Test Big and Bold Flavors: Asche Aged Ribeye mit Rotweinbirne u. Carnivor Wines

Auf geht es in die dritte und vorerst letzte Runde unserer Serie: Test Big and Bold Flavors!

In den vergangenen beiden Runden stellten wir euch das Tri-Tip am Rotwein Carnivor Zinfandel und das Filet am Carnivor Cabernet Sauvignon vor. Lest euch unbedingt einmal die beiden vorherigen Artikel durch, wie wir das tolle Fleisch mit dem erstklassigen Rotwein pairen.

Durch die vorherigen Artikel sind euch mittlerweile auch die beiden Rotweine von „Carnivor Wines“ bekannt. – Einen der beiden, nämlich den Carnivor Zinfandel, verwendeten wir abermals für das nun folgende Rezept und kombinierten es mit in Asche gereiftem Ribeye von der Metzgerei „Der Ludwig“.

Zutaten
430 g Asche Aged Ribeye (Entrecôte)
Ankerkraut „Der Ludwig“ Endboss (Steak-Finisher)
Rotwein (Carnivor Zinfandel, Jahrgang 2015)

für die Rotweinbirnen
5 Birnen
350 ml Rotwein (Carnivor Zinfandel, Jahrgang 2015)
75 ml Rotweinessig
8 EL Ahornsirup

für den Linseneintopf
350 g Linsen
1 l Gemüsebrühe
1 mittelgroße Zwiebel
50 g getrocknete Cranberries
Meersalz
frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
1 Bund frisch gehackte Petersilie
1 
Stange Porree

Zubereitung des Linseneintopfes

Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden und mit ein wenig Öl in einem Topf andünsten. Die Brühe und die Linsen hinzugeben, zum Kochen bringen und weitere ca. 30 Minuten lang weich kochen.

Den gewaschenen Porree in Ringe schneiden, ebenfalls in Öl andünsten und zusammen mit den getrockneten Cranberries unter die weichen Linsen heben. Anschließend mit Meersalz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer würzen und schlussendlich mit der frisch gehackten Petersilie bestreuen.

Zubereitung der Rotweinbirnen

Den Rotwein, zusammen mit dem Rotweinessig und dem Ahornsirup in einem Topf zum Kochen bringen und anschließend die Birnen für ca. 8 – 10 Minuten darin garen. Während dieser Zeit die Birnen immer wieder wenden.

Die weichen Birnen aus dem Sud nehmen, warm halten, den Sud weiter einkochen und einen Teil davon in den Linseneintopf einrühren. Den anderen Teil weiter einkochen, bis eine Sirup-artige Masse entsteht.

Zubereitung des Asche Aged Ribeyes

Das Steak von beiden Seiten für ca. jeweils 45 Sekunden im Oberhitzegrill (z. B. Beefer) oder auf dem heißen Grillrost angrillen.

Das Steak unter indirekter Hitze (Gartemperatur: ca. 150°C) bis zu einer Kerntemperatur von ca. 52°C gar ziehen lassen.

Anrichten des Asche Aged Ribeyes mit Rotweinbirne, Linseneintopf und Carnivor Zinfandel.

Das Steak tranchieren und mit „Der Ludwig“ Endboss bestreuen. Die Rotweinbirne auf den Linseneintopf drapieren und anschießend mit dem eingedickten Sud dekorieren. Dazu ein Glas Carnivor Zinfandel (Jahrgang 2015) reichen.

Fazit

Spätestens zum Ende unserer dreiteiligen Serie können wir definitiv bestätigen, das die beiden Rotweine Carnivor Zinfandel und Carnivor Cabernet Sauvignon sich perfekt mit Rindfleisch pairen lassen. Würde uns jemand fragen, welchen der beiden Weine wir empfehlen würden, müssten wir antworten, dass beide Sorten auf ihrer eigenen Art und Weise geniale Begleiter zu gegrilltem Rindfleisch sind. Probiert es doch einfach mal selbst aus!

