen Brötchen, ist der heutige Hauptdarsteller ganz klar dieses wunderschöne John Stone Tomahawk Steak von Albers.

Für uns, die bereits dutzende Male Tomahawk Steaks vergrillten, ist und bleibt der Anblick dieses an ein Kriegsbeil erinnerndes Steaks eine absolute Augenweide. Das von John Stone aus Irland stammende und von Albers in Deutschland vertriebene Tomahawk Steak wird wochenlang trocken gereift (Dry Aged) und beeindruckt durch seinen intensiven Fleischgeschmack.

Übrigens: Verwendet bei eurer Erstbestellung bei Albers den Rabatt-Code „bigbbq“ und erhaltet ganze 15 % Rabatt auf eurer gesamten Bestellung!

Zutaten
1.2 kg John Stone Tomahawk Steak (Albers)

für die mediterranen Brötchen
175 ml lauwarmes Wasser
350 g Mehl
0,5 Würfel Hefe
1 EL Olivenöl (z. B. Sin Oil)
2 TL Zucker
2 TL Salz
50 g getrocknete Tomaten in Öl
10 g Rucola
30 g schwarze Oliven
1 Chillischote

für das Bärlauch-Pesto
1 sehr großer Bund Bärlauch
50 g Pinienkerne
50 g Pekannüsse
50 g Kürbiskerne
500 ml Olivenöl (z. B. Sin Oil)
100 g Parmesan
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
grobes Meersalz

Zubereitung der mediterranen Brötchen

Einen halben Würfel Hefe in 175 ml lauwarmen Wasser auflösen. 1 EL Olivenöl, 2 TL Zucker und 2 TL Salz hinzufügen. Nach und nach 350 g Mehl einrühren und mit einer Küchenmaschine zu einem glatten Teig verarbeiten.

Währenddessen 50 g getrocknete Tomaten, 10 g Rucola, 30 g schwarze Oliven und 1 Chillischote klein schneiden.

Das klein geschnittene Gemüse mit der Hand in den Teig kneten und anschließend in 16 Portionen teilen.

Die einzelnen Rohlinge rund schleifen und für ca. 20 min. gehen lassen.

Den Pizzastein auf dem Grill (z. B. Burnhard Fat Fred) legen, und ca. 15 min. lang bei ca. 200°C vorheizen. Die mediterranen Brötchen anschließend ca. 15 – 18 min. lang backen.

Zubereitung des Bärlauch Pestos

Die unter Wasser gereinigten Bärlauchblätter gründlich trocknen, grob hacken, zusammen mit den Pinienkernen, Pekannüssen und Kürbiskernen in eine hohe Schüssel geben und anschließend mit einem Pürierstab zerkleinern. Währenddessen nach und nach das Olivenöl einrühren, anschließend geriebenen Parmesan unterheben und mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und groben Meersalz abschmecken.

Zubereitung des Tomahawk Steaks

Das Tomahawk Steak ca. 2 Stunden vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen und Raumtemperatur annehmen lassen.

Den Grill auf maximale Temperatur vorheizen. Im Falle des Burnhard Fat Freds werden beide Keramik-Brenner genutzt, die den gusseisernen Grillrost auf bis zu 700°C erhitzen.

Das Tomahawk Steak jeweils für ca. 30 – 45 Sek. auf der 10 Uhr-Stellung und anschließend auf der 2.00 Uhr-Stellung grillen. Den Vorgang mit der anderen Seite wiederholen.

Den Grill auf eine Garraumtemperatur von ca. 150°C reduzieren und das Steak in den indirekten Bereich legen. Den Temperaturfühler des Digital-Thermometers in das Fleisch stecken und bis zu einer Kerntemperatur von ca. 52°C garen.

Das Tomahawk Steak nach einer ca. 5-minütigen Ruhephase in Tranchen schneiden und zusammen mit dem Bärlauch-Pesto und den mediterranen Brötchen servieren.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Klassiker: Hamburger Royal TS mit Bacon

Bereits über viele Jahre hinweg, ist unser absoluter Lieblingsburger immer noch der selbstgemachte Hamburger Royal TS mit Bacon. Das Schöne an diesem Burger ist vor allem, dass er unglaublich schnell zuzubereiten ist und bisher jedem aus unserer Familie, Verwandten- und Freundeskreis geschmeckt hat. Hin und wieder gibt es vielleicht die ein oder andere Person, die die Tomatenscheibe vor dem Verzehr des Burgers lieber zur Seite legt. – Ansonsten ist der Hamburger Royal TS mit Bacon Everybody’s Darling!

Zutaten
4 x 150 g Black Angus Burger Patties (Albers)
4 super weiche Burger Buns (Rezept)
8 Streifen LaMila Duroc Bacon (Albers)
4 Scheiben Cheddar
2 große dünn geschnittene Tomaten
Lollo Rosso Salat (oder Eisbergsalat)
2 – 3 kleine sehr fein geschnittene Zwiebeln

für die Royal TS Sauce
1 Tasse Mayonnaise
1,5 TL Zwiebelpulver
0,25 TL Knoblauchpulver
Saft von eingelegten Gurken (optional)

Zubereitung der Buns

Wir sind der Meinung, dass selbstgemachte Buns immer noch am allerbesten schmecken und kaum durch gekaufte Versionen ersetzt werden können.

Bereits seit vielen Jahren bereiten wir unsere super weichen Buns nach folgendem Rezept zu und sind vom Ergebnis immer wieder völlig begeistert: Hier entlang…

Der Teig der Buns besteht nur aus wenigen Zutaten und kann bereits am Vortag oder am frühen Morgen ganz bequem zubereitet werden.

