Dry Aged Ribeye Steak mit Jalapeno Poppers (light)

Wenn bei uns wieder einmal ein tolles Stück Fleisch auf dem Grill gelegt werden soll, stellt sich oft die Frage, welche Beilage es dazu geben soll. Neben den fast schon Standard-Beilagen wie Country Potatoes, KrautsalatChampignonpfanne & Co., haben sich bei uns seit vielen Jahren die Jalapeno Poppers in der Light-Variante etabliert.

Im Gegensatz zu den aufwendig in Teig gewälzten und anschließend frittierten Jalapeno Poppers, bedienen wir uns der Faulenzer-Variante mit nur sehr wenigen Zutaten und Arbeitsschritten.

Zutaten
800 g Dry Aged Ribeye Steak (yourbeef.de)
15 Jalapenos
150 g Frischkäse
250 g Bacon

Trotz der sehr schmackhaften Jalapeno Poppers, ist unser heutiger Hauptdarsteller selbstverständlich das 800 g Dry Aged Ribeye Steak von (yourbeef.de).

Zubereitung der Jalapeno Poppers

Die Jalapenos längs mit einem scharfen Messer teilen. Dabei aus optischen Gründen versuchen, den Stil während des Schnitts mit zu halbieren.

Mit einem kleinen Teelöffel das Kerngehäuse sorgfältig entfernen.

Die halbierten Jalapenos mit Frischkäse füllen und anschließend mit einer Bacon-Scheibe umwickeln. Der uns vorliegende Bacon war sehr dick, weshalb wir die jeweiligen Scheiben halbierten.

Das Dry Aged Ribeye Steak unter direkter hoher Hitze von beiden Seiten grillen und anschließend zum Erreichen der Kerntemperatur von ca. 54°C in den indirekten Bereich legen. Bei der Gelegenheit auch die Jalapeno Poppers auflegen und für ca. 20 – 30 Minuten bei ca. 150°C garen.

Nachdem das Steak tranchiert wurde, die weichen Jalapeno Poppers mit dem krossen Bacon einfach dazulegen und zusammen servieren.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Red Onion Burger mit Dry Aged Red Heifer Patties, Pulled Pork u. Curry Buns

Wieder einmal stehen bei uns die leckeren Dry Aged Red Heifer Patties und Curry Buns von eatventure.de auf dem Grillplan. Immer gut für einen perfekten Burger, wenn man zusätzlich noch ein wenig Pulled Pork eingefroren hat, welches sich sehr gut zusammen mit Barbecue Sauce auf einer gusseisernen Platte erwärmen lässt.

Ein weiteres absolutes Highlight sind die Red Onions, die ich vor kurzem erstmals in einem Burger-Restaurant aß. Der absolute Knaller! Die müsst ihr ebenfalls unbedingt einmal probieren!

Zutaten
Curry Burger Buns
Dry Aged Red Heifer Patties
Rucola
Pulled Pork
eingelegte Jalapenos
Cheddar Scheiben o. geriebenen Käse
Barbecue Sauce Cola
Mayonnaise

für die Red Onions
500 g rote Zwiebeln
25 ml Rhabarbersaft
Abrieb einer 1/2 Zitrone
250 ml heller Balsamico
100 ml Honig
2 EL frischen Thymian
0,5 TL Chiliflocken
0,25 TL Meersalz

Die roten Zwiebeln in Ringe schneiden.

Den hellen Balsamico, den Honig und den Rhabarbersaft in einen Topf zum Kochen bringen und anschließend die Zwiebelringe im Sud garen.

Den Abrieb einer 1/2 Zitrone, den frischen Thymian, die Chiliflocken und das Meersalz hinzufügen und noch einmal kurz aufkochen lassen. Ggf. in Einmachgläser füllen.

Die Dry Aged Red Heifer Patties unter hoher direkter Hitze für ca. 4 – 5 Minuten von jeder Seite grillen (medium), anschließend in den indirekten Bereich legen und mit Cheddar Scheiben oder geriebenen Käse belegen.

Das Pulled Pork auf einer gusseisernen Platte erwärmen und dabei mit Barbecue Sauce vermengen.

Und nun geht es zum Burger-Bau (von unten nach oben):

– Curry-Bun Unterseite
– Barbecue Sauce
– Dry Aged Red Heifer Patty mit Käse
– Rucola
– Red Onions (reichlich!!!)
– Pulled Pork mit Barbecue Sauce
– eingelegte Jalapenos
– Mayonnaise
– Curry-Bun Deckel

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit.

Gewinnspiel: 3 x MEATER – das kabellose Thermometer im Wert von 300 Euro

Durch die Unterstützung von Apption Labs (MEATER), könnt ihr einen von insgesamt drei MEATER – das kabellose Thermometer im Gesamtwert von zusammen 300,– EUR gewinnen.

ACHTUNG: Wer das Gewinnspiel nicht abwarten kann, erhält bis zum 11.8.2018 mit dem Gutscheincode „BIGBBQ10“ 10 Prozent Rabatt auf den MEATER im Online-Shop!!!

Gewinnspielzeit abgelaufen, Siegerin/Sieger ermittelt!

Die Glücksfee durfte die/den Siegerin/Sieger aus ca. 500 Kommentaren über diesen Blog und der bigBBQ-Fanseite auswählen.
Gewonnen haben folgende Personen und wurden bereits über ihren Gewinn informiert. Herzlichen Glückwunsch!

– Giuseppe B.
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Vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

Gewinne in nur 2 Schritten!

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Ohne Facebook:
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Das war schon alles – und mit ein wenig Glück wird dir einer von insgesamt drei Original MEATER im Wert von zusammen 300,– EUR direkt vom Hersteller nach Hause geschickt! Viel Glück!

Teilnahmeschluss ist der 5.8.2018. Der/die Gewinner/in wird am 6.8.2018 unter allen Teilnehmern ermittelt und umgehend benachrichtigt.
Teilnahmeberechtigt sind alle Personen ab 18 Jahren. Dieses Gewinnspiel steht in keiner Weise in Verbindung zu Facebook und wird nicht von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Einen ausführlichen Produkttest des hier verlosten MEATERs findet ihr hier…

Albers Jack’s Creek F1 Wagyu Brisket mit Coleslaw, Baguette u. Saucenauswahl

Auf geht´s in die 3. Runde der Albers Challenge 2018. Nach den beiden sagenhaften Porterhouse- und Rib Eye Steaks bietet uns Albers dieses Mal ein 5,5 kg schweres Jack’s Creek F1 Wagyu Brisket.