Beide Daumen hoch für das Asche Aged Ribeye mit Rotweinbirne auf Linseneintopf und Carnivor Wines, sowie Teil 1 und Teil 2 unserer dreiteiligen Foodpairing-Serie.

Test Big and Bold Flavors: Rotwein-Rinderfilet mit Drillingen u. Carnivor Wines

Beim letzten Rezept „Tri-Tip mit Rotwein-Schalotten u. Carnivor Wines“, aus der Foodparing-Reihe „Test Big and Bold Flavors“ ging es darum, den Rotwein Carnivor Zinfandel mit dem Bürgermeisterstück (Tri-Tip) zu pairen. – Dieses ist uns außerordentlich gut gelungen!

Dieses Mal haben wir uns zur Aufgabe gemacht, den Rotwein Carnivor Cabernet Sauvignon mit dem Rinderfilet von der Metzgerei „Der Ludwig“ zu pairen. Dieses Vorhaben wurde von uns nahezu wortwörtlich genommen, denn wir garten das Filet direkt und ohne Folie in den leicht mit Wasser verdünnten Carnivor Cabernet Sauvignon. – Klingt verrückt, ist es auch ein bisschen, schmeckt jedoch gigantisch!

Zutaten
335 g Rinderfilet
Ankerkraut „Der Ludwig“ Endboss (Steak-Finisher)
1,0 l Rotwein (Carnivor Cabernet Sauvignon, Jahrgang 2015)
0,5 l Wasser

für die Rosmarin-Drillinge
500 g kleine festkochende Kartoffeln
gutes Olivenöl
frischer Rosmarin
frischer Thymian
2 Knoblauchzehen
Meersalz
Frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer

Zubereitung des Rinderfilets

Im Gegensatz zum mehrfach ausgezeichneten halbtrockenen Carnivor Zinfandel, besitzt der mindestens so gute Carnivor Cabernet Sauvignon einen etwas weniger schweren Charakter und passt unseres Erachtens somit besonders gut zum Rinderfilet.

Zunächst wird das Rinderfilet vom Fett befreit.

Um Rotwein zu sparen, sollte ein relativ kleiner Topf benutzt werden, in dem das Filet geradeso liegend hineinpasst. Mit 1 Liter Carnivor Cabernet Sauvignon und 0,5 Liter Wasser füllen.

Den Topf auf die CASO Induktionskochplatte stellen, den Temperaturfühler der Kochplatte in die Rotwein-Wasser-Mischung tauchen und anschließend eine Zieltemperatur von 52°C einstellen. Nun sorgt die Kochplatte im Zusammenspiel mit dem Temperaturfühler dafür, dass die eingestellte Temperatur niemals überschritten wird.

Das Rinderfilet für ca. 2 Stunden in der Rotwein-Wasser-Mischung garen.

Zubereitung der Drillinge

Die Zubereitung der Drillinge ist super-einfach! – In einem Gefrierbeutel oder in einer Schüssel das Olivenöl mit frisch gehackten Rosmarin, Thymian und Knoblauchzehen, Meersalz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer vermischen und anschließen die vorgekochten Drillinge darin wälzen und für cirka eine Stunde einwirken lassen.

Die Drillinge für ca. 20 Minuten in den auf ca. 180 – 200 °C vorgeheizten Grill, Backofen oder in der Heißluftfriteuse garen.

Servieren des Rindersteaks und der Drillinge

Das Rinderfilet auf dem sehr heißen gusseisernen Grillrost von allen Seiten kurz angrillen. 40 – 60 Sekunden sind dabei schon fast ausreichend. – Leider ist durch die starke dunkelrote Verfärbung des Fleisches das Branding kaum zu erkennen.

Das Rotwein-Rinderfilet, mit seinem zarten rosafarbenen Kern tranchieren, mit Ankerkraut „Der Ludwig“ Endboss würzen und die Drillinge dazu servieren. Dazu ein Glas Carnivor Cabernet Sauvignon reichen.

