Albers Jack´s Creek F1 Wagyu-Angus Top Blade

Es geht in die vorerst letzte Runde der von Albers Food ausgerufenen Albers Challenge. Wie bereits in den vorherigen Teilen geht es auch im achten Teil der Serie darum, dass sechs Blogger mit dem gleichen Fleisch beliefert wurden, woraus sie ohne Vorgaben ein tolles Grillgericht zaubern dürfen.

Dieses Mal handelt es sich um das Albers Jack´s Creek F1 Wagyu-Angus Top Blade (Schildstück). Albers erklärt den Cut auf seiner Website auf sehr verständlicher Weise:

International Shoulder Top Blade genannt, lässt sich das zarte Schildstück auf vielerlei Art verwenden. Als rechteckiger, flacher Zuschnitt nach dem Entfernen der starken Mittelsehne war dieser Teil des Mittelbugmuskels infraspinatus einer der ersten so genannten new steak cuts in den USA. Er wurde bei Forschungen am Institute of Agriculture and Natural Resources der Universität Nebraska in Lincoln entdeckt und wegen seiner an ein altes Bügeleisen erinnernden Form als Flat Iron Steak vermarktet. Von diesem speziellen Cut aus einem Teil der Rinderschulter, das früher oft zu Hackfleisch verarbeitet wurde, werden in den USA jährlich bis zu 45 Millionen Kilogramm Steaks verkauft. Auch in Australien als Oyster Blade ein beliebter Kurzbratartikel für Pfanne oder Grill.

Die sechs Challenge-Teilnehmer kamen dieses Mal sogar in den Genuss, dass uns Albers den ganzen 2 kg schweren unparierten Muskel zur Verfügung stellte, dessen Marmorierungsstufe mit 6–9 angegeben war.

Für mich persönlich stand sehr schnell fest, dass ich das Schildstück durchschneide und anschließend aus dem flacheren Teil zwei Flat Iron Steaks schneide und aus dem dickeren Stück einen Rinderbraten zubereite.

Wie immer der Hinweis: Auch dieser Beitrag ist Teil der „Albers Challenge 2018“, in der sechs Food-Blogger bis zum Ende des Jahres monatlich ihre Rezeptbeiträge posten werden. Jeden Monat gibt es etwas zu gewinnen: Dieses Mal ist es das 2 kg schwere Albers Jack´s Creek F1 Wagyu-Angus Top Blade (Schildstück)!!! Alles was ihr tun müsst um diesen hochwertigen Preis zu gewinnen, ist bei der Abstimmung für das tollste Rezept mitzumachen. Der Link und alle weiteren Infos folgen wie immer bald an dieser Stelle. Noch besser: Wenn ihr euch beim Albers Newsletter anmeldet, werdet ihr regelmäßig mit Infos, Angeboten und Rezepten versorgt. Zur Anmeldung…

Zutaten
2 kg Albers Jack´s Creek F1 Wagyu-Angus Top Blade (ganzer Muskel)
250 ml passierte Tomaten
800 ml Rinderfond
1 Sellerie
4 Möhren
8 Knoblauchzehen
4 kleine Zwiebeln
400 ml Rotwein
frischer Thymian
frischer Rosmarin
50 g Butter
1 EL Zucker
frisch gemahlener Pfeffer
Meersalz
Ankerkraut Rosa Pfeffer

Parieren des Schildstücks

Wie auf dem oberen Bild zu erkennen ist, besteht das Schildstück aus einem dickeren Bereich (links), welcher sich zu einem dünneren Bereich (rechts) verjüngt.

Zunächst wurde das Fleisch 2/3tel (dicker Bereich) zu 1/3tel (dünner Bereich) geteilt. Auf dem folgenden Bild ist sehr gut zu erkennen, dass durch das Fleisch waagerecht eine dicke Sehne läuft.

Zunächst wird das dünnere Stück pariert. Dazu seitlich in Höhe der Sehne in das Fleisch einschneiden und währenddessen entlang der Sehne das obere vom unteren Steak trennen.

Nun die beiden Flat Iron Steaks von beiden Seiten sorgfältig parieren. Nebenbei: Die Marmorierung des Fleisches ist einfach der absolute Knaller!

Nun das dickere Stück rundherum von Sehnen und Fetten befreien (die Mittel-Sehne bleibt) und anschließend den Sellerie, die kleinen Zwiebeln, die Knoblauchzehen und die Möhren klein schneiden.

Zubereitung des Rinderbratens

Den Dutch Oven bzw. den Feuertopf, in unserem Fall der Petromax ft4.5, von unten mit 4 großen Briketts vorheizen. Circa 2 EL Butter hinzufügen und darin das Fleisch von allen Seiten kurz anbraten.

Den Braten entnehmen und warm halten. Nun das zuvor geschnittene Gemüse hinzufügen und in der Butter und dem Bratensaft kurz dünsten lassen.

Mit Wein ablöschen…

…und anschließend die passierten Tomaten hinzufügen.

Den Rinderbraten mit Meersalz und Pfeffer würzen, zurück in den Feuertopf legen, diesen mit Rinderfond auffüllen und anschließend frischen Thymian und frischen Rosmarin hinzufügen.

Den Deckel des Feuertopfes schließen, ebenfalls mit ca. vier großen Briketts belegen und anschließend ca. 2,5 Stunden lang schmoren lassen. Während dieser Zeit den Rinderbraten ein- bis dreimal wenden.

Nach ca. 2,5 Stunden ist der Rinderbraten schön weich geworden. Während die Sauce zubereitet wird, sollte der Rinderbraten warm gehalten werden.

Zubereitung der Sauce

Durch Zuhilfenahme eines Siebs, die Sauce aus dem Feuertopf gießen.

Mit fein gemahlenem Pfeffer, Salz und Zucker würzen, mit Butter verfeinern und mit Mehl andicken.

Servieren des Rinderbratens

Den Rinderbraten zunächst in Scheiben schneiden. Auf dem folgenden Bild ist gut zu erkennen, dass die Mittelsehne fast vollständig weich geworden ist und selbstverständlich mitgegessen werden kann.

Jeweils eine Scheibe des Rinderbratens auf den Saucen-Spiegel des Tellers legen. Je nach Vorlieben mit etwas Gemüse, wie z. B. Zuckerschoten servieren und mit Rosa Pfeffer dekorieren.