Nach dem Formen der einzelnen Buns, sollten die Teiglinge noch circa eine Stunde lang auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech an einem warmen Ort aufgehen. Das anschließende Backen ist in ca. 18 Minuten erledigt.

Zubereitung der Royal TS Sauce

Das tolle dieser Sauce ist u. a., die super einfache Zubereitung und der frische stimmige Geschmack. Die weiße Sauce ist eine tolle Alternative zu Ketchup, roter BBQ-Sauce & Co.

Eine Tasse Mayonnaise mit 1,5 TL Zwiebelpulver und 0,25 TL Knoblauchpulver vermischen und optional mit etwas Saft von eingelegten Gurken würzen. Anschließend zum Durchziehen für ca. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Unser Lieblings-Patty

Wie ihr auf unserem Blog regelmäßig verfolgen konntet, haben wir in den vergangenen sieben Jahren dutzendweise Burger-Patties zubereitet. Neben dem selbst gewolften Fleisch und anschließend per Hand geformten Patty, kristallisierte sich ein Fertig-Patty zu unserem absoluten Liebling, den wir jederzeit in unserem Gefrierschrank bereitliegen haben: Der 150 g Black Angus Burger Patties von Albers.

Mehr über Albers Burger Patties, könnt ihr in diesem Artikel lesen: Albers Burger Patty Tasting.

Grillen der Patties und der Bacon Streifen

Die Bacon Streifen auf den Grill legen und bei direkter, mittlerer Hitze das Fett auslassen.

Sobald die Bacon Streifen anfangen leicht knusprig zu werden, an die Seite des Grillrosts legen, um sie warm zu halten.

Die Patties auf den für direkte, hohe Hitze vorbereiteten Grill legen und ca. 120 Sekunden lang auf der ersten Seite grillen. Es sollten sich ansehnliche, leckere Röstaromen bilden. Die Patties wenden und anschießend die aufgeschnittenen Burgerbrötchen mit der Schnittseite nach unten auf den Rost legen.

Die einzelnen Patties jeweils mit Cheddar Scheiben belegen.

Zum Schmelzen des Käses, bei der Verwendung eines klassischen Grills, den Deckel schließen. Bei der Zubereitung auf einem Schwenkgrill oder auf einer Feuerplatte, eine feuerfeste Grillhaube verwenden.

Sobald der Käse geschmolzen ist, die Patties, den Bacon und die Buns vom Grill nehmen.

Zusammenbau des Hamburger Royal TS

Beim Original Burger wird als Erstes der Boden des Buns mit dem Patty belegt. Anschließend folgen 2 dünn geschnittene Tomatenscheiben, Streifen eines geschnittenen Eisbergsalats, ein paar sehr fein geschnittene Zwiebeln und ein großer Esslöffel von der weißen Sauce. Zu guter Letzt den Deckel des Buns auf den Zutatenberg drücken. Ggf. Bacon verwenden.

Wir bereiten unseren Burger ein wenig anders zu.

  1. Boden des Buns
  2. Lollo Rosso Salat
  3. Patty mit Cheddar
  4. Tomatenscheibe
  5. sehr fein geschnittene Zwiebeln
  6. weiße Sauce
  7. Bacon Streifen
  8. Deckel des Buns

Noch sehr viel leckerer als das Original! – Super-saftiger und herzhafter Pattie, frisches Gemüse und eine tolle weiße Würzsauce.

Einfach Klasse und so sehr einfach zuzubereiten!

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Albers John Stone Bäckchen aus dem Feuertopf

Neben dem Grillen auf Holzkohle-, Gas- oder Elektrogrills, ist die Zubereitung in sogenannten Feuertöpfe (Dutch Oven) ebenfalls unsere Leidenschaft. Die von uns verwendeten Feuertöpfe besitzen drei lange Beine und einen hohen Deckelrand. Zum Heizen werden unter dem gusseisernen Topf und auf dem Deckel Briketts gelegt. Ja nach Anzahl der Briketts, kann damit die Gartemperatur bestimmt werden.

Diese Art und Weise der Zubereitung ist prädestiniert für Schmorgerichte wie z. B. Gulasch, Rinderrouladen, Sauerbraten und Ähnliches. Weniger verbreitet, weil zum Teil unbekannt und unterschätzt, ist die Zubereitung von Bäckchen. – Anders in der Sterneküche, in der das unglaublich zarte Fleisch nach perfekter Zubereitung quasi auf der Zunge zergeht und bei den Gästen seit eh und je sehr geschätzt ist.

Die von John Stone aus Irland stammenden und von Albers in Deutschland vertriebenen Bäckchen sind durch die hohe Beanspruchung (Kaumuskel) mit Kollagen durchsetzt. – Erst beim Schmoren über mehrere Stunden werden die Kollagene ganz langsam in Gelantine zersetzt, welches das Fleisch nicht nur vor dem Austrocknen bewahrt, sondern es immer saftiger macht.

Überraschenderweise sind die von uns so geliebten Bäckchen, mit Kosten von 1,77 EUR/100 g (Stand: 03/2019) bei Albers preislich sehr attraktiv! Übrigens: Verwendet bei eurer Erstbestellung bei Albers den Rabatt-Code „bigbbq“ und erhaltet ganze 15 % Rabatt auf eurer gesamten Bestellung!

Zutaten
1,6 kg John Stone Bäckchen von Albers
1 l Rinderfond
2 – 3 EL Butter
Schmorgemüse wie z. B.: Sellerie, Möhren, Lauch usw.
6 in Achtel geschnittene Zwiebeln
4 klein geschnittene Knoblauchzehen
4 gewürfelte Tomaten
4 Lorbeerblätter
1 Schuss Rotwein
5 frische Thymian-Zweige
5 frische Rosmarin-Zweige
Petersilie
Ankerkraut Meersalz
Ankerkraut Steakpfeffer No.1

Die feine gleichmäßige Marmorierung der John Stone Bäckchen spricht für sich.