Fazit

Es ist wirklich unglaublich, wie sehr das Rinderfilet innerhalb von nur zwei Stunden den fruchtigen Geschmack des Carnivor Cabernet Sauvignon angenommen hat.

Noch besser – das Filet hat nahezu kein bisschen Fleischsaft verloren. – Zur besseren Vorstellung ein Video: Hier entlang…

Beide Daumen hoch für die Kombination aus Fleisch und Wein und viel Spaß beim Nachgrillen!

Weitere Informationen zum Wein und dem Fleisch im ersten Teil  und dritten Teil von Test Big and Bold Flavors.

Test Big and Bold Flavors: Tri-Tip mit Rotwein-Schalotten u. Carnivor Wines

Foodparing ist bereits seit einiger Zeit in aller Munde. Gemeint ist damit herauszufinden, welche Lebensmittel in welcher Kombination perfekt harmonieren und geschmacklich bestens zueinander passen.

Bei der vom Hersteller hochwertiger Weine „Carnivor Wines“ ins Leben gerufenen Aktion „Test Big and Bold Flavors“ geht es darum, ausgesuchte Fleisch-Cuts mit ihren hochwertigen Rotweinen zu vereinen.

Folgende Foodparing-Darsteller stehen für unsere 3-teilige Serie zur Verfügung.

Fleisch & Co. von „Der Ludwig“
(einem der besten handwerklichen Steakhersteller Deutschlands)

– 1.100 g Tri Tip (Bürgermeisterstück)
– 430 g Asche Aged Entrcôte
– 335 g Rinder Filet
– Ankerkraut „Der Ludwig“ Endboss (Steak-Finisher)

Zur Fleischqualität von „Der Ludwig“ muss man als eingefleischter Steak-Fan nicht mehr viel erzählen. Dirk Ludwig überrascht seine Kunden immer wieder mit neuen Reifeverfahren wie Asche- oder Aqua-Aged und lässt die Steak-Freude permanent aufs Neue aufleben. Ein Metzger – so emsig und innovativ wie er im Buche steht. In einem früheren Artikel berichteten wir schon einmal ausführlich über „Der Ludwig“, schaut gerne einmal rein…

Rotweine von „Carnivor Wines“
– Carnivor Cabernet Sauvignon, Jahrgang 2015
– Carnivor Zinfandel, Jahrgang 2015

Wir von bigBBQ.de würden auf keinen Fall von uns behaupten wollen, dass wir Weinkenner sind – jedoch sind wir überzeugt davon zu wissen, was den meisten unserer Leser schmeckt!

Kennt ihr das auch? – Ihr habt bei perfekter abendlicher Stimmung bei guten Freunden am Kamin oder im traumhaften Sommer-Urlaub einen wohlschmeckenden Rotwein getrunken. Nachdem ihr euch das Flaschenetikett gemerkt und euch den Wein nach Hause bestellt habt merkt ihr, dass er euch nicht mehr so sehr mundet, wie er es beim ersten Mal getan hat. – So erging es uns in der Vergangenheit ganz häufig!

Mit den Rotweinen Carnivor Cabernet Sauvignon und Zinfandel hatten wir dieses Gefühl überhaupt nicht! Wir hatten jeweils eine Flasche der beiden Sorten zur Degustation zu unseren Freunden und zu unseren Eltern mitgenommen und im Vorfeld auch zu Hause genossen. – Sie schmeckten uns jedes Mal vorzüglich. Mit und ohne ein Essen. – Der Zinfandel, halbtrocken, etwas schwerer mit Charakter und der mehrfach bei Wettbewerben mit Gold ausgezeichnete Cabernet Sauvignon etwas fruchtiger.

