Garnelen-Pizza mit Tomaten u. Basilikum

Während die Pizza Margherita, Salami, Schinken und Thunfisch in Deutschland als die wahrscheinlich beliebtesten Pizza-Klassiker gelten, erlangte die Garnelen-Pizza bis jetzt einen eher bescheidenen Bekanntheitsgrad.

Uns hat die Garnelen-Pizza so sehr gut gefallen, dass wir der Meinung sind, dass ihr die mit Garnelen und Cocktail-Tomaten eher spärlich belegte Pizza unbedingt kennenlernen müsst. Des Weiteren möchten wir euch den Tipp geben, unbedingt hochwertigen Käse einzusetzen, welcher geschmacklich noch sehr viel mehr aus eine Pizza herausholen kann.

Zutaten
Crevetten (von Kreutzers)
150 g guten Käse (z. B. Hafenkäserei Der Blaue Barbier)
Cocktail-Tomaten
frischer Basilikum

für den Pizzateig (ca. 7 Pizzen, ø ca. 30 cm)
800 g Mehl „Typ 00“
150 g Hartweizengrieß
20 g Salz
1 Prise Zucker
500 ml lauwarmes Wasser
40 g Hefe
30 ml gutes Olivenöl (z. B. Greek Fire Premium Olivenöl)

für die Tomatensauce
2 große Dosen passierte Tomaten
2 fein gewürfelte Zwiebeln
2 fein geschnittene Knoblauchzehen
Meersalz
guter Pfeffer
2 EL Tomatenmark
Oregano

Der Pizzateig

Während die reine Zubereitung des Pizzateigs sehr einfach und schnell erledigt ist, benötigt der Teig jedoch relativ lange zum Gehen. Aus diesem Grund empfehlen wir die Zubereitung bereits am Vortag zu erledigen.

Das exakte Rezept für den Teig kann in diesem Rezept nachgelesen werden.

Die Tomatensauce

Im Gegensatz zum Pizzateig, kann die Tomatensauce auch erst unmittelbar vor dem Grillen zubereitet werden.

Zunächst werden mit einem scharfen Messer die Zwiebeln gehäutet und gewürfelt sowie die Knoblauchzehen feingehackt.

Nachdem der Seitenbrenner, in unserem Fall der Burner (Infrarotbrenner) des Schickling-Grill PremioGas XL II gezündet wurde, werden in einem zuvor mit guten Olivenöl benetzten Topf der Knoblauch und die Zwiebeln angeschwitzt.

Sobald die Zwiebeln beginnen weich zu werden, das Tomatenmark einrühren.

Zu guter Letzt die passierten Tomaten hinzugeben, mit Meersalz, guten Pfeffer und reichlich Oregano würzen und anschließend so lange reduzieren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht wurde.

Der Käse

Da wir uns in letzter Zeit sehr viel mit Käse beschäftigt haben, wissen wir guten Käse um so mehr zu schätzen!
Einen Käse den wir blind empfehlen können ist „Der Blaue Barbier“ von der Hafenkäserei aus Münster.

Zum Belegen der Pizza wird ein Teil des Käses mit einer Reibe in feine Streifen gerieben.

Die Crevetten (Garnelen)

Zum Belegen einer Pizza werden ca. 10 Garnelen benötigt.

Zum Schälen der Garnelen brechen wir den Kopf nach hinten ab und schälen anschließend den Panzer in mehreren Schritten von der Unterseite aus beginnend zum Rücken nach außen weg.

Das Grillen der Garnelen-Pizza

Den Pizzastein in die Mitte des Grillrostes legen und anschließend bei geschlossenem Grilldeckel vorheizen. Die Edelstahlbrenner werden dazu für ca. 10 Minuten maximal aufgedreht. Anschließend die unmittelbar unter dem Pizzastein liegenden Brenner auf mittlere Gaszufuhr reduzieren.

Den Teigling mit bemehlten Fingern gleichmäßig flach drücken und dabei kreisrund formen. Den äußeren Rand dabei weniger fest andrücken, damit der Teig an dieser Stelle später aufgeht.

Damit die belegte Pizza später sehr viel einfacher von der Pizzaschaufel rutscht, selbigen zuvor mit Hartweizengrieß bestreuen und erst dann den unbelegten Rohling auflegen und anschließend belegen.

