Strip Loin von der Fetten Alten Kuh

Immer wieder lese und höre ich von der „Fetten Alten Kuh“ und staune nicht schlecht über die positiven Eindrücke ihrer Verkoster. Doch was verbirgt sich hinter der Bezeichnung „Fette Alte Kuh“ und schmeckt das Fleisch wirklich so gut? bigBBQ.de wollte es unbedingt wissen und ließ sich ein solches Stück Fleisch nach Hause schicken.

Beliefert wurde ich vom erfolgreichen Online-Fleischversand „Die Fleischgeniesser.de“. Dessen Fleisch vergrillte ich schon zweimal. In den nachfolgenden Berichten könnt ihr mehr über den Online-Fleischversand erfahren:
Kotelettbraten vom niederbayerischen Landschwein mit Haselnusskruste u. Rosmarinmöhren
Rumpsteak u. Ribeye-Steak vom Simmentaler Rind

Hier seht ihr das Prachtexemplar – ein Strip Loin der Fetten Alten Kuh mit folgenden Eckdaten:

  • Strip Loin (ungefroren geliefert)
  • Extra Dry Aged (6 Wochen extra lange gereift)
  • reinrassiges Simmentaler
  • 1,1 kg schwer
  • 7,5 cm dick
  • Preis: 48 EUR/kg
  • Schlachtgewicht: 500,8 kg
  • Handelsklasse U+4+, d. h. sehr vollfleischig, sehr fett
  • geboren war die Kuh am 08.09.2006
  • geschlachtet am 18.02.2015
  • die letzte Kalbung lag mehr als 15 Monate zurück
  • Geburt: Bayerischer Wald, den Geburtsbetrieb nie verlassen

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Das Fleisch ist fast tief-rot, das Fett ist sehr fest, der Geruch ist eher neutral, die Anmutung ist vollkommen frisch! Wahnsinn, dass dieses schöne Stück Fleisch von einer fast 9 Jahre alten Kuh stammt!
Wenn man über das fast wachsartig anmutende Fett streicht, bildet sich an den Fingern ein Fettfilm. Dies war sehr auffällig, denn alles was ich danach berührte, glänzte wie von einer Speckschwarte bestrichen. :-)
Laut „Die Fleischgeniesser.de“, wird die Fette Alte Kuh eine Woche nach der Schlachtung auf die einzelnen Teile zerlegt. Des Weiteren heißt es im Originaltext der Website:
Der Rinderrücken wird in ein in Salzwasser getränktes Leinentuch gehängt und reift für weitere fünf Wochen in unseren Kühlräumen. Nach ein paar Tagen trocknet das Leinentuch und legt sich fest an das Fleisch. Die Oberfläche des Rinderrückens trocknet aus und im Inneren reift ein Stück Fleisch heran, das Steakexperten auf der ganzen Welt begeistert.

Genug der Theorie, nun möchte ich nur noch die Zubereitung zelebrieren und anschließend den Geschmack genießen!
Ich holte das Strip Loin Extra Dry Aged 3 Stunden vor der Vergrillung aus dem Kühlschrank, damit es Raumtemperatur annehmen kann. Das Big Green Egg wurde auf direkte Hitze vorbereitet und der gusseiserne Grillrost aufgelegt. Als ungefähr 350 Grad erreicht waren, konnte es endlich losgehen.

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Das zuvor mit Murray River Salt Flakes bestreute Fleisch wurde zuerst 90 Sekunden auf der 10 Uhr-Stellung und anschließend für weitere 90 Sekunden auf der 2 Uhr-Stellung gegrillt.

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Anschließend wurde der Vorgang auf der anderen Seite wiederholt.

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Nachdem auch dieser Vorgang abgeschlossen war, musste der Grill auf indirekte Hitze umgebaut werden. Dazu entfernte ich den gusseisernen Rost und platzierte stattdessen den ConvEGGtor und den Edelstahlrost, der weniger Wärme leitet. Auf den Grillrost platzierte ich das Fleisch und stach anschließend die Nadel des Temperaturfühlers ein.

