Die Fette Kuh in Köln

Auf Einladung von „Die Fette Kuh“, trafen sich vorgestern mehrere Grill- u. Food-Blogger sowie Fotografen zu einem kleinen Come Together in die Kölner Südstadt. Folgende Namen waren u. a. anwesend:

Bacon Bakery
BBQlicate
bigBBQ.de
Don Caruso BBQ
Fleischbotschafter
Jay´s Aviation Photography
JPS Foodlove
Missy´s Kitchen
Tobias Oehlke
Wissen schmeckt

Da ich 200 km von Köln entfernt wohne, habe ich es zuvor leider erst ein einziges Mal in den Kult-Imbiss geschafft. Ich kann mich noch ganz genau an meinen ersten Besuch erinnern: Damals aß ich einen Cheeseburger mit extra Bacon und als Beilage Fritten, welche einen positiv bleibenden Eindruck hinterließen.

Beim gegenwärtigen Besuch stand auf dem Plan, dass Martin Block (Küchenchef) und Walter Schnerring (Inhaber) die Gäste, entgegen dem Standard-Repertoire, quer durch das Angebot von „Die Fette Kuh“ führen sollte.

Als Begrüßungsgetränk wurde uns ein sehr erfrischender Gin Tonic gereicht. Der „Gin de Cologne“ wird erst seit 2017 in Köln-Ehrenfeld gebrannt und besticht mit seinen insgesamt 12 Botanicals u. a. durch Zitronen, Orangen und Limetten sowie Lavendel- und Hibiskusblüten. – Sehr zu empfehlen!

Nun folgten, mit einigen Tellern handgeschnitten Fritten, die sagenumwobenen hausgemachten Saucen, die da wären:

„Fat Cow“ Sauce
BBQ-Sauce
Nachbrenner Hot Sauce
Chili Ketchup
Chipotle Chili Mayo
Mayo,
Trüffel Mayo
Curry Mayo
Aioli
Salbei Tomate Mayo

Übrigens, für nur einem Euro extra erhaltet ihr jeweils zwei dieser zusätzlichen hausgemachten Saucen. Ich empfehle euch auf alle Fälle ein paar dieser Saucen zu testen – ich finde alle mehr als genial!

Wo ich schon einmal dabei bin Tipps zu verteilen: Der Montag und Dienstag soll für Kurzentschlossene der perfekte Tag sein „Die Fette Kuh“ zu besuchen. An den anderen verbleibenden Tagen ist es schon bald an der Tagesordnung, dass ihr einige Zeit auf einen freien Platz warten müsst. – Nur gut so, denn die vielen Gäste zeugen für die exzellente Qualität der stets frischen Zutaten!

Zu den Fritten reichte uns Martin das, zusammen mit Freigeist Bierkultur entwickelte Avocado Ale, welches wir standesgemäß aus ausgehöhlten Avocados tranken. Eine mega coole Idee, die ich zuvor noch nie gesehen hatte.

Apropos Bier – „Die Fette Kuh“ bietet in vielen Geschmacksrichtungen auch seine eigenen Gerstensäfte an.

Nun war es an der Zeit, dass wir den ersten Burger zu uns nehmen durften. Es handelte sich um einen Cheeseburger, mit dem der Kult-Imbiss auf die hohe Fleisch-Qualität seiner Patties hinwies.

Ich muss zugeben, dass ich mir zuvor noch nie einen Burger mit der Garstufe medium-rare bestellt hatte. – Aus den Geschmackserlebnis resultierend, bestelle ich mein Patty fortan nur noch so!

Ach ja, der Käse ist immer frei wählbar: Cheddar, Gruyere o. Büffelmozzarella.

Ein kurzer Rückblick zur Erklärung: Wer es bis dato noch nicht mitbekommen hat, Anfang März besuchte ich mit einigen Bloggern das im spanischen Baskenland gelegene San Sebastián, dem Ort, aus dem die besten Steaks der Welt stammen.

Martin und Walter erwarben damals aus der Fabrik Txogitxu einen wunderschönen Rinderrücken, welchen sie zu Burger-Patties verarbeiten wollten. Soviel vorab, das war ein sehr guter Plan, denn genau einer dieser Burger wurde uns Fleisch-Fans angeboten und ließ die Genießer am langen Tisch erst einmal vor Begeisterung verstummen!

Damit sich niemand wundert: Jeder der Burger wurde an dem Abend geviertelt, damit man sich an ihm nicht satt essen konnte.