Doch bevor „gedopft“ wird, muss zunächst das Gemüse gewaschen und klein geschnitten werden.

Es reicht völlig aus, dass Gemüse grob in relativ große Stücke zu schneiden.

In einem kleinen Anzündkamin die Briketts des Feuertopfs/Dutch Ovens durchglühen.

Zubereitung der Bäckchen

Zehn, der durchgeglühten Briketts unter den Feuertopf legen. Sobald der Feuertopf heiß genug ist, 2 – 3 EL Butter zum Schmelzen bringen und anschließend die Bäckchen darin scharf anbraten.

Die Bäckchen nach 2 – 3 Minuten wenden und mit der anderen Seite gleichermaßen verfahren.

Die Bäckchen aus dem Feuertopf nehmen und anschließend die klein geschnittenen Knoblauchzehen und die in Achtel geschnittenen Zwiebeln im Fett andünsten, dann mit Rotwein ablöschen.

Das Wurzelgemüse wie z. B. Sellerie, Möhren, Lauch usw. hinzufügen.

Den Feuertopf so hoch mit Rinder-Fond aufgießen, dass die Bäckchen später vollständig mit Flüssigkeit bedeckt sind.

Lorbeerblätter hinzufügen und vorab sparsam mit Meersalz und Pfeffer würzen.

Die angebratenen Bäckchen zurück in den Feuertopf legen und vollständig mit Flüssigkeit bedecken.

Zu guter Letzt Thymian-Zweige, Rosmarin-Zweige und Petersilie hinzufügen, den Deckel schließen, auf ihn ca. 6 Briketts legen und ca. 2,5 Stunden lang köcheln lassen.

Die Bäckchen sind fertig gegart, sobald sie sehr weich und kurz vor dem Auseinanderfallen sind.

Zubereitung der Sauce

Durch Zuhilfenahme eines Siebs, die Flüssigkeit aus dem Feuertopf gießen.

Die Flüssigkeit mit fein gemahlenem Pfeffer, Salz und einer Prise Zucker würzen, mit Butter verfeinern und mit Mehl andicken.

Servieren der Bäckchen

Die Bäckchen können sowohl z. B. mit Petersilienkartoffeln, Kroketten oder Reis, als auch mit Nudeln Kartoffelgratin und Kartoffelpüree o. ä. serviert werden. Wir entschieden uns für Kartoffelpüree und fügten des Weiteren ein paar karamellisierte Zwiebeln hinzu.

Die Bäckchen mit gehackter Petersilie und ggf. mit Safran und das Kartoffelpüree mit Muskatnuss garnieren.

Viel Spaß beim „Nachdopfen“ und einen guten Appetit!

Albers US Flanksteak Zucchini-Röllchen

Wie bereits bekannt, verköstigen wir gutes Fleisch in der Regel mit einem würdigen Begleiter. Zucchini-Röllchen sind unwahrscheinlich einfach zuzubereiten und versprechen eine wahre Geschmacksexplosion. – Diese kleinen Gemüse-Röllchen müsst ihr unbedingt nachgrillen! Wir zeigen euch wie es geht…

Unser Hauptdarsteller, das Albers Greater Omaha Gold Label Flanksteak, wird im Volksmund auch kleines Bavette genannt.

Für uns ist die Herkunft des Flanksteaks von entscheidender Bedeutung! Deshalb präferieren wir von Albers importierte Flanksteaks aus Australien (Jack´s Creek Farm) und den USA (Greater Omaha Packers Company), aus dem auch unser heutiges Steak stammt. Vielleicht habt ihr ein gutes Flanksteak ja auch schon mal unter dem Namen US Nebraska Flank Steak kennengelernt!?

Zutaten
700 – 900g Albers Greater Omaha Gold Label Flanksteak
2 in dünne Streifen geschnittene Zucchinis
75 – 100 ml gutes Olivenöl
3 EL Balsamico
2 EL Ankerkraut Kräuter der Provence
4 gehackte Knoblauchzehen
2 klein geschnittene rote Chilis
150 g Feta

Zubereitung der eingelegten Zucchini-Röllchen

Die Zucchinis waschen, trocknen und anschließend mit einem sehr scharfen Messer in ca. 2 mm dünne Scheiben schneiden.

Den Grill, in unserem Fall der Burnhard FAT FRED, auf ca. 160°C vorheizen. Die Zucchini-Streifen mit einem Silikonpinsel leicht einölen, in den indirekten Bereich legen und anschließend bei geschlossenem Deckel ca. 15 Minuten lang weich garen.

Damit Brandings entstehen, die Zucchini-Streifen zum Schluss kurz über die direkte Hitze (Infrarot-Zone) legen.

Die weichen, mit Brandings verzierten Zucchini-Streifen sollten in etwa wie folgt aussehen.

Die Zucchini-Streifen jeweils mit leicht zerbröseltem Feta belegen, aufrollen und in einem oder mehreren Schälchen stellen.

Die Röllchen mit Kräuter der Provence bestreuen.

Die gehackten Knoblauchzehen und die klein geschnittenen roten Chilis auf die Röllchen verteilen.

Die Schälchen mit gutem Olivenöl auffüllen und mit Balsamico beträufeln.

Je länger die Zucchini-Röllchen im Kühlschrank durchziehen können, je besser werden sie schmecken.