Unser Rezept ist 5-geteilt. – Die Basis bildet selbstverständlich das Wagyu Brisket. Ohne dem geht es nicht! Empfehlen können wir dazu den Louisiana-Coleslaw, welcher sich durch die Kombination von Weiß- und Rotkohl hervorhebt und nicht so säurehaltig ist wie andere Coleslaws. Wem dazu noch eine Sauce fehlt, wählt zwischen unserer fruchtigen Knoblauch-Sauce und unserer Gourmet BBQ Sauce. Am Besten macht ihr es wie wir, ihr genießt beide Saucen! Der 5. Teil unseres „Menüs“ besteht aus der Beilage. Anstelle einer typischen Brisket-Beilage wie z. B. Baked beans, Cornbread oder Salat, entscheiden wir uns für die schnelle Zubereitungsmethode eines sehr weichen Baguettes.

Detaillierte Informationen zur Herkunft des Fleisches können hier nachgelesen werden

Wie immer der Hinweis: Auch dieser Beitrag ist Teil der „Albers Challenge 2018“, in der sechs Food-Blogger bis zum Ende des Jahres monatlich ihre Rezeptbeiträge posten werden. Jeden Monat gibt es etwas zu gewinnen: Dieses Mal ist es das 5,5 kg schwere Albers Jack’s Creek F1 Wagyu Brisket im Wert von über 217,– EUR!!! Alles was ihr tun müsst um dieses hochwertige Brisket zu gewinnen, ist bei der Abstimmung für das tollste Rezept mitzumachen. Der Link und alle weiteren Infos folgen wie immer bald an dieser Stelle. Noch besser: Wenn ihr euch beim Albers Newsletter anmeldet, werdet ihr regelmäßig mit Infos, Angebote und Rezepte versorgt. Zur Anmeldung…

Zubereitung des Jack’s Creek F1 Wagyu Point End Brisket

Zutaten für das Brisket

5,5 kg Jack’s Creek F1 Wagyu Point End Brisket
6 EL Bunter Pfeffer (frisch gemahlen o. gemörsert)
6 EL Meersalz

Das aus dem Flat und dem Point bestehende sogenannte Full Packer Brisket ist durch eine Fettschicht voneinander getrennt und umhüllt. Das Flat (rechts im oberen Bild) ist das magere und flachere Stück vom Brisket. Aus diesem werden nach dem Garen dünne Scheiben geschnitten und serviert. Im Gegensatz dazu sitzt das sehr viel dickere Point mit seinem schrägen Faserverlauf auf dem Flat. Aus ihm werden bei BBQ-Competitions meist größere Würfel geschnitten, ggf. mehrmals mit BBQ-Sauce bestrichen und der Competition-Box beigelegt, den sogenannten Burnt Ends.

In der Regel wird das gesamte Brisket größtenteils von seiner Fettschicht befreit. Wir schneiden nur das gröbste Fett herunter und nutzen die Fettschicht zum natürlichen Schutz gegen die direkte Hitzeabstrahlung. Das Fett wird im Verlauf der Garzeit größtenteils schmelzen, sodass nahezu das reine Fleisch mit seiner köstlichen Kruste über bleibt.

Da wir nichts als den reinen Geschmack des Jack’s Creek F1 Wagyus genießen möchten, würzen wir das Brisket auch nur mit frisch gemahlenem bzw. gestoßenem bunten Pfeffer und Meersalz.

Die aus 50 Prozent Pfeffer und 50 Prozent Meersalz bestehende Mischung wird klassischerweise auch Texas Rub genannt. Der Rub haftet selbstständig sehr gut auf dem frischen Fleisch. Es bleibt idealerweise immer nur soviel Rub auf dem Fleisch haften, wie auch tatsächlich benötigt wird.

Das Brisket wird nun bei ca. 110°C indirekter Hitze in den Keramikgrill, (Pellet-)Smoker oder Grill gelegt. In unserem Fall stellen wir eine Temperatur von 107°C an dem Pellet-Smoker Traeger Pro Series 22 ein und legen das Brisket auf.

Nach kurzer Zeit fangen die Pellets an zu rauchen und geben ihr Raucharoma an das Brisket ab. Wir stellen uns bei einem Brisket dieser Größe immer auf eine Garzeit von ca. 11 Stunden ein.

Nach ca. 9 Stunden riskieren wir den ersten Blick und prüfen das Voranschreiten des Garvorgangs durch gefühlvollen Druck auf das Fleisch. Das Fleisch sollte bereits bei leichtem Druck deutlich nachgeben. – Wie erwartet, war dieser Zustand bei unserem Brisket erst exakt nach 11 Stunden, um 8.00 Uhr morgens erreicht. Das Fleisch besaß zu diesem Zeitpunkt eine Kerntemperatur von 95°C im Point und Flat.

Da unsere Gäste zum Mittagessen erst um 12.30 Uhr geladen waren, wickelten wir das Brisket in Alufolie ein und legten es anschließend in die mit dem Brisket gelieferte Kühlbox, welche wir mit warmen PET-Flaschen auslegten. So verpackt, kann ein Brisket locker bis zu 8 Stunden und mehr warm gehalten werden und wird von Stunde zu Stunde immer zarter.

Kurz vor dem Servieren wird das Brisket mit einem scharfen Messer in dünne Scheiben geschnitten und serviert. Hier ein Video vom Anschnitt…

Bevor wir das Jack’s Creek F1 Wagyu Brisket genießen können, müssen zunächst die anderen Komponenten zubereitet werden.

Zubereitung des Louisiana-Coleslaw

Zutaten für den Louisiana-Coleslaw

1 kg in dünne Streifen geschnittenen Rotkohl
1 kg in dünne Streifen geschnittenen Weißkohl
1 rote fein gewürfelte Zwiebel
1 kleine fein geraspelter Karotte
2 EL frisch gehackte Petersilie
10 EL Mayonnaise
10 EL Apfel-Essig
3 EL grober Senf
2 TL Senfpulver
3 EL Honig
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Jeweils 1 kg in dünne Streifen geschnittenen Rotkohl und Weißkohl mit der roten fein gewürfelten Zwiebel und der fein geraspelten Karotte vermengen.