Da uns im Land der besten Steaks der nur sehr kurz angegrillte Tatar geschmacklich so sehr flashte, überraschte uns Martin mit einem Solchen. Später aßen wir ihn mit dem hauseigenen „Die Fette Kuh“ Burger Pfeffer.

Der nagelneue Burger Pfeffer wurde in mühsamer Arbeit zusammen mit Ankerkraut entwickelt und enthält sechs verschiede Pfeffer-Sorten: schwarzer Pfeffer, weißer Pfeffer, Tellicherry Pfeffer, grüner Pfeffer, Roter Kompott und Cayennepfeffer.

Kommen wir zum Burger der Woche: Ein 200 g schweres Luma Beef Patty im Sesam-Brioche-Bun u. a. mit Tomatenmarmelade, roten Zwiebeln und Romanasalat. Der absolute Knaller, von dem ich am liebsten mehr als ein Viertel gegessen hätte, jedoch aus „Platzgründen“ nicht mehr konnte!

Übrigens, alle Patties (Standard-Gewichte) lassen sich auch verdoppeln:
120 g verdoppelt auf 240 g für 2,50 EUR extra oder 200 g verdoppelt auf 400 g für 3,50 EUR extra.
Für die Vegetarier gibt es jeden Burger als Veggie-Variante.

Zeit für ein Bier: Dieses Mal das wiederrum von Martin mitentwickelte Sweet Potato Ale. – Ich fand es so süffig-mild, dass es nicht bei einer einzigen Flasche blieb.

Als Martin zu etwas späterer Stunde zwei Dino-Steaks präsentierte, fielen fast allen Gästen die Augen raus! Zwei Txogitxu Txuletóns (Kotelett), hierzulande als Oma Kuh (8 – 20 Jahre alt) bekannt.

Die Vergrillung ging relativ schnell vonstatten, da die empfohlene Kerntemperatur bei nur 42°C – max. 45°C liegt.

Das Ergebnis konnte sich nicht nur sehen sondern auch schmecken lassen. – Sehr sogar! Der absolute Knaller!

Immer wieder wurde zwischendurch der neue Burger Pfeffer hinzugezogen. Auf nachfolgendem Bild auf einem Stück Txogitxu Txuletón.

Verrückt (der Körperfülle wegen) aber wahr! – Ganz zum Schluss wurden wir noch einmal mit Chilli-Cheese Fritten beglückt. Die Fritten wurden zusammen mit Chilli con Carne, mit Cheddar überbacken und mit Sour Cream & Chiliketchup übergossen. Ich musste sie probieren und fand sie ebenfalls Klasse!

Ein wahnsinnig geglückter Abend ging zu Ende, an dem sich gewiss alle Gäste gerne wieder zurück erinnern werden. Ich für meine Person assoziiere ab sofort mit Köln „Die Fette Kuh“ und danach den Kölner Dom und werde fortan öfter als Gast dort anzutreffen sein.

Vielen Dank an Martin und Walter für das tolle Erlebnis! Ihr seid tolle Gastgeber!

Stauferico Burger mit Bacon Jam u. Kartoffelnest

Ganz selbstbewusst(!) – dass Wichtigste zuerst: „Diesen Burger müsst ihr unbedingt nachgrillen, denn er schmeckt fantastisch!!!“

Bei der Kreation dieses Burgers habe ich bewusst auf Ketchup oder Barbecue-Sauce und übermäßig viel Salat und Gemüse verzichtet. Anstelle Patties typischerweise aus Rindfleisch zu formen, verwendete ich ausschließlich das Fleisch des Stauferico Schweins von yourbeef.de. Verfeinert wurde das Prachtexemplar mit einem krossem Kartoffelnest, Bacon Jam und einfacher Mayonnaise.

Zutaten
weiche Buns (nach diesem Rezept)
Bacon Jam (nach diesem Rezept)
Kartoffelnester (nach diesem Rezept)
Stauferico Pattes

Cheddar (Käse)
Salat (z. B. Lollo rosso)
Mayonnaise
frisch gemahlenen sehr groben bunten Pfeffer (z. B. Ankerkraut Bunter Pfeffer)

Zuallererst werden die super-weichen, bereits dutzende Male erfolgreich gebackenen, Burger-Buns nach diesem Rezept gebacken.

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Fall ihr keinen Bacon Jam mehr im Kühlschrank stehen haben solltet, verwendet bitte dieses Rezept.