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Das Big Green Egg ließ ich auf eine Gartemperatur von ca. 150 Grad einpendeln. Nun hieß es Geduld zu waren.

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Nach genau 44 Minuten war die angepeilte Kerntemperatur von 55 Grad erreicht. Schaut euch an, wie sehr das Fett geschmolzen ist und an dem Grillrost heruntertropfte. Einfach köstlich! :-)

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Nun ließ ich das Fleisch ca. 5 Minuten ruhen, dann durfte endlich angeschnitten werden. Beim Anschnitt trat relativ wenig Saft aus.

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Wow! Das sah hammermäßig aus und der Geruch war der helle Wahnsinn! Einen solch (positiv) gewöhnungsbedürftigen Geruch hatte ich zuvor noch nie vernommen! Der Geruch erinnerte mich an Weide, Gras, Heu, Milch und Thymian. Weil es so schön anzusehen war, zeige ich euch hier noch einmal weitere Ausschnitte.

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Die 55 Grad Kerntemperatur war für meinen Geschmack genau richtig gewählt!

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Aufgeregt legte ich mir nun endlich ein kleines Stückchen einer Tranche auf die Zunge und verspürte eine leicht rahmige Note von Buttermilch. Dann biss ich zu – das Fleisch war minmal grobfasriger und gut im Biss, dabei alles andere als zäh! Es folgte die Offenbarung, eine sehr lange und intensive Geschmacksexlosion! Der Geschmack des Fleisches war extrem nussig und es kamen noch weitere Gewürze zum Vorschein, die ich allerdings nicht richtig erkennen konnte bzw. die mir unbekannt waren.

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Wissen solltet ihr, dass der eigentliche Geschmack und Geruch dem Fett zu Gute geschrieben wird. Erst das Fett macht die Fette Alte Kuh zu dem, welches sie ist. Also schneidet das Fett auf gar keinen Fall ab oder kommt auf die Idee es zu stutzen! Bis auf die Murray River Salt Flakes hatte ich das komplette Steak ohne einem zusätzlichen Gewürz verspeist. Warum? – Weil es einfach nicht nötig war!

Fazit
Dieses Stück Fleisch spielt meines Erachtens in der ersten Liga und muss sich hinter Kobe & Co. keinesfalls verstecken! Noch besser: Nach dem Verzehr meines 100 g Kobe-Probierpakets, Anfang des Jahres, war ich pappsatt! Interessant war, dass ich von der Fetten Alten Kuh im Gegensatz zum Koberind viel mehr essen konnte, da das Sättigungsgefühl später (normal) eintrat. Das Preis-/Leistungsverhälnis ist mit ca. 48 EUR/kg absolut gerechtfertigt.
Freunde, ich habe schon viele Steaks gegessen, sehr viele sogar! Solch ein leckeres Steak hatte ich jedoch zuvor noch nicht gegessen und verleihe aus diesem Grund dem Steak das Prädikat: „Mein bestes Steak“. Dadurch rutscht das Steak „Irish Beef alla Fiorentina“ nach 2 Jahren auf den 2. Platz.
Das Strip Loin von der Fetten Alten Kuh ist das absolute Steak für Hardcore-Griller. Schaut´s euch an und probiert es aus!

Grillseminar Steak (Santos Grills)

…oder täglich grüßt das Murmeltier.
So manch kulinarischem Gaumenfreund führt der Weg immer wieder zu seinem Lieblings-Italiener. Ein anderer liebt den Besuch beim Chinesischen Restaurant seines Vertrauens und lässt sich dort bekochen. Ich hingegen ziehe bei meinen Köln-Aufenthalten eher den Besuch eines Grill-Seminars vor. Dort kann ich kurzfristig entscheiden mich „begrillen“ zu lassen oder selbst „anzupacken“.