Zubereitung des Flanksteaks

Um ein Aufrollen an den Enden zu unterbinden, sollte das Flanksteak beidseitig, entgegengesetzt zur Faserrichtung, ca. 1 mm tief eingeschnitten werden.

Den gusseisernen Grillrost auf maximale Temperatur vorheizen.

Das Flanksteak jeweils auf der 10.00 Uhr- und 2.00 Uhr-Stellung für ca. 60 Sekunden scharf angrillen, den Vorgang mit der anderen Seite wiederholen. Anschließend den Grill auf ca. 140 – 150°C runterregeln und das Steak in den indirekten Bereich auf ca. 52°C Kerntemperatur garziehen.

Nachdem die angestrebte Kerntemperatur erreicht wurde, das Flanksteak vom Grillrost nehmen, ca. 3 – 5 Minuten ruhen lassen und anschließend mit einem Schnitt in Faserrichtung teilen. Mit einem scharfen Messer die beiden Teile jeweils entgegengesetzt zur Faserrichtung in Tranchen schneiden.

Je nach Vorlieben mit etwas Salzflocken und frisch gemahlenem Pfeffer würzen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Albers Picanha (Tafelspitz) m. Mango-Sauce v. d. Rotisserie

Für ein perfektes Picanha ist hochwertiges Fleisch das A und O. Wir haben die besten Erfahrungen mit US-Tafelspitz gemacht und verwenden für unser Picanha am liebsten Greater Omaha Gold Label Tafelspitz von Albers.

Alternativ zum sehr beliebten Chimichurri, bereiten wir dieses Mal eine leicht fruchtig-scharfe und erfrischende Mango-Minz-Sauce zu, die herrlich zum Picanha passt und des Weiteren ein tolles Burger-Topping darstellt.

Zutaten
1,4 kg Greater Omaha Gold Label Culotte (Tafelspitz)
(von Albers-Food)
Mildes Salz (z. B. Ankerkraut Steak & BBQ Salzflocken)

für Steven Raichlens Mango-Minz-Sauce
4 reife Mangos
2 EL Butter
1 Schalotte
1 TL Tabasco
1 EL fein gehackter Ingwer
0,5 TL Zimt
0,25 TL Piment
5 Nelken
3 EL brauner Zucker
3 EL Apfelessig
2 EL Saft von Limetten
0,5 TL Meersalz
0,5 TL frisch gemahlener Pfeffer
2 – 3 EL fein gehackte Minze

Bereits öfter durften wir dieses qualitativ hochwertige, von Angus-Rindern aus dem US-Bundesstaat Nebraska stammende Fleisch genießen. Schaut euch dazu z. B. den Albers Porterhouse Steak– oder Albers Short Ribs-Beitrag an.

Die Rinder dürfen in ihren ersten 8 Lebensmonaten freilaufend auf den unendlichen Steppen und Weiden Nebraskas und South Dakotas leben. Erst danach ziehen sie in Freigehege um, in denen sie 150 bis 200 Tage lang mit Maismischfutter gefüttert werden. Der Greater Omaha Packers Company (GOP) gehören Farmer an, die über jahrzehnte eine absolut verlässliche und kontinuierliche Top-Qualität garantieren! Detailliertere Infos hier…

Zubereitung der Mango-Minz-Sauce

Die Butter in einem Topf erhitzen und darin die klein geschnittene Schalotte dünsten. Die Mangos schälen, vom Stein befreien, in Würfel schneiden und zusammen mit den anderen o. a. Zutaten (bis auf die Minze) bei mittlerer Temperatur ca. 15 Minuten lang kochen.

Die Sauce mit einem Stabmixer pürieren, die Minze hinzufügen und weitere 2 – 3 Minuten lang köcheln lassen.

Zubereitung des Picanhas (Tafelspitz)

Das Fleisch in ca. 5 – 6 cm breite Streifen schneiden.

Selbstverständlich darf der Fettdeckel bei einem Picanha nicht entfernt werden. Er trägt zum tollen Geschmack des Fleisches bei und lässt es beim Rotieren auf dem Spieß nicht austrocknen.

Die einzelnen Fleischstreifen leicht gekrümmt auf den Spieß stecken.

Den Grill, in unserem Fall der Monolith Classic, auf indirekte hohe Hitze vorbereiten. Dazu legen wir anfangs die Hälfte eines Deflektorsteins in die Mitte des Grills, welcher später zum Bilden der Kruste wieder entfernt wird.

Unmittelbar vor dem Grillen das Fleisch großzügig mit milden Salzflocken bestreuen und anschließend den Spieß einhängen.

Das Fleisch hat nach ca. 10 Minuten ausreichend Temperatur angenommen, sodass nun der Deflektorstein entfernt werden kann. Nun geht es schnell, denn das Fett wird in die Glut der Kohle tropfen und lodernde Flammen entstehen lassen. – Die extrem hohen Temperaturen bilden in kürzester Zeit eine tolle Kruste.

Nun darf mit einem scharfen Messer die erste Tranche abgeschnitten werden. Die dünnen Scheiben sind von einer Seite kross und salzig und von der anderen Seite zart, rosa und saftig.

Das Fleisch ein weiteres Mal salzen und den Spieß erneut den Flammen aussetzen, sodass sehr bald wieder eine weitere Tranche heruntergeschnitten werden darf.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Albers Black Angus Porterhouse an türkischem Spitzpaprika mit Schafskäse

Mit relativ wenigen Zutaten und geringem Aufwand eine wahre Geschmacksexplosion auslösen. – Das garantiert durch den Einsatz von herzhaften Schafskäse an Paprika und Tomaten, dass nun folgende Rezept. Die eigentlichen Vorbereitungen können bereits Stunden zuvor, bevor die Gäste eintreffen, erledigt werden.