Die mit Tomatensauce, Käse, Garnelen und Cocktail-Tomaten belegte Pizza auf den sehr heißen Pizzastein legen und anschließend bei geschlossenem Deckel ca. 4 – 5 Minuten backen.

Nachdem die Pizza fertig gebacken wurde, sollte sie mit frischem Basilikum verziert werden.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Pizzasonne mit Simmentaler Entrecôte

Pizza ist nicht gleich Pizza. Für die einen muss eine perfekte Pizza nach italienischer Art einen hauchdünn knusprig gebackenen Teig besitzen und neben der sämigen Tomatensauce, lediglich mit Oregano, Knoblauch und Käse belegt sein, hingegen andere z. B. eine Pizza nach amerikanischer Art vorziehen, bei der der Teig sehr viel höher ist und mit reichlich Zutaten belegt wurde.

Unsere Pizzasonne geht einen ganz anderen ganz Weg und differenziert sich neben dem Aussehen, welches einer Sonne ähnelt, durch Zutaten wie Gorgonzola, Mango und Walnüssen sowie den ersatzlosen Verzicht auf Käse und versteht sich dadurch eher als Zwischendurch- oder Party-Pizza.

Wem der Einsatz von Fleisch durch den luftgetrockneten Schinken noch nicht ausreicht, reichen wir ein leckeres deutsches Simmentaler Entrecôte vom Online-Shop Kreutzers.

Gegrillt wird dieses Mal auf dem Holzkohlegrill Premio XL II von Schickling-Grill.

Zutaten
450 g Simmentaler Entrecôte (von Kreutzers)
75 g luftgetrockneter Schinken
100 ml Sahne
100 g Gorgonzola
1/2 gewürfelte Mango
6 EL gehackte Walnüsse
Rucola
Ankerkraut Chiliflocken
Meersalz
guter Pfeffer (z. B. Ankerkraut Steakpfeffer Hamburg)

für den Teig
1/2 Würfel frische Hefe
2 EL Olivenöl
350 g Mehl
180 ml Wasser
1 EL Zucker
Meersalz

Zubereitung der Pizzasonne

Die o. a. Zutaten für den Pizzateig zu einem glatten Teig verrühren und anschließend ca. eine Stunde lang an einem warmen Ort gehen lassen.

Während der Teig geht, einen vollen Anzündkamin guter Briketts (Greek Fire) durchglühen lassen und anschließend zu jeweils einer Hälfte auf der linken und rechten Seite des Kohlerosts verteilen.

Die Sahne und den Gorgonzola in einem Stieltopf über der direkten Hitze der Briketts zum Schmelzen bringen.

Die Sahne-Gorgonzola-Sauce abkühlen lassen und währenddessen die halbe Mango in Würfel sowie den luftgetrockneten Schinken in Scheiben schneiden und die Walnüsse hacken.

Den Teig durch Zuhilfenahme eines Nudelholzes so flach und rund ausrollen, dass dieser auf den Pizzastein Platz findet.

Den Teig auf den Pizzastein heben, im inneren Bereich mit 4 Schnitten über Kreuz einschneiden und anschließend den äußeren Ring großzügig mit der Sahne-Gorgonzola-Sauce bestreichen.

Die Sahne-Gorgonzola-Sauce leicht mit gutem Pfeffer, Meersalz und Chiliflocken würzen und anschließend mit Schinken, Walnüssen und Mango belegen.

Die Spitzen der 8 inneren Dreiecke nach aussen legen und am Ende leicht andrücken.

Den Pizzastein in den indirekten Bereich des auf ca. 200°C vorgeheizten Grills legen und anschießend ca. 18 – 22 Minuten lang backen.

Sobald der Pizzateig aufgegangen ist und eine gold-braune Farbe angenommen hat, ist die Pizzasonne verzehrfertig.

Zubereitung des Simmentaler Entrecôte

Wie auf den Bildern zuvor zu erkennen ist, verwendeten wir neben den 3 Standard-Grillrost-Segmenten aus Edelstahl, einen weiteren aus Gusseisen. Wir versprechen uns dadurch, dass die gespeicherte Hitze aus dem Gusseisen noch sehr viel besser auf das Steak übertragen wird und sich dadurch in kürzester Zeit ausreichend köstliche Röstaromen bilden.