Ein absoluter Hochgenuss! Da nach diesem Gang anschließend das Flat Iron auf dem Speiseplan stand, verzichteten wir auf weitere Beilagen.

Zubereitung des Flat Iron Steaks

Die Zubereitung des Flat Iron Steaks ist super einfach! – Den Grill, in unserem Fall der Monolith Classic, auf hohe direkte Hitze einregeln. Das ungewürzte Steak entweder direkt auf den Grillrost oder in eine gusseiserne Pfanne legen und von beiden Seiten ca. 2 – 4 Minuten grillen. Anschließend zum Garziehen auf eine Kerntemperatur von ca. 54°C in den indirekten Bereich des Grills legen.

Das Steak sollte von außen tolle Röstaromen bilden…

…und von innen sehr saftig sein. Flat Iron!!! – Unser absolutes Lieblings-Steak!

Möchtet auch ihr einmal ein solch tolles Stück Fleisch grillen, welches sowohl kurzgebraten als auch als Schmorbraten seinesgleichen sucht? – Hier entlang: 2 kg Albers Jack´s Creek F1 Wagyu-Angus Top Blade (ganzer Muskel)

Unter folgendem Link könnt ihr euch die gesamte Vergrillung von vorne bis hinten als Instagram-Story zu Gemüte führen: Hier entlang…

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Gegrillte Südoldenburger Gans von der Rotisserie

Alle Jahre wieder ereilen uns einige Wochen vor Weihnachten viele Anfragen, wie eine Gans perfekt gegrillt wird. Immer wieder vermitteln wir unseren Lesern, dass die Zubereitung einer gegrillten Gans alles andere als schwer ist. Mit ein wenig Geduld bei den Vorbereitungen und dem Garen gelingt jedem Grill-Fan ganz schnell die perfekt gegrillte Gans mit sehr krosser Haut und durchgehend saftigem Fleisch. Neben der sehr guten Fleisch-Qualität, machen es häufig erst die Beilagen und die Füllungen aus, dass aus der perfekt gegrillten Gans ein perfektes Festtags-Menü wird.

Im Zuge der bereits siebten Runde der von Albers Food ausgerufenen Albers Challenge ist es dieses Mal unsere Aufgabe, eine 4,5 kg schwere Südoldenburger Gans zu grillen. Wie wir diese Disziplin meistern, zeigen wir euch Schritt für Schritt in diesem Beitrag.

Besser als es auf der Website von Albers beschrieben ist, können wir es sicherlich auch nicht erklären:

Gans fantastisch – Wer schon mal in der Gastronomie völlig begeistert war von einem supersaftigen Gänsebraten mit knuspriger Krustenhaut, der hat mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Oldenburger Hafermastgans auf den Teller bekommen. Diese absolute Spitzenqualität stammt von Tieren, die ganzjährig bei Wind und Wetter auf den schier endlosen grünen Weiden rings um Oldenburg artgerecht leben und mit hochwertigem Getreidefutter aufgezogen werden. Die Tiere werden betriebsnah schonend geschlachtet und selbstverständlich trocken gerupft – ideale Voraussetzungen für die perfekte Gans zwischen dem Martinstag und dem Weihnachtsfest.

Wie immer der Hinweis: Auch dieser Beitrag ist Teil der „Albers Challenge 2018“, in der sechs Food-Blogger bis zum Ende des Jahres monatlich ihre Rezeptbeiträge posten werden. Jeden Monat gibt es etwas zu gewinnen: Dieses Mal ist es eine 4,5 kg schwere Südoldenburger Gans!!! Alles was ihr tun müsst um diesen hochwertigen Preis zu gewinnen, ist bei der Abstimmung für das tollste Rezept mitzumachen. Der Link und alle weiteren Infos folgen wie immer bald an dieser Stelle. Noch besser: Wenn ihr euch beim Albers Newsletter anmeldet, werdet ihr regelmäßig mit Infos, Angeboten und Rezepten versorgt. Zur Anmeldung…

Das gesamte Menü besteht aus folgenden sechs Komponenten, deren Zubereitungsmethoden detailliert beschrieben werden:

4,5 kg Südoldenburger Gans (Albers Food)
– Saftiges Maisbrot
– Die Füllung für die Gans
– Cranberry-Cider-Sauce
– Süßkartoffelauflauf mit Marshmallow-Topping
– Green Bean Casserole

Zubereitung des saftigen Maisbrotes

Zutaten (alles 2 Mal für 2 Brote)
1 Ei
140 g Maismehl
130 g Mehl
250 ml Buttermilch
60 g Butter
0,5 TL Salz
2 EL Zucker
0,5 TL Backpulver
0,5 TL Natron

Die Zubereitung des saftigen Maisbrotes ist super-einfach und geht sehr schnell vonstatten. Das erste Maisbrot wird für die Füllung verwendet, dass zweite Maisbrot als Zusatzbeilage.

Die Buttermilch, das Ei und die Butter in einer kleinen Schüssel gleichmäßig verrühren.

In einer größeren Schüssel die trockenen Zutaten, bestehend aus Maismehl, Mehl, Salz, Zucker, Backpulver und Natron vermischen, anschließend die flüssigen Zutaten dazugeben und ebenfalls vermengen.

Den Teig in eine mit Butter eingefettete Kastenform geben und für ca. 25 – 30 Minuten bei ca. 200° indirekt, mit nur sehr leichter direkter Hitze von unten garen.

Zubereitung der Füllung für die Gans

Zutaten
1 Maisbrot (nach o. a. Rezept)
250 – 300 ml Geflügelbrühe
75 g gehackte Walnüsse
200 g Speckwürfel
1 Stange Lauch
2 Stangen Sellerie
1 Ei
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
2 EL Thymian
1 kl. Töpfchen frische Petersilie

Die Speckwürfel in einer Pfanne auslassen, Sellerie- und Lauch-Ringe hinzugeben und alles so lange garen, bis das Gemüse anfängt weich zu werden. Anschließend mit Meersalz, frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer und Thymian würzen.

In einer großen Schüssel das Maisbrot zerkrümeln, gehackte Walnüsse, Ei, Petersilie und das soeben gedünstete Gemüse mit den ausgelassenen Speckwürfeln hinzufügen und unter ständigem Vermengen soviel Geflügelbrühe hinzufügen, bis eine leicht klebende aber auf keinen Fall „triefende“ Masse entstanden ist.