Das Black Angus Porterhouse Steak der australischen Jack’s Creek Farm wird von Albers aus Düsseldorf vertrieben. Die beeindruckende Marmorierung des Fleisches spiegelt die kombinierte Weide- und Getreideaufzucht bei gemäßigten Klima wider.

Zutaten
1,2 kg Jack’s Creek Black Angus Porterhouse Steak
2 dicke Scheiben Schafskäse
5 Spitzpaprika
2 fein gehackte Knoblauchzehen
1 Schuss Weißwein
1 Schuss Olivenöl
0,5 l Gemüsebrühe
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Ankerkraut Oregano
Ankerkraut Basilikum
Ankerkraut Thymian
1 Strunk Cocktailtomaten

Zubereitet wird das Gericht in unserem Fall auf den Monolith Classic im flexiblen Buggy.

Zubereitung des türkischen Spitzpaprikas mit Schafskäse

Die beiden dicken Scheiben Schafskäse in einer großen gusseisernen Pfanne oder einer Auflaufform legen, anschließend Oregano, Basilikum und Thymian darauf streuen.

Die Pfanne/Auflaufform ca. 2 cm hoch mit Gemüsebrühe auffüllen, jeweils einen kräftigen Schuss Weißwein und Olivenöl hinzufügen, sowie die feingehackten Knoblauchzehen gleichmäßig verteilen. Nun mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer würzen und darauf die entkernten Spitzpaprikas und Cocktailtomaten verteilen.

Den Grill auf ca. 180°C indirekte Hitze einregeln und ca. 45 Minuten lang garen.

Zubereitung des Black Angus Porterhouse Steaks

Das Steak auf den gusseisernen Grillrost, unter sehr starker direkter Hitze, von beiden Seiten für jeweils 2 mal 60 Sekunden (10 Uhr- / 2 Uhr-Stellung) scharf angrillen.

Das Steak bei einer Gartemperatur von ca. 150°C in den indirekten Bereich des Grills garziehen lassen. Dazu haben wir die Deflektorsteine des Monoliths eingesetzt. Das Steak sollte eine Kerntemperatur von ca. 52°C (medium-rare) aufweisen.

Das Steak vor dem Aufschneiden ca. 5 Minuten lang ruhen lassen und anschließend in Tranchen schneiden.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Sauerbraten Slider Deluxe

Letzte Woche hatten wir euch mit dem Gericht Ribeye mit Kräuterhaube ein recht klassisches und relativ einfach zuzubereitendes Gericht zum Weihnachtsfest präsentiert, welches eure Gäste mit Sicherheit begeistern wird. Dieses Mal schlagen wir eine etwas andere Richtung ein und interpretieren den guten alten deutschen Sauerbraten neu. Wie beim letzten Mal, lassen wir uns das hochqualitative Fleisch von Don Carne schicken. – Einen Sauerbraten der deutschen Simmentaler Färse.

In der heutigen modernen schnelllebigen Zeit möchten sich immer weniger junge Menschen den ganzen Vormittag lang und wohlmöglich den Abend zuvor damit beschäftigen, ein Weihnachtsmenü für Ihre Gäste vorzubereiten. Bei unserer Idee des „Sauerbraten Sliders Deluxe“ ging es uns abermals darum, ein schnell und einfach zuzubereitendes Weihnachtsessen zu kreieren, ohne dabei auf den puren Geschmack und der Komplexität eines ganzen Menüs zu verzichten.

Aus diesem Grund verpackten wir die Tranchen des Sauerbratens in ein rustikales Baguette und bereiteten dazu frischen Rotkohl-Möhren-Salat, eine Weihnachtliche Sauce mit Lebkuchen und Dörrobst, sowie einer Knoblauch-Creme zu. Das kleine i-Tüpfelchen bestand aus frischer Kresse.

Zutaten
(für ca. 6 Personen)
900 g Sauerbraten der deutschen Simmentaler Färse (Don Carne)
1 sehr großes rustikales Baguette

für die Weihnachtliche Sauce und dem Sauerbraten
250 ml passierte Tomaten
800 ml Gemüsebrühe
1 Sellerie
2 Möhren
8 Knoblauchzehen
4 kleine Zwiebeln
250 ml Rotwein (optional)
frischer Thymian
frischer Rosmarin
50 g Butter
1 EL Zucker
frisch gemahlener Pfeffer
Meersalz
2 Schoko-Lebkuchen
3 EL Cranberry
3 EL Dörräpfel

für den Rotkohl-Möhren-Salat
1/2 Kopf Rotkohl
3 Möhren
Saft einer 1/2 Zitrone
4 EL Granatapfel-Sirup
8 EL Olivenöl
Meersalz

für die Knoblauch-Creme
100 ml Sahne
100 ml Schmand
4 kleingeschnittene Knoblauch-Zehen
2 EL „8 Kräuter-Mischung“
frisch gemahlener Pfeffer
Meersalz

Zubereitung des Sauerbratens und der Sauce

Der Sauerbraten mit einem Gewicht von ca. 900 g wird von Don Carne fertig eingelegt in einer Marinade angeliefert.

Die Marinade beinhaltet folgende Inhaltsstoffe: Trinkwasser, Branntweinessig, Weinessig, Speisesalz, Invertzuckersirup, Gewürze (enthalten Senfsaat, Lorbeerblätter), Säuerungsmittel: Citronensäure, Milchsäure und Gewürzextrakte.

Das Fleisch aus der Flüssigkeit entnehmen und trocken tupfen.