Nach den überaus erfolgreichen Seminaren „Fisch“, “Wald & Wild“ und „Smoker“, sollte sich dieses Mal das Steak-Seminar in die Reihe gliedern. Was so ein Rinder-Steak für Glücksmomente in mir auslösen kann, konnte ich bei Santos Grills in Köln wieder einmal am eigenen Leib verspüren – aber seht selbst.

Folgende Teilstücke wurden am heutigen Abend verköstigt.
Teres Major
Nacken
Roastbeef
Schaufelstück
T-Bone (Dry Aged)
Hüfte

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Des Weiteren stand ein Appetizer in Form eines Flammkuchens bereit, diverse Beilagen (Salat, Gemüse-Spieße, Würzkartoffeln) und ein Dessert – gegrilltes Eis!

Flammkuchen

Zuerst wurde der Flammkuchenteig mit Schmand bestrichen…

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…es folgten Zwiebeln, gewürfelter Schinken, eine Prise Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer.

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Die Flammkuchen kamen auf den heißen Pizzastein, der zuvor unter sehr hoher Hitze vorgeheizt wurde.

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Nach gerade einmal 5 Minuten konnten die krossen Flammkuchen angeschnitten und verzehrt werden. Hmmmh, lecker – so kann es weiter gehen!

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Während diverse Teilstücke pariert wurden (hier wurde z. B. der Fettdeckel des Roastbeefs entfernt)…

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…bereitete ein weiteres Team die Würzkartoffeln vor, die in einem luftdicht verpackten Schlauch (aus Alufolie „gebastelt“) auf dem Grill garten.

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Der große Steak-Vergleich

Nun galt es 4 verschiedene Steak-Sorten zu vergleichen.

Roastbeef und Teres Major

Wir starteten mit der Vergrillung des Roastbeefs…

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…und parallel dazu dem Teres Major.

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Viele Hände kontrollierten den Garpunkt. Gewünscht war von allen Teilnehmern „Medium“.

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Nachdem die beiden Steak-Sorten angeschnitten wurden, konnte jeder den Unterschied zwischen dem Roastbeef und dem Teres Major erleben. Meines Erachtens war das Teres Major zwar zart wie ein Filet, jedoch punktete das Roastbeef durch mehr Geschmack. Gewürzt wurde nur mit Fleur De Sel.

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Nacken

Nun folgte die Zubereitung des Nacken, auch Westernsteak genannt.

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Ich muss zugeben, dass ich zuvor noch nie Rinder-Nacken gegessen habe. Warum? Weil ich dieses recht durchwachsene Stück nicht viel zugetraut hatte. Nur zu gut, dass ich heute eines Besseren belehrt wurde. Es schmeckte einfach vorzüglich! Das hätte ich nicht erwartet! Nur kauen musste man selbstverständlich etwas intensiver als bei den beiden zuvor getesteten Steaks.

Schaufelstück

Das Schaufelstück war für mich die Überraschung des Abends. Es war saftig, zart und sehr geschmacksintensiv – einfach perfekt!

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Geräucherte Rinderhüfte mit einem frischen Salat

Während die Rinderhüften gegart und mit Räucherchips veredelt wurden…

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…bereiteten die Seminarteilnehmer einen frischen Salat mit Sardellenpaste, Karpern u. v. m. vor.

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Als die gewünschte Kerntemperatur von ca. 54 Grad erreicht war, wurde angeschnitten und serviert.

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Wow! Der Salat schmeckte überraschend gut und passte perfekt zum Fleisch!

T-Bone-Steaks (Dry Aged) mit gegrilltem Gemüse und Würzkartoffeln

Zuerst wurden die riesigen T-Bone-Steaks von jeder Seite mit extrem hoher Temperatur angegrillt.

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Währenddessen wurde das Gemüse für die Spieße vorbereitet und ebenfalls gegrillt.

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Die T-Bone-Steaks mussten noch ein wenig in der indirekten Zone garen, um die gewünschte Kerntemperatur von ca. 54 Grad zu erreichen.

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Die Würzkartoffel waren inzwischen fertig gegart.

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Nun sind auch die T-Bones soweit und dem Anschnitt steht nichts mehr im Wege.