Zubereitung der Gans

Zunächst wird die Südoldenburger Gans von innen und von außen gründlich mit Wasser gereinigt und anschließend mit einem Handtuch trocken getupft. Nun wird sie von innen und außen mit Meersalz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer gewürzt und mit der o. a. Masse gefüllt.

Im Anschluss daran mit Küchengarn und Stopfnadel zunähen und auf den Drehspieß Platz nehmen lassen. Die Beine und die Flügel sollten dabei bandagiert werden, damit diese nahe an dem Körper anliegen.

Nachdem der Kugelgrill auf ca. 200°C indirekte Hitze eingeregelt wurde, die gefüllte Gans in den Drehspiess-Ring (Moesta-BBQ Rotisserie Set) einhängen und bei geschlossenem Deckel ca. 4 – 4,5 Stunden rotieren lassen. Dabei immer wieder einmal die Temperatur kontrollieren und ggf. Briketts nachlegen.

Selbstverständlich funktioniert die Zubereitung der Gans auch auf einen handelsüblichen Gasgrill ohne Rotisserie, jedoch sorgt diese dafür, dass die Gans nicht in Flüssigkeit liegt, sondern rundum knusprige Haut erhält.

Zubereitung der Cranberry-Cider-Sauce

Zutaten
250 g getrocknete Cranberries (besser frische)
400 ml Cidre
4 Nelken
120 g Zucker
2 Stangen Zimt
2 Bio-Orangen-Zesten

Den Cidre, zusammen mit den Nelken, dem Zucker, den Zimtstangen und den Bio-Orangen-Zesten in einer Pfanne erhitzen und ca. 10 Minuten lang köcheln lassen.

Währenddessen so lange umrühren, bis der Zucker vollständig aufgelöst ist.

Die Gewürze aus dem Cidre entnehmen und anschließend die Cranberries hinzufügen.

Die Cranberries sollten so lange in dem Cidre köcheln, bis sie aufgeplatzt sind und in sich zusammenfallen.

Zur Lagerung einen Teil der Cranberry-Cider-Sauce in ausgekochte Gläser umfüllen, den anderen Teil abkühlen lassen und später zu unserer gegrillten Gans reichen.

Zubereitung des Süßkartoffelauflaufs mit Marshmallow-Topping

Zutaten
4 große Süßkartoffeln
100 g Mini-Marshmallows
1 EL braunen Zucker
2 EL Butter
3 EL Orangensaft
2 EL Milch
1 Prise frisch geriebenen Muskat
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Die Süßkartoffeln schälen, in kleine Würfel schneiden und anschließend in einem mit Wasser gefüllten Topf ca. 15 – 20 Minuten lang kochen.

Das Wasser abgießen und anschließend den braunen Zucker, die Butter, den Orangensaft und die Milch hinzufügen. Dann mit frisch geriebenem Muskat, Meersalz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer würzen.

So lange stampfen, bis ein Brei entstanden ist. Ggf. ein wenig Milch hinzufügen und anschließend in eine Auflaufform geben und mit den Mini-Marshmallows bedecken.

Bei ca. 180°C indirekter Hitze so lange mit geschlossenem Grilldeckel garen, bis die Marshmallows beginnen zu karamellisieren. Den Deckel der Kastenform in diesem Fall nicht benutzen.

Zubereitung der Green Bean Casserole

Zutaten
1 kg Prinzessbohnen
250 g in Scheiben geschnittene frische Champignons
1 kl. fein gehackte Zwiebel
150 g frisch geriebenen Parmesan
3 EL Butter
3 EL Mehl
550 ml Milch
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
30 g Röstzwiebeln

In einer Pfanne die in Scheiben geschnittenen frischen Champignons, zusammen mit der kleinen fein gehackten Zwiebel in Butter dünsten. Nachdem die Pilze und Zwiebeln Farbe angenommen haben, mit Meersalz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer würzen und anschließend aus der Pfanne entnehmen und beiseite stellen.

Nachdem die Prinzessbohnen gewaschen und ihre Enden abgeschnitten wurden, werden diese so lange in Wasser gekocht, bis sie anfangen weich zu werden. Anschließend umgehend mit kaltem Wasser abschrecken.

Zur Zubereitung der Mehlschwitze die restliche Butter zum Schmelzen bringen, vorerst das Mehl und danach die Milch nach und nach dazurühren.

Die Mehlschwitze großzügig mit Meersalz, frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen.

Eine Hälfte des frisch geriebenen Parmesans, die Pilze mit den Zwiebeln, sowie die Bohnen unterheben.

Die andere Hälfte des frisch geriebenen Parmesans und die Röstzwiebeln über die Bohnen streuen.

Bei ca. 180°C indirekter Hitze so lange mit geschlossenem Grilldeckel garen, bis die Green Bean Casserole Farbe angenommen hat.

Servieren des Festtags-Menüs

Nachdem alle Beilagen fertig gegart sind, sollte die Südoldenburger Gans nach ca. 4 – 4,5 Stunden ebenfalls gar sein. Ist die Haut noch nicht kross genug, sollte die Gans ggf. in den letzten ca. 5 Minuten noch einmal unter direkter Hitze gegart werden. Dazu ganz einfach die beiden Holzkohle-Körbe direkt unter den Drehspiess stellen. Mit dem ausgelassenen Fett aus der Fettauffangschale kann des Weiteren eine tolle Sauce zubereitet werden.

Das perfekte Festtags-Menü: Gegrillte Südoldenburger Gans mit saftigem Maisbrot an Cranberry-Cider-Sauce und als Beilage Süßkartoffelauflauf mit Marshmallow-Topping und Green Bean Casserole. Dazu ein trockener schwerer Rotwein.

Nachfolgend noch einige weitere Impressionen unserer Interpretation der perfekt gegrillten Gans.

Möchtet auch ihr einmal eine solch tolle Gans grillen? – Hier entlang: 4,5 kg Südoldenburger Gans (Albers Food)

Unter folgendem Link könnt ihr euch die gesamte Vergrillung als Instagram-Story zu Gemüte führen: Hier entlang…

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Albers Burger Patty Tasting

Auch zur vierten Runde der Albers Challenge 2018, hat sich der Fleisch-Spezialist aus Düsseldorf etwas Tolles einfallen lassen. Neben feinstem Fleisch-Cuts vom Rind, Schwein und Geflügel, bietet Albers u. a. eine recht beträchtliche Auswahl an hochwertigen Burger Patties.