Während die Briketts durch Zuhilfenahme eines Anzündkamins zum Glühen gebracht werden, wird zunächst das o. a. Gemüse geschält und klein geschnitten.

Da die komplette Zubereitung in einem Feuertopf/Dutch Oven stattfindet, kann dieses Gericht auch sehr einfach in der Küche nachgekocht werden. Unter dem Feuertopf ca. 4 – 5 lange Briketts legen und damit vorheizen.

Etwas Butter in den Feuertopf geben und darin den Sauerbraten von allen Seiten anbraten.

Den Sauerbraten entnehmen, warmhalten und anschließend das Gemüse in dem Feuertopf für ca. 7 – 10 Minuten dünsten.

Das Gemüse mit Gemüsebrühe ablöschen (optional zusätzlich Rotwein verwenden) und anschließend den Sauerbraten wieder zurück in den Topf legen.

Den Topf mit 250 ml passierten Tomaten und der Hälfte der Sauerbraten-Marinade auffüllen und großzügig frischen Thymian und Rosmarin hinzufügen.

Den Deckel auflegen, mit 4 – 5 großen Briketts belegen und für ca. 1,5 Stunden garen. Während dieser Zeit den Sauerbraten 1 – 2 Mal wenden.

Sobald der Sauerbraten weich und zart geworden ist, ihn aus dem Topf nehmen und warmhalten. Den restlichen Inhalt des Feuertopfes durch ein Sieb gießen.

Die Flüssigkeit mit etwas Zucker, frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und Meersalz würzen und anschließend 2 klein geschnittene Schoko-Lebkuchen, 3 EL halbe Cranberry und 3 EL Dörräpfel-Stückchen hinzufügen. Ggf. die Sauce mit etwas Mehl oder Speisestärke binden.

Zubereitung des Rotkohl-Möhren-Salats

Die Zubereitung des Rotkohl-Möhren-Salats ist wirklich sehr einfach und kann ggf. auch schon am Vorabend erledigt werden.

Den halben Rotkohl mit einem Brotmesser in feine Streifen schneiden. Die Möhren mit einer Reibe zerkleinern, dem Rotkohl beimischen und anschließend mit dem Saft einer 1/2 Zitrone, 4 EL Granatapfel-Sirup, 8 EL Olivenöl und je nach Geschmack mit etwas Meersalz würzen.

Zubereitung der Knoblauch-Creme

100 ml Sahne, 100 ml Schmand, 4 kleingeschnittene Knoblauch-Zehen, 2 EL „8 Kräuter-Mischung“ miteinander vermischen und anschließend mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und Meersalz würzen.

Servieren der Sauerbraten Slider Deluxe

Den Sauerbraten in ca. 6 Scheiben schneiden. Das rustikale Baguette aufbacken und anschließend ebenfalls aufschneiden. Den frischen Rotkohl-Möhren-Salat, die Weihnachtliche Sauce, sowie die Knoblauch-Creme und die frische Kresse bereitstellen.

Nun in folgender Reihenfolge von unten nach oben belegen:

– Baguette Boden
– Frischer Rotkohl-Möhren-Salat
– Sauerbraten-Scheibe
– Weihnachtliche Sauce
– Knoblauch-Creme
– Kresse
– Baguette Deckel

An Köstlichkeit kaum zu überbieten: Sauerbraten Slider Deluxe nach bigBBQ!

Für diejenigen, denen ein kompletter Sauerbraten Slider Deluxe zu mächtig ist, könne den Baguette-Deckel auch weggelassen.

Wir finden es überwältigend und sind völlig aus dem Häuschen! – Der super-zarte Sauerbraten mit einer kräftigen braunen Weihnachtlichen Sauce mit Lebkuchen und Dörr-Obst, Knoblauch-Creme und Kresse in einem rustikalen Baguette.

Für uns ist diese Kreation der absolute Knaller zum Weihnachtsfest aber auch zu Silvester. – Dieses Rezept müsst ihr unbedingt selbst zubereiten!

Soll der Sauerbraten noch vor dem Weihnachtsfest geliefert werden, müsst ihr unbedingt bis zum 18.12.2019 bestellt haben: Hier entlang…

Viel Spaß beim Nachgrillen, einen guten Appetit und ein tolles Weihnachtsfest!

Ribeye mit Kräuterhaube

Weihnachten steht vor der Tür und wie jedes Jahr möchten wir gemeinsam mit unseren Liebsten vor der Bescherung etwas ganz Besonderes vom Grill speisen. Damit für den Gastgeber das Fest nicht zu einer Tortur wird, gibt es in vielen Familien relativ einfache Gerichte wie z. B. Würstchen mit Kartoffelsalat.

Wir möchten euch ebenfalls ein relativ einfaches Gericht zum Weihnachtsfest präsentieren, welches euren Gäste trotzdem begeistern, wahrscheinlich sogar zum Staunen bringen wird.

Wir empfehlen euch dieses Jahr ein Ribeye vom Kanadischen Black Angus. Das hochqualitative Fleisch von Don Carne hat uns bereits auf unserer Mallorca-Reise im Oktober diesen Jahres überzeugt.

Das Ribeye am Stück vereint viele Vorteile: Anstelle einzelne Steaks zu grillen, macht ein mächtiger Fleischbraten durch seine Größe viel mehr her! Wurde das Fleisch bei Temperaturen von unter 150°C schonend gegart, ist nahezu jedes der späteren Fleischtranchen gleichmäßig gegart. Des Weiteren veredelt die in unserem Rezept umgesetzte Kräuterhaube das sehr saftige und äußerst aromatische Fleisch. Je nach Anzahl der Gäste, kann das Fleischstück entsprechend groß gewählt und bequem bestellt werden.

