Albers Jack´s Creek F1 Wagyu-Angus Top Blade

Es geht in die vorerst letzte Runde der von Albers Food ausgerufenen Albers Challenge. Wie bereits in den vorherigen Teilen geht es auch im achten Teil der Serie darum, dass sechs Blogger mit dem gleichen Fleisch beliefert wurden, woraus sie ohne Vorgaben ein tolles Grillgericht zaubern dürfen.

Dieses Mal handelt es sich um das Albers Jack´s Creek F1 Wagyu-Angus Top Blade (Schildstück). Albers erklärt den Cut auf seiner Website auf sehr verständlicher Weise:

International Shoulder Top Blade genannt, lässt sich das zarte Schildstück auf vielerlei Art verwenden. Als rechteckiger, flacher Zuschnitt nach dem Entfernen der starken Mittelsehne war dieser Teil des Mittelbugmuskels infraspinatus einer der ersten so genannten new steak cuts in den USA. Er wurde bei Forschungen am Institute of Agriculture and Natural Resources der Universität Nebraska in Lincoln entdeckt und wegen seiner an ein altes Bügeleisen erinnernden Form als Flat Iron Steak vermarktet. Von diesem speziellen Cut aus einem Teil der Rinderschulter, das früher oft zu Hackfleisch verarbeitet wurde, werden in den USA jährlich bis zu 45 Millionen Kilogramm Steaks verkauft. Auch in Australien als Oyster Blade ein beliebter Kurzbratartikel für Pfanne oder Grill.

Die sechs Challenge-Teilnehmer kamen dieses Mal sogar in den Genuss, dass uns Albers den ganzen 2 kg schweren unparierten Muskel zur Verfügung stellte, dessen Marmorierungsstufe mit 6–9 angegeben war.

Für mich persönlich stand sehr schnell fest, dass ich das Schildstück durchschneide und anschließend aus dem flacheren Teil zwei Flat Iron Steaks schneide und aus dem dickeren Stück einen Rinderbraten zubereite.

Wie immer der Hinweis: Auch dieser Beitrag ist Teil der „Albers Challenge 2018“, in der sechs Food-Blogger bis zum Ende des Jahres monatlich ihre Rezeptbeiträge posten werden. Jeden Monat gibt es etwas zu gewinnen: Dieses Mal ist es das 2 kg schwere Albers Jack´s Creek F1 Wagyu-Angus Top Blade (Schildstück)!!! Alles was ihr tun müsst um diesen hochwertigen Preis zu gewinnen, ist bei der Abstimmung für das tollste Rezept mitzumachen. Der Link und alle weiteren Infos folgen wie immer bald an dieser Stelle. Noch besser: Wenn ihr euch beim Albers Newsletter anmeldet, werdet ihr regelmäßig mit Infos, Angeboten und Rezepten versorgt. Zur Anmeldung…

Zutaten
2 kg Albers Jack´s Creek F1 Wagyu-Angus Top Blade (ganzer Muskel)
250 ml passierte Tomaten
800 ml Rinderfond
1 Sellerie
4 Möhren
8 Knoblauchzehen
4 kleine Zwiebeln
400 ml Rotwein
frischer Thymian
frischer Rosmarin
50 g Butter
1 EL Zucker
frisch gemahlener Pfeffer
Meersalz
Ankerkraut Rosa Pfeffer

Parieren des Schildstücks

Wie auf dem oberen Bild zu erkennen ist, besteht das Schildstück aus einem dickeren Bereich (links), welcher sich zu einem dünneren Bereich (rechts) verjüngt.

Zunächst wurde das Fleisch 2/3tel (dicker Bereich) zu 1/3tel (dünner Bereich) geteilt. Auf dem folgenden Bild ist sehr gut zu erkennen, dass durch das Fleisch waagerecht eine dicke Sehne läuft.

Zunächst wird das dünnere Stück pariert. Dazu seitlich in Höhe der Sehne in das Fleisch einschneiden und währenddessen entlang der Sehne das obere vom unteren Steak trennen.

Nun die beiden Flat Iron Steaks von beiden Seiten sorgfältig parieren. Nebenbei: Die Marmorierung des Fleisches ist einfach der absolute Knaller!

Nun das dickere Stück rundherum von Sehnen und Fetten befreien (die Mittel-Sehne bleibt) und anschließend den Sellerie, die kleinen Zwiebeln, die Knoblauchzehen und die Möhren klein schneiden.

Zubereitung des Rinderbratens

Den Dutch Oven bzw. den Feuertopf, in unserem Fall der Petromax ft4.5, von unten mit 4 großen Briketts vorheizen. Circa 2 EL Butter hinzufügen und darin das Fleisch von allen Seiten kurz anbraten.

Den Braten entnehmen und warm halten. Nun das zuvor geschnittene Gemüse hinzufügen und in der Butter und dem Bratensaft kurz dünsten lassen.

Mit Wein ablöschen…

…und anschließend die passierten Tomaten hinzufügen.

Den Rinderbraten mit Meersalz und Pfeffer würzen, zurück in den Feuertopf legen, diesen mit Rinderfond auffüllen und anschließend frischen Thymian und frischen Rosmarin hinzufügen.

Den Deckel des Feuertopfes schließen, ebenfalls mit ca. vier großen Briketts belegen und anschließend ca. 2,5 Stunden lang schmoren lassen. Während dieser Zeit den Rinderbraten ein- bis dreimal wenden.

Nach ca. 2,5 Stunden ist der Rinderbraten schön weich geworden. Während die Sauce zubereitet wird, sollte der Rinderbraten warm gehalten werden.

Zubereitung der Sauce

Durch Zuhilfenahme eines Siebs, die Sauce aus dem Feuertopf gießen.

Mit fein gemahlenem Pfeffer, Salz und Zucker würzen, mit Butter verfeinern und mit Mehl andicken.

Servieren des Rinderbratens

Den Rinderbraten zunächst in Scheiben schneiden. Auf dem folgenden Bild ist gut zu erkennen, dass die Mittelsehne fast vollständig weich geworden ist und selbstverständlich mitgegessen werden kann.

Jeweils eine Scheibe des Rinderbratens auf den Saucen-Spiegel des Tellers legen. Je nach Vorlieben mit etwas Gemüse, wie z. B. Zuckerschoten servieren und mit Rosa Pfeffer dekorieren.

Ein absoluter Hochgenuss! Da nach diesem Gang anschließend das Flat Iron auf dem Speiseplan stand, verzichteten wir auf weitere Beilagen.

Zubereitung des Flat Iron Steaks

Die Zubereitung des Flat Iron Steaks ist super einfach! – Den Grill, in unserem Fall der Monolith Classic, auf hohe direkte Hitze einregeln. Das ungewürzte Steak entweder direkt auf den Grillrost oder in eine gusseiserne Pfanne legen und von beiden Seiten ca. 2 – 4 Minuten grillen. Anschließend zum Garziehen auf eine Kerntemperatur von ca. 54°C in den indirekten Bereich des Grills legen.

Das Steak sollte von außen tolle Röstaromen bilden…

…und von innen sehr saftig sein. Flat Iron!!! – Unser absolutes Lieblings-Steak!