Allen Teilnehmern der Albers Challenge wurden insgesamt 9 Patties (5 Sorten) zur Verfügung gestellt, wobei der Initiator des Wettbewerbs uns wie immer die Freiheit gab, die Ware nach unseren persönlichen Vorstellungen zu testen und zu präsentieren.

Wie immer der Hinweis: Auch dieser Beitrag ist Teil der „Albers Challenge 2018“, in der sechs Food-Blogger bis zum Ende des Jahres monatlich ihre Rezeptbeiträge posten werden. Jeden Monat gibt es etwas zu gewinnen: Dieses Mal sind es die 9 vorgestellten Patties!!! Alles was ihr tun müsst um diesen hochwertigen Preis zu gewinnen, ist bei der Abstimmung für das tollste Rezept mitzumachen. Der Link und alle weiteren Infos folgen wie immer bald an dieser Stelle. Noch besser: Wenn ihr euch beim Albers Newsletter anmeldet, werdet ihr regelmäßig mit Infos, Angebote und Rezepte versorgt. Zur Anmeldung…

Um die einzelnen Patties miteinander vergleichen zu können, sind wir nach reiflicher Überlegung zu dem Entschluss gekommen, sie nicht identisch zuzubereiten, sondern sie ganz gezielt nach ihren Erfordernissen individuell zu grillen bzw. zu braten, individuell mit Zutaten zu belegen und schlussendlich unter der Berücksichtigung des Verkaufspreises individuell zu bewerten.

Vorstellung der Patties

Die Patties wurden einzeln in Folie verpackt und gefroren geliefert.

Folgende Patties traten den Vergleich an:

Kobe-Burger; Gewicht: 150 g, Preis/Stk. 32,50 €
Relativ helles Fleisch, was wahrscheinlich dem relativ hohen Fettanteil geschuldet ist. Sehr weich, sehr fettig, was bei Fleischkennern jedoch auf hohe Gegenliebe trifft!

Jack’s Creek Wagyu-Burger; Gewicht: 150 g, Preis/Stk. 5,85 €
Relativ dunkles Fleisch mit sehr hellem Fettanteil. Nach unserer Einschätzung relativ grob gewolftes Fleisch. Die Patties sahen unglaublich appetitlich aus!

Nebraska Greater Omaha Gold Label Burger; Gewicht: 150 g, Preis/Stk. 4,85 €
Die Farbe des Fleisches war nicht einheitlich. Nach unserer Einschätzung etwas feiner gewolftes Fleisch.

Black Angus Burger; Gewicht: 150 g, Preis/Stk. 4,85 €
Ähnliche visuelle Eigenschaften wie beim Wgyu-Burger. Fleischfarbe nicht ganz so kräftig aber der Gesamteindruck wieder äußerst appetitlich.

Dry Aged Burger; Gewicht: 227 g, Preis/Stk. 5,85 €
Relativ helles Fleisch. Nach unserer Einschätzung etwas feiner gewolfte und mit mehr Druck gepresste Patties. Die Form erinnert an einer Blume.

Alle Patties dufteten im aufgetauten Zustand herrlich nach frischem Fleisch und machten Appetit!

Die Burger-Zutaten

Als Zutaten für die perfekten Burger suchten wir die unserer Meinung nach geeignetsten Rezepte aus jahrelanger Erfahrung aus.

– Super weiche Burger Buns (Rezept)
– Red Onions (Rezept)
– Knoblauchmayonnaise (Rezept)
– Tomaten-Paprika-Relish (Rezept)
– Eingelegte Gurkenscheiben
– Salat (Lollo Rosso)
– Cheddar Käse Scheiben
Albers LaMila Duroc Bacon; 250 g; 6,50 €

Alle Zutaten wurden noch am selben Tag für unsere Gäste frisch zubereitet.

Auch das Fett des Bacons wurde erst ganz kurz vor der Vergrillung auf dem gusseisernen Grillrost ausgelassen und anschließend knusprig gegrillt.

Die Vergrillung der Patties

Beim Kobe-Burger Patty waren wir natürlich am neugierigsten. – Ein solches Prachtexemplar habe selbst ich noch nicht gesehen, geschweige denn gegessen. Gut, dass es an diesem Tag draußen nicht all zu warm war, so konnten die Patties an der frischen Luft schonend auftauen.

Zubereitet wurde das Kobe-Patty in der gusseisernen Pfanne, die auf ca. 160°C vorgeheizt wurde. Ohne einen einzigen Tropfen Öl, Butter oder Fett, wurde das Patty in die heiße gusseiserne Pfanne gelegt. Sofort begann das Fett kontinuierlich zu schmelzen, in dem das Fleisch schließlich selbst gebraten wurde.

Nach ca. 90 Sekunden wurde auch die andere Seite gebraten. Die Kerntemperatur lag bei ca. 44°C und stieg im Burger noch um weitere ca. 4 – 5°C an.

Belegt wurde der Kobe-Burger mit einem Blatt Lollo Rosso und jeweils einem Esslöffel Knoblauchmayonnaise und Tomaten-Paprika-Relish.

Zur Verkostung wurde der Burger in vier Teile geschnitten. Alle vier Probanden waren sich einig: Geschmacklich war der dezent mit Burger-Zutaten belegte Kobe-Burger eine wahre Wonne. Des Weiteren beeindruckte uns das saftige Fleisch. Beim Anschnitt lief das Fett regelrecht aus dem Patty, was sich später beim Hineinbeißen noch einmal wiederholte. Einfach gigantisch!

Die Wagyu-, Nebraska- und Black Angus-Burger-Patties wurden jeweils urtypisch für jeweils 120 Sekunden pro Seite auf dem gusseisernen Grillrost gegrillt.

Sowohl Wagyu-Burger als auch Nebraska- und Black Angus-Burger wurden neben einem Blatt Lollo Rosso und jeweils einem Esslöffel Knoblauchmayonnaise und Tomaten-Paprika-Relish, mit Red Onions und mit Bacon belegt.

Nach dem Kobe-Burger schmeckte den Testern der Wagyu-Burger am allerbesten, gleichauf gefolgt vom Black Angus-Burger und kurz dahinter der Nebraska-Burger. Bis auf den Nebraska-Burger behielten die beiden anderen Patties ihre Größe bei, hingegen der Nebraska-Patty schrumpfte und dabei höher wurde. – Dem Geschmack und der Saftigkeit tat das hingegen keinen Abbruch.