In einer weiteren Schüssel die Mayonnaise, den Apfel-Essig, den groben Senf, das Senfpulver und den Honig verrühren und anschließend mit den festen Zutaten gleichmäßig vermengen. Anschließend mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und frisch gehackter Petersilie würzen und für mindestens 4 Stunden (besser über Nacht) im Kühlschrank ziehen lassen.

Zubereitung der fruchtigen Knoblauch-Sauce

Zutaten für die fruchtigen Knoblauch-Sauce

90 ml Olivenöl
5 fein geschnittene Knoblauchzehen
0,5 fein gewürfelte Zwiebel
1 EL Worcestersauce
1 fein geschnittene Chili
0,5 TL Chiliflocken
1 TL Limettenpfeffer
1 TL Salzflocken
1 TL Kreuzkümmel (gemörsert)
Saft von einer Orange
Saft von einer halben Zitrone
Saft von zwei Limetten
1 EL Honig

Alle o. a. Zutaten in einem Shaker schütteln und anschließend bis zum Servieren im Kühlschrank ziehen lassen. Kalt servieren!

Zubereitung der Gourmet BBQ Sauce

Zutaten für die Gourmet BBQ Sauce

100 ml Apfel-Essig
100 ml Cola
4 EL brauner Zucker
2 EL Melasse
1 TL Tabasco
50 ml Apfelsaft
3 EL Sojasauce
50 ml Worcestersauce
500 ml Ketchup
100 ml Honig
3 EL Balsamico-Creme
1 TL Fenchelsamen
1 TL Knoblauchgranulat
1 TL Zwiebelgranulat
1 TL Senfpulver
1 Prise Zimt
1 TL Chiliflocken
2 TL Paprika edelsüß
1 TL Basilikum
1 TL Thymian

Alle o. a. Zutaten in einem Kochtopf füllen, stark erhitzen und so lange auf Temperatur halten, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Heiß servieren!

Zubereitung des super-schnellen weichen Baguettes

Zutaten für das super-schnelle weiche Baguette

500 g Mehl
2 Würfel Hefe
300 g Wasser
30 g Olivenöl
1 TL Salz
1 Prise Zucker

Für diejenigen, die anstelle der typischen Brisket-Beilagen wie z. B. Baked beans, Cornbread oder Salat ein super-schnell zuzubereitendes Baguette backen möchten, haben wir folgendes Rezept:

Alle o. a. Zutaten für das Baguette gleichmäßig verkneten, in 3 gleich große Stücke teilen, zu Baguettes formen, auf einen kalten Pizzastein legen und bei ca. 200°C für ca. 40 – 45 Minuten unter indirekter Hitze im Grill garen. Nicht wundern: Der Teig muss im Vorfeld nicht gehen. Durch den hohen Anteil der Hefe geschieht das während des Backvorgangs.

Servieren des Albers Jack’s Creek F1 Wagyu Briskets mit Coleslaw, Baguette u. Saucenauswahl

Unsere Interpretation eines perfekten Brisket-Menüs:

– Zartes super-saftiges Brisket vom Albers Jack’s Creek F1 Wagyu
– Louisiana-Coleslaw
– fruchtige Knoblauch-Sauce
– Gourmet BBQ Sauce
– Weiches Baguette

Wir haben bereits viele Briskets zubereitet und gekostet aber das Albers Jack’s Creek F1 Wagyu Brisket gehört definitiv zu dem allerbesten! Einfach sagenhaft, wie sehr saftig, zart und geschmackvoll es geworden ist!

Viel Spaß beim Nachsmoken und einen guten Appetit!

Irish Beef Cote de Boeuf mit Mexican Paprika u. Guacamole

Heute stelle ich euch ein leicht mexikanisch angehauchtes Rezept vor, welches garantiert der gesamten Familie schmecken wird! Die mit Crème fraîche beträufelten und mit Guacamole-Dip servierten gefüllten Paprikas passen hervorragend zu einem kräftigen 1 kg Steak, wie dem Dry Aged Irish Beef Cote de Boeuf.

Zutaten
1 kg Dry Aged Irish Beef Cote de Boeuf (gourmetfleisch.de)
Crème fraîche

für die gefüllten Paprikas (Mexican Style)
4 große rote Paprikaschoten
1 fein gewürfelte Zwiebel
150 g Cheddar-Käse
1 Dose Kidneybohnen
1 gute Hand voll gekochter Reis
1 TL Kreuzkümmel, gemörsert
2 TL Koriander, frisch o. pulverisiert
3 TL Paprika edelsüß
0,25 TL Cayennepfeffer
1 Dose Mais
200 ml Salsa
2 geraspelte Karotten
2 fein geschnittene Knoblauchzehen
Meersalz
gutes Olivenöl

für den Guacamole-Dip
2 reife Avocados
Saft einer halben Zitrone
2 – 3 fein geschnittene Knoblauchzehen
2 fein gewürfelte Tomaten o. Cocktailtomaten
1 EL Joghurt, natur
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung Guacamole-Dip

Nachdem die Avocados halbiert worden sind, den Kern entfernen, mit einem Esslöffel das Fruchtfleisch entnehmen und anschließend mit einer Gabel zu einer weichen Masse zerdrücken.

Der weichen Masse den Saft einer halben Zitrone, die fein geschnittenen Knoblauchzehen, die fein gewürfelten Tomaten und den Joghurt hinzufügen und anschließend mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und Meersalz würzen.

Zum Durchziehen für ca. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Zubereitung gefüllte Paprikas (Mexican Style)

Die großen roten Paprikas unter fließendem Wasser reinigen und anschließend den Deckel abschneiden, sowie mit einem Schälmesser das Kerngehäuse entfernen.

Mit gutem Olivenöl die feingewürfelte Zwiebel und die feingeschnittenen Knoblauchzehen andünsten und anschließend die o. a. Gewürze hinzufügen.

Die geraspelten Karotten, den Mais, die Kidneybohnen, den Reis, die Salsa und die Hälfte des Cheddar-Käses hinzufügen, unter ständigem Umrühren erhitzen und mit Meersalz abschmecken.