Möchtet auch ihr einmal ein solch tolles Stück Fleisch grillen, welches sowohl kurzgebraten als auch als Schmorbraten seinesgleichen sucht? – Hier entlang: 2 kg Albers Jack´s Creek F1 Wagyu-Angus Top Blade (ganzer Muskel)

Unter folgendem Link könnt ihr euch die gesamte Vergrillung von vorne bis hinten als Instagram-Story zu Gemüte führen: Hier entlang…

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Edelstahl Grillrost und Warmhalterost von grillrost.com

Bei uns ist es bereits seit vielen Jahren so. – Denken wir an Grillroste, denken wir zugleich an grillrost.com. Der Name ist tatsächlich Programm, denn grillrost.com fertigt neben vielen Premium Grill-Zubehör wie z. B. Grillplatten (Planchas), Feuerplatten (Feuerringe), Smoker-Einsätzen, Aromaschienen u.v.m. diverse Edelstahl Grillroste in allen erdenklichen Formen und Variationen.

Vor nicht allzu langer Zeit hatte es dann auch den Grillrost unseres Weber Spirit E-330 Premium GBS zerlegt, sodass schnellstens ein neuer Grillrost erworben werden musste. – Ein ganz klarer Fall für grillrost.com!

Der Edelstahl Grillrost von grillrost.com

Neben Edelstahl Grillroste für Holzkohle-, Gas- und Elektro-Markengrills wie z. B. Weber, Napoleon, Rösle usw., bietet das aus dem süddeutschen Ehingen stammende Unternehmen grillrost.com u. a. auch eckige und runde Grillroste nach Maß an.

Wir wählten auf der grillrost.com-Website ganz bequem den passenden Grillrost aus und bestellten bei der Gelegenheit noch den „Edelstahl Warmhalterost Multistation“.

Praktisch: Jedem Grillrost mit 4, 5, 6 oder 8 mm Rundstäben liegt kostenlos ein Grillschaber bei. Dieser dient der groben Schmutzbeseitigung von hartnäckigen Grill-Rückständen.

Bei der Bestellung unseres Grillrosts, konnte zwischen den folgenden Stabdurchmessern gewählt werden:

– 5 mm – lichter Abstand 10 mm (Preis: 132,96 EUR)
– 6 mm – lichter Abstand 9 mm (Aufpreis: 28,36 EUR)
– 8 mm – lichter Abstand 7 mm (Aufpreis: 88,85 EUR)

Unsere Wahl fiel auf die 6 mm-Variante.

Bei der Bestellung kann zudem eine kostenlose Gravur von maximal 25 Zeichen hinzugefügt werden. Wir finden, dass diese Gravur wirklich Klasse aussieht!

Der Rahmen besteht aus einem Edelstahl Vierkantrohr mit den Maßen 15 x 15 mm. Wie bei grillrost.com gewohnt, sind alle Metallteile perfekt verschweißt, sauber entgratet, geschliffen und poliert.

Der neue Grillrost passt exakt in die vom Weber Spirit vorgesehene Einbuchtung. Bei der Fertigung des Grillrosts wurde sehr genau gearbeitet, damit dieser Plan aufliegt und auf keinen Fall wackelt.

Bei der Gelegenheit folgender Hinweis: grillrost.com fertigt in allen erdenklichen Maßen Aromaschienen. – Selbst für No-Name-Grills! Einen ausführlichen Test-Bericht lest ihr hier…

Grill und Grillrost harmonieren perfekt und bilden eine Einheit.

Die prominent positionierte Gravur springt unmittelbar ins Auge des Betrachters und wertet den Grillrost ganz klar auf!

Der Edelstahl Warmhalterost von grillrost.com

Aus massivem 3 mm Edelstahl gefertigt, bietet der Warmhalterost „Multistation“ einiges mehr, als die häufig wackligen, nur verchromten Original-Warmhalteroste.

Neben der „Warmhalte-Funktion“ bzw. der Eigenschaft, scharf gegrilltes Grillgut wie Rindersteaks, zum Nachgaren vom sehr heißen Grillrost zu entkoppeln, bietet der grillrost.com-Warmhalterost ein sehr interessantes Feature. – Er bietet die Möglichkeit, sechs einzelne Hähnchenschenkel aufzunehmen. Das hat den entscheidenden Vorteil, dass die hängenden Schenkel nicht in Berührung mit dem Grillrost kommen und somit keine Gefahr aufkommen lässt, dass diese durch unterlassendes Wenden anbrennen. – Stattdessen werden die Schenkel rundum kross!

3 mm Edelstahl lässt sich nicht so schnell verbiegen und bietet eine mehr als solide Basis für einen schier unkaputtbaren Warmhalterost.

Durch die stets saubere Entgratung sucht man am Warmhalterost von grillrost.com scharfe Kanten nur vergeblich.

Auch der Warmhalterost passt Millimeter genau in die dafür vorgesehene Aussparung.

Durch den neuen Grillrost und den Warmhalterost sieht der über drei Jahre alte Grill schon wieder fast neu aus!

An dieser Stelle ein weiterer, wie wir denken, sehr interessanter Hinweis: Um das Leistungsspektrum des Gasgrills noch einmal zu erhöhen, verwenden wir die ebenfalls von grillrost.com gefertigten Grillplatten (Planchas). Zum ausführlichen Testbericht…

Praxistest: Grillrost und Warmhalterost von grillrost.com

Zunächst interessierte uns brennend, wie sich die Hähnchenschenkelhalter im Warmhalterost schlagen. Dazu rieben wir erst einmal vier Hähnchenschenkel mit Hähnchengewürz ein.

Der Warmhalterost hält Platz für sechs große Hähnchenschenkel.

Nun regelten wir mit den beiden äußeren Brennern unseres Weber Spirits die Temperatur auf ca. 180°C ein. Nach ca. 25 – 30 Minuten erreichten die Hähnchenschenkel eine Kerntemperatur von ca. 85°C.

Von innen super-saftig und von außen mehr als knusprig!

Nach diesem tollen Appetizer folgte als nächstes ein Burger. Da in der Höhe des Warmhalterosts die Temperatur meist höher ist als die in Rost-Höhe, legten wir den Bacon auf diesen.

In der Zwischenzeit legten wir zwei Wildschwein-Patties auf. Es beeindruckte uns ungemein, wie sehr toll das Branding geworden war!

Kurz vor dem Finish der Patties legten wir die aufgeschnittenen Buns mit der jeweils aufgeschnittenen Seite in Richtung Grillrost auf. Unschwer im Hintergrund zu erkennen, waren die Patties, der Bacon und die Buns gleichzeitig fertig gegart.

Der Burger schmeckte gigantisch! – Die komplette Vergrillung kann in diesem Instagram-Highlight angeschaut werden.

Weiter ging es mit einem tollen Hanging Tender. Nachdem die Mittelsehne aus dem Steak entfernt wurde, legten wir die beiden Stücke auf. Wieder einmal sorgte der sehr heiße Grillrost für ein sehr gutes Branding.

Während die beiden Fleischstücke auf Temperatur zogen, legten wir zwischenzeitlich noch ein großes Baguette auf. Dieses war zeitgleich mit dem Fleisch fertig. – Von innen herrlich weich und heiß, von außen schön kross!

Nun war es an der Zeit, den Bacon für die Jakobsmuscheln zu grillen. Am besten gelingt uns das, indem wir den Bacon ohne Zugabe von Öl o. ä. direkt auf die Grillplatte legen.

Mit dem übrig gebliebenen Fett, bereiteten wir anschließend die Jakobsmuscheln zu.

Innerhalb kürzester Zeit entstanden von beiden Seiten schmackhafte Röstaromen, während der Kern saftig blieb.

Ganz zum Schluss legten wir noch zwei ganze Saiblinge auf. Um herauszufinden, was die geeignetste Garmethode ist, legten wir die beiden ganzen Fische einmal auf den „nackten“ Grillrost und parallel dazu einmal auf die Plancha. Beide Ergebnisse waren ähnlich gut. Während der Grillrost ein attraktives Grillmuster hinterließ, bot die Grillplatte eine krossere durchgehende Haut. Im Eifer des Gefechts verpassten wir leider das finale Bild.