Bei den beiden 227 g schweren Dry Aged Patties wollten wir es noch einmal so richtig krachen lassen, packten den Cheddar Käse aus und legten zusätzlich noch ein paar Scheiben eingelegte Gurken auf.

Was soll ich sagen: Auch der letzte Kandidat gab eine grundsolide Figur ab. Nur im direkten Vergleich zu den anderen Burgern war zu beobachten, dass die Patties sehr viel fester gepresst waren aber dennoch sehr gut schmeckten.

Fazit

Für welchen Patty man sich auch entscheidet, schmecken tun sie alle! Der Kobe-Burger spielte durch seinen Geschmack und seiner Saftigkeit zwar in einer ganz anderen Liga, dennoch muss man berücksichtigen, dass er mit 32,50 € / 150 g sehr viel kostenintensiver ist als die anderen.

Sowohl der Wagyu-Burger als auch der Black Angus-Burger spielen ebenfalls in einer sehr hohen Liga. Sehr saftiges Fleisch, gepaart mit einem tollen Geschmackserlebnis. Der Nebraska-Burger und der Dry-Aged-Burger belegten hingegen die beiden hinteren Plätze. Der Nebraska-Burger wegen seiner Verformung und der Dry-Aged Burger wegen den relativ fest gepressten Pattys, der allerdings auch die hungrigsten Burger-Freunde satt bekommt.

Übrigens: Alle Albers Burger Patties werden aus besten, hochmarmorierten Muskelfleisch geformt!

Hier könnt ihr euch noch einmal einen sehr guten Überblick über alle o. a. Albers Burger-Patties verschaffen und ggf. euer eigenes spaßiges Burger-Tasting veranstalten.

Albers Jack’s Creek F1 Wagyu Brisket mit Coleslaw, Baguette u. Saucenauswahl

Auf geht´s in die 3. Runde der Albers Challenge 2018. Nach den beiden sagenhaften Porterhouse- und Rib Eye Steaks bietet uns Albers dieses Mal ein 5,5 kg schweres Jack’s Creek F1 Wagyu Brisket.

Unser Rezept ist 5-geteilt. – Die Basis bildet selbstverständlich das Wagyu Brisket. Ohne dem geht es nicht! Empfehlen können wir dazu den Louisiana-Coleslaw, welcher sich durch die Kombination von Weiß- und Rotkohl hervorhebt und nicht so säurehaltig ist wie andere Coleslaws. Wem dazu noch eine Sauce fehlt, wählt zwischen unserer fruchtigen Knoblauch-Sauce und unserer Gourmet BBQ Sauce. Am Besten macht ihr es wie wir, ihr genießt beide Saucen! Der 5. Teil unseres „Menüs“ besteht aus der Beilage. Anstelle einer typischen Brisket-Beilage wie z. B. Baked beans, Cornbread oder Salat, entscheiden wir uns für die schnelle Zubereitungsmethode eines sehr weichen Baguettes.

Detaillierte Informationen zur Herkunft des Fleisches können hier nachgelesen werden

Wie immer der Hinweis: Auch dieser Beitrag ist Teil der „Albers Challenge 2018“, in der sechs Food-Blogger bis zum Ende des Jahres monatlich ihre Rezeptbeiträge posten werden. Jeden Monat gibt es etwas zu gewinnen: Dieses Mal ist es das 5,5 kg schwere Albers Jack’s Creek F1 Wagyu Brisket im Wert von über 217,– EUR!!! Alles was ihr tun müsst um dieses hochwertige Brisket zu gewinnen, ist bei der Abstimmung für das tollste Rezept mitzumachen. Der Link und alle weiteren Infos folgen wie immer bald an dieser Stelle. Noch besser: Wenn ihr euch beim Albers Newsletter anmeldet, werdet ihr regelmäßig mit Infos, Angebote und Rezepte versorgt. Zur Anmeldung…

Zubereitung des Jack’s Creek F1 Wagyu Point End Brisket

Zutaten für das Brisket

5,5 kg Jack’s Creek F1 Wagyu Point End Brisket
6 EL Bunter Pfeffer (frisch gemahlen o. gemörsert)
6 EL Meersalz

Das aus dem Flat und dem Point bestehende sogenannte Full Packer Brisket ist durch eine Fettschicht voneinander getrennt und umhüllt. Das Flat (rechts im oberen Bild) ist das magere und flachere Stück vom Brisket. Aus diesem werden nach dem Garen dünne Scheiben geschnitten und serviert. Im Gegensatz dazu sitzt das sehr viel dickere Point mit seinem schrägen Faserverlauf auf dem Flat. Aus ihm werden bei BBQ-Competitions meist größere Würfel geschnitten, ggf. mehrmals mit BBQ-Sauce bestrichen und der Competition-Box beigelegt, den sogenannten Burnt Ends.

In der Regel wird das gesamte Brisket größtenteils von seiner Fettschicht befreit. Wir schneiden nur das gröbste Fett herunter und nutzen die Fettschicht zum natürlichen Schutz gegen die direkte Hitzeabstrahlung. Das Fett wird im Verlauf der Garzeit größtenteils schmelzen, sodass nahezu das reine Fleisch mit seiner köstlichen Kruste über bleibt.

Da wir nichts als den reinen Geschmack des Jack’s Creek F1 Wagyus genießen möchten, würzen wir das Brisket auch nur mit frisch gemahlenem bzw. gestoßenem bunten Pfeffer und Meersalz.

Die aus 50 Prozent Pfeffer und 50 Prozent Meersalz bestehende Mischung wird klassischerweise auch Texas Rub genannt. Der Rub haftet selbstständig sehr gut auf dem frischen Fleisch. Es bleibt idealerweise immer nur soviel Rub auf dem Fleisch haften, wie auch tatsächlich benötigt wird.

Das Brisket wird nun bei ca. 110°C indirekter Hitze in den Keramikgrill, (Pellet-)Smoker oder Grill gelegt. In unserem Fall stellen wir eine Temperatur von 107°C an dem Pellet-Smoker Traeger Pro Series 22 ein und legen das Brisket auf.

Nach kurzer Zeit fangen die Pellets an zu rauchen und geben ihr Raucharoma an das Brisket ab. Wir stellen uns bei einem Brisket dieser Größe immer auf eine Garzeit von ca. 11 Stunden ein.