Zutaten
1.100 g Tri-Tip (Bürgermeisterstück)
Ankerkraut „Der Ludwig“ Endboss (Steak-Finisher)
Rotwein (Carnivor Zinfandel, Jahrgang 2015)

für das Kartoffelpüree mit Zwiebelringen
500 g Kartoffeln
100 ml Milch
50 g Markenbutter
Salz und Pfeffer
1 große Zwiebel
2 EL Olivenöl
Muskat-Nuss

für die Rotwein-Schalotten
100 g Zucker
250 ml Rotwein (Carnivor Zinfandel)
100 ml Rotweinessig
250 g Schalotten
Salz und Pfeffer

Zubereitung des Tri Tips

Da wir das Tri Tip, auch Bürgermeisterstück genannt, in einer mit frischen Heu gefüllten Holz-Box garen möchten und unbedingt vermeiden wollen, dass der Fettdeckel im Heu schmilzt und ggf. das Heu und die Holz-Box einweicht, wird dieser mit einem scharfen Messer entfernt.

Den heruntergeschnittenen Fettdeckel bei geringer bis mittlerer Temperatur in einer gusseisernen Pfanne zum Schmelzen bringen.

Im dem daraus gewonnenen Fett das Tri Tip von beiden Seiten kurz anbraten. Das Fleisch gart dadurch quasi in seinem eigenen Fett!

Das Tri Tip trocken tupfen und anschließend in einer mit frischen Heu gefüllten Holz-Box legen. Damit die Holz-Box kein Feuer fängt, diese bei ca. 150°C in den indirekten Bereich des Grills legen und zur Kerntemperaturkontrolle mit einem Messfühler versehen. – Die Zieltemperatur lautet 52°C.

Zubereitung der Rotwein-Schalotten

Den Zucker in einem Topf bei schwacher Hitze zum Karamellisieren bringen. Den Wein und den Weinessig zusammen in einem weiteren Topf erhitzen und anschließend den karamellisierten Zucker damit ablöschen. Nun die Schalotten hinzufügen, ca. 15 – 20 Minuten lang einkochen und schlussendlich mit Salz und Pfeffer würzen. – Ggf. noch einmal einen frischen Schuss Wein hinzufügen.

Zubereitung des Kartoffelpürees

Kartoffeln kochen, anschließend stampfen und dabei Milch und Butter hinzufügen. Nun mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Die in Ringe geschnittene Zwiebel in einen Topf mit Olivenöl braten.

Tri-Tip mit Rotwein-Schalotten und Carnivor Zinfandel

Einen Teil des Tri Tips tranchieren, mit Ankerkraut „Der Ludwig“ Endboss (Steak-Finisher), der übrigens ebenfalls von Dirk Ludwig vertrieben wird, würzen und das Kartoffelpüree mit den gebratenen Zwiebelringen bedecken. Dazu die Rotwein-Schalotten und ein Glas Carnivor Zinfandel servieren.

Volltreffer

Die Kombination aus zarten, medium gegrillten Tri Tip mit leichtem Heu-Flavor, den intensiven Rotwein-Schalotten und den gebratenen Zwiebelringen auf dem Kartoffelpüree und den mit Gold ausgezeichneten halbtrockenen Zinfandel harmoniert nicht nur an Gaumen und Zunge, sondern auch in den Augen der Gäste. – Das Tri-Tip, in der mit Heu gefüllten Holzbox, macht richtig etwas her! Der Steak-Finisher Endboss, setzt dem Ganzen noch einmal die Krone auf. – Bestes Fleisch und Steak-Finisher „gepared“ mit ausgezeichnetem Carnivor Zinfandel Rotwein.

Viel Spaß beim Nachgrillen und bei der Weinverköstigung!

Freut euch auf die nächsten beiden Foodparing-Teile (Teil 1 und Teil 2) unter dem Motto: Test Big and Bold Flavors

Steaksprechstunde bei Der Ludwig

Samstag, 23.04.2016 – Der Termin stand schon sehr lange fest und um so mehr sehnte ich den Tag herbei. Nun war es endlich soweit.