Zahlen, Daten und Fakten im Überblick (Herstellerangaben)

Edelstahl Grillrost
(für diverse Marken-Grills und individuelle eckige und runde Maße)

Rahmen: 15 mm x 15 mm Edelstahl Vierkantrohr
Material: Edelstahl V2A
Füllstäbe: verschiedene Durchmesser nach Wunsch – Edelstahl Stäbe (drehbar gelagert)
Füllstäbe verlaufen ggf. entlang der „Tiefe“ des Rostes
Stababstand: von 11mm (bei 4mm Füllstäben) bis zu 7mm (bei 8mm Füllstäben)

Preise:
für Weber Spirit 310 / 320 / 330 ab 2013: 132,96 EUR + Versand (Hersteller) / 79,00 EUR inkl. Versand (Amazon)
für Weber Spirit 210 / 220 ab 2013: 124,76 EUR + Versand (Hersteller)
u.v.m.

 

Edelstahl Warmhalterost Multi-Station
(für diverse Marken-Grills)

Material: Edelstahl V2A
Materialstärke: ab 3mm

Preise:
für Weber Spirit 310 / 320 / 330 ab 2013: 79,00 EUR + Versand (Hersteller) / 79,00 EUR inkl. Versand (Amazon)
für Weber Spirit 210 / 220 ab 2013: 59,00 EUR + Versand (Hersteller) / 59,00 EUR inkl. Versand (Amazon)
u.v.m.

Fazit

Die Kombination aus Edelstahl Grillrost und Warmhalterost von grillrost.com wertet jeden Grill auf! Die sehr saubere Fertigung, ohne jegliche scharfen Ecken und Kanten, zieht freudige Blicke auf sich. Die Reinigung des Grillrosts wird durch Zuhilfenahme des mitgelieferten Grillschabers und einer handelsüblichen Edelstahl- oder Messingbürste zum Kinderspiel. Die Hitzeübertragung ist sehr gut, sodass auf dem Grillgut wunderschöne Brandings entstehen und zudem die Speisen nicht anhaften.

Genauso wie der Grillrost, ist auch der Warmhalterost durch seine robuste Bauweise und der Materialauswahl quasi für die Ewigkeit gebaut. Der eingebaute Hähnchenschenkelhalter funktioniert perfekt. Nutzt man den eingebauten Halter eine Weile nicht, stört er nicht. – Wird er kurzfristig benötigt, ist er stets bereit.

Beide Daumen hoch für die Edelstahl Grillroste und Warmhalteroste von grillrost.com!

Lammkarree mit gegrilltem Kartoffelsalat

Kartoffelsalat gibt es in allen erdenklichen Variationen. – Warm oder kalt, mit oder ohne Mayonnaise, mit oder ohne Fleischeinlage usw.

Unser Kartoffelsalat besticht dadurch, dass die essentiellen Zutaten wie Kartoffeln, Zucchini und Mais gegrillt worden sind, keine Mayonnaise verwendet wurde und stattdessen ein leichtes Dressing Anwendung findet.

Der gegrillte Kartoffelsalat passt perfekt zum mediterran gewürzten sehr hochwertigen Lammkarree. – Genauso wie die Hauptspeise, ist auch die Beilage ein absolutes Highlight in unserer Rezept-Sammlung!

Zutaten
für das Lammkarree
2 Lammkarrees (z. B. bei Albersfood)
2 EL Aceto Balsamico o. Balsamico Creme
5 EL Olivenöl
1 EL frischen Rosmarin
1 EL frischen Thymian
1 TL Salz
1 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
2 Knoblauchzehen

für den Kartoffelsalat
500 g kleine festkochende Kartoffeln
4 Gewürzgurke
1 Zucchini
4 Schalotten
8 Cocktailtomaten
2 EL Olivenöl
4 Minzblätter
8 Basilikumblätter
1 Maiskolben
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Meersalz

für das Dressing
100 ml Buttermilch
4 EL Weißweinessig
1 TL Holunderblüten-Sirup
2 EL Senf

Zubereitung des gegrillten Kartoffelsalates

Die zuvor mit einer Bürste geputzten Kartoffeln mit samt der Schale vierteln.

Die Kartoffeln in einen Topf mit gesalzenem Wasser legen und anschließend für ca. 10 Minuten kochen. Achtung! Die Kartoffeln dürfen auf keinen Fall zu weich werden, da sie anschließend noch gegrillt werden müssen.

Währenddessen die Schalotten vierteln und die Zucchinis in Scheiben schneiden.

Die Kartoffel-Ecken nach dem Kochen kurz abtropfen und abkühlen.

Die Kartoffel-Ecken zusammen mit den geviertelten Schalotten, den Zucchini-Scheiben und dem Mais unter direkter mittlerer Hitze grillen. Die Kartoffel-Ecken sollten eine gelb-goldene Farbe angenommen haben und knusprig gegrillt werden.

Die Gewürzgurken in kleine Streifen schneiden, die Cocktailtomaten vierteln, Minz- und Basilikumblätter schneiden und alles zusammen mit dem Olivenöl vermischen.

Mundgerechte Scheiben vom Maiskolben schneiden und zu den gegrillten Kartoffel-Ecken, den Zucchini-Scheiben und der Tomaten-Gurken-Mischung geben. Anschließend das Dressing mit den o. a. Dressing-Zutaten vermischen und später über den gegrillten Kartoffelsalat gießen.

Zubereitung des Lamm Karrees

Überschüssiges Fett von den dem Fleisch und den Knochen befreien. Dazu mit einem sehr scharfen Messer u. a. direkt an den Knochen herunter schneiden.

Die oben angegebenen Zutaten „für das Lammkarree“ in einen Gefrierbeutel vermischen und anschließend die Lammkarrees für ca. 2 Stunden darin marinieren.

Den Grill, in unserem Fall der Monolith Classic, auf sehr hohe direkte Hitze einregeln und anschließend die Lammkarres auf den gusseisernen Rost für ca. 90 Sekunden von beiden Seiten grillen.

Nun den Grill auf indirekte Hitze umbauen und die Lammkarrees bei ca. 150°C auf eine Kerntemperatur von ca. 54°C garen.

Servieren der Lammkarrees mit gegrilltem Kartoffelsalat

Während die Lammkarrees nach dem Grillen für ca. fünf Minuten ruhen, wie bereits erwähnt, die gegrillten Kartoffeln, die Zucchinis und den Mais zu den restlichen Zutaten geben.

Kurz vor dem Servieren die Lammkarrees aufschneiden und das Dressing über den gegrillten Kartoffelsalat gießen.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachgrillen!

Moesta-BBQ V-Tong Grillzange im Dauertest

Seit über drei Jahren bin ich mittlerweile im Besitz der „V-Tong Grillzange“. „Moment mal!“, werdet ihr jetzt sicherlich sagen. Die V-Tong Grillzange ist doch eine Neuerscheinung von Moesta-BBQ! Ganz genau! – V-Tong Grillzangen und Moesta-BBQ sind neuerdings zusammen und drei Jahre ist ein ausreichend langer Zeitraum, um euch mein persönliches Fazit mitzuteilen.

Die V-Tong Grillzange, ausgesprochen übrigens „Witong“, wird in zwei unterschiedlichen Längen ausgeliefert. Die längere Ausführung misst 51 cm, die kürzere Version exakt 43 cm. Da ich mit meiner bisherigen Grillzangen-Länge von 40 cm immer sehr zufrieden war, wählte ich zum Test vorerst die kürzere 43 cm Version der V-Tong Grillzange aus.

