John Stone Dry Aged T-Bone mit Karottenfrischkäserolle

Erinnert ihr euch noch? – Neben dem vor wenigen Wochen gegrillten, durch seinen intensiven Fleischgeschmack sehr beeindruckenden John Stone Ribeye Steak (Entrecôte) von Albers Food, präsentierten wir euch eine unglaublich leckere Frischkäserolle mit Pistazien, Walnüssen, Cranberries und Honig (zum Rezept…).

An eurem zahlreichen positiven Feedback, u. a. über unseren Instagram-Account, konnten wir nach der Veröffentlichung unserer IG-Story erkennen, wie sehr euch diese Kombination gefallen hat. Daraufhin haben wir uns auf die Fahne geschrieben, so schnell wie möglich eine weitere Frischkäserolle zuzubereiten und sie zu einem weiteren aus Irland stammenden und von Albers in Deutschland vertriebenen, wochenlang trocken gereiften John Stone Dry Aged T-Bone Steak zu servieren. Soviel vorab: Es lohnt sich sehr dieses Kombination nachzugrillen!

Solltet ihr ebenfalls Interesse an dem hochqualitativen Fleisch von Albers Food haben, verwendet bei eurer Erstbestellung den Rabatt-Code „bigbbq“ und erhaltet ganze 15 % Rabatt auf eure gesamte Bestellung!

Zutaten
1,2 kg John Stone Dry Aged T-Bone Steak (von Albers Food)
500 g Karotten
5 EL Butter zum Andünsten
5 Eier
1,5 TL Zucker
2 EL Speisestärke
1 EL mittelscharfen Senf
250 g Frischkäse
5 Frühlingszwiebeln
3 Radieschen
feines Meersalz
Cayenne Pfeffer (z. B. Ankerkraut Cayenne Pfeffer)
Chili Flocken (z. B. Ankerkraut Chili Flocken)
guter Pfeffer (z. B. Ankerkraut Pfeffer Symphonie)

Zubereitung der Frischkäserolle

Die Karotten schälen und anschließend mit einer Reibe grob raspeln.

In einer Pfanne die Butter zum Schmelzen bringen. Wir nutzen Outdoor dazu gerne das CASO DESIGN TC 2100 Induktionskochfeld (zum Testbericht…).

Die geraspelten Karotten hinzufügen, einige Minuten andünsten, dabei mit Meersalz, Cayenne Pfeffer, Chili Flocken, gutem Pfeffer, Zucker und Senf würzen und anschließend auskühlen lassen.

Die 5 Eier trennen und anschließend das Eiweiß, zusammen mit einer Prise Salz steif schlagen.

Zunächst das Eigelb in die Karottenmasse rühren.

Nun die Stärke und dann das steif geschlagene Eiweiß in die Karottenmasse unterheben.

Die Karottenmasse auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech ausbreiten und im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten lang backen.

Damit der Teig nach dem Backen weich und formbar bleibt, auf ein Küchentuch stürzen, mit einem weiteren Küchentuch abdecken und anschließend auskühlen lassen.

Für die Zubereitung der Füllung werden zunächst die Frühlingszwiebeln und die Radieschen klein gehackt.

Das klein gehackte Gemüse zu dem Frischkäse geben, mit Salz und Pfeffer würzen und anschließend sorgfältig verrühren.

Die Frischkäsefüllung gleichmäßig auf die gebackene Karottenmasse streichen.

Fest zu einer Rolle aufrollen und anschließend in Alufolie oder Frischhaltefolie einwickeln und schlussendlich im Kühlschrank kalt stellen.

Zubereitung des T-Bone Steaks

Das 1,2 kg schwere John Stone Dry Aged T-Bone Steak ca. 1,5 – 2 Stunden vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen und Raumtemperatur annehmen lassen.

Den Grill, in unserem Fall der Monolith Classic in der Burnout Kitchen, auf direkte hohe Hitze vorbereiten.

Das Steak von beiden Seiten großzügig mit Salzflocken oder Fleur de Sel bestreuen und anschließend jeweils von beiden Seiten für ca. 90 Sekunden scharf angrillen (hier im Video…).

Nach dem scharfen Angrillen den Grill durch Zuhilfenahme der Deflektorsteine auf indirekte Hitze umbauen, die Be- und Endlüftung auf ein Minimum reduzieren und anschließend das Steak bei einer maximalen Gartemperatur von 150°C auf eine Kerntemperatur von ca. 52 – 54°C garziehen lassen.

Das Steak in Tranchen schneiden und anschließend sparsam mit Fleur de Sel und fermentierten Kompot Pfeffer würzen.

Die beiden Enden der Karottenfrischkäserolle abschneiden und zu dem Steak servieren.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

John Stone Ribeye an Frischkäserolle mit Pistazien u. Cranberries

Neben der Frischkäserolle mit Pistazien, Walnüssen, Cranberries und Honig, ist der heutige Hauptdarsteller ein John Stone Ribeye Steak (Dry Aged) von Albers Food.

Das von John Stone aus Irland stammende und von Albers in Deutschland vertriebene Ribeye Steak (Entrecôte) wird wochenlang trocken gereift (Dry Aged) und beeindruckt durch seinen intensiven Fleischgeschmack.

Immer noch gilt: Verwendet bei eurer Erstbestellung bei Albers den Rabatt-Code „bigbbq“ und erhaltet ganze 15 % Rabatt auf eurer gesamten Bestellung!

Bei dieser Gelegenheit stellen wir euch unseren neuen Oberhitzegrill „O.F.B.“ von Otto Wilde Grillers vor, welcher auf einer ausziehbaren Standfläche unserer Burnout Kitchen steht.

Das optimale Team zur Zubereitung eines perfekten Steaks: Der „O.F.B.“ von Otto Wilde Grillers zum scharfen Angrillen von Steaks und der Monolith Classic zum Nachgaren auf die gewünschte Kerntemperatur.