Die Paprikas auf den leicht geölten Boden einer feuerfesten Form (z. B. gusseiserne Pfanne) stellen, mit der zuvor zubereiteten Masse füllen und mit dem restlichen Cheddar-Käse bedecken.

Die Paprikas bei ca. 180°C für ca. 45 Minuten im indirekten Bereich garen.

Zubereitung des Dry Aged Irish Beef Cote de Boeuf

Während die Paprikas garen, den gusseisernen Rost des Grills auf maximale Hitze aufheizen und das Steak bereit halten.

Das Steak für jeweils ca. 60 Sekunden auf der 10.00 Uhr-Stellung und auf der 2.00 Uhr-Stellung grillen. Mit der anderen Seite ebenso verfahren.

Nach dem scharfen Angrillen das Steak in den indirekten Bereich des Grills legen, ggf. mit einem Temperatur-Messfühler versehen und bis zu einer Temperatur von ca. 52°C garziehen lassen.

Das wunderschöne Steak vor dem Aufschneiden für ca. 4 – 5 Minuten ruhen lassen.

Die gefüllten Paprikas erst kurz vor dem Servieren mit Crème fraîche beträufeln und den Guacamole-Dip beistellen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Produktvorstellung: Eiswürfelbereiter Caso IceMaster Pro

Ergeht es euch manchmal genauso wie mir? – Ihr sehnt euch z. B. am Wochenende nach getaner Arbeit nach einem eiskalten Erfrischungsgetränk, z. B. einem Gin Tonic, habt jedoch keinen einzigen Eiswürfel mehr im Gefrierschrank? – Ich finde es einfach nur ärgerlich!

Gefühlt ist es bei uns zu Hause nämlich immer so. – Entweder haben wir einen 2 kg Sack Eiswürfel zu Hause, den wir just in diesem Moment jedoch überhaupt nicht gebrauchen können, weil er uns den kostbaren Platz im Gefrierschrank wegnimmt oder(!) wir benötigen dringend einige Eiswürfel, doch leider sind diese dummerweise bereits alle verbraucht.

Schon lange hege ich die Überlegung, uns einen Eiswürfelbereiter zuzulegen. Der einzige Punkt der mich bisher davon abgehalten hatte war der relativ hohe Anschaffungspreis. Relativ daher, weil es doch schon sehr übertrieben erscheint, sich ein Gerät lediglich zum Verzerr von Genussgetränken zuzulegen. – Doch weit gefehlt: Eiswürfel sind vielseitiger verwendbar als nur für die Zubereitung von eiskalten Drinks. Hier einige Beispiele:

– Verwendung von Eis in Shakes
– Abschrecken von Gemüse
– Früchte kühlen
– Kühlen von Wasser in Wasserspendern
– Präsentation von Austern auf einem Eis-Bett
– Cocktails
u.v.m.

…und wenn man erst einmal einen Eiswürfelbereiter besitzt, schätzt man ihn so sehr, dass man ihn garantiert auch oft genug einsetzt!

CASO-Design, der Hersteller diverser Küchenhelfer wie Vakuumiergeräte, Sous-Vide-Garer, Fleisch-Reifeschränke u.v.m. bot uns die Möglichkeit, einen ausführlichen Blick auf den Caso IceMaster Pro zu werfen und ihn auf Herz und Nieren zu prüfen.

Die Edelstahl-Optik des 9,3 kg schweren Caso IceMaster Pro ist sehr ansprechend. Die Küche in der er später steht, sollte jedoch ausreichend Platz bieten, um den Eiswürfelbereiter mit der Maße von B: 242 mm x H: 358 mm x T: 328 mm dauerhaft auf der Ablagefläche stehen zu lassen.

Der Caso IceMaster Pro wird fertig montiert geliefert. Der Eiskorb bildet das einzige herausnehmbare Teil. – Dieser wird entnommen, um die Markierung für die Füllhöhe des Wassertanks zu sehen und Wasser aufzufüllen, sowie die Eiswürfel zu entnehmen. Des Weiteren werden eine Eisschaufel und die Bedienungsanleitung mitgeliefert.

Der Deckel beinhaltet ein Sichtfenster, durch das sich die bereits produzierte Menge Eiswürfel erkennen lässt. Über die linke Taste des sehr übersichtlichen Bedienelements lässt sich der Caso IceMaster Pro einschalten, hingegen die rechte Taste die Wahl der Eiswürfelgröße (S=klein / L=groß) zulässt. Der jeweilige Zustand des Gerätes wird über die darüber liegenden LEDs angezeigt, die da wären:

– Nachfüllanzeige für Wasser
– Eiskorb voll
– Betriebsanzeige (An / Aus)
– Eiswürfel-Größe S=klein
– Eiswürfel-Größe L=groß

Die Inbetriebnahme

Der Caso IceMaster Pro besitzt ein Wassertankvolumen von 3,1 Liter. Um die Markierung für die Füllhöhe des Wasserstands zu erkennen, muss zunächst der Eiskorb entnommen werden.

Um die im folgenden Bild erkennbaren 9 Stifte bildet sich der jeweilige Eiswürfel. Laut Herstellerangaben benötigt der Caso IceMaster Pro je nach Umgebungstemperatur jeweils ca. 6 – 13 Minuten pro Durchlauf.

Das haben wir mehrmals geprüft. Unseren Zeitmessungen zufolge lagen die Durchlauf-Zeiten bei einer relativ hohen Umgebungstemperatur von ca. 26°C bei 8:14 min., 8:49 min., 9:56 min., 8:56 min., 8:54 min., 8:45 min. usw. – Also genauso, wie es der Hersteller versprochen hatte.

Nach dem „Kaltstart“ des Eiswürfelbereiters werden die ersten 9 Eiswürfel nicht die gewünschte Größe erreichen. – Anschließend folgen jedoch 9 exakt gleich große Eiswürfel den nächsten 9 Eiswürfeln usw.

Wir haben nachgezählt, dass der Eiskorb ein Fassungsvermögen von ca. 72 – 81 Eiswürfeln besitzt. Anschließend stoppt die Maschine automatisch und zeigt den Zustand „Eiskorb voll“ durch die entsprechende LED an.

Durch das vollständige Entleeren des Eiskorbs oder der Entnahme einiger Eiswürfel nimmt der Caso IceMaster Pro wieder seine Arbeit auf.