Der Griff besteht aus hochwertigen Holz und fühlt sich sehr geschmeidig an.

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Der vordere Teil ist aus Edelstahl gefertigt, der hintere schwarze Teil aus pulverbeschichtetem Aluminium. Seitdem Moesta-BBQ diese Zange vertreibt, erhielt die Pulverbeschichtung einen Hammerschlag (siehe erstes Bild im Artikel). Das Gewicht beträgt nur leichte ca. 230 Gramm.

Die Grillzange kann sowohl von Rechtshändern als auch von Linkshändern gleichermaßen gut bedient werden. Zum uneingeschränkten Bedienen der Zange wird lediglich der Daumen in die dafür vorgesehene Schlaufe gelegt. Die korrekte Haltung sieht wie folgt aus.

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Optional kann auch eine ausstellbare, abnehmbare Fleischnadel aus Edelstahl installiert werden. Sie dient dem Wenden von eng anliegenden Fleischstücken wie z. B. Bauchfleisch oder Ähnlichem. Befestigt wird die Fleischnadel mit Zuhilfenahme der mitgelieferten Flügelschraube.

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Sollte die Fleischnadel nicht gebraucht werden, kann sie einfach nach hinten geklappt werden.

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Die oberen und unteren Rippen der Zangen haben einen ganz speziellen Sinn. Sie dienen dem schnellen Drehen von Würstchen oder Maiskolben. – Und das klappt auch bei ungeübten Wurstgrillern ausgesprochen gut!

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Auch mit filigranen Objekten kann die V-Tong Grillzange sehr gut umgehen (z. B. beim Entfernen eines Temperaturfühlers; beim Einölen und Heben des gusseisernen Rosts oder beim Grillen von kleinen Nürnberger Rostbratwürstchen).

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Durch die spezielle, doppelte Hebelübersetzung kann auch schweres Grillgut von über 2 Kilogramm mühelos bewegt werden. Die Grillzange hat einen solch großen Öffnungsbereich, dass selbst ganze Hähnchen „gepackt“ und gewendet werden können.

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Beim Öffnen und Schließen muss übrigens gegen keine(!) Federkraft gearbeitet werden, sodass auch mit größerem und weicherem Grillgut gefühlvoll gearbeitet werden kann.

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In der Praxis hat sich gezeigt, dass die Länge von 43 cm völlig ausreichend ist, um eine sichere Entfernung zur Hitzequelle in einem normalen Holzkohle- oder Gasgrill zu wahren. Solltet ihr einen Keramikgrill verwenden, in dem der Grillrost oft tiefer liegt, empfehlen wir den Einsatz der 51 cm langen V-Tong.

Ganz zum Schluss möchte ich noch auf ein weiteres „Gimmick“ hinweisen. Die Grillzange besitzt im vorderen Bereich einen eingebauten Flaschenöffner. Prost!

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Fazit
Wer etwas Geduld zum Üben mitbringt, wird mit der V-Tong Grillzange garantiert seinen Spaß haben. Sie wird von ihren Erstbenutzern meist instinktiv korrekt gehalten.

Auch die ersten „Trockenübungen“ an Objekten die im Haushalt herumliegen gelingen meist auf Anhieb. Erst in Stresssituationen am Grill kommt die neue Grillzange dem Umsteiger Anfangs noch manchmal etwas befremdend vor. Überwindet man diese Situation, indem man nicht(!) zu seiner alten Grillzange greift, ist meist der Bann gebrochen und man hat seine neue Lieblingsgrillzange gefunden!

Nach meinem dreijährigen Dauertest gebe ich der „V-Tong Grillzange“ in beiden Längen meine ausdrückliche Kaufempfehlung! – Ich kenne keine andere Grillzange, die so viele Features in sich vereint!

Grillplatte aus Edelstahl von Grillrost.com im Test

Die Firma Grillrost.com kennt ihr spätestens seit meinem Bericht über den fast einzigartigen Zusatzrost meines Big Green Eggs. Seitdem bin ich immer wieder in Kontakt mit dem innovativen Unternehmen, welche mich vor einigen Wochen auf ihre Grillplatte aufmerksam gemacht hatte. Eine solche Grillplatte ist sehr flexibel einsetzbar und auf ihr können die unterschiedlichsten Gerichte zubereitet werden. Nachfolgend nur einige wenige Beispiele:
– Meeresfrüchte – vor allem kleine Teile wie z. B. Schrimps
– Kleines, filigranes Gemüse wie z. B. Erbsenschoten, Pilze in Scheiben, grüner Spargel
– Bacon und dünn geschnittene edle Fleischtranchen (Kobe usw.)
– Pfannkuchen, Arme Ritte, Crêpes, Pan Cakes, Omeletts
– Spiegelei, Rührei
u.v.m.

Die Grillplatte wird in den beiden Größen 300 mm x 400 mm und 200 mm x 300 mm in einer Höhe von 36 mm angeboten. Die Stärke des verwendeten Edelstahls liegt durchgehend bei 4 mm. Das Gewicht der großen Grillplatte bringt stolze 4.750 g auf die Waage.
Grillplatte groß: 74,– Euro
Grillplatte klein: 69,– Euro

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Ich hatte die große Grillplatte einige Wochen im Test, die in meinem Weber Spirit Premium E-330 GBS perfekt über 2 Gasbrennern lag. Die fast 5 kg(!) schwere Grillplatte fühlt sich unwahrscheinlich massiv und wertig an. Die Falze sind sehr sauber verarbeitet und alle Ecken und Kanten waren glatt geschliffen.

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Wie ihr bereits aus einigen meiner vorherigen Berichte wisst, verwende ich bei (Grill-)platten zur Ausrichtung immer gerne eine kleine Wasserwaage, damit keine Flüssigkeit wie z. B. Fett, Öl oder Bratensaft in eine Ecke läuft.

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Nachdem die Grillplatte ca. 10 Minuten lang aufgeheizt wurde, konnte die Zubereitung des herzhaften Frühstücks beginnen. Ohne einen Tropfen Öl o. ä. zu verwenden, wurden die Baconscheiben auf die Grillplatte gelegt.

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Schon wenige Minuten später war das Fett ausgelassen und die Baconstreifen fingen an kross zu werden. – Zeit die ersten Würstchen aufzulegen.

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Die krossen Baconscheiben wurden zum Warmhalten an die Seite gelegt. Als Nächstes legte ich 2 Toastbrotscheiben auf die Grillplatte und übergoss diese mit Rührei. Bei dieser genialen Methode bleibt das in die Toastbrotscheiben eingezogene Rührei weich und saftig, hingegen die äußeren Flächen leicht angeröstet werden.

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Und schon war im Handumdrehen das perfekte herzhafte Frühstück fertig.

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Die anschließende Säuberung der Grillplatte war ein Kinderspiel. Schon ein paar Tropfen Spülmittel auf einem Topfschwämmchen mit etwas Wasser ließen die Platte wieder glänzen.

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Eine gern gesehene Zwischenmahlzeit ist in unserer Familie Pan Cakes mit Blaubeeren, welches Rezept hier nachzulesen ist. Damit die Pan Cakes goldbraun werden und nicht an der Grillplatte haften, wird die Platteplatte dünn mit Rapsöl eingepinselt.

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Der Teig benötigt bei einer heißen Grillplatte und geschlossenem Deckel weniger als 2 Minuten um aufzusteigen; die Pan Cakes können anschließend gewendet werden.

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Fertig ist die kleine Zwischenmahlzeit.

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Übrigens, auch Jakobsmuscheln und andere Meeresfrüchte gelingen auf der Grillplatte mehr als perfekt!