Nach ca. 9 Stunden riskieren wir den ersten Blick und prüfen das Voranschreiten des Garvorgangs durch gefühlvollen Druck auf das Fleisch. Das Fleisch sollte bereits bei leichtem Druck deutlich nachgeben. – Wie erwartet, war dieser Zustand bei unserem Brisket erst exakt nach 11 Stunden, um 8.00 Uhr morgens erreicht. Das Fleisch besaß zu diesem Zeitpunkt eine Kerntemperatur von 95°C im Point und Flat.

Da unsere Gäste zum Mittagessen erst um 12.30 Uhr geladen waren, wickelten wir das Brisket in Alufolie ein und legten es anschließend in die mit dem Brisket gelieferte Kühlbox, welche wir mit warmen PET-Flaschen auslegten. So verpackt, kann ein Brisket locker bis zu 8 Stunden und mehr warm gehalten werden und wird von Stunde zu Stunde immer zarter.

Kurz vor dem Servieren wird das Brisket mit einem scharfen Messer in dünne Scheiben geschnitten und serviert. Hier ein Video vom Anschnitt…

Bevor wir das Jack’s Creek F1 Wagyu Brisket genießen können, müssen zunächst die anderen Komponenten zubereitet werden.

Zubereitung des Louisiana-Coleslaw

Zutaten für den Louisiana-Coleslaw

1 kg in dünne Streifen geschnittenen Rotkohl
1 kg in dünne Streifen geschnittenen Weißkohl
1 rote fein gewürfelte Zwiebel
1 kleine fein geraspelter Karotte
2 EL frisch gehackte Petersilie
10 EL Mayonnaise
10 EL Apfel-Essig
3 EL grober Senf
2 TL Senfpulver
3 EL Honig
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Jeweils 1 kg in dünne Streifen geschnittenen Rotkohl und Weißkohl mit der roten fein gewürfelten Zwiebel und der fein geraspelten Karotte vermengen.

In einer weiteren Schüssel die Mayonnaise, den Apfel-Essig, den groben Senf, das Senfpulver und den Honig verrühren und anschließend mit den festen Zutaten gleichmäßig vermengen. Anschließend mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und frisch gehackter Petersilie würzen und für mindestens 4 Stunden (besser über Nacht) im Kühlschrank ziehen lassen.

Zubereitung der fruchtigen Knoblauch-Sauce

Zutaten für die fruchtigen Knoblauch-Sauce

90 ml Olivenöl
5 fein geschnittene Knoblauchzehen
0,5 fein gewürfelte Zwiebel
1 EL Worcestersauce
1 fein geschnittene Chili
0,5 TL Chiliflocken
1 TL Limettenpfeffer
1 TL Salzflocken
1 TL Kreuzkümmel (gemörsert)
Saft von einer Orange
Saft von einer halben Zitrone
Saft von zwei Limetten
1 EL Honig

Alle o. a. Zutaten in einem Shaker schütteln und anschließend bis zum Servieren im Kühlschrank ziehen lassen. Kalt servieren!

Zubereitung der Gourmet BBQ Sauce

Zutaten für die Gourmet BBQ Sauce

100 ml Apfel-Essig
100 ml Cola
4 EL brauner Zucker
2 EL Melasse
1 TL Tabasco
50 ml Apfelsaft
3 EL Sojasauce
50 ml Worcestersauce
500 ml Ketchup
100 ml Honig
3 EL Balsamico-Creme
1 TL Fenchelsamen
1 TL Knoblauchgranulat
1 TL Zwiebelgranulat
1 TL Senfpulver
1 Prise Zimt
1 TL Chiliflocken
2 TL Paprika edelsüß
1 TL Basilikum
1 TL Thymian

Alle o. a. Zutaten in einem Kochtopf füllen, stark erhitzen und so lange auf Temperatur halten, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Heiß servieren!

Zubereitung des super-schnellen weichen Baguettes

Zutaten für das super-schnelle weiche Baguette

500 g Mehl
2 Würfel Hefe
300 g Wasser
30 g Olivenöl
1 TL Salz
1 Prise Zucker

Für diejenigen, die anstelle der typischen Brisket-Beilagen wie z. B. Baked beans, Cornbread oder Salat ein super-schnell zuzubereitendes Baguette backen möchten, haben wir folgendes Rezept:

Alle o. a. Zutaten für das Baguette gleichmäßig verkneten, in 3 gleich große Stücke teilen, zu Baguettes formen, auf einen kalten Pizzastein legen und bei ca. 200°C für ca. 40 – 45 Minuten unter indirekter Hitze im Grill garen. Nicht wundern: Der Teig muss im Vorfeld nicht gehen. Durch den hohen Anteil der Hefe geschieht das während des Backvorgangs.

Servieren des Albers Jack’s Creek F1 Wagyu Briskets mit Coleslaw, Baguette u. Saucenauswahl

Unsere Interpretation eines perfekten Brisket-Menüs:

– Zartes super-saftiges Brisket vom Albers Jack’s Creek F1 Wagyu
– Louisiana-Coleslaw
– fruchtige Knoblauch-Sauce
– Gourmet BBQ Sauce
– Weiches Baguette

Wir haben bereits viele Briskets zubereitet und gekostet aber das Albers Jack’s Creek F1 Wagyu Brisket gehört definitiv zu dem allerbesten! Einfach sagenhaft, wie sehr saftig, zart und geschmackvoll es geworden ist!

Viel Spaß beim Nachsmoken und einen guten Appetit!

Albers Jack’s Creek Wagyu Rib Eye Steak (MS 7–8)

Im Zuge der „Albers Challenge 2018“ stellten wir euch im letzten Monat das wunderschöne 1,8 kg(!) schwere Greater Omaha Gold Label Porterhouse Steak von Albers vor. – Ein absolutes Traumsteak! Kaum vorzustellen, dass keine 4 Wochen später, in der zweiten Challenge-Runde, bereits das nächste unvorhersehbare Highlight folgt:

Albers Jack’s Creek Wagyu Rib Eye Steak (MS 7–8)

Dieses brillant marmorierte Rib Eye Steak (Entrecôte) wurde mit dem Marmorierungsgrad (Marbling Score) MS 7–8 eingestuft. Vereinfacht gesagt, bedeutet die Einstufung MS 7–8 (von max. 12) Güteklasse „sehr gut“.