Die Kartoffelnester bratet ihr anschließend nach diesem Rezept.

Die Patties werden auf dem sehr heißen, gusseisernen Grillrost unter direkter Hitze mit geschlossenem Deckel von einer Seite scharf angegrillt. Nach dem Umdrehen, werden die Patties jeweils mit einer Scheibe Cheddar belegt. Sobald der Cheddar vollständig zerlaufen ist, sollte das Fleisch-Innere die Ziel-Kerntemperatur von ca. 55 – 60 °C erreicht haben. Falls die Zeit nicht ausreichte, den Patty noch einige Zeit in der indirekten Zone eures Grills nachziehen lassen.

Der Zusammenbau des Stauferico Burgers mit Bacon Jam u. Kartoffelnest von unten nach oben.

  1. Bun-Boden sparsam mit Bacon Jam einstreichen
  2. Salatblatt
  3. Patty mit zerlaufendem Cheddar
  4. frisch gemahlenen sehr groben bunten Pfeffer
  5. Mayonnaise
  6. Kartoffelnest
  7. Bun-Deckel großzügig mit Bacon Jam einstreichen

Voilà – hier ist er! Der fantastische Stauferico Burger mit Bacon Jam u. Kartoffelnest!

Guten Appetit!

Pulled Pork vom Traeger Pro Series 22 Pellet-Grill

Zutaten
Schweinenacken (z. B.: 2 x 1,6 kg)
o. größere Stücke inkl. Knochen
Lieblings-BBQ-Rub
Buns (nach diesem Rezept)
Coleslaw (nach diesem Rezept)
Lieblings-BBQ-Sauce

Anfangs war es mein Bestreben, die Kohlen/Briketts jederzeit über einen sehr langen Zeitraum kontrolliert abbrennen zu lassen…

Ich habe in den letzten Jahren schon dutzende Pulled Porks zubereitet. Die meisten der Schweinenacken und -Schultern bereitete ich durch Zuhilfenahme der Mignonring-Methode auf Kugelgrills zu. Der Einsatz von Funkthermometern erleichterte mir später die nächtliche Kontrolle der Temperatur und ließ mich hin und wieder einmal eine Nacht durchschlafen.

Später kam ein Watersmoker hinzu, der die Kapazität um ein vielfaches erhöhte und Bauart bedingt per se stabiler lief, jedoch relativ viel Kohle benötigte.

Noch viel später folgte der Erwerb eines Keramikgrills. Dieser benötigte durch seine sehr gute Isolierung erstaunlich wenig Brennstoff und verrichtete selbst bei den knackigsten Minustemperaturen verlässlich seine Dienste. Durch den Einsatz eines elektronisch gesteuerten aktiven Lüfters und der dazu gehörenden Steuerung, konnten selbst extreme Außentemperatur-Schwankungen den Grill nicht aus der angestrebten Temperatur-Range bringen.

Zusammengefasst ging es mir in den letzten Jahren primär darum, die lange Zeit während des Garprozesses so angenehm wie nur eben möglich zu gestallten. – Sei es durch Einkaufen, Fernsehen, mit den Kindern spielen, nachts zu schlafen usw. – Am besten ohne jeglichen Zwischenfall.

Vor einigen Wochen war der Zeitpunkt erreicht, ab dem ich mich noch weniger als jemals zuvor um den Garprozess meiner Longjobs kümmern musste und trotzdem ein perfektes Ergebnis vorfand.

Ich möchte heute nach dem x-ten Pulled Pork zeigen, wie einfach es ist, mit dem Traeger Pro Series 22 ein wirklich tolles Ergebnis zu erzielen.

1. Pellet-Sorte auswählen

Zu allererst kann zwischen folgenden 8 Sorten Hartholz-Pellets gewählt werden.

– Apfel
– Hickory
– Mesquite
– Kirsche
– Erle
– Ahorn
– Eiche
– Pecan

Nachdem ich über die Pelletkammer-Entleerung die restlichen, in der Pelletkammer befindlichen Kirschholz-Pellets der letzten Vergrillung entfernte, füllte ich die Pelletkammer mit Hickory-Pellets auf.

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2. Grill zünden und Grillgut auflegen

Den Stromstecker des Pro Series 22 in die Stromsteckdose stecken, den Hauptschalter betätigen und den Regler auf „Smoke“ stellen.