Ebenfalls ein tolles Rezept, bei dem die Grillplatte im Einsatz war: Bunte Kartoffelpfanne

Die Grillplatte von grillrost.com – Perfekt zum Aufwärmen, warmhalten und überbacken von Speisen wie z. B. Pulled Pork.

Folgende Grillplatten (Planchas) stehen zur Auswahl

Fazit
Die Grillplatte von Grillrost.com liegt massiv und wertig in den Händen. Sie benötigt zum Aufzuheizen in einem Gasgrill über zwei Brennern ca. 10 Minuten und speichert die Wärme über eine lange Zeit sehr gleichmäßig. Je nach Speise, brennt auf der Grillplatte unter Zuhilfenahme einiger Tropfen Rapsöl nichts an. Da nur sehr wenig Öl und Fett vonnöten ist, fließt bei einer perfekt ausgerichteten Grillplatte nichts durch die hinteren beiden Löcher. Die Grillplatte ist sehr flexibel einsetzbar, hat sich in meinen Tests und darüber hinaus bewährt und erweitert die Möglichkeiten an jedem Grill.

Gegrillte Südoldenburger Gans von der Rotisserie

Alle Jahre wieder ereilen uns einige Wochen vor Weihnachten viele Anfragen, wie eine Gans perfekt gegrillt wird. Immer wieder vermitteln wir unseren Lesern, dass die Zubereitung einer gegrillten Gans alles andere als schwer ist. Mit ein wenig Geduld bei den Vorbereitungen und dem Garen gelingt jedem Grill-Fan ganz schnell die perfekt gegrillte Gans mit sehr krosser Haut und durchgehend saftigem Fleisch. Neben der sehr guten Fleisch-Qualität, machen es häufig erst die Beilagen und die Füllungen aus, dass aus der perfekt gegrillten Gans ein perfektes Festtags-Menü wird.

Im Zuge der bereits siebten Runde der von Albers Food ausgerufenen Albers Challenge ist es dieses Mal unsere Aufgabe, eine 4,5 kg schwere Südoldenburger Gans zu grillen. Wie wir diese Disziplin meistern, zeigen wir euch Schritt für Schritt in diesem Beitrag.

Besser als es auf der Website von Albers beschrieben ist, können wir es sicherlich auch nicht erklären:

Gans fantastisch – Wer schon mal in der Gastronomie völlig begeistert war von einem supersaftigen Gänsebraten mit knuspriger Krustenhaut, der hat mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Oldenburger Hafermastgans auf den Teller bekommen. Diese absolute Spitzenqualität stammt von Tieren, die ganzjährig bei Wind und Wetter auf den schier endlosen grünen Weiden rings um Oldenburg artgerecht leben und mit hochwertigem Getreidefutter aufgezogen werden. Die Tiere werden betriebsnah schonend geschlachtet und selbstverständlich trocken gerupft – ideale Voraussetzungen für die perfekte Gans zwischen dem Martinstag und dem Weihnachtsfest.

Wie immer der Hinweis: Auch dieser Beitrag ist Teil der „Albers Challenge 2018“, in der sechs Food-Blogger bis zum Ende des Jahres monatlich ihre Rezeptbeiträge posten werden. Jeden Monat gibt es etwas zu gewinnen: Dieses Mal ist es eine 4,5 kg schwere Südoldenburger Gans!!! Alles was ihr tun müsst um diesen hochwertigen Preis zu gewinnen, ist bei der Abstimmung für das tollste Rezept mitzumachen. Der Link und alle weiteren Infos folgen wie immer bald an dieser Stelle. Noch besser: Wenn ihr euch beim Albers Newsletter anmeldet, werdet ihr regelmäßig mit Infos, Angeboten und Rezepten versorgt. Zur Anmeldung…

Das gesamte Menü besteht aus folgenden sechs Komponenten, deren Zubereitungsmethoden detailliert beschrieben werden:

4,5 kg Südoldenburger Gans (Albers Food)
– Saftiges Maisbrot
– Die Füllung für die Gans
– Cranberry-Cider-Sauce
– Süßkartoffelauflauf mit Marshmallow-Topping
– Green Bean Casserole

Zubereitung des saftigen Maisbrotes

Zutaten (alles 2 Mal für 2 Brote)
1 Ei
140 g Maismehl
130 g Mehl
250 ml Buttermilch
60 g Butter
0,5 TL Salz
2 EL Zucker
0,5 TL Backpulver
0,5 TL Natron

Die Zubereitung des saftigen Maisbrotes ist super-einfach und geht sehr schnell vonstatten. Das erste Maisbrot wird für die Füllung verwendet, dass zweite Maisbrot als Zusatzbeilage.

Die Buttermilch, das Ei und die Butter in einer kleinen Schüssel gleichmäßig verrühren.

In einer größeren Schüssel die trockenen Zutaten, bestehend aus Maismehl, Mehl, Salz, Zucker, Backpulver und Natron vermischen, anschließend die flüssigen Zutaten dazugeben und ebenfalls vermengen.

Den Teig in eine mit Butter eingefettete Kastenform geben und für ca. 25 – 30 Minuten bei ca. 200° indirekt, mit nur sehr leichter direkter Hitze von unten garen.

Zubereitung der Füllung für die Gans

Zutaten
1 Maisbrot (nach o. a. Rezept)
250 – 300 ml Geflügelbrühe
75 g gehackte Walnüsse
200 g Speckwürfel
1 Stange Lauch
2 Stangen Sellerie
1 Ei
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
2 EL Thymian
1 kl. Töpfchen frische Petersilie

Die Speckwürfel in einer Pfanne auslassen, Sellerie- und Lauch-Ringe hinzugeben und alles so lange garen, bis das Gemüse anfängt weich zu werden. Anschließend mit Meersalz, frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer und Thymian würzen.

In einer großen Schüssel das Maisbrot zerkrümeln, gehackte Walnüsse, Ei, Petersilie und das soeben gedünstete Gemüse mit den ausgelassenen Speckwürfeln hinzufügen und unter ständigem Vermengen soviel Geflügelbrühe hinzufügen, bis eine leicht klebende aber auf keinen Fall „triefende“ Masse entstanden ist.

Zubereitung der Gans

Zunächst wird die Südoldenburger Gans von innen und von außen gründlich mit Wasser gereinigt und anschließend mit einem Handtuch trocken getupft. Nun wird sie von innen und außen mit Meersalz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer gewürzt und mit der o. a. Masse gefüllt.

Im Anschluss daran mit Küchengarn und Stopfnadel zunähen und auf den Drehspieß Platz nehmen lassen. Die Beine und die Flügel sollten dabei bandagiert werden, damit diese nahe an dem Körper anliegen.

Nachdem der Kugelgrill auf ca. 200°C indirekte Hitze eingeregelt wurde, die gefüllte Gans in den Drehspiess-Ring (Moesta-BBQ Rotisserie Set) einhängen und bei geschlossenem Deckel ca. 4 – 4,5 Stunden rotieren lassen. Dabei immer wieder einmal die Temperatur kontrollieren und ggf. Briketts nachlegen.

Selbstverständlich funktioniert die Zubereitung der Gans auch auf einen handelsüblichen Gasgrill ohne Rotisserie, jedoch sorgt diese dafür, dass die Gans nicht in Flüssigkeit liegt, sondern rundum knusprige Haut erhält.

Zubereitung der Cranberry-Cider-Sauce

Zutaten
250 g getrocknete Cranberries (besser frische)
400 ml Cidre
4 Nelken
120 g Zucker
2 Stangen Zimt
2 Bio-Orangen-Zesten

Den Cidre, zusammen mit den Nelken, dem Zucker, den Zimtstangen und den Bio-Orangen-Zesten in einer Pfanne erhitzen und ca. 10 Minuten lang köcheln lassen.