Das Fleisch ca. eine Stunde vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen, die Verpackung aufschneiden und Raumtemperatur annehmen lassen.

Das Simmentaler Entrecôte von beiden Seiten ca. 90 – 120 Sekunden scharf angrillen.

Anschließend in den indirekten Bereich des Grills legen, auf eine Kerntemperatur von ca. 52°C nachgaren und nach einer kurzen Ruhephase von ca. 4 – 5 Minuten in Tranchen schneiden.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Pizza Trevélez vom Gasgrill

Heute stellen wir euch unsere derzeitige Lieblings-Pizza vor: Pizza Trevélez, mit Mozzarella, Rucola, Serrano-Schinken, Tomaten und Pecorino.

Zum Einsatz kommt der nigelnagelneue rechteckige Schickling-Grill Pizzastein mit eingelassenem Flammen-Logo.

Gegrillt wird die Pizza heute ebenfalls auf einem Schickling-Grill, nämlich dem PremioGas XL II.

Zutaten
Pizzateig
Tomatensauce
Mozzarella
Serrano-Schinken
Rucola
Pecorino
Cocktail-Tomaten

für den Pizzateig (ca. 7 Pizzen, ø ca. 30 cm)
800 g italienisches Mehl „Typ 00“
150 g Hartweizengrieß
20 g Salz
1 Prise Zucker
500 ml lauwarmes Wasser
40 g Hefe
30 ml Olivenöl

für die Tomatensauce
2 große Dosen passierte Tomaten
2 fein gewürfelte Zwiebeln
2 fein geschnittene Knoblauchzehen
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Oregano

Zubereitung des Pizzateigs

Das Mehl, den Hartweizengrieß, das Salz und die Prise Zucker vermischen. Zum Anrühren des Hefeansatzes wird lediglich die Hefe in lauwarmen Wasser aufgelöst. Nun die trockenen Zutaten mit den feuchten Zutaten langsam verrühren. Zum Schluss wird das Olivenöl hinzugefügt.

Den Teig ca. 8 – 10 Minuten durchkneten, bis er aufhört zu kleben und sich glatt anfühlt. Anschließend in eine große Schüssel legen und mit Frischhaltefolie oder einem Küchentuch abdecken. Am Besten ist es, wenn der Teig für mindestens 5 Stunden in den Kühlschrank gestellt wird. – Dort kann er schön langsam aufgehen, sodass man ihn später umso besser dünn ausrollen kann.

Zubereitung der Tomatensauce

Ursprünglich wird in einem Topf etwas Olivenöl erhitzt und anschließend zum Anschwitzen die Zwiebeln und der Knoblauch hinzugefügt. Durch das Anschwitzen entfalten sich die ätherischen Öle der Zwiebel und sie schmeckt etwas süßer, ist weniger scharf und besser verdaulich. Wir verzichten bewusst auf das Anschwitzen, da wir die Schärfe der Zwiebeln und den intensiven Geschmack des Knoblauchs in der Tomatensauce bevorzugen und die Zwiebel nach dem Kochen ebenfalls weich geworden ist.

Alle weiteren o. a. Zutaten für die Tomatensauce hinzufügen und anschließend auf dem Seitenkocher, in unserem Fall der „Schickling-Grill Burner“, ca. 20 Minuten lang reduzieren. Zum Schluss wird mit Salz, Pfeffer und ggf. weiterem Oregano abgeschmeckt.

Zubereitung der Pizza

Den Pizzastein in die Mitte des Grillrosts legen und ihn bei geschlossenem Deckel vorheizen. Dazu ca. 10 Minuten lang alle Gasbrenner auf maximale Gaszufuhr stellen, anschließend die beiden mittleren Gasbrenner auf minimale bis mittlere Gaszufuhr reduzieren.

Den Pizzateig in 8 gleich große Stücke teilen.

Die Teiglinge mit dem Nudelholz jeweils dünn ausrollen und anschließend mit der Tomatensauce bestreichen. Damit die Tomatensauce am Rand des Teigs nicht verschmiert und später auf dem Pizzaschieber anhaftet, entsprechend Abstand halten.