Der Caso IceMaster Pro im Einsatz

Zu sehr vielen Anlässen kühlte eine großzügige Eiswürfelschicht das Wasser unseres 12,5 Liter fassenden Wasserspenders. Die Eiswürfel einer Schicht behielten ca. 2 Stunden lang ihre Form und garantierten erfrischendes Wasser mit z. B. einer Note Himbeere/Minze oder Zitrone/Orange o.ä. – Einfach und genial!

Auf Partys zur späteren Stunde machte der Caso IceMaster Pro ebenfalls eine sehr gute Figur und ließ alle Drinks auf Wunsch eiskalt werden.

Aber auch in der Küche bereitet uns der Caso IceMaster Pro sehr große Freude. Neben dem Abschrecken von Gemüse, stellte er Eiswürfel für die Zubereitung leckerer Shakes zur Verfügung. Der positive Nebeneffekt: Die kleineren Eiswürfel mit dem Loch in der Mitte lassen sich sehr viel schneller und einfacher crushen.

Die Reinigung

Nach der Benutzung wird das restliche im Gerät befindliche Wasser vor der Lagerung des Eiswürfelbereiters bequem durch einen Wasserabfluss abgelassen. Anschließend wird der Innenraum mit einem fusselfreien Tuch getrocknet.

Die Kosten

Die Anschaffungskosten für den Caso IceMaster Pro liegen bei 199 EUR.
Die Leistung des Eiswürfelbereiters wird mit 90 Watt angegeben.
Innerhalb von 24 Stunden benötigt der Caso IceMaster Pro also für ca. 12 kg Eiswürfel ca. 2.160 Watt, was wiederum Kosten von ca. 0,54 EUR/12 kg bzw. 0,045 EUR/1 kg entsprechen.

Die Kosten eines 2 kg Sacks fertiger Eiswürfel liegen im Einzelhandel (nach unseren Erfahrungen) bei ca. 2 EUR.

Theorie: Um die Kosten des Gerätes wieder „hereinzuholen“, müssten ca. 209 kg Eiswürfel produziert werden.

Auf 2 Jahre gerechnet würde das bedeuten, dass man pro Woche ca. 2 kg Eiswürfel produzieren müsste.

Praxis: In der Praxis sieht die Rechnung sehr viel anders aus. Nicht berechnet wurden zuvor z. B. die Zeit- und Benzinkosten für den Kauf der fertigen Eiswürfel, sowie die anfallenden Kühlkosten. Des Weiteren muss der immer-bereit-Luxus positiv berücksichtigt werden, der auf Knopfdruck immer Eiswürfel bietet.

Technische Daten (laut Hersteller)

CASO-Design IceMaster Pro
Modell: HZB-12/SA
Artikel-Nr.: 3301
Anschlussdaten: 220-240 V, 50 Hz
Spannung: 220-240 V, 50 Hz
Leistung: 90 Watt
Prüfzeichen: GS,CE

Leistungsaufnahme: Eiswürfelerstellung 0,7 A
Leistungsaufnahme: Eiswürfelablösung 1,2 A
Außenabmessungen: (B/T/H) 242 x 358 x 328 mm
Nettogewicht: 9,3 kg

– produziert ca. 12 kg Eiswürfel in 24 Stunden
– schnelle Eiswürfelbereitung in 6 – 13 Min.
– zwei Eiswürfelgrößen, klein & groß
– gute Isolierung
– Edelstahl-Optik
– Kompressortechnik
– Deckel mit Sichtfenster
– Wasserstandsanzeige
– automatische Abschaltung
– Wassertankvolumen 3,1 l

Preis: 199 EUR

Fazit

Wir haben den Caso IceMaster Pro über mehrere Wochen getestet. Dabei verrichtete dieser seine Arbeit ohne eine einzige Störung. Als sehr praktisch hat sich herausgestellt, Eiswürfel ganz einfach vorzuproduzieren. – Dabei schütteten wir immer jeweils 2 volle Eiskörbe Eiswürfel in einen Gefrierbeutel, welchen wir anschließend zur Bevorratung in den Gefrierschrank legten.

Durch diese Vorgehensweise ist es möglich, bis zu 12 kg Eiswürfel innerhalb von 24 Stunden zu produzieren.

Feature-request: Wünschenswert wäre neben der vorhandenen optischen Anzeige (LED), für den Füllstand des Wassers und des Eiswürfelbehälters, ein zusätzliches akustisches Signal. Des Weiteren verrichtet der Eiswürfelbereiter seine Arbeit nicht lautlos (Kompressortechnik), was jedoch aus eigener Erfahrung auf Partys, bei z. B. musikalischer Untermalung, nicht negativ auffällt.

Daumen hoch für den Caso IceMaster Pro. – Er ist zwar nicht günstig in der Anschaffung, bereitet uns jedoch stets große Freude und vor allem Flexibilität!

Biru Wagyu Ribeye Steak – ShioMizu Aged mit Johannisbeer-Chutney

Zutaten
450 g Biru Wagyu Ribeye Steak (8 Wochen ShioMizu Aged) von Eatventure
500 g frische Johannisbeeren
150 ml Mangosaft
250 g Gelierzucker (2:1)
1 Apfel
4 Schalotten
1 EL Olivenöl
100 ml weißer Balsamico-Essig
3 EL brauner Zucker
1 EL Rosa Pfeffer
1 TL Chili Flocken
1 TL Ingwer (frisch o. gemahlen)
1 TL Senfkörner
3 EL getrocknete Cranberries

Bevor das Johannisbeer-Chutney zubereitet wird, das Steak eine Stunde vorher herauslegen, damit es Zimmertemperatur annehmen kann und die angestrebte Kerntemperatur später schneller erreicht wird.

Die Marmorierung des Biru Wagyu Ribeye Steak (8 Wochen ShioMizu Aged) von Eatventure ist einfach der absolute Knaller!

Zunächst die Johannisbeeren von den Stielen zupfen, die Cranberries klein schneiden, sowie die Schalotten pellen und den Apfel schälen und würfeln.

Die Zwiebeln in einen Topf mit Olivenöl andünsten, anschließend die gewürfelten Äpfel hinzufügen und anschwitzen. Nun mit dem braunen Zucker karamellisieren und anschließend mit dem weißen Balsamico-Essig ablöschen.

Die restlichen Zutaten, bis auf den Mangosaft und den Gelierzucker hinzufügen und für ca. 15 – 20 Minuten köcheln lassen.