Herkunft

Dieses ganz besondere Wagyu Rib Eye Steak stammt von der Jack’s Creek Farm, einem australischen Familienunternehmen aus Willow Tree (New South Wales), etwa 300 km nördlich von Sydney. Die Gegend ist u. a. für ihr gemäßigtes Klima und ihre zuverlässigen Niederschläge bekannt. – Die ideale Grundlage für beste Rinderzucht! Im Jahr 1991 begannen die Züchter David und Phillip Warmoll die japanischen Black-Wagyu-Bullen der Tajima-Rasse aus Kobe mit den australischen Black-Angus-Rinder zu kreuzen. Daraus wurde der Verkaufsschlager: Jack’s Creek Wagyu.

Die Spitzenqualität ist seit langer Zeit international anerkannt: In den Jahren 2015 und 2016 erhielt die Jack’s Creek Farm jeweils die Auszeichnung „Bestes Steak der Welt“. – Daher auch die Bezeichnung „Weltmeistersteak“.

Übrigens: Wem Fleisch des Marbling Scores 7–8 zu kostspielig ist, erhält bei Albers neben dem noch hochwertigerem Fleisch des MS 9+ auch das kostenbewusste MS 5–6.

Zur Erinnerung: Auch dieser Beitrag ist Teil der „Albers Challenge 2018“, in der sechs Food-Blogger bis zum Ende des Jahres monatlich ihre Rezeptbeiträge posten werden. Jeden Monat gibt es etwas zu gewinnen: Dieses Mal ist es das 600 g schwere Albers Jack’s Creek Wagyu Rib Eye Steak (MS 7–8) im Wert von 138,– EUR!!! Alles was ihr tun müsst um dieses hochwertige Steak zu gewinnen, ist bei der Abstimmung für das tollste Rezept mitzumachen (2. Runde bereits abgelaufen).

Zutaten

600 g Albers Jack’s Creek Wagyu Rib Eye Steak (MS 7–8)
Gold Flakes (Blattgold)
3 Artischocken

für den Dipp
90 g Crème fraîche
135 g Joghurt
3 EL Zitronensaft
15 g Senf
150 g Mayonnaise
1 EL frisch geschnittene Petersilie
1 EL Apfelessig
1 TL brauner Zucker
1 klein geschnittene Knoblauchzehe
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Meersalz

Zubereitung Artischocken und Dip

Die Artischocken mit einem sehr scharfen Messer längs teilen. Aus Gründen der Ästhetik den Stil dran lassen (nicht essbar).

Mit einem Teelöffel die innere Blüte und das Heu ausstechen.

Damit die Schnittflächen sich nicht zu stark verfärben, sehr schnell mit einigen Tropfen des Saftes einer Zitrone beträufeln.

Nun werden die Artischocken-Hälften für ca. eine halbe Stunde gedünstet. In der Zwischenzeit die o. a. Zutaten für den Dip vermischen und anschließend mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und Meersalz abschmecken.

Zubereitung Steak

Das Steak sollte mindestens eine Stunde vor der Vergrillung aus dem Kühlschrank entnommen werden.

In einer gusseisernen oder geschmiedeten Pfanne (je nach Vorlieben) etwas Rapsöl (relativ geschmacksneutral) stark erhitzen und anschließend das Steak von jeder Seite für ca. 60 Sekunden anbraten. Alternativ kann auf das Öl gänzlich verzichtet und/oder selbstverständlich auch der Grill, Beefer o. ä. verwendet werden.

Nachdem sich ausreichend Röstaromen entwickelt haben, dass Steak in die indirekte Zone des Grills verlagern und bei einer Gartemperatur von max. 150°C bis zu einer Kerntemperatur von max. 52°C garen. In der Zwischenzeit die Schnittflächen der gedünsteten Artischocken über direkter Hitze für ca. 5 – 7 Minuten auf den heißen Grillrost legen.

Servieren des Steaks

Für uns stand von Anfang an fest, dass wir das Steak weder vor dem Grillen, noch nach dem Grillen würzen werden. – Noch nicht einmal mit gutem Pfeffer oder mit „einfachem“ Salz. Wir wollten unbedingt den unverfälschten puren Geschmack des sagenumwobenen Fleisches genießen.

Trotzdem erschien es uns vom Gefühl her als nicht angemessen genug, mit dem tollen Jack’s Creek Wagyu Rib Eye Steak nichts weiteres mehr anzustellen. Aus diesem Grund unterstrichen wir unsere Freude und Spannung damit, die Steak-Enden mit Gold Flakes (Blattgold) zu verzieren. Das von uns verwendete Blattgold (23,75 Karat) gehört zu der Klasse der Lebensmittelfarbstoffe mit der Bezeichnung E 175, ist geschmacksneutral und darf in geringen Mengen bedenkenlos verzerrt werden.

Fazit

Es ist einfach unvorstellbar, wie sehr dieses Steak quasi auf der Zunge schmilzt. Der extrem hohe intramuskuläre Fettanteil lässt das Steak buttrig zart werden, sodass das Fleisch so gut wie gar nicht gekaut werden muss. Geschmacklich ebenso spannend ist das Fett, welches sich rund um den Muskel ansammelt. – Befindet sich dieses zwischen Zunge und Gaumen und wird leicht komprimiert, zerplatzt es quasi wie eine ganz weiche Praline und setzt eine Geschmacksexplosion in Gang.

Das Albers Jack’s Creek Wagyu Rib Eye Steak (MS 7–8) hat uns und unsere beiden Gäste mehr als überzeugt. Einziger Wermutstropfen ist der relativ hohe Preis, der unseres Erachtens jedoch absolut gerechtfertigt ist!

Albers Porterhouse Steak (Nebraska-Beef) – Gold Label

Mit dem 1,8 kg(!) schweren Greater Omaha Gold Label Porterhouse Steak von Albers stellen wir euch ein ganz besonderes Stück Fleisch vor.

Dieses qualitativ hochwertige Fleisch stammt von Angus-Rindern aus dem US-Bundesstaat Nebraska. Die Rinder dürfen in ihren ersten 8 Lebensmonaten freilaufend auf den unendlichen Steppen und Weiden Nebraskas und South Dakotas leben. Erst danach ziehen sie in Freigehege um, in denen sie 150 bis 200 Tage lang mit Maismischfutter gefüttert werden. Der Greater Omaha Packers Company (GOP) gehören Farmer an, die über jahrzehnte eine absolut verlässliche und kontinuierliche Top-Qualität garantieren! Detailliertere Infos hier…

Die mit dem Albers Gold Label ausgezeichneten Steaks garantieren nur allerbestes Fleisch:
– Prime Grade steht für größtmögliche Zartheit, Saftigkeit und bester Geschmack durch ausgeprägte Marmorierung.
– Choice Grade hingegen steht für hervorragende Qualität und Marmorierung, die etwas geringer ist als die der Prime-Stufe.

Albers hat uns (bigBBQ.de) und fünf weiteren Food-Bloggern die Möglichkeit gegeben, dieses besondere Fleisch zu verkosten und hat uns anschließend nach unserer Meinung gefragt (s. Fazit).

Des Weiteren ist dieser Beitrag Teil der „Albers Challenge 2018“, in der alle sechs Food-Blogger bis Ende des Jahres jeweils monatlich ihre Rezeptbeiträge posten werden. Jeden Monat gibt es etwas zu gewinnen: Dieses Mal ist es ein 1,8 kg Label Porterhouse Steak. Alles was ihr tun müsst um dieses riesige Steak zu gewinnen, ist bei der Abstimmung für das tollste Rezept mitzumachen (1. Runde bereits abgelaufen).

Zutaten
1,8 kg Greater Omaha Gold Label Porterhouse Steak (Albers)
Murray River Salt Flakes
Fermentierter Pfeffer

für die Bacon-Parmesan-Potatoes
500 g Drillinge
Fleur De Sel
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
150 g Parmesan
375 g Bacon-Streifen

für das Chimichurri
2 Pflanzen Petersilie
1 Limette o. halbe Zitrone
1 Schalotte
2 Knoblauchzehen
1 frische Chili
Fleur De Sel
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
gutes Olivenöl
Thymian frisch
Oregano frisch o. getrocknet

Bevor das Greater Omaha Gold Label Porterhouse Steak von Albers zubereitet wird, gilt es erst einmal ein paar kleine Vorbereitungen zu treffen. Spätestens ab diesem Zeitpunkt kann das Steak vorab aus dem Kühlschrank genommen werden, damit es nicht zu kalt auf dem Grill kommt und bereits ein wenig „Zimmertemperatur“ annehmen konnte.

Chimichurri

Ein Chimichurri ist sehr schnell zubereitet, passt 100-prozentig zu Beef und schmeckt himmlisch.

Die Knoblauchzehen und die Schalotte klein schneiden, sowie die Blätter des Thymians zupfen. Die drei Zutaten in einen Mörser gründlich zerreiben.

Die frische Petersilie klein schneiden, ebenfalls dem Mörser hinzufügen und weiter zerreiben, anschließend den Saft einer halben Zitrone oder einer Limette hinzufügen.

Nun wird so lange mit Olivenöl aufgefüllt, bis eine dickflüssige Masse entsteht.

Mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer, Fleur De Sel und Oregano abschmecken, sowie eine in kleine Würfel geschnittene Chili hinzufügen, dann 2 Stunden lang im Kühlschrank ziehen lassen.

Krosser Bacon

Die Bacon-Streifen in kleine „Würfel“ schneiden.

Das Fett der Bacon-Streifen bei mittlerer Temperatur in einer gusseisernen Pfanne auslassen.

Damit der Bacon vom Fett getrennt werden kann, Selbigen auf einem Küchentuch ausbreiten.

Bacon-Parmesan-Potatoes

Die Drillinge kurz vor dem Grillen vorkochen, längs halbieren und anschließend auf den auf ca. 180°C vorgeheizten Grill in die indirekte Zone zu legen.

Nachdem die Drillinge mit Fleur De Sel und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer gewürzt wurden, großzügig mit frisch geriebenen Parmesan belegen.

Kurz vor dem Servieren mit krossem Bacon belegen.

Das Grillen vom Porterhouse Steak

Nach der Pflicht kommt die Kür, auf die wir uns schon sehr lange Zeit gefreut haben!

Das wunderschöne Porterhouse Steak wird beidseitig nacheinander großzügig mit Murray River Salt Flakes bestreut und direkt, unter sehr hoher Hitze auf dem gusseisernen Rost von jeder Seite für jeweils ca. zwei bis drei Minuten scharf angegrillt.

Solange die Keramik des Big Green Eggs noch nicht vollständig aufgeheizt ist, wird dieser durch Zuhilfenahme des Conveggtors und des Edelstahl-Rosts auf indirekte Hitze umgebaut, sodass das Steak bei einer Gartemperatur von ca. 140°C auf eine Kerntemperatur von ca. 52°C ziehen kann.

Nach einer Ruhephase von ca. 5 – 10 Minuten wird angeschnitten. Auf dem folgenden Bild ist sehr gut zu erkennen, wie fantastisch groß der Anteil des super-zarten Filets ist.

Nach der perfekten Vergrillung folgen die perfekten Begleiter: Köstliches Chimichurri und fermentierter Pfeffer, sowie als Beilage die Bacon-Parmesan-Potatoes.

Fazit

Das Greater Omaha Gold Label Porterhouse Steak von Albers hat uns tatsächlich umgehauen! Die Vergrillung eines 1,8 kg schweren Steaks ist selbst für erfahrene Griller immer noch ein echtes Erlebnis. Allein schon der Anblick des rohen Steaks mit dem sehr großen Filet-Anteil hat uns verzückt. Im Gegensatz zu vielen anderen Cuts ist Filet zwar sehr zart, jedoch in der Regel weniger geschmacksintensiv. – Anders beim Nebraska-Beef: Das Filet bringt durch seine relativ(!) starke Marmorierung per se die allerbesten Vorraussetzungen mit, einen intensiven Geschmack zu hinterlassen und super-zart zu sein.

Wir haben das Porterhouse Steak zu sechst gegessen und variierten während unserer Verköstigung immer wieder zwischen Beef mit Murray River Salt Flakes, Fermentiertem Pfeffer und Chimichurri. Manchmal ist weniger mehr! – Die Beilage überzeugte ebenfalls, obwohl sie nur auf das Wesentlichste reduziert war.

Ein Hammer-Steak, welches wir immer wieder bestellen und nach o. a. Methode grillen würden!

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!