Tipp: Damit die belegte Pizza perfekt vom Pizzaschieber auf den Pizzastein rutscht, zuvor mit Hartweizengrieß bestreuen.

Zu guter Letzt die Pizza mit Mozzarella-Scheiben belegen und anschließend auf den Pizzastein schieben.

Während die Pizza backt, die Cocktail-Tomaten vierteln und den Serrano-Schinken, den Pecorino und den Rucola bereitstellen.

Sobald der Pizzaboden kross und der Mozzarella geschmolzen ist, kann die Pizza Trevélez mit Rucola, Serrano-Schinken und Cocktail-Tomaten belegt, sowie großzügig mit Pecorino bestreut werden.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Rustikale Kartoffel-Pizza

Wer kann dazu schon nein sagen? – Eine leckere italienische Pizza, belegt mit frischen hochwertigen Zutaten auf einem extrem dünnen krossen Teig. Rezepte wie diese zeigten wir bereits des Öfteren.

Dieses Mal präsentieren wir euch ein Rezept, welches wir in dieser Form zuvor noch nicht gegrillt haben. Soviel vorab: Das müsst ihr unbedingt(!) nachgrillen…

Zutaten
2 mittelgroße Kartoffeln
5 mittelgroße rote Zwiebeln
250 g Mehl
100 ml Milch
1 Würfel frische Hefe
0,5 TL Zucker
Olivenöl
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
150 g Gorgonzola
150 g gewürfelter Schinkenspeck
80 g entkernte Oliven
6 frische Peperoni

Den Zucker und die zerbröckelte Hefe in der warmen Milch auflösen. Für ca. 12 – 15 Minuten an einen warmen Ort gehen lassen, bis die Mischung aufsteigt und dickflüssig wird.

Die beiden mittelgroßen, vorgekochten Kartoffeln von der Schale befreien, mit einer Gabel verdrücken und zusammen mit dem Mehl und der Hefemischung zu einem Teig verarbeiten. Dem Teig sollte so viel Mehl hinzugegeben werden, bis er aufhört zu kleben. Anschließend eine Stunde lang an einem warmen Ort gehen lassen.

Die Schale von den Zwiebeln ziehen und anschließend in Ringe schneiden. Die Peperoni entkernen und in lange dünne Streifen schneiden. Die entkernten Oliven halbieren.

Die roten Zwiebelringe und die Peperoni-Streifen in einer Pfanne so lange in Olivenöl dünsten, bis sie anfangen weich zu werden.

Den aufgegangenen Teig leicht platt drücken und anschließend in Form eines großen Fladens bringen.

Während der Grill auf ca. 250°C – 270°C vorheizt, den Teig mit den roten Zwiebelringen, dem Schinkenspeck, den Oliven, den Peperoni-Streifen und den kleinen Gorgonzola-Stückchen belegen.

Die rustikale Kartoffel-Pizza auf den Pizzastein legen und für ca. 20 Minuten im Grill backen.

Wir verwenden auf unseren Kugelgrill dazu den Moesta-BBQ Smokin´ PizzaRing oder wie in diesem Fall, auf den Gasgrill das Moesta-BBQ PizzaCover.

Sobald der Teig empor gestiegen ist, sich eine krosse gold-braune Kruste gebildet hat und der Belag beginnt sich zu verfärben, ist die rustikale Kartoffel-Pizza servierbereit.

Geschmacklich und optisch der absolute Knaller! – Von der rustikalen Kartoffel-Pizza mit Schinkenspeck, Oliven, Zwiebeln, Paprika u. Gorgonzola werden bis zu 4 Personen satt und zufrieden.

Als Dip empfehlen wir Kartoffelcreme, Tzatziki oder unseren selbstgemachten Kräuterdip.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Flammkuchen Hot BBQ Style

Langsam geht es zeitlich auf den Herbst zu und die Flammkuchen-Zeit naht. Alternativ zu Flammkuchen nach Elsässer Art mit einem Federweißer oder den leckeren altbekannten Variationen, habe ich für euch ein ganz besonderes und äußerst schmackhaftes Flammkuchen-Rezept. – Der Flammkuchen nach Hot BBQ Style!