Die beiden, am Abend zuvor mit meinem Lieblingsrub eingeriebenen Pulled Porks auf den Hauptgrillrost legen, mit Temperaturfühlern versehen und sobald der erste Rauch aufsteigt den Regler auf die Gartemperatur von „107 °C“ stellen.

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Anschließend die beiden Stecker der Temperaturfühler durch den hitzebeständigen Silikon-Einlass der linken Garraumwand führen und in die Buchsen „Probe 1“ und „Probe 2“ stecken.

Da ich den Temperaturverlauf protokollieren wollte, nutzte ich anstelle der beiden Probe-Buchsen das BBQ Guru CyberQ Wifi.

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Nun kann der Traeger Pro Series 22 so lange unbeaufsichtigt laufen, bis die beiden Schweinenacken eine Kerntemperatur von 96 °C erreicht haben. Dazu stellte ich den Pellet-Grill, so gut wie möglich vor Wind und Wasser geschützt, an die Hauswand bzw. an das Wohnzimmerfenster und legte mich einige Zeit später schlafen.

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3. Pullen und genießen

Nach genau 12 Stunden und 20 Minuten erreichten die beiden Schweinenacken die vorgegebene Kerntemperatur. Wie man auf dem folgenden Bild erkennen kann, wäre locker Platz für viele weitere Schweinenacken gewesen.

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Da es erst 8:36 Uhr am Morgen war, hielt ich die in Alufolie eingeschlagenen Fleischstücke in einer mit heißen Wasserflaschen bestückten Thermobox für vier Stunden heiß.

Dann konnte gepulled werden.

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Von aussen sehr kross, einen dezenten Rauchring und von innen schön saftig. Ein nahezu perfekt gelungenes Pulled Pork.

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Guten Appetit!

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Zahlen, Daten, Fakten

Verbrauch
Der Pro Series 22 verbrauchte bei einer Außentemperatur von 10 °C, über einen Zeitraum von 12 Stunden und 20 Minuten ca. 5 kg Hartholz-Pellets. Kostenpunkt: ca. 10,50 EUR.

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Beim Abwiegen der Rest-Pellets.

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Reinigung
Der emaillierte Grillrost wird mit einer Bürste abgebürstet oder, je nach Vorlieben, mit Seifenwasser gereinigt. Der Garraum wird durch einfaches ausfegen mit einem Handfeger gereinigt. Es entstand Restasche von ca. 27 g. Das Fettablaufblech wurde zuvor mit dicker Alufolie ausgelegt und bedarf keiner gesonderten Reinigung.

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Temperaturverlauf
Die Garraum-Zieltemperatur von 107 °C schwankte durchschnittlich um ca. +-10 °C in Bereichen zwischen ca. 100°C und 120°C, was meines Erachtens völlig OK ist.

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Etwas genauer betrachtet, zeichnete sich über die Zeit hinweg ein immer gleichbleibender Temperaturverlauf ab.

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Fazit

Die o. a. Zahlen, Daten, Fakten und Bilder sagen mehr aus als tausend weitere Worte. Ich bin mit dem Traeger Pro Series 22 von BBQ-Scout nach wie vor mehr als zufrieden und kann jedem Longjob-Fan nur empfehlen, sich die Pellet-Grills einmal genauer anzuschauen. Des Weiteren findet ihr hier den Aufbau und die Einbrenn-Prozedur (zum Bericht…) zum Traeger Pro Series 22.

Spätestens durch den Einsatz eines Pellet-Grills, steht nun endlich das Verhältnis des relativ hohen Zubereitungs-Aufwands eines Pulled Porks dauerhaft zum eigentlichen Nutzen, dem Genuss!

Der perfekte weiche Burger Bun mit Geling-Garantie

Zutaten
für ca. 12 weiche Buns normaler Größe
600 g Mehl (Type 550)
1/2 Würfel frische Hefe
2 TL Salz
1 EL Zucker
120 g weiche Margarine
200 ml lauwarme Milch
170 ml lauwarmes Wasser
1 Ei (nicht in den Teig)
ggf. Sesam- o. Wasabi-Sesam-Samen

In einer Schüssel den Zucker und die Hefe in der lauwarmen Milch und dem Wasser auflösen, die restlichen o. a. Bun-Zutaten (bis auf das Ei) hinzufügen und anschließend mit der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen, elastischen Teig kneten. Da der Teig anfangs sehr feucht ist, mindestens 5 Minuten kneten.

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Ein Tuch über die Schüssel legen und den Teig 60 Minuten gehen lassen.