Zutaten
600 g John Stone Ribeye Steak, Dry Aged (von Albers Food)
Ankerkraut Steak & BBQ Salzflocken
1 Baguette
300 g Frischkäse
2 EL Honig
ca. 30 Pistazien
ca. 30 Cranberries
ca. 4 – 5 Walnüsse
1 Messerspitze gehackten Rosmarin
feines Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung der Frischkäserolle mit Pistazien, Walnüssen, Cranberries und Honig

Den gekühlten Frischkäse in Form der späteren Rolle auf Frischhaltefolie streichen.

Die Frischhaltefolie an der Längsseite anheben und damit den Frischkäse zu einer Rolle formen. Sparsam mit Salz, Pfeffer und Rosmarin würzen.

Die Walnüsse knacken, sowie die Pistazien schälen und zusammen mit den Cranberries klein hacken und vermischen.

Die Walnuss-Pistazien-Cranberries-Mischung auf einer sauberen Arbeitsfläche verteilen und anschließend die Frischkäserolle darauf abrollen und ggf. mit einem Messer andrücken.

Vor dem Servieren mit Honig beträufeln.

Zubereitung des John Stone Ribeye

Damit das Fleisch im Kern nicht zu kalt ist, ca. 2 Stunden vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen und Raumtemperatur annehmen lassen.

Den Oberhitzegrill, in unserem Fall der O.F.B. von Otto Wilde Grillers, an die Gasflasche anschließen und vorheizen. Wir nutzen dazu einen speziellen Gas-Schlauch mit Schnellkupplung, welcher ganz einfach an der in unserer Burnout Kitchen eingelassenen Gassteckdose angeschlossen wird.

Übrigens, die dazu notwendige Gasflasche steht im Unterschrank auf einer ausziehbaren Standfläche.

Damit eine schmackhafte Salzkruste entsteht, das Steak beidseitig großzügig mit Steak & BBQ Salzflocken bestreuen und durch Zuhilfenahme des O.F.B. eine leckere durchgehende Kruste verleihen.

Das scharfe Angrillen mit dem O.F.B. geht unglaublich schnell. – Wir haben die komplette Zubereitung des Steaks in bewegten Bildern festgehalten. – Hier entlang…

Anschließend gart das Steak im Monolith Classic bei einer Gartemperatur von ca. 150°C, auf eine Kerntemperatur von ca. 52°C und wird nach einer kurzen Ruhephase von ca. 5 Minuten tranchiert.

Das John Stone Ribeye von Albers Food würzten wir mit Ankerkraut Finest Pepper. Die Frischkäserolle mit Pistazien u. Cranberries schmeckt ausgezeichnet auf Baguette-Scheiben oder kleine Party-Brötchen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Albers Tomahawk Steak m. Bärlauch-Pesto u. mediteranen Brötchen

Es ist wieder Bärlauch-Zeit! – In den Monaten März bis Mai, zieht es uns seit sehr vielen Jahren immer wieder nach draußen in den Wald, um frischen Bärlauch zu pflücken. Neben Bärlauch-Butter (zum Rezept…), bereiten wir auch sehr gerne Bärlauch-Pesto zu. Dieser schmeckt nicht nur hervorragend zu Fleisch, sondern auch als Brotaufstrich oder zu Pasta.

Neben dem Bärlauch-Pesto und den mediterranen Brötchen, ist der heutige Hauptdarsteller ganz klar dieses wunderschöne John Stone Tomahawk Steak von Albers.

Für uns, die bereits dutzende Male Tomahawk Steaks vergrillten, ist und bleibt der Anblick dieses an ein Kriegsbeil erinnerndes Steaks eine absolute Augenweide. Das von John Stone aus Irland stammende und von Albers in Deutschland vertriebene Tomahawk Steak wird wochenlang trocken gereift (Dry Aged) und beeindruckt durch seinen intensiven Fleischgeschmack.

Übrigens: Verwendet bei eurer Erstbestellung bei Albers den Rabatt-Code „bigbbq“ und erhaltet ganze 15 % Rabatt auf eurer gesamten Bestellung!

Zutaten
1.2 kg John Stone Tomahawk Steak (Albers)

für die mediterranen Brötchen
175 ml lauwarmes Wasser
350 g Mehl
0,5 Würfel Hefe
1 EL Olivenöl (z. B. Sin Oil)
2 TL Zucker
2 TL Salz
50 g getrocknete Tomaten in Öl
10 g Rucola
30 g schwarze Oliven
1 Chillischote

für das Bärlauch-Pesto
1 sehr großer Bund Bärlauch
50 g Pinienkerne
50 g Pekannüsse
50 g Kürbiskerne
500 ml Olivenöl (z. B. Sin Oil)
100 g Parmesan
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
grobes Meersalz

Zubereitung der mediterranen Brötchen

Einen halben Würfel Hefe in 175 ml lauwarmen Wasser auflösen. 1 EL Olivenöl, 2 TL Zucker und 2 TL Salz hinzufügen. Nach und nach 350 g Mehl einrühren und mit einer Küchenmaschine zu einem glatten Teig verarbeiten.

Währenddessen 50 g getrocknete Tomaten, 10 g Rucola, 30 g schwarze Oliven und 1 Chillischote klein schneiden.

Das klein geschnittene Gemüse mit der Hand in den Teig kneten und anschließend in 16 Portionen teilen.

Die einzelnen Rohlinge rund schleifen und für ca. 20 min. gehen lassen.

Den Pizzastein auf dem Grill (z. B. Burnhard Fat Fred) legen, und ca. 15 min. lang bei ca. 200°C vorheizen. Die mediterranen Brötchen anschließend ca. 15 – 18 min. lang backen.

Zubereitung des Bärlauch Pestos

Die unter Wasser gereinigten Bärlauchblätter gründlich trocknen, grob hacken, zusammen mit den Pinienkernen, Pekannüssen und Kürbiskernen in eine hohe Schüssel geben und anschließend mit einem Pürierstab zerkleinern. Währenddessen nach und nach das Olivenöl einrühren, anschließend geriebenen Parmesan unterheben und mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und groben Meersalz abschmecken.

Zubereitung des Tomahawk Steaks

Das Tomahawk Steak ca. 2 Stunden vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen und Raumtemperatur annehmen lassen.