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Serviert wurden die Tranchen mit Würzkartoffeln und gegrilltem Gemüse, welches zum Schluss mit einem würzigen Dressing übergossen wurde. Wie zu erwarten ein Genuss par excellence.

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Gegrilltes Eis

Zum Beginn des Seminars wurden Äpfel geschält, entkernt in Scheiben geschnitten und mariniert.

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Die Apfelscheiben wurden auf Törtchenböden gelegt, mit einer riesigen Vanilleeiskugel versehen und mit Eischnee verpackt.

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Nun ging es für wenige Minuten in den vorgeheizten Grill.

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Guten Appetit! Ein wirklich sehr leckeres Dessert!

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Wenn´s am schönsten ist…
Ein toller Abend geht vorüber. Die von Santos Grills zur Verfügung gestellten hochwertigen Schürzen und Rezepte durften zum Ende der Veranstaltung wie immer mit nach Hause genommen werden.
Die vielen Stunden vergingen wie im Flug und ich habe viele interessante Menschen kennen gelernt und bin überaus zufrieden nach Hause gefahren. Bis zum nächsten Mal!

GrillGrate Dauertest (haupert-shop.de)

Kennt ihr GrillGrates? Nein? Der ein oder andere Grill-Begeisterte sicherlich! Ich muss zugeben, dass ich die aus Aluminium bestehenden Leisten bis vor Kurzem noch nicht kannte.
In der Grill-Szene wird immer wieder davon berichtet, dass sich mit GrillGrates traumhafte Brandings auf Steaks gestalten lassen. Doch welche weiteren Vorteile versprechen die so innovativen Grillflächen? bigBBQ.de wollte es genauer wissen und testete über einen Zeitraum von 5 Wochen einen Satz GrillGrates.

Zum Dauertest stellte mir Klaus-Dieter Haupert von www.haupert-shop.de einen Satz GrillGrates für Kugelgrills mit einem Durchmesser von 57 cm zur Verfügung. Unter www.haupert-shop.de könnt ihr selbstverständlich auch GrillGrates in diversen anderen Formaten für jeden Grill bzw. jedes Rostmaß erwerben. Selbst Wunschmaße lassen sich bei der Bestellung angeben, sodass www.haupert-shop.de sowohl die Länge als auch die Breite den persönlichen Wünschen des Bestellers anpassen kann. Schaut euch das mal genauer an: zur Übersicht.

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Gespannt öffnete ich die oben abgebildete sehr stabile Verpackung und erblickte voller Vorfreude den Inhalt. Dieser bestand aus einem 3-teiligen Set GrillGrates, dem GrateTool und einer kleinen Broschüre.
Die GrillGrates sind so geformt, dass sie die gesamte Grillfläche meines Grillrostes (57 cm) abdecken und nur die äußeren beiden Flügel (zum Nachlegen der Kohle) frei halten. Je nachdem wie viel Grillfläche für die jeweilige Grill-Session benötigt wird, genügt es ggf. nur ein oder zwei Leisten aufzulegen.
Die GrillGrates erinnern mich ein wenig an ein Klick-Laminat-System, denn die einzelnen Leisten greifen ineinander und bilden dadurch eine durchgehende Grillfläche. Sehr nützlich ist das mitgelieferte GrateTool, denn es passt exakt zwischen den einzelnen Schienen und hebt das Grillgut an, ohne es zu zerkratzen.

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Mein Vertrauen zu den GrillGrates war von Anfang an sehr groß, sodass ich mir zutraute, sie selbst vor eingeladenen Gästen das allererste Mal zu testen.
Ich entschied mich für ein Tomahawk Steak Dry Aged und ein Hereford Prime T-Bone Dry Aged.