Dieser kann sowohl im Holzkohle- oder Gasgrill, wie auch im Elektro-, Pellet-Grill oder Braai zubereitet werden. Am allerbesten funktioniert es allerdings mit einem Moesta-BBQ PizzaRing oder PizzaCover.

Zutaten
für den Teig
0,5 Würfel frische Hefe
1 TL Zucker
600 g Mehl, (Am Besten Typo 00; 405 geht aber auch)
300 ml lauwarmes Wasser
0,5 TL Salz
6 EL Olivenöl

für den Belag
300 g Hackfleisch (halb Rind, halb Schwein)
9 grüne Jalapeños
250 g Schmand
150 – 200 ml Barbecuesauce (z. B. Barbecue Sauce)
150 g geraspelten Cheddar-Käse
1,5 TL Meersalz (z. B. Ankerkraut Fleur de Sel)
2 EL Meersalz-/Knoblauch-/Zwiebel-/Pfeffer-/Paprika-Mix wie z. B. Moesta-BBQ Hokuspokus

Der Flammkuchen-Teig ist super-einfach mit den o. a. Zutaten nach diesem Rezept zuzubereiten.

In einer Pfanne mit etwas Olivenöl das Gehackte krümelig braten, mit Barbecue Sauce, Fleur de Sel und Moesta-BBQ Hokuspokus würzen und anschließend sorgfältig verrühren.

Die Kerne der grünen Jalapeños entfernen, in dünne Ringe schneiden und anschließend in einer Pfanne mit etwas Olivenöl andünsten.

Nachdem der Teig ca. 45 Minuten lang gegangen ist, je nach Wunschgröße des Flammkuchens, in 6 bis 8 Stücke teilen und weitere ca. 20 Minuten gehen lassen.

Während die Teiglinge gehen, einen großen Anzündkamin zu 2/3-tel mit Briketts füllen, anzünden und durchglühen lassen.

Damit im Bereich der Briketts/Holzscheite die hohen Temperaturen die Kunststoffteile nicht zum Schmelzen bringen, demontierten wir sicherheitshalber kurzerhand den Griff.

Nachdem 2 – 3 kurze Holzscheite auf die Briketts gelegt wurden und das Feuer entfachte, kann der Moesta-BBQ-Pizzaring mit Pizzastein aufgelegt und mit dem Deckel verschlossen werden.

Den Flammkuchen-Teigling ausrollen, mit Schmand bestreichen und anschließend mit geraspelten Cheddar-Käse und BBQ-Gehacktem belegen. Erst nach dem Backen mit den gedünsteten Jalapeños-Ringen belegen.

Übrigens: Damit der Flammkuchen-Teig nicht auf dem Pizzaschieber klebt, zuvor mit Hartweizengrieß bestreuen.

Nach ca. 3,5 – 5 Minuten ist der Flammkuchen fertig und kann nun mit den Jalapeños-Ringen belegt werden.

Je nach Vorlieben kann der Flammkuchen im Hot BBQ Style sparsam mit z. B. Knoblauch-Sauce oder Kartoffel-Creme beträufelt werden. Da bei uns der Flammkuchen am Tag der Zubereitung lediglich als Appetizer herhielt, wurde auf weitere Saucen verzichtet.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Alle Infos inkl. Unboxing und Test über den Moesta-BBQ PizzaRing hier…
Alle Infos inkl. Unboxing und Test über das Moesta-BBQ PizzaCover hier…
Viele weitere Flammkuchen-Rezepte hier…

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Wild-Pizza mit Camembert u. Preiselbeeren

Zutaten
Pulled Wildschwein (Rezept)
Camembert
Preiselbeeren
geraspelter Käse

für den Teig (ca. 7 Pizzen à ca. 30 cm)
800 g italienisches Mehl „Typ 00“
150 g Hartweizengrieß
20 g Salz
1 Prise Zucker
500 ml lauwarmes Wasser
40 g Hefe
30 ml Olivenöl

für die Sauce
2 große Dosen geschälte Tomaten (oder frische)
2 fein gewürfelte Zwiebeln
2 fein geschnittene Knoblauchzehen
3 EL Olivenöl
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Oregano

Heute ist der Tag, an dem ich euch meine absolute Lieblingspizza präsentiere. Ich möchte meine Freude und Begeisterung mit euch teilen. Es liegt mir daher wirklich sehr am Herzen, dass ihr diese Kombination auch irgendwann einmal nachgrillt und genießt. – Ihr werdet begeistert sein!