Den Grill auf maximale Temperatur vorheizen. Im Falle des Burnhard Fat Freds werden beide Keramik-Brenner genutzt, die den gusseisernen Grillrost auf bis zu 700°C erhitzen.

Das Tomahawk Steak jeweils für ca. 30 – 45 Sek. auf der 10 Uhr-Stellung und anschließend auf der 2.00 Uhr-Stellung grillen. Den Vorgang mit der anderen Seite wiederholen.

Den Grill auf eine Garraumtemperatur von ca. 150°C reduzieren und das Steak in den indirekten Bereich legen. Den Temperaturfühler des Digital-Thermometers in das Fleisch stecken und bis zu einer Kerntemperatur von ca. 52°C garen.

Das Tomahawk Steak nach einer ca. 5-minütigen Ruhephase in Tranchen schneiden und zusammen mit dem Bärlauch-Pesto und den mediterranen Brötchen servieren.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Alter Heydt 1860er – Das Steak aus dem gelagerten Korn

Erinnert ihr euch noch? – Ich für meine Person habe regelrecht immer noch den extravaganten und super spritzigen Geschmack, des direkt in 52°C warmen Gin Tonic gegarten und mit dem Beefer XL finalisierten Edel-Steak im Munde. Diese, Anfang 2018 überaus erfolgreich durchgeführte Zubereitungsmethode, hat es sogar bis ins neue Beefer 2-Buch geschafft und überzeugte in den letzten Monaten viele Fleisch-Fans.

Seit meinen ersten Erfolgen bin ich stets auf der Suche nach neuen nativen Sous-Vide-Rezepten und forschte in letzter Zeit viel in Richtung Wein, Bier und Korn. Während ich mit Wein und Bier bislang gute Erfolge zu verzeichnen hatte, erfuhr ich mit Korn eher mittelmäßigen Erfolg. – Bis heute! – Denn zum Glück lernte ich vor kurzem Hendrik Heydt, Juniorchef der privaten Kornbrennerei H. Heydt kennen.

Heydt gelagerter Korn

Während unseres ersten Telefonats schwärmte Hendrik regelrecht von seinem gelagerten Korn. Um ehrlich zu sein, konnte ich mir zu diesem Zeitpunkt noch überhaupt kein Bild darüber machen, wie gelagerter Korn tatsächlich schmecken würde. – Zu sehr hatte sich bei mir beim Wort „Korn“ der typische klare „Kurze“ im Kopf eingeprägt, dessen Geschmack ich pur nicht sonderlich präferiere.

Je mehr Details mir Hendrik über die Herstellung und Lagerung von gelagerten Korn verriet, umso höher stieg meine Neugierde, weshalb ich mir verschiedene Destillate zur Degustation schicken ließ.

Die private Kornbrennerei Heydt führt neben diversen Spirituosen aus den Rubriken Korn, Kräuter, Hofernte, Power und regionalen Spezialitäten u. a. drei sehr hochwertige gelagerte Körner in ihrem Programm: „Alter Heydt 1860er“, „Edition III – Jahrgang 2018“ und „Edition S9“, die in den letzten Jahren allesamt Auszeichnungen auf diversen Wettbewerben eingespielt hatten.

Zur Verköstigung traf ich mich zu Hause mit einem sehr guten Freund, der große Vorliebe für hochwertiges Essen und ausgezeichnete Spirituosen besitzt und über diese kompetent urteilen kann. Um es kurz zu machen: Alle drei gelagerten Körner schmeckten uns ausgezeichnet!

Durch die Lagerung des Weizen-Korns in teilweise mehreren ehemaligen Sherry-, Cognac- und Bourbon-Fässern entfalten sich die Aromen im Korn, geben ihm die Gold-Bernstein-schimmernde Farbe und das exklusive Aroma, welches uns u. a. an einen guten Whiskey erinnert. Ich hätte im Vorfeld nicht gedacht, dass mich der Geschmack so sehr anspricht!

Bevor wir nun zum Thema „Steak aus gelagerten Korn“ kommen, nachfolgend noch einige Informationen zu den drei hochwertigen Flaschen.

Alter Heydt 1860er

Während der „Alter Heydt 1860er“ die Namensgebung vom Gründungsjahr der privaten Kornbrennerei erbte, reifte er über 5 Jahre hinweg in diversen Fasstypen mit unterschiedlichsten Vorbelegungen. Da der „Alter Heydt 1860er“ jedem schmeckt, ist er laut Hendrik Heydt „everybody´s darling“.

Seine Eckdaten: „Alter Heydt 1860er“; 34,1% vol.; 0,5 l, 18,00 EUR

In diesen Fässern reift der „Alter Heydt 1860er“.

Übrigens, alle Fässer sind verplombt und dürfen nur im Beisein des Zolls geöffnet werden.

Edition III – Jahrgang 2018

Anders beim „Edition III – Jahrgang 2018“, bei dem ein Teil des Weizen-Korns zunächst jahrelang in ehemaligen Sherry-Fässern reift und der andere Teil in ehemaligen Cognac-Fässern. Anschließend vollenden die beiden getrennt gereiften Destillate zusammen in ehemaligen Bourbon-Fässern. Bei unserem Besuch in der privaten Kornbrennerei konnten wir uns sogar davon überzeugen, dass es sich nicht um irgendwelche Bourbon-Fässer handelt, sondern um ganz bestimmte: Es sind ehemalige Jack Daniel´s Fässer, des berühmten Tennessee-Whiskeys aus Lynchburg (USA).

Seine Eckdaten: „Edition III – Jahrgang 2018“; 40,4% vol.; 0,7 l, 33,00 EUR; Limitiert auf 1.604 Flaschen

Edition S9

Die auf 1.192 Flaschen limitierte Edition S9 reifte 7 Jahre lang in einem ganz besonderen Fass, in dem zuvor ein schwerer Oloroso Sherry lagerte. Die Flasche der „Edition S9“ ist wunderschön und ähnelt einem Parfum Flakon. Man sieht gleich auf dem ersten Blick, dass in dieser Flasche etwas ganz Besonderes schlummert.