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Nachdem ich den Grill für direkte hohe Hitze vorbereitete, legte ich das 3-teilige GrillGrate Set auf und heizte es ca. 10 Minuten vor. Die aus Flugzeug-Aluminium bestehenden GrillGrates besitzen eine unwahrscheinlich hohe Wärmeleitfähigkeit, die selbst Gusseisen in den Schatten stellt und nicht rosten. Nun legte ich als Erstes das lediglich mit Salzflocken gestreute Tomahawk Steak auf die 2 Uhr-Stellung der Schienen. Sofort hörte man ein relativ dezentes Zischgeräusch, welches jedoch sehr heiße Schienen vermuten ließ. Die im unteren Bereich angesammelte Hitze der GrillGrates wird konzentriert an die einzelnen Schienen-Enden weitergeleitet und dringt unweigerlich in das Grillgut ein. Ein tolles Branding ist somit vorprogrammiert.

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Nach 90 Sekunden hob ich mithilfe des GrillTools das Tomahawk Steak an und versetzte es auf die 10 Uhr-Stellung.

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Das o. a. Prozedere wiederholte ich für die Rückseite des Steaks und auch ein wenig an den Seiten.

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Anschließend verpasste ich dem guten Stück Fleisch, zur Kerntemperatur-Überwachung, ein Thermometer und entkoppelte das Steak mit Zuhilfenahme eines weiteren Grillrostes von den heißen Schienen der GrillGrates. Dort sollte es bis zu meiner bevorzugten Kerntemperatur von 54 Grad verweilen.

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In der Zwischenzeit legte ich das Hereford Prime T-Bone Dry Aged auf und fuhr analog zum Tomahawk Steak.

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Nun war es endlich soweit und das fertig gegarte Tomahawk Steak lag vor mir, bereit zum Anschnitt.

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Schnell noch ein wenig frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer darüber gestreut und das scharfe Messer angesetzt…

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Meine Gäste erwartete ein Steak der Extraklasse. Zart, saftig, eine krosse „Aussenhaut“ und einen leicht nussigen Geschmack. – So muss ein Steak schmecken!
Kaum hatte man die Geschmacksexplosion überstanden, folgte auch schon das nächste Steak.

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Schaut euch mal das tolle Branding an – mit den GrillGrates klappt das immer!

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Mir ist ebenfalls sofort aufgefallen, dass die Steaks von den GrillGrates überhaupt keine verbrannten Stellen besitzen. Beim Einsatz von gusseisernen Rosten kennt man häufig, dass durch das heruntertropfende Fett Flammen entstehen, die wiederum das Fleisch schnell verbrennen lassen können. Durch die relativ geschlossene Struktur der GrillGrates kann so etwas nicht so einfach passieren! Einem gesunden Grillen steht somit nichts im Wege!
Zurück zum Steak. Was soll ich sagen? Schaut selbst einmal… einfach göttlich!

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So ging es an diesem Abend noch lange weiter. Sowohl mit Bacon umwickelter grüner Spargel wurde von den GrillGrates mit Bravur gemeistert, als auch diverse andere Gemüsesorten.

Bei einer weiteren Grill-Session verwendete ich nur zwei Leisten der GrillGrates und legte diese mit den Schienen nach unten gerichtet auf den vorhandenen Grillrost. Wozu? – Genau! – Ich wollte Pizza grillen.
Wieder bereitete ich den Grill für extrem hohe Hitze vor und heizte die GrillGrates ca. 10 Minuten vor.

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Spielerisch konnte ich für unsere 4-köpfige Familie platzsparend für jeden eine Pizza auflegen…

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…und wurde ca. 4,5 Minuten später mit krossen Pizzen belohnt. Von oben wie von unten einfach perfekt! Die Unterseite der GrillGrates ist übrigens auch genial für Fisch und Meeresfrüchte aller Art!

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Ein neuer Tag, eine neue Aufgabe. Selbst Nackensteaks lassen sich direkt und ohne Fettbrand grillen und bekommen wunderschöne Brandings.

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Was ich mit den tollen Nackensteaks anstellte, konntet ihr bereits hier lesen. Einfach lecker und vor allem super-saftig.

Und so ging es Tag für Tag weiter. Hier ist der nächste Kandidat – ein tolles Rib-Eye-Steak Dry Aged vom Simmentaler Rind.