Dabei immer wieder gut umrühren und die Früchte an der Topfwand mit einem Esslöffel so gut es geht zerquetschen.

Den Mangosaft und den Gelierzucker hinzufügen und noch einmal für ca. 4 Minuten unter ständigen Umrühren kochen lassen.

Das Johannisbeer-Chutney in ausgekochte Gläser füllen und anschließend auf den Kopf stellen.

Damit eine durchgehende gleichmäßige Kruste entsteht, das Steak in einer geschmiedeten oder gusseisernen Pfanne mit sehr wenig oder keinem Öl braten oder ganz typisch auf dem Grillrost zubereiten.

Sobald das Steak eine Kerntemperatur von ca. 52°C erreicht hat, zwei bis drei Minuten lang ruhen lassen, mit einem scharfen Messer tranchieren und anschließend mit dem Johannisbeer-Chutney servieren.

Sagenhaft, wie gut das sehr geschmacksintensive, super-zarte Biru Wagyu Ribeye Steak mit dem fruchtig-scharfen Johannisbeer-Chutney harmoniert.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachgrillen!

Meater – Das kabellose Thermometer mit (quasi) unbegrenzter Reichweite

Mittlerweile bereits einige Wochen auf dem Markt: Der Meater – Das kabellose Bluetooth-Thermometer mit vielen technischen Raffinessen wie z. B. dem parallelen Messen von Kern- und Gar-Temperatur und einer quasi unbegrenzten Reichweite!

Packungsinhalt

Der Meater wird in einem schicken, sehr stabilen kleinen Karton geliefert.

Auf der Rückseite des Kartons ist eine Kurzanleitung aufgedruckt: 1. Schutzfolie der Batterie entfernen und eine Stunde aufladen, 2. Meater App installieren und den Anweisungen folgen. Soviel vorab: Klingt super einfach, ist es auch garantiert!

Nachdem der Deckel abgehoben wurde, wird der Ladeblock mit dem Meater und die beidseitig bedruckte etwas ausführlichere Anleitung sichtbar.

Ganz wichtig: Der sehr prominent aufgebrachte Sicherheits-Sticker auf dem Meater weist darauf hin, dass der gesamte Bereich, von der Spitze bis deutlich hinter der Einkerbung, im Fleisch stecken muss! – Nur so kann garantiert werden, dass die „Technik“ im Meater vor Temperaturen über 100°C geschützt wird.

Der Block zum Aufladen den Meaters besteht aus Holz. Sobald der Meater in den Block gelegt wird, beginnt der Ladevorgang. Laut Hersteller sind mit einer AAA-Batterie bis zu 100 Ladungen möglich.

Auf der Vorderseite des Ladeblocks befindet sich ein Taster und eine kleine LED. Wird der Taster betätigt und die LED leuchtet grün, ist die eingebaute AAA-Batterie bereit zum Laden des Meaters.

Apropos Batterie: Eine relativ dünne und sehr leichte Leiste mit integrierten Neodym-Magneten bedeckt den „Batterie-Kasten“.

Auch der Ladeblock selbst wurde auf der Rückseite mit zwei Neodym-Magneten versehen, sodass er an jeder magnetischen Oberfläche (Grill, Kühlschrank o. ä.) haftet.

Der Meater besteht aus Edelstahl und lässt sich durch Zuhilfenahme eines feuchten Tuches sehr einfach reinigen. Er ist zwar nicht spülmaschinentauglich, wohl aber spritzwassergeschützt.

Der Meater ist exakt 13 cm lang und besitzt einen Umfang von 6 mm. An der Spitze wird die Kerntemperatur bis 100°C ermittelt, am anderen Ende die Umgebungstemperatur bis 275°C. Der verjüngte Teil des Meaters ist sehr spitz, sodass er trotz des relativ großen Durchmessers mühelos in das Grillgut eindringt.

Die Software

Zur Nutzung des Meaters ist die Smartphone- u./o. Tablet-App „MEATER“ unabdinglich. Sie steht für iOS und Android in den dafür vorgesehenen App-Stores kostenlos zur Verfügung. Zur Zeit des Tests stand die deutsche Version leider noch nicht zum Download bereit.

Nach dem Start der App wird der Meater per Bluetooth gesucht. Sobald der Meater aus dem Ladeblock entnommen wird, meldet er sich in der App als neues Gerät.

Umgehend wird die Kerntemperatur (Internal) angezeigt.

Nicht wundern, denn die Gartemperatur wird erst angezeigt, sobald die Gartemperatur einen Unterschied von 5°C zur Kerntemperatur anzeigt. Das simulieren wir dadurch, in dem wir den Gartemperatur-Fühler mit der Hand berühren.

Soll es losgehen? – Einfach den großen blauen Button „Setup Cook“ drücken und anschließend ein vordefiniertes, ein angepasstes oder ein vorheriges (Previous Cook) Setup wählen.

Nachdem der Button „Start Cook“ betätigt wurde, folgt ein Hinweis über die korrekte Platzierung des Thermometers in dem Grillgut.

Das war schon alles! Auf dem nun folgenden Screen werden nebeneinander die Ist- und Soll-Temperatur, sowie die Gartemperatur angezeigt.

Der Fortschritt wird sehr übersichtlich in einer Grafik angezeigt. In dieser Grafik ist später auch ersichtlich, wann genau das Grillgut fertig gegart ist.

Des Weiteren zeichnet die App den gesamten Temperaturverlauf auf und speichert ihn für eventuelle spätere Betrachtungen. Ein Export ist zurzeit nicht möglich.

Erwähnenswert ist des Weiteren die Möglichkeit, Zeit- oder Temperatur-bezogene individuelle Alarme auszuwählen.

Die Reichweite

Das größte Highlight bei unserem Test ist die quasi unbegrenzte Reichweite!

Bluetooth® Smart

Zur Steuerung von Musik, Licht u.v.m. hängt in unserer Grill-Remise ein sehr günstiges Amazon Fire HD, an dem der Meater per Bluetooth angeschlossen ist. Die reine Bluetooth-Reichweite des Meaters beträgt, je nachdem ob der Temperaturfühler in einer Pfanne, Ofen, Kugelgrill, Keramikgrill usw. befindet, bis zu 10 Meter.