Eine kleine Anekdote am Rande, die ich hoffentlich verraten darf: Rechtzeitig vor vollendeter Reifung der Edition S9, erinnerte Hendrik Heydt seine Kollegen wiederholt daran, dass noch ein Name für die neuste Edition gefunden werden musste. Nachdem viele Namensvorschläge besprochen wurden, jedoch noch keiner auf jedermanns Gegenliebe stieß, fiel der Vorschlag, die neue Edition aus Fass „S9“ doch einfach „Edition S9“ zu nennen.

Seine Eckdaten: „Edition S9“; 35% vol.; 0,5 l, 45,00 EUR; Limitiert auf 1.192 Flaschen

Auf dem folgenden Bild ist das besondere „S9“-Fass zu erkennen.

Die Spatzen pfiffen von den Dächern, dass im Fass „S11“ (oben links im Folgebild) ein ähnlich guter gelagerter Korn reift und er es wert sei, zu einer neuen Edition abgefüllt zu werden.

Zubereitung des „Alter Heydt 1860er“ Steaks

Zutaten
1 Dry Aged Galicien Entrecôte (Gourmetfleisch.de)
0,5 l Alter Heydt 1860er (1 Flasche)
0,5 l Wasser
3 EL Grafschafter Sirup

Den kleinen Topf mit dem gelagerten Korn füllen.

0,5 Liter Wasser hinzufügen, anschließend das Caso Induktionskochfeld auf 52°C einstellen und den Temperaturfühler in die Flüssigkeit eintauchen.

2 EL Grafschafter Sirup in die Flüssigkeit rühren.

Das Steak für ca. 3 Stunden in die Flüssigkeit legen. Nach ca. einer Stunde sollte das relativ flache Steak im Kern bereits die 52°C erreicht haben. Die weiteren 2 Stunden dienen dazu, dass immer mehr Alkohol verfliegt und immer mehr Aromen in das Fleisch ziehen.

Nach 3 Stunden das Steak aus der Flüssigkeit nehmen, anschließend mit einem Küchentuch sehr gut trocknen.

Dem Steak im Beefer XL, für ca. 30 – 45 Sekunden je Seite, eine durchgehende Kruste verleihen.

Es erwartet euch eine wunderschöne Steak-Kruste.

Nachdem das Steak tranchiert wurde, sollte es je nach Vorlieben ganz leicht mit Fleur De Sel gesalzen werden.

Ein absoluter Hochgenuss, mit einem unbeschreiblichen, nie dagewesenen Fleischgeschmack. Bei nächster Gelegenheit werde ich meine Steaks auf alle Fälle auch in dem gelagerten Korn der anderen beiden Flaschen baden lassen. – Bis dahin schenke ich zukünftig für meine Gäste öfter mal einen ein und freue mich auf die verwunderten Gesichter, wie lecker gelagerter Korn schmecken kann!

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Eins noch: In den uralten Gewölben des Fasskellers sah ich während meines Besuchs noch unendlich viele weitere Fässer, deren Inhalt in einigen Jahren fertig gereift sein werden. Darunter nicht nur gelagerter Korn, sondern auch weitere ganz besondere Schätzchen. – Lasst euch in den nächsten Jahren überraschen!

Galloway-Fleisch aus Schleswig Holstein (Nordisch Geniessen)

Gibt es das wirklich? – Bio-Fleisch von glücklichen Rindern in erstklassiger Qualität? – Bestimmt, irgendwo, aber eher erinnert mich dieser Satz an ein Werbeversprechen, bei dem Otto Normalverbraucher auf dem ersten Blick nur sehr schwer herausbekommen kann, woher das Fleisch exakt stammt und wie es dem Rind während seiner Lebzeit wirklich ergangen ist.

Um es vorweg zu nehmen: Ich konnte mich von glücklichen Rindern mit erstklassiger Fleisch-Qualität überzeugen! Ich bin immer noch schwer von meinem Besuch bei Anja Hafke und ihrem Ehemann Joachim Neeb von Nordisch Geniessen in Schleswig Holstein begeistert.

Mein Interesse war geweckt

Vor einiger Zeit bekam ich einen Telefonanruf von Joachim, in dem er enthusiastisch von dem jüngst gegründeten Unternehmen „Nordisch Geniessen“ seiner Ehefrau Anja berichtete.

Anja war 10 Jahre lang überzeugte Vegetarierin, bis sie vor ca. 2 Jahren ihr 2. Kind erwartete und ab Beginn der Schwangerschaft sicherstellen wollte, dass ihr Kind u. a mit ausreichend Eisen und Vitamin B12 versorgt wird, welches bekanntlich in Fleisch vorhanden ist.

Anstelle Ersatzpräparate einzunehmen, begaben sich Anja und Joachim auf die Suche nach einem Fleischerzeuger, der 100-prozentig nachweisen konnte, dass seine Rinder weder mit genmanipulierten Futter, noch mit wachstumsfördernden Hormonen oder vorsorglich verabreichten Antibiotika belastet wurden.

Joachim spricht heute noch davon, wie glücklich er ist, unweit ihres Wohnorts Brokstedt (Schleswig Holstein), im ca. 6 km entfernten Hagen, den Galloway-Züchter Jürgen Greiner kennengelernt zu haben.

Jürgen Greiner ist seit vielen Jahren Galloway-Züchter und sorgt sich um seine ca. 200 Tiere, die ganzjährig auf großen Weideflächen leben. Sobald die Rinder ihre Schlachtreife erlangen, werden sie in den nahegelegenen, höchstens 30 km entfernten Schlacht-Betrieb gebracht.

Nach der Schlachtung wird das Fleisch der Färsen ca. 4,5 Wochen lang abgehängt, bevor es anschließend zerlegt, verpackt und zum Besteller versendet wird.

Was uns u. a. sehr beeindruckt hat, ist die Tatsache, dass das Tier erst dann geschlachtet wird, wenn alle Galloway Fleischpakete verkauft wurden. Das bedeutet, nachdem das letzte Fleischpaket bestellt wurde, vergehen ca. 4,5 Wochen (Schlacht- und Reifezeit), bis das Fleisch per Versanddienstleister beim jeweiligen Besteller eintrifft.