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Weitere Bilder erspare ich euch lieber, denn ein Steak war saftiger als das Andere. – Glaubt es mir!

Hier noch einmal alle Vorteile
– GrillGrates erzeugen ein tolles Brandings
– GrillGrates vermeiden Fettbrand
– GrillGrates können von der Rückseite für Pizza, Fisch und Meeresfrüchte genutzt werden
– GrillGrates garantieren gesundes Grillen
– GrillGrates sind sehr leicht, da sie aus Aluminium gefertigt sind
– GrillGrates können nicht rosten
– GrillGrates müssen nicht eingebrannt werden
– GrillGrates sind sehr pflegeleicht

Ich muss sagen, dass mich die GrillGrates total begeistern. Noch nie war es so einfach perfekte Steaks zu grillen und fettiges Fleisch ohne Fettbrand zu garen. Auch Gemüse wird außen kross und bleibt innen schön saftig. Die GrillGrates haben mich absolut überzeugt, sodass ich sie nicht mehr missen möchte.

Noch ein Satz zur Reinigung. Der Hersteller verspricht eine einfache Pflege mit Wasser und Spülmittel. So habe ich es nach dem ersten Einsatz auch gehandhabt und kann bestätigen, dass die Reinigung schnell vonstatten ging. Da ich teilweise öfter als 5 Mal in der Woche grille, präferiere ich jedoch die Reinigung durch einfaches abbrennen beim „nächsten Mal“.

An dieser Stelle ein fettes Dankeschön an Klaus-Dieter Haupert von www.haupert-shop.de für die Teststellung und beide Daumen hoch für die GrillGrates.

Entrecote, Dry Aged (yourbeef.de) 2

In Anlehnung an meinem Bericht „Entrecote, Dry Aged (yourbeef.de) 1„, bei dem ich ein 700 g Steak aufwendig bis zur Perfektion garte, widme ich mich ein weiteres Mal diesem genialen Fleisch von www.yourbeef.de.
Dieses Mal möchte ich anhand eines noch größeren Steaks (1.000 g) zeigen, dass es auch mit einem kleinen Grill (Weber Smokey Joe) möglich ist auf hohem Niveau zu grillen.

Ausgangssituation war dieses 1.000 g Entrecote (Rib Eye) von der Simmentaler Färse. Dieser Cut gehört zu den beliebtesten Steaks in den USA. Es wurde mindestens 4 Wochen am Knochen gereift und eine halbe Stunde vor dem Auflegen mit Murray River Salt Flakes eingerieben.

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4 min. Höllenhitze (Steakhouse-Kohle) mit dem Weber Sear Grate (gusseiserner Grillrost) von jeder Seite…

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Danach für ca. 65 min.!! in den auf ca. 110 Grad vorgeheizten 2. Weber Smokey Joe.

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Während die Teller im Tellerwärmer vorheizten und das Steak die Kerntemperatur von 54 Grad erreichte, streute ich ein wenig frischen schwarzen Pfeffer über das Prachtfleisch und legte es noch einmal für 4 min. zum Entspannen in Alufolie, bis ich es anschließend anschnitt.

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Gegessen wurde das Steak mit Oliven-Baguette und Kräuterbutter.
Wie immer ein Gedicht – probiert es aus!

Irish Beef alla Fiorentina (Beef-Tester)

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Heute kam mein Beef-Tester-Gourmet-Paket, ausgerufen von Irishbeef.de und geliefert von Otto-Gourmet, auf den heißen Grill.

Hier die Protagonisten im gefrorenen Zustand.

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2 x 280 g Irish Hereford Strip Loin „dry aged“
2 x 280 g Irish Hereford Ribeye „dry aged“
2 x 800 g Irish Hereford T-Bone
Macht zusammen ca. 2,7 kg Fleisch.

Leider saßen am Tisch lediglich 3 wirklich echte Fleischesser, sodass ich 1 T-Bone (für schlechte Zeiten) im Gefrierschrank ließ.