MEATER Link WiFi

Mit einem weiteren Smartphone oder Tablet lässt sich die Reichweite auf das gesamte Wlan erweitern. Dazu muss die MEATER App ebenfalls auf dem anderen Gerät installiert und geöffnet sein. Das Gerät, an dem der Meater angemeldet ist, fungiert dann als Wlan-Repeater.

MEATER Cloud

Sollen die Temperaturen auch außerhalb des Wlans ausgelesen werden, dient der lebenslang kostenlose MEATER Cloud Account.

Dieser Account muss auf dem jeweiligen anderen Gerät ebenfalls ausgewählt sein.

Nun kann, wo immer man sich aufhält, die Temperatur vom Meater zu Hause abgelesen werden. – Egal ob man eine Edge-, 3G-, LTE- oder eine andere Wlan-Verbindung beim Einkaufen, in der U-Bahn oder auf der Arbeit besitzt!

Der Meater in der Praxis

Bei all unseren Tests hat sich der Meater wacker geschlagen! Ob bei einem dünneren oder einem dickeren Steak, beim Pulled Pork oder in der Brust steckend bei einem Hähnchen auf der Rotisserie.

Perfekt: Wenn das Grillgut groß genug ist und man den Meater in Schneidrichtung einsteckt, ist nach dem Anschnitt noch nicht einmal ein Einstich-Loch sichtbar!

Technische Daten

– Material: Edelstahl
– Spritzwassergeschützt
– Sehr einfach zu reinigen
– Bluetooth 4.0 (Reichweite bis 10 Meter)
– Max. Kerntemperatur: 100°C
– Max. Gartemperatur: 275°C
– Messungen bis zu 24 Stunden mit einer Akku-Ladung
– Maße: 130 mm (Länge); 6mm Durchmesser
– Mitgelieferte Lade- und Aufbewahrungsstation
– Magnetische Ladestation
– 100 Ladungen mit einer AAA-Batterie
– Ladezeit: 1 Stunde
– Zustand der AAA-Batterie durch LED ersichtlich
– Vollholz
– Preis: 99,50 EUR (Amazon)

Fazit

Der Meater hat uns tatsächlich positiv überrascht und uns zum Meater-Fan werden lassen! Das Aussehen von Meater, Ladestation und Verpackung ist mehr als ansehnlich! Die Qualität der verwendeten Materialien sind sehr hoch! Die Handhabung ohne Kabel, Schalter o. ä. mehr als einfach! Die App ist zurzeit zwar nur in englischer Sprache vorhanden, jedoch absolut selbsterklärend.

Wir hätten im Vorfeld nicht gedacht, den Meater so oft verwendet zu haben. Einziger Wermutstropfen ist unseres Erachtens der zwar hohe aber sehr wahrscheinlich auch gerechtfertigte Preis von 99,50 EUR.

Beide Daumen hoch für den Meater! – Dem wohlmöglich technisch ausgefeiltesten und vielleicht besten Thermometer auf dem Markt!

Der Meater kann z. B. hier erworben werden…

P.S. Wir freuen uns bereits jetzt schon auf die demnächst erscheinende Amazon Alexa Unterstützung, die es zurzeit nicht als deutschen Alexa-Skill gibt, sowie die Browser-Unterstützung für z. B. Mac und PC.

Albers Jack’s Creek Wagyu Rib Eye Steak (MS 7–8)

Im Zuge der „Albers Challenge 2018“ stellten wir euch im letzten Monat das wunderschöne 1,8 kg(!) schwere Greater Omaha Gold Label Porterhouse Steak von Albers vor. – Ein absolutes Traumsteak! Kaum vorzustellen, dass keine 4 Wochen später, in der zweiten Challenge-Runde, bereits das nächste unvorhersehbare Highlight folgt:

Albers Jack’s Creek Wagyu Rib Eye Steak (MS 7–8)

Dieses brillant marmorierte Rib Eye Steak (Entrecôte) wurde mit dem Marmorierungsgrad (Marbling Score) MS 7–8 eingestuft. Vereinfacht gesagt, bedeutet die Einstufung MS 7–8 (von max. 12) Güteklasse „sehr gut“.

Herkunft

Dieses ganz besondere Wagyu Rib Eye Steak stammt von der Jack’s Creek Farm, einem australischen Familienunternehmen aus Willow Tree (New South Wales), etwa 300 km nördlich von Sydney. Die Gegend ist u. a. für ihr gemäßigtes Klima und ihre zuverlässigen Niederschläge bekannt. – Die ideale Grundlage für beste Rinderzucht! Im Jahr 1991 begannen die Züchter David und Phillip Warmoll die japanischen Black-Wagyu-Bullen der Tajima-Rasse aus Kobe mit den australischen Black-Angus-Rinder zu kreuzen. Daraus wurde der Verkaufsschlager: Jack’s Creek Wagyu.

Die Spitzenqualität ist seit langer Zeit international anerkannt: In den Jahren 2015 und 2016 erhielt die Jack’s Creek Farm jeweils die Auszeichnung „Bestes Steak der Welt“. – Daher auch die Bezeichnung „Weltmeistersteak“.

Übrigens: Wem Fleisch des Marbling Scores 7–8 zu kostspielig ist, erhält bei Albers neben dem noch hochwertigerem Fleisch des MS 9+ auch das kostenbewusste MS 5–6.

Zur Erinnerung: Auch dieser Beitrag ist Teil der „Albers Challenge 2018“, in der sechs Food-Blogger bis zum Ende des Jahres monatlich ihre Rezeptbeiträge posten werden. Jeden Monat gibt es etwas zu gewinnen: Dieses Mal ist es das 600 g schwere Albers Jack’s Creek Wagyu Rib Eye Steak (MS 7–8) im Wert von 138,– EUR!!! Alles was ihr tun müsst um dieses hochwertige Steak zu gewinnen, ist bei der Abstimmung für das tollste Rezept mitzumachen (2. Runde bereits abgelaufen).

Zutaten

600 g Albers Jack’s Creek Wagyu Rib Eye Steak (MS 7–8)
Gold Flakes (Blattgold)
3 Artischocken

für den Dipp
90 g Crème fraîche
135 g Joghurt
3 EL Zitronensaft
15 g Senf
150 g Mayonnaise
1 EL frisch geschnittene Petersilie
1 EL Apfelessig
1 TL brauner Zucker
1 klein geschnittene Knoblauchzehe
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Meersalz

Zubereitung Artischocken und Dip

Die Artischocken mit einem sehr scharfen Messer längs teilen. Aus Gründen der Ästhetik den Stil dran lassen (nicht essbar).