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Den Teig noch einmal mit der Hand durchkneten, zu 12 kleinen oder 8 großen Kugeln formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und 10 Minuten ruhen lassen.

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Die Kugeln etwas flach drücken und weitere 60 Minuten gehen lassen.

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Während der Backofen auf 200 Grad Celsius Ober- u. Unterhitze vorheizt, die Buns mit einer Flüssigkeit, bestehend aus 2 EL Milch, 2 EL Wasser und einem Ei einpinseln.

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Je nach Vorlieben, die Buns mit Sesam- oder Wasabi-Sesam-Samen bestreuen.

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Die Buns ca. 18 – 20 Minuten lang backen und anschließend die „Klopfprobe“ machen, sprich, sie sollten sich hohl anhören, dann sind sie genau richtig.
Fertig sind die unkomplizierten, sehr weichen und leckeren Buns.

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Scharfe Buffalo-Hot-Dogs

Heute habe ich es mir mal ganz einfach gemacht und ein Gericht aus dem Buch Weber’s Hot Dogs nachgegrillt. Diese Hot Dogs mit Blauschimmelkäse und scharfer Sauce hatten mich schon immer gereizt.

Zutaten
für das Sellerie-Gurken-Relish
4 EL fein gewürfelte Schalotten
1 EL Weißweinessig
4 Stangen Stangensellerie, in Würfel geschnitten
1 kl. Bio-Salatgurke, in Würfel geschnitten
2 EL Olivenöl
1 EL Mayonaise
1 EL fein gehackte Dillspitzen
0,5 TL grobes Meersalz
0,25 TL frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
0,25 TL Selleriesalz

für die Hot Sauce Spezial
Hot Sauce Spezial
20 g Butter
50 ml Chili-Sauce
40 ml Ketchup
110 ml Wasser
40 ml Apfelessig
0,25 TL Cayennepfeffer
0,5 EL Zucker
0,5 TL Salz
2 TL Paprikapulver rosenscharf
1 TL Zwiebelpulver
1 TL Knoblauchpulver

5 Krakauer
5 Hot Dog Brötchen
150 g Blauschimmelkäse, zerbröckelt

Das Sellerie-Gurken-Relish

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Die fein gewürfelten Schalotten mit dem Essig vermischen und ca. 20 min. ziehen lassen.
Die Stangensellerie-Würfel in ein Sieb geben und langsam mit kochendem Wasser übergießen. Dadurch werden die Bitterstoffe vom Sellerie heruntergespült.
Alle weiteren o. a. Zutaten für das Relish hinzufügen, gut vermischen und im Kühlschrank ziehen lassen.

Die Hot Sauce Spezial

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Die Butter in einem Topf erhitzen, den Zucker hinzufügen, leicht karamellisieren lassen, mit Apfelessig löschen, die restlichen o. a. Zutaten für die Sauce hinzufügen und einmal kräftig aufkochen lassen.

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Würste grillen und der Zusammenbau

Die Krakauer je nach Vorlieben einschneiden und über direkter mittlere Hitze grillen.

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Kurz vor Vollendung der Würste die Innenseiten der Hotdog-Brötchen anrösten.

Das Hot Dog Brötchen aufklappen, Relish hinzufügen, die Wurst reinlegen, Hot Sauce Spezial und Blauschimmelkäse hinzufügen und einfach nur den herzhaft-frischen Geschmack genießen.

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Die Kombination aus herzhafter Krakauer und Blauschimmelkäse, sowie frischem Sellerie-Gurken-Relish mit scharfer Sauce ist geschmacklich der absolute Knaller und lässt sich unwahrscheinlich gut, vor Eintreffen der Gäste, vorbereiten.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit. Es lohnt sich!

Dry Aged Wagyu Burger Avocado-Bacon XXL

Zutaten
Patties selbstgemacht
(oder z. B. ADLA-Gourmet Dry Aged Tajima Wagyu)
6 – 8 Scheiben Bacon
Feldsalat
Tomate
Gurke
Aioli
Curry-Ketchup

Buns (nach diesem Rezept)

für die Avocado Creme
2 reife Avocados
1 Zwiebel
2 EL Naturjoghurt
2 Knoblauchzehen
2 EL frischen Zitronen- o. Limettensaft
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

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Zubereitung der Avocado Creme

Die Avocados schälen, den Stein entfernen und zusammen mit den in Würfel geschnittenen Knoblauch, der Zwiebel und dem Naturjoghurt pürieren.
Nun mit den frischen Zitronen- o. Limettensaft, dem Meersalz und dem frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer abschmecken.
Die Avocado Creme mindestens eine Stunde lang im Kühlschrank ziehen lassen.

Beefen und Belegen

Den Bacon in einem flachen Gastro-Behälter mit Olivenöl, im mittleren Bereich des Beefers kross grillen.

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Die Patties (zusammen 350 g) im obersten Bereich des Beefers, jeweils für ca. 45 – 60 Sekunden beefen.

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Da ich im Vorfeld große Buns backte, diese in drei Teile aufschneiden, um beide Patties unter zu bekommen.
Ich belegte den Burger, von unten nach oben betrachtet, mit folgenden Zutaten:
– Unterteil des Buns
– Feldsalat
– Avocado Creme
– erstes Pattie
– Aioli
– Mittelteil des Buns
– Bacon
– Avocado Creme
– zweites Pattie
– Tomaten
– Gurken
– Curry-Sauce
– Oberteil des Buns
…und schon ist er fertig – der Dry Aged Wagyu Burger Avocado-Bacon XXL – für den etwas größeren Hunger.

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Fazit
Die Zusammenstellung der Zutaten war geschmacklich sehr gelungen und das Fleisch mega-saftig! Sehr interessant auch, die leichte schärfe der Wasabi-Sesam-Samen. Sie hatten im Backofen jedoch leider ihre leuchtende Farbe verloren, jedoch nicht ihre Schärfe. Rundum ein tolles Geschmackserlebnis, bei dem man schnell zum Wiederholungstäter werden kann.

Pulled Pork und Buns nach Okraschote

Die 3,5 kg Schweine-Schulter am Knochen wurde 5 Stunden vorher mit 1/2 Liter Marinade gespritzt und anschließend gerubbt mit Steven Raichlen’s BASIC BARBECUE RUB.

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Das Setup, bestehen aus einem Mignonring und einer Wasserschale in der Mitte, wurde vorbereitet. Ich startete mit 7 vorgeglühten Briketts.

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20.00 Uhr: Nun kam der „Klumpen“ in den Bratenkorb und bekam ein Thermometer verpasst. Gartemperatur ist ca. 125 Grad unter dem Deckel, ca. 100 Grad auf Rosthöhe. Ein extremer Unterschied wie ich fand (…aber normal).
Ich plante ca. 16 Stunden ein, sprich am nächsten Tag Mittags um 12.00 Uhr sollte es Pulled Pork mit einer Kerntemperatur von 92 Grad geben!

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Nun noch ein paar Hickory-Holzspäne auf die Kohle verteilt…

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…und schon war es schön am rauchen. Das garantierte einen tollen Rauchring!

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Zwischendurch immer wieder mit der Spritzmarinade besprüht, damit nichts austrocknet.
Zwischenstände der Kerntemperatur:
20.00 Uhr: Beginn
22.20 Uhr: 47 Grad
02.00 Uhr: 59 Grad
03.30 Uhr: 62 Grad
09.00 Uhr: 78 Grad
09.30 Uhr: 80 Grad
11.30 Uhr: 85 Grad
12.00 Uhr: 87 Grad (2. Plateauphase zu Ende)
12.05 Uhr: 88 Grad

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Um 12.05 Uhr (nach 16 Stunden), war leider Schluss weil unsere Gäste warteten. Nächstes Mal werde ich 2 – 3 Stunden länger einplanen.
In der Zwischenzeit bereitete ich die Buns und die Sauce vor.

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Buns nach Okraschote (link)

Zutaten
1 Ei
10 g Salz
30 g Zucker
230 ml Wasser
500 g Mehl Typ 405
1 Stk. Trockenhefe oder ein halber Würfel Frischhefe
40 g weiche Butter
25 g Milchpulver (oder Kaffeeweißer)
1 EL etwas geschmolzene Butter

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Steven Raichlen’s BASIC BARBECUE MOB

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Dann wurde gepulled! Es war relativ saftig für eine Schulter und so gut wie fettfrei.

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Die Menge sollte reichen für 4 Erwachsene und 2 Kinder – und sie reichte auch!

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Gut sah´s aus und toll hat´s geschmeckt. Lob gab es von allen Seiten.

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Um es beim nächsten Mal noch saftiger hinzubekommen, werde ich einen Schweine-Nacken kaufen. Des Weiteren werde ich den Krautsalat selber machen.