Da meine T-Bones bzw. Porterhouse-Steaks (sie hatten wirklich einen sehr großen Filet-Anteil) nicht vom „Cianina Rind“ stammen, konnte ich das Gericht natürlich nicht „Bistecca Fiorentina“ nennen, sondern bezeichnete es als „Irish Beef alla Fiorentina“.

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Zutaten
2 T-Bone- / Porterhouse-Steaks
6 EL Olivenöl
4 Zweige Rosmarin
4 Knoblauchzehen
2 TL schwarzer Pfeffer, gemahlen
2 TL Fleur de Sel
1 TL frischer Oregano

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Knoblauch und Oregano klein hacken und mit dem Salz und Pfeffer vermischen. Anschließend die mit Olivenöl bestrichenen Steaks damit einreiben und zusammen mit den Rosmarin-Zweigen in einen Gefrierbeutel für ca. 12 Stunden marinieren.

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Während die Teller schon einige Zeit vorher vorgewärmt wurden, bereitete ich den Grill für extrem hohe Hitze (über 300 Grad) mit spezieller Steak-House-Kohle vor und legte den gusseisernen Rost auf.

Das „T-Bone alla Fiorentina“ bekam direkte Hitze von jeweils 2,5 min. pro Seite und landete anschließend bei einer Gartemperatur von ca. 110 Grad in einem weiteren Grill und garte bis zu der Ziel-Kerntemperatur von 54 Grad ca. 15 – 20 min. lang.
Nachdem das Steak mit Murray River Salt Flakes und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer bestreut wurde, konnte es weitere 4 Minuten in Alufolie entspannen und wurde anschließend filetiert.

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Nun folgten die 4 dry aged Cuts „Strip Loin“ und „Ribeye“ – einfach mit Fleur de Sel und schwarzem Pfeffer gewürzt.

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Fazit
Das Irish Beef alla Fiorentina ist das beste Steak, welches ich jemals gegessen habe. Es war unwahrscheinlich zart, saftig und hatte einen herzhaften Geschmack, welches durch das Marinieren noch intensiviert wurde.
Die anderen beiden naturbelassenen Cuts waren relativ dünn, sodass die 90/90 sec. genau richtig gewählt waren. Das Strip Loin hatte einen herzhaften Geschmack und war zart, dass Ribeye zudem noch unwahrscheinlich saftig.
Danke Irishbeef.de für den schönen Abend!

P.S. In der Regel gehe ich nicht näher auf Beilagen ein, jedoch gebührt neben den Salaten und der Pilzpfanne speziell den Rosmarin-Honig-Kartoffeln ein eigener Bericht. Sie waren sensationell und werden zukünftig garantiert öfter serviert. Unbedingt nachgrillen!

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Heute gab es das erste Mal Dry Aged Beef – ein 700g Rib-Eye von www.yourbeef.de!

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Die Hardware steht.

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3 min. Höllenhitze von jeder Seite…

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…und noch ein wenig die Seiten angegrillt.

Danach für ca. 25 min. in den auf 100 Grad vorgeheizten Go Anywhere.

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…als nur noch die letzten 2 Grad fehlten, begann ich den Teller vorzuheizen…

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Es ist soweit – die KT von 52 Grad ist erreicht.

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Zum Aufheizen noch einmal für jeweils 15 sec./Seite auf den gusseisernen Rost und zum Transport in die Küche / zum Entspannen des Fleisches in die Jehova-Tüte / warmer Teller.

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Jetzt noch ein paar Murray River Salt Flakes und frisch gemahlenen Pfeffer drüber gestreut.

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Anschließend wurde angeschnitten und diniert.

Fazit:
Bis zum heutigen Tag war mein Number-One-Steak das American Beef Flank Steak der Metro.
Das heutige Dry Aged Rib-Eye von der Simmentaler Färse hat das Flank Steak definitiv getoppt und wird noch einige Male wiederholt!
Der nussige, sehr intensive Fleischgeschmack hat mich überzeugt!