Apropos Versand: Joachim erzählte mir am Telefon des Weiteren, dass die Verpackung aus einem sehr umweltschonenden Material gefertigt sei und auf Styropor u. ä. verzichtet. – Dazu später mehr.

Diese Vorgeschichte machte mich so neugierig, dass ich mit meiner Familie zu Anja und Joachim in das ca. 340 km entfernte Brokstedt reiste, um mir die Tiere einmal genauer anzuschauen und das Drumherum kennenlerne.

Zu Besuch bei Nordisch Geniessen

Nach dem äußerst gastfreundlichen Empfang mit Kaffee, Schokokuchen und tollen ersten Gesprächen, fuhren uns Anja und Joachim mit dem Auto zu der etwa 6 km entfernten ersten Weide.

An dem wunderschönen sonnigen, leicht bewölkten Tag sahen wir eine unendlich lange und breite übergrüne Weide mit lauter schwarz-braunen Galloway-Rindern am Horizont.

Als wir die Weide betraten und einige Meter weiter liefen, hatten wir fast das Gefühl, wir seien in Irland.

Je näher wir an die Galloways herankamen, umso deutlicher wurde ihre Gestalt. Die hornlosen Galloways sind im Gegensatz zu vielen anderen Rassen deutlich kleiner. Durch ihr zotteliges und kuscheliges Fell sehen sie so niedlich aus, dass man sie am liebsten in den Arm nehmen und mit ihnen kuscheln möchte.

Je nachdem wie das Licht auf das Fell trifft ist ersichtlich, dass die friedfertigen, genügsamen und widerstandsfähigen Galloways eher rot-braunes als schwarzes Fell besitzen.

Einige Zeit später fuhr auch Galloway-Züchter Jürgen Greiner zufällig an seiner Weide vorbei, sah sofort die „Fremdlinge“ und hieß uns herzlich willkommen.

So wie wir von bigBBQ.de fast schon besessen von Grill-, BBQ- und Outdoor-Cooking sind, so ist es Jürgen auf einer sehr angenehmen Weise mit seinen Galloways. Man konnte ihn fragen, was man wollte, er hatte auf jeden Fall die passende Antwort parat.

Für mich fast unvorstellbar: Die Galloways leben tatsächlich 365 Tage lang auf der Weide! – Ob bei Regen oder Schnee, bei Sonnenschein oder Starkwind, bei Nacht oder bei Tag. In den Wintermonaten werden lediglich Heusilage, Stroh und Rübenschnitzel dazu gefüttert.

Durch die natürliche und gesunde Ernährung der Tiere und der Reifezeit besitzt das Fleisch der Galloways laut Jürgen einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren, anderen essentiellen Fettsäuren und ist reich an ungesättigten Fettsäuren.

Sehr beeindruckend war des Weiteren die Ruhe, die die Tiere auf der Weide ausstrahlten. Als uns Jürgen erzählte, wir dürften den großen Bullen streicheln, dachten wir zuerst es sei ein Scherz. – Weit gefehlt, denn der große Bulle ließ so gut wie alles mit sich machen und genoss sichtlich das Streicheln seines Fells.

Zum Schluss der Tour schauten wir uns u. a. die Trink-Stellen sowie die Schattenplätze der Galloways an und machten zum Andenken an den schönen Tag noch flink ein Selfie mit Jürgen, Joachim und Anja.

Wir sind uns absolut sicher, dass es den Rindern nicht besser ergehen kann als bei Jürgen auf der Weide zu leben.

Der Online-Fleischversand

Auf der Internetseite www.nordisch-geniessen.de kann unter drei verschiedenen Fleischpaketen ausgewählt werden.

Das Galloway Fleischpaket Grill & Burger
Das Premium Fleischpaket Mini
Das Premium Fleischpaket

Da in der Vergangenheit die Burger-Patties bei den Kunden überaus gut angekommen sind, bieten Anja und Joachim zusätzlich noch das Galloway-Hackfleisch-Paket, sowie andere Spezialitäten an.

Das Fleisch wird frisch und vakuumiert versendet, über Nacht transportiert und erreicht spätestens bis 12 Uhr am nächsten Werktag den Besteller.

Der Durchschnittspreis der Fleischpakete liegt bei ca. 30 EUR / Kilogramm. Für den Versand und die Verpackung werden pro Bestellung 9,90 EUR berechnet, zahlbar per PayPal oder Vorauskasse.

Wir haben uns einige Tage nach unserem Besuch das „Galloway Fleischpaket Grill & Burger“ bestellt und wollten mehr über die aus umweltschonenden Material gefertigte Versandbox und vor allem dem köstlichen Fleisch erfahren.

Die Landbox

Am angekündigten Versandtag erreichte uns gegen 11.00 Uhr unsere Fleisch-Bestellung.

Das frische vakuumierte Fleisch wird mit gefrorenen Kühlelementen aus reinem Wasser gekühlt. Laut Anja und Joachim wird durch Zuhilfenahme eines Kühlmittelrechners die tatsächlich benötigte Menge an Kühlelementen, unter Berücksichtigung der Transportdauer, Aussentemperatur und Paketgröße, individuell berechnet.

Neben einer Willkommens-Broschüre und einem Flyer lag unserer Bestellung des Weiteren ein personalisiertes Anschreiben mit einem Rabatt-Code für die nächste Bestellung bei.

Die Landbox besteht von außen aus Karton und wird von innen mit Strohwänden ausgekleidet.

Das „Galloway Fleisch Grill & Burgerpaket“ besteht aus 4,2 kg Fleisch und Wurst:

2 x 120 g Galloway Filetsteak
2 x 200 g Galloway Entrecôte
2 x 180 g Galloway Steak
2 x 500 g Galloway Braten
12 x 120 g Galloway Hamburger (m. Salz & Pfeffer gewürzt)
10 x 75 g Galloway Grillwurst (ausschließl. natürl. Gewürze)
1 RÖSLE Burgerpresse

Das Fleisch wurde sehr kalt geliefert, sodass selbst die frischen Burger-Patties bedenkenlos verzerrt werden können. Trotzdem ist unsere persönliche Empfehlung, Burger-Patties ausschließlich gefroren zu versenden.