Zutaten
ca. 1,5 kg Kanadisches Black Angus Ribeye (Don Carne)

für die Fleisch-Marinade
2 EL Worcestersauce
3 EL hochwertiges Olivenöl
5 EL Sherry
1 TL frisch gestoßener Pfeffer

für die Kräuterhaube
5 EL hochwertiges Olivenöl
2 – 3 fein gehackte Knoblauchzehen
2 EL frischer Salbei
2 EL frischer Thymian
3 EL frische Petersilie
1 EL frische Rosmarin

für die Bratkartoffeln
500 g fest kochende Kartoffeln
100 g fein gehackte Zwiebeln
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

für das Paprikagemüse
200 g Paprika
200 g Spitzpaprika
5 – 10 geviertelte Oliven
100 g fein gehackte Zwiebeln
1 fein gehackte Knoblauchzehe
2 EL Petersilie
80 ml Gemüsefond
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Vorbereitung des Ribeyes

Das ca. 1,5 kg schwere Ribeye von Sehnen und überschüssigen Fett befreien.

Für die Fleisch-Marinade 1 TL Pfeffer-Körner in einem Mörser zerkleinern. Anschließend mit Worcestersauce, Olivenöl und Sherry anrühren.

Mit einem Silikonpinsel die Marinade auf das Ribeye übertragen und anschließend zum Einziehen für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Zubereitung der Bratkartoffeln

Während die Marinade in das Ribeye einzieht, die Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden. Später in einer geschmiedeten Pfanne kross braten, zum Schluss die fein gehackten Zwiebeln hinzufügen und anschließend mit Meersalz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer würzen.

Zubereitung des Paprikagemüses

Die Paprika und Spitzpaprika waschen, entkernen und in Streifen schneiden. Die fein gehackten Zwiebeln und die Knoblauchzehe in Olivenöl andünsten, mit Gemüsefond ablöschen, die Paprikastreifen hinzufügen und weich garen. Zum Schluss die geviertelten Oliven hinzufügen und mit Petersilie, Meersalz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer würzen.

Zubereitung des Ribeyes mit Kräuterhaube

Das zuvor marinierte ganze Ribeye unter sehr hoher direkter Hitze von allen Seiten für jeweils ca. 60 Sekunden angrillen, sodass ausreichend Röstaromen entstehen.

Den Grill, in unserem Fall der Monolith Classic, auf ca. 150°C indirekte Hitze umbauen und das Ribeye bis zu einer Kerntemperatur von ca. 44°C vorerst darin garen.

Sobald die Kerntemperatur erreicht wurde, das Ribeye mit einer Kräuterhaube, bestehend aus Olivenöl, Knoblauch, Salbei, Thymian, Petersilie und Rosmarin bedecken. Anschließend bis zu einer Kerntemperatur von ca. 52 – 54°C weitergaren.

Nachdem die Kerntemperatur erreicht wurde, dass Fleisch vom Grill nehmen und ca. 5 – 8 Minuten lang ruhen lassen, dann aufschneiden.

Servieren des Ribeyes mit Kräuterhaube

Das saftige Ribeye als solches ist allein schon durch seine Kräuterhaube der absolute Star auf dem gedeckten Weihnachtstisch. Neben unserer Beilagen-Empfehlung von Bratkartoffeln und Paprikagemüse, können wir auch Kartoffelsalat oder Kartoffelgratin empfehlen.

Viel Spaß beim Nachgrillen, einen guten Appetit und ein tolles Weihnachtsfest!

Übrigens: Letzter Bestelltag vor dem Weihnachtsfest ist der 19.12.2018! Zur Don Carne Produktauswahl…

Albers Jack´s Creek F1 Wagyu-Angus Top Blade

Es geht in die vorerst letzte Runde der von Albers Food ausgerufenen Albers Challenge. Wie bereits in den vorherigen Teilen geht es auch im achten Teil der Serie darum, dass sechs Blogger mit dem gleichen Fleisch beliefert wurden, woraus sie ohne Vorgaben ein tolles Grillgericht zaubern dürfen.

Dieses Mal handelt es sich um das Albers Jack´s Creek F1 Wagyu-Angus Top Blade (Schildstück). Albers erklärt den Cut auf seiner Website auf sehr verständlicher Weise:

International Shoulder Top Blade genannt, lässt sich das zarte Schildstück auf vielerlei Art verwenden. Als rechteckiger, flacher Zuschnitt nach dem Entfernen der starken Mittelsehne war dieser Teil des Mittelbugmuskels infraspinatus einer der ersten so genannten new steak cuts in den USA. Er wurde bei Forschungen am Institute of Agriculture and Natural Resources der Universität Nebraska in Lincoln entdeckt und wegen seiner an ein altes Bügeleisen erinnernden Form als Flat Iron Steak vermarktet. Von diesem speziellen Cut aus einem Teil der Rinderschulter, das früher oft zu Hackfleisch verarbeitet wurde, werden in den USA jährlich bis zu 45 Millionen Kilogramm Steaks verkauft. Auch in Australien als Oyster Blade ein beliebter Kurzbratartikel für Pfanne oder Grill.

Die sechs Challenge-Teilnehmer kamen dieses Mal sogar in den Genuss, dass uns Albers den ganzen 2 kg schweren unparierten Muskel zur Verfügung stellte, dessen Marmorierungsstufe mit 6–9 angegeben war.

Für mich persönlich stand sehr schnell fest, dass ich das Schildstück durchschneide und anschließend aus dem flacheren Teil zwei Flat Iron Steaks schneide und aus dem dickeren Stück einen Rinderbraten zubereite.