Mit einem Teelöffel die innere Blüte und das Heu ausstechen.

Damit die Schnittflächen sich nicht zu stark verfärben, sehr schnell mit einigen Tropfen des Saftes einer Zitrone beträufeln.

Nun werden die Artischocken-Hälften für ca. eine halbe Stunde gedünstet. In der Zwischenzeit die o. a. Zutaten für den Dip vermischen und anschließend mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und Meersalz abschmecken.

Zubereitung Steak

Das Steak sollte mindestens eine Stunde vor der Vergrillung aus dem Kühlschrank entnommen werden.

In einer gusseisernen oder geschmiedeten Pfanne (je nach Vorlieben) etwas Rapsöl (relativ geschmacksneutral) stark erhitzen und anschließend das Steak von jeder Seite für ca. 60 Sekunden anbraten. Alternativ kann auf das Öl gänzlich verzichtet und/oder selbstverständlich auch der Grill, Beefer o. ä. verwendet werden.

Nachdem sich ausreichend Röstaromen entwickelt haben, dass Steak in die indirekte Zone des Grills verlagern und bei einer Gartemperatur von max. 150°C bis zu einer Kerntemperatur von max. 52°C garen. In der Zwischenzeit die Schnittflächen der gedünsteten Artischocken über direkter Hitze für ca. 5 – 7 Minuten auf den heißen Grillrost legen.

Servieren des Steaks

Für uns stand von Anfang an fest, dass wir das Steak weder vor dem Grillen, noch nach dem Grillen würzen werden. – Noch nicht einmal mit gutem Pfeffer oder mit „einfachem“ Salz. Wir wollten unbedingt den unverfälschten puren Geschmack des sagenumwobenen Fleisches genießen.

Trotzdem erschien es uns vom Gefühl her als nicht angemessen genug, mit dem tollen Jack’s Creek Wagyu Rib Eye Steak nichts weiteres mehr anzustellen. Aus diesem Grund unterstrichen wir unsere Freude und Spannung damit, die Steak-Enden mit Gold Flakes (Blattgold) zu verzieren. Das von uns verwendete Blattgold (23,75 Karat) gehört zu der Klasse der Lebensmittelfarbstoffe mit der Bezeichnung E 175, ist geschmacksneutral und darf in geringen Mengen bedenkenlos verzerrt werden.

Fazit

Es ist einfach unvorstellbar, wie sehr dieses Steak quasi auf der Zunge schmilzt. Der extrem hohe intramuskuläre Fettanteil lässt das Steak buttrig zart werden, sodass das Fleisch so gut wie gar nicht gekaut werden muss. Geschmacklich ebenso spannend ist das Fett, welches sich rund um den Muskel ansammelt. – Befindet sich dieses zwischen Zunge und Gaumen und wird leicht komprimiert, zerplatzt es quasi wie eine ganz weiche Praline und setzt eine Geschmacksexplosion in Gang.

Das Albers Jack’s Creek Wagyu Rib Eye Steak (MS 7–8) hat uns und unsere beiden Gäste mehr als überzeugt. Einziger Wermutstropfen ist der relativ hohe Preis, der unseres Erachtens jedoch absolut gerechtfertigt ist!

Hot Dog Cheese Rolls

Nach dem äußerst positiven Feedback unseres letzten Fußball-WM-Grill-Rezept-Tipp „Pulled Chicken Chili Nachos“, folgt auch schon der nächste Rezept-Tipp.

Auch dieses Mal haben wir wieder sehr großen Wert darauf gelegt, dass das Gericht nur wenige Zutaten enthält und dadurch sehr schnell zuzubereiten ist. Wenn man keine große Lust hat die Cheese-Sauce selbst zu kochen, werden im Grunde genommen nur 3 Zutaten benötigt. – Fertigteig, Würstchen und Cheese-Sauce.

Uns persönlich schmeckt die Cheese Sauce so gut, dass wir gleich die zweifache Menge gekocht haben. Damit können wir abends die Rest-Sauce gemütlich mit Nachos knabbern.

Zutaten (je nach Pfannen-Größe)
2 Rollen Croissant Fertigteig
12 Wiener Würstchen

für die Cheese-Sauce (doppelte Menge)
3 EL Butter
3 EL Mehl
400 ml Milch
400 g Cheddar Käse
0,5 TL Salz
0,5 TL Cayenne Pfeffer

Den Croissant Fertigteig aus der Packung nehmen, die perforierten Dreiecke auslegen und jeweils in drei mehr oder weniger gleichmäßige Streifen schneiden. Aus 2 Rollen (á 6 Dreiecke) entstehen somit 36 Streifen.

12 Wiener Würstchen dritteln, sodass ebenfalls 36 kleine Würstchen entstehen.

Jeweils ein Würstchen in einen Streifen einwickeln.

Die Würstchen-Röllchen in eine gusseiserne Pfanne stellen. Im Zentrum der Pfanne, je nach Größe ein bis zwei feuerfeste Förmchen stellen. In den Förmchen wird später die Cheese Sauce gefüllt und warm gehalten.

Die gusseiserne Pfanne bei ca. 180 – 190°C indirekte Hitze für ca. 20 – 30 Minuten bei geschlossenem Deckel im Grill backen.

Während die Hot Dog Rolls garen, den Cheddar Käse reiben.

Die Butter bei mittlerer Hitze in einem Topf zum Schmelzen bringen und nach und nach das Mehl dazu rühren. Anschließend unter ständigen Rühren die Milch dazugeben.

Kurz aufkochen lassen, mit Salz und Cayenne Pfeffer würzen und schlussendlich den Cheddar Käse hinzufügen.

Die Cheese Sauce sollte eine leicht zähflüssige cremige Konsistenz besitzen.

Nach ca. 20 – 30 Minuten ist der Croissant Fertigteig vollständig ausgebacken, sodass die Cheese Sauce in die feuerfesten Förmchen gefüllt werden kann.

Viel Spaß beim Nachgrillen, einen guten Appetit und auf viele weitere Siege der deutschen Elf!