Jeder, der schon einmal eine mit Pulled Pork belegte Pizza gegessen hat, kann meinen Enthusiasmus wahrscheinlich nachvollziehen. Ich werde diesen Geschmack noch einmal toppen, in dem ich anstelle von Pulled Pork, Pulled Wildschwein verwende. – Das Ganze anschließend mit Camembert und Preiselbeeren veredelt, ergibt eine sensationelle Geschmacksexplosion.

Mit den o. a. Zutaten nach dieser Anleitung den Teig durchkneten und die Tomatensauce anrühren. Ich verwende dazu die Kenwood Cooking Chef Gourmet, welche ich nach dem Glattrühren des Teigs ca. eine Stunde lang zum Gehenlassen auf 32°C stelle.

Nach ca. einer Stunde ist der Teig herrlich aufgegangen, sodass er nun noch einmal mit der Hand durchgeknetet und anschließend in gleichgroße Stücke getrennt wird.

Währenddessen sollte schon einmal der Grill mit dem Pizzastein aufgeheizt werden. Ich verwende für eine perfekte Pizza ausschließlich den Moesta-BBQ Smokin´ Pizzaring für Kugelgrills, oder aber wie im jetzigen Fall, das Moesta-BBQ PizzaCover für Gasgrills.

Den Teig dünn ausrollen, auf den mit Hartweizengrieß (rutscht besser) bestreuten Pizzaschieber legen und mit Tomatensauce sowie reichlich Käse belegen.

Anschließend mit Pulled Wildschwein aus diesem Rezept, Camembert und Preiselbeeren belegen.

Nun für ca. 3 – 4 Minuten unter dem auf über 350°C vorgeheizten PizzaCover schieben.

Fertig ist die super-knusprige, fleischige und zugleich herzhafte Wild-Pizza mit Camembert und Preiselbeeren.

Sorry, aber für diese Pizza lasse ich so manches Steak liegen. – Geschmacklich der absolute Hammer!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Tipp: Wenn auch ihr euch für die Artikel von Moesta-BBQ interessiert, habe ich einen kleinen Tipp für euch. Meldet euch beim kostenlosen Moesta-BBQ-Newsletter an und erhaltet dafür einen 10 EUR-Gutschein. Hier entlang…

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Flammkuchen-Variationen vom Grill

Zutaten
für den Teig
0,5 Würfel frische Hefe
1 TL Zucker
600 g Mehl, (Am Besten Typo 00; 405 geht aber auch)
300 ml lauwarmes Wasser
0,5 TL Salz
6 EL Olivenöl

für den Belag
250 g Schmand
150 g Crème fraîche
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Salz

Variante 1 (Elsässer Art)
Zwiebeln, in Ringe geschnitten
250 g Speckwürfel

Variante 2a u 2b
Walnüsse
Frühlingszwiebeln, grob in Ringe geschnitten
Ziegenkäse (2b)

Variante 3
Feigen, in Scheiben geschnitten
Ziegenkäse
Honig

Einen gelungenen Flammkuchen auf dem heimischen Grill zu backen ist super einfach. Zuerst einmal muss der Teig angesetzt werden – und das ist überhaupt nicht so aufwändig, wie es sich zuerst anhört.
Temperaturen über 350° C machen den Flammkuchen erst zu einem gelungenen Flammkuchen! Das ist ganz einfach zu erzielen mit einem Pizzastein und einem leistungsstarken Gasgrill, wie z. B. den Outdoorchef Ascona, einen Keramikgrill oder einen Holzkohlekugelgrill, optimalerweise mit einem speziellen Pizzaring für Kugelgrills wie der von Moesta-BBQ, oder dem PizzaCover (von uns präferiert) für Gasgrills, ebenfalls von Moesta-BBQ.

Der Teig

Den halben Würfel frische Hefe in eine kleine Schüssel bröckeln, mit einem Teelöffel Zucker bestreuen und anschließend so lange verrühren, bis eine Flüssigkeit entsteht.