Währenddessen so lange umrühren, bis der Zucker vollständig aufgelöst ist.

Die Gewürze aus dem Cidre entnehmen und anschließend die Cranberries hinzufügen.

Die Cranberries sollten so lange in dem Cidre köcheln, bis sie aufgeplatzt sind und in sich zusammenfallen.

Zur Lagerung einen Teil der Cranberry-Cider-Sauce in ausgekochte Gläser umfüllen, den anderen Teil abkühlen lassen und später zu unserer gegrillten Gans reichen.

Zubereitung des Süßkartoffelauflaufs mit Marshmallow-Topping

Zutaten
4 große Süßkartoffeln
100 g Mini-Marshmallows
1 EL braunen Zucker
2 EL Butter
3 EL Orangensaft
2 EL Milch
1 Prise frisch geriebenen Muskat
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Die Süßkartoffeln schälen, in kleine Würfel schneiden und anschließend in einem mit Wasser gefüllten Topf ca. 15 – 20 Minuten lang kochen.

Das Wasser abgießen und anschließend den braunen Zucker, die Butter, den Orangensaft und die Milch hinzufügen. Dann mit frisch geriebenem Muskat, Meersalz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer würzen.

So lange stampfen, bis ein Brei entstanden ist. Ggf. ein wenig Milch hinzufügen und anschließend in eine Auflaufform geben und mit den Mini-Marshmallows bedecken.

Bei ca. 180°C indirekter Hitze so lange mit geschlossenem Grilldeckel garen, bis die Marshmallows beginnen zu karamellisieren. Den Deckel der Kastenform in diesem Fall nicht benutzen.

Zubereitung der Green Bean Casserole

Zutaten
1 kg Prinzessbohnen
250 g in Scheiben geschnittene frische Champignons
1 kl. fein gehackte Zwiebel
150 g frisch geriebenen Parmesan
3 EL Butter
3 EL Mehl
550 ml Milch
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
30 g Röstzwiebeln

In einer Pfanne die in Scheiben geschnittenen frischen Champignons, zusammen mit der kleinen fein gehackten Zwiebel in Butter dünsten. Nachdem die Pilze und Zwiebeln Farbe angenommen haben, mit Meersalz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer würzen und anschließend aus der Pfanne entnehmen und beiseite stellen.

Nachdem die Prinzessbohnen gewaschen und ihre Enden abgeschnitten wurden, werden diese so lange in Wasser gekocht, bis sie anfangen weich zu werden. Anschließend umgehend mit kaltem Wasser abschrecken.

Zur Zubereitung der Mehlschwitze die restliche Butter zum Schmelzen bringen, vorerst das Mehl und danach die Milch nach und nach dazurühren.

Die Mehlschwitze großzügig mit Meersalz, frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen.

Eine Hälfte des frisch geriebenen Parmesans, die Pilze mit den Zwiebeln, sowie die Bohnen unterheben.

Die andere Hälfte des frisch geriebenen Parmesans und die Röstzwiebeln über die Bohnen streuen.

Bei ca. 180°C indirekter Hitze so lange mit geschlossenem Grilldeckel garen, bis die Green Bean Casserole Farbe angenommen hat.

Servieren des Festtags-Menüs

Nachdem alle Beilagen fertig gegart sind, sollte die Südoldenburger Gans nach ca. 4 – 4,5 Stunden ebenfalls gar sein. Ist die Haut noch nicht kross genug, sollte die Gans ggf. in den letzten ca. 5 Minuten noch einmal unter direkter Hitze gegart werden. Dazu ganz einfach die beiden Holzkohle-Körbe direkt unter den Drehspiess stellen. Mit dem ausgelassenen Fett aus der Fettauffangschale kann des Weiteren eine tolle Sauce zubereitet werden.

Das perfekte Festtags-Menü: Gegrillte Südoldenburger Gans mit saftigem Maisbrot an Cranberry-Cider-Sauce und als Beilage Süßkartoffelauflauf mit Marshmallow-Topping und Green Bean Casserole. Dazu ein trockener schwerer Rotwein.

Nachfolgend noch einige weitere Impressionen unserer Interpretation der perfekt gegrillten Gans.

Möchtet auch ihr einmal eine solch tolle Gans grillen? – Hier entlang: 4,5 kg Südoldenburger Gans (Albers Food)

Unter folgendem Link könnt ihr euch die gesamte Vergrillung als Instagram-Story zu Gemüte führen: Hier entlang…

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Original Kobe Ribeye Steak mit japanischem Spinatsalat

Während in den letzten Jahren viele Grill-Fans mit Begeisterung meinen Blog durchstöberten, wurde ich immer wieder gefragt: „Hast du eigentlich auch schon mal Kobe gegrillt?“ Meine Antwort lautete bisher immer „jein“. – Ja, weil ich in der Vergangenheit tatsächlich schon Millimeter dünne aber immerhin Original Kobe-Abschnitte vergrillt habe und nein, weil ich diese dünnen Läppchen nicht nach meiner präferierten Garmethode zubereiten konnte. – Zu schnell war das dünn geschnittene Fleisch gar, ohne das sich dabei irgendwelche Röstaromen bilden konnten.

Bis heute! – Denn in der sechsten Runde der von Albers Food ausgerufenen Albers Challenge ist unsere Aufgabe, ein 500 g Original Kobe Ribeye Steak zu grillen.

Wie immer der Hinweis: Auch dieser Beitrag ist Teil der „Albers Challenge 2018“, in der sechs Food-Blogger bis zum Ende des Jahres monatlich ihre Rezeptbeiträge posten werden. Jeden Monat gibt es etwas zu gewinnen: Dieses Mal ist es ein 500 g schweres Original Kobe Ribeye!!! Alles was ihr tun müsst um diesen hochwertigen Preis zu gewinnen, ist bei der Abstimmung für das tollste Rezept mitzumachen. Der Link und alle weiteren Infos folgen wie immer bald an dieser Stelle. Noch besser: Wenn ihr euch beim Albers Newsletter anmeldet, werdet ihr regelmäßig mit Infos, Angebote und Rezepte versorgt. Zur Anmeldung…

Neben diversen Zubereitungsmethoden wie z. B. Shabu-Shabu, bei dem Millimeter dünne Fleischstreifen in kochende Gemüsebrühe bzw. Wasser geschwenkt werden oder Yakiniku, bei dem die Fleischstreifen auf einer Art dünnem Maschenrost ganz kurz über glühend-heiße Kohlen gelegt werden, liebe ich die Teppanyaki-artige Methode: Entweder auf einer sehr heißen Plancha aus Edelstahl oder auf einer gusseisernen Platte bzw. Pfanne.

Damit meine volle Konzentration dem Fleisch gilt, bereitete ich eine sehr leichte aber unglaublich schmackhafte Beilage zu: Japanischer Spinatsalat mit Sesam-Sauce.

Zutaten
500 g Kobe Ribeye Steak (Albers-Food)
500 g frischer Spinat
1 Blatt Nori
2 EL gerösteter Sesam
1 TL Wasabi Sesam (optional)
1,5 EL Reisessig
1,5 EL Reiswein
2 EL Sesampaste
5 EL Sojasauce
1,5 EL Zucker

Zubereitung des japanischen Spinatsalats mit Sesamsauce

In einem Topf mit großem Durchmesser ca. 1 cm hoch Wasser zum Kochen bringen. Die Spinatblätter hinzugeben, zusammenfallen lassen und überflüssiges Wasser abgießen.