01_IMG_8515

Metzgermeister und Steakexperte Dirk Ludwig, der Inhaber der Metzgerei (Familienunternehmen in 4. Generation) und dem Fleischversand Der Ludwig lud zur Steaksprechstunde in die Steakschaft nach Schlüchtern ein. Die Steakschaft ist die erste Fleischerlebniszentrale Europas; Dirk Ludwig selbst spricht von seiner „Experimentierwerkstatt“. In der Steakschaft werden regelmäßig Workshops, Seminare, Kurse und Events abgehalten. Es ist ein Ort, an dem sich jeder Fleisch-Fan einfach nur wohlfühlen wird. Allein schon der Anblick der unendlich vielen Rinderhälften, in der beeindruckenden leicht diffus beleuchteten Dry Aging Reifekammer aus Glas, hinterlässt großen Eindruck.

09_05_IMG_8508

Jede noch so kleine Ecke der Steakschaft ist bis auf das kleinste Detail aufeinander abgestimmt. Ich fühlte mich von Anfang an sehr wohl. Hier sieht man den Kochbereich. Von mehreren Kochfeldern und Küchenmaschinen bis zu einem großen Sous Vide Garer u.v.m. fehlt es an nichts.

04_IMG_8521

Auf der gegenüberliegenden Seite ist der Ess-, Erlebnis- und Wohlfühlbereich mit z. B. großen Steak-Lehrtafeln und haufenweise Literatur.

02_IMG_8519

Neben erstklassigen Weinen ist der Getränkekühlschrank mit diversen alkoholischen und nicht alkoholischen Getränken stets gefüllt.

03_IMG_8520

Draußen vor der Steakschaft standen uns diverse Holzkohle- und Gasgrills, sowie Smoker und Beefer zur Verfügung.

Als kurz nach 10.00 Uhr alle (Video-)Blogger eingetroffen waren, empfing uns Dirk Ludwig gastfreundlich mit einem Gläschen Sekt und stellte sein Team, welches in Organisations- und Lebensmittel-Fragen stets zur Hilfe bereit stand, kurz vor und präsentierte stolz sein Unternehmen und seine interessante Intuition zum Thema Steak und Fleisch.

01b_IMG_8526

Folgende Gäste (in alphabetischer Reihenfolge) wurden empfangen:

Olly von bigBBQ.de
Christoph von chilis-grillen.de
Christian von Cook with ME.AT
Camillo von Don Caruso BBQ
Thomas von FleischBotschafter.de
Andreas von Kahuna BBQ
Tina von Lecker & Co.
Christian von MEAT-IN
Kerstin von My cooking love affair
Kevin von Onkel Kethe
Stefan von poggegrillt.de
Sebastian u. Tim von Sauerländer BBCrew
Tobias von tobias.grillt.de
Danijel von Redstyle Cooking

Im Vorfeld wurde von Dirk Ludwig von jedem Gast ein Rezept angefragt. Da ich mit Asche Aged Beef bis zu diesem Zeitpunkt noch keinen Kontakt hatte, entschied in mich für Selbiges. Selbstverständlich sollte ein solch besonderes Stück Fleisch auch gebührend präsentiert werden, weshalb ich mich für ein buntes Gemüsebett entschied. Ich nannte mein Gericht „Phönix aus der Asche“.

Zur Verfügung standen mir diese beiden, jeweils 400 g schweren Asche Aged Entrecôtes, welche ich später in der Mitte teilte um nur drei Seiten mit Asche behaftet zu bekommen und beefte diese anschließend ca. 30 Sekunden von jeder Seite.

06_IMG_8401

Ich war zusammen mit Tobias der Erste, der sein Gericht zubereitet hatte. Das bedeutete für mich von null auf hundert aufdrehen und anschließend mit dem ein oder anderen alkoholischen Getränk über den langen Tag kontinuierlich wieder zur Ruhe kommen. Ein guter Plan! :-)

Herausgekommen sind ca. 20 Teller von geschmacklich herausragenden Tranchen eines gebeeften Asche Aged Entrecôtes auf einem Bett von schwarzem Reis und Rote Beete Mus an karamellisierten Karotten und Spinat. Da ausgesprochen viele Gäste nach dem Rezept des Rote Beete Mus fragten, hier mein Rezept dazu.

07_IMG_8410

Während nach und nach die einzelnen Gerichte zubereitet wurden, kam Dirk bei jedem Blogger vorbei und versorgte viele mit Tipps und Tricks.

10_IMG_8421

Camillo beim Freilegen der Knochen vom Kalbskarree.

11_IMG_8422

Das Ergebnis konnte sich sehen und schmecken lassen.

13_IMG_8449

Wenn man sich umschaute, sah man hier und dort die allerbesten Fleischstücke liegen, die zum Fotografieren teilweise atemberaubend zur Show gestellt wurden.

08_IMG_8414

Es waren an diesem Tag nicht nur reine Grill- und BBQ-Blogger am Start. Mit dabei war unter anderem Kerstin, vom Foodblog My cooking love affair.

14_IMG_8426

Die meisten Blogger bereiteten übersichtliche Portionen auf diesen kleinen Tellern zu.

15_IMG_8433

Während in der Steakschaft fleißig gewerkelt wurde, versorgten Danijel und Sebastian ihre Facebook-Fans mit den neuesten News im LiveChat.

16_IMG_8431

Schön zu sehen, dass die Steakschaft mit den allerneuesten Grills und Grill-Tools ausgestattet ist. Es wurde so gut wie jeder Wunsch erfüllt werden.

17_IMG_8427

Hier ist Kevin zu sehen, der seine Double Cheeseburger zubereitet.

18_IMG_8438

Zwischendurch sei angemerkt, dass wirklich jedes(!) der unendlich vielen Gerichte ausgesprochen gut schmeckte.

19_IMG_8440

Wenn ihr solche Mega-Burger seht, könnt ihr euch vorstellen, dass an diesem Tag unmöglich Hunger aufkommen konnte. Selbstverständlich gab es für jeden Gast „nur“ einen halben Burger.

20_IMG_8446

Zwischendurch holte Dirk Ludwig immer mal wieder ein neues Steak aus seinen heiligen Reifeschränken. Der Beefer war an dem Tag ein beliebtes und oft benutztes Grillgerät.

21_IMG_8455

Hier führte uns Dirk den geschmacklichen Unterschied von Beef aus dem Reifebeutel, Aqua Aged und Dry Aged vor. Mir schmeckte das Dry Aged Beef am allerbesten.

22_IMG_8461

Wie bereits erwähnt – wo man auch hinguckte sah man die tollsten Fleischstücke liegen bzw. stehen.

23_IMG_8462

Stefan hat bei jedem Blogger-Treffen eine Überraschung in petto. Dieses Mal verfeinerte er sein Roastbeef auf rotem Linsenvinaigrette mit einem selbst gebeiztem Eigelb.

IMG_8466

Einfach perfekt – fürs Auge und für den Gaumen.

IMG_8468

Tim gab sich am heutigen Tag mit allem anderen als Carpaccio ab.

IMG_8477

Kennt ihr eigentlich Christian? Das ist der Kopf, den ihr in den vielen erfolgreichen Videos von Cook with ME.AT nicht(!) sehen könnt. Seine Art das Messer und Fleisch zu halten erkennt ihr jedoch sicherlich auf Anhieb wieder!

IMG_8483

Hier half er Danijel bei der Zubereitung seiner T-Bone-Steaks mit flambierter Cognacsauce.

24_IMG_8472

Einfach köstlich!

IMG_8485

Nun ging es Schlag auf Schlag, sodass der Otto-Normal-Esser aus Kapazitätsgründen schonmal den ein oder anderen Gang auslassen musste.

IMG_8490

Camorra Cut mit Altbier-Jus von Sebastian und Tim. So etwas isst man nicht jeden Tag!

IMG_8493

Wie heißt es immer so schön? – An meinem Steak kommt nur Salz und Pfeffer oder Chimichurri. Diesen Wunsch beherzigte Andreas und bereitete schmackhafte Chimichurri-Burger zu.

IMG_8502

Verzeiht mir bitte, dass ich nicht jedes Gericht fotografieren konnte. Zu interessant waren die vielen interessanten Gespräche die ich mit den tollen Gästen führte.