Die Vergrillung und Verkostung

Zu allererst widmeten wir uns der Galloway Grillwurst, die wir ohne viel Chichi auf den Gasgrill grillten und im Brötchen mit Senf verzerrten. Ergebnis: Super-lecker und sehr saftig! Eine ganz ehrliche Grillwurst ohne übertriebenen Gewürzen.

Als nächstes wurden die beiden Galloway Entrecôtes zubereitet. Das erste Steak in der geschmiedeten Pfanne, das andere Steak gegart auf einem Spaten in offenem Feuer. Die Ergebnisse konnten sich sowohl sehen als auch schmecken lassen.

Zum Film-Ausschnitt…

Die beiden Braten bereiteten wir in einem Dutch Oven zu. Auch dieses Fleisch war sehr saftig und lecker! Da wir dieses Fleisch zusammen mit Gästen aßen, verzichteten wir aus Höflichkeit auf Fotos.

Die beiden weiteren Steaks und das Filet bereiteten wir auf der nagelneuen BBQ Disk von Moesta-BBQ zu. Wie zu erwarten, schmeckte es wieder einmal vorzüglich.

Die Burger-Patties aßen wir immer wieder mal zwischendurch in einem Burger mit selbstgemachten Buns. Meine Kinder liebten sie, weil sie nicht nur lecker waren, sondern mit jeweils 125 g sehr leicht und dünn.

Fazit

Weitflächige grüne Weiden! Friedfertige, genügsame und widerstandsfähige Galloways mit braunem zotteligen Fell! Top Haltung und Pflege! Kein(!) genmanipuliertes Futter, wachstumsfördernde Hormone oder vorsorglich verabreichtes Antibiotika! Schlachtung erst dann, wenn das ganze Galloway Rind verkauft wurde! Schnelle Bestell-Prozedur! Unkomplizierte Lieferung! Erstklassige Fleischqualität! Überaus nette Menschen hinter dem Unternehmen!

Das sind unsere Eindrücke und Eckdaten zum Besuch bei Nordisch Geniessen, unserer Fleischbestellung und unserer Verkostung. Beide Daumen hoch für das rundum durchdachte Konzept und eine dadurch eine absolute Weiterempfehlung von uns!

Dry Aged Ribeye Steak mit Jalapeno Poppers (light)

Wenn bei uns wieder einmal ein tolles Stück Fleisch auf dem Grill gelegt werden soll, stellt sich oft die Frage, welche Beilage es dazu geben soll. Neben den fast schon Standard-Beilagen wie Country Potatoes, KrautsalatChampignonpfanne & Co., haben sich bei uns seit vielen Jahren die Jalapeno Poppers in der Light-Variante etabliert.

Im Gegensatz zu den aufwendig in Teig gewälzten und anschließend frittierten Jalapeno Poppers, bedienen wir uns der Faulenzer-Variante mit nur sehr wenigen Zutaten und Arbeitsschritten.

Zutaten
800 g Dry Aged Ribeye Steak (yourbeef.de)
15 Jalapenos
150 g Frischkäse
250 g Bacon

Trotz der sehr schmackhaften Jalapeno Poppers, ist unser heutiger Hauptdarsteller selbstverständlich das 800 g Dry Aged Ribeye Steak von (yourbeef.de).

Zubereitung der Jalapeno Poppers

Die Jalapenos längs mit einem scharfen Messer teilen. Dabei aus optischen Gründen versuchen, den Stil während des Schnitts mit zu halbieren.

Mit einem kleinen Teelöffel das Kerngehäuse sorgfältig entfernen.

Die halbierten Jalapenos mit Frischkäse füllen und anschließend mit einer Bacon-Scheibe umwickeln. Der uns vorliegende Bacon war sehr dick, weshalb wir die jeweiligen Scheiben halbierten.

Das Dry Aged Ribeye Steak unter direkter hoher Hitze von beiden Seiten grillen und anschließend zum Erreichen der Kerntemperatur von ca. 54°C in den indirekten Bereich legen. Bei der Gelegenheit auch die Jalapeno Poppers auflegen und für ca. 20 – 30 Minuten bei ca. 150°C garen.

Nachdem das Steak tranchiert wurde, die weichen Jalapeno Poppers mit dem krossen Bacon einfach dazulegen und zusammen servieren.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Red Onion Burger mit Dry Aged Red Heifer Patties, Pulled Pork u. Curry Buns

Wieder einmal stehen bei uns die leckeren Dry Aged Red Heifer Patties und Curry Buns von eatventure.de auf dem Grillplan. Immer gut für einen perfekten Burger, wenn man zusätzlich noch ein wenig Pulled Pork eingefroren hat, welches sich sehr gut zusammen mit Barbecue Sauce auf einer gusseisernen Platte erwärmen lässt.

Ein weiteres absolutes Highlight sind die Red Onions, die ich vor kurzem erstmals in einem Burger-Restaurant aß. Der absolute Knaller! Die müsst ihr ebenfalls unbedingt einmal probieren!

Zutaten
Curry Burger Buns
Dry Aged Red Heifer Patties
Rucola
Pulled Pork
eingelegte Jalapenos
Cheddar Scheiben o. geriebenen Käse
Barbecue Sauce Cola
Mayonnaise

für die Red Onions
500 g rote Zwiebeln
25 ml Rhabarbersaft
Abrieb einer 1/2 Zitrone
250 ml heller Balsamico
100 ml Honig
2 EL frischen Thymian
0,5 TL Chiliflocken
0,25 TL Meersalz

Die roten Zwiebeln in Ringe schneiden.

Den hellen Balsamico, den Honig und den Rhabarbersaft in einen Topf zum Kochen bringen und anschließend die Zwiebelringe im Sud garen.