Wie immer der Hinweis: Auch dieser Beitrag ist Teil der „Albers Challenge 2018“, in der sechs Food-Blogger bis zum Ende des Jahres monatlich ihre Rezeptbeiträge posten werden. Jeden Monat gibt es etwas zu gewinnen: Dieses Mal ist es das 2 kg schwere Albers Jack´s Creek F1 Wagyu-Angus Top Blade (Schildstück)!!! Alles was ihr tun müsst um diesen hochwertigen Preis zu gewinnen, ist bei der Abstimmung für das tollste Rezept mitzumachen. Der Link und alle weiteren Infos folgen wie immer bald an dieser Stelle. Noch besser: Wenn ihr euch beim Albers Newsletter anmeldet, werdet ihr regelmäßig mit Infos, Angeboten und Rezepten versorgt. Zur Anmeldung…

Zutaten
2 kg Albers Jack´s Creek F1 Wagyu-Angus Top Blade (ganzer Muskel)
250 ml passierte Tomaten
800 ml Rinderfond
1 Sellerie
4 Möhren
8 Knoblauchzehen
4 kleine Zwiebeln
400 ml Rotwein
frischer Thymian
frischer Rosmarin
50 g Butter
1 EL Zucker
frisch gemahlener Pfeffer
Meersalz
Ankerkraut Rosa Pfeffer

Parieren des Schildstücks

Wie auf dem oberen Bild zu erkennen ist, besteht das Schildstück aus einem dickeren Bereich (links), welcher sich zu einem dünneren Bereich (rechts) verjüngt.

Zunächst wurde das Fleisch 2/3tel (dicker Bereich) zu 1/3tel (dünner Bereich) geteilt. Auf dem folgenden Bild ist sehr gut zu erkennen, dass durch das Fleisch waagerecht eine dicke Sehne läuft.

Zunächst wird das dünnere Stück pariert. Dazu seitlich in Höhe der Sehne in das Fleisch einschneiden und währenddessen entlang der Sehne das obere vom unteren Steak trennen.

Nun die beiden Flat Iron Steaks von beiden Seiten sorgfältig parieren. Nebenbei: Die Marmorierung des Fleisches ist einfach der absolute Knaller!

Nun das dickere Stück rundherum von Sehnen und Fetten befreien (die Mittel-Sehne bleibt) und anschließend den Sellerie, die kleinen Zwiebeln, die Knoblauchzehen und die Möhren klein schneiden.

Zubereitung des Rinderbratens

Den Dutch Oven bzw. den Feuertopf, in unserem Fall der Petromax ft4.5, von unten mit 4 großen Briketts vorheizen. Circa 2 EL Butter hinzufügen und darin das Fleisch von allen Seiten kurz anbraten.

Den Braten entnehmen und warm halten. Nun das zuvor geschnittene Gemüse hinzufügen und in der Butter und dem Bratensaft kurz dünsten lassen.

Mit Wein ablöschen…

…und anschließend die passierten Tomaten hinzufügen.

Den Rinderbraten mit Meersalz und Pfeffer würzen, zurück in den Feuertopf legen, diesen mit Rinderfond auffüllen und anschließend frischen Thymian und frischen Rosmarin hinzufügen.

Den Deckel des Feuertopfes schließen, ebenfalls mit ca. vier großen Briketts belegen und anschließend ca. 2,5 Stunden lang schmoren lassen. Während dieser Zeit den Rinderbraten ein- bis dreimal wenden.

Nach ca. 2,5 Stunden ist der Rinderbraten schön weich geworden. Während die Sauce zubereitet wird, sollte der Rinderbraten warm gehalten werden.

Zubereitung der Sauce

Durch Zuhilfenahme eines Siebs, die Sauce aus dem Feuertopf gießen.

Mit fein gemahlenem Pfeffer, Salz und Zucker würzen, mit Butter verfeinern und mit Mehl andicken.

Servieren des Rinderbratens

Den Rinderbraten zunächst in Scheiben schneiden. Auf dem folgenden Bild ist gut zu erkennen, dass die Mittelsehne fast vollständig weich geworden ist und selbstverständlich mitgegessen werden kann.

Jeweils eine Scheibe des Rinderbratens auf den Saucen-Spiegel des Tellers legen. Je nach Vorlieben mit etwas Gemüse, wie z. B. Zuckerschoten servieren und mit Rosa Pfeffer dekorieren.

Ein absoluter Hochgenuss! Da nach diesem Gang anschließend das Flat Iron auf dem Speiseplan stand, verzichteten wir auf weitere Beilagen.

Zubereitung des Flat Iron Steaks

Die Zubereitung des Flat Iron Steaks ist super einfach! – Den Grill, in unserem Fall der Monolith Classic, auf hohe direkte Hitze einregeln. Das ungewürzte Steak entweder direkt auf den Grillrost oder in eine gusseiserne Pfanne legen und von beiden Seiten ca. 2 – 4 Minuten grillen. Anschließend zum Garziehen auf eine Kerntemperatur von ca. 54°C in den indirekten Bereich des Grills legen.

Das Steak sollte von außen tolle Röstaromen bilden…

…und von innen sehr saftig sein. Flat Iron!!! – Unser absolutes Lieblings-Steak!

Möchtet auch ihr einmal ein solch tolles Stück Fleisch grillen, welches sowohl kurzgebraten als auch als Schmorbraten seinesgleichen sucht? – Hier entlang: 2 kg Albers Jack´s Creek F1 Wagyu-Angus Top Blade (ganzer Muskel)

Unter folgendem Link könnt ihr euch die gesamte Vergrillung von vorne bis hinten als Instagram-Story zu Gemüte führen: Hier entlang…

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!