Schön, dass auch die Frau von Tobias mit dabei war. Anni betreibt den Blog Anni’s wunderbare Backwelt und überraschte Dirk und seine Gäste mit einer über 5 kg schweren T-Bone-Torte.

IMG_8509

Einfach klasse der Geschmack der Torte.

IMG_8510

Am frühen Abend ging es zum gemütlichen Teil des Tages über, bei dem wir bei guter Musik und guten Getränken bis in die späte Nacht weiter feierten. Nach Mitternacht bereiteten Sebastian, Tim, Christian und Stefan in einer Gemeinschaftsaktion noch eine Pfanne Blutwurst zu.

IMG_8511

Dazu kredenzten sie karamellisierte Apfelspalten, verfeinert mit Stefans gebeiztem Eigelb. Unfassbar lecker!

IMG_8513

Und so oder so ähnlich endete der Erste Tag in der Steakschaft, sodass ich höchstzufrieden in das maximal 50 Meter entfernte Bett des gegenüberliegenden Hotels einmarschieren durfte.

Am Sonntag Morgen gegen 10.00 Uhr traf sich wieder die gesamte Meute wohlgelaunt, jedoch noch etwas müde in der Steakschaft und war bereit zum Wursten. Dirk verriet uns die wichtigsten Zahlen, Daten und Fakten, mit denen nichts schief laufen sollte.

IMG_8535

Pro 1 kg Hack empfiehlt Dirk 18 – 20 g Salz, ca. 5 – 8 g Gewürze (ca. 5 – 7 verschiedene nach Wahl) und bis zu 10 Prozent Flüssigkeit in Form von Käse, Bier, Wein o. ä.
Von frischem Gemüse, Gewürzen und Kräutern bis zu Harzer Käse, Preiselbeeren Nuss-Nougat-Creme und Weinen stellte uns Dirk alles nötige zur Verfügung.

IMG_8530

Jeder Gast bekam 2 kg Fleisch zur Verfügung. Der Kreativität war keine Grenzen gesetzt.

IMG_8532

Ich entschied mich für die eher todsichere Wurst die schmecken musste. – Ohne große Experimente! Dazu verwendete ich neben den Basis-Salz, 1500 g Rind, 500 g Schwein, frischen Thymian, frische Peperoni und Zwiebeln, Paprikapulver, Pfeffer und Balsamico.
Dirk bereitete anschließend die Wurstpresse vor und stülpte den Naturdarm auf das Wurstfüllhorn.

IMG_8538

Schon ging es los und der Darm wurde in Windeseile von mir gefüllt.

IMG_8548

Ganz zum Schluss wurden die einzelnen Würstchen abgedreht. Drei von den Würstchen landeten zur Verkostung direkt auf dem Grill, die anderen durften mit nach Hause genommen werden. Ich denke, dass sie allen gut geschmeckt hat. – Ich fand sie einfach Spitze!

IMG_8555

So endete ein wunderschönes Wochenende, welches mir noch sehr lange in Erinnerung bleiben wird. Tolle Gäste, die ich zum größten Teil schon im Vorfeld kannte und mich immer wieder freue sie erneut wieder zu sehen, und einen ganz tollen Gastgeber, wie er besser nicht sein konnte.

Vielen Dank lieber Dirk für dieses schöne Wochenende. Dir ist es gelungen, ein kunterbuntes Team aus Grill-, BBQ- und Foodbloggern/innen einzuladen, die zwei Tage lang Spaß, Spannung und Freude miteinander hatten und viel über Fleisch und Wurst gelernt haben.

Bis zum nächsten Mal – ich komme garantiert wieder!

zz_IMG_8524

PS: Kaum zu Hause angekommen, musste ich meiner kleinen Familie meine selbst gemachte Wurst grillen. Genauso wie ich, waren sie vom geschmacklichen Resultat sehr angetan. Also – demnächst wird bei bigBBQ.de öfter mal gewurstet.

IMG_2408

IMG_2409