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Mit den o. a. Mengenangaben das Mehl, Salz, Öl, Wasser und die flüssige Hefe in einer großen Schüssel mit dem Knethaken eurer Küchenmaschine oder eures Mixers und zusätzlich noch einmal mit euren Händen zu einem glatten Teig verkneten.

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Anschließend ca. 45 Minuten lang an einem warmen Ort gehen lassen.

Während der Teig geht, kann in der Zwischenzeit der Schmand mit der Crème fraîche verrührt und mit Salz und frisch gemahlenen Pfeffer gewürzt werden.
Den Teig ein weiteres Mal mit der Hand durchkneten, je nach gewünschter Größe in 5 bis 7 kleine Portionen teilen und noch einmal 20 Minuten gehen lassen.

Wer Gäste erwartet und diese nach Ankunft nicht länger warten lassen möchte, kann die Teiglinge auch schon im Vorfeld dünn (2 – 3 mm) ausrollen und getrennt durch Backpapier stapeln.

Flammkuchen backen

Damit der Flammkuchen später besser von der Pizzaschaufel rutscht, wird die Schaufel zuvor mit Hartweizengrieß bestreut. Anschließend den dünn ausgerollten Teig auf die Pizzaschaufel legen, großzügig mit der Schmand-Creme bestreichen und je nach Variation mit den o. a. Zutaten belegen.

Variante 1 – Elsässer Art

Variante 2b – Frühlingszwiebeln/Walnüsse/Ziegenkäse

Variante 3 – Feige/Ziegenkäse/Honig

Guten Appetit!

Alle Infos inkl. Unboxing und Test über das Moesta-BBQ PizzaCover hier…
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Apfel-Hokkaido Toasties mit Rucola

Heute zeige ich euch einen sehr leckeren Appetizer, der perfekt in die Erntezeit des Kürbis passt. Das Gericht kann super-einfach und in Windeseile zubereitet werden.

Zutaten
Weizen Toasties, kleine Roggenbrötchen o. Pizzateig
Hokkaido-Kürbis
Rucola
Apfel
Parmaschinken oder Bacon
Zwiebel
Crème fraîche
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

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Während der Grill mit aufgelegtem Pizzastein auf ca. 250 °C aufheizt, werden mit einem Käsehobel dünne Scheiben (mit Schale) eines Stückchen Hokkaido-Kürbis und eines Apfels gehobelt.

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Die Hälften eines Toasties jeweils mit einem Esslöffel voll Crème fraîche bestreichen und mit etwas Meersalz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer würzen. Anschließend mit den Scheiben des Kürbis, des Apfels, einer halben Scheibe des Parmaschinkens oder Bacons und mit halben Ringen einer Zwiebel belegen.

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Nach einer Garzeit von ca. 5 Minuten die Apfel-Hokkaido Toasties vom Pizzastein nehmen, mit frischem Rucola belegen und den Gästen servieren.

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Alternativ können anstelle der Weizen Toasties auch kleine Roggenbrötchen oder Pizzateig verwendet werden.

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Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit.

Calzone vom Grill

Bei mir war die, aus der Kindheit allzu sehr beliebte Calzone, schon fast in Vergessenheit geraten. Als ich vor kurzem im Zubehörbereich bei Outdoorchef die Calzone-Presse sah, packte mich das Verlangen nach einer dieser leckeren gefüllten Taschen im Pizzateigmantel. Klar, werden sich jetzt viele sagen, zum Calzone formen benötigt man doch nicht zwangsläufig eine Presse – das stimmt gewiss, aber trotzdem muss man zugeben, dass sie für den Ungeübten eine sehr nette Hilfe darstellt.

Zutaten
Pizzateig nach diesem Rezept
800 g italienisches Mehl „Typ 00“
150 g Hartweizengrieß
20 g Salz
1 Prise Zucker
500 ml lauwarmes Wasser
40 g Hefe
30 ml Olivenöl

für die Sauce nach diesem Rezept
2 große Dosen geschälte Tomaten (oder frische)
2 fein gewürfelte Zwiebeln
2 fein geschnittene Knoblauchzehen
3 EL Olivenöl
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Oregano

für die Füllung
gekochter Schinken
frische Pilze
oder
frischer Spinat
Mais
frische Pilze
und jeweils geriebenen Käse
1 Eigelb

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Nachdem der Pizzateig nach diesem Rezept zubereitet wurde, jeweils einen Teigling auf Größe der Presse dünn ausrollen und anschließend mit der Unterseite der Presse ausstanzen.

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Den kreisrunden Teig auf die Presse legen, am Rand leicht andrücken, und eine Hälfte mit den o. a. Zutaten (z. B.: Sauce, gekochter Schinken, frische Pilze, geriebener Käse) belegen.

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Den Rand des Teigs leicht mit Wasser benetzen (klebt besser), dann die gesamte Form zusammenklappen und an den Rändern anpressen.

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Während der Vorbereitungen den Grill mit Pizzastein auf ca. 300 Grad Celsius aufheizen.

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Nun die Calzone auf den Pizzastein legen und nach der Hälfte der Garzeit ggf. mit Eigelb bestreichen. Das Eigelb sorgt später für die gold-gelbe-Farbe.

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Nach ca. 12 Minuten ist die erste Calzone fertig.

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Von außen kross und von innen saftig – auch die Pilze sind sehr gut durchgegart.

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Nun geht es Schlag auf Schlag. Mehrere Varianten mit Spinat, Mais, Pilze und Käse; einige davon mit Doppel-Käse.

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Calzone ist eine tolle Alternative bzw. Ergänzung zu Pizza. Probiert das auch ruhig einmal aus, es schmeckt riesig!

Mini Pizza vom Beefer

Vor Kurzem schoss es mir wieder durch den Kopf, dass ich unbedingt einmal eine Mini Pizza mit dem Beefer backen wollte.
Zum Glück hatte ich noch einen unbenutzten 3 cm hohen Perfetta Pizzastein inkl. Holzschaufel in meinem Grill-Schuppen deponiert und eine Stunde Zeit übrig.

Zuerst legte ich zur Bestimmung der Größe den Grillrost des Beefers auf den Pizzastein und zeichnete die Form nach.

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Dann schraubte ich eine Trennscheibe für Stein auf die Flex und schnitt die vorgezeichnete Form aus.

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Auf der mitgelieferten Holzschaufel wurde ebenfalls die Größe vorgezeichnet…

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…und schlussendlich auf Rostbreite minus ca. 3 cm Breite reduziert.

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Zwischenzeitlich sorgte ich vor und legte einen eingefrorenen Teigling zum Auftauen aus dem Gefrierschrank. Hier im Übrigen das aus meiner Sicht perfekte Pizzateig-Rezept dazu.

Ich legte den Pizzastein zum Aufheizen für ca. 15 Minuten bei höchster Temperatur in den Beefer. Anschließend bereitete ich eine Pizza vor, welche ich mit der angepassten Pizzaschaufel auf den Stein schob.

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Nun regelte ich das Gas auf die „Sparstellung“ runter und sah der Pizza beim Backen zu.

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Es dauerte keine 80 Sekunden, da war die Pizza auch schon fertig.

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Selbstverständlich legte ich ganz ungeduldig gleich die nächste Pizza auf…

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…und weitere ca. 80 Sekunden später empfing ich die nächste Köstlichkeit. Falls ihr euch jetzt wundert, weshalb ich den Käse entgegen meiner Empfehlung in diesem Bericht auf die Salami legte, findet ihr die Antwort bei meinen beiden Kindern – sie mögen es halt so am Liebsten. ;-)

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Ich bewerte meine kleine Bastelstunde als wirklich gelungen. Die Materialkosten von ca. 20 Euro plus Versandkosten halte ich für sehr angemessen. Das Basteln machte riesig Spaß und die Pizzen schmeckten vorzüglich.

Übrigens, mittlerweile kann man im Zubehör-Shop der Beefer Grillgeräte GmbH auch ein Komplettset, bestehend aus einem Pizzastein inkl. Schieber, in der korrekten Größe erwerben.

Da die Pizzen und Flammkuchen aus dem Beefer in ca. 80 Sekunden fertig gegart sind, halte ich diese Zubereitungsmethode für kleinere Gruppen als sehr geeignet.