Den Abrieb einer 1/2 Zitrone, den frischen Thymian, die Chiliflocken und das Meersalz hinzufügen und noch einmal kurz aufkochen lassen. Ggf. in Einmachgläser füllen.

Die Dry Aged Red Heifer Patties unter hoher direkter Hitze für ca. 4 – 5 Minuten von jeder Seite grillen (medium), anschließend in den indirekten Bereich legen und mit Cheddar Scheiben oder geriebenen Käse belegen.

Das Pulled Pork auf einer gusseisernen Platte erwärmen und dabei mit Barbecue Sauce vermengen.

Und nun geht es zum Burger-Bau (von unten nach oben):

– Curry-Bun Unterseite
– Barbecue Sauce
– Dry Aged Red Heifer Patty mit Käse
– Rucola
– Red Onions (reichlich!!!)
– Pulled Pork mit Barbecue Sauce
– eingelegte Jalapenos
– Mayonnaise
– Curry-Bun Deckel

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit.

Irish Beef Cote de Boeuf mit Mexican Paprika u. Guacamole

Heute stelle ich euch ein leicht mexikanisch angehauchtes Rezept vor, welches garantiert der gesamten Familie schmecken wird! Die mit Crème fraîche beträufelten und mit Guacamole-Dip servierten gefüllten Paprikas passen hervorragend zu einem kräftigen 1 kg Steak, wie dem Dry Aged Irish Beef Cote de Boeuf.

Zutaten
1 kg Dry Aged Irish Beef Cote de Boeuf (gourmetfleisch.de)
Crème fraîche

für die gefüllten Paprikas (Mexican Style)
4 große rote Paprikaschoten
1 fein gewürfelte Zwiebel
150 g Cheddar-Käse
1 Dose Kidneybohnen
1 gute Hand voll gekochter Reis
1 TL Kreuzkümmel, gemörsert
2 TL Koriander, frisch o. pulverisiert
3 TL Paprika edelsüß
0,25 TL Cayennepfeffer
1 Dose Mais
200 ml Salsa
2 geraspelte Karotten
2 fein geschnittene Knoblauchzehen
Meersalz
gutes Olivenöl

für den Guacamole-Dip
2 reife Avocados
Saft einer halben Zitrone
2 – 3 fein geschnittene Knoblauchzehen
2 fein gewürfelte Tomaten o. Cocktailtomaten
1 EL Joghurt, natur
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung Guacamole-Dip

Nachdem die Avocados halbiert worden sind, den Kern entfernen, mit einem Esslöffel das Fruchtfleisch entnehmen und anschließend mit einer Gabel zu einer weichen Masse zerdrücken.

Der weichen Masse den Saft einer halben Zitrone, die fein geschnittenen Knoblauchzehen, die fein gewürfelten Tomaten und den Joghurt hinzufügen und anschließend mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und Meersalz würzen.

Zum Durchziehen für ca. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Zubereitung gefüllte Paprikas (Mexican Style)

Die großen roten Paprikas unter fließendem Wasser reinigen und anschließend den Deckel abschneiden, sowie mit einem Schälmesser das Kerngehäuse entfernen.

Mit gutem Olivenöl die feingewürfelte Zwiebel und die feingeschnittenen Knoblauchzehen andünsten und anschließend die o. a. Gewürze hinzufügen.

Die geraspelten Karotten, den Mais, die Kidneybohnen, den Reis, die Salsa und die Hälfte des Cheddar-Käses hinzufügen, unter ständigem Umrühren erhitzen und mit Meersalz abschmecken.

Die Paprikas auf den leicht geölten Boden einer feuerfesten Form (z. B. gusseiserne Pfanne) stellen, mit der zuvor zubereiteten Masse füllen und mit dem restlichen Cheddar-Käse bedecken.

Die Paprikas bei ca. 180°C für ca. 45 Minuten im indirekten Bereich garen.

Zubereitung des Dry Aged Irish Beef Cote de Boeuf

Während die Paprikas garen, den gusseisernen Rost des Grills auf maximale Hitze aufheizen und das Steak bereit halten.

Das Steak für jeweils ca. 60 Sekunden auf der 10.00 Uhr-Stellung und auf der 2.00 Uhr-Stellung grillen. Mit der anderen Seite ebenso verfahren.

Nach dem scharfen Angrillen das Steak in den indirekten Bereich des Grills legen, ggf. mit einem Temperatur-Messfühler versehen und bis zu einer Temperatur von ca. 52°C garziehen lassen.

Das wunderschöne Steak vor dem Aufschneiden für ca. 4 – 5 Minuten ruhen lassen.

Die gefüllten Paprikas erst kurz vor dem Servieren mit Crème fraîche beträufeln und den Guacamole-Dip beistellen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

133,33 Tage Dry Aged Rumpsteak mit Tornado Potatoes

Mit voller Vorfreude treten wir der heutigen Vergrillung entgegen.

– Unser erstes 133,33 Tage Dry Aged Rumpsteak
– Unser erstes (in heimischen Gefilden) gegrilltes Steak vom Weber PULSE 2000
– Unsere ersten selbstgemachten Tornado Potatoes

Zutaten
1 x 133,33 Tage Dry Aged Red Heifer Rumpsteak (eatventure.de)
4 große festkochende Kartoffeln
5 EL geschmolzene Butter
10 EL fein geriebenen Parmesan
1/2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1/2 TL Knoblauchpulver
1/2 TL Paprikapulver
1/2 TL Salz
1 kl. Strauch Petersilie

Tornado Potatoes

Jeweils einen dicken Schaschlik-Spieß längs durch die Kartoffeln schieben und mit einem sehr scharfen und dünnwandigen Messer spiralförmig bis auf den Spieß einschneiden.

Die einzelnen Scheiben auf den Spieß ganz vorsichtig auseinanderziehen.

Die gesamte Kartoffel gleichmäßig mit geschmolzener Butter übergießen.

Die Kartoffeln mit einer Mischung aus 10 EL fein geriebenen Parmesan, 1/2 TL frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer, 1/2 TL Knoblauchpulver, 1/2 TL Paprikapulver und 1/2 TL Salz bestreuen. Dabei darauf achten, dass die Mischung auch alle Zwischenräume erreicht.