In einer kleineren Schüssel den Reisessig, Reiswein, Sesampaste, Sojasauce und Zucker sorgfältig zu einem Dressing verrühren.

Das Dressing in den Spinat rühren und je nach Vorliebe den gerösteten Sesam vollständig unterheben oder erst kurz vor dem Servieren über den japanischen Spinatsalat streuen.

Schlussendlich das Nori-Blatt in kleine Streifen schneiden und ebenfalls unter den japanischen Spinatsalat heben oder auflegen.

Zubereitung des Original Kobe Ribeyes

Das ca. 2 cm starke Ribeye in ebenfalls ca. 2 cm breite Streifen schneiden.

Der Anblick der Marmorierung lässt garantiert das Herz jedes Fleisch-Fans höher schlagen.

Eine gusseiserne Pfanne oder eine Grillplatte (Plancha) auf eine Temperatur von ca. 250°C erwärmen. Sobald die Temperatur erreicht wurde, die Fleischstreifen ohne Zugabe von Fett in die von uns verwendeten Petromax fp30h auf dem Monolith Classic legen.

Nach sehr kurzer Zeit (ca. 20 Sekunden) hat sich auf der ersten Fleisch-Seite eine tolle Kruste gebildet, sodass nun nacheinander die anderen 3 Seiten gegrillt werden müssen. Wie zuvor bereits angedeutet, hat diese Zubereitungsmethode den Vorteil, dass nahezu die maximale Fläche der Fleischstreifen mit Röstaromen versehen wurde und der Kern des Fleisches medium-rare serviert werden kann.

Volle Aufmerksamkeit für das wahrscheinlich interessanteste, besonderste und leckerste Fleisch der Welt: Original Kobe Ribeye Steak mit einem kleinen japanischen Spinatsalat mit Sesam-Sauce.

Die andere Hälfte des Steaks wurde im Ganzen gegrillt, anschließend in Tranchen geschnitten und teils mit ein wenig Fleur de Sel und teils mit Wasabi-Sesam genossen.

Unter folgendem Link könnt ihr euch die gesamte Vergrillung als Instagram-Story zu Gemüte führen: Hier entlang…

Fazit

Nun kann auch ich bestätigen, dass Original Kobe Fleisch wirklich etwas ganz Besonderes ist: Das unglaublich zarte und geschmackvolle Fleisch sucht wirklich seines Gleichen! Die von mir gewählte Zubereitungsmethode war für meinen Geschmack einfach mehr als perfekt!

Probiert es unbedingt (mindestens) einmal in eurem Leben selbst aus! – Ihr werdet garantiert, wie ich(!), sehr begeistert sein.

Es muss bei eurer nächsten Grill-Session ja auch nicht gleich ein 500 g Kobe Steak für über 200 EUR sein! – Bei Albers Food bekommt ihr auch schon tolle 300 g Stücke für etwas über 100 EUR.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Moesta-BBQ PizzaCut Vol. 2 – erneut verbessert!

Vielleicht erinnert ihr euch noch!? – Vor etwas längerer Zeit testeten wir diverse Pizzaschneider und Pizzaroller um herauszufinden, welches Modell besonders gut geeignet ist, eure Pizza in Windeseile in gleichgroße Stücke zu teilen.

Um es vorweg zu nehmen: Nach wie vor halten wir den Moesta-BBQ PizzaCut für den Besten von uns jemals getesteten Pizzaroller/-Schneider. Seit einiger Zeit ist dieser auch in einer verbesserten Ausführung erhältlich, die sich „Vol. 2“ nennt.

Warum der Moesta-BBQ PizzaCut Vol. 2 unsere absolute Nummer Eins ist, wie er vom Hersteller erneut verbessert wurde und wie er sich gegen die anderen Testgeräte durchsetzte, lest ihr im Folgenden.

Pizzaschneider und Pizzaroller im Test

Wir von bigBBQ.de sind echte Pizza-Fans und konnten in den letzten Jahren viele Erfahrungen mit den verrücktesten Pizzaschneider und Pizzaroller sammeln.

Bei unserem ursprünglichen Test standen uns folgende Modelle zur Auswahl (v. l. n. r.).
damals Moesta-BBQ PizzaCut / heute Moesta-BBQ PizzaCut Vol. 2 (ca. 13,90 Euro)
– Gefu Pizzaschere (ca. 9,95 Euro)
– TCM Pizzaschneider (ca. 5,95 Euro)

Mittlerweile wurde der Moesta-BBQ PizzaCut durch den PizzaCut Vol. 2 ersetzt. Die beiden nachfolgenden Bilder zeigen die Unterschiede zwischen dem ursprünglichen PizzaCut und der verbesserten Version „Vol. 2“. Neben einer verbesserten Verschlusstechnik, bietet er auch einen Klingenschutz.

Moesta-BBQ PizzaCut

Der PizzaCut Vol. 2 von Moesta-BBQ schlägt mit ca. 13,90 Euro zu Buche. Er besitzt einen großen und sehr handlichen Griff. Die leicht laufende Klinge aus Edelstahl ist so geschliffen, dass man sich an ihr nicht ohne weiteres verletzen kann. Trotzdem besitzt sie die nötige Spaltkraft, um eine Pizza in „einem Zug“ zu durchtrennen.

Das klappt auf ebenen Unterlagen, wie z. B. einem Schneidbrett einwandfrei und ohne großen Kraftaufwand. Sehr grobe Unebenheiten mag der PizzaCut nicht all zu sehr, denn liegt die Pizza bereits auf einem relativ kleinen Teller, kann der Pizzaroller leider nicht mehr problemlos angewendet werden. – Anders ist es auf einem handelsüblichen großen Pizza-Teller, auf dem die Pizza Plan aufliegt.

Wie bereits beim Moesta-BBQ PizzaCut, lässt sich der PizzaCut Vol. 2 sehr vorbildlich reinigen. Dazu wird eine Hälfte des Gehäuses nach oben geklappt, sodass die Edelstahl-Klinge mit Klingenschutz entnommen werden kann. Sobald eine Hälfte des Klingenschutzes ebenfalls nach oben geklappt wird, kann die eigentliche Klinge entnommen und gereinigt werden.

Der Klingenschutz ist in erster Linie dazu da, die Klinge in der Aufbewahrungsschublade vor dem Abstumpfen zu bewahren.

Gefu Pizzaschere

Die Pizzaschere von Gefu sieht auf dem ersten Blick recht befremdlich aus, da man sie beim ersten Anblick für eine ganz normale Schere hält. Sie besteht teils aus Kunststoff und teils aus Edelstahl. Den großen Vorteil spielt die Gefu Pizzaschere beim Schneiden auf kleinen Tellern aus, denn sie benötigt keinen ebenen Untergrund.

Zum Durchtrennen einer Pizza mit Standardgröße werden ca. drei Schnitte benötigt. Wenn die Pizza geachtelt werden soll, sind ca. 8 Schnitte notwendig. Der o. g. PizzaCut von Moesta-BBQ erledigt das mit nur 4 (!) Schnitten.

Die Reinigung erweist sich als sehr einfach, da die Gefu Pizzaschere sich mit einer Handbewegung teilen lässt.

Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass die Gefu Pizzaschere auch als Heber zum Entnehmen des geschnittenen Stückes dient. Dazu schließt man die Schere und dreht sie um 90 Grad.

TCM Pizzaschneider

Der TCM Pizzaschneider wird in seiner vorliegenden Form von X-verschiedenen Firmen vertrieben. Er besitzt ein Schneidrad aus Edelstahl und eine Öse zum Aufhängen. Im Großen und Ganzen wird er ähnlich bedient wie der o. g. PizzaCut von Moesta-BBQ, jedoch mit einem großen aber! – Der TCM Pizzaschneider besitzt ein sehr viel kleineres Schneidrad, sodass der Belag von dick belegten Pizzen verrutscht und nicht durchtrennt wird. Des Weiteren wird durch den dünnen länglichen Griff nicht genügend Kraft übertragen, sodass zum erfolgreichen Durchtrennen der einzelnen Pizzastücke die Schnitte an selber Stelle wiederholt werden müssen.

Testsieger

Alter und neuer Testsieger ist für uns nach wie vor und ohne wenn und aber der PizzaCut von Moesta-BBQ, mittlerweile sogar in der überarbeiteten Version „Vol. 2“, mit integriertem Klingenschutz.

Die Kraftübertragung vom Handballen ist sehr hoch, die Edelstahl-Klinge ist scharf genug, um eine Pizza in „einem Zug“ zu durchtrennen. Des Weiteren lässt sie sich der PizzaRoller sehr gut reinigen. Unseres Erachtens sind die 13,90 Euro für alle Pizza-Fans sehr gut angelegtes Geld. Wir geben hiermit unsere ausdrückliche Kaufempfehlung!

Seid ihr auf der Suche nach der perfekten Pizza? Dann schaut euch unbedingt einmal diesen Bericht an…

Rustikale Kartoffel-Pizza

Wer kann dazu schon nein sagen? – Eine leckere italienische Pizza, belegt mit frischen hochwertigen Zutaten auf einem extrem dünnen krossen Teig. Rezepte wie diese zeigten wir bereits des Öfteren.

Dieses Mal präsentieren wir euch ein Rezept, welches wir in dieser Form zuvor noch nicht gegrillt haben. Soviel vorab: Das müsst ihr unbedingt(!) nachgrillen…

Zutaten
2 mittelgroße Kartoffeln
5 mittelgroße rote Zwiebeln
250 g Mehl
100 ml Milch
1 Würfel frische Hefe
0,5 TL Zucker
Olivenöl
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
150 g Gorgonzola
150 g gewürfelter Schinkenspeck
80 g entkernte Oliven
6 frische Peperoni

Den Zucker und die zerbröckelte Hefe in der warmen Milch auflösen. Für ca. 12 – 15 Minuten an einen warmen Ort gehen lassen, bis die Mischung aufsteigt und dickflüssig wird.

Die beiden mittelgroßen, vorgekochten Kartoffeln von der Schale befreien, mit einer Gabel verdrücken und zusammen mit dem Mehl und der Hefemischung zu einem Teig verarbeiten. Dem Teig sollte so viel Mehl hinzugegeben werden, bis er aufhört zu kleben. Anschließend eine Stunde lang an einem warmen Ort gehen lassen.

Die Schale von den Zwiebeln ziehen und anschließend in Ringe schneiden. Die Peperoni entkernen und in lange dünne Streifen schneiden. Die entkernten Oliven halbieren.

Die roten Zwiebelringe und die Peperoni-Streifen in einer Pfanne so lange in Olivenöl dünsten, bis sie anfangen weich zu werden.

Den aufgegangenen Teig leicht platt drücken und anschließend in Form eines großen Fladens bringen.

Während der Grill auf ca. 250°C – 270°C vorheizt, den Teig mit den roten Zwiebelringen, dem Schinkenspeck, den Oliven, den Peperoni-Streifen und den kleinen Gorgonzola-Stückchen belegen.

Die rustikale Kartoffel-Pizza auf den Pizzastein legen und für ca. 20 Minuten im Grill backen.

Wir verwenden auf unseren Kugelgrill dazu den Moesta-BBQ Smokin´ PizzaRing oder wie in diesem Fall, auf den Gasgrill das Moesta-BBQ PizzaCover.

Sobald der Teig empor gestiegen ist, sich eine krosse gold-braune Kruste gebildet hat und der Belag beginnt sich zu verfärben, ist die rustikale Kartoffel-Pizza servierbereit.

Geschmacklich und optisch der absolute Knaller! – Von der rustikalen Kartoffel-Pizza mit Schinkenspeck, Oliven, Zwiebeln, Paprika u. Gorgonzola werden bis zu 4 Personen satt und zufrieden.

Als Dip empfehlen wir Kartoffelcreme, Tzatziki oder unseren selbstgemachten Kräuterdip.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Iberico Secreto mit herzhaften Waffeln

Das Schwein hat sehr viel mehr zu bieten als seine drei wahrscheinlich bekanntesten Teilstücke Nacken, Filet und Schinken. – Eines der etwas unbekannteren Schätzchen nennt sich „Secreto“. Das Secreto, welches auch „falsches Filet“ oder „geheimes Filet“ genannt wird, liegt zwischen dem Rücken und Rückenspeck des Schweins. Dieser in Spanien und Portugal sehr beliebte Cut ist äußerst zart und sehr saftig.

Gourmetfleisch.de vertreibt das „Secreto“ u. a. vom Iberico Schwein. Das sehr agile und im Vergleich zum Hausschwein sehr viel kleinere Schwein besitzt eine schwarze Hautfarbe und wird, je nach Qualitätsstufe, mehr oder weniger stark mit Eicheln gemästet, welche für den leicht nussigen Geschmack des Fleisches verantwortlich sind.

Wir servieren in diesem Rezept das überaus delikate Iberico Secreto an eine herzhafte Waffel und reichen dazu einen Knoblauch-Dip.

Zutaten
367 g Iberico Secreto (Gourmetfleisch.de)
250 g Mehl (Weizen)
4 EL Röstzwiebeln
75 g Margarine
2 TL Backpulver
2 Eier
150 ml Wasser
2 geraspelte Karotten
1 kleine geraspelte Zucchini
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Ankerkraut Basilikum
Ankerkraut Majoran
Ankerkraut Rosa Pfeffer

für den Dip
150 ml Schmand
150 ml Crème fraîche
Ankerkraut Roasted Garlic

Die für ein Schwein untypische, äußerst intensive Marmorierung des Iberico Secretos ist wirklich sehr beeindruckend.

Zubereitung der herzhaften Waffeln

In einer großen Schüssel zunächst das Mehl und das Backpulver gleichmäßig vermischen und anschließend die geraspelten Karotten und die Zucchini, sowie die Margarine, die Eier und die Röstzwiebeln hinzugeben. Alles mit der Küchenmaschine verrühren und dabei soviel Wasser hinzufügen, bis ein sehr zähflüssiger Teig entstanden ist. Schlussendlich mit frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer und mit Meersalz würzen.

Alternativ können auch andere herzhafte Zutaten wie gewürfelter Schinken, getrocknete Tomaten, Feta und diverse frische Kräuter und Gemüse hinzugefügt werden.

Nachdem das Waffeleisen eingefettet wurde (geht sehr gut mit Trennspray), werden die Waffeln gold-gelb gebacken.

Währenddessen das Iberico Secreto auf dem gusseisernen Rost über sehr starker Hitze von beiden Seiten für jeweils ca. 90 Sekunden grillen…

…und anschließend zum Garziehen auf eine Kerntemperatur von ca. 55°C in den indirekten legen.

Servieren des Iberico Secretos mit herzhaften Waffeln

Das Iberico Secreto quer zur Faser in Tranchen schneiden und je nach Geschmack mit ein wenig Murray River Saltflakes würzen.

Die herzhaften Waffeln mit dem Dip, bestehend aus Schmand, Crème fraîche und ca. 1 – 2 EL Ankerkraut Roasted Garlic beträufeln und anschließend mit dem Rosa Pfeffer garnieren.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!