Die Tornado Potatoes bei ca. 180 – 200°C für ca. 45 Minuten im Grill garen.

133,33 Tage Dry Aged Red Heifer Rumpsteak

Damit auf dem Steak eine durchgehende Kruste erzeugt werden kann, wird das Rumpsteak zu unserer Abwechslung auf der neuen Grillplatte des Weber PULSE 2000 gegrillt.

Ohne Hinzugabe von Butter, Öl o. ä., wird als Erstes die Fettseite des Rumpsteaks auf die heiße Grillplatte gelegt.

Sobald ausreichend Fett geschmolzen ist, wird das Steak im eigenen Fett gegrillt.

Bei dickeren Steaks empfiehlt es sich, das Fleisch zum Nachgaren in den indirekten Bereich des Grills zu verlagern und die Gartemperatur auf ca. 140°C herunterzuregeln. Bei weniger dicken Steaks genügt es, wenn das Fleisch in regelmäßigen Abständen auf der Grillplatte gewendet wird.

Wie so oft in unseren Steak-Berichten empfehlen wir eine Kerntemperatur von ca. 52°C.

Beim Tranchieren des 133,33 Tage Dry Aged Red Heifer Rumpsteaks schwebt ein vielversprechender intensiver Fleischgeruch in der Luft, der einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt.

Um den intensiven Fleischgeschmack des 133,33 Tage Dry Aged Red Heifer Rumpsteaks zu genießen, sollte das Steak ohne Pfeffer, allerhöchstens mit ein wenig Salzflocken genossen werden. Die Tornado Potatoes sollten auf dem Teller mit fein gehackter Petersilie bestreut und mit einem Dip nach Wahl serviert werden.

Fazit

Der Weber PULSE 2000 macht einfach riesig Spaß und besitzt mit seinen 2.200 Watt mehr als ausreichend Power! Die Weber Grillplatte ist ein sehr sinnvolles Zubehör. – In späteren Berichten werden wir noch viel intensiver auf die einzelnen PULSE-Komponenten und -Zubehör eingehen.

Die Tornado Potatoes waren sehr kross und geschmackvoll. Sie stellen eine sehr tolle Beilage dar, die wir in zukünftigen Grill-Sessions sicherlich noch öfter zubereiten werden. Auf alle Fälle sollten die Tornado Potatoes jedoch nachgesalzen werden!

Zum 133,33 Tage Dry Aged Red Heifer Rumpsteak muss nicht viel gesagt werden. Der Geschmack ist definitiv intensiver als bei einem in der Standard-Zeit gereiften Steak, weshalb wir als Fleisch-Fans das länger gereifte Steak auf alle Fälle vorziehen. Sehr positiv überrascht sind wir des Weiteren über die extreme Saftigkeit des Fleisches!

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Tomahawk-Steak mit Pfifferling-Speck-Rahmsauce u. Süßkartoffel-Röstis

Heute zeige ich euch das Rezept einer wahnsinnig leckeren Kombination. Ein 6 Wochen Dry Aged Red Heifer Tomahawk-Steak mit einer hocharomatischen Pfifferling-Speck-Rahmsauce und krossen Süßkartoffel-Röstis.

Zutaten
ca. 500 g Steak (z. B. Red Heifer Tomahawk von eatventure)
Murray River Salt Flakes

für die Pfifferling-Speck-Rahmsauce
3 EL Butter zum Braten
200 g Pfifferlinge
125 g Schinkenspeck
1 kleine Zwiebel
1 kräftiger Schuss Weißwein
125 ml Sahne
75 ml Milch
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Meersalz
3 TL frisch gehackte Petersilie

für die Süßkartoffel-Röstis
3 EL Butter zum Braten
500 g Kartoffeln
2 EL Mehl
5 EL Milch
2 Eier

Hauptdarsteller ist dieses 6 Wochen Dry Aged Red Heifer Tomahawk von eatventure.

Zubereitung der Pfifferling-Speck-Rahmsauce

Die Pfifferlinge mit einem Pinsel vorsichtig putzen.

Etwas Butter in eine gusseiserne Pfanne stark erhitzen und die Pfifferlinge gold-braun braten.

Die Pfifferlinge aus der Pfanne nehmen und stattdessen eine fein gewürfelte Zwiebel und den Schinkenspeck kross braten.

Mit Weißwein ablöschen, die Pfifferlinge zurück in die Pfanne geben, die Sahne hinzufügen und anschließend alles zusammen kurz aufkochen.

Erst zum Schluss mit etwas frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und frisch gehackter Petersilie würzen und ggf. ein wenig Meersalz hinzufügen.

Zubereitung der Süßkartoffel-Röstis

Die Süßkartoffeln schälen und anschließend reiben. Ich mache das unter Zuhilfenahme einer Kitchenaid mit Gemüseschneider-Aufsatz.

Die geriebenen Süßkartoffeln auf ein sauberes Küchentuch geben…

…und anschließend die überschüssige Flüssigkeit auspressen.

Die geriebenen Süßkartoffeln zusammen mit den Eiern, dem Mehl und der Milch vermengen.

Die Röstis in einer gusseisernen oder noch besser geschmiedeten Pfanne knusprig braten.

Zubereitung des Steaks

Nun kommt es zum unaufwändigsten Teil des Rezepts. Während der Grill für direkte hohe Hitze oder wie in unserem Fall der Beefer XL aufheizt, wird das Steak lediglich mit Murray River Salt Flakes bestreut.

Anschließend jeweils 45 – 60 Sekunden lang von jeder Seite grillen bzw. beefen.

Je nach Stärke des Steaks, ggf. im indirekten Bereich des Grills bzw. in der unteren Schale des Beefer XL bis zu einer Kerntemperatur von ca. 54° C nachgaren.

Fertig ist die perfekte Kombination aus einem 6 Wochen Dry Aged Tomahawk-Steak mit einer Pfifferling-Speck-Rahmsauce und krossen Süßkartoffel-Röstis.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachgrillen!